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Benutzername: misery3103
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Bewertungen

Insgesamt 186 Bewertungen
Bewertung vom 17.02.2019
Der Hunger der Lebenden / Friederike Matthée Bd.2
Sauer, Beate

Der Hunger der Lebenden / Friederike Matthée Bd.2


sehr gut

Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei in Köln ermittelt in dem Mordfall an einer ehemaligen Kollegin. Die Frau wurde im Bergischen Land auf ihrem Hof erschossen. Im Krieg war sie für die Einweisung von jungen Mädchen in ein Schutzlager verantwortlich, wo die Kinder misshandelt wurden. Als eine junge Frau festgenommen wird, die eins der eingewiesenen Mädchen war, glaubt Friederike nicht an deren Schuld. Sie ermittelt weiter. Gleichzeitig ist Lieutenant Davies von der englischen Militärpolizei mit dem Fall der Ermordung von drei englischen Soldaten befasst, der ebenfalls im Bergischen Land stattgefunden hat. Hängen die Fälle irgendwie zusammen?

Schon den ersten Teil der Reihe (Echo der Toten) fand ich toll, weil er das Leben im ausgebombten Köln der Nachkriegszeit in lebendigen Bildern erzählte. Auch die Probleme der Überlebenden in den Ruinen konnte ich nachvollziehen und verstehen. Da ich in der Nähe von Köln lebe, sind mir auch die Handlungsorte bekannt, was die Romane für mich noch mal lebendiger macht.

Auch der neue Fall ist interessant. Er führt Davies und Friederike ins Bergische Land und beschreibt auch Friederikes Leben in Köln. Ein bisschen gestört hat mich, dass Davies und Friederike nicht von Anfang an zusammenarbeiten, sondern nur Friederike in dem Mordfall ermittelte. Für mich nahm das Buch Fahrt auf, als Friederike und Davies endlich wieder zusammenarbeiten konnten. Ich mag die Gefühle zwischen den beiden und hoffte darauf, dass sie endlich zusammenkommen könnten. Auch Friederikes persönliche Verbindung zu dem Fall hat mir gefallen, auch wenn ich nicht wollte, dass der Fall sich so lösen würde.

Wieder ein guter Fall für Friederike und Richard Davies. Gerne möchte ich mehr von den beiden lesen.

Bewertung vom 12.02.2019
Davor und Danach
Singer, Nicky

Davor und Danach


gut

Mhairi ist 14 und allein. In einer Welt, in der nichts mehr so ist wie davor. Im Danach. Sie hat nichts, außer den Sachen, die sie im Leib trägt, einer Wasserflasche, Papieren, die sie als 14jährige Schottin ausweisen, und einer Pistole ohne Patronen. Und sie versucht, die schottische Insel zu erreichen, auf der ihre Großmutter lebt. Bis sie einen kleinen Jungen trifft, dem sie eigentlich nicht helfen will, nicht helfen kann.

Die Welt steht am Abgrund. Nichts ist mehr wie es war. Die Grenzen zu Ländern, in denen es noch Ressourcen gibt, sind dicht. Und Mhairi versucht, den Weg nach Hause zu finden. Als das Davor unterging, war sie mit ihren Eltern im Sudan. Alle Erlebnisse auf dem Weg nach Hause hat Mhairi hinter einer dicken Mauer verborgen, der FESTUNG. Und sie kämpft. Das hat mich beeindruckt. Dieses 14jährige Mädchen, das kämpft, schlau ist und so viele Gedanken hat. Ein Mädchen, das weiß, dass der kleine Junge keine Chance hat, weil er ein Illegaler ist, das ihn aber trotzdem nicht sich selbst überlassen kann.

Bis zu einem gewissen Punkt etwa zur Hälfte des Buches habe ich die Geschichte gerne gelesen. Der Schreibstil, der anders ist, abgehackt, weil er Mhairis Gedanken widerspiegelt, bis zu dem Punkt, wenn sie die FESTUNG aktiviert, so dass ein Teil der Geschichte immer im Dunkeln bleibt, hat mir gefallen, weil sich der Leser seine eigenen Gedanken machen muss über das, was mit ihren Eltern und Begleitern passiert ist.

Dann kippte die Geschichte für mich. Ab der Flucht aus dem Lager folgte ich Mhairi und ihrem kleinen Begleiter nur noch widerwillig bis zum trostlosen Ende, das aber zur Geschichte passt, die die Welt in trostlosen Bildern zeigt.

Trotz des tollen Beginns am Ende leider nur eine durchschnittliche Geschichte.

Bewertung vom 06.02.2019
Liebes Kind
Hausmann, Romy

Liebes Kind


sehr gut

Die Studentin Lena verschwand vor 13 Jahren spurlos. Trotz intensiver Suche blieb sie verschwunden. Nun taucht eine junge Frau auf, die bei einem Autounfall verletzt wurde. Ihre Tochter sagt, sie heißt Lena. Sofort sind Lenas Eltern zur Stelle und hoffen auf ein Wunder. Doch alles kommt anders als gedacht.

Die Geschichte von Lena, Hannah und Jonathan zieht den Leser sofort in seinen Bann. Zunächst nur durch Kapitel, die ihrer Tochter Hannah gewidmet sind, aber auch durch Erinnerungen der Frau, die im Krankenhaus über die Geschehnisse nachdenkt. Die Hütte, der Mann, der sie gefangen hält, ihre Kinder, die es zu beschützen gilt. Doch nach und nach wird klar, dass nichts so ist, wie der Leser am Anfang denkt. Alles beginnt von vorn und die Geschichte nimmt einen neuen Lauf. Was ist mit Lena passiert? Wer ist der Entführer?

Das Buch erzählt die Geschichte in wechselnden Kapiteln aus der Sicht von Lena, Hannah und Lenas Vater Matthias. So wird nach und nach immer mehr von Lenas Geschichte klar. Die Schilderungen des Lebens in der Hütte, in der Lena und die Kinder eingesperrt sind, während der Entführer seinem normalen Leben nachgeht, sind beängstigend und traurig. Die erlebte Gewalt, die Züchtigungen und der blinde Gehorsam machen traurig und fassungslos.

Die Kapitel nach dem Krankenhaus fand ich manchmal etwas zu ausführlich und wenig zielführend, doch ich war so gespannt, worauf die Geschichte hinauslaufen wird, dass ich das Buch nicht weglegen konnte.

„Liebes Kind“ ist ein wirklich starkes Thriller-Debut, das ich gerne weiterempfehlen werde. Klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 04.02.2019
Der Patriot
Engman, Pascal

Der Patriot


sehr gut

In Stockholm werden mehrere Journalisten brutal ermordet. Massive Drohungen gegen Mitglieder der sogenannten „Lügenpresse“ sind an der Tagesordnung, doch jetzt wird aus den Drohungen tödlicher Ernst. Die Täter wollen Rache nehmen an denen, die ihrer Meinung nach Schuld daran sind, dass mehr und mehr Flüchtlinge ins Land kommen. Als August Novak nach 10 Jahren zurück nach Schweden kommt, sieht er die Frau bedroht, die er schon immer liebte, denn sie ist Journalistin und steht auf der Todesliste der Terroristen.

Die Geschichte schildert das, was nahezu in ganz Europa zu beobachten ist. Menschen, die sich von Flüchtlingen bedroht sehen, die gegen die schimpfen, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Das ist gut gemacht und kommt bei mir an. Die jungen Männer, die sich als Retter ihres Landes sehen, sind gut getroffen, auch wenn die Geschichte rund um ihre Taten manchmal etwas konstruiert wirkt. Gerade Augusts‘ Teil der Geschichte wirkt für mich etwas weit hergeholt. Trotzdem halte ich „Der Patriot“ für ein wichtiges Buch, denn es zeigt auf, warum Leute wie diese Terroristen im Netz bejubelt werden … und es zeigt auch auf, warum es wieder möglich ist, dass Leute so offen ihre Fremdenfeindlichkeit zeigen können.

Das Buch könnte so in ganz Europa spielen, was es nur noch erschreckender macht. Doch solange Menschen, die sich für mehr Toleranz und für die Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen, als „Gutmenschen“ beschimpft werden, ist es wichtig, mit einer solchen Geschichte dagegen zu arbeiten.

Bewertung vom 01.02.2019
Das Licht in meiner Dämmerung
Saxx, Sarah

Das Licht in meiner Dämmerung


gut

Nachdem Eleonore Zander entführt wurde und fliehen konnte, wird sie von Ethan McConnor gerettet. Da die Entführer noch auf freiem Fuß sind und wissen, wer Eleonore ist, versteckt er sie in seinem Haus im Wald. Und beide sind traumatisiert: Sie von dem Mord an ihrem Bruder bei ihrer Entführung, er von einem Ereignis in seiner Kindheit. Können die beiden zusammenfinden?

Ich war wirklich gespannt auf diesen Roman, weil die Grundgeschichte so schön klang. Leider habe ich von Anfang an nicht richtig in die Geschichte reingefunden. Alles kam mir konstruiert vor. Ich meine, wirklich: Welche Polizeibehörde würde eine traumatisierte entführte Frau bei einem wildfremden Kerl im Wald lassen, weil ihr Leben angeblich bedroht ist? Welcher traumatisierte und mürrische Mensch wie Ethan würde anstandslos eine Wildfremde in seinem Haus aufnehmen, ihr den einzigen Schlafplatz überlassen und sich total anpassen? Und zum Schluss: Welche normale Frau würde nach so einem Erlebnis mit einem Wildfremden in den Wald gehen, um dort mit ihm in seinem Haus zu wohnen? Und auch die Liebesgeschichte fand ich merkwürdig. Ethans Verhalten El gegenüber erschien mir schon richtiggehend fragwürdig und nicht in Ordnung. Ich würde ihm raten, direkt mal einen Psychiater aufzusuchen.

Mit all diesen zweifelnden Fragen im Kopf konnte ich das Buch nicht wirklich genießen. Zwar mochte ich Ethans Leben mitten im Wald und fand auch seine Behausung wirklich toll, aber insgesamt konnte mich das Buch nicht mehr überzeugen.

Bewertung vom 30.01.2019
Deine letzte Lüge
Mackintosh, Clare

Deine letzte Lüge


sehr gut

Ein Jahr ist vergangen, seit sich Annas Mutter Caroline das Leben genommen hat, genau wie ihr Vater nur wenige Monate zuvor stürzte sie sich von den Klippen in den Tod. Anna leidet unter dem Verlust, fragt sich wieder und wieder, was die Eltern in den Tod getrieben hat. Doch dann erhält sie seltsame Botschaften, die den Selbstmord in Frage stellen. Zusammen mit dem ehemaligen Polizisten Murray macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Und schnell muss sie erkennen, dass nichts so ist wie gedacht.

Anna, mittlerweile selbst Mutter, lebt mit ihrem Lebensgefährten Mark in ihrem Elternhaus, als die seltsamen Botschaften anfangen. Da sie noch immer nicht über die kurz nacheinander erfolgten Selbstmorde der Eltern hinweg ist, macht sie von Anfang an einen wenig gefestigten Anschein. Auch ihre Beziehung mit Mark, der nach dem Tod der Eltern zunächst ihr Therapeut war, scheint nicht stabil.

Der Roman spielt von Anfang an mit dem Leser, gaukelt Dinge vor, lässt Fragen aufkommen. Das macht Spaß und ist spannend. Was geschah wirklich, bevor Annas Eltern verschwanden, brachten sie sich wirklich selbst um? Es gibt viel Raum für Spekulationen, einige Dinge habe ich mir gedacht, bei der endgültigen Auflösung war ich dennoch überrascht.

Das Buch punktet in erster Linie durch Irreführung. Als Leser ist man sich nie sicher, ob das was man liest auch wirklich stimmt. Alles könnte so oder so sein, weshalb man auf die jeweilige Auflösung gespannt ist. Das hat mir gefallen. Insgesamt ein gut unterhaltendes Buch, in dem alles anders ist als erwartet.

Bewertung vom 28.01.2019
I can see U
Morgenroth, Matthias

I can see U


gut

Marie ist hin und weg, als Ben als Neuer in ihre Klasse kommt. So gutaussehend und freundlich ist er. Und er scheint immer zu wissen, was die Mitschüler gerade brauchen. Doch dann gehen online plötzlich seltsame Dinge vor sich. Fotos werden geteilt, die privat sind, Fotos werden gefälscht und Sachen zugeschickt, die niemand bestellt hat. Wer will die Klassengemeinschaft stören und warum?

Das Jugendbuch „I can see u“ spielt mit der Sorglosigkeit der Jugend in Bezug auf ihre Online-Aktivitäten. Scheinbar harmlose Gruppenchats bergen plötzlich Gefahren in Bezug auf das gesellschaftliche Leben. Das ist gut gemacht und zeigt eindringlich, wie einfach es sein kann, eine Person ins Abseits zu stellen. Maries scheinbar sorgloses Leben ist plötzlich öffentlich und bringt durch ein gefälschtes Foto Gerüchte auf, die von ihren Klassenkameraden genüsslich verbreitet werden. Doch wer oder was steckt hinter den Aktionen?

Die „schöne neue Welt“, die in dem Buch beschrieben wird, scheint gar nicht mehr so weit entfernt, wenn man an die „Alexas“ dieser Welt denkt und wie sie den Menschen das Denken und Handeln weitgehend abnehmen. Da scheint es nur noch ein kleiner Schritt zu dem Moment zu sein, den Morgenroth in „I can see u“ beschreibt … und das ist wirklich beängstigend.

Das Buch ist gut geschrieben und auch wenn es für eine jüngere Zielgruppe gemacht ist, hat es mich weitgehend gut unterhalten. Den Schluss fand ich ein bisschen zu viel, das Thema ist aber sehr aktuell und gut umgesetzt.

Bewertung vom 27.01.2019
Sadie
Summers, Courtney

Sadie


ausgezeichnet

Nachdem ihre dreizehnjährige Schwester Mattie ermordet wurde, verschwindet auch Sadie spurlos. Der Moderator West McCray, der einen Podcast über die Mädchen sendet, folgt Sadies Spuren und deckt ihre Familiengeschichte auf, während Sadie durch das Land fährt, um den Mörder ihrer Schwester zu stellen. Eine aufwühlende Reise beginnt.

Die Geschichte ist interessant erzählt. Während in Kapiteln mit dem Podcast durch Interviews, Telefongespräche und dergleichen Sadies Geschichte erzählt wird, folgen wir Sadie in eigenen Kapiteln bei ihrer Reise, um den Mann zu finden, den sie für Matties Tod verantwortlich macht. Dabei erfährt der Leser nach und nach die traurigen Details aus Sadies Leben. Von der Mutter verlassen kümmert sie sich schon früh alleine um ihre kleine Schwester. Nur die Nachbarin May Beth, die sich als die selbsternannte Großmutter der beiden sieht, hilft ihr dabei. Sadie verlässt die Schule und jobbt an einer Tankstelle, um ihre Schwester zu versorgen. Doch wir erfahren auch, dass ihr Leben nicht einfacher war, als die Mutter noch da war. Diese, immer betrunken oder auf Droge, schleppte ständig neue Männer an, die mit ihr und den Kindern in dem Trailer wohnte, den sie ihr Zuhause nannten. Es ist ein mehr als trauriges Leben, das Sadie und Mattie führen mussten.

Aber auch Sadie zu begleiten ist nicht einfacher. Ihr Weg zu dem ihrer Meinung nach schuldigen Mann führt sie von einer schlimmen Situation in die nächste. Man möchte sie anschreien, dass sie doch bitte wieder nach Hause fahren soll, weil es schlimmer und schlimmer wird und die Sorge um Sadie immer mehr wächst.

„Sadie“ ist eine sehr berührende Geschichte, die einem wieder vor Augen führt, wie verpfuscht ein Leben von Grund auf sein kann. Sadies Schicksal ging mir nah und ihr Weg und die Menschen, die sie dabei traf, haben mich das Buch kaum aus der Hand legen lassen. Tolle Geschichte, toll erzählt!

Bewertung vom 25.01.2019
Jetzt gehörst du mir / Marina Esposito Bd.8
Carver, Tania

Jetzt gehörst du mir / Marina Esposito Bd.8


sehr gut

In Colchester werden drei tote Männer gefunden, die alle Ähnlichkeit mit Phil Brennan haben. Bei jedem von ihnen eine Tarotkarte, auf deren Rückseite Phils Name steht. Um bei den Ermittlungen zu helfen, macht sich Phil auf den Weg nach Colchester, wo er allerdings nie ankommt. Was ist ihm passiert?

„Jetzt gehörst du mir“ ist der Abschluss der Reihe um DI Phil Brennan und seine Frau Marina Esposito. Hier werden alle vorherigen Verbrechen zu einem Ende geführt. Phils Entführung und die Ereignisse um dieses Verbrechen herum sind spannend und ließen mit mitfiebern. Marina, Phils Kollegin Imani und seine Ex-Kollegin Anni machen sich unabhängig von der Polizei auf die Suche, um Phil rechtzeitig und lebend zu finden. In Kapiteln dazwischen wird die Geschichte der Entführerin erzählt, woraus man nach und nach den Grund für ihre Besessenheit von Phil herauslesen kann.

Obwohl ich einige Male während der Ermittlungen der drei Frauen verständnislos den Kopf schütteln musste, weil sich jede von ihnen unnötig in Gefahr bringt, fand ich die Ermittlungen spannend. Auch wollte ich endlich erfahren, wer hinter dem Stalking, das schon in den letzten Büchern angefangen hat, steckt … und vor allem, warum die Frau so besessen von Phil ist. In diese Buch nun wurde das alles aufgeklärt.

„Jetzt gehörst du mir“ ist ein spannender Abschluss einer Buchreihe, die ich gerne gelesen habe. Gut!

Bewertung vom 23.01.2019
Ein Affe an der Angel
Bauer, Jonny

Ein Affe an der Angel


gut

Darko lebt in einem Hochhaus im 8. Stock. Er ist verrückt nach Tieren und denkt sich abenteuerliche Dinge aus, die er als Tierforscher tun würde. Als erstes fielen mir bei der Leserprobe die tollen Illustrationen auf, weshalb ich das Buch lesen und an meine kleine Nichte weitergeben wollte.

Das Buch ist in drei kleine Geschichten unterteilt, die sehr unterhaltsam und lustig sind, dabei durch ihre Illustrationen glänzen. Ein bisschen unwohl ist mir, wenn ich dabei zusehen „muss“, dass Darko aus dem Fenster im 8. Stock angelt oder bei Stau auf der Autobahn aus dem Auto aussteigt. Hier werden Kinder zu Dingen animiert, bei denen mir nicht ganz wohl ist. Solange man das Buch mit kleinen Kindern zusammen liest, kann man auf die Gefahren hinweisen, doch da das Buch für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren gedacht ist, die das Buch schon selber lesen können, wird mir ein wenig mulmig.

Wegen der Illustrationen und der sehr fantasievollen Geschichten hat mir das Buch gefallen, aber wegen der zuvor erwähnten gefährlichen Ideen, auf die Kinder durch das Lesen des Buches kommen könnten, kann ich nicht die volle Punktzahl geben.