Ich bin von dem Buch "Liebe beginnt bei Dir: Heilung von Trauma durch Selbstliebe" von Paul Betschart sehr begeistert!!! Das Buch ist sehr gut strukturiert : Erst wird das "Ziel" des Buches erläutert und dann kann jeder Leser/jede Leserin einen Test zur Eigeneinschätzung der Selbstliebe machen, um einen ersten persönlichen Eindruck zum Thema zu gewinnen. Sehr wichtig finde ich auch die nähere Definition von Selbstliebe in Abgrenzung zu Egoismus und Narzissmus, denn das kann man mitunter vielleicht zuweilen verwechseln, gerade in der Gesellschaft, in der wir gerade leben. Dann werden auch die "Baustellen" benannt (Innere-Kind-Arbeit, Schattenarbeit...) und es erfolgt eine Aufteilung in verschiedene "Heilsegmente" der Selbstliebe (z.B. Selbstliebe durch Bewegung und Körperbewusstsein oder Selbstliebe durch Kreativität.) Diese Einteilung hat auch den Vorteil, dass man sich bestimmte Teilgebiete, die einen besonders interessieren, gleich gesondert anschauen kann. Es gibt in jedem Abschnitt immer gute Vergleiche, Zitate, Beispiele, Geschichten/Allegorien, leicht verständliche Erklärungen sowie Ratschläge für zum jeweiligen Thema passende Übungen. Dann kam man durch die 52 Wochen mit Selbstliebe im Jahr starten! Ich habe auch schon begonnen, und versuche alles so umfassend wie möglich durchzugehen und auszuprobieren. Dazu bietet der Autor auch sehr viel Unterstützung in seinem Internetauftritt mit Videos, Meditationen und (Gesprächs-) Angeboten. Also der Autor unterstützt den Leser/die Leserin umfassend und hat ein Ohr für alle Belange. Ganz toll! Es lohnt sich wirklich, sich mit diesem Buch zu befassen. Unbedingt kaufen!!! Es kann niemandem schaden, sich auf diese Weise mit sich selbst auseinanderzusetzen!
Leider hat mich dieses Buch über Human Design von Victoria Deindl und Özden Sevimili so gar nicht abholen können. Sicherlich kann es Leuten zwischen den quietschbunten Seiten, die teilweise großflächig mit Zitaten und Überschriften gefüllt werden, eine Ahnung von dem geben, was Human Design sein könnte, gibt aber leider keiner tiefergehenden Erkenntnisse. Nach einem Einführungsteil kann man mittels QR-Code, Geburtsort und Geburtsdatum ein astrologisches Profil erstellen, dass dann leider meiner Meinung nach, nur sehr allgemeingültig und oberflächlich behandelt und erklärt wird. Da auch eine bestimmte Typeneinteilung darauf erfolgt, kann man nur 1/5 des Buches oder weniger nutzen, da die ganzen anderen Informationen dann für einen irrelevant sind. Dann bekommt man per e-mail auch noch plötzlich einen Newsletter, in dem wie bei der vorhergehenden Analyse ständig weiterführende kostenpflichtige Angebote gemacht werden. Das mag in mancher Hinsicht unternehmerisch clever sein, aber mich hat es abgestoßen. Das Buch ist wie ein nicht ganz billiger Köder, um dann noch mehr Geld zu generieren. "Human design to go" ist modern aufgemacht. Das kann gefallen. Aber nicht gefallen haben mir z.B. auch die vielen Anglizismen. Alles war sehr gewollt cool und modern. Wer es mag...Für mich war es wie ein Auto, das wie ein Maserati aussah, aber leider nur so leistungsstark war wie ein billiger Kleinwagen. Tut mir leid.
"Memories so golden like us" von Gabriella Santos de Lima ist der zweite Teil einer Dilogie, in der hier die Protagonistin Blair Alderidge nach dem Tod ihres geliebten Bruders Sam mit Alkohol und Parties so über die Strenge schlägt, dass ihre Eltern sie in ein Haus am Meer beordern, um sich zu rehabilitieren und ihren Zugang zur Kunst wiederzufinden. Dabei trifft sie auf Connor, welcher ihre neu entstehende, malerische Auftragsarbeit auch filmisch dokumentieren soll. Da Blair schon lange in Connor verliebt ist, trägt dieses Zusammentreffen noch zu ihrem Gefühlschaos bei.
Gabrielle Santos de Lima hat hier wieder ein gutes Buch geschrieben (ich weiß gar nicht, ob sie überhaupt ein schlechtes schreiben kann), wobei mir dieses Buch auf dem hohen Vergleichsniveau nicht so gut gefällt wie andere Bücher von ihr. Die Hauptfiguren aus dieser hochgestochenen Londoner Glitzerwelt wirkten auf mich nicht so authentisch wie andere. Trotzdem ist das Buch fantastisch geschrieben und behandelt wichtige, sehr aktuelle Themen die in einer schönen, romantischen (Liebes-) Geschichte verpackt sind. Es geht um Krankheit, Tod, Trauer, Bodyshaming u.a. mehr und wie Blair damit umgeht, gibt dem Leser/der Leserin auch Trost und Lösungen für derartige Lebenssituationen. Das Buch ist eine leicht zu lesende, aber nicht oberflächliche Geschichte und ich empfehle sie sehr gerne, da sie mir sehr gut gefallen hat (was ich auch erwartet hatte). :-)
Ulrike Döpfner beschreibt in ihrem Buch "Suche nach Licht" ihre persönliche Odyssee durch ihre Krebserkrankung. Dabei gelingt ihr es, die Schwere und Verzweiflung der Krankheit zu schildern, aber gleichzeitig mit ganz vielen positiven Eindrücken, Erlebnissen und Ratschlägen auszubalancieren. Die Autorin erscheint als eine sehr starke Person, die mit viel Hartnäckigkeit, Mut, Entschlossenheit, aber auch Flexibilität, und der Offenheit der Krankheitsannahme und des Dazulernens, der lebensbedrohlichen Krankheit begegnen kann. Daraus und aus ihren Schilderungen und Ratschlägen können Patienten sowie Angehörige sehr viel Hilfe, Hoffnung und Zuversicht entnehmen und entwickeln. Wenn Frau Döpfner selbst aus einer privilegierten Position heraus ( soz.Status , gutes soz.Netzwerk, monetären Rückhalt...) die fehlende Empathie im Pflegesystem moniert, kann man sich vorstellen, was außerhalb dieses Settings und dem Zimmer eines Privatpatienten in einer Pflegeeinrichtung/Krankenhaus vor sich geht. Wie viele wissen, besteht Handlungsbedarf, denn hier geht es um Menschen! Heilung ist mehr als die medizinische Betrachtungsweise und der Körper steht in steter Wechselwirkung mit Geist, Seele und Bewusstsein. Behandelt man nur den Körper, behandelt man nur den halben Menschen und das kann nicht gut gelingen! Hoffentlich leistet Fr.Döpfner auch hier einen Beitrag hier zum Umdenken!
"Der Äthiopier" ist ein wunderschöner Roman nach biografischen Zügen, der das Leben von Adane Wondimu Hapthyimer schildert. Adane, dessen eigentlicher Vorname Fayissa lautet, wird gegen seinen Willen aus der für ihn behaglichen Heimat der Savanne mit in ein Internat genommen, welches von norwegischen Nonnen geführt wird. Dort wird sein ganzes Leben umgekrempelt, das nun zum großen Teil aus Lernen und Gehorsam besteht. Leider muss Adane in dieser Institution demnach auch Bekanntschaft mit physischer und psychischer Gewalt seitens einiger Nonnen machen, was ihn vermutlich weiter stark traumatisiert. Auch sein weiterer Lebensweg gestaltet sich nicht einfach: als Solidaritätsstudent in der DDR muss er plötzlich statt Medizin etwas anderes studieren, um den kommunistischen Staatsapparaten besser dienen zu können. Auch in seinen persönlichen Beziehungen geht es turbulent zu und dieser Umstand reflektiert auch ein wenig Adanes Leben zwischen den sehr unterschiedlichen Welten und Kulturen von Europa und Afrika, hier speziell Äthiopien. Ich finde es außerordentlich, was Adane später dann in seinem Geburtsland vollbringen kann, wo er anderen dort Hilfe und Unterstützung geben kann, wie er sie vielleicht als Kind und Jugendlicher vermisst hat.
Man soll nicht werten, aber erschüttert haben mich die Methoden der Nonnen, Bildung und Hilfe nach Afrika zu bringen. Ganz schlimm finde ich z.B. auch, dass man Adane seinen Vornamen genommen hat, als würde man versuchen, einen Teil seiner Identität auszulöschen. Generell finde ich den ruhigen und auch teilweise sachlichen Schreibstil für dieses Buch gut, obwohl manche Vorkommnisse vielleicht zu neutral oder beschwichtigend geschildert werden. Die Hauptfigur wirkt dadurch ein wenig wie ein Heiliger, dem zuweilen aus Empathie ein wenig die Verantwortung für sein Handeln genommen wird, obwohl sie ja auch eine Person mit Licht- und Schattenseiten sein muss.
Sehr interessant und informativ war das Bild das hier von Äthiopien gezeichnet wurde. So bekommt dieses Land Kontur und Individualität in den Augen des Lesers, der zumeist über gewisse, gleiche Stereotypen über den gesamten Kontinent Afrika verfügt. Ich möchte eine klare Leseempfehlung für dieses Buch geben, nicht nur weil es gut geschrieben, informativ und sogar spannend ist, sondern weil es auch die Botschaft enthält, gewaltfreie Bildung für alle in die ganze Welt zu tragen!
Das kleine grüne Buch "Mias Hoffnung" von Henrik Timmermann wirbt mit dem Slogan "Das etwas ANDERE Klima-Buch" auf dem Cover. Ich habe schon einige Bücher zum Thema Umwelt und Klima gelesen und natürlich stellt sich die Darstellung der Fakten zu dem Thema hier nicht grundlegend anders dar (obwohl sehr gut untermauert mit Quellen, Beispielen und Zahlen). Was ich an diesem Buch gut finde ist, das es durch die kleinen Erzählungen am Beginn von Themenabschnitten das Klima zu der persönlichen Angelegenheit werden lässt, die es ja auch ist. Auch wenn die geschilderten Szenarien ein wenig angsteinflößend sein können, zeigen sie nur auf, was bald unsere Realität sein wird oder werden könnte. Genau das liegt auch der wesentliche Punkt: es liegt in der Hand von JEDEM von uns und JEDER ist verantwortlich für das, was auch unserer Umwelt, dem Planeten und nicht zuletzt uns wird. An dieser Stelle verbreitet das Buch immer wieder durch Positiv-Beispiele aus anderen Ländern wie z.B. Dänemark (Wärmepumpenanwendung, Fahrradgebrauch...) Hoffnung und mögliche Leitlinien. Wir müssen nur wollen. Nicht das es so endet wie ein fiktives Gespräch im Buch, wo es heißt: "Was würden Sie den Menschen des 21.Jahrhunderts sagen, wenn Sie könnten? Ich würde sagen: "Euer Leben war voller Möglichkeiten. Unseres ist eine ständige Antwort auf Eure Versäumnisse!"
Patrik Banga beschreibt in seinem autobiographischen Buch "Ich war wütend auf die ganze Welt : Die Geschichte eines Prager Rom" sein von Rassismus geprägtes Leben, vor allem in der Kindheit bis zum jungen Erwachsenalter, in der Tschechoslowakei, dann in der Tschechischen Republik. So wie die heutige Tschechische Republik eine Wandlung vom Kommunismus vollziehen konnte und aus einem Land zwei wurden, konnten die Sinti und Roma auch hier über diesen ganzen Zeitraum leider nicht in der Gesellschaft als vollwertige, gleichgestellte und respektierte MitbürgerInnen anerkannt werden. Schlimmer noch : Sie haben mit den klassischen Vorurteilen und extremer physischer und psychischer Gewalt zu kämpfen. Man kann nur wieder staunen wie resilient Menschen werden müssen oder sind, um so ein immerwährendes Trauma überhaupt nur zu überleben. Da die Sinti und Roma zahlenmäßig nicht so eine große Volksgruppe darstellen und sie aus verschiedenen Gründen auch stark an der inneren Gemeinschaft festhalten, wissen "Außenstehende" außer den Vorurteilen eigentlich in der Regel gar nichts über diese Leute. Deshalb fand ich es faszinierend dieses Buch lesen zu dürfen. In der weiteren Recherche zu den Hintergründen dieser Menschen musste ich erfahren, dass die "Deutschen" 25-50% der Sinti und Roma im 2.Weltkrieg gefoltert und getötet haben. Unsagbare Verbrechen sind damit zusammenhängend geschehen und geschehen wohl auch heute noch. Ich hoffe, dass es Patrik Banga mit seinem Buch schafft, die Stimme für die Sinti und Roma zu erheben und eine Annäherung und Verständnis zwischen den Menschen zu ermöglichen. Man muss natürlich auch hören wollen, was Menschen wie Patrik Banga zu sagen haben.
"Mündigkeit heißt: den eigenen Verstand zu gebrauchen. -Prof. Kayser"
In dem von Ralf M. Ruthardt herausgegebenen Buch "Polarisierung Dialog Perspektivwechsel - Stimmen für ein offenes Miteinander in herausfordernden Zeiten" sammeln sich die unterschiedlichsten Beiträge zu diesem Thema. Jedem dieser Beiträge ist ein Porträt mit einer Kurzbiographie des Verfassers/der Verfasserin vorangestellt, was mir persönlich sehr gut gefällt und der für mich insgesamt stimmigen Gestaltung des Buches auch zuträglich ist. Aus dem kurzen Lebensausschnitt der Autoren/Autorinnen geht hervor, dass diese selbst hinsichtlich ihres beruflichen Werdegangs auch öfter eine Umorientierung vorgenommen haben (z.B. A.Schmidt-Gödelitz ist Politologe und u.a. Landwirt). Somit kann man sagen, dass Perspektivwechsel (z.B. auch privat) eigentlich per se zu dem Leben jedes Menschen in irgendeiner Form dazugehören . Das bei einer Polarisierung; ein Dialog und ein Perspektivwechsel erfolgen, wäre natürlich der optimale Zustand. Dieses Buch beleuchtet hinsichtlich dieser Tatsache schlaglichtartig verschiedene Lebensbereiche z.B. in Medizin, Politik und Wirtschaft, hier aus deutscher Sicht. Der studierte Philosoph kommt genauso zu Wort wie der Professor für Pathologie und Epidemologie, die Ärztin wie die Krankenschwester. Natürlich versucht man sich in den Ausführungen wiederzufinden, aber es ist genauso schön, neue Gedanken zu entdecken. Also vollzieht das Buch allein auch schon teilweise seinen inhaltlichen Zweck. Ich kann das Buch demnach auf jeden Fall empfehlen!
Hinweise, Tipps und Tricks unserer (zumeist) europäischen Nachbarn
"Perspektivwechsel: Wie wir gesehen werden und was von uns erwartet wird - Berichte zur Lage der Nation" erscheint mir auf den ersten Blick bis auf seine giftgrüne Farbe, die einem etwas in den Augen brennt :-) eher wie ein dröges Werk. Aber man sollte ein Buch ja nicht nach seinem Cover beurteilen. Zwischen den Buchdeckeln erwartet die Leserschaft ein bunt zusammengestelltes Werk Thomas Mirows von einzelnen Beiträgen namhafter Autoren und Autorinnen zum Thema: Deutschland gestern, heute und morgen. Was unsere (zumeist) europäischen Nachbarn da berichten, ist an sich nichts unbedingt Neues. Eigentlich wird über den Zug berichtet, der abgefahren ist, sprich: China übernimmt eine wirtschaftliche Vormachtstellung in der Welt, hinter der auch Deutschland zurück bleibt. Die Migration und Integration in Deutschland läuft nicht optimal und ist von allen Seiten verbesserungswürdig. Die AfD bedroht den Frieden der deutschen Demokratie und Europas. Osten und Westen sind noch nicht wirklich zusammengewachsen, nicht in Deutschland und auch nicht in Europa. Hochschulen, Forschung und Ausbildung müssen sich in Deutschland und Europa neu ausrichten. Als kleinen Lichtblick sehe ich hier aber den Beitrag über die Biontech-Gründer.
Mich hat es berührt, welche Rolle Deutschland in den Herzen und Köpfen dieser Menschen spielt, wie sie es betrachten, verachten und gleichzeitig bewundern, wie sie auf Besserung hier hoffen und auch gutgemeinte Ratschläge erteilen. Wir sind uns in Europa demnach nicht egal und das finde ich erfreulich. Sehr getroffen hat mich, wie sehr sich die kriegerischen Auseinandersetzungen, welche durch die Deutschen an viele Ländern und Menschen erfolgt sind, als kollektive Traumata, welche über Generationen reichen, in den Menschen festgesetzt haben, sodass Angst und Schrecken vor uns/den extremen Deutschen scheinbar nie aufgehört haben. :-(
Ob Deutschland den vielfältigen Wünschen und Erwartungen anderer gerecht werden kann, weiß ich nicht. Ein Fazit ist für mich, dass ein Mensch ein Mensch ist, egal wo er herkommt und dass man zusammen mehr erreicht. Ob das ein Sportteam ist, eine Familie, ein Verein, ein Land, Europa oder die Welt: nur zusammen sind wir stark. Nur eine gerechte Welt in Frieden bietet Harmonie und Zufriedenheit für alle.
Der Darm der 100-Jährigen von Katharina Zeiss (Mitautoren/Berater Prof.Dr.Schütz, Dr.Sartor?) wendet sich vor allem an LeserInnen, die sich noch nicht allzu ausführlich mit dem Thema Darm und seine Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit beschäftigt haben. Für mich, als Einsteigerin in das Thema, wies das Buch demnach noch allerlei neue und interessante Fakten und Theorien auf. Ich höre in den Medien viele Stimmen, dass die Darmgesundheit/das Mikrobiom entscheidend sein wird, wenn erneut ein Virus/eine Krankheit wie Corona auf uns zukäme, die in dem Fall vor allem auf das Verdauungssystem abzielen würde. Demzufolge ist es also auch ein wichtiges Thema, was sich da drinnen "tut", auch natürlich für die individuelle Gesundheit. Im Bezug auf Langlebigkeit habe ich jetzt oft gehört, dass vor allem der Stresslevel markiert, wie alt wir werden können. In dem Buch wird ja auch auf die Wechselwirkung zwischen Bauch und Psyche/Stress Bezug genommen.
An dem Buch hat mir der persönliche Ton gefallen, indem die Autorin das Thema mittels einer autobiographischen Geschichte einleitet und auch ihre eigenen Eindrücke/Mikrobiomergebnisse schildert. Ob man diesen immer so viel Fakten auch in dem Vergleich mit den drei anderen Versuchspersonen entnehmen kann, erschien mir nicht unbedingt so. Gar nicht gefallen hat mir die Formatierung/das Layout des Buches. Man hat sich schlecht in den "Kapiteln" zurechtgefunden und mir hat auch ein bisschen der rote Faden hier gefehlt. Auch hätte die Autorin ein bisschen selbstbewusster auftreten können, da sie die Erkenntnisse der Ärzte immer so einbindet, als ob sie die Lieblingsstudentin ihrer angehimmelten Mentoren wäre. Auf jeden Fall ist dieses Buch aber ein guter Impuls sich weiter mit diesem wichtigen Thema zu befassen.
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