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dreamlady66

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Insgesamt 174 Bewertungen
Bewertung vom 17.07.2020
Simon, Teresa

Die Lilienbraut


ausgezeichnet

(Inhalt, übernommen)
Köln in den Vierzigerjahren. Die junge Nellie Voss hat gerade eine Stelle bei 4711 angetreten. Schnell wird ihr klar, dass sie ein untrügliches Gespür für Düfte hat. Ab und zu vergisst sie darüber sogar, dass ein schrecklicher Krieg tobt. Doch noch mehr beschäftigt sie ihre aussichtslose Liebe zu einem Mann, den sie nicht haben darf ...

Köln in der Gegenwart: Nach ihrer schmerzhaften Trennung eröffnet Liv einen kleinen Laden für Seifen und Düfte im Stadtviertel Ehrenfeld. Eines Tages begegnet sie auf der Straße zufällig einer geheimnisvollen weißhaarigen Dame, die bei ihrem Anblick regelrecht erschüttert ist und sie beschimpft. Wer ist sie, und was verbindet sie mit Liv?

Zur Autorin:
Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin, die mit ihrem Mann in München lebt. Sie reist gern – auch in die Vergangenheit -, ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, hat sich schon seit Jugendtagen für die aufregende Geschichte der Schokolade interessiert und liebt die wunderschöne Elbmetropole Dresden, aus der ein Teil ihrer mütterlichen Linie stammt.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Die mir berereits bekannte Autorin beschreibt in ihrem aktuellen Roman die Stadt Köln, die Stadt der Düfte, zunächst in der Vergangenheit.
Es ist der zweite Weltkrieg und diese Schrecken ziehen sich bis in die Gegenwart.
Nellie Voss, ihre Protagonistin bekommt eine Anstellung bei 4711 in Köln, man lernt ihre Familie und Freunde näher kennen.
In der Gegenwart bekommt die Protagonistin Liv die Hauptrolle.
Auch diese Frau erlebt unterschiedliche Schicksale, sie stösst sogar auf ein Familiengeheimnis...

Da der Schreibstil von Teresa Simon fesselnd und interessant ist, ist es ihr gelungen, beide Schicksale authentisch dem Leser zu vermitteln.

Am Ende des Buches werden einige tolle Rezepte zum Ausprobieren vorgestellt. Wirklich, eine prima Idee!

Alles in allem ein sehr unterhaltsamer und auch geschichtlich gesehen interessantes Buch, für das ich gerne 5* vergebe!

Bewertung vom 17.07.2020
Kruse, Tatjana

Tot, aber glücklich!


ausgezeichnet

Zur (genialen) Autorin (aus der fast-Nachbarschaft):
Mord ist ihr Hobby: Tatjana Kruse, geboren 1960, wächst in Schwäbisch Hall auf, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Obwohl sie ihre Kindheit als behütet beschreibt, sagt sie auch über sich, nie Bücher von Enid Blyton oder ähnlichen Autoren gelesen zu haben, sondern sofort mit Agatha Christie losgelegt zu haben. Sie beginnt ihre literarische Karriere als Übersetzerin, beispielsweise für Bücher von Jeffrey Archer und fängt Mitte der 90er Jahre mit dem Schreiben von kürzeren Kriminalgeschichten an. Schon ihr erster Kurzkrimi, „Cool-Man schlägt zu“, wird mit dem Marlowe-Preis ausgezeichnet. Seit der Jahrtausendwende schreibt sie erfolgreich Kriminalromane, viele davon sind ebenfalls preisgekrönt und in verschiedene Sprachen übersetzt worden. Zu Kruses beliebtesten Romanen gehören unter anderem „Wuchtbrummenarlarm“ und „Der Gärtner war’s nicht!“ Sie ist Mitglied im „Syndikat“ sowie dem PEN-Zentrum Deutschland und tritt häufig bei verschiedenen Krimi-Events auf.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:

Die mir bereits bestens bekannte Autorin schreibt mit "Pauken und Trompeten" einen Plot mit 26 Kurzgeschichten, die einem unbändigen Spass bereiten. Langeweile = Fehlanzeige!

Sie selbst gibt zu, dass sie den Leser im alltäglichen Leben auf andere Gedanken - ja von seinen Sorgen - wegbringen will und er Spass haben soll.
Die diversen Geschichten erzählen kreuz und quer vom täglichen Leben und in einigen findet man sich selbst oder auch seine Umgebung wieder...

Ich bewundere diese Vielfalt der Einfälle und dazu die Verbindungen zur schwarz-humorigen Art.
Tatjana Kruse hat einen flüssigen Schreibstil, der sich angenehm lesen lässt.

Alles in allem ein gelungenes Buch mit viel Humor zum Schmunzeln, das ich gerne gelesen habe und ebenso nur weiterempfehlen kann.
Für das stimmige Gesamtpaket (es geht schon beim Cover los) vergebe ich 5*!

Bewertung vom 17.07.2020
Walther, Ingrid

Madame Beaumarie und die Melodie des Todes


ausgezeichnet

Zur Autorin:
Ingrid Walther, geboren 1950, lebt in Wien und Bad Ischl.
Sie ist Soziologin und war im früheren Leben Kommunikationstrainerin, Coach und Geschäftsführerin eines Berufsverbandes.
Sie ist Mitautorin und Herausgeberin von Fachbüchern.
Wie ihre Ermittlerin Florence Beaumarie ist auch Walther bereits in Pension und widmet sich ihren Leidenschaften, dem Schreiben, Zeichnen, dem Reisen nach Südfrankreich und dem Musizieren.
Ihrer Ermittlerin Florence Beaumarie ist sie in der Provence begegnet. Es war Liebe auf den ersten Blick – somit war der Weg zum ersten Kriminalroman nicht weit.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:

Definitiv ein Krimi, der Spass macht, die unterschiedlichen Charaktere zu verfolgen, die besonderen Menschen kennenzulernen und die Umgebung von Avignon, so dass der Fall authentisch erscheint.
Die Verdächtigungen führen am Ende zum wahren Täter.

Der Schreibstil ist flüssig, man merkt die Liebe der Autorin zur Provence, wo sie sich gut auskennt :)

Alles in allem ein interessanter, charmanter und auch spannender Plot à la francaise, den ich gerne gelesen habe und mit 5* für das stimmige Gesamtpaket nur weiterempfehlen kann!

Bewertung vom 17.07.2020
Witemeyer, Karen

Wie backe ich mir einen Mann?


ausgezeichnet

Zur Autorin:
Karen Witemeyer liebt historische Romane mit Happy-End-Garantie und einer überzeugenden christlichen Botschaft.
Nach dem Studium der Psychologie begann sie selbst mit dem Schreiben. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Texas.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:

Die Autorin Karen Witemeyer hat einen flüssigen und amüsanten Schreibstil. Ihre Geschichte hat mich sehr beeindruckt.
Sie wird im Wechsel zwischen den beiden Protagonisten Abby (Abigail) und Zach erzählt.
Der Roman hat Tiefe und Abby hat Gottvertrauen, dass Alles zum Guten ausgehen wird...

Das Buch hat mir gut gefallen. Es zeigt die Probleme auf, wie Zuneigung zur Liebe wächst und ein Familienbetrieb gerettet werden kann.
Daher kann ich hierfür eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe gerne für das Gesamtpaket 5*!

Bewertung vom 21.06.2020
Jonasson, Ragnar

DUNKEL / HULDA Bd.1


sehr gut

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Vom Ende zum Anfang: Band 1 der außergewöhnlich erzählten Thriller-Trilogie um die originelle und vielschichtige Protagonistin Hulda.

Der Autor hat einen flüssigen und gut-lesbaren Schreibstil.
Seine Protagonistin Hulda hat einen beeindruckenden und interessanten Charakter.
Ihre Lebensgeschichte ist aussergewöhnlich, berührend und sehr spannend.

Er erzählt in den Abschnitten den Lebensweg von Hulda, so dass durch die abwechselnden Perspektiven auch die Spannung enorm gehalten wird.

Auch wird uns Leser die teilweise düstere Stimmung Islands vermittelt.

Und das Ende, war es passend für Hulda?

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.05.2020
Meyer, Deon

Beute / Bennie Griessel Bd.7


ausgezeichnet

(Inhalt, übernommen)
Bennie Griessel plant zu heiraten – und muss sich dann um einen Fall kümmern, der eigentlich zu den Akten gelegt werden soll. Ein ehemaliger Polizist wurde in einem Luxuszug ermordet, und die geheimen Sicherheitsbehörden Südafrikas tun alles, um es nach einem Selbstmord aussehen zu lassen. Als ein zweiter Todesfall ebenfalls vertuscht werden soll, bekommt Griessel eine Ahnung davon, dass es um viel mehr geht als um Mord. Gewisse Kreise wollen den Präsidenten aus dem Weg räumen. Sie haben dazu jemanden aktiviert, der sich in Bordeaux in Frankreich zur Ruhe gesetzt hat: einen Kämpfer namens Tobela.

Zum Autor:
Deon Meyer wurde 1958 im südafrikanischen Paarl geboren und gilt heute als der erfolgreichste Krimiautor Südafrikas.
Schon mit 14 Jahren schreibt Deon Meyer seinen ersten Roman, den seine zwei Brüder jedoch ziemlich hart kritisieren.
Nach dem Militärdienst und dem Studium an der Universität Potchefstroom arbeitet er zunächst als Journalist, Werbetexter, Internet-Spezialist und Marketingberater.
1994 erscheint sein erster Roman in der Muttersprache Afrikaans: »Tod im Morgengrauen« wird 2006 als TV-Serie in Südafrika ausgestrahlt und macht Deon Meyer in seiner Heimat berühmt. Zeitgleich erobert er mit »Das Herz des Jägers« und »Der traurige Polizist« nicht nur den deutschen Buchmarkt, sondern auch weltweit die Krimi-Szene. Mittlerweile erscheinen seine Bücher in 20 verschiedenen Ländern. »Das Herz des Jägers« wird mit dem ATKV Prose Prize – einem begehrten südafrikanischen Literaturpreis – ausgezeichnet und kommt in den USA unter die Top Ten-Thriller des Jahres. Hierzulande erhält er sowohl für »Das Herz des Jägers« als auch für »Weißer Schatten« den Deutschen Krimipreis.
Deon Meyer lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Melkbosstrand.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Die Geschichte spielt zwischen Bordeaux und Südafrika.
Es stellt sich bei den Ermittlungen heraus, dass "Beute" ein Politthriller ist.
Es geht um Korruption und Bestechung, so dass ohne Rücksichtnahme auf das Ansehen von hohen Persönlichkeiten die Morde aufzuklären sind.

Der Autor hat einen klaren und flüssigen Schreibstil, dem man gut folgen kann. Desweiteren wurde über Bordeaux und Südafrika mit deren jeweiligen Eigenheiten berichtet, so hält sich die Spannung von Anfang an bis zum Schluss. Was für ein Szenario!

Alles in allem ein hochaktueller Thriller, den ich sehr gerne als wirklich lesenswert weiter empfehle und natürlich mit der vollen Punktzahl von 5* bewerte.

Bewertung vom 24.03.2020
Hannon, Irene

Der Leuchtturm von Hope Harbor


ausgezeichnet

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Danke an den Francke-Verlag für dieses wunderbare Rezensionsexemplar, ich freute mich sehr!
Wird es der engagierten Redakteurin Marie W. gelingen, ein alternatives Finanzkonzept zu erstellen, womit sie den Erben Ben umstimmen kann, nämlich das Wahrzeichen der Stadt zu erhalten?


Die Autorin Irene Hannon hat einen flüssigen Lesestil, so dass dieser Roman wirklich gut beim Leser ankommt - ich kannte sie bislang noch nicht.
Die Protagonisten und deren Entwicklungen in der Geschichte werden authentisch dargestellt. Auch die beschriebene Katzengeschichte, wo Ben Garrison ein hilfloses Tier retten wollte, hat mir gut gefallen, sie zeigt den mitfühlenden Charakter von Ben.


Der Roman ist wirklich abwechslungsreich, aber auch spannend geschrieben, dafür sei der Autorin Dank. Ich hatte wunderbare Lesestunden!
Gerne vergebe ich hierfür 5* - überzeugt Euch selbst...

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.03.2020
Thuile, Christian

Die wichtigsten Fragen zum Intervallfasten


ausgezeichnet

Ratgeber zum Kurzzeitfasten

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Der Autor Dr. Christian Thuile hat ein gut strukturiertes Buch mit 176 Seiten in Bezug auf Intervallfasten geschrieben.
Das handliche Buch enthält ein Inhaltsverzeichnis mit 13 Kapiteln, die zu allen interessanten Fragen ausführlich berichten, so dass die Vorschläge und Antworten authentisch beim Leser ankommen.
Interessant sind für mich auch die Beispiele aus seinem Praxisalltag, um zu lesen, dass eine Ernährungsumstellung nicht sofort, sondern oft Wochen benötigt, um Ergebnisse zu erreichen.
Der Patient muss mitgenommen werden damit er begreifen kann, was mit seinem Körper passiert, daher ist die theoretische "Aufklärung" Voraussetzung. Somit kann man vorab über jedes Kapitel Informationen erhalten, um dann mit dem Arzt die Einzelheiten des Intervallfastens einzuleiten...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Äusserlich wie inhaltlich.
Ein aufschlussreicher Ratgeber für einen gesunden Lebensstil.
Deshalb von mir eine unbedingte Leseempfehlung mit 5*.

Bewertung vom 06.03.2020
Greve, Julia

Kann mein Herz nicht mal die Klappe halten?


ausgezeichnet

(Inhalt, übernommen)
Nina ist glücklich (eigentlich). Die Ehe mit Steffen läuft gut (na ja, meistens). Die beiden Töchter, 8 und 11, verstehen sich prima (weitgehend). Man hat Freunde, geht aus, das Leben ist gut. Nur fehlt eben die Leidenschaft. “Wo soll das Knistern nach so vielen Jahren denn herkommen?” fragt Nina ihre Freundin. Gibt es sie, die Paare, die auch nach langer Zeit noch guten Sex haben? Wo sind sie und wie schaffen sie das? Steffen macht Nina einen gewagten Vorschlag - und sie lässt sich darauf ein, nicht wissend, dass sie damit die gesamte Idylle ins Chaos stürzen wird ...

Zur Autorin:
Julia Greve, Jahrgang 1975, lebt mit ihrer Familie (2 Kinder) in Bonn. Sie arbeitet mit ganzem Herzen bei einer kleinen NGO, die sich mit dem Thema nachhaltige Textilproduktion beschäftigt. In ihrem ersten Roman «Herzkur» hat sie ihre eigenen Erfahrungen aus zwei Mutter-Kind-Kuren verarbeitet. In ihrem zweiten Roman nimmt sie humorvoll und scharfsinnig die Dynamik langjähriger Beziehungen aufs Korn.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Ich beginne mit einem Sprichwort: "Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er auf's Eis tanzen"

Danke für diesen besonderen Herz-Roman, der zwar erheiternd, aber auch ein ernstes Thema aufgreift, was uns Alle angeht...
In dem Roman kommt ganz deutlich zum Ausdruck, wie schnell sich Menschen beeinflussen lassen.
Ich finde, dass man damit auch Feingefühle verletzten kann und der Vorschlag oft nach hinten losgehen kann.

Ich war sehr darauf gespannt, wie diese Geschichte nach all dem Ideenreichtum, den die Autorin in ihrem Roman veranschaulicht hat, ausging. Gerne hierfür 5*.

Bewertung vom 05.03.2020
Dylan, Rachel

Du bist die Nächste


ausgezeichnet

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Die Autorin Rachel Dylan hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil, man kommt daher gut voran.
Die Spannung steigt sehr schnell an und wird bis zum Schluss hin gehalten.
Die Charaktere der Protagonisten werden gut geschildert und wirken sehr authentisch.
Die Handlungen werden immer wieder durch Wendungen der Ereignisse lebendig dargestellt, so dass der Leser über die Zusammenhänge rätseln und Nachdenken kann.
Die zwei interessanten Fälle, nämlich der Doppelmord und der Fall des Bankangestellten muten der Staatsanwältin Sophie Dawson sehr viel zu und es ist bewundernswert, wie sie damit umgeht.

Das Buch hat mir sehr gefallen, es war so fesselnd, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und bedanke mich beim francke-Verlag für wirklich viele spannende Lesestunden!
Gerne vergebe ich daher 5* mit einer unbedingten Leseempfehlung!