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Benutzername: Leni
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Bewertungen

Insgesamt 2 Bewertungen
Bewertung vom 17.10.2019
Südlichter / Monsieur Perdu Bd.2
George, Nina

Südlichter / Monsieur Perdu Bd.2


sehr gut

"Südlichter", ein Buch für verträumte Seelen, die genussvoll in eine Welt abtauchen möchten mit sprechenden Olivenbäumen, der leibhaftigen Liebe und ihren Schwestern  darunter Tod, Lust und Neugier. Sie umgeben die Menschen im französischen Nyons, einem kleinen Dorf in der Provence. Zwischen den Bauern und Handwerkern wächst die kleine Marie-Jeanne Claudel auf, ein Kind mit der besonderen Gabe die Sehnsucht nach Liebe zu sehen. Und wie erkennt sie diese "Südlichter"? Als ein Leuchten, dass nur sie sehen kann. Und neben der Liebe zwischen Menschen spielt auch die Liebe zu Büchern eine Rolle. Marie-Jeannes Ziehvater Francis Meurienne weckt und stillt die heimlichen Sehnsüchte der Bewohner mit seiner Überlandbibliothek, dem "Bibibüs", die er in seinen 2CV durch die Gegend kutschiert. Er entdeckt, dass Bücher zum Nachdenken anregen: "Eine andere Sorte Nachdenken als normales Denken. Normales Denken ging um die Frage, was es zu essen gab, wie er das Geld dafür beschaffen sollte und die Pflege der Zündkerzen und so weiter. Aber Bücherdenken, das war...fliegender." Und was können die Bücher noch? Menschen wie Francis Frau Elsa von einer scheinbar spröden, zurückweisenden  Kratzbürste in eine "sanftere Nörglerin", die ihren Mann heimlich anlächelt, verwandeln. Und um diese Bibliothek kümmern sich Bücherliebhaberinnen und -liebhabern mit interessant klingenden Namen wie Montesquieu, Brillant, Mussigmann und Finkielkraut. Und dann geschieht etwas Unfassbares. Marie-Jeanne muss erkennen, dass sie die Sehnsucht nach Liebe bei anderen sieht, aber nicht bei sich selbst findet. Und sie entschließt sich ihr Wissen zu nutzen und Menschen zusammenzubringen. Und so richtet sie den "Litéramour", einen Literaturzirkel, aus, um Menschen miteinander zu verkuppeln. Und gibt es auch ein Happy End für Marie-Jeanne? Es wäre schade, wenn es nicht so wäre ;-)

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 15.07.2019
Find mich da, wo Liebe ist
Harris, Anstey

Find mich da, wo Liebe ist


ausgezeichnet

Meine Güte, was für ein Roman! Das Buch steckt voller unglaublicher Wendungen, überraschenden Hochs und Tiefs. "Find mich da, wo Liebe ist" hat mich bis zur letzten Seite gefesselt.

Und was bzw. wer hat mich so gepackt?
Grace, eine Geigenbauerin. Mit Liebe und Leidenschaft baut sie ihre Instrumente. Dass sie eines Tages ihre Werke zerstören könnte, scheint undenkbar. Schließlich sind die Musik und ihre Instrumente Teil ihres Lebens. Sie haben ihr Halt gegeben. Damals, als sie als junge Frau schwer enttäuscht wurde und sich mit ihrem Cello in ihrem Zimmer verkroch, sich den Schmerz von der Seele spielte. Jahre später scheint alles in bester Ordnung zu sein. Ihre Beziehung zu David, obwohl verheiratet mit Kindern, erfüllt sie. Ihr Geschäft läuft gut.

Und dann schlägt das Schicksal erneut zu. Grace wird wieder zutiefst enttäuscht. Wird sie es schaffen, sich davon zu erholen? Gut, dass es den älteren Hobbymusiker Mr. Williams gibt und die junge talentierte Nadia. Nicht nur als musikalisches Trio harmonieren sie. Auch auf menschlicher Ebene geben sie sich Kraft. Und dann schafft Grace etwas, mit dem sie nie gerechnet hätte...

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.