Benutzername: Henriette1966
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Bewertungen

Insgesamt 33 Bewertungen
Bewertung vom 10.09.2013
Der Sarg
Strobel, Arno

Der Sarg


ausgezeichnet

In Köln verschwinden junge Frauen. Die Polizei, insbesondere Kommissar Menkhoff und seine Kollegen, bekommt dazu Hinweise. Erscheinen sie an den betreffenden Orten, sind diese jungen Frauen tot – lebendig begraben in einem Sarg.

Eva Rossbach, reiche Erbin einer Firma, hat sehr lebhafte, realistische Alpträume. Sie ist völlig verwirrt, denn wenn sie aus den Alpträumen erwacht, hat sie zum Traum passende Verletzungen. Erst als sie auf Anraten einer Freundin sich einem Psychiater anvertraut, kann sie sich auch irgendwann der Polizei anvertrauen. Doch welch ein Stein kommt da ins rollen?

Das Buch ist schon toll geschrieben. Es ist spannend und fast bis zum Ende ist mir nicht wirklich klar, was genau vor sich geht. Die Kapitel sind recht kurz gehalten. Sie sind in den verschiedenen Perspektiven der Figuren geschrieben. Somit erhält man einen sehr guten Einblick ins Geschehen.
Mit den beiden Hauptfiguren – Menkhoff und Eva Rossbach – bin ich nicht so richtig warm geworden. Kommissar Menkhoff war mir zu unzufrieden mit sich und der Umwelt. Und Eva war mir zu verunsichert, wehleidig. So genau kann ich das leider nicht in Worte fassen.
Innerhalb der Geschichte riss der Spannungsbogen mal kurzfristig. Das Ende war wieder sehr interessant.


[B]Fazit:[/B] Die Geschichte hat mich davon überzeugt, dass ich auf jeden Fall die anderen Bücher Arno Strobels lesen werde. Gern vergebe ich vier von fünf Sternen.

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.09.2013
Das Haus der Tänzerin
Brown, Kate Lord

Das Haus der Tänzerin


ausgezeichnet

Emma, nur Em genannt, ist eine junge, erfolgreiche Frau. Doch das Schicksal macht vor ihr kein Halt. Sie verliert ihre Mutter durch Krebs. Diese hat ihr Briefe hinterlassen und ein Haus in Spanien. Von ihrem Freund verlassen, muss Em feststellen, dass sie von ihm schwanger ist. Sie zieht sich in das Haus in Spanien zurück, mit den Briefen ihrer Mutter. Und muss feststellen, dass dieses Haus in Spanien ein Geheimnis birgt. Im Laufe der Zeit und ihrer Schwangerschaft, lernt sie die Vergangenheit ihrer Familie und die des Hauses kennen. Und sie lernt einen neuen Mann kennen. Und vielleicht auch lieben?

Vorweg gesagt, spreche ich auf Liebesgeschichten momentan sehr an. Mir hat diese Geschichte um Em sehr gut gefallen und auch ein wenig das Herz berührt. Ich habe im Moment gern ein Happy End, denn der Alltag im wirklichen Leben ist dazu nicht immer bereit.
Der Schreibstil war einfach und flüssig zu lesen.
Das Buch ist in zwei Zeiten aufgeteilt. Zum einen begleitet der Leser Emma in der Gegenwart und zum zweiten wird die Geschichte um Emmas Großmutter und Mutter erzählt. Die Kapitel sind relativ kurz und mit Überschriften versehen. So kann der Leser gut erkennen, in welcher Zeit er sich befindet. Sehr übersichtlich.


[B]Fazit:[/B] Mir hat dieses Buch sehr gut getan und daher kann ich besten Gewissens fünf von fünf Sterne vergeben.

8 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.09.2013
Die Patin
Gier, Kerstin

Die Patin


ausgezeichnet

Constanze hat sich in der Vorstadt-Siedlung eingelebt. Inzwischen fühlen sich auch die Kinder recht wohl. Die ersten Bekanntschaften und Freundschaften werden gepflegt. Und die ersten ernsthaften Dates sind getroffen. Sie hat alle Hände voll zu tun.
Inzwischen habe Constanze und ihre Freundinnen sehr viel zusammen erlebt. Unter anderem habe sie sich zusammengeschlossen, um einen Gegenpol zur „Mütter-Society“ zu bilden. Und wieder haben sie sehr viel Spaß. Doch auch die täglichen Dramen lassen nicht auf sich warten.

„Die Patin“ ist die Fortsetzung von „Die Mütter-Mafia“. Auch dieses Buch hatte ich mit in Urlaub und habe es gleich anschließend zur Mütter-Mafia gelesen. Auch dieses Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen.
Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Es war wirklich ein Erlebnis. Kerstin Gier hat mich mit diesen beiden Büchern wirklich als Autorin überzeugt. Eine ganz tolle Leistung.

[B]Fazit:[/B] Für tolle Unterhaltung vergebe ich gern fünf von fünf Sternen.

5 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.09.2013
Die Mütter-Mafia
Gier, Kerstin

Die Mütter-Mafia


ausgezeichnet

Constanze war eigentlich glücklich verheiratet. Dachte sie. Doch nun steht sie da mit zwei Kindern und dem Haus von Omi. Sie hat keinen erlernten Beruf, geschweige denn Arbeit. Mit Leib und Seele war sie Ehefrau und Mutter. Nun hat sie ein Haus, doch wovon sollen sie leben? Das Haus ist zwar eingerichtet, doch die Möbel sind zum davonlaufen.
Doch was macht eine echte Vorstadtsiedlung aus? Die Nachbarn.

Selten habe ich so über ein Buch gelacht. Meine Tochter hat mich manchmal ganz skeptisch angeschaut. An diesem Buch habe ich recht getan, es mit in Urlaub zu nehmen. Es war die passende Urlaubslektüre.
Der Schreibstil war sehr leicht zu lesen. Die Geschichte um Constanze und ihre beiden Kinder war sehr eingehend. Sicherlich übertrieben, aber das war so herzerfrischend komisch geschrieben.
Es wurden Situationen aus dem täglichen Leben beschreiben, in denen ich mich zumindest ansatzweise wieder erkannte. Manchmal erschreckend, und doch irgendwie komisch.

[B]Fazit:[/B] Für diese tolle Urlaubslektüre vergebe ich gern fünf von fünf Sternen.

5 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.09.2013
Rosenzauber / Blüten Trilogie Bd.1
Roberts, Nora

Rosenzauber / Blüten Trilogie Bd.1


ausgezeichnet

Beckett Montgomery und seine beiden Brüder sind sehr heimatverbunden. Sie haben ein altes Hotel gekauft und bauen es nach alten Plänen wieder auf. Der Ort Boonsboro ist klein und sehr familiär. Man kennt sich. Und auch die Geschäftsleute verfolgen mit großer Vorfreude die Bauarbeiten. So auch Clare Brewster. Sie kennt die Montgomersý-Brüder seit Kindertagen. Nun muss sie feststellen, dass sich zu Beckett mehr entwickelt. Doch sie hat drei Kinder, und eigentlich ist sie immer noch mit ihrem verstorbenen Mann verbunden. Im Laufe der Zeit entwickelt sich jedoch mehr.

Es ist mal wieder ein wunderschöner Nora-Roberts-Roman. Auch hier zieht sie wieder alle Register einer netten, und auch wunderschönen Liebesgeschichte. Ich werde nicht müde, diese Bücher zu lesen. Das ein Mensch sich eigentlich vom Prinzip immer dieselben und doch so unterschiedlichen Geschichten ausdenken kann. Sie sind einfühlsam, leicht erotisch angehaucht, aber nicht übertrieben, unterhaltsam.

[B]Fazit:[/B] Ich liebe diese Romane zur leichten Unterhaltung und vergebe fünf von fünf Sternen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.09.2013
Das Land der verlorenen Träume / Gaia Stone Trilogie Bd.2
O'Brien, Caragh M.

Das Land der verlorenen Träume / Gaia Stone Trilogie Bd.2


ausgezeichnet

Gaia und ihre neugeborene Schwester entkommen mit Leons Hilfe der Enklave. Sie irrt im Ödland umher, ist völlig entkräftet. Doch ein Fremder bringt sie in das Dorf Sylum. Dort erholen sie sich langsam. Als Hebamme wird Gaia sogar gebraucht. Doch auch wie in der Enklave muss Gaia feststellen, dass sie nicht wirklich glücklich werden kann, auch wenn in Sylum die Frauen das sagen haben. Es gehen auch hier merkwürdige Dinge vor. Und Gaia ist nicht willig, alles so hinzunehmen.

Dies ist Band 2 der Birthmarked Trilogie. Mit Spannung habe ich auf diese Fortsetzung gewartet. Und um es vorweg zu nehmen: Ja, sie hat mir gefallen.
Plätze und Figuren wurden sehr lebhaft beschrieben. Die Handlung war spannend. Es war tendenziell zwar vorhersehbar, aber das hat dem Buch absolut nicht geschadet.
Vor allem war der Schreibstil sehr leicht und gut zu lesen. Das finde ich sehr wichtig, denn immerhin ist es ein Jugendbuch.
Wichtig für mich war, dass es auch wirklich eine Fortsetzung der Geschichte war. Es hat sich keine Handlung aus dem ersten Band wiederholt. Es wirkt nicht wie eine eigenständige Geschichte mit den Personen des vorherigen Bandes.

Jetzt warte ich wieder, und freue mich auf Band 3.

[B]Fazit:[/B] Gern empfehle ich dieses Buch, auch für Erwachsene und vergebe für diese gute Unterhaltung fünf von fünf Sternen.

Bewertung vom 14.08.2013
Das 9. Urteil / Der Club der Ermittlerinnen Bd.9
Patterson, James

Das 9. Urteil / Der Club der Ermittlerinnen Bd.9


ausgezeichnet

Immer wenn die Reichen in ihren Villen Empfänge oder Partys geben, kommt sie und raubt sie aus. Unbemerkt und völlig überraschend räumt sie die Safes und Schmuckkästen aus. Doch eines Nachts geschieht genau in einer gerade ausgeräumten Villa ein Mord. Die Gastgeberin wird erschossen und die Juwelendiebin wird nicht nur des Raubes, sondern auch des Mordes beschuldigt.

Doch Lindsay Boxer hat nicht nur mit der Juwelendiebin zu tun, sondern ein unbarmherziger Mörder treibt sein Unwesen. Er spricht junge Frauen mit kleinen Kindern an und bringt sie um. Er versetzt die Menschen in Angst und Schrecken, denn Motive sind nicht erkennbar.

Mir hat das Buch mal wieder hervorragend gefallen. Der Schreibstil und die Geschichte waren fesselnd, leicht zu lesen.
James Patterson hat mich so gefesselt, dass ich eigentlich das Buch nicht weglegen mochte.
Natürlich sind die Fälle innerhalb der einzelnen Bände abgeschlossen, doch die Figuren haben schon ein gewisses Eigenleben. Um dieses mit zu verfolgen, ist es natürlich ratsam, mit Band eins zu beginnen. Mir gefallen die privaten Geschichten innerhalb der Fälle sehr gut. Leider oder auch nicht bin ich ein kleiner Serienjunkie.

[B]Fazit:[/B] Mir gefallen die Woman’s Murder Club Bände sehr gut, so dass ich gern fünf von fünf Sternen vergebe .

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 13.08.2013
Das 8. Geständnis / Der Club der Ermittlerinnen Bd.8
Patterson, James

Das 8. Geständnis / Der Club der Ermittlerinnen Bd.8


ausgezeichnet

Auf einer stark befahrenen Straße explodiert ein Schulbus, allerdings nicht mehr im Dienste der Kinder unterwegs, sondern als Drogenküche.
Die Reporterin Cindy beschäftigt sich mit einem toten, augenscheinlich ermordeten Obdachlosen, der von allen als Heiliger dargestellt wird.
Und dann kommt noch ein totes Ehepaar dazu, um das sich Lindsay Boxer kümmern muss.
Viel Arbeit für den Woman’s Murder Club.
Cindy möchte gern, dass der Mörder des Obdachlosen gefunden wird und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Allerdings bittet sie auch um Mithilfe ihrer Freundinnen. Doch dort wird sie fast abgeblockt, wie immer, wenn es um Obdachlose geht.
Bei dem toten Ehepaar kommt die Ermittlung Lindsays sehr schleppend in Gange, denn Claire, die Pathologin, kann die Todesursache nicht feststellen.

James Patterson hat wieder ein neues Buch des Woman’s Murder Club geschaffen, was mich auch wieder gefesselt hat.
Nicht nur die gesamte Geschichte, der fesselnde Schreibstil, sondern auch die relativ kurz gehaltenen Kapitel haben mich in den Bann gezogen. Mich hat James Patterson abermals begeistert, so dass ich das Buch nur sehr ungern aus der Hand gelegt habe.
Nicht einen Teil des Woman’s Murder Club habe ich verpasst. Und ich bin froh darüber und habe mich auf den nächsten Band gefreut.

[B]Fazit:[/B] Ich kann dieses Buch sowie die gesamten Woman’s Murder Club Bücher nur empfehlen für eine spannende und nie langweilig werdende Unterhaltung. Es gibt von mir fünf von fünf Sternen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 13.08.2013
Die Dirne vom Niederrhein
Thiel, Sebastian

Die Dirne vom Niederrhein


sehr gut

Niederrhein im 17. Jahrhundert. Elisabeth ist auf der Flucht, denn sie ist allein, sie hat keine Angehörigen mehr. Dazu trägt sie noch eine schwere Last, denn sie ist verantwortlich für den Tod ihrer Schwester. Sie versucht einen Selbstmord und wird von Rosi, einer Hurenmutter gefunden. Elisabeth schließt sich Rosi und ihren Mädchen an, denn diese begleiten ein Heer und sind somit sicher vor Überfällen.
Maximilian ist ebenfalls auf der Flucht. Er hat seinen Bruder getötet und will mit der Schuld nicht mehr leben. Ein Kloster gibt in Arbeit. Doch dort geschehen seltsame Dinge.
Elisabeth und Maximilian kennen sich und hassen sich. Im Laufe der Zeit begegnen sie sich im Kloster. Sie begreifen sich und lernen sich lieben. Doch kann die Liebe die Schuld tilgen??

Die Beschreibung des Buches hat mich sehr angesprochen. Leider habe ich zu spät gemerkt, dass es sich um den zweiten Band einer Trilogie handelt. Ich hätte natürlich lieber mit Band 1 begonnen. Nun gut.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Geschichte hat natürlich schon im Band eins begonnen. Es fehlen mir bestimmt einiges Hintergrundwissen. Dieses Defizit wird im geringen Masse behoben.

Es fällt mir ein wenig schwer, die Geschichte im Großen und Ganzen zu sehen, da ich mir selber ankreide, den ersten Teil nicht gelesen zu haben. Das, was ich gelesen habe, hat mir gut gefallen. Es hat alles einen schlüssigen Eindruck gemacht. Beschreibungen von Orten und Figuren waren klar und gut vorstellbar.


[B]Fazit:[/B] Alles in allem ist das Buch gute Unterhaltung. Somit vergebe ich vier von fünf Sternen. Es ist allerdings zu empfehlen, darauf zu achten, dass dieses Buch einer Trilogie angehört. Es sollte schon in der Reihenfolge gelesen werden.

Bewertung vom 26.06.2013
Der Soldat und die Unschuld
Ansén, Vera

Der Soldat und die Unschuld


ausgezeichnet

Beginn des 19. Jahrhunderts. England ist im Krieg eingebunden. Isabell wird schon als ganz junges Mädchen mit diesem Krieg konfrontiert, da ihr Bruder zieht. Sie verabscheut Krieg, aber auch die Soldaten. In diesen jungen Jahren lernt sie zufällig Edward kennen. Edward – wesentlich älter als Isabell und Soldat. Isabell meint Edward zu hassen, doch Edward beginnt Isabell zu lieben. In all den Kriegswirren lässt Edward die beiden Väter einen Ehevertrag aufsetzen, dass sobald der Krieg vorbei ist geheiratet wird. Doch es gibt genug Tiefen, die Edward bis zu Isabells Liebe überwinden muss. Es wird kein einfacher Weg. Werden die beiden den Weg zueinander gemeinsam schaffen?

Eigentlich war ich erst etwas skeptisch, denn ich habe mich noch nie so intensiv mit einem historischen Roman beschäftigt, der sich so explizit mit Krieg, Soldaten, Liebe beschäftigt. Doch Vera Ansén ist nach meinem Geschmack eine gute Mischung gelungen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Der Leser bekommt einen herrlichen Einblick in die Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Gesellschaft, die Sprache, Kleidung und Gebäude sind so beschrieben, dass ich oft das Gefühl hatte, als stiller Beobachter selber dort präsent zu sein.
Viele Szenen waren nicht zu intensiv beschrieben, gerade im Bereich Krieg, Verwundungen, aber auch „Bettszenen“, so dass genug Raum für die eigene Fantasie vorhanden war.

Fazit: Ich freue mich, dass ich dieses Buch entdeckt habe und es lesen durfte. Für mich war es ein faszinierender Roman, den ich sehr gern weiterempfehle. Ich kann für diese tolle, ausgeglichene Unterhaltung fünf von fünf Sternen vergeben.

6 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.