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Benutzername: LineInk
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Bewertungen

Insgesamt 8 Bewertungen
Bewertung vom 05.11.2019
Der Store
Hart, Rob

Der Store


sehr gut

Mir hat die Idee hinter dem Buch sehr gefallen. Ein Onlinehandel der einem alles vor diktiert wie man zu Leben hat. Rob hat es sehr gut geschafft, die Realität mit dem Fiktiven zu verbinden. Denn irgendwie ist es in der heutigen Gesellschaft genauso.
Zudem gibt es durchaus Parallelen zu deren Bezahlsystem bzw. Bestrafung wenn jemand der dort arbeitet, eben nicht so gehorcht wie das Unternehmen "Cloud" dies möchte.

Man kann sich im Endeffekt selber fragen ob Onlinehandel das richtige ist oder nicht. Man sollte sich aber immer im klaren sein, inwieweit man dies fördert.

Einzig zu bemängeln finde ich an manchen Stellen die Übersetzung bzw. die Satzbauten. Die liegen manchmal schwer im Magen.

Bewertung vom 11.06.2019
Du bringst mein Leben so schön durcheinander
Christian, Claire

Du bringst mein Leben so schön durcheinander


ausgezeichnet

Poetische Liebesgeschichte!

Ava und Gideon haben sich bei einem Nebenjob im Schnellrestaurant kennen gelernt. Beide können sich bis dahin nicht vorstellen, dass genau in diesem Augenblick ihr leben verändert wird. Sie ein beliebtes Mädchen und er ein zurück haltende Slammer.

Aus beiden wird eine intensive Freundschaft aus der bald mehr entsteht. Da beide aber mit verschiedenen Problemen wie Trauer, Depression oder eben ihrer sich entwickelten Liebesgeschichte zu tun haben, wissen sie nicht wie sie damit umgehen sollen.

Der Roman liest sich sehr gut, auch das aus beiden Perspektiven geschrieben wird vereinfacht die ganze Thematik. Sehr zu empfehlen!

Bewertung vom 10.02.2019
NSA - Nationales Sicherheits-Amt
Eschbach, Andreas

NSA - Nationales Sicherheits-Amt


sehr gut

Ein sehr gut gelungenes Gedankenexperiment den Andrea Eschbsch in seinem Roman gelungen ist.
Seine Szenarien verknüpft die heute Zeit mit Internet, Computer etc mit der damaligen Nazi-Zeit. Erschreckend realistisch.

Helene ist Programmierer in der damaligen Zeit und erstellt ein System in dem jeder Mensch überwacht wird. Erst als ihre Liebe auf Fahnenflucht ist, ist sie sich nicht mehr so sicher, dass das was sie tut das richtige ist. Im Zwiespalt dessen Gerät sie nicht nur mit ihrem Vorgesetzten in Konflikt.

Sehr spannendes Buch, vereinzelt etwas gezogenen Geschichte. Wer aber zwei aufregende Charaktere in einem Buch mag, der ist bei NSA genau richtig.
Einen Stern Abzug für den männlichen Part, finde ich persönlich sehr Stereotypisch.

Bewertung vom 13.09.2018
Vox
Dalcher, Christina

Vox


gut

Jean McClellan, Heldin des Buchs: Gattin, Hausfrau, Mutter von zwei Söhnen und einer Tochter. Sie lebt ihn einem weit fortgeschritten Amerika in denen Frauen eher wie Objekte behandelt werden statt Menschen. Hausfrau, Gebärmaschine und alle Frauen dort haben 100 Wörter am Tag.

Ich brauchte lange bis ich dieses Buch angefangen habe, für mich ist Science Fiction eher nichts. Der Anfang und auch die weitere Handlung mit dem anecken von Jean und den Frauen ist toll und gut geschrieben. Das Ende allerdings passt überhaupt nicht. Jegliches Klischee wird aufs Blatt Papier gebracht.. hat mir persönlich nicht gefallen.

Bewertung vom 06.06.2018
Frauen, die Bärbel heißen
Reiners, Marie

Frauen, die Bärbel heißen


ausgezeichnet

Toll!
Ein absolut witzig geschriebenes Buch!
Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen:
Bärbel ist 54 und lebt mit ihrer Hündin frieda alleine Nähe eines Waldes. Beide gehen gerne dort spazieren und Bärbel möchte für ihre Hündin nur das beste, nur diesen einen Stock der im Auge eines Mannes steckt, diesen Wunsch kann sie ihr nicht erfüllen.
Bärbel ist eher eine für sich allein lebende Frau die Menschen nicht unbedingt um sich haben muss. Ihr Humor ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber absolut passend.
Locker leicht geschrieben, kurze passende Kapitel, nie zu ausführlich, ganz im Stil von Bärbel selbst.
Kann es nur empfehlen!

Bewertung vom 25.01.2018
Nachtlichter
Liptrot, Amy

Nachtlichter


gut

Amy Liptrot nimmt den Leser mit auf ihre ganz persönliche Reise. Eine Reise durch Alkohol und Drogen. Amy lebt auf den Orkneyinseln im dünn besiedelten Schottland. So wie sie erzählt ist es nicht gerade das Urlaubsziel eines jeden. Aufgrund dessen zieht es sie erst in die Stadt, dann nach Edinburgh und weiter nach London. Unglaublich ehrlich erzählt sie mit Witz, Charme und Ehrlichkeit. Als sie am dann durch jegliche Art der Exzesse am Boden war. Alleine. Ohne halt. Führte es sie zurück zu ihren Wurzeln - Orkney. Hier findet sie wieder zurück zu ihren sein und selbst.
Einen Stern Abzug gibt es für die teils Überführung an Empfindungen und das hin- und herspringen zwischen verschiedenen Themen, London-Orkney.
Den zweite Stern Abzug ist ein persönlicher Stern, es ist nicht mein Lieblingsstil des Lesens bzw vom Thema,

Bewertung vom 18.10.2017
Die Wurzel alles Guten
Nousiainen, Miika

Die Wurzel alles Guten


sehr gut

Die Wurzel alles Guten. Ich hatte anfangs ein wenig "bedenken" das Buch zu lesen, denn ich finde, dass finnische Autoren oft ein wenig schwermütig schreiben. Doch dies finde ich hier nicht so, ich bin positiv überrascht.

Zahnärzte werden in Büchern ja eher weniger beleuchtet, deswegen fand ich es umso amüsanter in diesem Roman mal einen ganz anderen Job im Hintergrund zu haben, und Esko nimmt seinen Job als Zahnarzt sehr ernst, dass liest man durch einige Metaphern.

Der Autor -Miika Nousiainen- hat diesem Buch eine gute Portion bissfesten Humor eingeflößt.
Man geht mit Zahnschmerzen zum Arzt und trifft dort einen Verwandten. Gute Mischung aus beiden Perspektiven zu erzählen, mal etwas anderes.

Auf dieser Reise treffen die beiden Brüder auf einige weitere interessante Personen. Immer auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Ich bin durch dieses Buch geflogen, kann es jedem empfehlen!

Bewertung vom 26.07.2017
Die Gestirne
Catton, Eleanor

Die Gestirne


sehr gut

Liebe Leserinnen und Leser,
zunächst einmal, dass Cover finde ich super schön, zieht die Blicke auf sich.
Ich habe leider sehr lange gebraucht um in das Buch einzufinden, die Geschichte aufzunehmen. Aber es lohnt sich, die Geschichte ist wirklich schön geschrieben und Walter Moody nimmt einen mit in eine kleine mysteriöse Welt. Es stellen sich immer mal neue fragen die trotzdem am Ende alle beantwirtet sind. Man wird in die Geschichte eingesogen, ich konnte das Buch ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen..
In diesem Buch gibt es sehr viele Charaktere, aber Eleanor Catton schafft es jeden einzelnen von ihnen ins richtige Licht zur rücken und einem weiteren Puzzleteilchen weiter zu kommen, bis man am Ende ein gesamtes Bild hat!
Fazit: Die über 1000 Seiten schrecken manche vielleicht ab, aber es lohnt sich sehr dieses Buch zu kaufen und zu lesen!

Liebe Grüße
LineInk