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Benutzername: Gaby
Wohnort: Neu Wulmstorf
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Bewertungen

Insgesamt 27 Bewertungen
Bewertung vom 17.08.2019
Das Erbe
Sandberg, Ellen

Das Erbe


sehr gut

Ein interessantes spannendes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Es hat einen hohen Unterhaltungswert und ist auf jeden Fall empfehlenswert.. Ein altes Thema (Nazi-Zeit) das neu daher kommt.......

Bewertung vom 07.05.2019
Du bringst mein Leben so schön durcheinander
Christian, Claire

Du bringst mein Leben so schön durcheinander


ausgezeichnet

Claire Christian hat ein tiefgründiges Buch geschrieben. Ava und Gideon könnten nicht unterschiedlicher sein. Und doch sind sie sich ähnlich. Sie haben beide eine schwere Zeit hinter sich und kämpfen immer noch mit den Nachwirkungen. Was genau diese Schicksalsschläge waren, erfährt man erst im Verlauf des Buches und ich werde hier auch nichts verraten. Sie knabbern immer noch an ihrer Vergangenheit, sind innerlich extrem unsicher und die Hormone der Pubertät kommen noch dazu. Sie betäuben ihre Ängste, Trauer und Unsicherheiten jeder auf seine Weise. Die Themen Mobbing, Überforderung mit dem Leben, Trauer und Selbstzerstörung sind sehr aktuell und werden von der Autorin aufgegriffen und regen zum Nachdenken an. Das traurig schöne Buch hallt sicher noch lange nach. Man leidet und freut sich mit den Beiden und erhält am Schluss einen Lichtblick auf ihr weiteres Leben. Ein unglaublich tolles Jugendbuch.

Bewertung vom 10.02.2019
Das geheime Glück
Cohen, Julie

Das geheime Glück


gut

Das besondere an dieser Geschichte ist, das sie rückwärts erzählt wird. Das erste Kapitel befindet sich in der Gegenwart und von da an geht es in die Vergangenheit.
Robbie ist ein liebender Ehemann, als er seiner Frau einen Brief schreibt, sie verlässt und damit den Leser voller Fragen zurücklässt. Das Ehepaar hat ein Leben voller Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden. Sehr berührend und fesselnd geschrieben.

Bewertung vom 09.10.2018
Feinde
Saygin, Susanne

Feinde


sehr gut

Can, ein deutsch-türkischer Polizist aus Köln, wird mit einem Mord an zwei jungen Roma-Männern konfrontiert. Die Aufklärung scheint in weiter Ferne zu sein, denn keiner will etwas gesehen haben oder hat brauchbare Informationen. Can und seine Kollegin Simone mutmaßen, dass ein hiesiger Immobilienmogul seine Finger mit im Spiel hat. Doch beweisen lässt sich nichts. Nebenbei erlebt Can ein persönlichen Tiefpunkt. Seine Freundin Marie wurde vor ein paar Monaten ermordet und die Beziehung zu seiner Langzeitfreundin bzw. Mitbewohnerin wird zunehmend schwieriger. Can begibt sich auf dünnes Eis, indem er am Ball bleibt und sich immer weiter vor in dem verbrecherischen und skrupellosen Sumpf tastet. Ein toller und "lebensnaher" Krimi, der das Bild einer Stadt zeichnet, in dem die Behörden und die Politik keine Macht und keinen Einfluss mehr besitzen. Eine Parallelwelt, wie die in vielen grossen Städten existiert. Mit den kulturell vielschichtigen Stadtteilen, die ihre eigenen Regeln haben. Hilflose und überforderte Polizisten, denen oft die Hände gebunden sind. Und Wirtschaftsmächten, die sich mit Geld alles leisten dürfen. Toll, urban, rasant, spannend, erschreckend.

Bewertung vom 09.07.2018
Das Mädchen, das in der Metro las
Féret-Fleury, Christine

Das Mädchen, das in der Metro las


sehr gut

Juliette sitzt jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit in der Metro, wo sie sich in die Welt der Romane begibt und die lieben und netten Menschen um sich herum beobachtet. Ein Mädchen mit einem sehr guten Schmöker und eine ältere Dame mit einem wunderbarem Liebesroman. Eines Tages beschließt sie, zwei Stationen früher auszusteigen. Sie begegnet dabei dem guten Soliman, der ganz fest daran glaubt, das jedes Buch die Kraft dazu hat ein Leben in die individuelle Richtung zu verändern. Das Buchcover mit den vielen intelligenten und guten Büchern hat mir sofort gefallen. Es ist sehr ansprechend gestaltet. Der Klappentext und der Inhalt haben mich sehr überzeugt. Alle Personen dort sind mir sehr sympathisch und der Schreibstil auch sehr flüssig. Im gesamten ist das Buch sehr empfehlenswert, da es auch viele gute, weitere Hinweise auf interressante weitreichende Literatur gibt. Ich gebe daher für dieses sehr sympathische Buch eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

Bewertung vom 30.04.2018
Für immer ist die längste Zeit
Fabiaschi, Abby

Für immer ist die längste Zeit


sehr gut

Die Autorin Abby Fabiaschi hat mit:“Für immer ist die längste Zeit“ ein sehr schönes Buch herausgebracht. Es geht unter die Haut, ist ergreifend und fesselnd zugleich. Mal musste ich tief durchatmen, mal schmunzeln, mal kamen mir die Tränen und dann musste ich aber auch darüber nachdenken wie man sich selber verhält. Meist denkt man über seine Handlungen oder auch Fehler erst nach, wenn es zu spät ist. So geht es in dieser Geschichte auch Maddy‘s Tochter Eve und ihrem Ehemann Brady. Maddy ist tot, sie ist vom Dach der Bibliothek gestürzt. Lange sieht es für Brady und Eve (und alle anderen Verwandten / Bekannten etc) so aus als ob Maddy bewusst vom Dach gesprungen ist. Allerdings ist Maddy noch nicht ganz aus der Welt der Angehörigen verschwunden, sie lebt in einer Zwischenwelt, in der sie mit den noch Lebenden insofern kommunizieren kann, dass sie sich mit ihren Worten in die Gedanken der anderen Zutritt verschafft. Allerdings kostet ihr das viel Anstrengung und sie merkt, wie die Kraft dazu von Tag zu Tag nachlässt. Die Geschichte ist im Wechsel aus der Sichtweise von Brady, Eve und Maddy zu den jeweiligen Situationen und ihren Gedanken dazu geschrieben. So hat der Leser die unterschiedlichen Gefühle und Betrachtungsweisen der Dinge auf die jeweiligen Situationen. Dieser Schreibstil sorgt dafür, dass man als Leser aus verschiedenen Richtungen auf die Geschehnisse blickt und auch mal eigene Situationen Revue passieren lässt sowie darüber nachdenkt, ob man sich richtig verhalten hat. Ein tolles Buch welches unter die Haut geht und zum Nachdenken veranlasst!

Bewertung vom 21.01.2018
Before you go - Jeder letzte Tag mit dir
Swatman, Clare

Before you go - Jeder letzte Tag mit dir


weniger gut

Dieser Roman erinnert ein wenig an den Film "Zurück in die Zukunft". Eine Zeitreise in die Vergangenheit, um die Zukunft zu ändern. Wer realitätsfremde Liebesgeschichten mag, ist hier gut aufgehoben. Für mich war diese märchenhafte Geschichte nicht lesenswert. Die einzige wichtige Botschaft dieses Buches ist: geniesse jeden Tag so, als wäre es der letzte.

Bewertung vom 26.11.2017
Acht Berge
Cognetti, Paolo

Acht Berge


sehr gut

Ein wunderschöner Roman, der mit einfachen Worten beschreibt, wie sich zwei Freunde im Leben zurechtfinden, der eine bereist die Welt, der andere ist verwurzelt in seinem Dorf und ringt der Berglandschaft den Lebensunterhalt ab. Die Sehnsucht nach dem einfachen Leben, der Ruhe und Ursprünglichkeit der Natur ist sehr gegenwärtig. Der Wunsch, so zu leben wie Bruno, ist durchaus der Traum aller gestressten Stadtbewohner, aber was es wirklich bedeutet, dieses einfache Leben zu führen, können wir uns nicht im geringsten vorstellen. Auch Pietro, der die Auszeiten bei Bruno geniesst, hält diese Einsamkeit nicht aus, es treibt ihn immer wieder weg. Der Roman beschreibt, was das Wichtigste im Leben ist, nämlich Freundschaft und Liebe. Sehr empfehlenswert.

Bewertung vom 25.08.2017
Die Klasse
Rettinger, Dominik W.

Die Klasse


gut

Adam Wierzba, wird während seiner Radioshow von einem ehemaligen Klassenkameraden angerufen und um Hilfe gebeten. Er liegt schwer verletzt im Krankenhaus, nachdem er brutal zusammen geschlagen wurde und sich nur mit einem waghalsigen Sprung aus dem Fenster retten konnte.
Diese Story wird im Laufe des Buches recht kompliziert und vielschichtig. Die Handlung bietet immer wieder spannende Wendungen, ohne dabei die grundlegende Richtung zu verlieren. Bereits auf den ersten Seiten ist die Spannung hoch und wird bis zum Ende gehalten. Es wirkt rasant, da die Übergänge zwischen den einzelnen Personen und Orten fließend sind und manchmal sehr schnell auf einander folgen. Die Protagonisten sind sehr anschaulich dargestellt und haben mich von Anfang bis Ende fasziniert, wobei ich ab und zu meine Probleme hatte sie auseinander zu halten. Hier kommt dann auch mein Kritikpunkt, denn die Handlungsstränge laufen parallel ab, ohne dass sie eingeführt werden. Da die Namen recht gleich klingen, musste ich manchmal Stellen nachlesen.
Fazit: Tolles Buch, leider fehlt die Gliederung beim Lesen, deswegen nur drei Sterne.

Bewertung vom 29.06.2017
Der kleine Laden der einsamen Herzen
Darling, Annie

Der kleine Laden der einsamen Herzen


gut

"Der kleine Laden der einsamen Herzen" ist eine Liebesgeschichte, die überwiegend in einer Buchhandlung in London handelt. Wer Bücher liebt und vielleicht selbst schon einmal davon geträumt hat, eine Buchhandlung zu eröffnen, wird sich auch im "Bookends" wohlfühlen und die Zankereien von Posy und Sebastian mit einem Schmunzeln verfolgen. Man erlebt, wie Posy für ihren Traum einer eigenen Buchhandlung mit dem Namen "Happy Ends" im Vintage-Stil voller Liebesromane kämpft und ohne die Unterstützung ihrer etwas eigenwilligen Angestellten völlig hilflos wäre. Es mag kein Roman mit Tiefgang und vielen überraschenden Wendungen sein, aber es ist ein Roman, der kurzweilig und ein wenig ironisch geschrieben ist und auf leichte Art unterhält. Der "Kleine Laden der einsamen Herzen" ist das Erstlingswerk von Annie Darling und der Auftakt einer Reihe um die Buchhandlung in Bloomsbury/ London, insofern darf man gespannt sein, wie es mit "Happy Ends" weitergeht.