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Benutzername: Trini89
Wohnort: Bexbach
Über mich: -Ich singe für mein Leben gern, am Liebsten immer und überall! -Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, ist es seeeehr schwer, mich wieder davon abzubringen! -Absoluter Vampirfan... Biss-Romane, Buffy, Angel, ...;)


Bewertungen

Insgesamt 16 Bewertungen
12
Bewertung vom 11.07.2018
Blasse Helden
Isarin, Arthur

Blasse Helden


weniger gut

Hätte ich dieses Buch nicht von buecher.de als Buchflüsterer zur Verfügung gestellt bekommen, hätte ich es mir nicht ausgesucht. Schon der Klappentext hat mich nicht im Geringsten angesprochen. Dennoch habe ich dem Buch eine Chance gegeben.

Es geht um das Russland der 90er und um den Protagonisten Anton.

Das Buch ist in verschiedene Episoden, man kann schon sagen Kurzgeschichten, aufgeteilt. Der Schreibstil ist eher sachlich, weshalb ich Probleme hatte, mich für die Geschichte zu begeistern. Sie zog sich einfach teilweise unnötig in die Länge und weckte absolut kein Interesse in mir, zu erfahren wie es weitergeht...
Man lernt beim Lesen allerdings den Lebensstil und die Zustände im Russland der 90er ganz gut kennen. Wer sich also dafür interessiert, wird das Buch sicher interessant finden!

Mir machte das Lesen leider überhaupt keinen Spaß, weshalb ich es auch nicht zu Ende gelesen habe. Das ist aber definitiv Geschmacksache und wer sich für Russland und die 90er interessiert, wird das Buch sicher gerne lesen!

Bewertung vom 28.06.2018
Miss Gladys und ihr Astronaut
Barnett, David M.

Miss Gladys und ihr Astronaut


ausgezeichnet

Ich durfte dieses Buch im Rahmen eines Tests lesen und habe es kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Ich möchte aber betonen, dass das nicht meine Bewertung beeinflusst!

Die Geschichte um Gladys und "ihren" Austronauten kann ich nur jedem empfehlen, der Familie und (ungewöhnliche) Freunschaften schätzt! Über die Story selbst werde ich hier aber nichts verraten! :)

Die Geschichte liest sich sehr gut und flüssig, der Schreibstil ist modern.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, sowohl von verschiedenen Personen als auch aus unterschiedlichen Zeiten. Die Sprünge und Wechsel zwischen den Erzählperspektiven fand ich aber überhaupt nicht störend oder verwirrend.
Man kann der Geschichte meiner Meinung nach so sehr gut folgen und erfährt einiges über die Charaktere.

Alles in allem kann ich sagen, die Geschichte hat alles, was man erwarten kann: sie bringt den Leser zum Lachen, aber auch zum Weinen. Es macht einfach Spaß, herauszufinden, wie es den Beteiligten ergeht!

Bewertung vom 06.02.2018
Der Fall Kallmann
Nesser, Håkan

Der Fall Kallmann


weniger gut

Der Roman "Der Fall Kallmann" konnte mich leider nicht überzeugen.

Die Geschichte spielt in einem Ort, der nur als K. bezeichnet wird. Was mich von Anfang an verwirrt hat, denn bis auf eine weitere Stadt (Ö) werden alle Orte, Straßen und ähnliches mit vollem Namen genannt. Bis zum Ende hat sich mir nicht erschlossen, warum das so ist.
Erzählt wird das Ganze aus vier verschiedenen Perspektiven, die sich Kapitel für Kapitel abwechseln. Im Grunde finde ich die Idee nicht schlecht. Aber hier hätte der Autor meiner Meinung nach viel mehr rausholen können. Bedenkt man, dass eine Protagonistin erst 15 Jahre alt ist, sollte man meinen, der Erzählstil würde sich stärker von den übrigen 3 unterscheiden, die übrigens allesamt Lehrer an der Schule des Mädchens sind. Hier hätte ich gehofft, dass man schon anhand des Stils besser erkennen kann, wer gerade erzählt.
Außerdem hat sich die ganze Geschichte doch sehr in die Länge gezogen. Und zumindest mich hat sie nicht gefesselt.
Fast alle Kapitel spielen in den Jahren 1995/96, mit einem kleinen Einschub ins Jahr 1980. Die letzten Kapitel spielen im Jahr 2015. Das fand ich sehr gut.
Alles in allem eine Geschichte, die so dahinplätschert, aber doch viele Themen behandelt: Tod, Verlust, Trauer, Nazis, Freundschaft, Liebe,... Und irgendwie hängt alles zusammen.

Ich kann nicht direkt sagen, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat. Aber wie schon gesagt, es hat mich nicht gefesselt und ich wollte mehr als einmal einige Seiten überspringen.
Sucht ihr ein Buch, das zwar tiefgründige Themen behandelt, aber keine großartige Spannung aufbaut? Dann kann ich den Fall Kallmann durchaus empfehlen ;)

Bewertung vom 24.10.2017
Die Wurzel alles Guten
Nousiainen, Miika

Die Wurzel alles Guten


gut

Ich gebe dem Buch "Die Wurzel alles Guten" von Miika Nousiainen 3 von 5 Sternen.

Ich habe das Buch ganz gerne gelesen, aber es hat mich nicht gefesselt.
Die Charaktere sind gut beschrieben und durch die Ich-Perspektive wirkt es noch etwas persönlicher und man kann sich vielleicht besser in sie hineinversetzen. Der Schreibstil hat mir auch ganz gut gefallen, die Geschichte liest sich recht flüssig. Schön fand ich die ganzen Reisen, die die beiden Brüder miteinander machen.
Auch gut gefallen hat mir das Thema Zahnarzt. Das komplette Buch zu untergliedern und mit den Phasen einer Wurzelbehandlung/Überkronung zu überschreiben war neu und sehr passend! Den Erzählstil fand ich hier ebenfalls sehr passen. Durch das Erzählen aus den Perspektiven der beiden Brüder, die sich immerabwechseln, bekommt man oft mehr Details von der Situation mit.

Zusammenfassend kann ich also sagen, das Buch ist nicht schlecht und ich kann es auch durchaus weiterempfehlen. Eine leichte Lektüre für verregnete Herbsttage. Trotzdem hat es mich leider nicht vom Hocker gerissen. Aber glücklicher Weise sind die Geschmecker ja bekanntlich verschieden.:)

Bewertung vom 12.07.2017
Der kleine Laden der einsamen Herzen
Darling, Annie

Der kleine Laden der einsamen Herzen


gut

Das Cover des Romans "Der kleine Laden der einsamen Herzen" hat mir auf den ersten Blick sehr gut gefallen. Die schimmernde Schrift und die Farbgebung hat mich gleich angesprochen und neugierig gemacht auf die Geschichte.
Beim Lesen stellte ich aber schnell fest, dass ich mir mehr von dem Buch versprochen hatte. Die Story ist eine gute Idee, die (meisten) Charaktere kommen symphatisch rüber - oder zumindest so authentisch, dass man nachvollziehen kann, warum sie handeln wie sie handeln. Allerdings fand ich die Streitereien zwischen Sebastian und Posy nach kurzer Zeit schon nervig.
In Posy konnte ich mich an manchen Stellen jedoch selbst erkennen... beispielsweise bei ihrer Liebe zu Büchern, aber auch in ihrer Art.
Ein großes Plus für den Roman war natürlich der Ort ;) da London meine absolute Lieblingsstadt ist.

Was mir gut gefiel war der Schreibstil. Die Geschichte lies sich flüssig lesen und war unterhaltsam. Nicht besonders tiefgründig oder so, aber das muss ja auch nicht immer sein. ;)
Alles in allem würde ich sagen, wer einen leichten Roman, vielleicht für einen Strandnachmittag, sucht wird hier fündig.
Mir persönlich kam die Liebesgeschichte zu kurz und die Streitereien waren mir zu viel... aber dennoch kann ich den Roman empfehlen und bin auch gespannt, wie es mit Posy uns Sebastian und dem Happy Ends weitergeht!

Bewertung vom 02.04.2017
Das geheime Leben des Monsieur Pick
Foenkinos, David

Das geheime Leben des Monsieur Pick


sehr gut

Das geheime Leben des Monsieur Pick von David Foenkinos ist eine schöne Geschichte, die zum Teil in Paris und zum Teil in der Bretagne spielt. Wie gewohnt werde ich hier aber bewusst keine Zusammenfassung schreiben ;-)
Was mir als aller erstes ins Auge sprang war natürlich das Cover. Es erinnerte mich direkt an Urlaub am Meer. Ich war sofort angetan und bekam Lust, gleich loszulesen...
Als nächstes fiel mir auf, dass ich noch nie einen Roman mit Fußnoten gelesen hatte. Bis jetzt. Zunächst kam mir das komisch vor. Aber mit der Zeit gewöhnte ich mich dran. In den Fußnoten bekommt der Leser noch zusätzliche Infos oder kleine Hinweise. Gerade bei dem Zitat eines französischen Liedtextes fand ich die Übersetzung in der Fußnote durchaus hilfreich!
Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Im Laufe der Geschichte lernt man für meinen Geschmack ziemlich viele Charaktere kennen, viele nur kurz und nebenbei, einige wenige aber richtig gut. Und diese waren dann auch wichtig für die Geschichte.
Beim Lesen stellte ich schnell fest, dass das Buch nicht unbedingt spannend ist, aber trotzdem wollte ich wissen, wie es weiterging, bzw. wie es endet!
Die Wendung am Ende hätte ich so auch beim besten Willen nicht erwartet! Ich war ehrlich überrascht! Und genau das gefällt mir. Dass etwas mal nicht so endet, wie man es erwartet hat!

Alles in allem kann ich das Buch guten Gewissens jedem empfehlen, der eine leichte Lektüre sucht, die sich gut lesen und verstehen lässt. An manschen Stellen konnte ich mich sogar mit den Personen und Situationen gut identifizieren. Als Abend- oder Urlaubslektüre super geeignet!

Zum Abschluss noch ein Zitat, dass mir direkt am Anfang ins Auge gesprungen ist (das habe ich mir sogar markiert, damit ich es schnell wieder finde ;) ):
"Er musterte das äußere Erscheinungsbild der Leute und konnte daraus ableiten, welches Werk für sie geeignet war." (S. 14)
Hier habe ich mich nämlich gefragt, welches Buch "er" mir empfehlen würde ;)

Bewertung vom 31.12.2016
Geister
Hill, Nathan

Geister


gut

Der Roman Geister von Nathan Hill spielt in verschiedenen Zeiten und springt auch hin und her. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, ist eher Geschmacksache. Ich persönlich finde es meistens kompliziert. Trotzdem muss auch ich sagen, wie schon einige vor mir geschrieben haben, dass Hill es wirklich gut hinbekommen hat, den Faden auch durch die ganzen Zeitsprünge nicht zu verlieren!

Der Schreibstil des Autors ist sehr detailliert und genau. Für meinen Geschmack teilweise zu genau, bzw. ziehen sich dadurch einige Szenen seeehr in die Länge...
Was mir daran aber sehr gut gefällt, sind die Charaktere des Buches. Denn wegen genau dieser Detailverliebtheit des Autors lernen wir die Personen sehr gut kennen. Das mag ich.

Die Story, oder besser der Rahmen des Romans ist sehr interessant, denn es geht unter anderem um das Leben und um historische/politische Ereignisse in Amerika.
Das Cover des Buches gefiel mir auf Anhieb sehr gut und hat mich direkt neugierig gemacht! Sehr gelungen!

Im Großen und Ganzen kann ich das Buch jedem empfehlen, der etwas Ausdauer hat, denn über 800 Seiten sind schon ne Hausnummer! Mir ist es einfach zu dick...

Bewertung vom 25.09.2016
Die langen Tage von Castellamare
Banner, Catherine

Die langen Tage von Castellamare


gut

Das Buch "Die langen Tage von Castellamare" handelt von mehreren Generationen der Familie Esposito, angefangen mit Amedeo und seinem Ziehvater, der das Kind aus dem Waisenhaus holte und ihn zum Arzt ausbildete. Er weckte auch die Sehnsucht nach Geschichten in Amedeo, der im Laufe des Buches immer mehr unterschiedliche Geschichten sammelt.
Im Verlauf der Geschichte lernen wir Amedeos neue Heimat, die Insel Castellamare kennen, sowie seine Frau, seine Geliebte, die übrigen Inselbewohner und seine Nachkommen.
Einfach eine schöne, ruhige Familiengeschichte mit Liebe, Leid und vielen Geschichten.

Das Buch liest sich ansich gut und flüssig, aber was mich anfangs etwas gestört hat, waren die vielen italienischen Wörte, vorwiegend Namen. Aber da sie sich im Laufe der Erzählung wiederholen, fiel es mir irgendwann nicht mehr schwer sie zu lesen.
Ich finde, die Erzählweise ist recht unpersönlich und hat mich weder im Bezug auf die Charaktere noch auf die Ereignisse emotional berührt. Vielleicht liegt das auch daran, dass die Geschichte aus der Erzähler-Perspektive erzählt wird.

Für jemanden, der einfach eine schöne, entspannende Geschichte lesen möchte, die einen nicht besonders emotional berührt, kann ich das Buch gut empfehlen. Es liest sich gut und ist sicher als Strandlektüre oder für gemütliche Herbsttage geeignet. Mir persönlich hat die Nähe zu den Personen etwas gefehlt.

Bewertung vom 18.07.2016
Das Leuchten meiner Welt
Khan, Sophia

Das Leuchten meiner Welt


gut

Das Leuchten meiner Welt von Sophia Khan ist ein Familienroman. Er wird abwechselnd aus der Sicht der Tochter, Irenie, und ihrem Vater erzählt.
Meiner Meinung nach ist die ganze Geschichte etwas langatmig.
Vor allem an Anfang. In der zweiten Hälfte wird es dann besser. Auch Spannung wird aufgebaut.

Die Erzählweise der Autorin gefällt mir wirklich gut! Sie malt Bilder mit ihren Worten, so dass man sich super in die Charaktere hineinversetzen kann. Speziell bei Irenie.

Leider muss ich zugeben, dass ich die Art der Geschichte nicht besonders neu und aufregend finde. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich in letzter Zeit einige solcher Geschichten mit Perspektiven- und Zeitwechsel gelesen habe...

Alles in allem war das Buch aber gut und recht flüssig zu lesen. Ein schöner Zeitvertreib, auch wenn es Kapitel gab, die sich sehr gezogen haben.
Sehr gut fand ich auch den Stammbaum hinten im Buch! Der war stellenweise wirklich hilfreich!

Bewertung vom 11.05.2016
Black Rabbit Hall
Chase, Eve

Black Rabbit Hall


ausgezeichnet

Wieder eine sehr gelungene Story, die in 2 verschiedenen Zeitlinien spielt.

Das Buch liest sich richtig toll, ich wollte es gar nicht mehr weglegen! Die Sprache ist verständlich. Charaktere sind super beschrieben, aber auch die Orte kann man sich dank der blumigen Sprache gut vorstellen.

Das Cover, bzw. der Buchumschlag hat mich direkt neugierig gemacht auf die Geschichte. Es ist sehr ansprechend gestaltet. (Auch wenn ich zum Lesen den Umschlag immer abmache ;).)

Zu der Story, den einzelenen Charakteren, den Zusammenhängen und den Geheimnissen sage ich an dieser Stelle nichts, ich will euch ja nichts verraten ;)

Ich kann das Buch "Black Rabbit Hall" von Eve Chase nur jedem empfehlen. Macht euch selbst ein Bild davon ;)

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