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Mona
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Hobby`s: Lesen, Tiere , Qi Gong und Flexibar (Sport)

Bewertungen

Insgesamt 246 Bewertungen
Bewertung vom 14.06.2021
Winner, Jonas

Der Nachlass


sehr gut

Wer bekommt das Erbe von Hedda Laurent?
Hedda Laurent ist gestorben und die Familie ist in Berlin zusammen gekommen um Abschied zu nehmen und auch der Testamentseröffnung beizuwohnen. Alle denken, dass zuerst ihr Mann Artur das Erbe antreten wird und die vier Kinder ihren Pflichtteil bekommen werden. Doch die Testamentseröffnung birgt eine gewaltige und böse Überraschung für alle, denn Hedda hat beschlossen, dass nur einer der 10 Anwesenden das beträchtliche Vermögen erben wird. Alle Anwesenden sollen 27 Aufgaben lösen, die es aber in sich haben. Am Anfang sind die Aufgaben noch leicht und einfach zu lösen, aber irgendwann gehen die Aufgaben in ein anderes Spiel über, und es ist die Frage: Machen alle weiter mit mit? Und wer wird dieses Spiel und die Aufgaben bis zum Ende spielen und dadurch gewinnen? Und gibt es Opfer und Täter in dem Spiel?
Der Schreibstil war sehr flüssig und man konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da man unbedingt wissen wollte, ob es wirklich einen Gewinner des Erbes geben wird. Die Story wird aus unterschiedlichen und wechselnden Perspektiven beschrieben, auch die Gegenwart und die Vergangenheit wechselt immer mal wieder. Die Protagonisten sind gut herausgearbeitet und dargestellt, da sie realistisch beschrieben sind.
Mein Fazit: Spannender und gut beschriebener Thriller!

Bewertung vom 31.05.2021
Jensen, Svea

Nordwestzorn / Soko St. Peter-Ording Bd.2


sehr gut

Nordwestzorn von Svea Jensen
Nordwestzorn ist der zweite Roman des Ermittlerduo Hendrik Norberg und Anna Wagner. Es geht diesmal um alten Cold Case, den Anna Wagner mitgebracht hat, als sie ihren Dienst auf St. Peter Ording antritt. Der damals 9-jährige Florian Berger war 16 Jahre zuvor mit seiner Klasse auf St. Peter Ording und verschwand eines Tages spurlos und wurde nie gefunden. Als Anna und Hendrik die Akte durchgearbeitet haben, stellen sie fest, dass die damaligen Ermittler eine schlechte Aktenführung gemacht haben und auch die Täteranklage war sehr verfrüht, denn es gab kaum Beweise gegen den mutmaßlichen Täter, der dann auch freigesprochen werden musste. Aber warum haben die damaligen Ermittler so gehandelt? Und warum wollen sie jetzt nichts mit Fall zu tun haben und mit den beiden Ermittlern sprechen?
Die Protagonisten sind wieder gut herausgearbeitet und man lernt sie immer besser kennen. Die Story lässt sich flüssig lesen und der Spannungsbogen wird bis zum Schluss hochgehalten. Das Cover passt zum Thema des Krimis.
Fazit: Gelungene Fortsetzung und damit eine klare Leseempfehlung für Krimifans.

Bewertung vom 21.05.2021
Bulazel, Ilona

Tödliche Heilige: Psychothriller (Stutter und Nau ermitteln)


sehr gut

Tödliche Heilige von Ilona Bulazel
Ein Thriller mit dem Hauptkommissar Jens Stutter und seiner Kollegin Jasmin Nau. Stuuter wollte gerade in den Urlaub und die Kollegin ist schon im Urlaub, als das BKA um Hilfe zu einem Fall in München gerufen wurde. Eine Frau namens Riccarda ist vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden, sie ist in ihr Haus zurückgekehrt und will auch die Leitung ihrer Firma wieder übernehmen. Kaum ist sie wieder zu Hause, brennt als erstes das Haus ihrer vom Bruder engagierte Haushälterin und die Haushälterin kommt dabei ums Leben. Riccarda hat für die Nacht ein Alibi, denn sie hat die Nacht mit ihrem ehemaligen Verlobten verbracht. Aber es geschehen weitere Morde und es sind Menschen, die mit Riccarda zu tun haben und damals bei Gericht nicht für sie ausgesagt haben. Wer steckt hinter den Morden? Ist es Riccarda, die sich rächen möchte? Oder der Bruder oder dessen Frau, die die Firma zurückhaben möchten? Oder geht es nur um Macht, Geldgier und Eifersucht? Und was hat die religiöse Gemeinde mit den Morgen zu tun?
Die Kommissare ermitteln und sind auch nicht immer einig , ob es nicht doch Riccarda sein könnte, die ja als tödliche Heilige bekannt ist. Die Story ist spannend geschrieben und die Handlung schreitet immer mehr voran, so dass der Spannungsbogen gut aufgebaut ist und auch bis fast zum Schluss gehalten wird. Der Schreibstil ist wie immer bei Ilona Bulazel gut und flott, und daher auch sehr gut zu lesen. Klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 24.03.2021
Kellerhoff, Lutz W.;Kellerhoff, Lutz Wilhelm

Teufelsberg / Kommissar Wolf Heller Bd.2


sehr gut

Teufelsberg von Lutz Wilhelm Kellerhoff
2. Band des Ermittler Heller
Wir schreiben das Jahr 1969 und Kommissar Heller soll das Haus eines hochrangigen Richters observieren, der Morddrohungen erhalten hat. Aber der Kommissar hat es verbockt, denn er hat seinen Platz verlassen, als er Babygeschrei gehört hat. Als der Kommissar dem Babygeschrei nachgeht, wird die jüdische Frau des Richters ermordet und wird von der Nichte Louise gefunden. Aber der Täter kann relativ schnell gefunden werden, aber nur noch als verkohlte Leiche. Daher kann er auch nicht mehr befragt werde. Die Ermittler durchsuchen aber die Wohnung des Täters und finden dort Hinweise für Anschläge auf jüdische Einrichtungen. Im Hinblick auf die deutsche Geschichte des zweiten Weltkrieges, wären solche Anschläge nicht förderlich für die deutsche Geschichte und sollten unbedingt verhindert werden. Hängen die Anschläge mit der Ermordung der Frau des Richters zusammen? Der zweite Handlungsstrang gilt den Morden an mehreren Frauen in Berlin. Hängen diese Morde auch mit der Ermordung der Frau des Richters zusammen? Wer ist für all die Morde verantwortlich?
Die Story nimmt uns mit auf eine Zeitreise, wo noch der Kalte Krieg geherrscht hat und uns gleichzeitig ein Blick auf die Zeit des Umbruchs geworfen. Die Autoren haben damit ein Stück deutsche Zeitgeschichte aufgezeigt.
Der Schreibstil ist flüssig und Kommissar Heller als Hauptfigur ist gut herausgearbeitet und interessant. Das Buch lässt sich gut hintereinander weg lesen und man lernt etwas über die deutsche Geschichte.

Bewertung vom 24.03.2021
Fink, Ada

Blütengrab


sehr gut

Ermittlerduo aus Ost und West
Blütengrab von Ada Fink
In Wussnitz, einem Provinznest in Mecklenburg-Vorpommern wird im Jahr 1993 eine Mädchenleiche auf einem Blütenmeer gefunden. Das Mädchen ist mit Runenzeichen gekennzeichnet und schwer misshandelt worden. Ulrike Bandow ist die ermittelnde Kommissarin und genau mit dem Mord, fängt ein neuer Kollege aus dem Westen in der Polizeistelle an. Als Ulrike sieht, dass das Mädchen eine Marienkäferkette trägt, wird sie mit ihrer Kindheit konfrontiert, denn ihre damals beste Freundin Christa hatte auch so eine Kette. Bei den laufenden Ermittlungen wird festgestellt, dass das getötete Mädchen aus einem Kinderheim kam und aus einem anderen Kinderheim noch ein Mädchen verschwunden ist. Bei Ulrike klingelt es dann wieder, denn auch Christa wurde damals von den Eltern weggenommen und kam in ein Kinderheim in Stabenow. Was geschah zu DDR-Zeiten in diesem Kinderheim? Und was hat es mit diesen Runenzeichen auf sich? Diese wurden an einer Wand in dem stillgelegten Kinderheim gefunden. Was war damals mit Christa passiert und ist es derselbe Täter, der jetzt sein Unwesen treibt?
Die ersten Seiten der Geschichte haben mich nicht sehr gefesselt, da der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig und ungewöhnlich war und auch die Geschichte sehr düster erzählt wurde. Später wurde die Story aber so fesselnd, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte, da man unbedingt wissen wollte, wer war der Täter und warum. Auch wurde die Zeit so kurz nach der Wende sehr realistisch aufgezeigt.

Bewertung vom 19.03.2021
Jensen, Svea

Nordwesttod / Soko St. Peter-Ording Bd.1


ausgezeichnet

Nordwesttod von Svea Jensen
Da ich gerne Bücher lese, die an Orte spielen, die ich kenne, war ich gespannt auf den Krimi der in St. Peter-Ording spielt. Ich wurde nicht enttäuscht. Eine junge Frau aus Friedrichskoog wird von ihren Kolleginnen vermisst gemeldet. In Kiel ist gerade die Stelle für Vermisstenfälle im Aufbau und die Kripo München hat die Kollegin Anna Wagner erstmal für ein halbes Jahr abgestellt. Diese beginnt nun auf St. Peter - Ording zu ermitteln, warum die junge Frau Nina nicht aus dem Urlaub zurückgekommen ist. In der Polizeidienststelle geht der bisherige Dienststellenleiter in den Ruhestand und Hendrik Norberg übernimmt den Posten. Auch wenn er Anna skeptisch gegenüber ist, unterstützt er sie und die beiden verstehen sich immer besser. Der Schreibstil ist flüssig und flott wegzulesen. Auch die Spannung kam nicht zu kurz. Bin schon gespannt, wie es mit Anna und Hendrik weitergeht. Klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 31.01.2021
Seghers, Jan

Der Solist


ausgezeichnet

Der Solist von Jan Seghers
Ich war gespannt auf das neue Buch von Jan Seghers, da er ja einen neuen Ermittler geschaffen hat und ich hoffte, dass ich diesen nicht mit seinem vorherigen Ermittler Marthaler vergleichen würde.
Aber ich war sehr überrascht, wie gut es ihm gelungen ist. Das Buch spielt im Jahr 2017 und der Frankfurter Ermittler Neuhaus stößt zur neu gegründeten Berliner Sondereinheit “Terrorabwehr“, die in der Nähe des ehemaligen Flughafens Tempelhof untergebracht ist. Da die Bundestagswahlen bevorstehen, geht man davon aus, dass sich die Gefährdungslage verschärft hat und man deshalb besonders wachsam sein muss. Die neuen Kollegen sind aber Neuhaus gegenüber nicht sehr aufgeschlossen, sondern eher skeptisch. Eine Serie von Morden erschüttert die Hauptstadt, vor allem die Morde an einem jungen jüdischen Aktivisten und einer muslimischen Anwältin. Was verbindet die beiden Morde? Sind sie aus fremdenfeindlichen Beweggründen begangen worden? Wo ist das Motiv? Neuhaus bekommt eine deutschtürkische Kollegin namens „Grabowski“ zur Seite gestellt. Sie suchen zuerst einen Zusammenhang zwischen den beiden Morden, kommen dem Täter aber erst näher, nachdem die Tatwaffe identifiziert wird.
Die Protagonisten sind schon –wie in den Marthaler-Büchern – gut herausgearbeitet, überzeugend und meistens auch sehr sympathisch. Der Roman war sehr überzeugend, hatte Tiefgang, war sehr realitätsnah und die Fakten und Fiktion waren gut miteinander verwoben.
Klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 31.12.2020
Hancock, Anne Mette

Leichenblume / Heloise Kaldan Bd.1


ausgezeichnet

Leichenblume von Anne Mette Hancock

Leichenblume ist der 1.Teil der Serie um die Journalistin Heloise Kaldan und dem Kommissar Erik Schäfer.

Zur Story: Heloise Kaldan bekommt Briefe von einer Mörderin und kann sich nicht erklären, warum diese ihr die schreibt. Auch ist der Inhalt sonderbar, aber es stehen auch Sachen in den Briefen, wo sich Heloise wundert, woher die Mörderin Anna Kiel das wissen kann. Da sie von dem Fall um Anna Kiel weiß, informiert sie den Kommissar, der damals ermittelt hat. Nun sind sie beide in dem Fall involtiert, denn Heloise Kaldan will erfahren, warum Anna Kiel ihr diese Briefe geschrieben hat und Erik Schäfer will Anna Kiel verhaften, die schon Jahre auf der Flucht ist. Die Ermittlungen sind gut beschrieben und nach und nach erkennt man, dass es um das Geheimnis von Heloise geht. Die beiden Protagonisten sind schon gut herausgearbeitet und der Schreibstil ist flüssig. Die Story ist gut geschrieben, war unblutig, gut konstruiert und auch spannend.

Fazit: ein guter, unblutiger und spannender Krimi! Macht Lust auf weitere Bücher der Schriftstellerin!

Bewertung vom 22.12.2020
Tursten, Helene

Schneenacht / Embla Nyström Bd.3


sehr gut

Schneenacht von Helene Tursten ist der 3. Teil aus der Reihe um Embla Nyström. Embla macht gerade mit ihrem kleinen Freund Elliot Urlaub bei ihrem Onkel Nisse, um mit Elliot und Nisse auf die Jagd zu gehen. Dann bekommt Nisse aber einen Anruf, weil ein verwandter eine Leiche in einer seiner vermieteten Hütten gefunden hat. Da die Polizei von Dalsland gerade überlastet ist, bittet der Verwandte, dass Embla sich die leiche anschaut. So fährt Nisse mit Elliot allein zur Fuchsjagd und Embla zu der Hütte. Als Embla am Tatort ankommt, erkennt sie den Toten, denn er hat sie als Jugendliche bedroht hat, als ihre beste Freundin Lollo verschwand. Der Tote ist Milo Stavic, der ein großes Imperium führt. Sie ruft ihren früheren Vorgesetzten Göran an und erzählt ihm dabei auch ihr Trauma um ihre verschwundene Freundin Lollo. Göran hat inzwischen auch mitbekommen, dass der jüngere Bruder von Milo erschossen aufgefunden wurde. Sie sind sich sicher, dass die beiden Morde zusammenhängen. Aber wer hat die beiden Stavic Brüder ermordet? Und Warum? Ist es ein Bandenkrieg?
Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung ist größtenteils hoch gehalten, auch sind immer wieder Wendungen eingebaut, um den Leser auf eine falsche Fährte zu führen. Das Buch hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen und auch gut unterhalten.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 14.11.2020
Bernstein, Lilly

Trümmermädchen - Annas Traum vom Glück


ausgezeichnet

Trümmermädchen
von Lilly Bernstein
Diese Geschichte hat mich sehr berührt, da sie viel wiedergibt, wie es im und nach dem Krieg gewesen sein muss. Die Geschichte spielt in verschiedenen Jahren während und nach dem 2. Weltkrieg.
Der erste Teil der Geschichte beginnt mit den Jahren 1941 bis 1942 in Köln und erzählt das Leben von Marie, Anna und Matthias, wie sie während des Krieges ihre Bäckerei geöffnet halten, um die Menschen mit Brot zu versorgen. Das endet damit, dass auch Matthias irgendwann als Feldbäcker einberufen wird und sie Joseph, einen 16-jährigen Polen als Zwangsarbeiter zugeteilt bekommen, in der Bäckerei die Brote backen soll. Dann geht es in der Geschichte mit den Leben von Marie, Annbdamit weiter, wie sich Maria und Anna durchschlagen müssen. Marie ist auch von Matthias noch schwanger geworden und Karl wird in einer Nacht von Bombenangriffen in einem Bunker geboren. Nun müssen sie sich zu dritt durchschlagen.
Der zweite Teil der Geschichte spielt in den Jahren 1946 bis 1947. Die Bäckerei ist nach Bombenangriffen vollkommen zerstört und Marie wurde mit den Kindern aus dem einzigen Raum, der noch intakt war vertrieben. Marie hat Arbeit bei dem Bäcker Bell, genannt „der Büll“ gefunden und wird von diesem ausgenutzt und schikaniert. Auch Anna wird von dem Bäcker immer genötigt ihm zu Diensten zu sein. Da Anna mit Karl immer wieder auf Suche nach Essbarem oder auch Kohlen ist, schließt sie sich der Kinderbande um Hilde und ihren Freunden an. Das Leben der drei ist immer mehr von Kälte, Hunger und Intrigen geprägt.
Der dritte Teil ist kurz und umfasst den Zeitraum Januar 1948 bis Mai 1947. Marie und Anna haben die Bäckerei wieder hergerichtet und auch wieder eröffnet. Agnes ist mit ihren Kindern mit ins Haus gezogen und arbeitet als Verkäuferin in der Bäckerei.
Also der Traum von Marie und Anna ist in Erfüllung gegangen und die kleine Bäckerei ist wieder eröffnet. Aber wird er Traum, dass Matthias noch lebt, in Erfüllung gehen? Wird Matthias, der inzwischen als in Russland vermisst geführt wird, zurückkommen? Und was ist mit Joseph? Werden Anna und er noch glücklich miteinander werden können?
Das Buch ist einfühlsam und eingängig geschrieben. Die Geschichte selber ist spannend und die Zeit des 2. Weltkrieges und der Zeit danach sehr plastisch beschrieben, so dass man sich sehr gut in die Zeit des Krieges und der vielen Entbehrungen versetzen konnte. Auch wenn vieles sicherlich fiktiv ist, aber so kann man sich diese Zeit vorstellen und ich weiß, ich bin froh, danach geboren zu sein, denn die Nachkriegszeit muss sehr, sehr hart für die Menschen, aber besonders für die Kinder gewesen sein.
Mein Fazit: Wer sich für diese Zeit interessiert, sollte diese Buch lesen.