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Benutzername: dreamlady66
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Bewertungen

Insgesamt 104 Bewertungen
Bewertung vom 28.06.2021
Heilsam kochen mit Ayurveda
Grönemeyer, Dietrich;Mehl, Volker

Heilsam kochen mit Ayurveda


ausgezeichnet

Portrait:
Prof. Dr. Med. Dietrich Grönemeyer (geboren 1952) ist praktizierender Arzt und Professor emeritus für Radiologie und Mikrotherapie an der Universität Witten/Herdecke, Fernseh- Moderator im ZDF und Autor zahlreicher Bücher. Neben wissenschaftlichen Schriften veröffentlicht er immer wieder populärwissenschaftliche Beiträge zu den Themen Rücken, High Tech, Natur & Weltmedizin, Ernährung und Ethik – so auch für Kinder. Seit Jahrzehnten engagiert Professor Grönemeyer sich für die Prävention und die Integration von Schulmedizin und Naturheilkunde. 1997 gründete der Rückenexperte das Grönemeyer Institut für Mikrotherapie in Bochum, später in Berlin, Hamburg, Stuttgart und Köln. Seit Jahren ist er Vorstand des Wissenschaftsforums Ruhr e. V., einem Zusammenschluss von ca. 40 Forschungseinrichtungen von Universitäten, Max-Planck- Fraunhofer und Fraunhofer- Instituten.

Volker Mehl ist als Ernährungsberater in einem Ayurveda-Gesundheitszentrum tätig und betreibt eine Ayurveda-Kochschule. Der Gewinner des Gourmand World Cookbook Award gilt als Deutschlands angesagtester Ayurveda-Koch.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Danke an vorablesen für diese Chance!

Dies ist ein besonderes (Koch)buch.
Es vermittelt nicht nur KochRezepte, sondern gibt eine Aufklärung der Bedeutung von Ayurveda.
Das Buch verbindelt Heil- und Kochkunst miteinander.
Die optische Gestaltung mit Farben und Grafiken begeistert den Leser.
Die entsprechenden Abschnitte zum einen die Informationen und zum anderen die Rezepte sind sehr übersichtlich gelungen und nachahmenswert.

Ich hatte gar keine Ahnung, dass Ayurveda einer über 5000jährigen Geschichte entstammt.

Beiden Autoren ist ein wirklich hochinteressantes Buch gelungen, für viele Gerichte einsetzbar, weil man efährt, wie Heilung durch die richtige Ernährung gelingen kann.

Definitiv gilt: Ich bin begeistert und spreche gerne eine LeseEmpfehlung sowie Kauf dieses Buches mit 5* aus!

Bewertung vom 01.05.2021
Blütengrab
Fink, Ada

Blütengrab


sehr gut

Rästelhafte Spuren

Portrait:
Ada Fink ist das Pseudonym einer deutschen Roman- und Drehbuchautorin. Neben diversen Auszeichnungen und Nominierungen im Kino- und Fernsehbereich erreichte ihr Debütroman sogleich die Spiegel-Bestseller-Liste.
Es folgten weitere erfolgreiche Veröffentlichungen unter ihrem Klarnamen. Ada Fink mag Mary Shelley und vegetarische Schnitzel, und hasst es, nachts in hell erleuchteten Räumen ohne Vorhänge zu sein.
Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin und Brandenburg.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Die Autorin Ada Fink bedient sich eines flüssigen Schreibstils.
Das ungleiche ErmittlerTeam leistet so nach und nach gute Arbeit, denn, die Spuren führen sehr weit in die Vergangenheit zurück und man muss lange warten, bis alle Geheimnisse ans Tageslicht kommen...

Insofern finde ich die Geschichte auch hochinteressant, da die Zeit vor der Wende mit den verschiedenen Themen (Terrorismus, Schmuggel usw.) beschrieben wird.

Alles in allem ein fesselndes Buch, das die Spannung hochhält und mich gut unterhalten hat.
Empfehlenswert zu lesen, gerne vergebe ich 4*.

Bewertung vom 23.03.2021
Lockvogel
Prammer, Theresa

Lockvogel


ausgezeichnet

Ermittlerduo auf Mörderjagd

Portrait:
Eine österreichische Entdeckung: Theresa Prammer, geboren 1974 in Wien, schrieb schon als Kind gerne Geschichten. Sie ergriff dann aber den – genauso kreativen – Beruf der Schauspielerin und hatte Engagements unter anderem am Burgtheater, den Festspielen Wunsiedel und an der Volksoper. 2006 gründete sie mit ihrem Mann das Sommertheater »Komödienspiele Neulengbach«. Der Traum vom Schreiben blieb aber immer im Hinterkopf, und so wurde 2013 mit „Die Rettung der Regenwürmer“ das erste Buchs Prammers veröffentlicht. Theresa Prammer schreibt seitdem abwechselnd in Wien und in Reichenau an der Rax. 2015 erschien mit „Wiener Totenlieder“ der Auftaktband der beliebten Krimireihe um die Wiener Kommissarin Carlotta Fiore. Das Buch wurde mit dem Leo-Perutz-Preis ausgezeichnet. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet Theresa Prammer gerne im Garten, kocht oder liest.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:

Der Kriminalroman spielt in Wien.
Der Freund einer Schauspielschülerin ist mit ihren Ersparnissen und dem Schmuck ihrer Grossmutter verschwunden, was für ein Desaster!
Toni wendet sich um Hilfe an einen Privatdetektiv, namens Behm. Beide verstehen sich gut und kommen in der Bearbeitung des Falles voran, so dass der Plot Spannung bekommt...

Die Autorin Theresa Prammer hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil. Auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Die Hauptpersonen werden authentisch dargestellt.
Der Wiener Charme bereitete mir Vergnügen.
Die Geschichte findet erst zum Schluss ihre Auflösung, da die Handlungen sich gut voneinander lösten...

Ich hatte vergnügliche Lesestunden und kann den aktuellen Wien-Krimi gerne als lesenswert weiter empfehlen, hierfür gerne die volle Punktzahl 5*!

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Bewertung vom 09.03.2021
Die Frau vom Strand
Johann, Petra

Die Frau vom Strand


ausgezeichnet

Zur (genialen) Autorin:
Petra Johann, Jahrgang 1971, ist promovierte Mathematikerin. Sie arbeitete mehrere Jahre in der Forschung und in der Softwarebranche, bevor sie ihre wahre Berufung fand: Menschen umbringen – wenn auch nur auf dem Papier. Petra Johann ist im Ruhrgebiet aufgewachsen, mittlerweile lebt sie in Bayern.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:

Die mir noch unbekannte Autorin Petra (Johann) hat mit ihrem aktuellen Thriller eine wirklich sehr spannende Geschichte geschrieben.
Wir erfahren, was eine Frau bereit ist zu tun, um ein Kind zu bekommen.
Die Protagonisten Rebecca und Lucy werden charakterlich sehr gut dargestellt.
Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut und auch bis zum Schluss hin gehalten, Dranbleiben lautete für mich die Devise!
Die unvorhersehbaren Wendungen liesen definitiv keinerlei Langeweile aufkommen. Es passiert unheimlich viel, man ist fasziniert, wie der Autorin auch psychologisch die Geschichte zum Nachdenken verarbeitet hat.

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Der Thriller mit den abwechslungsreichen Dialogen lässt den Plot mit viel NervenKitzel, aber auch unterhaltsam erscheinen. Das Ende ist dennoch überraschend - viel Spass beim Lesen und Mitfiebern!

Gerne vergebe ich hierfür eine absolute LeseEmpfehlung mit 5*, traut Euch ...

Bewertung vom 03.02.2021
Krabben-Connection
Brandt, Patricia

Krabben-Connection


ausgezeichnet

Auf nach Hohwacht - was für ein Debüt!

(Inhalt, übernommen)
In dem verträumten Fischerdorf Hohwacht an der Ostsee passiert nie etwas. Eigentlich. Doch dann verschwindet der Münchner Geschäftsmann Xaver Kohlgruber aus seinem Hotelzimmer. Der bärbeißige Kommissar und Tierpräparator Oke Oltmanns geht von Mord aus. Unter Verdacht geraten die Mitglieder der Bürgerinitiative „Rettet die Stranddistel“, denn Kohlgruber plante den Bau einer Hotelanlage - ausgerechnet im Hohwachter Naturschutzgebiet! Oke merkt schnell, dass hier nicht alles so idyllisch ist, wie es scheint …

Zur Autorin:
Patricia Brandt hat nach ihrem Germanistikstudium in Bremen bei der Nordsee-Zeitung volontiert und seitdem für verschiedene Medien (darunter Focus, dpa, NDR Fernsehen) gearbeitet. Seit mehr als 20 Jahren ist sie als Redakteurin für den Bremer Weser-Kurier tätig und schreibt auch Kolumnen für den Burda-Verlag. 2020 erschien mit "Krabben-Connection" ihr erster Ostsee-Krimi beim Gmeiner Verlag. Sie lebt mit Mann, zwei Kindern, drei Bienenvölkern und einem Hund in Niedersachsen.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Danke an Patricia Brandt bzw. den Gmeiner-Verlag für Eure Zusage und schnelle Belieferung.
Ich freute mich sehr über das handliche Taschenbuch bei 285 Seiten und diversen, teils kurzknappen NamensKapiteln in einer für mich perfekten LeseSchrift, erschienen am 10.06.2020.

Neugierig war ich auf dieses Krimi-Debüt und was soll ich sagen? Es schlug bei mir voll ein und zog mich gleich von Beginn an bis hin zum rasanten Finale mächtigst in meinen Bann. Man merkt der umtriebigen Autorin ihr langjähriges SchreibTalent an.
Denn, der gewählte Schreibstil ist flüssig und modern - einfach wunderbar unterhaltsam ❤
Dranbleiben lautete die Devise, ich kaum aus dem Staunen nicht mehr heraus und wurde regelrecht gefesselt von dieser besonderen, aber auch sehr vielschichtigen Story mit diversen Schauplätzen und so unterschiedlichen HauptProtas.
Definitiniv gilt: Ich hatte viele schöne, skurrile, witzige, schmunzelnde aber vor allen Dingen auch überaus spannende LeseMomente der besonderen Art.

Mir gefiel zudem der Lokalkolorit und das norddt. Flair s e h r, dazu einzigartige LandschaftsBeschreibungen - ein KüstenKrimi mit ganz viel Flair. Jede(r) Prota machte gefühlt sein eigenes Ding...und bekam hierfür viel Zeit und Raum, was mir gefiel. Zudem wurden ernstzunehmende UmweltThemen angesprochen, die auch mir richtig und wichtig sind!

Eine sympathische Autorin mit Potential...freut Euch auf den nächsten Band mit dem etwas anderen Kommissar Oke, Oschi Oltmanns...

Von mir für das stimmige GesamtPaket gerne eine LeseEmpfehlung, hierfür uneingeschränkt 5*!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.02.2021
Tief im Keller (eBook, ePUB)
Saunter, Mick

Tief im Keller (eBook, ePUB)


sehr gut

Ein schwieriger Fall für den Ermittler

Zum Autor:
Mick Saunter flog mit sechzehn vom Gymnasium, wurde Eisenwarenkaufmann, war Funker beim Bund, fuhr Lkw, verkaufte Versicherungen und reparierte Autos. Lernte das Tischler-Handwerk, gründete eine Familie, studierte Holztechnik, und plante über viele Jahre Läden. In der Lebensmitte lernte er eine Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung kennen. Das veränderte in seinem Leben alles: Er begann mit ihnen zu arbeiten, leitete die Arbeitstherapie in einer Suchthilfeklinik, und lebte als Heimleiter gemeinsam mit Menschen, die ständige Betreuung brauchen. Lernte, wie unendlich wichtig es ist das Leben mit dem zu verbringen, was man wirklich will - und fing mit fast Sechzig an zu schreiben. Er ist leidenschaftlicher Motorradfahrer, singt manchmal, und kocht gerne und gut.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Der Autor hat einen flüssigen und gut lesbaren Schreibstil.
Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben, auch aus dem Privatleben und von den Charakteren wird dem Leser so Einiges vermittelt, das zum besseren Verstehen der Geschichte wesentlich beiträgt.

Die Spuren führen weit in die tiefdunkelsten Geheimnisse der Menschheit.

Der Krimi bekommt von Kapitel zu Kapitel immer mehr an Spannung, so dass ich wirklich angenehme LeseStunden hatte und hoffe, dass Manner noch weitere Fälle zu lösen bekommt...

Gerne empfehle ich diesen Krimi weiter und vergebe hierfür 4*!

PS Ich bewertete hier die BuchVariante!

Bewertung vom 01.02.2021
Willkommen zu Hause
Hammond, Inka; Seider, Luisa; Müller, Miriam

Willkommen zu Hause


ausgezeichnet

"Herz, was willst Du mehr..." :)

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:

Zuerst einmal ein Lob für den stabilen Einband mit den einladenden bunten Abbildungen. Etwas schade finde ich, dass die Schrift teilweise sehr blass geschrieben wurde...

Das Inhaltsverzeichnis hat zu jedem Monat einen Artikel, das gefällt mir gut. Tolle Ideen, interessante Vorschläge und natürlich auch sehr abwechslungsreiche Rezepte :)

Auf Seite 71 der Geburtstagskuchen in Form einer Karte zB dargestellt, empfinde ich als schöne Idee.
Gerade jetzt in der Corona-Zeit kommt das Buch besonders gut an, weil die Familien eng zusammenrücken, können somit die reichhaltigen Ideen ausprobieren, denn viele Familien haben das Koch verlernt (Mittagstisch im Kindergarten und Kantine für die Erwachsenen).
Auch die christlichen Andachten und Beispiele von Sprüchen zwischendurch lockern das Buch per Bildband wirklich auf.

Auch die Ressourcen aus der Natur (Früchte, Blätter, Steine, Moos) werden zu hübschen Ideen verwertet.
Zum Abschluss folgen freie Seiten, da können ua eigene Anregungen und Produkte Platz finden...

Alles in allem ein sehr gut durchdachtes AnleitungsBuch für Jung und Alt, ganz besonders aber für Familien geeignet.

Gerne vergebe ich für das stimmige GesamtPaket 5* mit einer absoluten Weiterempfehlung!

Bewertung vom 29.01.2021
Der Stilllebenmörder: Psychokrimi (eBook, ePUB)
Hochholzer, Lukas

Der Stilllebenmörder: Psychokrimi (eBook, ePUB)


sehr gut

Eine PsychoGeschichte...

(Inhalt, übernommen)
Der stellungslose Lebensmitteltechniker Igor Kowalski fühlt sich schon des Längeren von „denen“ verfolgt und fragt sich zunehmend, wer eigentlich die Macht über seine Gedanken ausübt. Eine innere Stimme treibt ihn zu Taten von grausamer Brutalität.
Ein Ermittler-Duo bestehend aus dem erfahrenen Kommissar Steinhofer und seinem geistig labilen Gefährten Mayer werden zur Klärung der grausamen Mordfälle einberufen, wobei letzterer aber bald auf eigene Faust das Geheimnis der Stillleben, die an jedem Tatort aufgefunden werden, lüften muss – und hierbei selbst die Grenzen seines Verstands erreicht.
Ein beunruhigender Psychokrimi erzählt aus zwei Perspektiven, jener Kowalskis und jener des unbeholfenen Praktikanten Mayer, der sich allmählich im Labyrinth des facettenreichen Falls verirrt.
Was ist wahr und was ist falsch, wem kann vertraut werden und wem nicht?

Zum Autor:
Der 2002 in Stadl-Paura (Oberösterreich) geborene Autor Lukas Hochholzer entdeckte bereits in jungen Jahren seine Liebe zum Schreiben.
Nach einigen beim Internationalen Kinder- und Jugendbuchwettbewerb in Schwanenstadt ausgezeichneten Kinderbüchern widmete er sich 2017 seinem ersten Romanprojekt „Der Untergang von Florenz“.

Im Moment befasst er sich hauptsächlich mit seinem Studium der Technischen Mathematik in Linz und arbeitet nebenbei an diversen Krimi- und Thriller-Projekten. Besonderen Schwerpunkt legt er hierbei auf die Erarbeitung und Beschreibung psychischer Entgleisungen der Hauptfiguren.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Kommissar Steinhofer und sein geistig labiler Gefährte Meyer sollen grausame Mordfälle aufklären...ob das mal gut geht?

Der Autor bringt es fertig, mit wenigen Personen einen PsychoKrimi zu schreiben. Man ist von diesem Schreibstil regelrecht gefesselt!
Er wechselt zwischen Fiktion und Gegenwart.
Die Protagonisten werden mit ihren seelischen Erkrankungen authentisch dargestellt, so, wie es mit ihren psychischen Auf und Abs wirklich einhergeht.
Das ist definitiv Nichts für schwache Nerven!

Der Autor hat einen flüssigen und zudem gut lesbaren Schreibstil, aber, man kann nur hoffen, dass diese aufgezeichneten psychischen Krankheiten sich nicht verbreiten...

Der Plot ist zwar interessant zu lesen, aber nur für wirklich bestimmtes Klientel wirklich geeignet! Daher von mir 4/5*!

Bewertung vom 29.01.2021
Madame Clicquot und das Glück der Champagne
Popp, Susanne

Madame Clicquot und das Glück der Champagne


ausgezeichnet

Was für ein Plot, absolut berauschend!

(Inhalt, übernommen)
Reims, 1805: Die junge Witwe Barbe-Nicole Clicquot übernimmt gegen den Widerstand ihrer Familie die Champagnerproduktion und den Weinhandel ihres verstorbenen Mannes – und stellt sich als talentierte Winzerin heraus. Doch es ist die Zeit der napoleonischen Kriege und die Geschäfte laufen nicht gut. Unterstützt von ihrem Mitarbeiter Louis Bohne und dem deutschen Buchhalter Christian Kessler bringt Barbe-Nicole ihr Unternehmen dennoch durch, entwickelt ein neues Herstellungsverfahren und schenkt dem Champagner damit sein verführerisches Prickeln. Angetan von ihrem Esprit entwickeln beide Männer Gefühle für sie – doch nur als Witwe kann Barbe-Nicole ihr Unternehmen unter ihrem Namen weiter führen...

Zur (genialen) Autorin:
Susanne Popp, Jahrgang 1967, hat Publizistik studiert und danach ihre Kreativität zunächst in der Werbung ausgelebt, bevor sie sich als Autorin für Privatbiographien selbständig machte. Sie ist in der Südpfalz an der französischen Grenze aufgewachsen und froh, mit ihrem Mann und ihrer Tochter nun auch wieder an einem Ort zu leben, an dem Weintrauben gedeihen, nämlich am Zürichsee in der Schweiz. „Madame Clicquot und das Glück der Champagne“ ist ihr erster Roman. Ihrer Leidenschaft für außergewöhnliche Frauenbiographien geht die Autorin auch im Podcast "Frauenleben" nach: Alle vierzehn Tage erscheint ein neues inspirierendes Porträt zum Anhören.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Danke an Susanne Popp bzw. Rowohlt Polaris für dieses besondere ZauberWerk im exquisiten und sehr zutreffenden Outfit, merci bien ❤

Der besondere, vielschichtige und historische Plot gefiel mir sehr als Oenophile, spannend und lehrreich dazu!
Was für ein taffe Frau in der damaligen Zeit, alle Hochachtung und mit viel Respekt!
Nun trinke ich (m)eh(e)r mit Stolz ihren besonderen Champagner, cheers.

Also: Ich habe jede Zeile um Veuve Barbe-Nicole Cliquot wirklich genossen und mit HochSpannung verfolgt.
Keine einfache Zeit, kein einfaches Dasein...ihr Tun, ihr Handeln, ihr Wirken aber faszinierten Mich!
Authentisch und mit viel Charisma aber auch Recherchekunst verfasst, Chapeau!

Bewertung vom 12.01.2021
Die Djurkovic und ihr Metzger
Raab, Thomas

Die Djurkovic und ihr Metzger


sehr gut

Bis daß der Tod sie scheidet...

Zum Inhalt:
Der Restaurator Willibald Metzger lebt eigentlich ziemlich zurückgezogen. Als er Danjela kennen und lieben gelernt hat, möchte er sie heiraten.
Alles ist vorbereitet, aber, sie läßt ihn vor dem Traualtar sitzen.
Willibald kann das nicht verstehen und macht sich mit seinem Freund auf die Suche nach ihr...

Zum Autor:
Ein großer Name der deutschsprachigen Kriminalliteratur: Thomas Raab, geboren 1970 in Wien, ist ein österreichischer Schriftsteller, Musiker und Drehbuchautor. Er studierte Mathematik und Sportwissenschaften und komponierte zu dieser Zeit zahlreiche Lieder, die er später in verschiedenen Alben herausbrachte.

Sein Debüt als Autor gab er mit seinem Roman „Der Metzger muss nachsitzen “. Seitdem ist Raab ein erfolgreicher Krimiautor.

Für seine herausragenden Arbeiten wurde der Autor bereits mit dem Nachwuchsförderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung, dem Buchliebling, dem Österreichischen Krimipreis und dem Leo-Perutz-Preis ausgezeichnet.

Besonders geschätzt wird unter seinen Lesern sein witzig philosophischer Sprachstil sowie seine Lese-Performances.

Heute lebt Raab zusammen mit seiner Familie in Wien.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:

Puh, der mir noch unbekannte Autor, Thomas Raab, hat einen Schreibstil, der dem Leser gefällt.
Er baut den Spannungsbogen langsam auf.
Die Begebenheiten schaffen viel Verwirrungen, ja, es gibt sogar einige Tote.
Die Protagonisten wirken authentisch und sind wirklich sehr interessant dargestellt.
An die österreichische Mundart habe ich mich schnell gewöhnt.

Der Roman hat mir gut gefallen.
Am Ende wird alles aufgeklärt durch spannende Rückblenden.
Ich empfehle das Buch gerne weiter, hierfür 4*.