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Benutzername: Fuchur
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Bewertungen

Bewertung vom 15.03.2012
Buddha und die Wissenschaft vom Glück
Mingyur Rinpoche, Yongey

Buddha und die Wissenschaft vom Glück


ausgezeichnet

Das Buch ist erfreulich leicht geschrieben - wird dabei jedoch nie seicht. Der Autor schafft es, die heitere Gelassenheit auch atmosphärisch rüberzubringen, die ja nun Frucht buddhistischer Praktiken sein soll.
Bei der Gegenüberstellung von buddhistischem Gedankengut mit den neuesten Erkenntnissen aus der Hirnforschung zeigt der Autor Parallelen auf, die auf eine letztlich konstrutivistische Sicht der Welt verweisen, und wirbt in diesem Zusammenhang für einen neuen Umgang mit den eigenen Emotionen. Dabei ist alles so klar und verständlich geschrieben. Das Buch machte bei mir denn auch sofort Lust, die einzelnen HInweise und Gedanken "auszuprobieren".

Das Coverfoto ist insoweit irreführend, als hier kein Personenkult betrieben wird. Der Autor - immerhin ein vom Dalai Lama erwähltes "Meditationsass", das sich bereits in jugendlichen Jahren umfangreichen Studien unterziehen und verantwortungsvollste Leitungsaufgaben wahrnehmen musste - gibt im Gegenteil auch durchaus biographische Details eigener psychischer Störungen aus eigener Kindheit preis. Damit macht er den von ihm beschriebenen Meditationsweg glaubhafter. Er rät nur, was er selbst ausprobiert hat.

Ich verfüge durchaus schon über einige Bücher zum Buddhismus, zur Meditation, insbesondere auch zur "Achtsamkeitsmeditation" bzw. Vipassana - Meditation.
Dieses Buch gehört zu dem Besten, was ich zu den Themen kenne.
Absolut empfehlenswert.