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Everett
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Barsinghausen

Bewertungen

Insgesamt 703 Bewertungen
Bewertung vom 11.08.2021
Hutzenlaub, Lucinde

Drei Frauen und ein Sommer


sehr gut

Kiki hat kein glückliches Händchen mit Männern, sie wurde verlassen und hat auch jetzt mehr in Treffen interpretiert als von dem Mann kam. Da möchte ihre Mutter mit ihr auf die Schwäbische Alb fahren, wo die Tante Elsie in einer Reha-Klinik ist und dort scheinbar Probleme hat. Allein die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis, mit den Fahrtkünsten von Kikis Mut-ter. Zudem endet es mit eine Panne in einem ganz wunderbaren Ort. Hier kommt alles zu-sammen, Elsies Geschichte, eine alte Liebe und eine neue Liebe.
Dieser Ort und seine Bewohner bewirken was und verändern einiges bei Kiki. Es ist eine ganz tolle Geschichte, die viel erzählt und schöne Beschreibungen hat. Es ist ein gut zu le-sender Roman, mit einem sehr angenehmen Schreibstil, der mich richtig gut unterhalten hat.

Bewertung vom 28.07.2021
Grauer, Sandra

Sommerküsse auf Fehmarn


gut

Evie gewinnt in einer Quizshow eine Million und flieht dann recht schnell aus ihrem Hei-matort. Alle haben Ideen für die Verwendung des gewonnenen Geldes, sie allerdings noch nicht. Evies Flucht führt sie auf die Insel Fehmarn. Dort genießt sie die Natur und kommt zur Ruhe. Stößt aber auf ein Cafe am Strand, wo sie über die fehlende Kundschaft ver-wundert ist. Evie packt mit an, kann sie das Cafe retten und wie sieht es mit dem attrakti-ven Besitzer aus?
Evies Situation lässt sich lesend sehr gut nachvollziehen. Ich wäre auch geflüchtet. Hand-lung, Schreibstil und auch die Dialoge haben mir gefallen. Ein gut zu lesender Unterhal-tungsroman., mit Herz und Tatkraft, was aber nicht übertrieben wirkt. Viel mehr kann ich zu dem Roman auch gar nicht schreiben. Einfach lesen und abschalten, mit Evie auf Fehmarn sein.

Bewertung vom 20.07.2021
Schier, Petra

Der Ring des Lombarden / Aleydis de Bruinker Bd.2


ausgezeichnet

Der zweite Band aus der Lombarden-Reihe. Ich denke mal, man kann den Roman auch ohne Vorkenntnis des ersten Bandes lesen, doch sinnvoll ist das nicht. Zudem würde einem ganz viel Lesespaß entgehen.
Aleydis hat den Tod ihres Mannes so langsam verkraftet und versucht sich im Geschäft zu-recht zu finden besonders wegen den bisher verborgenen Schattengeschäften. Es erfolgt ein Brandanschlag auf die Mörderin von Aleydis Mann und Verwandte wollen das Sagen über die unmündigen Stiefkinder erhalten. In allem steht Aleydis der Gewaltrichter Vinzenz van Cleve zur Seite.
Der Schreibstil ist wirklich ganz toll und die Dialoge sind einfach so schön zu lesen. In der Geschichte kommt es zu keinen Längen und am Ende hätte ich gerne noch weiter gelesen. Dazu geht es um viele Themen rund um die damalige Zeit. Nun muss ich mir Band 3 besorgen.

Bewertung vom 15.07.2021
Gantis, Ruben

Brenzlige Wahlen


gut

Schwierig
Ein aktueller Roman, in starker Anlehnung an die derzeitige politische Verhältnisse, der Gesellschaft heutzutage, bzw. wohin sie sich entwickeln mag. Um was es geht, was ab-läuft, da war ich als Leser schnell drin. Eine gute Darstellung was passiert, wenn bei Wah-len zu viele Splitterparteien zugelassen sind und halt in der Politik im Allgemeinen was falsch läuft und im Grunde das wenige Vertrauen in die Politik gänzlich verschwindet. Meiner Meinung also nah dran an der Realität, bis auf die vielen Kleinstparteien.
Den Schreibstil empfinde ich als recht kurz gefasst besonders die Dialoge. Ja, die Zustände, Gefühlswelt der Protagonisten kann ich nachempfinden, auch wenn ich diese oft nicht so ganz verstehen kann, weil sie eventuell etwas überspitzt dargestellt sind. Ich denke aber, das macht das Buch aus, ist so gewollt. Bei mir hat es beim Lesen fast dauerhaft eine recht niedergedrückte Stimmung ausgelöst. Es bleibt die Hoffnung, dass es dann doch besser läuft.
Schwierig ist es für mich den Roman zu bewerten, schwierig ist das Thema und anders der Schreibstil.

Bewertung vom 01.07.2021
Lansing, Katharina

Die Schätze der weiten Welt / Die Frauen vom Nikolaifleet Bd.3


sehr gut

Mitte der fünfziger Jahre in Hamburg führt Ada mit Unterstützung ihrer Mutter den Fein-kostladen der Familie. Adas Tochter Eliane arbeitet als Konditorin und bringt neue Ideen in den Laden. Elianes bevorstehende Hochzeit bringt Ada endlich dazu etwas sehr lange verschwiegenes zu sagen, was einiges durcheinander bringt. Doch mit Mut auf Neuerun-gen geht es weiter, zu einem guten Ende?
Ich empfand diesen Roman als sehr angenehm zu lesen, was sicherlich an den kurz gehal-tenen Kapiteln lag. Auch der Schreibstil war gut zu lesen und hatte keine Längen. Gefühle wurden auf eine sehr gute Art beschrieben. Kein großartiges drum rum, gut auf den Punkt. Dadurch hat das Lesen Spaß gemacht, die Geschichte ging zügig voran und ich habe das Buch schnell fertig gelesen. Wie das bei Büchern ist, die einem gefallen.
Auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher von „Die Frauen vom Nikolaifleet“ war ich schnell in der Geschichte drin. So etwas gefällt mir.

Bewertung vom 25.06.2021
Daniel, Sibel

Bündnis der Hoffnung


sehr gut

Der zweite Weltkrieg ist einige Jahre vorbei, doch noch immer gibt es Anhänger der Nazis, die sogar in einem kleinen Dorf in Süddeutschland ihre Treffen stattfinden lassen. 1951 le-ben Helene mit ihren zwei Töchtern Klara und Gertrude zusammen auf ihrem Hof. Klaras Mann, eigentlich ein begabter Künstler, trinkt mehr als er malt und Klara kümmert sich um den Unterhalt. Dazu ist die Schwiegermutter mit ihm Haus und sorgt für Unfrieden. Dann macht sich Gertrude auf den Weg nach Frankreich um Hilfe beim ehemaligen Zwangsarbei-ter Gilbert zu suchen.
Eine vielschichtige Geschichte aus der Nachkriegszeit anhand von diesen drei Frauen. Es wird mal eine etwas andere Seite gezeigt, denn von den anhaltend fanatischen Nazi-Anhängern und wie so kurz nach dem Krieg auf Deutsche in Frankreich reagiert wird, habe ich bisher nicht gelesen. Der Roman ließ sich gut und angenehm lesen, auch ohne Kenntnis eines vorhergehenden Buches. Es gab mal Stellen, die mich nicht so mitgenommen haben, doch im Gesamtpaket hat mir die Geschichte von Gertrude und ihrer Familie gut gefallen.

Bewertung vom 10.06.2021
Hager, Mike

Geld allein ist auch eine Lösung


sehr gut

Reich werden ist keine Hexerei, es braucht aber durchaus Disziplin um sich einen finanzi-ellen Grundstock aufzubauen, mit dem dann weiter gearbeitet werden kann.
Der Autor erzählt von seinem Werdegang, von einem großen Betrag an Schulden bis heu-te, wo er Immobilienbesitzer ist. Man muss halt konsequent handeln und da auch klein anfangen und mal so etwas wie fünf Euro Scheine beiseite legen. Weitere Investitions-möglichkeiten wie Aktien, ETF’s und Immobilien werden näher erklärt. Vor- und Nachteile aufgezeigt. Tieferes Wissen ist hier aber nicht gegeben, da ist der Einzelnen selbst gefor-dert.
Mike Hager erklärt das alles gut verständlich, schreibt auch recht locker und gut lesbar. Wiederholt sich allerdings auch oft. Wobei man halt selber Erfahrung und Wissen in Be-zug auf die verschiedenen Geldanlagen machen muss. Dazu halt auch selbst entscheiden, welche Anlageform für einen die Richtige ist. Dieses Buch kann einen Weg weisen, Ideen geben. Entscheiden muss der Leser selber.
Die Schrift ist nicht ganz so lesefreundlich, etwas zu klein. Der Schreibstil ist gut, mal mit einem kleinen Zwinkern und manches gehört nach einiger Zeit als Wiederholung einfach dazu. Für den Anfang und um Geld zu investieren statt auszugeben ist dieses Buch eine gute Sache.

Bewertung vom 05.06.2021
Dorweiler, Ralf H.

Die Gabe der Sattlerin


sehr gut

4,5 Sterne
Im Jahr 1781 flieht Charlotte überstürzt vor einer arrangierten Ehe von ihrem zu Hause. Von ihrem Vater hat sie das Sattlerhandwerk gelernt und kann sich auf dem Gestüt Marbach in Württemberg beweisen. Das passiert natürlich nicht ohne Verwicklungen, hier mit einer Räuberbande, einen dichtenden Regimentsarzt, dem Herzog und Verehrern.
Das Geschehen auf dem Hofgestüt hätte mich noch mehr interessiert, doch aufgrund der recht umfassenden Geschichte kann man nur einen groben Eindruck gewinnen. Wie auch von den Fertigkeiten eines Sattlers. Wobei ich mir gedacht habe, dass sich heutzutage einige der sog. Fachleute von dem Wissen und Können von Charlotte was abschneiden können.
In der Geschichte von Charlottes Flucht spielen so viel weitere Personen mit rein. Als Leser trifft man auf einen damals bekannten Räuber, dem Herzog von Württemberg und Friedrich Schiller. Dabei empfand ich beim Lesen keine Längen und war bei manchen Wendungen doch überrascht. Klasse, was hier alles reingepackt wurde. Ob das in der damaligen Zeit so alles möglich gewesen wäre kann ich nicht beurteilen. Ich habe Charlottes Geschichte gerne gelesen und sie hat mich wirklich gut unterhalten.