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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: helaurin
Danksagungen: 3 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 18 Bewertungen
12
Bewertung vom 07.09.2021
Von hier bis zum Anfang
Whitaker, Chris

Von hier bis zum Anfang


ausgezeichnet

Von Hier bis zum Anfang ist ein bis zur letzten Seite spannender Roman.

Das Buch erzählt von der innigen Verbundenheit der Geschwister Duchess und Robin, die für ihr Alter eine Menge ertragen müssen. Sie leben in großer Armut und versuchen, das Beste daraus zu machen. Ihre Mutter leidet noch immer unter dem Tod ihrer Schwester vor über 30 Jahren und als ihr Mörder freigelassen wird und wieder in seiner Heimatstadt auftaucht, werden Erinnerungen wach.
In dem kleinen Küstenstädtchen, welches auf den ersten Blick sehr beschaulich erscheint, geschehen Dinge, die viele der dort lebenden Menschen auf eine harte Probe stellt. Diese Charaktere werden sehr anschaulich beschrieben und man fiebert den weiteren Ereignissen und deren Auflösung entgegen.
Ich war bis zum Schluss von dem Buch gefesselt, da es sehr anschaulich und mit viel Feingefühl geschrieben ist.
Aus meiner Sicht sehr empfehlenswert.

Bewertung vom 22.05.2021
Denn Familie sind wir trotzdem
Duken, Heike

Denn Familie sind wir trotzdem


ausgezeichnet

Denn Familie sind wir trotzdem....

ist ein ausnehmend gut geschriebener Familienroman, der über mehrere Generationen die Geschichte einer Familie beschreibt.
Die Charaktere werden gut beschrieben und die Ansichten von ihnen, die sich über die Jahre und die gemachten Erfahrungen verändern.
Junge Frauen, die ledig Kinder in einer Zeit bekommen, die es für sie sehr schwierig macht, den eigenen Weg zu finden und zu gehen.
Aber Floriane und ihr Großvater Paul versuchen, die Familiengeschichte aufzuarbeiten und den Sinn einer Familie, die zusammenhalten muss was auch geschieht, wieder zu finden.
Ich kann dieses Buch, welches von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, nur empfehlen.

Bewertung vom 12.01.2021
Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
Schröder, Alena

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid


ausgezeichnet

Junge Frau am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid von Alena Schröder

Das Buch erzählt die Geschichte einer Familie mit vielen Geheimnissen über 4 Generationen hinweg.
In dem Buch werden die einzelnen Frauenschicksale in verschiedenen Jahrzehnten erzählt und wie sich die Stellung der Frau in dieser Zeit verändert hat und wie Frauen früher um Anerkennung kämpfen mussten und wie schwer es war, eigenständig Entscheidungen zu treffen.
Die einzelnen Charaktere werden sehr einfühlsam beschrieben, so dass man an einigen Stellen mitleidet. Besonders die Oma kann sehr stur sein und weigert sich, über die Vergangenheit zu sprechen.
Manchmal ist es mir schwergefallen, zwischen Gegenwart und Vergangenheit immer zu pendeln, aber im Laufe des Buches hat sich das ganz schnell gelegt, da man die Personen sehr schnell erkennen konnte.
Ein mitreißendes Buch über Familiengeschichte und -tradition, in dem der Titel, der den Namen eines Gemäldes von Vermeer trägt, sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht.
Ich kann es nur empfehlen….

Bewertung vom 08.08.2020
Die Nachbarin
Corcoran, Caroline

Die Nachbarin


sehr gut

Die Nachbarin von Caroline Corcoran

Das Buch erzählt die Geschichte von 2 Frauen, die in einem Hochhaus Tür an Tür wohnen.
Jede bekommt das Leben der anderen hautnah mit, da die Wände sehr hellhörig sind.
Die Geschichte wird immer in der Ich-Form aus Sicht der jeweiligen Protagonistin erzählt.
Lexie ist unglücklich in ihrer Beziehung mit Tom, da sie seit längerer Zeit schwanger werden will und es einfach nicht klappt.
Harriet dagegen überspielt ihre Einsamkeit, indem sie ständig Partys feiert. Sie möchte eine Familie und tut alles dafür, diese auch zu bekommen und zwar mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln.
Es war für mich schwierig, in die Geschichte zu kommen, da immer zwischen den beiden Hauptpersonen gewechselt wird und es nicht einfach ist, einen roten Faden in dem Roman zu finden.
Das Buch ist eigentlich spannend, aber auch anstrengend zu lesen.
Vielleicht ging es aber nur mir so. Ich kann es trotzdem den Lesern empfehlen.

Bewertung vom 15.03.2020
Nur wer loslässt, hat das Herz frei
Reichert, Amy E.

Nur wer loslässt, hat das Herz frei


ausgezeichnet

Nur wer loslässt, hat das Herz frei
Mich hat schon das Cover des Buches sehr angesprochen und ich bin nicht enttäuscht worden.
Das Buch verknüpft das Schicksal von 3 Generationen.
Gina hat sehr mit dem Tod ihres geliebten Mannes zu kämpfen und findet ein wenig Ablenkung mit ihrem Food-Truck, wo sie ständig neue, ausgefallene Gerichte kreiert. Hier ist auch das leckere Rezept am Ende des Buches unter dem Klappentext zu erwähnen.
Ihre Tochter, die auch unter dem Tod des Vaters leidet, kann sich ihrer Mutter nicht öffnen, um gemeinsam mit ihr zu trauern und den Verlust zu verarbeiten.
Und dann wäre da noch Lorraine, Gina´s Mutter, die ständig an ihrer Tochter herum kritisiert und die selbst ein lang gehütetes Geheimnis wahrt. Nach deren Schlaganfall fällt Gina eine Geburtsurkunde in die Hände, die alles in Frage stellt. Gemeinsam mit ihrer Schwester forscht sie nach, um Klarheit zu bekommen.
Nach und nach wird das Familiengeheimnis gelüftet und es ist auch eine Annäherung zwischen den Protagonisten spürbar.
Gegen Ende des Buches hat jedes Familienmitglied seinen Weg gefunden und kann einen Neuanfang wagen. So gibt es doch noch ein kleines Happy-End.
Mich hat das Buch gefesselt und ich kann es nur empfehlen.

Bewertung vom 22.09.2019
Der Store
Hart, Rob

Der Store


weniger gut

Der Store von Rob Hart
Ich war skeptisch, als ich das Buch bekommen habe und angefangen habe, es zu lesen.
Und meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet: es ist überhaupt kein Buch, dass ich über einen längeren Zeitraum lesen möchte und die Darstellung war schon beängstigend.
Es wird ein Bild von einer Zukunft gemalt, die man so eigentlich nicht erleben möchte, die aber in einigen Abwandlungen mit Sicherheit irgendwann kommen wird.
Es mag viele Leser geben, die von dem Buch begeistert sind, ich war es nicht und habe es auch nicht zu Ende gelesen, da es mit seinen 586 Seiten doch sehr umfangreich ist.

Bewertung vom 26.06.2019
Die Lüge
Edvardsson, Mattias

Die Lüge


ausgezeichnet

Die Lüge von Mattias Edvardsson:
Tolles Cover welches Lust auf das Buch und deren Inhalt macht.
Das Buch erzählt die Geschichte einer schwedischen Familie. Der Vater Adam ist Pfarrer, seine Frau Ulrike ist Anwältin und dann gibt es noch ihre gemeinsame Tochter Stella. Stella ist ein rebellischer Teenager und ihre Eltern haben es nicht immer leicht mit ihr.
Die Abiturientin wird des Mordes an einem Geschäftsmann beschuldigt, da man sie am Tatort gesehen hat. Die Eltern können dies nicht glauben und für sie stürzt eine Welt zusammen. Während der Ermittlungen kommen aber Dinge zutage, die ihre Tochter nicht mehr ganz so unschuldig aussehen lassen wie angenommen, aber die Eltern wollen alles tun, um die „heile Welt“ aufrecht zu erhalten.
Da die Geschichte zuerst aus der Perspektive des Vaters, dann aus der Sicht der Tochter und zum Schluss aus der Sicht der Mutter erzählt wird stellt man fest, dass es sich nicht nur um eine Lüge handelt, sondern dass alle Protagonisten ihre eigene Sicht der Dinge haben und alles tun, um die Familie zu schützen.
Fazit: Ein spannendes Buch über eine Durchschnittsfamilie, in der es außer Liebe auch viele Geheimnisse gibt und jeder seine eigene Wahrheit hat. Ich kann es nur empfehlen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.04.2019
Die Schokoladenvilla / Schokoladen-Saga Bd.1
Nikolai, Maria

Die Schokoladenvilla / Schokoladen-Saga Bd.1


ausgezeichnet

Das Buch erzählt die Geschichte von Judith Rothmann, der Tochter eines Schokoladenfabrikanten in Stuttgart:
Sie hat alles, was man sich wünschen kann, lebt aber mehr oder weniger in einem goldenen Käfig, da es Anfang des 20. Jahrhunderts nicht üblich war, dass Töchter „aus gutem Hause“ einer Werktätigkeit nachgehen.
Ihre Leidenschaft gehört aber der Herstellung von Schokolade, so dass sie sich oft in der Fabrik ihres Vaters aufhält, weil sie die Firma einmal übernehmen möchte.
Aber ihr Vater hat andere Pläne mit ihr und will sie standesgemäß verheiraten. Dieser Mann ist ihr aber zutiefst zuwider.
Doch auch die Liebe kommt nicht zu kurz und so lernt sie Victor kennen, der nach einer verbüßten Haftstrafe in Stuttgart ein neues Leben anfangen will und in der Schokoladenfabrik von Judith´s Vater eine Arbeit findet und sie in ihren Bemühungen, frischen Wind in die Fabrik zu bringen, unterstützt.
Ihre Liebe geht durch Höhen und Tiefen und ob es am Ende ein „zuckersüßes“ Happy-End gibt? Wer weiß?
Wir erfahren in diesem Buch viel über die Herstellung und Verfeinerung von Schokolade, so dass einem das Wasser im Mund zerläuft.
Auch die Stadt Stuttgart wird anschaulich beschrieben und man kann sich die Stadt im Wandel der Zeit gut vorstellen.
Mich hat das Buch von Anfang bis Ende begeistert und gefesselt. Ich kann es nur empfehlen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.01.2019
Traum des Lebens
Archer, Jeffrey

Traum des Lebens


sehr gut

Traum des Lebens
Erzählt wird die Geschichte von Alexander und seiner Mutter Elena.
Sein Vater, der eine Gewerkschaft in Leningrad gründen will, wird verraten und vom KGB ermordet.
Alexander und seine Mutter müssen daher fliehen. Hilfe bekommen sie von Elena`s Bruder Kolja, der sie mit einem Schiff außer Landes bringen will. Im Hafen stehen zwei Kisten, eine geht nach Amerika, die andere nach England. Da sie nicht wissen, in welche der Kisten sie steigen sollen, lassen sie eine Münze entscheiden.
Ab da wird ihr Schicksal in zwei Versionen erzählt, einmal von Alex und Elena in Amerika und von Sascha und Elena in England.
Im Wechsel wird über 30 Jahre die Geschichte erzählt, wie das Leben in Amerika bzw. England verlaufen wäre. Durch den ständigen Wechsel und den eigentlich fast gleichen Lebenslauf wird das Buch manchmal etwas langatmig und verwirrend. Bei längeren Lesepausen muss man erst einmal nachschauen, welche Geschichte gerade erzählt wird.
Am Schluss werden beide Schicksale wieder zusammengeführt und das Ende ist dann doch etwas überraschend und bleibt eigentlich offen.

Bewertung vom 13.09.2018
Nacht über Tanger
Mangan, Christine

Nacht über Tanger


sehr gut

Nacht über Tanger wird in 2 Ich-Versionen erzählt, dadurch lernt man die Sichtweisen und Charaktere der Protagonisten sehr gut kennen.

Alice geht nach dem Tod ihrer Eltern zum Studium nach Bennington in Vermont. Dort lernt sie Lucy kennen und es beginnt eine starke Freundschaft.

Dann passiert ein schrecklicher Unfall und Alice kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Lucy damit zu tun hat. Darum kehrt sie zu ihrer Tante nach England zurück. Hier lernt sie John McAllister kennen, der ihr schon bald einen Heiratsantrag macht. Gemeinsam gehen sie nach Tanger.
Sie muss sich in einer vollkommen fremden Umgebung zurechtfinden und hofft auf die Unterstützung ihres Mannes. Der lässt sie aber immer häufiger allein und Alice wird immer unglücklicher.

Unerwartet taucht dann ihre alte Freundin Lucy in Tanger auf. Alice ist vorsichtig und kann sich noch nicht wieder auf die ungezwungene Freundschaft von früher einlassen, da Lucy sich immer stärker in ihr Leben drängt und sie dadurch einengt.

Dann verschwindet ihr Mann plötzlich über Nacht und die Ereignisse überschlagen sich. In Lucy werden alte Erinnerungen an Bennington wach und sie wird immer verwirrter.

Fazit:
Bis zum Ende ein fesselnder Roman mit einem Ausgang, auf den man das ganze Buch über schon gespannt gewartet hat.

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