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Benutzername: Golden Key
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Danksagungen: 5 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 8 Bewertungen
Bewertung vom 13.04.2013
Touch of the Demon: Demon Novels, Book Five
Rowland, Diana

Touch of the Demon: Demon Novels, Book Five


ausgezeichnet

Kara Gillian ist in großen Schwierigkeiten: Um eine Katastrophe zu verhindern, lässt sie es zu, dass sie von dem Dämonenfürst Mzatal beschworen wird. Sie fühlt sich wie eine Gefangene, weshalb sie kurz darauf zu ihrem Geliebten, nämlich Lord Rhyzkahl flüchtet, weil sie sich bei ihm sicher fühlt. Die Ereignisse überschlagen sich und Kara erfährt die schmerzliche Wahrheit am eigenen Leibe, denn ihr wird unvorstellbare Gewalt angetan. Sie muss sich ihren Ängsten stellen, aber auch die Beziehung mit Rhyzkahl völlig überdenken..
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Mit dieser Inhaltsangabe möchte ich es gerne belassen, denn "Touch of the Demon" steckt voller, unfassbarer Überraschungen, die mich eindeutig vom Hocker gerissen haben! Die vorherigen Bände haben mir auch sehr gut gefallen, aber ich kritisierte die Wiederholungen, gleichen Szenen/Orte und die Cliffhanger, die im nachfolgenden Buch komischerweise nicht weitergeführt wurden.
Ich habe mir ebenfalls englischsprachige Kritiken durchgelesen, die mehrheitlich meiner Meinung sind, aber es gibt eine Minderheit, die kritisiert, dass "Touch of the Demon" aufgrund des neuen Schauplatzes (im Reich der Dämonenfürste) nicht mehr "Urban-Fantasy-like" sei. Ich fand den Schauplatzwechsel genau richtig angesetzt.

Sonst bin ich die jenige, die meckert, aber hier gibt es mit Abstand nichts zu beanstanden!

Übrigens: Ich bin sehr enttäuscht vom deutschsprachigen Verlag. Ich befürchte, dass die Reihe deshalb abgesetzt wurde, weil sie NICHT MAINSTREAM ist und die Übersetzung Schwierigkeiten bereitete. Mir am Anfang ehrlich gesagt auch - und das obwohl meine Englischkenntnisse wirklich gut sind. "Touch of the Demon" war sprachlich EINDEUTIG anspruchsvoller (bis auf Karas Kraftausdrücke, die man auch auch so versteht ;)! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und wir müssen schließlich nicht alle Muttersprachler sein.

Ja, was gibt's noch zu sagen.. Achja, genau: Großartigerweise sollen weitere drei oder vier Bände folgen!

Fazit:
Ein außergewöhnliches Leseerlebnis, das daraus resultiert, weil diese Reihe einfach gegen den Strom schwimmt. Absolut empfehlswert!

Bewertung vom 12.04.2013
Verbotene Bisse / Chicagoland Vampires Bd.2
Neill, Chloe

Verbotene Bisse / Chicagoland Vampires Bd.2


gut

Ich kann mich mit der Bewertung von Eva L. nur anschließen.

Die ersten 250 Seiten habe ich ehrlich gesagt nur oberflächlich durchgelesen und einige Stellen habe ich einfach übersprungen, weil sie belanglos oder langweilig waren. Trotzdem konnte ich den Inhalt bzw. den Intrigen folgen. Doch irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Ja, diese Bände machen süchtig trotz Abstriche:

Die Dialoge zwischen Ethan und Merit waren enttäuschend und mich haben die verschachtelten Sätze gestört. Der authentische Morgan ist mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. Ethan bleibt ein Mysterium, da wenig facettenreich. Die Fortschritte zwischen Ethan und Merit sind minimal, obwohl es zwischen ihnen gewaltig funkt..

Eigentlich wäre es ein Pluspunkt, weil ich eben die Romane kritisiere, in denen es zu schnell zur Sache kommt. Bloß gefiel es mir nicht, dass der hinreißende Ethan immer distanzierter wurde - und als Leserin habe ich mir deshalb nur gedacht: "Dann bleibt mir nichts anderes übrig als den nächsten Band zu kaufen!" Guter Schachzug, liebe Autorin ;)

Bewertung vom 08.02.2013
Blutrote Küsse / Cat & Bones Bd.1
Frost, Jeaniene

Blutrote Küsse / Cat & Bones Bd.1


ausgezeichnet

"Blutrote Küsse" habe ich innerhalb eines halben Tages regelrecht verschlungen. Ich bin mittlerweile beim letzten Band angekommen und ich sehne mich nach einer Fortsetzung - nicht nur nach weiteren Spin-Offs. Obwohl ich im Moment den sechsten Teil lese, greife ich immer wieder zum ersten Band, weil er so.. unglaublich gut ist! Ja, ich bin in diese Reihe verliebt - ERTAPPT!

Wie oft ich schon lachen, paar Tränchen vergießen musste, aber auch ab und zu erstaunt war, denn zu Beginn ihrer Liasion hat Bones Cat nicht gerade mit Samthandschuhen angefassen. Genau diese Mischung macht hier den Reiz aus!

Ein GROßES Lob an die Autorin, die Cat&Bones Leben verliehen hat.
Die Cat&Bones-Reihe ist einfach phänomenal. Sehr empfehlswert!

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.08.2012
Einmal ist keinmal / Stephanie Plum Bd.1
Evanovich, Janet

Einmal ist keinmal / Stephanie Plum Bd.1


ausgezeichnet

Stephanie Plum ist pleite und sieht keinen anderen Ausweg aus dem finanziellen Notstand, als einen Job als "Kopfgeldjägerin" bei ihrem perversen Onkel, den sie vorher gehörig erpressen musste, anzunehmen. Ihr erster Fall würde ihre Schulden genügend tilgen: Sie erklärt sich bereit für ein Entgelt von 10 000 Dollar den attraktiven Polizisten Joe Morelli ausfindig zu machen, um ihn vor Gericht zu stellen. Joe Morelli, der unter Mordverdacht steht, ist auf der Flucht und ist für Stephanie alles andere als ein Unbekannter. Beide kennen sich schon seit Kindertagen. Sie kann nicht glauben, dass er etwas mit dem Mord zu tun hat. Damals konnte sie nicht die Finger von Joe lassen - aber wird sie es dieses Mal schaffen einem Vollblut-Italiener wie Joe Morelli zu widerstehen?
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Vor einem Jahr ungefähr wurde ich durch Zufall, wenn auch ein bisschen spät, auf Janet Evanovich und ihre Stephanie Plum-Reihe aufmerksam. Jedoch war "Einmal ist keinmal" nicht das erste Band, das ich mir durchgelesen habe. Ich habe mit dem zweiten Band "Zweimal ist einmal zuviel" angefangen, das mich mehr als nur einmal zum Lachen gebracht hat und das sogar noch unterhaltsamer ist als das erste Band!!
Nun bin ich schon beim 13. Band angekommen und ich verspüre immer noch das Bedürfnis die restlichen Bände zu verschlingen. Das kann doch nur ein gutes Zeichen sein, oder?

"Einmal ist keinmal" ist Komödie und Krimi in einem, bloß, dass der erste Roman der Reihe sehr viele Klischees auf die Schippe nimmt, den Beruf "Kopfgeldjäger" inbegriffen. Das finde ich aber überhaupt nicht schlimm, eher ist es ein gekonnter Schachzug der Autorin. Die Autorin sagt von sich selbst aus, dass sie nur fröhliche Filme schaut und sehr viel lacht. Ich für meinen Teil bin ein eingefleischter Fantasy- und Krimifan und liebe düstere Filme und dennoch hat mich die verrückte und ausgelassene Seite des Romans angesprochen! Die Reihe wird von Mal zu Mal verrückter und einfallsreicher, aber auch spannender und gefährlicher.

Ich konnte mich gut mit der Protagonisten Stephanie Plum identifizieren, bloß bin ich leider keine Kopfgeldjägerin, wäre mir aber auch zu stressig! ;) Stephanie ist etwas tollpatschig, zuckersüchtig und temperamentvoll.. nunja, ihre Familie ist im Vergleich zu ihr eine (liebenswürdige) Katastrophe! Nebencharaktere wie Lula, ihre verrückte Großmutter, die Stephanies Vater terrorisiert, machen diese Reihe erst so richtig lebendig!

Janet Evanovich gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsautoren und darin wird sich sicher nichts ändern!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.08.2012
Einmal ist keinmal / Stephanie Plum Bd.1
Evanovich, Janet

Einmal ist keinmal / Stephanie Plum Bd.1


ausgezeichnet

Stephanie Plum ist pleite und sieht keinen anderen Ausweg aus dem finanziellen Notstand, als einen Job als "Kopfgeldjägerin" bei ihrem perversen Onkel, den sie vorher gehörig erpressen musste, anzunehmen. Ihr erster Fall würde ihre Schulden genügend tilgen: Sie erklärt sich bereit für ein Entgelt von 10 000 Dollar den attraktiven Polizisten Joe Morelli ausfindig zu machen, um ihn vor Gericht zu stellen. Joe Morelli, der unter Mordverdacht steht, ist auf der Flucht und ist für Stephanie alles andere als ein Unbekannter. Beide kennen sich schon seit Kindertagen. Sie kann nicht glauben, dass er etwas mit dem Mord zu tun hat. Damals konnte sie nicht die Finger von Joe lassen - aber wird sie es dieses Mal schaffen einem Vollblut-Italiener wie Joe Morelli zu widerstehen?


Vor einem Jahr ungefähr wurde ich durch Zufall, wenn auch ein bisschen spät, auf Janet Evanovich und ihre Stephanie Plum-Reihe aufmerksam. Jedoch war "Einmal ist keinmal" nicht das erste Band, das ich mir durchgelesen habe. Ich habe mit dem zweiten Band "Zweimal ist einmal zuviel" angefangen, das mich mehr als nur einmal zum Lachen gebracht hat und das sogar noch unterhaltsamer ist als das erste Band!!
Nun bin ich schon beim 13. Band angekommen und ich verspüre immer noch das Bedürfnis die restliche Bände zu verschlingen. Das kann doch nur ein gutes Zeichen sein, oder?

"Einmal ist keinmal" ist Komödie und Krimi in einem, bloß, dass der erste Roman der Reihe sehr viele Klischees auf die Schippe nimmt, den Beruf "Kopfgeldjäger" inbegriffen. Das finde ich aber überhaupt nicht schlimm, eher ist es ein gekonnter Schachzug der Autorin. Die Autorin sagt von sich selbst aus, dass sie nur fröhliche Filme schaut und sehr viel lacht. Ich für meinen Teil bin ein eingefleischter Fantasy- und Krimifan und liebe düstere Filme und dennoch hat mich die verrückte und ausgelassene Seite des Romans angesprochen! Die Reihe wird Mal zu Mal verrückter und einfallsreicher, aber auch spannender und gefährlicher.

Ich konnte mich gut mit der Protagonisten Stephanie Plum identifizieren, bloß bin ich leider keine Kopfgeldjägerin, wäre mir aber auch zu stressig! ;) Stephanie ist etwas tollpatschig, zuckersüchtig und temperamentvoll.. nunja, ihre Familie ist im Vergleich zu ihr eine (liebenswürdige) Katastrophe! Nebencharaktere wie Lula, ihre verrückte Großmutter, die Stephanies Vater terrorisiert, machen diese Reihe erst so richtig lebendig!

Janet Evanovich gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsautorin und darin wird sich sicher nichts ändern!

Bewertung vom 02.08.2012
Im Bann der Nacht / Guardians of Eternity Bd.4
Ivy, Alexandra

Im Bann der Nacht / Guardians of Eternity Bd.4


gut

Die Autorin Alexandra Ivy begann ihre Schreibkarriere als Autorin von Drehbüchern. Heute hat sie bereits über dreißig erfolgreiche Romane publiziert. "Der Nacht ergeben", dem ersten Band der Guardians-of-Eternity-Reihe, wurde sie auch in Deutschland einem großen Publikum bekannt.

Die unschuldige Anna und der Vampir Cezar treffen sich das erste Mal im Jahre 1814 in London auf einem Ballsaal. "Cezar ist es gewohnt, sich zu nehmen, was ihm gefällt" heißt es so schön im Klappentext. Miss Anna Randals hat die Aufgabe erhalten auf ihre Cousine Morgana aufzupassen und sie von einem Mann wie Cezar fernzuhalten. Sie folgt ihm, bis er sie plötzlich in einen Raum zerrt und sie dort verführt. Diese leidenschaftliche Nacht wird zum Verhängnis für Cezar, da er ausgerechnet die Auserwählte des mächtigen Orakels verführt hat. Das Orakel lässt ihn 200 Jahre lang dafür büßen, aber beauftragt ihn daraufhin sie zu beschützen, da nach Annas Leben getrachtet wird. Anna macht ihn jedoch dafür verantwortlich, dass sie nun unsterblich und begabt ist. Kann Sie ihm noch einmal trauen?

Meine Meinung:

POSITIV:

Positiv anzumerken ist Alexandras Ivys Schreibstil, den er ist sehr flüssig. Die Kosenamen sind die spanischen Versionen von "Schatz" und "Süße", was ich super finde, weil ich Spanisch mag. Der Prolog ist ausgezeichnet gelungen so wie es sein sollte, wenn über eine andere Zeit und Gesellschaft/ Umgebung geschrieben wird. Die Autorin versteht es den Leser durch ihren Schreibstil und auch durch ihre Erfahrung mit Drehbüchern zu fesseln.

Die Erotik rückt nicht in den Vordergrund wie in Lara Adrians Roman, was positiv anzumerken ist. Ich würde es als leichte Erotik bezeichnen. Das Design des Layouts ist mit den üblichen Motiven versehen, die fast jeder Vampirroman verwendet: Fledermöuse, Vollmond, Nacht, Großstadt und in diesem Fall ein knallig roter Kussmund.


NEGATIV:

Vorerst möchte ich sagen, dass der erste Satz des Klappentexts "Vampir Cezar ist es gewohnt, sich zu nehmen, was ihm gefällt." mehrdeutig ist und nicht unbedingt eine sympathische Eigenschaft eines "Helden" ist. Ich konnte nicht nachvollziehen, dass ihn eine Nacht mit Anna zu einem "anderen" Mann gemacht haben soll. Es hätte nicht geschadet, wenn sich das Pärchen etwas mehr unterhalten hätte, als gleich zur Sache zu kommen.

Nervig fand ich Annas Anschuldigungen gegen Cezar, der sie zu dem gemacht haben soll, was sie nun ist: unsterblich und übersinnlich begabt. Lange konnte sie eh nicht sauer auf ihn sein. Diese Hin und Her nervt mich EIGENTLICH sonst nicht. Annas Ansicht, dass sie nicht mehr das unschuldige Mädchen vor 200 Jahren ist, habe ich ihr nicht abgekauft, da sie mir anfangs rückgratlos vorkam. Cezar hingegeben ärgert sich dermaßen darüber, dass er sie nicht schon früher beschützen konnte und etwas zu romantisch ist es, dass er sich NUR nach ihr in dieser langen Zeit gesehnt hat. Aufgrund des Prologs konnte ich Cezars positive Entwicklung im Laufe des Romanes nicht gut nachvollziehen.

Der erste Auftritt der Erzrivalin, die Anna nach dem Leben trachtet, war mir zu "filmisch" dargestellt worden, sowie die Beschreibung der Elfen und der Auftritt der Hexe. Zu viele Klischees! Dieses Kapitel hat meinen ersten Eindruck nur noch bestätigt.


Ich möchte nicht zu hart sein, obwohl ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht bin von dieser Reihe, deswegen gebe ich 3 Sterne von 5 - ein akzeptabler Roman (mit Schwächen), der spannende Szenen enthält, aber die Spannungskurve fällt mir wieder zu schnell.
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1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.08.2012
Geliebte der Nacht / Midnight Breed Bd.1
Adrian, Lara

Geliebte der Nacht / Midnight Breed Bd.1


sehr gut

Um nicht alles Geschriebene hundertfach zu wiederholen, möchte ich mich kurz fassen.
"Geliebte der Nacht" von Lara Adrian richtet sich an selbstbewusste und moderne Frauen, die nicht prüde oder dergleichen sein sollten. Um eins vorwegzunehmen: Ich würde mich ganz und gar nicht als prüde bezeichnen, aber einige Szenen waren mir doch zu "too much".

Ein Roman sollte mit seinen erotischen Passagen die Fantasie beflügeln und nicht alles vorwegnehmen. Aufgrund dessen, weil der Geschlechtsverkehr zu detailiert beschrieben wurde, fiel es mir schwer eine ernsthafte Liaison der beiden Hauptdarstellern auszumalen.

Ein weiterer Streitpunkt ist die Sprache während solcher Szenen. Der Satz "Ich will dich ficken!" empfinde ich nicht als romantisch. Ich kann es nicht nachvollziehen, wieso ein derart vulgäres Wort für "die schönste Nebensache der Welt" zu Beginn ihrer Liaison gewählt wurde.

Der Begriff "romantisch" bedeutet neben erfunden auch zügellos, aber Lara Adrian hat meiner Meinung nach es etwas zu wörtlich genommen. ;)

Ein Punktabzug, ABER dennoch ein fesselnder und spannender Roman!

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.08.2012
Der Nacht ergeben / Guardians of Eternity Bd.1
Ivy, Alexandra

Der Nacht ergeben / Guardians of Eternity Bd.1


weniger gut

Anfangen möchte ich mit dem ersten Manko des Werkes!

Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, fand ich ihn interessant.
Das Werk handelt von einer "schüchternen" Verkäuferin, die sich zu dem faszinierenden Dante hingezogen fühlt, der jedoch anscheinend kein Interesse an ihrer Wenigkeit hat. Mysteriös wird es, als ihre reiche Arbeitgeberin Selena in ihrem Schlafgemach verbrannt aufgefunden wird und ihre verkohlte Hand plötzlich Abby berührt.
Um nicht viel zu verraten, ist bloß zu sagen, dass Abby eine einzigartige (gute) Macht übertragen wurde, die sie nun zu einer Auserwählten macht, die um jeden Preis beschützt werden muss - nämlich von Dante, einem hinreißenden Vampir selbstverständlich.

Meiner Meinung ist Abby ganz und gar nicht schüchtern, sondern einfach zurückhaltend - und ja, das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Des Weiteren habe ich sofort herausgelesen, dass Dante hundertprozentig an ihr interessiert ist und das schon zu Beginn des Werkes. Er flirtet ausgesprochen stark mit ihr und macht sexuelle Anspielungen. Natürlich kann es gut sein, dass sie einfach der Überzeugung ist, dass er sich für jemanden wie sie, eine 'graue Maus', niemals interessieren würde, aber seine anzüglichen Worte sprechen wohl Bände.

Da Dante sie nun beschützen muss, flieht er schließlich mit ihr vor blutrünstigen, dreiäugigen Dämonen. (Klischeehafte) Dämonen, die Abby in ihrem verletzlichen Zustand wittern können.
Dante und Abby kommen sich sofort, mir etwas zu plötzlich, näher und Abbys Widerstand bröckelt. Habe ich schon Dantes unheimlich gutes Aussehen erwähnt? Anscheinend hat er nichts anderes zu bieten, als seine Ausstrahlung, da dies auf jeder zweiten Seite hingeschmachtet wird. Abby hat ihn schon längst durchschaut, das meint sie zumindest. Sie hält ihn für arrogant und eingebildet und würde sich niemals auf ihn einlassen, da er bestimmt jede Frau so verführt! Ein weiteres Klischee, das nicht so auffällig sein würde, wenn die Hauptcharaktere nicht so platt und hölzern wirken würden.

Tut mir leid, aber ich konnte mit beiden Charakteren nicht warm werden, deswegen habe ich die ersten 200 Seiten aufmerksam durchgelesen, aber nur mit halben Herzen. Die restlichen Seiten nur oberflächlich, da zu klischeehaft und vorhersehbar.

Nichtsdestotrotz hat mir der Vampir VIPER gefallen, aber das war's auch.
Die erotischen Szenen sind in Ordnung, aber mir haben schlicht die Emotionen gefällt.
"IM BANN DER NACHT" (4. Band) war leider auch nur etwas besser, aber wie so ziemlich alles auf dieser Welt ist dies Geschmackssache.

Ich empfehle die Bände der Autorinnen Jeaniene Frost und Katie MacAlister!

4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.