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Benutzername: Silviasa
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Bewertungen

Insgesamt 3 Bewertungen
Bewertung vom 30.11.2016
Ein ganzes halbes Jahr / Lou Bd.1
Moyes, Jojo

Ein ganzes halbes Jahr / Lou Bd.1


ausgezeichnet

Dies ist eines der besten Bücher, die ich in meinem Leben gelesen habe. Am Liebsten hätte ich Tag und Nacht durchgelesen, so sehr hat es mich mitgerissen. Nun zum Inhalt:
Das Leben von Louisa Clark ist in etwa so langweilig wie die Stadt in der sie lebt. Sie wohnt noch zuhause bei den Eltern, zusammen mit ihrer Schwester und deren Sohn. Sie ist seit 7 Jahren mit Patrick zusammen und arbeitet fast genau so lange in dem Café „Buttered Bun“. Doch ihr Leben gerät völlig durcheinander als das Café h geschlossen wird. Plötzlich arbeitslos weiß Louisa nicht was sie machen soll. Doch ihre Familie ist auf das Einkommen angewiesen und so versucht Louisa die verschiedensten Jobs. Doch egal was sie macht, es ist einfach nichts für sie. Als letzte Stelle bietet das Jobcenter ihr eine Stelle als Pflegerin bei Familie Traynor an. Diese Stelle ist zwar nur auf ein halbes Jahr begrenzt, doch Louisa soll dort gut verdienen und so nimmt sie die Stelle an. Doch als sie ein paar Tage später ihren ersten Arbeitstag hat, ist er ganz anders als erwartet. Kein alter, gebrechlicher Mann erwartet sie sondern Will Traynor. Ein ehemals erfolgreicher und sportlicher Mann, der durch einen Verkehrsunfall nun im Rollstuhl sitzt und sich nicht mehr bewegen kann. Will straft Louisa mit Ignoranz. Er redet kaum mit ihr und bindet sie nicht in ihren Alltag ein. Doch so schnell gibt Louisa nicht auf. Sie will ihren Job gut machen. Und so schafft sie es mit viel Feingefühl und Witz nach und nach die harte Schale von Will zu knacken. Doch dann erfährt Louisa durch einen Zufall etwas, dass die ganze Situation noch einmal komplett verändert. Ein neuer Kampf beginnt für sie.
Mehr will ich jetzt nicht mehr verraten ... selber lesen ist angesagt, ihr werdet es mit Sicherheit nicht bereuen!!!

Bewertung vom 30.11.2016
Jesus liebt mich
Safier, David

Jesus liebt mich


ausgezeichnet

Der Autor von "Jesus liebt mich", David Safier, war mir bereits von seinem ersten Roman "Mieses Karma" bekannt und schon da liebte ich seinen Schreibstil und sein grandioses Ideenreichtum.
Marie, eine von allen (auch sich selbst) als recht durchschnittliche Frau mittleren Alters betrachtet, ist die Hauptfigur in diesem Roman. Alles beginnt damit, dass sie ihren langjährigen Freund Sven unbedingt in der Kirche heiraten möchte (Von einem wirklichen Glauben ist bei ihr eigentlich nichts zu erkennen, aber haben Kirchen nicht ein tolles Flair? Das denkt sich jedenfalls Marie!). Vorm Traualtar jedoch kommt ihr der Gedanke, dass dies wohl doch nicht das Wahre ist und so kommen ihr nicht die erwarteten Wörtchen "Ja ich will" über die Lippen. Die Hochzeit ist geplatzt und Marie zieht erst mal wieder bei ihrem Vater im alten Kinderzimmer ein. Zu allem Überfluss hat er neuerdings eine Freundin, die jünger als Marie selbst ist und zudem ist die Decke in Maries Zimmer undicht. Das hört sich schon alles nicht berauschend an. Noch am selben Tag kommt ein Mann vorbei, der die Decke reparieren soll und man mag es nicht glauben, aber Marie ist sofort von seiner Erscheinung gebannt. Nur stellt sich heraus, dass dieser Mann ein ziemlicher merkwürdiger Kerl ist, der auch noch behauptet Jesus zu sein. Stellt sich die Frage, wer verrückt ist: Marie oder er?
Es ist witzig, zu lesen, dass Marie mit Jesus Salsa tanzen geht, dass er nicht weiß, was gute Musik ist und dass er natürlich auch keine Schauspieler kennt. Obwohl Jesus ja der Bibel nach ein sehr intelligenter Mann war, würde er in der heutigen Zeit natürlich sehr "altertümlich" rüberkommen und sicher als etwas dümmlich zu bezeichnen sein. Logisch, denn mit der heutigen Technik und dem ganzen Kram hätte er ja nix am Hut. Und genau das macht viele Situationen in diesem Buch so urkomisch. So ... mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten ... einfach selber lesen und geniesen.
Das Buch deckt buchstäblich die komplette Palette an Gefühlen ab, die beim Leser ausgelöst werden können. Mal lacht man, dann trauert man mit, plötzlich wird es unglaublich spannend und dann kommt wieder so ein Wohlfühlmoment, zu dem man am liebsten die Zeit anhalten würde.
Viele liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen!

Bewertung vom 30.11.2016
Traumprinz
Safier, David

Traumprinz


ausgezeichnet

Ich schreibe heute sehr gerne eine Rezension zu dem neuesten Buch von David Safier. Vorab muss ich sagen, dass ich zuvor bereits 2 Bücher von ihm gelesen habe (Mieses Karma und Jesus liebt mich). Ich bin einfach ein Fan von seiner Art die Bücher lustig zu schreiben. Meine Schwiegermutter kann mit diesem Stil nicht viel anfangen und liest dafür lieber Hebammen-Bücher oder Historische Romane. Also zum Buch, das so beginnt:

Nellie hat Liebeskummer! Keiner mag sie. Auf einer Ausstellung zieht ein altes Buch ihre Aufmerksamkeit auf sich und kurzerhand stiehlt sie es. Doch damit beschwört sie jede Menge Ärger herauf, ohne es zu wissen. Denn als sie aus einer Laune heraus ihren Traumprinzen in das Buch zeichnet, erwacht der zum Leben. Nellie kann es nicht glauben und auch ihr Prinz versteht die Welt nicht mehr. Gemeinsam durchstreifen sie Berlin nach einem Ausweg.
Nellie und Retro, ihr Prinz, müssen so einige Abenteuer überstehen bevor sie die bösen Buben, die die Welt vernichten wollen, besiegen können.
... Allzu viel möchte ich nicht verraten ...
Ich bin total begeistert !!! Mir hat dieses Buch vor allem deswegen gefallen, weil David Safier so viele verschiedene Ideen in seinen Roman mit eingebracht hat und bekannte Romanhelden, Filmhelden und Sympathieträger zitiert. Bei diesem Buch sind der Fantasie wirklich keine Grenzen gesetzt. Hier beweist der Autor viel Mut, denn ich denke, dass nicht jeder Leser dazu bereit ist, sich in diese Welt zu träumen und dieses Abenteuer zu meistern. Wer die letzen Bücher von David Safier mochte, kann hier ruhig zugreifen. Sehr unterhaltsam.