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mellidiezahnfee
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Upgant - Schott

Bewertungen

Insgesamt 448 Bewertungen
Bewertung vom 09.04.2023
Lundt, Alma

Das Moorkind (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Putzig, wie dieses Buch mich berührt hat. Ich habe es im Urlaub gelesen in genau jener Gegend, in der das Buch spielt. Heimlich darauf schielend, wie die Nachbarn in diesem winzigen Dörfchen hier so drauf sind und das eigene Kind immer im Blick, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Das Setting ist mal was anderes, weil niemand weiß, was passiert sein könnte, keinerlei Beweise vorliegen und grundsätzlich immer Aussage gegen Aussage steht. Dies lässt die Protagonistin schier verzweifeln, und extrem unglaubwürdig erscheinen.
Dies hat leider auch zur Folge, dass mir tatsächlich alle Protagonisten dieses Buches von Herzen unsympathisch waren. Was mich aber erstaunlicherweise überhaupt nicht gestört hat. Ich fand es eher extrem kurzweilig und cool ein Buch zu lesen , in dem nicht polarisiert wird in gut und böse, sondern alle Beteiligten keine Sympathieträger sind. Definitiv etwas Seltenes und daher erinnerungswürdig.
Die Geschichte kommt mit sehr wenigen Figuren aus und ist auch umgebungstechnisch genauso karg wie die tatsächliche Landschaft, in der das Buch spielt.
Passend zum Wetter ist hier alles trist. Trist und hoffnungslos. Zu den Figuren und Charakteren möchte ich mich nicht groß äußern, da die gesamte Spannung aus dem Vergleich: Erleben der Protagonistin vs. Umgebungsreaktionen entsteht.
Die Spannung war für mich die ganze Zeit hoch, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und das Ende fand ich überraschend und durchaus stimmig. Bemängeln würde ich nur einige lose Fäden, die zum Ende hin nicht aufgeklärt werden. Zum Beispiel die Randbemerkungen über das Baby, oder die berufliche Neuorientierung der Hauptprotagonistin.

Fazit: Ein rundum gelungenes Buch mit einem etwas anderen Figurenensemble als gewöhnlich. Düster, geheimnisvoll, nicht wirklich Vertrauen erweckend, aber klasse geschrieben.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne psychologische Spannung mögen.

Bewertung vom 09.04.2023
Van Der Kolk, Bessel

Das Trauma in dir


sehr gut

Hier bekommt der geneigte Leser einen allumfassenden Überblick über das Thema Traumata und die dazugehörigen Therapien.
Zu Beginn – finde ich – muss man ein wenig durchhalten; sehr viele Erläuterungen und Erklärungen machen diesen Teil ein wenig langatmig und hier kann man selber für sich wenig mitnehmen.
Toll sind die Erklärungen trotzdem. Leicht verständlich und sehr empathisch beschrieben. Und praxisnah.
Was mich ehrlich gesagt erstaunt hat, ist die Tatsache, das selbst Vollprofis in Sachen Psychotherapie, wie eben der Autor, nicht genau wissen, wie alles genau zusammenhängt und man den behandlungsbedürftigen Menschen nur vor die Stirn schauen kann. Und nicht direkt in die Seele.
Insgesamt fand ich dieses Buch sehr ausführlich und umfassend und sowohl für Laien als auch für Fachpersonal geeignet. Ich konnte selbst einiges mitnehmen aus diesem Buch , vor allem die persönlichen Patientenberichte haben mich sehr berührt. Alles in allem war es für mich ein Hauch zu viel an Kriegsveteranen, wobei dies ein großes Thema des Autors ist, und von daher verständlich, dass er so viel darüber schreibt.
Einige Berichte haben mich sowohl getriggert als auch beruhigt. Was mir sehr geholfen hat. Mein inneres Kind ist - Gott sei Dank - behütet und beschützt, es ist allerdings jeden Tag ein Kampf diesen Zustand beizubehalten.
Ich fühlte mich mit diesem Buch sehr verbunden, da ich selber eine Vorgeschichte mein Eigen nenne. Allerdings hat mich meine Lebensgeschichte zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin und ich liebe mich genau so.

Fazit: Man braucht etwas Geduld für dieses umfangreiche Buch, aber es lohnt sich. Danke.

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.04.2023
Hertog, Thomas

Der Ursprung der Zeit - Mein Weg mit Stephen Hawking zu einer neuen Theorie des Universums


ausgezeichnet

Uff, es hat tatsächlich gedauert, bis ich dieses Buch durchgelesen hatte. Das liegt zum einen daran, dass das Thema nicht so ganz einfach ist, es ist allerdings alles ganz prima vom Autor erklärt, zum anderen konnte ich das Buch immer nur in kleinen Häppchen genießen.
Physik habe ich noch nie gut verstanden , und ich musste alles immer erst ein wenig sacken lassen. Aber meistens lag es daran, dass ich draußen gelesen habe, abends im Angesicht der Sterne. Angesichts der beschriebenen Unendlichkeiten habe ich mich unglaublich endlich gefühlt. Das war für mich ein irres Gefühl. Gut, bei einem Krimi schaut man ja immer schon einmal , ob die Tür abgeschlossen ist, aber dass ein Sachbuch über Physik Gefühle in mir auslöst, hätte ich nie erwartet. Außerdem konnte ich in dieser Zeit mit Erstaunen punkten:"auf die Frage : " Was liest du denn gerade ?" , ein lässig hingeworfenes :" Ein Sachbuch über Astrophysik", hihi, das hat schon was.
Tatsächlich wird hier aber alles prosaisch erklärt, es gibt keine Formeln oder ähnliches, dafür aber eine Menge gut gemachter Illustrationen. Verstanden habe ich nicht alles, was mich aber ungemein tröstet, ist die Tatsache, dass auch die Physiker nicht alles verstehen können, da es keine eindeutigen Lösungen gibt.

--Die Fragen, die wir heute an die Natur stellen-verwandeln das, was hätte geschehen können, in das, was geschehen ist und beeinflussen so, was wir über bereits Geschehenes sagen können -- , Seite 215.

Hat manchmal ein bisschen was von Star Trek und der Folge mit dem Zeitparadoxon.

Fazit: Klasse, selbst für Laien gut verständlich, man sollte nur bitte ein gewisses Grundinteresse am Thema mitbringen.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.03.2023
Poznanski, Ursula

Böses Licht / Mordgruppe Bd.2


ausgezeichnet

Das letzte Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe, war" Fremd" und dies ist 7 Jahre her. Asche auf mein Haupt," Böses Licht" hat mich ziemlich mitgerissen, ich fand die Protagonisten unverwechselbar , sie haben einen hohen Wiedererkennungswert. Das Buch spielt in Österreich und handelt hauptsächlich von einer Theatergruppe, in das Leben einiger Mitglieder momentan ziemlich gefährdet ist. Hauptprotagonistin ist Fina Plank, eine recht burschikose, oftmals schlecht gelaunte und in kein niedliches Schema passende Frau, die es zudem mit einem ihrer Kollegen recht schlecht getroffen hat.
Hier spricht die Autorin das Thema Mobbing am Arbeitsplatz sehr deutlich an und das fand ich gut. Die Fronten sind nicht ganz eindeutig, die Bösewichte haben nachvollziehbare Motive, die Ermittler einige Ecken und Kanten, dies rundet das Buch aber sehr ab und hält den Spannungsbogen hoch. Der Sprachstil ist klasse und hat mir sehr gut gefallen und auch die Charaktere der Theatergruppe sind wahnsinnig gut getroffen. Diven und bunte Vögel, Möchtegern – Starlets und Welpen * grins , machen diese Truppe so richtig schön erlebbar und es den Ermittlern schwer hier Zugang zu finden.
Die Wendungen fand ich spitze und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, einzig die Einschübe einer unbekannten , nicht sehr netten Person, haben mich ein wenig genervt und irritiert. Hier hätte ich mir ein winziges bisschen mehr Aufklärung gewünscht, für Leser , die – wie ich -, den ersten Teil noch nicht gelesen haben.

Fazit: Ein klasse Krimi, der von mir eine ganz klare Leseempfehlung erhält.

Bewertung vom 27.03.2023
Rayne, Piper

My Lucky #13 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Auch wenn dieses Buch eindeutig dem Genre Sports Romance zuzuordnen ist, lässt es sich dennoch leicht und locker lesen. Ja, Sport ist auch ein Thema, aber eher nettes Beiwerk und Träger für die eigentliche Story rund um Saige und Aidan.
Hier geht es um viel Gefühl. Zueinander und um Selbstwertgefühl. wer die Autorinnen kennt , weiß, dass sie all ihre Themen locker, aber trotzdem anmutig verpacken können. Man liest sich leicht durch das Buch, kann die Themen aber auch annehmen, so wie sie erzählt werden. Der Sprachstil ist wie immer total herzlich und trotzdem luftig und wunderbar klar.
Aiden und Saige waren beide sehr sympathisch, sodass man als Leser wunderbar mit ihnen mitfiebern konnte. Auch stellte sich sehr schnell ein Dazugehörigkeitsgefühl beim Lesen ein. Man hat das Gefühl, mittendrin zu stehen. Die Autorinnen verstehen es meisterhaft, auch sämtlichen Nebenfiguren genauso viel Leben einzuhauchen, dass sie Charakter haben, aber trotzdem für weitere Bände höchst interessant bleiben. Als tollste Nebenfigur entpuppte sich Saiges Assistentin, deren direkte, lockere Art mich manchmal sogar zum Lachen gebracht hat.

Fazit: Absolut lesenswert.

Bewertung vom 22.03.2023
Bennett, Sawyer

Codename: Omega (Jameson Force Security Group Teil 10) (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Omega, genannt Bubba ist genauso süß wie sein Herrchen Kellen. Zusammen haben sie jede Menge Abenteuer erlebt und jetzt im Team der Jameson Force Security ein neues Zuhause gefunden.
Kellen ist sehr klar und direkt und er liebt Bubba über alles. In einem liebevollen Zuhause aufgewachsen hat er eine klare Vorstellung davon, wer er ist und was er noch vom Leben erwartet. Und wo seine Grenzen sind. Dies hilft ihm sehr, als er die Tierärztin Abby kennenlernt, die schon mal einiges riskiert für ihre Tierliebe.
Dieses Buch bezaubert nicht nur durch die Kontraste der Hauptcharaktere, sondern auch durch den wahnsinnigen Niedlichkeitsfaktor von Bubba und Princess.
Auch in Band 10 gibt es wieder ordentliche Spannung, allerdings sind die Bösewichte diesmal im näheren Umfeld, und nicht in der Terrorismusbranche tätig. Anders als sonst sind hier die Grenzen ein wenig verwischt, was Recht und Unrecht, Ordnung und Gesetzte betrifft. Abby neigt dazu schon manchmal über die Stränge zu schlagen, und das fand ich prima.
Abby tut es gut, dass Kellen so stark und uneingeschränkt hinter ihr steht und ihr eine Beziehung zeigt, in der man sich voll auf ihn verlassen kann. So kann sie wachsen und ihre eigene Vergangenheit hinter sich lassen.
Mir hat dieses Buch mal wieder so richtig gut gefallen, vor allem, dass hier sehr viele Weggefährten zu Wort kommen und helfende Hände bieten.
Das hat das Familiengefühl so richtig zum Vorschein gebracht.
Ich liebe diese Reihe.

Bewertung vom 19.03.2023
Persson Winter, Fredrik

Moosgrab


sehr gut

Moosgrab von Fredrik Persson Winter hat mich total in den Bann gezogen, da der Autor es schafft eine sehr verstörende und beklemmende Atmosphäre zu beschreiben. Es geht hauptsächlich um vier Protagonisten.
Kristina, Maria, Robert und Erik. Aus deren wechselnder Perspektive wird die ganze Geschichte erzählt, was einerseits dem Spannungsaufbau guttut, andererseits die Figuren auch recht anschaulich von verschiedenen Seiten charakterisiert. Die Geschichte ist ebenso simpel, wie erschütternd und unglaublich. Das gesamte Buch lebt hierbei von den psychischen Problemen der Protagonisten, und den Gefühlen, die diese beim Leser auslösen. Sympathisch ist mir keiner, alle sind dunkel und getrieben. Verzweifelt, und in einem Leben gefangen, dass niemand von ihnen so gewollt hätte.

Actionszenen und Verfolgungsjagden gibt es keine und es gibt auch keinerlei Ermittlungsergebnisse, da sämtliche Schlussfolgerungen von den Protagonisten selber gezogen werden. Zudem merkt man die gegenseitigen Schuldzuweisungen und Manipulationen. Was das Buch recht spannend macht.
Allerdings gab es bei mir durch diesen Aufbau einen faden Beigeschmack. Der Autor gibt den Täter sehr früh zu erkennen, und auch wenn die gegenseitigen Verdächtigungen die Spannung hochhalten, war mir dieser eine Wink zu viel. Zudem wirkte es für mich durch das komplette Fehlen der Ermittlungsbehörden ein wenig unterkonstruiert. Zwei winzige Maßnahmen jener Behörden und der Fall wäre gelöst gewesen. Das Fehlen eben dieser Behörde hat mich sehr stutzig gemacht, einige Fragezeichen hinterlassen, und die Anwesenheit von Ermittlern hätte mich mit dem Ende versöhnt, welches ich viel zu schwammig finde und nicht konsequent genug. Mehr möchte ich nicht sagen, da alles Weitere spoilern würde, allerdings kann ich mit diesem Ende so nicht umgehen. (als Mutter eines 10-jährigen Kindes).

Fazit: Ein Psychothriller, der meisterhafte zwischenmenschliche Spannung bietet, leider jedoch einige kleine Käferchen zwischen den Seiten krabbeln hat , gerade zum Ende hin.

Bewertung vom 18.03.2023
Moore, Mandy;Coquina, Celine;Brown, Christy

Machs mir wild und geil Erotische Geschichten


ausgezeichnet

Diese Sammlung von erotischen Geschichten hat es wirklich in sich. Hemmungs - und tabulos geht es hier zur Sache. Ich fand nicht alle Geschichten gleichermaßen gut, einige waren mir ein wenig zu freizügig. Allerdings ist dies mein persönlicher Geschmack, da diese Geschichten von Spielarten handeln, die ich persönlich nicht so erotisch finde, außerdem war mir in diesen beiden Kurzgeschichten, die mir nicht so gut gefallen haben, die Sprache viel zu vulgär.

Alle anderen fand ich absolut klasse und durch die verschiedenen Autoren ist es ein breit gefächertes Angebot, dass dem Leser hier geboten wird. Von sinnlich bis fordernd werden hier ganz verschiedene Gelegenheiten erzählt, die mich persönlich sehr angesprochen haben. Der Schreibstil ist locker und jede Geschichte hat ihren eigenen Reiz.
In kleinen, appetitanregenden Häppchen genossen , ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen. Die Protagonisten sind jeweils ein wenig beschrieben bevor es in medias res geht und die Location variiert auch ganz wunderbar in jeder Geschichte. Das Segelboot hat mir sehr gut gefallen, und die Geschichte mit Lea auch, da sie eine ganz gut beschriebene Wandlung zeigt, und dass man sich immer wohlfühlen darf.

Bewertung vom 11.03.2023
Schwiecker, Florian;Tsokos, Michael

Die letzte Lügnerin / Eberhardt & Jarmer ermitteln Bd.3


ausgezeichnet

Auch der dritte Band hat mir wieder sehr gut gefallen.
Brandaktuell und mit Herz und Verstand beschreiben die Autoren das Szenario des Wohnungsmangels und infolgedessen eine mögliche Bereicherung verschiedener Investoren.

Geschickt werden Spuren verwischt und Verdächtige präsentiert, wobei das Buch in den Zeiten hin und herspringt. Im Hauptteil geht es wie immer in dieser Reihe um die Gerichtsverhandlung und eingestreut sind die Fakten und Begebenheiten, wie und warum dieser Fall so vor Gericht präsentiert wird. Das macht Laune beim Lesen , da das Buch einen hohen Wiedererkennungswert hat.
Zudem kann jeder der beiden Autoren, den Teil einfügen, den er am besten beherrscht und beschreiben kann. Beide Protagonisten sind sehr klar in ihrem Leben und äußerst authentisch. Alle Probleme sind sehr gut beschrieben und ich persönlich mag beide sehr gerne. Das lenkt das Hauptaugenmerk natürlich auf die Zusammenhänge des Falls und das Leben und Wirken der Nebenprotagonisten. Man meint, jeder der beschriebenen Personen habe ein Geheimnis, allerdings ist dann doch alles ein wenig anders und komplizierter als zuvor gedacht. Die Wendungen fand ich prima und den Spannungsbogen jederzeit hoch.

Fazit: Eine tolle Reihe mit zwei sympathischen Protagonisten und jeder Menge Spannung.

Bewertung vom 11.03.2023
Müller, Meddi

Und ihr denkt, es ist alles in Ordnung?


sehr gut

Auch dieses Buch habe ich an einem Tag ausgelesen, ich kannte den Autor schon von seinen Frankfurt - Krimis und auch in diesem Buch zeigt er seinen ganz persönlichen Schreibstil.
Etwas gewöhnungsbedürftig, zugegeben, aber schön zu lesen. Der Autor formuliert frei nach Schnauze und bringt alles auf den Punkt. Polarisierend, ich denke, viele Menschen werden ihn für dieses Buch nicht mehr mögen... oder gerade deshalb?
Ganz fabelhaft fand ich, dass er alles direkt beim Namen nennt. Also Mobbing, Menschen , die denken, ein Rettungsfahrzeug sei ein privates Taxi, den Umgang mit den vielfältigsten Problemen der Menschen. Und auch er selber bezieht ganz persönlich Stellung zur Gefahr des Abgestumpftseins im Beruf, und den daraus resultierenden Problemen. Ich kann diese Gedankengänge sehr gut nachvollziehen, man erlebt in diesem Beruf sehr viel Belastendes, Unangenehmes und die Bezahlung ist eher... ebenfalls unangenehm zu nennen. Auch fehlen nach wie vor arbeitsrechtliche Strukturen und natürlich: Personal.
Den Schreibstil des Autors könnte man als schnodderig bezeichnen , oder stark umgangssprachlich, aber mir persönlich hat das ganz prima gefallen.Ich, mag es, wenn ein Buch authentisch ist. Ich habe sehr viel mitnehmen können aus diesem Buch, an Empathie den beschriebenen Fachkräften gegenüber, an hilfreichen Tipps und gesundheitlichen Erklärungen. Auch sind alle dargestellten Fälle sehr abwechslungsreich, von schockierend bis amüsant , und einige rufen ein empörtes Kopfschütteln hervor.


Vielen Dank für dieses wundervolle Buch, dass jeder Mensch einmal gelesen haben sollte, um besser zu verstehen, was wirklich im Rettungsdienst momentan abläuft.

Edit:
Inhaltlich volle fünf Sterne, allerdings ein Stern Abzug für Genderkack.....ich hasse es jeden fünften Satz dreimal lesen zu müssen , weil ich den Sinn nicht verstehe. Was spricht dagegen, auf absolut neutrales Terrain auszuweichen, wenn man politisch schon zwingend korrekt sein will. (was absolut nicht zu der sonst so klaren Kante des Autors passt), also: Polizei statt Polizistist/innen ( m/w/d/ostfr.), Whatever.