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Lahni
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Frankfurt

Bewertungen

Insgesamt 122 Bewertungen
Bewertung vom 24.08.2025
Schweigkofler, Mirjam

Zuckerküsse und Zitronenbonbons


ausgezeichnet

Gefühlschaos

Diesmal nimmt uns die Autorin zusammen mit ihrer Protagonistin Melinda mit nach Limone sul Garda. Melinda ist eine erfolgreiche Hochzeitsplanerin und lebt in Barcelona. Ein schwerreicher italienischer Unternehmer engagiert sie um kurzfristig die pompöse Hochzeit seines Sohnes Alessandro zu organisieren. Als sei das Desinteresse des Brautpaares nicht schon schlimm genug, meint der Brautvater sich überall einmischen zu müssen. Aber auch von Harmonie ist zwischen dem Brautpaar nichts zu spüren. Das alles stellt Melindas Geduld auf eine harte Probe. Immer wieder kracht es zwischen ihr und Alessandro und es fliegen die Fetzen. Doch so nach und nach bekommt sie immer mehr Einblicke in sein Leben in einem goldenen Käfig und merkt, es ist nicht alles Gold was glänzt. Als sie dann auch noch Gefühle für ihn entwickelt und er sie erwidert wird es richtig schwierig, denn die Hochzeit steht kurz bevor.
Eine wunderbare Reise nach Limone sul Garda. Durch den bildlichen Schreibstil bin ich zusammen mit Melinda durch die Gassen geschlendert und habe viele mir persönlich bekannte Plätze wiedergesehen. Ich konnte wie immer sofort in die Geschichte und die wunderschöne Landschaft eintauchen. Die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, was der ganzen Geschichte eine gewisse Würze verpasst. Auch diese Geschichte wieder so richtig was fürs Herz und natürlich gibt es auch diesmal eine ganz klare Leseempfehlung!
Das Cover passt übrigens wieder perfekt!

Bewertung vom 24.08.2025
Haller, Ina

Aarauer Nächte


sehr gut

Rätselhafte Morde

Physiotherapeutin Anja gerät als Tatverdächtige in die Ermittlungen der Polizei. Zuerst stirbt einer ihrer Patienten unmittelbar nachdem er einen Termin bei ihr hatte und dann verunglückt eine Kollegin von ihr bei einer Wanderung. Zwei Tote und beide wurden vergiftet. Diese Verdächtigungen kann Anja nicht auf sich sitzen lassen und beginnt der Sache selbst auf den Grund zu gehen. Dabei fördert sie einige, für manche ihrer Mitmenschen unangenehme Dinge ans Tageslicht. Immer wieder geschehen eigenartige Dinge und es hat den Anschein, als wolle man ihr die Morde absichtlich in die Schuhe schieben. Wird sie tatsächlich beobachtet oder bildet sie sich das nur ein? Hat es vielleicht jemand auf sie selbst abgesehen? Bei ihren Nachforschungen wirbelt sie so manchen Staub auf und gerät letztendlich zusammen mit ihrer Zwillingsschwester selbst noch in höchste Gefahr.
Ein von Beginn an spannender Krimi der lieben Ina Haller mit vielen Verwirrungen und falschen Fährten die den Leser rätseln lassen. Ich persönlich hatte den wahren Täter überhaupt nicht auf dem Schirm. Zeitgleich ist das Buch aber auch sehr informativ, denn die Leser erfahren einiges über diverse, alte Bräuche in der Schweiz. Der Schreibstil wie immer klar und bildlich. Und auch in diesem Buch am Ende wieder zwei leckere Rezepte und ein hilfreiches Glossar für Nicht-Schweizer. Für mich ein Buch, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Bewertung vom 24.08.2025
Haller, Ina

Liestaler Wut


gut

Der Prolog führt uns erst einmal nach Afrika wo im wahrsten Sinne des Wortes irgendwas im Busch zu sein scheint. Oder warum möchte jemand ein Pärchen umbringen, das dort seinen Urlaub verbringt? Des Rätsels Lösung erfahrt ihr am Ende dieses Krimis.
Zuerst stirbt ein Mann aus Samanthas Bekanntenkreis, er wurde vergiftet. Dann wird auch noch seine Freundin mit einer Überdosis Schlafmittel ins Krankenhaus eingeliefert. Hat sie ihn auf dem Gewissen? Wollte sie sich umbringen? Im ersten Moment scheint der Fall gelöst, aber plötzlich geschehen in Samanthas Umfeld eigenartige Dinge. Sie fühlt sich beobachtet, verfolgt und gerät sogar selbst noch in allerhöchste Gefahr.
Ein absolut gelungener Krimi mit vielen, spannenden Verwicklungen die den Leser immer wieder in die Irre führen. Immer wieder Rückblicke nach Botswana die einen rätseln lassen was das mit dem aktuellen Geschehen zu tun hat. Der Schreibstil klar, direkt und bildlich. Sehr gut finde ich am Ende des Buches die leckeren Rezepte und das Glossar der Schweizer Ausdrücke die dem ein oder anderen Leser wahrscheinlich nicht geläufig sind. Ich freue mich schon jetzt auf weitere spannende Krimis der Autorin.

Bewertung vom 17.08.2025
Jensen, Robin D.

Der Trauernde


sehr gut

Traumata

In Band 6 aus der Reihe rund um den Journalisten Steffen Baumann von wird der Fall quasi von hinten aufgerollt. Diesmal geht man nicht zusammen mit Kommissar Jacobsen und seinen Kollegen auf Verbrecherjagd, sondern man kennt von Beginn an die Identität des Täters und begleitet die Kommissare bei Ihren Ermittlungen. Mehrere Morde innerhalb kurzer Zeit erschüttern die Polizei. Alle Toten wurden regelrecht wie für eine Trauerfeier aufgebahrt. Kerzen, Blumen, alles vorhanden. Hier scheint ein Serienmörder am Werk zu sein. Doch wo ist das Motiv, wo die Verbindung zwischen den Opfern? Die Zeit drängt und die Ermittler tappen im Dunkeln. Hat der Journalist Steffen Baumann auch diesmal wieder den richtigen Riecher und kann zur Lösung des Falls beitragen?
Im zweiten Teil der Geschichte erfahren wir Details über den Täter und dessen Beweggründe zu töten. Ein traumatisierendes Erlebnis in seiner Kindheit, dann hat er seine gesamte Familie bei einem Schiffsunglück verloren. Nur er hat überlebt, denn er war nicht an Bord. Schmerz und Schuldgefühle bestimmen seinen Alltag. Hinzu kommt die Tatsache, dass er sich nicht von seinen Lieben verabschieden konnte. Der Wunsch dies nachzuholen nimmt überhand und so sucht er sich ein geeignetes Opfer nach dem anderen um stellvertretend Abschied von seinen Angehörigen nehmen zu können. Nur so findet er kurzzeitig etwas Ruhe. Er ist gefangen in einer Endlosschleife unterschiedlichster Gefühle und Gedanken die immer wieder in die Vergangenheit abschweifen und längst vergessene Erinnerungen hervorrufen. Ein Teufelskreis aus dem es für ihn kein Entrinnen gibt.
Diesmal ein Thriller der etwas anderen Art als man es von den vorherigen Bänden gewohnt ist. Dadurch aber nicht weniger spannend und aufregend. Auch dieser Thriller konnte mich wieder begeistern und ich bin schon sehr auf den nächsten Fall gespannt.

Bewertung vom 17.08.2025
Jana von Matthiesen

Das Glitzern der Nordsee


ausgezeichnet

Licht in der Dunkelheit

Eigentlich kann Karla diesen arroganten und erfolgreichen Surferboy Bastian so gar nicht ausstehen. Seine selbstgefällige Art und frechen Sprüche bringen sie jedes Mal auf die Palme. Doch seine Stimme verursacht ein regelmäßiges Kribbeln in ihrem Bauch und sie kann sich seiner Anziehungskraft auf Dauer nicht erwehren. Aber auch Bastian geht Karla nicht mehr aus dem Kopf. Er findet sie zum niederknien süß. Und auch ihre direkte Art, in der sie kein Blatt vor den Mund nimmt sondern seinen blöden Sprüchen knallhart Paroli bietet, hinterlässt großen Eindruck bei ihm. Doch bevor die beiden sich auf ein Date treffen können schlägt das Schicksal unbarmherzig zu. Ein folgenschwerer Unfall stellt Bastians Leben von jetzt auf gleich komplett auf den Kopf und zieht ihm den Boden unter den Füßen weg. Nichts ist mehr so wie es war. Er versinkt in einem Strudel der Hoffnungslosigkeit und sieht keinen Sinn mehr im Leben. Doch Karla gibt nicht auf. Mit Hartnäckigkeit, viel Geduld und Liebe schafft sie es neue Hoffnung in ihm zu wecken und seine Sichtweise auf das Leben positiv zu beeinflussen.
Eine wunderschöne Geschichte über Lebensmut und Hoffnung die mich emotional sehr berührt hat. Sie zeigt uns, dass man nie die Hoffnung aufgeben soll und es kein Zeichen von Schwäche ist, Hilfe anzunehmen.
Ein wunderbar flüssiger und bildlicher Schreibstil der es mir möglich machte direkt in die Geschichte einzutauchen. Die Wortduelle zwischen Karla und Bastian bringen gleichzeitig Spannung und Lockerheit in die Geschichte. Eine perfekte Mischung aus Drama, Schicksal, Herz und Schmerz und letztendlich mit einem Happy End!
Vielen lieben Dank für diesen schönen Roman, der natürlich eine Leseempfehlung bekommt.

Bewertung vom 17.08.2025
Netuschil, Christel

Im Schatten der Rosen Ein mitreißendes Familiengeheimnis über die Suche nach den eigenen Wurzeln


ausgezeichnet

Spuren in die Vergangenheit

Eine alte Fotografie in einer Zigarrenkiste erweckt Isabells Neugier. Die eigenartige Reaktion ihrer Eltern gibt Rätsel auf. Was hat ihre Familie zu verbergen? Das und ein Hinweis der Haushälterin veranlassen sie sich im Château La Rose auf Spurensuche zu begeben. Dort trifft sie auf Etienne zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt. Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis ihrer Familie zu lüften und die Spur führt sie zurück in die Zeit des zweiten Weltkrieges. Viele Tragödien und Schicksale kommen ans Tageslicht und sind letztendlich sogar mit Etiennes Familie verstrickt. Finden sie die ganze Wahrheit heraus und hält ihre junge Liebe diesen Belastungsproben stand?
Die Autorin entführt uns auf eine emotionale Reise aus dem Hier und Jetzt zurück in die Zeit des zweiten Weltkrieges. Frankreich war von den Deutschen besetzt und die Bevölkerung hatte nichts zu lachen. Die Männer im Krieg und die Frauen kämpften für sich und ihre Kinder ums nackte Überleben. Nicht immer war alles legal. Doch was ist, wenn sich zwei „Feinde“ ineinander verlieben und das nicht ohne Folgen bleibt? Auch heute noch sind die „Kinder der Schande“ ein Tabuthema.
Eine Geschichte und ein Thema die mich von Beginn an emotional sehr berührt haben. Es macht fassungslos was Menschen in dieser Zeit alles erleiden mussten. Liebe, die nicht ins System passte, wurde grausam bestraft. Die Autorin hat es bravourös geschafft das alles wortgewandt, emotional, bildlich und mit viel Herzblut in ihrer Geschichte zu verankern. Mal befindet sich der Leser in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit. Ich habe mich die ganze Zeit an Isabells bzw. Bernadettes Seite gefühlt und sie auf ihren Wegen begleitet. Das Cover einfach wunderschön und perfekt.
Dieses tolle Buch bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 10.08.2025
Sarah McAllister

All deine Farben


ausgezeichnet

Die Regenbogenfrau

Vivi wurde mit einem goldenen Löffel im Mund in eine ihr vorbestimmte Welt hineingeboren. Sie ist klug, sensibel und reflektiert, aber ganz die folgsame Tochter die so lebt wie ihre Eltern es von ihr erwarten. Eine inszenierte Welt ohne echte Wärme in der es darum geht immer den Schein nach außen zu wahren und sich nie eine Blöße zu geben. Ihr Job in dem sie sich um weniger privilegierte Menschen kümmert wird als Zeitverschwendung abgetan. Wird sie sich irgendwann trauen ihren Eltern zu sagen was sie wirklich möchte?
Noah, einst ein gefeierter Künstler, stürzt nach einem schweren Schicksalsschlag in eine tiefe Depression. Jegliche Farbe ist aus seinem Leben verschwunden. Für ihn und auf seinen Leinwänden gibt es nur noch die Farbe Schwarz, im besten Fall mal ein wenig grau. Dann tritt plötzlich Vivi in sein Leben, bunt und schillernd wie ein Regenbogen.
Von Beginn an besteht zwischen beiden eine direkte innere Verbindung. Sie schafft es nach und nach ein wenig Licht in seine Dunkelheit zu bringen. Er hingegen akzeptiert sie genau so wie sie ist und vermittelt ihr die Wärme, nach der sie sich sehnt. Doch immer wieder driftet Noah ab in die Dunkelheit, als würde sich ein Nebel über alles legen. Immer wieder plagen ihn Selbstzweifel ob er es überhaupt verdient hat wieder glücklich zu sein. Doch Vivi gibt nicht auf!
Eine wunderschöne Geschichte, mit einem glücklichen Ausgang, bei der man von Beginn an die innere Verbundenheit zwischen Vivi und Noah spürt. Sie tun sich gut und ziehen sich gegenseitig immer wieder aus den negativen Stimmungen. Sie sind immer füreinander da, absolut uneigennützig! Depressionen, ein Thema was leider immer noch unterschätzt und tabuisiert wird. Von der Autorin aber wundervoll einfühlsam in ihrer Geschichte thematisiert. Durch die humorigen Dialoge zwischen den Protagonisten wird dem Ganzen aber ein wenig die Dramatik genommen. Ein durch und durch gelungener, gefühlvoller und berührender Roman der von mir eine absolute Leseempfehlung bekommt.

Bewertung vom 06.08.2025
Caspian, Hanna

Schwestern des brennenden Himmels


ausgezeichnet

Schicksale

Die Autorin entführt uns in ihrem hervorragend recherchierten Roman in die Zeit nach dem Ende des zweiten Weltkriegs als die Siegermächte in Potsdam über die Aufteilung Deutschlands verhandeln. Erzählt wird die Geschichte von Ann Miller, Mitglied der britischen Delegation die nach Potsdam reist. Niemand weiß, dass Ann eigentlich Deutsche und mit ihren Eltern vor Beginn des zweiten Weltkrieges geflohen ist. Nun kehrt sie in ihre Heimat zurück um nach Überlebenden ihrer Familie zu suchen. Potsdam ist von den Russen besetzt. Ohne offizielle Passierscheine kann man sich nicht einfach zwischen den einzelnen Sektoren bewegen und alleine als Frau auch viel zu gefährlich. Ohne Hilfe von außen wird das nicht zu bewerkstelligen sein. Diese erhofft sie sich von Jackson Powers, einem amerikanischen Soldaten der ihr sehr zugetan ist. Hilfe bekommt sie aber auch vom Zimmermann Herrn Bankow und seiner Tochter Liesel die sie zufällig während eines Rundgangs durch die UFA Studios kennenlernt. Diese wohnen in Potsdam und gehen für Ann gegen die Bezahlung mit Lebensmitteln auf Spurensuche. Als Ann jedoch Gefühle für Jackson entwickelt wird es richtig schwierig, denn er hasst alle Deutschen und darf ihre wahre Identität nicht herausfinden.
Eine wahre Achterbahn an Gefühlen. Ein sehr berührender, emotionaler Roman der uns zeigt, dass auch der Großteil der deutschen Bevölkerung unter dem damaligen Regime gelitten hat. Unmenschliche Gräueltaten waren an der Tagesordnung. Die Rückblicke in die Zeit vor Anns Flucht zeigen uns, warum ihre Eltern nicht anders handeln konnten um ihr Leben zu retten. Sehr einfühlsam und realistisch schildert uns die Autorin die Zustände der damaligen Zeit und die Leiden der Menschen. Der Schreibstil flüssig, bildlich und sehr emotional. Die Protagonisten alle sehr authentisch und individuell. Mich hat das Buch von Beginn an gefesselt und sehr berührt, ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 22.07.2025
Wälde, Tina

Eine Leiche mit Meerblick


ausgezeichnet

Der 50. Geburtstag

Noch nicht mal seinen 50. Geburtstag kann Pana genießen ohne über eine Leiche zu stolpern. Ausgerechnet beim Schnorcheln in der wunderschönen Blue Lagoon entdeckt er eine weibliche Wasserleiche. Und natürlich hat sein tölpelhafter Cousin mal wieder überhaupt keinen Plan, so dass Pana auch diesmal wieder selbst auf Spurensuche gehen muss um den wahren Täter zu ermitteln. Und die Spuren führen ausgerechnet in die Tauchschule in der er sich für einen Tauchkurs angemeldet hat und in der hinter den Kulissen wohl auch nicht alles koscher ist.
Und als sei das nicht alles schon genug, steht auch noch Panas Ex-Frau unangekündigt auf der Matte und macht ihm unmißverständlich klar, dass sie ihn zurück haben möchte. Eine wahre Belastungsprobe für seine Beziehung mit Ute die vom Auftauchen des Magerquark-Zwerges überhaupt nicht begeistert ist. Bekommt Pana das alles zusammen unter einen Hut? Und wer macht das Rennen im Kampf um ihn, seine Ex oder Ute?
Auch der dritte Zypernkrimi der lieben Tina wieder eine gelungene Mischung aus Witz, Charme und Spannung. Auch diesmal habe ich mich mittendrin gefühlt und hatte bis zum Schluss nicht den finalen Täter auf dem Schirm. Der Schreibstil locker, witzig und bildlich, da hatte ich so einige Male Bilder im Kopf. Und Heike, jetzt als Dreamteam mit Dimitri, der absolute Knaller. Wer Spannung in Kombination mit Urlaubsfeeling sucht ist hier absolut richtig und ich kann auch diesmal wieder nur eine klare Leseempfehlung geben.
Ich bin schon jetzt gespannt, wie es in Panas Café weitergeht.

Bewertung vom 19.07.2025
Shepherd, Catherine

Das heimliche Zimmer: Thriller


ausgezeichnet

Düstere Geheimnisse

Ein toter Jugendlicher in einer ungesicherten, stillgelegten U-Bahn-Station.
Drogen, Eifersucht, Rache? Was war der Grund für die Tat und wer hatte ein Motiv? Der erste Verdächtige ist schnell gefunden, doch der hat einen Filmriss, kann sich an nichts wirklich erinnern. Während Laura und ihr Kollege Max, beide beim LKA, sich bei ihren Ermittlungen erst einmal auf den Freundeskreis des Toten konzentrieren, gibt es schon die nächsten Leichen. Diesmal die nicht allzu beliebte Mathelehrerin der Clique und eine weitere Mitschülerin. Die Zeit sitzt den Ermittlern im Nacken und der Kreis der Verdächtigen wird größer.
Ein Serientäter der sich seine Opfer gezielt aus dem Oberstufenzentrum aussucht?
Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig, denn der Täter scheint den Ermittlern immer einen kleinen Schritt voraus zu sein.
Wie immer spannend von Anfang bis zum Ende.
Der Autorin gelingt es perfekt die Leser immer wieder auf falsche Fährten zu schicken und für Verwirrung zu sorgen. Auch ich war ermittlungstechnisch in der falschen Richtung unterwegs und hatte den wahren Täter überhaupt nicht auf dem Schirm. Der Schreibstil ist flüssig und das Cover perfekt. Die Protagonisten wie immer sehr authentisch und Laura muss sich neben ihren Ermittlungen auch noch Gedanken machen ob Taylors neue Kollegin ihr den Freund ausspannen will. Auch für dieses Buch gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung!