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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: bine4u
Wohnort: Bayreuth
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Bewertungen

Insgesamt 15 Bewertungen
12
Bewertung vom 14.10.2019
Dear Evan Hansen
Emmich, Val; Levenson, Steven; Pasek, Benj; Paul, Justin

Dear Evan Hansen


sehr gut

Das Buch Dear Evan Hansen handelt von einem Teenager der nicht dazu gehört. Er ist für seine Umwelt Luft. Seine Mutter Arbeit viel und seit Vater hat die Familie vor Jahren verlassen.

Als ein Mitschüler Selbstmord begeht, ergibt sich für Evan durch ein Missverständnis die Chance, endlich gehört zu werden und gar dazu zu gehören.
Also beginnt Evan ein neues Leben, das auf einer Lüge aufgebaut ist.

Das Buch war die ersten paar Seiten etwas merkwürdig, weil man nicht einordnen konnte, was genau passiert. Der Schreibstil ist zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt schnell rein und dann liest sich das Buch sehr angenehm und schnell.

Eine interessante Story über Jugendliche mit Problemen. Man bekommt gezeigt, dass nicht nur die schüchternen Jugendlichen im Abseits stehen sondern selbst die Probleme mit sich und ihrem Leben haben, von denen man es erst nicht denkt bzw. nicht mitbekommt, wenn man nur einen Teil des Lebens der Person sieht.

Bewertung vom 12.07.2019
Die Karte der zerbrochenen Träume
Joukhadar, Zeyn

Die Karte der zerbrochenen Träume


ausgezeichnet

Das Buch „Die Karte der zerbrochenen Träume“ ist eine absolute Kauf-Empfehlung.
Als erstes hat mich der Einband angesprochen. Schön gestaltet und auch mit Relief-Druck. Aber nicht das Äußere ist toll.
Das Buch spielt zum Einen im Heute und zum anderen in einer längst vergangenen Zeit.
Jedoch kreuzen sich die Geschichten immer wieder und auch die Orte haben viele Parallelen.
Im Heute, also in 2011 geht es um die Geschichte des Mädchens Nour, die mach dem Tod ihres Vater mit der Familie aus nee York in die Heimat Syrien zurückgeht. Kaum dort angekommen wird ihr Haus bombardiert und eine „typische“ Irrfahrt einer Flüchtlingsfamilie beginnt.
Die andere Geschichte spielt im 12. Jahrhundert und handelt von Rawiya, einer jungen Abenteurerin, die sich einem berühmten Kartografen anschließt, um die Kunst des Kartenzeichnens zu erlernen.
Die Geschichte von Rawiya ist Nour Lieblingsgeschichte, sie erzählt sie sich selbst während ihrer langen und erschreckenden Flucht. Viele Orte der Geschichte lernt Nour auf dem Weg in eine sicherere Zukunft selbst kennen.

Toll ist, dass man selbst mal das Leben eines Flüchtlings aus dessen Perspektive kennenlernt. Ständig hört man den Begriff und schreckliche Nachrichten, aber eine gesamte Flucht und das Leiden dahinter bekommt man erst in dem Buch gut vermittelt.
Absolut lesenswert!

Bewertung vom 04.04.2019
Marina, Marina
Landau, Grit

Marina, Marina


gut

Kurz gefasst geht es im
Buch „Marina, Marina“ um die Geschichte eines italienischen Dorfes und seiner Bewohner. Man wird mitten rein geworfen in das Leben einer italienischen Kleinstadt an der Riviera in den 60er Jahren.
Es geht um Liebe, Leidenschaft und ganz viel Gefühl.
Man erlebt das Leben des am Anfang noch jungen Ninos mit, begleitet von viel Drama rund um sein Liebesleben und das der anderen Dorfbewohner.

Der Roman ist locker geschrieben wie es zu einem Italienisch Sommer-Roman passt. Perfekt für die Strandtasche, aber auch nicht viel mehr.
Wen es beim Lesen nicht stört kann durch die vielen eingearbeiteten italienischen Floskeln / Sätze sogar ein paar Brocken Italienisch lernen.

Bewertung vom 16.01.2019
Das geheime Glück
Cohen, Julie

Das geheime Glück


ausgezeichnet

Das Buch ist super! Sehr schön geschrieben, einfach so, dass es sich angenehm liest.
Der Anfang ist erstmal traurig, denn ein älterer Mann begeht Selbstmord um seine Frau zu schützen.
An da wandert man rückwärts in der Zeit und damit im Leben von Robbie und Emily.
Etwas muss passiert sein am Anfang ihrer Beziehung, dass sie als Geheimnis ihr ganzes Leben schon begleitet und sie erst frei sind, als alle „Mitwisser“ tot sind.
Das Buch ist spannend und schon erzählt. Natürlich möchte man wissen, welches Geheimnis es wohl sein mag, aber man liest das Buch nicht nur, um das Ende zu erfahren, sondern weil jeder einzelne Teil interessant und schön ist.
Das Ende ist dann ein richtiger wow-Effekt und man kann danach erstmal in Ruhe die einzelnen bisher rätselhaften Elemente überdenken, die plötzlich alle in neuem Licht da stehen.

Eine absolute Kauf-Empfehlung für ein paar schöne Stunden bei denen man wunderbar abschalten kann.

Bewertung vom 19.10.2018
Tödliche Sonate / Commissario Di Bernardo Bd.1
Korsakova, Natasha

Tödliche Sonate / Commissario Di Bernardo Bd.1


sehr gut

Ein interessantes Buch. Ich habe bisher nur eine Leseprobe davon gelesen, werde aber bestimmt noch dazu kommen, das Buch fertig zu lesen.
Ein Krimi in einem ungewöhnlichen Umfeld- Klassische Musik und alles drum herum kommen ja nicht so oft vor, aber das macht das Buch speziell! Ein guter Krimi!

Bewertung vom 14.10.2018
Hybris / Lene Jensen & Michael Sander Bd.4
Jacobsen, Steffen

Hybris / Lene Jensen & Michael Sander Bd.4


ausgezeichnet

Das Buch HYBRIS von Steffen Jacobsen ist der Hit!
ich habe bisher aus dieser Reihe noch kein Buch gelesen, bin aber total begeistert.
In diesem Buch sind die beiden Ermittler Lene Jensen und Michael Sander an anscheinend total voneinander unabhängigen Ermittlungen beschäftigt.

Die Handlungsstränge haben am Anfang augenscheinlich nichts miteinander zu tun. Eine tote junge Frau mit sich selbst eingeritztem Namen, ein One-Night-Stand der eigentlich nicht sein sollte, später noch eine berühmte verschwundene Geigerin, ...
Im Laufe des Romans führen jedoch alle Handlungen in eine Richtung, alle Ermittlungen werden zu einem Fall und es bleibt spannend bis zur letzten Seite.

Toll geschrieben, angenehm zu lesen und eine echte Empfehlung!

Bewertung vom 13.08.2018
Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit
Douglas, Claire

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit


ausgezeichnet

Das Buch Missing ist eine absolute Kaufempfehlung! Bisher hatte ich von der Autorin noch nichts gelesen, aber ich werde definitiv demnächst nach weiteren Büchern von ihr schauen.

In dem Buch Missing geht es darum, dass eine junge Frau namens Sophie nach spurlos verschwindet. Jahre später wird eine weibliche Leiche entdeckt.
Bis zum Tag der Identifizierung der Leiche möchte ihr Bruder herausfinden, was in der Nacht damals wirklich geschehen ist. Angeblich war es ein Unfall, aber er glaubt immer noch nicht daran.

Zusammen mit Sophies bester Freundin Frankie versucht Daniel jherauszufinden, ob es doch Mord war.

Das nich springt immer wieder Zeichen der heutigen Zeit (also die Tage vor der Leichen-Identifizierung) und der Zeit vor dem verschwinden.
Dabei wechselt die Perspektive zwischen Frankie und Sophie.

Nachdem anfangs alles harmlos wirkt, kommen nach und nach mehr unschöne Dinge ans nicht.
Es war also dich nicht alles so idyllisch in dem Ort, in den alle Beteiligten bis zum verschwinden gelebt haben.

Bis zum Schluss bleibt die Geschichte sehr spannend!!

Bewertung vom 11.05.2018
Frauen, die Bärbel heißen
Reiners, Marie

Frauen, die Bärbel heißen


weniger gut

"Frauen, die Bärbel heißen" ist ein außergewöhnliches Buch.
Ich habe die ersten paar Seiten gelesen und wollte dann ehrlich gesagt das Buch weg legen und nicht mehr weiterlesen. Mir hat der Schreibstil nicht gefallen und auch der Inhalt der Geschichte war einfach nicht das, was ich in meiner Freizeit lesen möchte.
Ein paar Tage später habe ich das Buch dann doch noch mal zur Hand genommen, da ich eigentlich nicht der Typ bin, der ein Buch nicht zu Ende liest. Da ich eine viertel Stunde Zeit hatte, bis ich weiter musste, habe ich in dieser Zeit weiter gelesen.
Inzwischen hat mich die Geschichte denn gepackt, da die Story so abstrus wurde, dass mich einfach interessiert hat, wie diese wohl weitergehen wird. Eine längere Zeit lang hat mich das Buch wirklich gefesselt, es war spannend zu lesen, und man konnte sich einfach nicht vorstellen, wie dieses Buch zu einem Ende kommen soll.
Hier komme ich auch zum Problem des Buches, denn genau so wieder anfangen, ist auch das Ende nicht wirklich toll. Eine doch interessante Story, die sich deutlich von anderen Krimis unterscheidet, endet meiner Meinung nach einfach langweilig.

Anfang und Ende des Buches hab höchstens einen Stern verdient, zwischenzeitlich würde ich 3-4 Sterne vergeben. Alles in allem denke ich hat das Buch immerhin noch zwei Sterne verdient

Bewertung vom 31.01.2018
Was bleibt, sind wir
Santopolo, Jill

Was bleibt, sind wir


ausgezeichnet

Das Buch ist fesselnd von Seite 1 und spannend wie ein Thriller - dabei ist es "nur" eine Liebesgeschichte.
Im Gegensatz zu vielen normalen Liebesgeschichten wird hier die Liebesgeschichte von Lucy und Gabe beschrieben, die am 11.September 2001 in New York ihren Lauf nimmt.
Da die Geschichte jedoch aus Sicht von Lucy rückblickend geschrieben ist und sie immer wieder Gabe anspricht, ahnt man bereits recht schnell, dass es kein einfaches Happy End geben wird.
Die Wege der beiden trennen sich nach ihrem Kennenlernen noch am selben Tag, um sich dann ein paar Jahre später wieder zu kreuzen. Doch abermals trennen sich ihre Wege und Lucy lernt einen neuen Mann kennen, heiratet ihn und bekommt zwei Kinder mit ihm. Doch nie kann sie Gabe vergessen.
Egal, wie schön die Geschichte immer wieder wirkt und man denkt, dass Lucy nun glücklich sein, man wird immer wieder durch Lucys Kommentare an Gabe (in der Art von: "Was hättest du darüber gedacht?", "Wie würdest du das sehen, wenn du heute noch hier wärst?") daran erinnert, dass noch etwas passieren muss und es kein sachtes Ende haben wird.
Das Buch bleibt spannend bis zur letzten Seite.
Einer Kritikpunkt meinerseits ist, dass man nicht erfährt, wie das weitere Leben von Lucy aussehen wird.
Generell aber absolut empfehlenswert.

Bewertung vom 04.12.2017
Ivy und Abe
Enfield, Elizabeth

Ivy und Abe


sehr gut

Ivy & Abe ... ein (Liebes-) Beziehung in vielen Akten.

Das Buch beginnt mit der Geschichte von Ivy & Abe, bei der die beiden spät zueinander finden, heiraten und einen kurzen Lebensabend miteinander teilen dürfen, bevor Abe stirbt.
Da stellt sich die Frage, was wäre, wenn sich die beiden früher gefunden hätten. Wenn sie eher ein Paar geworden wären, Kinder bekommen hätten usw.
Aber wie immer im Leben, das "was wäre wenn" Spiel lässt sich nicht so leicht durchspielen. Denn für alles im Leben müssen Zeit, Ort und Umstände passen.

Die folgenden Kapitel spielen alle wieder eine Geschichte von Ivy & Abe, alle unter anderen Umständen und zu anderen Zeitpunkten. mal sind sie ein Paar, mal haben sie eine Affäre und mal begegnen sie sich nur bei einem Fahrradverkauf.

Alles ändert sich, jede kleine Entscheidung kann das restliche Leben beeinflussen.
Einzige Konstante (in dieser Geschichte) ist ein Laster mit Heuballen, der immer wieder das Schicksal beeinflusst.

Das Buch ist schön geschrieben. Es liest sich angenehm und man kann sich leicht von Kapitel zu Kapitel hangeln. Absolut empfehlenswert.

12