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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: helaurin
Danksagungen: 3 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 15 Bewertungen
12
Bewertung vom 08.08.2020
Die Nachbarin
Corcoran, Caroline

Die Nachbarin


sehr gut

Die Nachbarin von Caroline Corcoran

Das Buch erzählt die Geschichte von 2 Frauen, die in einem Hochhaus Tür an Tür wohnen.
Jede bekommt das Leben der anderen hautnah mit, da die Wände sehr hellhörig sind.
Die Geschichte wird immer in der Ich-Form aus Sicht der jeweiligen Protagonistin erzählt.
Lexie ist unglücklich in ihrer Beziehung mit Tom, da sie seit längerer Zeit schwanger werden will und es einfach nicht klappt.
Harriet dagegen überspielt ihre Einsamkeit, indem sie ständig Partys feiert. Sie möchte eine Familie und tut alles dafür, diese auch zu bekommen und zwar mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln.
Es war für mich schwierig, in die Geschichte zu kommen, da immer zwischen den beiden Hauptpersonen gewechselt wird und es nicht einfach ist, einen roten Faden in dem Roman zu finden.
Das Buch ist eigentlich spannend, aber auch anstrengend zu lesen.
Vielleicht ging es aber nur mir so. Ich kann es trotzdem den Lesern empfehlen.

Bewertung vom 15.03.2020
Nur wer loslässt, hat das Herz frei
Reichert, Amy E.

Nur wer loslässt, hat das Herz frei


ausgezeichnet

Nur wer loslässt, hat das Herz frei
Mich hat schon das Cover des Buches sehr angesprochen und ich bin nicht enttäuscht worden.
Das Buch verknüpft das Schicksal von 3 Generationen.
Gina hat sehr mit dem Tod ihres geliebten Mannes zu kämpfen und findet ein wenig Ablenkung mit ihrem Food-Truck, wo sie ständig neue, ausgefallene Gerichte kreiert. Hier ist auch das leckere Rezept am Ende des Buches unter dem Klappentext zu erwähnen.
Ihre Tochter, die auch unter dem Tod des Vaters leidet, kann sich ihrer Mutter nicht öffnen, um gemeinsam mit ihr zu trauern und den Verlust zu verarbeiten.
Und dann wäre da noch Lorraine, Gina´s Mutter, die ständig an ihrer Tochter herum kritisiert und die selbst ein lang gehütetes Geheimnis wahrt. Nach deren Schlaganfall fällt Gina eine Geburtsurkunde in die Hände, die alles in Frage stellt. Gemeinsam mit ihrer Schwester forscht sie nach, um Klarheit zu bekommen.
Nach und nach wird das Familiengeheimnis gelüftet und es ist auch eine Annäherung zwischen den Protagonisten spürbar.
Gegen Ende des Buches hat jedes Familienmitglied seinen Weg gefunden und kann einen Neuanfang wagen. So gibt es doch noch ein kleines Happy-End.
Mich hat das Buch gefesselt und ich kann es nur empfehlen.

Bewertung vom 22.09.2019
Der Store
Hart, Rob

Der Store


weniger gut

Der Store von Rob Hart
Ich war skeptisch, als ich das Buch bekommen habe und angefangen habe, es zu lesen.
Und meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet: es ist überhaupt kein Buch, dass ich über einen längeren Zeitraum lesen möchte und die Darstellung war schon beängstigend.
Es wird ein Bild von einer Zukunft gemalt, die man so eigentlich nicht erleben möchte, die aber in einigen Abwandlungen mit Sicherheit irgendwann kommen wird.
Es mag viele Leser geben, die von dem Buch begeistert sind, ich war es nicht und habe es auch nicht zu Ende gelesen, da es mit seinen 586 Seiten doch sehr umfangreich ist.

Bewertung vom 26.06.2019
Die Lüge
Edvardsson, Mattias

Die Lüge


ausgezeichnet

Die Lüge von Mattias Edvardsson:
Tolles Cover welches Lust auf das Buch und deren Inhalt macht.
Das Buch erzählt die Geschichte einer schwedischen Familie. Der Vater Adam ist Pfarrer, seine Frau Ulrike ist Anwältin und dann gibt es noch ihre gemeinsame Tochter Stella. Stella ist ein rebellischer Teenager und ihre Eltern haben es nicht immer leicht mit ihr.
Die Abiturientin wird des Mordes an einem Geschäftsmann beschuldigt, da man sie am Tatort gesehen hat. Die Eltern können dies nicht glauben und für sie stürzt eine Welt zusammen. Während der Ermittlungen kommen aber Dinge zutage, die ihre Tochter nicht mehr ganz so unschuldig aussehen lassen wie angenommen, aber die Eltern wollen alles tun, um die „heile Welt“ aufrecht zu erhalten.
Da die Geschichte zuerst aus der Perspektive des Vaters, dann aus der Sicht der Tochter und zum Schluss aus der Sicht der Mutter erzählt wird stellt man fest, dass es sich nicht nur um eine Lüge handelt, sondern dass alle Protagonisten ihre eigene Sicht der Dinge haben und alles tun, um die Familie zu schützen.
Fazit: Ein spannendes Buch über eine Durchschnittsfamilie, in der es außer Liebe auch viele Geheimnisse gibt und jeder seine eigene Wahrheit hat. Ich kann es nur empfehlen.

Bewertung vom 26.04.2019
Die Schokoladenvilla / Schokoladen-Saga Bd.1
Nikolai, Maria

Die Schokoladenvilla / Schokoladen-Saga Bd.1


ausgezeichnet

Das Buch erzählt die Geschichte von Judith Rothmann, der Tochter eines Schokoladenfabrikanten in Stuttgart:
Sie hat alles, was man sich wünschen kann, lebt aber mehr oder weniger in einem goldenen Käfig, da es Anfang des 20. Jahrhunderts nicht üblich war, dass Töchter „aus gutem Hause“ einer Werktätigkeit nachgehen.
Ihre Leidenschaft gehört aber der Herstellung von Schokolade, so dass sie sich oft in der Fabrik ihres Vaters aufhält, weil sie die Firma einmal übernehmen möchte.
Aber ihr Vater hat andere Pläne mit ihr und will sie standesgemäß verheiraten. Dieser Mann ist ihr aber zutiefst zuwider.
Doch auch die Liebe kommt nicht zu kurz und so lernt sie Victor kennen, der nach einer verbüßten Haftstrafe in Stuttgart ein neues Leben anfangen will und in der Schokoladenfabrik von Judith´s Vater eine Arbeit findet und sie in ihren Bemühungen, frischen Wind in die Fabrik zu bringen, unterstützt.
Ihre Liebe geht durch Höhen und Tiefen und ob es am Ende ein „zuckersüßes“ Happy-End gibt? Wer weiß?
Wir erfahren in diesem Buch viel über die Herstellung und Verfeinerung von Schokolade, so dass einem das Wasser im Mund zerläuft.
Auch die Stadt Stuttgart wird anschaulich beschrieben und man kann sich die Stadt im Wandel der Zeit gut vorstellen.
Mich hat das Buch von Anfang bis Ende begeistert und gefesselt. Ich kann es nur empfehlen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.01.2019
Traum des Lebens
Archer, Jeffrey

Traum des Lebens


sehr gut

Traum des Lebens
Erzählt wird die Geschichte von Alexander und seiner Mutter Elena.
Sein Vater, der eine Gewerkschaft in Leningrad gründen will, wird verraten und vom KGB ermordet.
Alexander und seine Mutter müssen daher fliehen. Hilfe bekommen sie von Elena`s Bruder Kolja, der sie mit einem Schiff außer Landes bringen will. Im Hafen stehen zwei Kisten, eine geht nach Amerika, die andere nach England. Da sie nicht wissen, in welche der Kisten sie steigen sollen, lassen sie eine Münze entscheiden.
Ab da wird ihr Schicksal in zwei Versionen erzählt, einmal von Alex und Elena in Amerika und von Sascha und Elena in England.
Im Wechsel wird über 30 Jahre die Geschichte erzählt, wie das Leben in Amerika bzw. England verlaufen wäre. Durch den ständigen Wechsel und den eigentlich fast gleichen Lebenslauf wird das Buch manchmal etwas langatmig und verwirrend. Bei längeren Lesepausen muss man erst einmal nachschauen, welche Geschichte gerade erzählt wird.
Am Schluss werden beide Schicksale wieder zusammengeführt und das Ende ist dann doch etwas überraschend und bleibt eigentlich offen.

Bewertung vom 13.09.2018
Nacht über Tanger
Mangan, Christine

Nacht über Tanger


sehr gut

Nacht über Tanger wird in 2 Ich-Versionen erzählt, dadurch lernt man die Sichtweisen und Charaktere der Protagonisten sehr gut kennen.

Alice geht nach dem Tod ihrer Eltern zum Studium nach Bennington in Vermont. Dort lernt sie Lucy kennen und es beginnt eine starke Freundschaft.

Dann passiert ein schrecklicher Unfall und Alice kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Lucy damit zu tun hat. Darum kehrt sie zu ihrer Tante nach England zurück. Hier lernt sie John McAllister kennen, der ihr schon bald einen Heiratsantrag macht. Gemeinsam gehen sie nach Tanger.
Sie muss sich in einer vollkommen fremden Umgebung zurechtfinden und hofft auf die Unterstützung ihres Mannes. Der lässt sie aber immer häufiger allein und Alice wird immer unglücklicher.

Unerwartet taucht dann ihre alte Freundin Lucy in Tanger auf. Alice ist vorsichtig und kann sich noch nicht wieder auf die ungezwungene Freundschaft von früher einlassen, da Lucy sich immer stärker in ihr Leben drängt und sie dadurch einengt.

Dann verschwindet ihr Mann plötzlich über Nacht und die Ereignisse überschlagen sich. In Lucy werden alte Erinnerungen an Bennington wach und sie wird immer verwirrter.

Fazit:
Bis zum Ende ein fesselnder Roman mit einem Ausgang, auf den man das ganze Buch über schon gespannt gewartet hat.

Bewertung vom 17.07.2018
Rasenmäher mit Funktion

Rasenmäher mit Funktion


weniger gut

Der Rasenmäher ist sehr leicht. Der Griff ist instabil und klappt sehr schnell um, da er nicht arretiert werden kann.
Interessant sind die kleinen Perlchen, die sich hinten in dem Fangkorb bewegen.
Der Mäher kam ohne Umkarton und lag nur lose in einem viel zu großen und deformierten Karton, lediglich durch ein bisschen Papier geschützt . Schade, da er so als Geschenk nicht geeignet war.

Bewertung vom 08.06.2018
Die geliehene Schuld
Winter, Claire

Die geliehene Schuld


ausgezeichnet

Claire Winter schreibt in ihrem Roman "Die geliehene Schuld" über das Nachkriegsdeutschland in Berlin. Vera, die als Sekretärin bei Konrad Adenauer arbeitet, hat ihre Eltern und ihren Mann im Krieg verloren. Sie versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Dabei hat sie Jonathan, der als Journalist Recherchen über Kriegsverbrecher betreibt, einen alten Jugendfreund zur Seite. Als er unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, will Vera seine Arbeit fortsetzen und versucht herauszufinden, warum Jonathan sterben musste. Dadurch begibt sie sich selbst in Gefahr, geht aber unbeirrbar ihren Weg.
In der Jüdin Lina, die nach Deutschland zurückkehrt, findet sie eine Freundin und Weggefährtin.
Die Autorin hat eine spannende und bewegende Geschichte geschrieben, die uns vor Augen führen soll, wie die Menschen nach dem Krieg, jeder auf seine Weise, versuchen, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und das Beste daraus zu machen. Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und man fühlt sich gleich mit ihnen verbunden.
Ein sehr zu empfehlendes Buch, das bis zum Ende spannend bleibt.

Bewertung vom 24.02.2018
Was bleibt, sind wir
Santopolo, Jill

Was bleibt, sind wir


ausgezeichnet

Der Klappentext von „Was bleibt sind wir“ hat mich neugierig gemacht und auch gehalten, was er versprochen hat.
Es ist eine bewegende Geschichte über eine große Liebe.
Ausgerechnet am 11. September treffen sich Luzy und Gabe in der Uni und erleben diesen schrecklichen Tag gemeinsam. Beide entflammen füreinander und glauben an die große Liebe. Aber im richtigen Leben entwickeln sich Menschen unterschiedlich und so auch bei Luzy und Gabe. Beide wollen Karriere machen und opfern hierfür sogar ihre Liebe. Luzy macht Karriere beim Fernsehen, während Gabe als Fotograf um die Welt reist.
Luzy beschreibt hier ihre Gefühle und Ereignisse in ihrem Leben in der Ich-Form, was sich sehr angenehm lesen lässt. Sie verfolgt in der Zeitung und im Internet, was sich im Leben von Gabe abspielt, denn vergessen kann sie ihn nicht, obwohl sie einen anderen Mann kennenlernt, ihn heiratet und sogar 2 Kinder bekommt.
Nach vielen Jahren treffen sie sich wieder und empfinden immer noch viel füreinander. Werden sie wieder zueinander kommen?
Ich habe das Buch von Anfang bis Ende mit Spannung gelesen und wurde nicht enttäuscht.
Absolut empfehlenswert.

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