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Benutzername: misery3103
Wohnort: Bergheim
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Danksagungen: 10 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 135 Bewertungen
Bewertung vom 15.08.2018
Scarlett
Remington, Laurel

Scarlett


sehr gut

Scarlett ist 12 und fühlt sich schlecht, weil ihre Mutter in ihrem Blog ständig die Geheimnisse ihrer Tochter ausplaudert. Um ihrer Mutter kein „Futter“ für ihren Internetauftritt zu geben, beteiligt sich Scarlett nicht mehr an schulischen Aktivitäten und trifft keine Freunde mehr. Als Rosemary, ihre alte Nachbarin, ins Krankenhaus muss, kümmert sich Scarlett um deren Katze und entdeckt dabei in dem Nachbarhaus eine tolle Küche und ein kleines Backbuch, das sie zum Ausprobieren der Rezepte inspiriert. Schon bald gründet sie mit Freundinnen einen geheimen Backclub, von dem ihre Mutter nichts erfahren soll.

Scarlett und ihre Probleme mit ihrer Mutter konnte ich sofort sehr gut verstehen. Das Ausplaudern ihrer Geheimnisse durch ihre Mutter und das Verhalten ihrer Mitschüler drängten sie in eine Außenseiterposition. Das Aufstöbern der toll ausgestatteten Küche ihrer Nachbarin und vor allem des tollen kleinen Backbuchs änderten alles in Scarletts Leben. Das war schön mitzulesen, vor allem machte es mir ständig Appetit auf leckeren Kuchen und tolle Kekse, denn die Beschreibung der Rezepte war wirklich bildhaft, so dass ich fast die guten Gerüche riechen konnte, die durch die kleine Backstube waberten. Die Gründung des geheimen Backclubs und das Kochen mit Rosemary haben mir ebenfalls gut gefallen. Auch das ernste Thema Alter wird in dem Buch sehr gut behandelt.

Insgesamt ein tolles Kinder-/Jugendbuch mit einem leckeren Thema und der Erkenntnis, dass es Gutes bewirkt, wenn man Gutes tut, auch wenn man es im Geheimen tut. Schöne Geschichte mit einer tollen Botschaft.

Bewertung vom 11.08.2018
Todeskäfig / Sayer Altair Bd.1
Cooper, Ellison

Todeskäfig / Sayer Altair Bd.1


sehr gut

Im Keller eines heruntergekommenen Hauses in Washington D.C. wird ein verdurstetes Mädchen in einem Tierkäfig gefunden. Der Mörder scheint vor ihrem Tod Experimente an ihr vorgenommen zu haben. Erschwert wird der Fall dadurch, dass das Mädchen die Tochter eines US-Senators ist. FBI-Agentin Sayer Altair übernimmt den Fall und muss bald erkennen, dass es ein weiteres Opfer gibt. Zusammen mit ihrem Team versucht sie, den Fall schnell aufzuklären, um das nächste Opfer zu retten.

Sayer Altair und ihr Team mochte ich sofort. Sayer ist zielstrebig und auch ihr Hintergrund gefällt mir gut. Ebenso ging es mir mit ihrem Partner Vik, der viel Charme ausstrahlt und durch seine weit verstreute Familie viele Beziehungen hat, was mir gut gefallen hat. Die Ermittlungsarbeit habe ich gerne verfolgt, weil der Fall interessant und die Hintergründe ein bisschen gruselig waren. Der schnell präsentierte erste Verdächtige war mir zu offensichtlich, was sich im Laufe des Romans immer mehr verstärkte. Da ich relativ schnell ahnte, wer wirklich hinter den Morden steckt – und das auch sehr offensichtlich fand – habe ich mich über Sayer und ihr Team geärgert, weil sie nicht darauf gekommen sind. Trotzdem fand ich den Fall – vor allem zum Schluss hin – wirklich spannend, auch wenn mich die Präsentation des Mörders nicht mehr überrascht hat – und es mich immer noch ein bisschen ärgert, dass Sayer so lange gebraucht hat, um auf den Täter zu kommen.

Das Ende des Romans bot einen Cliffhanger bezüglich Sayers Vergangenheit, was darauf schließen lässt, dass es weitere Fälle mit dem Ermittlerteam geben wird. Ich wäre gerne wieder dabei, wenn Sayer und Vik weitere Fälle lösen müssen.

Bewertung vom 05.08.2018
Ed ist tot
McLean, Russel D.

Ed ist tot


sehr gut

Jen ist Buchhändlerin und eher langweilig. Bis sie eher so aus Versehen ihren Ex-Freund Ed tötet. Anstatt die Polizei zu informieren lässt sie die Leiche zusammen mit Eds Kumpel Dave verschwinden. Und dann zieht das Chaos ein in Jens Leben und plötzlich pflastern Leichen ihren Weg … aber irgendwie geschieht alles mehr oder weniger aus Versehen. Und dann ist Jen die meistgesuchte Frau Schottlands. Gibt es noch einen Weg zurück in ihr altes langweiliges Leben?

Zu Anfang wirkt Jen immer ein bisschen trottelig und langweilig, wie sie da mit ihrem Job und ihrem egoistischen Freund durchs Leben geht. Nach dem Tod ihres Freundes stolpert sie von einer absurden Situation in die nächste, kann sich aber irgendwie immer herauswinden. Die Leichen stapeln sich plötzlich und Jen muss einen Weg finden, ihr altes Leben zurückzubekommen.

Ich mochte es, wie Jen sich mit den gefährlichsten Gangstern anlegt und irgendwie immer die Kurve kriegt, um gerade so noch mal mit dem Leben davonzukommen. Mich störte es nicht, dass alles eher so zufällig passierte, im Gegenteil, ich fand es witzig. Jens Gedanken und auch die Dinge, die sie zu den Bösewichten sagte, haben mich immer sehr amüsiert.

Der etwas andere Krimi, der mich sehr gut unterhalten hat. Jen ist eine Mörderin, wie mir noch keine begegnet ist. Ich fand es witzig und spannend, wie Jen von einer Katastrophe in die nächste stolperte. Gute und spannende Unterhaltung!

Bewertung vom 04.08.2018
Ein Song bleibt für immer
Peterson, Alice

Ein Song bleibt für immer


sehr gut

Alice hat Mukoviszidose und eine Lebenserwartung von 30 Jahren. Doch sie lässt sich von ihrer Krankheit nicht unterkriegen. Sie ist tapfer, auch wenn sie das nicht gerne hört. Und Alice hat einen Traum, von dem sie sich nicht abbringen lässt: Sängerin zu sein und von ihrer Musik leben zu können.

Alice‘ Geschichte ist sehr berührend. Sie will wie alle jungen Mädchen sein, wird durch ihre Krankheit aber immer wieder ausgebremst. Auch in Beziehungen hat sie es nicht leicht, bis sie Tom kennenlernt, der sich von den durch die Krankheit aufgezwungenen Einschränkungen nicht abschrecken lässt. Auch Alice‘ Familie schafft es immer wieder, Alice aufzubauen und sie bei ihren Träumen zu unterstützen. Die Geschichte wird u. a. durch Tagebucheinträge von Alice‘ Mutter erzählt, wo man beginnend bei ihrer Geburt die Entwicklung ihrer Krankheit mitbekommt und auch die Ängste und Zweifel der Mutter herauslesen kann.

Das Buch beruht auf dem Leben von Alice Martineau, die die Autorin zu der Geschichte inspirierte. Eine tapfere (entschuldige bitte, Alice) junge Frau, die sich trotz ihrer Lungenkrankheit als Sängerin durchsetzte. Der Leser sollte das Leben der echten Alice aber erst nach Lesen des Romans googeln, weil die wahre Geschichte zu viel über den Roman verrät.

„Ein Song bleibt für immer“ bringt dem Leser die Krankheit näher, zeigt auf, was es im Alltag bedeutet, welche Einschränkungen Betroffene erleiden. Das Buch macht aber auch Hoffnung, weil es zeigt, dass Träume in Erfüllung gehen können, wenn man nur fest genug daran glaubt und sie umzusetzen versucht.

Berührend und liebevoll erzählte Geschichte über eine außergewöhnliche junge Frau.

Bewertung vom 02.08.2018
Ein Teil von ihr
Slaughter, Karin

Ein Teil von ihr


sehr gut

Bei einem Mittagessen mit ihrer Mutter wird in dem Diner, in dem sie sich aufhalten, ein Amoklauf verübt. Um Andrea zu beschützen, bringt ihre Mutter den Täter um. Und plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Nur knapp entkommen die Frauen, doch plötzlich benimmt sich Andreas Mutter seltsam. Sie stößt ihre Tochter von sich und schickt sie auf eine Reise quer durch die USA. Und plötzlich muss sich Andrea fragen: Wer ist ihre Mutter wirklich?

Das Buch beginnt spannend mit der Tat im Diner, bei der ich wirklich die Luft angehalten habe. Dann kippt die Geschichte und man fragt sich, wer ist Laura wirklich? Auch Andrea macht am Anfang keinen sympathischen Eindruck. Sie ist antriebslos und hat mit ihren 31 Jahren noch nicht viel erreicht in ihrem Leben. Als ihre Mutter sie quasi aus ihrem Leben drängt und sie nötigt, sich auf das alte Leben ihrer Mutter einzulassen, tat sie mir dann ein wenig leid, denn sie wusste nicht, wovor ihre Mutter sie schützen will. Nach und nach erfährt man als Leser, wer Laura wirklich ist und wovor sie Andrea schützen muss. In Rückblenden in die 1980er Jahre erfährt man alles über Laura und die Taten, die sie vor ihrer Familie verbirgt.

Das Buch ist wieder sehr spannend geschrieben und da man unbedingt wissen will, welche Auswirkungen die Ereignisse im Diner auf Lauras und Andreas Leben haben, liest man gespannt, wie Andrea quer durch die USA fährt und auf den Spuren ihrer Mutter alte Geheimnisse aufdeckt. Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, weil Karin Slaughter es wie keine andere versteht, eine Geschichte spannend und mitreißend zu erzählen. Gut!

Bewertung vom 28.07.2018
Der Alphabetmörder
Schütz, Lars

Der Alphabetmörder


sehr gut

Der LKA-Fallanalytiker Jan Grall und seine Kollegin Rabea Wyler werden zur Klärung von Mordfällen in den Westerwald gerufen, wo Opfer mit den Buchstaben A und B gekennzeichnet aufgefunden werden. Ist hier ein Serienmörder am Werk? Als Jan nahestehende Personen in den Fall hineingezogen und er selbst mit dem Buchstaben Z gekennzeichnet wird, wird klar, dass der Fall mit Jan zusammenhängt. Wie weit muss er in seine eigene Vergangenheit zurückreisen, um den Fall aufklären zu können?

„Der Alphabetmörder“ ist das erste Buch über die Fallanalytiker Jan Grall und Rabea Wyler und das Debut des Autors Lars Schütz. Der Fall beginnt spannend und hält diese Spannung bis zum Schluss. Obwohl man zwischendurch einige Vermutungen zum Täter anstellt, war ich am Ende doch überrascht. Die Morde und die Entführungen sind spannend erzählt, so dass man das Buch in einem Rutsch lesen möchte, um alle Hintergründe zu erfahren. Jans eigene Dämonen, die ihn quälen, seit der Hals über Kopf den Westerwald verlassen hat, und über die er auch mit seiner Kollegin nicht sprechen kann, verfolgen ihn immer noch, so dass er oft den Kopf verliert und sich in Situationen bringt, die nicht immer nachvollziehbar sind. Trotzdem finde ich ihn und auch Rabea Wyler sehr sympathisch und würde mich freuen, die beiden noch einmal bei einem Fall begleiten zu können.

Spannender und gut zu lesender erster Fall für Jan Grall und Rabea Wyler, der mich gut unterhalten hat und den ich sehr gerne verfolgt habe. Gerne mehr davon.

Bewertung vom 24.07.2018
Nichts ist verziehen
Schulman, Ninni

Nichts ist verziehen


sehr gut

Die Journalistin Magdalena Hansson bekommt eine Einladung zu einem Klassentreffen. Nach fast 30 Jahren will die Klasse eine Feier von damals wiederholen. In der einsamen Hütte im Wald werden Erinnerungen ausgetauscht, bis einer von ihnen tot ist. Was ist passiert und wie hängt alles mit der Feier von damals zusammen?

„Nichts ist verziehen“ ist der dritte Teil der Serie um Magdalena Hansson und die Polizisten Christer und Petra. Das Buch kann aber ohne Vorkenntnisse gut als eigenständige Geschichte gelesen werden.

Der Einstieg ins Buch wird durch die vielen teilnehmenden Personen am Klassentreffen etwas schwierig, das legt sich aber schnell. Von Anfang an ist das Buch spannend, weil mit Auffinden der ersten Leiche und den vielen Andeutungen das Rätselraten um das Motiv beginnt. Auch Rückblenden in das Jahr 1988 in das Leben einer nicht namentlich genannten Person lassen Spekulationen aufkommen, auf deren Auflösung man als Leser sehr gespannt ist.

Wie in Krimireihen üblich erfährt man auch viel über das Leben der handelnden Personen, was aber den Reiz einer Reihe ausmacht. Ebenso werden einige falsche Spuren gelegt, an die man zwar nicht glauben will, die man aber auch nicht komplett ausschließen kann.

Insgesamt fand ich den Krimi spannend und habe der Auflösung entgegengefiebert. Ich kannte die ersten beiden Bücher der Reihe nicht, werde das Lesen aber nachholen.

Spannender und überzeugender Schwedenkrimi mit guten Ermittlern, über die ich gerne mehr lesen möchte!

Bewertung vom 21.07.2018
Helle Tage, helle Nächte
Baier, Hiltrud

Helle Tage, helle Nächte


sehr gut

Auf Wunsch ihrer Tante reist Frederike nach Lappland, um einem ihr unbekannten Mann einen Brief zu übergeben. Was sie nicht weiß, ist, dass ein altes Familiengeheimnis gelüftet werden wird. Und ihre Tante macht sich Sorgen, dass Frederike ihr nach der Reise nicht verzeihen kann. Doch Anna ist schwer krank und konnte die Geheimnisse nicht mehr für sich behalten. Wird die kleine Familie wieder zusammenfinden?

Frederike und Anna sind anfangs ein bisschen unnahbar und ich konnte mich nicht so recht mit ihnen anfreunden. Doch nach und nach haben sie sich verändert. Anna wird durch ihre Krankheit und die Erlebnisse zuhause nahbarer und auch Frederike verändert sich durch ihre Reise und die Menschen, die sie unterwegs trifft. Frederikes Reise zu begleiten hat viel Spaß gemacht. Die Bilder, die die Autorin von Schweden zeichnet, sind sehr schön und lassen die Landschaft vor dem inneren Auge des Lesers entstehen. Die Erzählung aus Annas Erinnerungen und Frederikes heutigen Erlebnissen ist abwechslungsreich und lässt die Geschichte nach und nach entstehen. Frederikes Treffen mit Petter in der kargen Landschaft Lapplands und Annas Kampf zuhause sind spannend und lassen den Leser auf ein Happy End für alle drei hoffen.

Das Buch und seine Geschichte sind schön geschrieben und haben mich gut unterhalten. Es ist eine schöne Familiengeschichte voller Geheimnisse, Überraschungen und wunderschönen Bildern von Schweden. Nett!

Bewertung vom 20.07.2018
Das Haus der Mädchen
Winkelmann, Andreas

Das Haus der Mädchen


sehr gut

Leni „Landei“ Fontane kommt vom Dorf nach Hamburg, um hier ein Praktikum in einem Verlag zu absolvieren. In einer Privatwohnung, die sie sich mit Touristen aus der ganzen Welt teilt, wurde ihr ein Zimmer vermittelt. Hier lernt sie ihre Mitbewohnerin Vivien kennen, die am zweiten Tag jedoch spurlos verschwindet. Und Vivien ist nicht das erste Mädchen, von dem nach einem Aufenthalt in der Wohnung jede Spur fehlt. Als Leni merkt in welcher Gefahr sie schwebt, ist es fast zu spät.

Leni mochte ich, obwohl mir ihre Naivität oft einen Ticken drüber war. Ihre Hoffnungen, die mit dem Aufenthalt in Hamburg verbunden sind, konnte ich gut nachvollziehen, so dass ich den Aufenthalt mit ihr in dieser schönen Stadt sehr genossen habe. Das Verschwinden der Mädchen und ihr Aufenthalt in dem fiesen Kellerverlies waren spannend geschrieben und machten mich neugierig auf die Auflösung. Der schnell präsentierte Verdächtige kam mir von Anfang an zu einfach vor, so dass ich noch mal so gespannt der Lösung des Falls entgegenfieberte. Den Kommissar Jens Kerner und seine Assistentin Rebecca mochte ich, weil sie eigenwillig sind und auch schon mal auf eigene Faust ermitteln. Den Penner Freddy hingegen fand ich dann schon wieder ein bisschen drüber, einfach zu viel, doch er ist irgendwie wichtig für die Geschichte. Das Finale war spannend, auch wenn ich mit diesem Täter und seinen Motiven irgendwie auch wieder nix anfangen konnte.

Trotz allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Hamburg, die nette Leni Landei, der Kommissar und seine Assistentin, alles Punkte, die mir vergnügliche Lesestunden beschert haben. Gerne mehr davon!

Bewertung vom 16.07.2018
Ins Dunkel
Harper, Jane

Ins Dunkel


sehr gut

Für eine Teambuildingmaßnahme starten fünf Frauen einer Firma zu einer Wanderung durch den australischen Busch, doch am Ende kehren nur vier von ihnen zum Ausgangspunkt zurück. Alice Russel, die für die Polizei als Informantin in der Firma spioniert, wird vermisst. Der Polizist Aaron Falk und seine Kollegin, für die Alice geheime Informationen über die Machenschaften der Firma sammelt, machen sich sofort auf den Weg, um bei der Suche nach Alice vor Ort zu sein. Doch was geschah wirklich im Wald und zwischen den fünf Frauen? Oder verschwand Alice aus einem ganz anderen Grund als vermutet?

Die Geschichte ist so aufgebaut, dass man in wechselnden Kapiteln die Geschehnisse im Jetzt während der Suche nach Alice und den Ereignissen während der Wanderung der Frauen im Wald mitverfolgen kann. Die Spannung ist sofort da, weil schon nach wenigen Seiten klar ist, dass die fünf Frauen sich nicht unbedingt gut leiden können. Außerdem wabert die Geschichte eines Serienmörders durch das Buch, der vor Jahren in diesem Wald mehrere Frauen verschwinden ließ, so dass die Möglichkeit besteht, dass Alices Verschwinden andere Gründe haben könnte. Doch auch die anderen Teilnehmer an der Teambuildingmaßnahme sind eine Sache für sich. Da auch Jill, die Tochter des Firmengründers bei den Frauen ist, besteht immer die Möglichkeit, dass Alice aufgeflogen ist und zum Schweigen gebracht wurde.

Insgesamt zeichnet sich schnell ab, dass Alice kein sehr netter Mensch ist und von ihren Kolleginnen nicht unbedingt gemocht wird … mit Recht wie ich finde. Die Spannungen in der Gruppe, vor allem nachdem sie sich verlaufen und mit Hunger und Angst zu kämpfen haben, sind mit Händen greifbar und lassen einen gespannt auf die Auflösung hinfiebern.

Aaron Falk und seine Kollegin Carmen mochte ich sehr. Da es einen Vorgängerband zu „Ins Dunkel“ namens „Hitze“ gibt, auf den in diesem Buch auch Verweise zu finden sind, werde ich dieses Buch auch noch lesen, denn es interessiert mich, woher Falks Verletzungen rühren, mit denen er auch in diesem Buch noch zu kämpfen hat.

Ein spannendes Buch, das einen gespannt auf die Auflösung warten lässt, weil viele Möglichkeiten bestehen, warum Alice verschwunden ist. Gut!