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Benutzername: minotaurus
Wohnort: Düsseldorf
Über mich: Besser spät als nie, habe endlich mal geschafft, meine angesammelten "Kritiken" abzutippen und meine beiden Lieblingslisten "Faszinierende Bücher" und "Wirklich (?) lustige Bücher" zu Ende zu bringen. Hoch lebe der Urlaub :-). Viel Spaß!
Danksagungen: 30 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 22 Bewertungen
Bewertung vom 25.09.2010
Kaltduscher
Sachau, Matthias

Kaltduscher


gut

Letzte Nacht zu Ende gelesen, ist es eben im Schrank gelandet. Wo die Bücher liegen, die ich nicht ein zweites Mal lesen werde (wenn ich das vorhabe, schafft es das Buch in mein Regal). Klar, die story an sich ist lustig, und es enthält auch witzige Passagen. Aber mich hat es nicht gefesselt oder emotional berührt, was bei mir die Voraussetzung ist, daß ich herzhaft lachen kann. Der Schreibstil ist mir zu banal, außergewöhnliche Wendungen fehlen und erfrischenden Esprit oder Charme konnte ich auch wenig finden. Als unterhaltsame Lektüre für einen verregneten Tag ist es absolut in Ordnung, aber mehr als 3 Sterne will ich nicht geben - sorry (andere wirklich urkomische und entsprechend von mir besser bewertete Bücher haben dieses nunmal um Längen geschlagen).

10 von 16 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.09.2010
Betty Blue
Djian, Philippe

Betty Blue


ausgezeichnet

Die Handlung wurde ja bereits beschrieben, daher nur ein Satz als kurzer Abriss: Mann liebt vollkommen abgedrehte Frau und findet sich in der Beziehung zwischen fulminantem Hochgefühl und tragischer Verzweiflung wieder.

Doch WIE diese story geschrieben ist, ist einzigartig. Großartiges Wording, phantasieflutende Inszenierungen und die Ausmaße psychotischer Liebe ging mir extrem nahe. Flashing!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.09.2010
Der Jadereiter
Burdett, John

Der Jadereiter


ausgezeichnet

Die Handlung:
Sonchai und Pichai sind seit Kindesbeinen auf eng befreundet, da ihre Mütter sich über ihre Arbeit, die Prostitution, kennengelernt hatten. Mittlerweile sind beide Polizisten in ihrer Heimatstadt Bangkok (Thailand), und da sie sich der buddhistischen Läuterung unterzogen hatten, unbestechlich. Was in der von Korruption und Polizeiwillkür beherrschten Metropole diverse Probleme mit sich bringt. Als sie mit der Beschattung eines US-Sergeanten beauftragt werden, kommt sowohl dieser als auch Pichai auf sehr ungewöhnliche Art um´s Leben. Sonchai macht sich auf die Suche nach dem Mörder und bekommt die vom FBI gesandte Agentin Kimberly Jones als Hilfe gestellt. Die Spur führt zu einem amerikanischen Schmuckhändler, der sich auf Jade spezialisiert hat und schließlich immer tiefer in einen Sumpf aus illegalen Geschäften und sexuellen Abgründen.

Meine Meinung:
Schlangengrube Bangkok - verwirrend, faszinierend, lehrreich, ambivalent, mitreißend.
Ein toller Thriller, in dem Einblicke in das Rotlichtmilieu, korrupte Polizeipraktiken und die Zweigesichtigkeit des beeindruckenden Thai-Volks gewährt werden. Packend bis zum Schluss und emotional verfänglich.

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.09.2010
Der ganz normale Alltagswahnsinn
Berg, Lena S.

Der ganz normale Alltagswahnsinn


ausgezeichnet

Die Handlung:
Caroline Walrun, eine 28jährige Angestellte einer Steuerkanzlei, durchlebt an einem Tag geballt all jene alltäglichen Unwegbarkeiten, die man aus eigener Erfahrung kennt. Alles beginnt damit, dass sie verschläft und im zerknitterten Freizeitoutfit kopfüber aus dem Haus stürzt. Just in einem Autobahnstau landend, brechen verheerende Dinge über sie herein. Sie erfährt, dass sie in einem wichtigen Geschäftsmeeting erwartet wird und macht verhängnisvolle Bekanntschaften mit einem Verkehrspolizistenduo und dem „Hupen-Gnom“, der durch ihre Schuld ordentlich Haue bekommt. Kreative Ideen und die „Büroschlampe Olga“ sind ihre Rettung. Doch dann stellt sich heraus, wer der Hupen-Gnom wirklich ist und der Rest des Tages verläuft gemäß ihrem Ausspruch „Ich habe kein Problem damit, dass das Leben kein Ponyhof ist, aber mein heutiges Dasein gleicht eher einer Pferdeschlächterei“.

Meine Meinung:
Mit dem "Vollidiot" zusammen das witzigste Buch, das mir bislang unterkam. Skurrile story, schräge Denkweise und teilweise tief schwarzer Humor. Die ersten Seiten sind etwas verworren, aber dann mausert sich die Geschichte gewaltig. Ich habe mich fast durchgängig weggeworfen vor Lachen.

13 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.09.2010
Resturlaub
Jaud, Tommy

Resturlaub


weniger gut

Das Problem war wahrscheinlich meine Erwartungshaltung, die durch die Subline "Das Zweitbuch" hervorgerufen worden war. Die Lachtränen des Vorgängerromans "Vollidiot" daher voraussetzend, enttäuschte mich der Roman. Ein nicht in dieser Hinsicht vorbelastete Leser dürfte dem Buch wohl mehr abgewinnen. Als das nahezu einzig Positive empfand ich den amüsant ausgeführten Grundgedanken "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah".

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.09.2010
Die Arena
King, Stephen

Die Arena


sehr gut

Ich bin zwiegespalten. Die Figuren lebten sofort in meiner Phantasiewelt, doch die Masse an Personen überforderte mich zeitweise. Das Ende zog sich für meinen Geschmack auch zu sehr. Im Brutalitätsranking der King´schen Bücher steht dieser Roman "The stand" in nichts nach (manchmal etwas zu heftig für meinen Geschmack). Dennoch vergebe ich vier Sterne, da man schlichtweg hineingesogen wird in die abgschnittene Welt und sehr emotional beteiligt ist am Geschehen.

10 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.09.2010
Sag´s nicht weiter, Liebling
Kinsella, Sophie

Sag´s nicht weiter, Liebling


ausgezeichnet

Typisch Kinsella. Ein weiteres Meisterwerk im Humorgenre. Echt komisch, mir wurden immer wieder seltsame Blicke von Mitreisenden im Zug zugeworfen, weil ich laut loslachte.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.09.2010
Der wunderbare Massenselbstmord
Paasilinna, Arto

Der wunderbare Massenselbstmord


gut

Eine sehr polarisierende Lektüre, die sich durch eine tragisch-komische story stark von anderen Büchern unterscheidet. Wer skurrilen Zynismus und absurde Geschichten mag, ist hier bestens aufgehoben. Mir gefiel insbesondere der bis zum Schluß nicht vorhersehbare Ausgang der Geschichte.

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.09.2010
Suche impotenten Mann fürs Leben
Hauptmann, Gaby

Suche impotenten Mann fürs Leben


weniger gut

Super Idee, aber leider nicht gut umgesetzt. Ich hatte humorvoll aufgearbeitete Klischees erwartet, doch die platte Umsetzung und vorhersehbare Handlung entlockte mir eher selten ein Lachen. Zu trivial und uncharmant für meinen Geschmack.