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Benutzername: Sakura von "Die Welt der Gedanken"
Danksagungen: 10 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 39 Bewertungen
Bewertung vom 13.05.2014
Hope - Fluchgebunden
Armbruster, Tine

Hope - Fluchgebunden


sehr gut

Inhalt:
Hope liebt die Menschen und möchte am liebsten auch einer sein. Eines Tages trifft sie auf einem ihrer Ausflüge an die Oberfläche einen jungen Mann, der ihr von da an einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will. So trifft sie die Entscheidung zu ihm an Land zu gehen, doch ahnt sie nicht was sie damit in Gang setzt, denn auf ihrer Familie lastet ein Jahrhundertealter Fluch...

Cover:
Das Cover finde ich, ist so an sich eigentlich eine schöne Idee, dass man eine Meerjungfrau, die wohl Hope dar stellen soll, zeigt. Trotzdem hätte ich es ein wenig anders gemacht und daher ist das Cover einfach nicht so ganz meins, auch wenn es nicht schlecht aussieht.

Meine Meinung:
Der Prolog zeigt dem Leser schon einen Ausschnitt aus dem zukünftigen Geschehen und das hat damit für mich die Sache um einiges spannender gemacht und ich war neugierig wie es dann wohl weiter gehen würde.

2 bekannte Märchen wurden in die Geschichte mit eingewebt. Natürlich aus "Die kleine Meerjungfrau" und dann gab es aber eine Szene die mich stark an das Märchen "Dornrösschen" erinnerte, was alles andere als schlecht ist, schließlich liebe ich ja Märchen.

Hope findet die Menschen faszinierend und würde am liebsten selbst an Land gehen und diesen Wunsch erfüllt sie sich wohl schneller als Gedacht. Ihre Neugier und Unwissenheit in Bezug auf die Menschen hat mir sehr gefallen.
Mit Hoper Eltern konnte ich überhaupt nichts anfangen und auch wenn ich verstehe, dass sie Hope vor dem Fluch beschützen wollen finde ich es nicht in Ordnung wie sie das machen wollten.

Gabriel reizt an Hope ihr Geheimnisvolles Wesen und was mich am meisten gewundert hat er akzeptiert, dass Hope ein Geheimnis umgibt, auch wenn er weiß, dass sie ihm nicht ganz die Wahrheit sagt hält er immer zu ihr und ist ihr deshalb überhaupt nicht böse. Die meiste Zeit hat er mir aber in der Story ganz schön leid getan, da er mit am meisten zu leiden hat, denn er weiß ja nicht um Hopes Geheimnis.

Der Schreibstil macht es einen sehr leicht schnell in das Buch zu finden. Die Spannung war zwar nicht immer besonders hoch und erst gegen Ende wird es erst so richtig Spannend, aber trotzdem habe ich die Liebesgeschichte zwischen Hope und Gabriel gerne mit verfolgt.
Das Ende ist sehr gelungen, auch wenn ich mir da vorstellen könnte noch mehr zu erfahren, wie es weiter geht.

Fazit:
Die beiden Hauptprotagonisten habe ich sehr gemocht und es ist wirklich eine gelungene Lovestory geworden, allerdings sollte man schon auf ein wenig kitschige Liebesgeschichten stehen.
Die Idee zu der Story hat mich auf jeden Fall sofort für sich eingenommen.

Bewertung vom 12.05.2014
Schattendunkel / Obsidian Bd.1
Armentrout, Jennifer L.

Schattendunkel / Obsidian Bd.1


ausgezeichnet

Inhalt:
Mitten ins Nirgendwo zu ziehen war garantiert nicht Katys Traum von einem perfekten Neuanfang, doch ihre Mutter sieht das ganz anders.
Dann verhalten sich die Menschen in diesem neuen Ort auch noch total merkwürdig, allen voran Katys neuer Nachbar Daemon Black, aber mit seiner Schwester freundet sie sich schnell an, auch wenn die beiden kaum unterschiedlicher sein könnten. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge und Katy kommt dem Geheimnis der Blacks sehr nahe...

Cover:
Vom Cover war ich ja sofort begeistert. Es passt zur Geheimnisvollen Atmosphäre im Buch. Besonders die Lichter auf dem Cover gefallen mir und sie wirken wirklich so als würden sie leuchten. Außerdem mag ich es über das Cover zu streichen weil, es aus so einem weichen Material ist. Da freut man sich schon richtig auf das Cover für den 2. Band und ist neugierig wie das dann wohl aussehen wird.

Meine Meinung:
Katy liebt Bücher und geht diesem Hobby auf ihrem Buchblog mit Leidenschaft nach. Schon allein deshalb hat man doch wenigstens eine Sache mit der Protagonistin im Buch gemeinsam, die Liebe zu Büchern. Nun ist Katy aber nicht der glücklichste Mensch auf Erden, denn ihr Umzug in diesen abgelegenen Ort hat einen bestimmten Grund und der ist nicht gerade schön. Katy und ihre Mutter versuchen den Tod des Vater und des Ehemanns zu verarbeiten und damit klar zu kommen.

Schon bei der ersten Begegnung mit Daemon kann man ihn einfach nur als total unverschämt und unfreundlich beschreiben. Er ärgert die ganze Zeit Katy, aber irgendwie macht genau das auch seinen Reiz an ihm aus und man will ihn einfach besser kennen lernen, so ging es auch Katy, auch wenn sie es niemals zugeben würde.
Doch Daemon hat auch gute Seiten an sich, auch wenn er diese gut verstecken kann. Zum einen liebt er seine Schwester über alles und würde fast alles für sie tun und er gibt sein möglichstes um sie zu beschützen. Zum anderen entwickelt er Katy gegenüber durchaus sanfte Seite.

Daemons Schwester Dee macht dagegen schon am Anfang einen sehr netten Eindruck und so bleibt es auch im gesamten Buch, man kann sie einfach nur gern haben. Sie wünscht sich so sehr eine Freundin und diese findet sie in Katy. Im Laufe des Buches entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft. Davon ist Daemon am Anfang zwar gar nicht begeistert, aber Katy will davon nichts hören und bleibt mit Dee befreundet.

Ich für meinen Teil habe aber jede Begegnung zwischen Daemon und Katy entgegen gefiebert, denn sie entwickeln so etwas wie eine Hassliebe zueinander und ich liebe es einfach ihre Schlagabtausche mitzuerleben.
Beide haben sich immer so viel Mühe gegeben dem jeweils anderen bloß nicht mitkriegen zu lassen, wie viel man eigentlich für ihn empfindet.
Zwischen den beiden hat es wirklich jedes Mal in der Luft geknistert und es gab Situationen da habe ich bestimmt für einen Moment den Atem angehalten.

Einiges im Buch war zwar schon irgendwie ein Klischee, aber ich hatte da überhaupt nichts gegen und irgendwie auch wenn mich eine Szene doch irgendwie an Twilight erinnert hat, war es hier einfach viel besser verpackt. Außerdem war die Idee, die sich hinter dem Buch verbirgt für mich völlig neuartig und ich hatte noch kein Buch in der Art gelesen, was für mich natürlich auch sehr reizvoll war.
So ganz nebenbei war die Story dann auch noch so richtig schön spannend und diese 400 Seiten waren im Nu zu Ende gelesen.

Fazit:
Ich habe die Charaktere geliebt und immer waren Katy und Daemon für eine Überraschung gut. Ich weiß es ist merkwürdig, aber ich habe sie bei ihren Auseinandersetzungen immer gern begleitet und konnte einfach nur grinsen.
Für jeden, der mal eine etwas andere Liebesgeschichte lesen möchte und dem das ein oder andere Klischee nichts ausmacht. Dafür wird man aber auch mit wirklich tollen Charakteren und einer tollen Idee zur Story belohnt.

6 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.04.2014
Nathaniel und Victoria 1: Unter goldenen Schwingen (eBook, ePUB)
Luca, Natalie

Nathaniel und Victoria 1: Unter goldenen Schwingen (eBook, ePUB)


sehr gut

Meine Meinung:
Alles sollte an diesem Tag enden. Doch ein glühen und das letzte aufblitzen von einem Gefühl und es war erst der Beginn eines Abenteuers, welches die junge Victoria garantiert nie für möglich gehalten hätte, in dem sie Engeln und auch Dämonen begegnen sollte.

Erstmal zum Cover, welches ich wirklich schön finde. Es hat etwas malerisches und durch die Farben auch irgendwie etwas altes an sich haften, was ja auch gut zum Thema Engel passt. Und der Schatten des Engels, den man auf dem Cover sieht, passt gut zu Nathaniels Funktion als Schutzengel. Niemand sieht ihn außer Victoria und er folgt ihr wie ein Schatten.

Victoria kämpft noch immer mit dem Tod ihrer Mutter, währen ihr Vater sich mit einer Menge Arbeit versucht abzulenken und darüber seine Tochter vernachlässigt.
Auch wenn ich Victorias Handlungsweise wirklich oft verstehen konnte, konnte ich mit ihr besonders zu Anfang nicht besonders viel anfangen, ich fand sie irgendwie nervig. Das könnte vielleicht an ihrer sturen Dickköpfigkeit liegen, auch wenn ich gerade dieses Eigenschaft eigentlich oft an Protagonisten mag, so hat mich das bei Victoria oft gestört.
Nathaniel und Victoria scheint ein merkwürdiges Band miteinander zu verbinden. Doch gerade das bringt nicht nur Victoria, sondern auch Nathaniel in Gefahr.

Im Gegensatz zu Victoria konnte ich ihren Schutzengel Nathaniel sofort leiden. Das erste Gespräch der beiden hat mich zum Lächeln gebracht. Nathaniel war manchmal einfach nur witzig. Ramiel habe ich auch sofort gemocht, bei Seraphel hat es dann wieder ein wenig länger gedauert. Ich fand sie für einen Engel der Gefühle einfach zu pessimistisch und unfreundlich, aber nach einiger Zeit habe ich meine Meinung über sie dann doch noch geändert.

Schade war nur ein wenig, dass Victorias Freunde eher so am Rande mit liefen und in der Handlung nicht wirklich eine Rolle spielten, eine Szene zum Ende hin hat das aber wieder ein wenig wett gemacht und ich fand es dann auch nicht mehr ganz so tragisch, vor alles da ich Victorias Freundin Anne die meiste Zeit sowieso nervig fand.

Ich habe zwar schon so einige Geschichten mit dem Thema Engel oder auch Schutzengel gelesen, doch da wird deren Tätigkeiten meistens wie ein Job behandelt, das war hier anders. Hier herrscht eine richtige Verbundenheit zwischen Schutzengel und dessen Menschen. Das der Schutz des Menschen sogar ein richtigen Instinkt ist.

Fazit:
Eine ganz gute Idee, die nicht mehr ganz so neu war, aber doch irgendwie Interessant. Auch wenn ich mit einigen Charakteren so meine Probleme hatte mochte ich Nathaniel sofort und war neugierig wie Victoria die verschieden Situationen meistern würde.

Bewertung vom 27.03.2014
Schlangenaugen
Grayson, Carol

Schlangenaugen


sehr gut

Schon nach der ersten Seite habe ich mich gut in das Jahr 1843 in Lousiana hineinversetzt gefühlt. Dies fiel auch sehr leicht durch die gut beschriebene Atmosphäre, die zu dieser Zeit in Lousiana herrschte, als Sklaven zur Normalität gehörten.
Zu diesen gehört auch Joseph St. Cloud. Doch er ist kein gewöhnlicher Sklave, nein, er ist auch noch der Sohn vom Herrn der Plantage, auf welcher er arbeitet. Joseph fühlt sich aber nirgend richtig zugehörig, da seine Mutter eine Sklavin war, arbeitet auch er dort. Doch wirklich wie ein Sklave wird er auch nicht behandelt, weil er eben der Sohn des Herrn der Plantage ist, deswegen meiden ihn die anderen Sklaven.
Seine Mutter wurde nach seiner Geburt weiter verkauft und so bleibt ihm nur noch die weise Dame Bo, die Joseph in diesem Dunkel Hoffnung gibt. Unter ihrer Führung wächst Joseph auf und lernt lesen und schreiben.

Andre Leclerq dagegen ist ein kleiner Gauner und Spieler. Seine Mutter starb bei der Geburt und so wurde er von ihrer Freundin aufgezogen.
Leider wird Andre vom Sheriff dazu angehalten die Stadt zu verlassen, als Andres falsch spielen aufgedeckt wird.
Zur selben Zeit ist auch Joseph in der Stadt, da er von der Plantage fliehen konnte und so begegnen sich dieses 2 Schicksale von 2 so unterschiedlichen Menschen.

Dafür, dass die Geschichte so kurz war, wurde die Tiefe der Charaktere eigentlich ganz gut ausgearbeitet, auch wenn ich mir da ein wenig mehr gewünscht hätte, auch weil es teilweise ziemlich schnell voran ging.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.