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manu63
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Oberhausen

Bewertungen

Insgesamt 1250 Bewertungen
Bewertung vom 26.02.2017
Herbst, Jana

Der Agent, meine Tochter & Ich (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Der Agent, meine Tochter & Ich ist ein Roman der Autorin Jana Herbst. In dieser Geschichte geht es um Sarah Wagner, Kuratorin eines kleinen Museums, Anfang dreißig und alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter. Während einer Clubnacht mir Freundinnen lernt sie Lars kennen, charmant gut aussehend und athletisch, also der Traum von einem Mann. Sie verlebt eine abwechslungsreiche Nacht mit ihm und schlüpft am nächsten Morgen heimlich aus seiner Wohnung. Überraschend sieht sie ihn nach wenigen Wochen wieder und erfährt das er eigentlich kein Kabelverleger sondern Geheimagent ist. Plötzlich findet sich Sarah in einer aufregenden Geschichte wieder und weiß gar nicht wie tief sie in Lars Mission verstrickt ist.

Der Autorin gelingt eine Mischung aus Agentenroman, Liebesgeschichte und Krimi gewürzt mit lebendigen Dialogen und witzigen Monologen der Akteure. Die Charaktere sind bis in die Nebenrollen gut angelegt und die Geschichte entwickelt sich stimmig mit gut eingestreuten Häppchen Komik und Gefühl. Die Wandlung der Protagonisten im Laufe der Geschichte ist gut nachvollziehbar und ich fand das Ende passend. Eine witzig romantische Geschichte die mich gut unterhalten hat.

Bewertung vom 16.02.2017
Burnet, Graeme Macrae

Sein blutiges Projekt


ausgezeichnet

Sein blutiges Projekt Der Fall Roderick Macrae stammt aus der Feder des Autors Graeme Macrae Burnet und er erzählt in diesem Roman die Geschichte des 17-jährigen Roderick Macrae. Dieser hat mehrere Menschen getötet und wartet nun auf seinen Prozess. Sein Verteidiger lässt ihn seine Sicht auf die Tat niederschreiben und der Leser erfährt erst einmal aus Rodericks Sicht was passiert ist. Dann folgt ein Teil in dem aus der Perspektive eines Arztes der Roderick begutachtet hat berichtet wird und dann folgt der Teil in dem es um den Prozess geht.

Die Geschichte wird eindringlich erzählt und besitzt eine eigene Faszination. Gebannt folgte ich erst den Schilderungen von Roderick um danach die weiteren Sichtweisen kennen zu lernen. Der Schreibstil ist flüssig und hat mich an keiner Stelle gelangweilt, obwohl es nicht reißerisch oder besonders gruselig zuging. Ich fühlt mich hineinversetzt in die Verhältnisse der damaligen Zeit und hatte das Geschehen klar vor Augen. Nach und nach wird dem Leser enthüllt wie es zur Tat von Roderick gekommen ist.

Bewertung vom 16.02.2017
Hoechst, Mirja

Mia liebt Pasta


ausgezeichnet

Mia liebt Pasta ist ein Buch der Autorin Mirja Hoechst in dem sie Pasta in allen möglichen Formen vorstellt.

Unterteilt ist das Buch in verschiedene Abschnitte und es beginnt mit einer allgemeinen Einführung. Die Autorin stellt erst einmal eine Liste des benötigten Handwerkszeug vor. Diese ist erfreulich kurz und das meiste müsste in vielen Haushalten vorhanden sein. Dann geht es weiter mit der Vorstellung der verschiedenen Pastasorten und im Text finden sich schon die ersten Tipps der Autorin für die Herstellung eigener Pasta. Wobei die Rezepte auch mit fertiger Pasta gekocht werden können.

Im nächsten Abschnitt geht es um Grundrezepte für Pastateig, dabei werden auch ein Teig für Veganer und glutenfreier Teig vorgestellt. Außerdem finden sich verschiedenen Rezepte für bunte Pasta, Grundsaucen sowie Pesto. Alles gut erklärt und auch mit Angaben für wie viele Personen das Rezept berechnet wurde. Nährwertangaben gibt es bei den Rezepten nicht.

Die weiteren Kapitel widmen sich gekochter Pasta, sowie gefüllter, gebackener, gekühlter und gesüßter Pasta. Alle Rezepte werden von einem Foto begleitet, das die Pasta in ihrer Endform zeigt. Ein alphabetisches Rezeptregister schließt das Buch ab.

Mir haben etliche Rezepte aus diesem Buch gut gefallen und sie sind auch nicht besonders aufwändig oder mit zu vielen schwer erhältlichen exotischen Zutaten zusammengestellt. Ein Buch also aus dem man unkomplizierte und dennoch leckere Pastagerichte zaubern kann. Bei etlichen Rezepten finden sich auch hilfreiche Tipps rund um die Zubereitung. Auch als Geschenk für Pastaliebhaber finde ich dieses Buch gut geeignet.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 15.02.2017
Graf, Maren

Todschreiber


ausgezeichnet

Todschreiber ist ein Krimi aus der Feder der Autorin Maren Graf. In diesem Krimi beschäftigt die Kriminalkommissarin Lena Baumann eine Reihe von Selbstmorden. Während ihre Kollegen keinen Anlass sehen, etwas anderes als Selbstmorde in den Todesfällen zu vermuten hat Lena ein anderes Bauchgefühl. Bei den Toten finden sich Briefe die sie kurz zuvor gelesen haben und die mit der Selbsttötung in Zusammenhang stehen könnten. Lena ermittelt weiter und kommt der Lösung des Rätsels immer näher, aber dadurch gerät sie auch selber in Gefahr.

Der Autorin ist es gelungen mich mit ihrem Schreibstil zu fesseln, wollte ich doch unbedingt die ganzen Zusammenhänge möglichst schnell wissen. Die Spannungsbögen werden gut gesetzt und halten den Leser bei der Geschichte. Die Charaktere sind stimmig und Lena Baumann hat meine Sympathien geweckt. Eine weitere Folge mit Lena Baumann würde ich gerne lesen und wer Krimis mit guten Protagonisten und einer durchdachten Geschichte mag, wird bei diesem Buch nichts verkehrt machen.