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Benutzername: misery3103
Wohnort: Bergheim
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Danksagungen: 10 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 165 Bewertungen
Bewertung vom 11.12.2018
Der Klang eines Augenblicks
Dakota, Kate

Der Klang eines Augenblicks


sehr gut

Britt kommt nach Irland, um mehr über den Tod ihres Vaters vor 20 Jahren zu erfahren. Sie glaubt, dass er ermordet wurde und sucht Declan Connolly auf, der das gleiche Fachgebiet an der Universität hatte wie ihr Vater. Sie fühlt sich direkt sehr zu ihm hingezogen, muss aber bald erkennen, dass er ein Geheimnis hat. Kann Britt alle Geheimnisse in Irland aufklären und Declan für sich gewinnen?

Britt und der Grund ihrer Anwesenheit in Irland gefielen mir gut. Es gibt spannende Fragen zu klären. Die irischen Familienmitglieder und Freunde Declans schloss ich auch direkt ins Herz, weil alle sehr liebenswert und herzlich miteinander umgehen. Die Annäherung Britts und Declans wurde schön erzählt und ließ mich einem Happy End entgegenfiebern, das aber nicht so leicht zu erreichen war. Der Tod von Britts Vater spielte dabei eine eher untergeordnete Rolle und die Aufklärung war mir am Ende ein wenig zu banal bzw. zu sehr aufgebauscht. Ich hielt sie irgendwie für wenig nachvollziehbar, aber es war schon okay. Die Liebesgeschichte zwischen Britt und Declan fand ich schön erzählt und auch die Geschehnisse rund um die Familie habe ich gerne gelesen.

Am Anfang hat mich die wörtliche Rede ein bisschen genervt, weil ich die Gespräche der Charaktere irgendwie unschön fand, sie fühlten sich für mich gekünstelt und falsch an, aber das hat sich dann schnell gelegt. Was mich bis zum Ende gestört, ja regelrecht genervt hat, war, wenn Declans Eltern ihre Tochter im Gespräch immer „Tochter“ nannten, also wenn sie sagten: „Das habe ich nicht so gemeint, Tochter.“ Ich meine, wer redet denn so miteinander? Darüber bin ich von Anfang bis Ende des Buches gestolpert.

Insgesamt habe ich die Geschichte gerne gelesen und verfolgte Britt und Declan gerne bei ihren Bemühungen, ein gemeinsames Leben miteinander zu führen. Schön!

Bewertung vom 11.12.2018
Good Night Stories for Rebel Girls Bd.2
Favilli, Elena; Cavallo, Francesca

Good Night Stories for Rebel Girls Bd.2


ausgezeichnet

Das Vorwort sagt schon, worauf es diesem Buch ankommt:
„Für die rebellischen Mädchen dieser Welt: Ihr seid das Versprechen. Ihr seid die Kraft. Weicht keinen Schritt zurück. So kommen alle voran.

Schon den Vorgänger zu diesem Buch (Good Night Stories for Rebel Girls) fand ich inspirierend und gut, so dass ich mich auf eine Fortsetzung gefreut habe, die ich auch wieder gerne an meine Nichte weiterverschenken werde. Die Porträts der Frauen, die sich in einer männerdominierten Welt durchsetzten und ihren eigenen Weg gingen, sind kurz und prägnant, veranlassen den Leser aber dazu, selbst zu recherchieren und so im Internet tiefer in den Lebenslauf einzelner Frauen einzutauchen. Das finde ich gut und lehrreich.

Die Aufmachung der Bücher gefällt mir sehr gut, weil sie die Zielgruppe der jungen Leser anspricht. Auch die jedem Porträt zugeordneten Illustrationen sind toll und machen das Buch richtig lebendig. Die einzelnen Kapitel von Agatha Christie über Beyoncé bis Yeonni Park zeigen die Porträts starker Frauen, „die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nicht abwartend im Turm sitzen, bis ein Prinz daherkommt und sie rettet“. Das gefällt und kommt gut an, zeigt es doch auch, dass man sich als Frau nicht beirren lassen soll, sondern seinen eigenen Weg konsequent gehen muss.

Ein Mut machendes Buch für alle Mädchen und Frauen dieser Welt.

Bewertung vom 16.11.2018
Sieben Tage Wir
Hornak, Francesca

Sieben Tage Wir


sehr gut

Nachdem ihre Tochter Olivia aus Afrika zurückkehrt, wo sie als Ärztin gearbeitet hat, muss die komplette Familie Birch sieben Tage in Quarantäne, um ausschließen zu können, dass sich Olivia mit einem ansteckenden Virus infiziert hat. Und so verbringen Andrew und Emma zusammen mit ihren beiden Töchtern Phoebe und Olivia die Weihnachtsfeiertage abgeschnitten von der Außenwelt … na ja, so ziemlich jedenfalls. Und – so scheint es – jedes Familienmitglied trägt ein Geheimnis mit sich herum, das es zu bewahren gilt. Aber natürlich kommt alles ganz anders.

Ich mochte die Familie, auch wenn jeder Charakter ein bisschen eigen ist. Das habe ich aber auf das verschroben Englische an ihnen geschoben und konnte deshalb gut damit umgehen. Ich mochte auch die Geheimniskrämerei und war gespannt, wann sich die Familienmitglieder die Wahrheiten sagen werden. Andrew weiß seit kurzem von einem unehelichen Sohn, der ihn kurz vor dem Weihnachtsfest kontaktierte. Andrew hat sich nicht bei Jessie gemeldet und ist umso erstaunter, als der plötzlich vor der Tür steht. Emma verheimlicht eine Erkrankung und Olivia eine Affäre mit einem der anderen Ärzte in Afrika. Auch Phoebe, die sich gerade erst verlobt hat, bleibt nicht verschont.

Den traurigen Teil der Geschichte habe ich nicht so gemocht, hoffte ich doch bis kurz vor Ende noch auf ein Happy End, wurde aber enttäuscht. Doch die Familie Birch wuchs mir – auch mit ihren neuen Familienmitgliedern – ans Herz … und den Epilog fand ich richtig bezaubernd.

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, die ich gerne gelesen habe.

Bewertung vom 14.11.2018
Ofirs Küche
Graizer, Ofir Raul

Ofirs Küche


ausgezeichnet

In dem Kochbuch „Ofirs Küche“ hat Ofir Raul Graizer eine Sammlung israelischer und palästinensischer Rezepte veröffentlich, die nach seiner eigenen Aussage mit wenigen Zutaten und vielen Kräutern einfach nachzukochen sind. Alle Rezepte sind vegetarisch und schon der erste Blick ins Buch lässt dem Hobbykoch das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Nach einer kurzen Einführung zu Ofirs Leben und einer Erklärung, wie es zu dem Kochbuch kam, folgen unter den Rubriken:

- Ein Besuch in der Bäckerei: Traditionelle Brote und herzhaftes Gebäck
- Kleinigkeiten, mit denen es losgeht: Beilagen, Salate, Dips
- Die Bedeutung von Hitze: Gemüse rösten, grillen und braten
- Klein und scharf: Köstliche Beilagen
- Die edle Tahin: Sesampaste und ihre farbigen Varianten
- Gerichte mit Eiern: Nicht nur Shakshuka, sondern viele Dinge mehr
- Gerichte mit Gemüse: Gefüllt, gebacken und sehr beliebt
- Warm und wohltuend: Suppen und Eintöpfe aus Reis, Bulgur und Freekeh
- Frisch und knackig: Salate für jeden Tag
- Die wichtigen Dinge im Leben: Desserts, Süßspeisen und Getränke

70 Rezepte, für die man wirklich nicht viele Zutaten braucht. Ein paar besondere Zutaten und Gewürze werden in einem Nachwort näher erläutert. Auch ich musste mir noch ein oder zwei Gewürze – wie Sumach und Kardamom - zulegen, aber dann konnte es schon losgehen. Ich habe mich als erstes an Pitabroten und einigen Dips versucht, die auch super gelungen sind und noch besser schmeckten. Außerdem habe ich mich auf den Bananenkuchen gestürzt, weil ich den einfach in jeder Variante liebe und auch hier nicht enttäuscht wurde.

Da ich es liebe, neue Rezepte aus aller Welt auszuprobieren, habe ich hier ein wirklich außergewöhnliches und schönes Kochbuch, aus dem ich noch viele Rezepte ausprobieren werde. Lecker!

Bewertung vom 14.11.2018
Bad Boy by Banana
Furisto, Alva

Bad Boy by Banana


gut

Nachdem Tom Sandmann betrunken im Schaufenster eines örtlichen Nachtclubs landet, hat sein Geschäftspartner Richard die Faxen dicke. Er zwingt Tom zu einem Selbstfindungstrip in einer finnische Blockhütte. Durch eine Doppelbelegung landet die junge Nancy in derselben Hütte und macht Tom das Leben schwer. Doch nach und nach entwickelt der Gefühle für die junge Frau, doch die Tatsache, dass er fast 30 Jahre älter ist, lässt ihn zurückschrecken. Bis Nancy verschwindet und Tom alles daran setzt, sie wiederzufinden.

Zunächst hat mich die Geschichte um Tom Sandmann wirklich amüsiert. Sein Neujahrsvorsatz, von nun an als Bad Boy durchs Leben zu gehen, und seine aufgesetzt kompromisslose Art machten mir Spaß. Sein Ausflug in die Hütte in Finnland fand ich auch lustig, auch wenn ich ab einem bestimmten Zeitpunkt dachte, er träumt vielleicht nur, denn vieles dort kam mir irgendwie seltsam vor. Seine Scharmützel mit der jungen Nancy brachten mich oft zum Schmunzeln, auch wenn ich sie oft ein bisschen drüber fand. Sie war gelinde gesagt etwas nervig, aber ich sah es Tom nach, dass er sie attraktiv fand, er ist schließlich ein Kerl (und ein böser noch dazu, das darf man nicht vergessen).

Nach seiner Heimkehr driftete der Roman für mich dann aber immer mehr in eine etwas zu wilde Komödie ab. Zwar fand ich seine Gespräche mit der „Senora“ wieder sehr amüsant und auch das Wiederfinden von Nancy sehr emotional, aber vieles war mir einfach einen Tick drüber.

Insgesamt hat mich das Buch über weite Strecken amüsiert, aber ich war am Ende nicht wirklich überzeugt.

Bewertung vom 11.11.2018
Honig aufs Herz
Kaspers, Moni

Honig aufs Herz


gut

Nachdem sie ihren Verlobten in flagranti mit einer anderen erwischt hat, zieht Evy kurzerhand in ihr kleines Detektivbüro. Sie lernt ihren hinreißenden Nachbarn Nic kennen und nimmt einen vielversprechenden Auftrag an. Scheinbar geht es aufwärts mit ihrem Leben, doch ihre reiche Klientin spielt ein falsches Spiel und Nic hat etwas zu verbergen. Wird Evy das Chaos in ihrem Leben in den Griff bekommen?

Evy und Nic sind wirklich süß. Nics Geheimnis ist grausam und ich fand es schön, wie er mit Evy an seiner Seite langsam auftaut und wieder menschlich wird. Evy wiederum ist herrlich chaotisch und ich mochte es sehr, wie sie sich gegen ihre Mutter und ihre Schwester, die ihr beide vorwerfen ihr Leben zu vergeuden, durchsetzt und ihr eigenes Leben lebt. Aber irgendwie waren mir die Probleme der Charaktere nicht gut genug ausgearbeitet und so fand ich viele Dinge nicht gut erzählt. Gerade der Fall, an dem Evy arbeitet, und die abschließende Auflösung waren mir zu einfach gelöst und dienten in meinen Augen nur der Auffüllung der Geschichte rund um Nic und Evy. Das hat mich ein bisschen gestört, auch wenn ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden wirklich schön fand. Gerade Nics Geschichte bot so viel mehr Potenzial, das ich leider als verschwendet ansehe. Dafür hätte ich gerne auf den Russische-Klientinnen-Teil verzichtet, den ich irgendwie unnötig und störend fand. Das wäre besser und vor allem spannender gegangen.

Trotzdem: Das Buch liest sich wirklich gut und die Geschichte von Evy und Nic geht zu Herzen, weshalb ich das Buch trotzdem weiterempfehlen würde.

Bewertung vom 10.11.2018
Der Mann am Grund
Procházková, Iva

Der Mann am Grund


sehr gut

Der Polizist Osvald Zapletal wird tot in seinem Auto am Grund eines Sees gefunden. Kollegen benennen ihn als beliebt, doch bei den Ermittlungen der Polizei ergeben sich einige Verdächtige, die mit Osvald Probleme hatten. Marián Holina und sein neuer Kollege Divis Mrstik haben eine Menge damit zu tun, alle Verdächtigen zu überprüfen. Wer wollte Osvald tot sehen und warum?

Wie auch bei nordischen Krimis fiel mir der Einstieg in das Buch etwas schwer. Die Namen der Charaktere und auch die Orts- und Straßennamen sind ungewohnt und waren für mich schwer zu lesen. Hier half mir aber meine alte Methode, diese Namen mehr oder weniger zu überfliegen oder „neu zu buchstabieren“. Das vereinfacht die Sache. Der Fall war spannend, auch weil man auf den ersten Seiten mitbekam, in welche Dinge Osvald Zapletal verwickelt war – und auch, dass er kein netter Mensch war. Nicht alle im – ich nenne ihn mal so – Prolog konnte ich direkt mit dieser Tat in Verbindung bringen, aber im Laufe des Buches hat sich alles aufgeklärt.

Mir hat dieser Ausflug nach Prag sehr viel Spaß gemacht. Ich finde es immer wieder interessant, mir fremden Ermittlerteams bei ihrer Arbeit zuzuschauen und Dinge über die Polizei in anderen Ländern zu erfahren. Marián Holina und seine Kollegen fand ich gut und ich würde mich freuen, mal wieder einen Fall mit ihnen zu lösen.

Ich kann mir gut vorstellen, weitere Bücher über dieses Ermittlerteam zu lesen.

Bewertung vom 04.11.2018
Sowas kann auch nur mir passieren
McFarlane, Mhairi

Sowas kann auch nur mir passieren


sehr gut

Das muss der schlimmste Tag ihres Lebens sein. Zuerst wird Georgina als Kellnerin des schlechtesten italienischen Restaurants ihrer Stadt entlassen, um dann ihren Freund Robin mit einer anderen Frau im Bett zu erwischen. Bei ihrem neuen Job als Kellnerin in dem neu eröffneten Pub des sympathischen Devlin trifft Georgina auch auf dessen Bruder Lucas … und der war ihre erste große Liebe. Doch leider scheint er sich nicht an sie zu erinnern … oder doch?

Wie immer bei den Romanen von Mhairi McFarlane fand ich Georgina von Anfang an toll. Sie ist witzig und hat tolle Freunde, die mich immer zum Lachen brachten, wenn die Gruppe zusammen unterwegs war. Auch Devlin und seinen Bruder Lucas fand ich sofort toll. Außerdem war ich gespannt, ob und wann Luke sich an Georgina und ihre gemeinsame Zeit erinnern würde und was dann passieren wird. Die Umstände, die zum Ende ihrer damals noch frischen Beziehung führten, interessierten mich auch sehr. In erster Linie lebt das Buch jedoch von Georginas lustigen Erinnerungen an verschiedene Ereignisse in ihrem Leben und den Fettnäpfchen, in die sie trotz ihrer 30 Jahre immer noch regelmäßig tritt.

Doch: Obwohl ich Georgina und ihre Freunde mochte, Devlin und Lucas anbetungswürdig fand und insgesamt gerne mit Georgina durch ihr chaotisches Leben gezogen bin, hat mir irgendwas an dem Roman gefehlt. Obwohl immer was passiert, fand ich die Geschichte nicht ganz rund. Einzig für die wirklich filmreife Liebeserklärung auf den letzten paar Seiten hat sich das Lesen dieses Buches gelohnt, denn Lucas‘ Worte gingen mir wirklich ans Herz und ließen mich kurz aufseufzen.

Nicht das beste Buch von Mhairi McFarlane, aber immer noch eine gut zu lesende Liebesgeschichte mit absolut liebenswerten Charakteren.

Bewertung vom 26.10.2018
Ich, Santa
Kay, Jay

Ich, Santa


gut

Nach dem Tod seiner Mutter zieht der 16jährige Protagonist der Geschichte zu seinem Onkel Frank und seinen Cousins. In dem riesigen Haus führt Onkel Frank ein strenges Regime. Und er ist ein Sammler. Allerlei Kuriositäten befinden sich hier, über die der Onkel wacht. Als die Jungs auf einem Jahrmarkt Jules und seine Mitstreiter kennenlernen, ändert sich für unseren Helden alles. Er soll ein Teil aus Onkel Franks Sammlung stehlen, um eine Gefangene zu befreien.

Der Anfang der Geschichte hat mich sehr begeistert. Ich mochte es, den Jungen bei seinem Neuanfang zu begleiten. Die Tage bestanden aus typischen Jungsabenteuern und Geheimnissen. Nach dem Treffen mit Jules und allen Ereignissen danach kippte für mich die Geschichte etwas, denn mit dem dann folgenden, sehr mystischen Teil des Buches konnte ich nicht so viel anfangen. Vielleicht hatte ich einfach etwas anderes erwartet, aber irgendwie war die Geschichte ab etwa der Hälfte des Buches nicht mehr rund für mich.

Insgesamt möchte ich dem Buch 3 Sterne geben, weil es mich über weite Teile gut unterhalten hat. Trotzdem hatte ich irgendwie mehr erwartet.

Bewertung vom 23.10.2018
Hasenjagd / Kommissar Linna Bd.6
Kepler, Lars

Hasenjagd / Kommissar Linna Bd.6


sehr gut

Der schwedische Außenminister wird in seinem Haus getötet. Der Staatsschutz und die Polizei gehen von einem terroristischen Anschlag aus, da eine Zeugin den Namen Ratjen gehört hat. Joona Linna, der nach seinem letzten Fall im Gefängnis sitzt, wird zu dem Fall hinzugezogen und könnte so vorzeitig entlassen werden und seinen Job zurückbekommen. Schnell wird klar, dass mehr hinter dem Mord steckt, als zuerst angenommen wurde. Und der Außenminister bleibt nicht das letzte Opfer.

„Hasenjagd“ ist der 6. Fall für Kommissar Joona Linna und sein Team. Ich muss vorausschicken, dass ich vorher kein anderes Buch aus der Serie gelesen habe. Trotzdem fand ich mich schnell und ohne Komplikationen in der Geschichte und mit den handelnden Personen zurecht. Gleich hinterherschicken möchte ich, dass mich das Buch mit seinen 650 Seiten sehr gut unterhalten hat. Der Fall ist spannend, wenn auch nichts für Zartbesaitete, denn es geht ganz schön zur Sache, weil der Täter nicht zimperlich ist und seine Opfer wirklich leiden lässt. Vielleicht wäre das Buch auch mit 100 oder 200 Seiten weniger ausgekommen, denn viele Ereignisse werden schon sehr ausführlich erzählt, aber am Ende hatte ich das Gefühl, dass jede Seite wichtig für die Lösung des Falls und die Weiterentwicklung der Figuren war. Und ich wiederhole mich hier gerne: Das Buch hat mich ausgesprochen gut unterhalten.

Da ich nach Lesen des Buches sehr neugierig auf Joona Linna, den ich wirklich toll finde, und sein Team bin, werde ich die ersten fünf Bücher der Serie auf jeden Fall noch lesen. Ich bin davon überzeugt, dass mich auch diese Fälle gut unterhalten werden.

Von mir eine klare Leseempfehlung für einen kurzweiligen und spannenden Krimi mit einem tollen Ermittlerteam. Gerne mehr davon!