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Toniba

Bewertungen

Insgesamt 71 Bewertungen
Bewertung vom 08.01.2026
Häffner, Hannah

Die Riesinnen


ausgezeichnet

Hannah Häffners Roman „Die Riesinnen“ ist ein wunderbares Buch und ich bin sehr froh, mit solch tollem Lesestoff direkt in das neue Jahr zu starten. Das Cover hat mich auf Anhieb direkt begeistert und wäre mir in einer Buchhandlung auch sofort ins Auge gestochen. Es ist zurückhaltend mystisch gestaltet und harmoniert perfekt mit dem Titel, dennoch strahlt es eine gewisse Tiefe aus. Inhaltlich fand ich die Geschichte um die drei Protagonistinnen Liese, Cora und Eva mitreißend und berührend. Sie leben der drei Generationen sind so unterschiedlich und dennoch gibt es Gemeinsamkeiten. Die Sprache bzw. der Stil des Buches ist herausstechend und muss hier gelobt werden. Ein wunderbar poetischer Stil und ein dennoch zugänglicher Text haben mir das lesen versüßt. Insgesamt war „Die Riesinnen“ ein echtes literarisches Highlight für mich!

Bewertung vom 08.01.2026
Hoersch, Judith

Niemands Töchter


ausgezeichnet

Judith Hörsch ist mit ihrem neuen Roman „Niemands Töchter“ ein ganz wunderbares Werk gelungen, das ich definitiv weiterempfehlen werde. Bereits das Cover hat eine sog-artige Wirkung auf mich entfaltet und ich hätte in einer Buchhandlung direkt nach dem Buch gegriffen. Wunderbar harmoniert das Cover mit dem Titel, wirklich gelungen. Auch inhaltlich hat mich die Geschichte um Alma und Isabell, die beide von ihren unterschiedlichen Leben mit allen Herausforderungen erzählen, direkt gepackt und ich habe das Buch wirklich schnell durchgelesen. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber zum Ende hin fügt sich einiges zusammen und ich bin wirklich begeistert, mit welch tollem Lesestoff ich in das neue Jahr starten durfte. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen und vergebe fünf Sterne, große Klasse!

Bewertung vom 29.12.2025
Woywod, Torsten

Mathilde und Marie


sehr gut

Das Buch Mathilde und Marie hat mich direkt von Beginn an in seinen Bann gezogen und wirklich begeistert. Es lässt einen innehalten und bietet einem als LeserIn einen literarischen Rückzugsort, wie ich es selten erlebt habe. Das malerische Dörfchen in den Ardennen Redu, wo die Geschichte spielt, hat mir ganz besonders gut gefallen und ich konnte mir wahrhaftig bildlich vorstellen, wie sich die kleinen Gassen und Häuser in das Dorfbild einfügen. Insgesamt ist der Schreibstil sehr ruhig, langsam, atmosphärisch und beschreibt ganz genau diverse Szenarien, was manchen/mancher Leserin eventuell langatmig erscheint, aber mir hat die Geschichte und auch der Schreibstil zugesagt, ich konnte gut entspannen. Eine perfekte Urlaubslektüre für alle LeserInnen, die sich sicher auch toll als Geschenk eignet. Ich war sehr zufrieden!

Bewertung vom 15.12.2025
Kaiser, Vea

Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels


sehr gut

Ich liebe ja Vea Kaiser und ihre spritzigen, originellen Romane, die nur so strotzen vor Lebenslust und Charme und ganz viel Österreicher Lifestyle. Auch „Fabula Rasa“ fällt für mich in solch eine Kategorie, da der Roman es schafft, trotz seiner gewaltigen Länge die LeserInnen bei der Stange zu halten mit so viel Atmosphäre und nahbaren Charakteren sowie viel, viel Informationen über den Wiener Lifestyle und ungewöhnlicher Einblicke in das Leben eines großen Traditionshotels mit all seinen Abgründen hinter der Fassade. Insgesamt fand ich das Buch trotz anfänglicher kleiner Schwierigkeiten wirklich lesenswert und unterhaltsam auf eine eher anspruchsvolle Art. Auch das Cover und der originelle Titel hatten direkt meine Aufmerksamkeit und haben mich dahingehend auch komplett überzeugt. Wirklich ganz große Klasse!

Bewertung vom 15.12.2025
Céspedes, Alba de

Was vor uns liegt


sehr gut

In dem wunderbaren Roman „Was vor uns liegt“ von Alba de Céspedes geht es im Großen und Ganzen um acht junge Frauen, die während ihres Studiums in Rom in einem Konvikt gemeinsam leben und dort ihren Träumen und Zielen nach Selbstbestimmung und -Behauptung mal mehr und mal weniger nachgehen. Die acht Frauen stammen aus unterschiedlichen Gesellschaften und Regionen Italiens und kommen alle einmal zu Wort - manche mehr, manche weniger. Das macht das Buch für mich sehr kurzweilig und interessant, ich habe es sehr gerne gelesen. Da es Ende der 1930er- Jahre verfasst wurde, finde ich es erstaunlicherweise immer noch erschreckend aktuell. Der Schreibstil ist recht eingängig, auch wenn ich zu Beginn kurz meine Probleme hatte, in das Buch reinzukommen. Lediglich das Cover ist nicht so ganz mein Fall, aber das ist reine Geschmackssache. Insgesamt überzeugend!

Bewertung vom 23.10.2025
Puchner, Eric

Weißes Licht


ausgezeichnet

„Weißes Licht“ von Eric Puchner hat mich insgesamt und direkt umgehauen. Zu Beginn möchte ich das unglaublich tolle Cover lobend hervorheben, das mich direkt angesprochen hat. Insbesondere die Kombination mit der Titelgestaltung finde ich sehr gelungen und ansprechend. Auch der Klappentext ist direkt mein Geschmack und hat mich neugierig gemacht auf den Inhalt des Buches und was soll ich sagen - ich wurde nicht enttäuscht. Inhaltlich handelt das Buch im Großen und Ganzen von zwei Freunden aus Studienzeiten und einer Frau, zwischen denen sich eine Dreiecksbeziehung entwickelt mit all seinen Herausforderungen und Konflikten im Laufe der Jahre und Jahrzehnte. Dadurch, dass die Protagonisten ihr Leben lang begleitet werden, geht die Geschichte wirklich ans Herz und hat mich gefesselt. Große Empfehlung für alle LeserInnen!

Bewertung vom 23.10.2025
Huth, Peter

Aufsteiger


sehr gut

Aufsteiger von Peter Huth ist sein zweiter Roman und damit auch der zweite Roman, den ich von dem Autor lesen durfte. Sein Debüt „Honigmann“ hat mich direkt gefesselt, neugierig gemacht und auf eine bestimmte Weise ließ sich auch eine gewisse Verbindung zu den verschiedenen Charakteren herstellen. Insgesamt hatte mir sein erster Roman wirklich gut gefallen. Bei „Aufsteiger“ war dies nicht wirklich der Fall und es fällt mir schwer, festzumachen, woran dies lag. Inhaltlich finde ich den Plot sehr spannend, dennoch war mir keine der Figuren wirklich sympathisch und teilweise fand ich die Handlung doch etwas zu konstruiert und auch etwas zu „schwarz-weiß“ dargestellt. Insgesamt ist es dennoch ein lesenswerter Roman, im Grunde für jedermann. Der Schreibstil ist eher sachlich und leicht zu lesen, dies ermöglicht einen guten Zugang zum Inhalt.

Bewertung vom 23.10.2025
Specht, Heike

Die Frau der Stunde


sehr gut

Heike Specht hat mit ihrem Roman „die Frau der Stunde“ ein wirklich spannendes, unterhaltsames und originelles Werk verfasst, das mich auf Anhieb ehrlicherweise nicht direkt gepackt hat, doch nach jedem Kapitel mehr und mehr in seinen Bann gezogen hat. Zuallererst darf ich anmerken, dass das Cover nicht ganz meins ist, es wirkt etwas altmodisch, was aber auch verständlich erscheint, da die Handlung ja Ende der 70er-Jahre spielt. Von daher ist das eher meine persönliche Auffassung, die viele andere LeserInnen sicher nicht vertreten. Inhaltlich geht es um Catharina, eine gestandene Frau, genauer gesagt Politikerin, die sich nichts sagen lässt und ihren eigenen Weg geht. Als sie dann überraschenderweise zur Außenministerin und Vizekanzlerin ernannt wird, muss sie sich mit einer Welle von Herausforderungen auseinandersetzen. Tolle Handlung, tolles Buch!

Bewertung vom 23.10.2025
Boyle, T. C.

No Way Home (deutschsprachige Ausgabe)


sehr gut

Zuallererst einmal muss ich gestehen, dass ich wirklich ein großer Fan von T.C.Boyle bin und seine Bücher immer sehr lesenswert und besonders fand. Er hat die tolle Gabe, seine Charaktere durch eine unglaublich detaillierte und authentische Schilderung deren Gedankenwelt sehr nahbar wirken zu lassen, was mich jedes Mal aufs Neue fasziniert hat. Auch diesmal finde ich sein neuestes Werk „No Way Home“ sehr gelungen, wenngleich mir einige seiner vorherigen Romane etwas besser gefallen haben. Insgesamt schafft es der Autor aber auch hier wieder, die LeserInnen tief in das Geschehen und in die Konflikte der Dreierbeziehung, in der es hier hauptsächlich geht, einzuführen und das Leseerlebnis somit wieder wirklich einmalig werden zu lassen. Ich kann das Buch nur uneingeschränkt weiterempfehlen und bin auch dieses Mal wieder überzeugt.

Bewertung vom 20.09.2025
Bailey, Anna

Unsere letzten wilden Tage


sehr gut

Unsere letzten wilden Tage von Anna Bailey ist eine wirkliche Entdeckung, die es sich lohnt, zu lesen. Schon allein das Cover in Kombination mit dem spannenden Klappentext haben mich begeistert und neugierig gemacht. Mein allererster Eindruck nach lesen des Klappentextes war ähnlich dem in „Der Gesang der Flusskrebse“, doch nach Lesen der ersten Seiten konnte sich dieser Eindruck nicht mehr halten. Es sind zwei komplett unterschiedliche Geschichten, die auch in unterschiedlichen Stilen geschrieben sind. Inhaltlich geht es um Loyal, die in den Sümpfen Louisianas nach einer schrecklichen Tat der Wahrheit auf der Spur ist. Dies spielt sich alles vor dem eindrücklichen und zugleich erdrückenden Hintergrund der Landschaft Louisianas ab. Ein flirrender, dichter und intensiver Roman, der im laufe der Zeit an Spannung zulegt. Super!