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Benutzername: Missy
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Bewertungen

Insgesamt 6 Bewertungen
Bewertung vom 11.01.2019
Bienenkönigin
Praxmayer, Claudia

Bienenkönigin


sehr gut

Als ich den Titel, Bienenkönigin, gelesen hatte, dachte ich es würde sich um eine Horrorgeschichte handeln. Als ich das Buch aufklappte wurde ich eines besseren belehrt. Es ist angenehm groß geschrieben und die einzelnen Abschnitte sind mit kleinen Bienen unterteilt, sehr schön gemacht.

Das ist der Bienenstock des Lebens! Es handelt sich um eine Community mit verschiedenen Menschen, die aber alle das gleiche wollen. Sie halten zusammen, wie Pech und Schwefel. Als dann etwas Furchtbares passiert, was jeder anders verarbeitet und folglich fast den Bienenstock zerreißt.

Ich finde es gut, das es in bei dem Thriller auch etwas zu lernen gibt. Natürlich weiß man dass die Bienen Nutztiere sind, die sehr wichtig für uns Menschen & Tiere sind. Aber sich das in allen Ausmaßen klar zu machen, ist nochmal ein ganz anders Thema.

„Seit Tausenden von Jahren verehren Menschen die Bienen. Ihre Künste und Gaben ließen die alten Ägypter vermuten, dass sie göttlichen Ursprungs wäre. Bienen, so glaubten sie, wurden aus den Tränen des Sonnengottes Re, die zur Erde gefallen waren. Honig, das flüssige Gold, war ausschließlich den Göttern und Pharaonen vorbehalten. Seit dieser Zeit hat sich viel geändert.“
Zitat Mel (Bienenkönigin, Claudia Praxmayer).

Aber…..lest selbst. Es ist ein tolles Buch. Nur zu empfehlen!!

Bewertung vom 29.08.2018
Der magische Dolch / Podkin Einohr Bd.1
Larwood, Kieran

Der magische Dolch / Podkin Einohr Bd.1


ausgezeichnet

Das Cover ist sehr schön illustriert, das hat sogar meiner 2 jährigen Tochter gefallen. Aber von dem schönen Einband sollte man sich nicht täuschen lassen. Ich habe es in 3 Stunden durchgelesen, also es liest sich sehr flüssig und die Schrift ist angenehm groß. Die Landkarte finde ich auch toll, so kann man den Weg der 3 Geschwister verfolgen.

Ich finde es auch erfrischend, dass mal Kaninchen die Hauptakteure in einem Buch sind. Es wird eine ganz neue Welt geöffnet, die von Lanica.

Ein Barde, Geschichtenerzähler, kommt in ein Kaninchenbau und erzählt die Geschichte von Podkin Einohr und seinen Geschwistern...…..Lanica ist in fünf Länder urteilt und alle Kaninchen lebten glücklich und zufrieden. Bis eines Tages ein Stammesanführer des Baus Sandufer im Norden von Enderby etwas findet. Diese etwas ist ein Klumpen Eisen, Kaninchen können Eisen nicht bearbeiten. Das Eisen zog den Stammesführer sowie einige seiner Krieger in deren Bann und die Gorm waren geboren. Ein schreckliches Eisen-Kaninchen, was eigentlich nichts mehr mit Kaninchen zu tun hat.

Lest selbst weiter, es ist wirklich spannend und traurig, mutig. Es spielt in zwei Zeiten, aber es wird nicht die ganze Zeit in den Zeiten gehopst, sondern man kann alles schön mit verfolgen ohne viel und anstrengend nach zu denken.

Also klare Kaufempfehlung! Ich bin gespannt auf die nächsten Bände….

Bewertung vom 16.05.2018
Die Gabe / Aura Trilogie Bd.1
Benedict, Clara

Die Gabe / Aura Trilogie Bd.1


sehr gut

Eve hinter den Spiegeln – erwähle uns…….
„Schaudernd male ich mir aus, wie die beiden in die leeren Augenhöhlen meines Spiegelbildes blicken, aus denen Blut in tiefroten Schlieren über meine hellen Wangen läuft.

Wow, sehr schöner Einstieg in eine tolle Teenager Story. Vierer Clique, der 16 jährigen Mädchen und alle bedienen ein Klischee. Alle jagen der großen Liebe nach. Bald erkennt Hannah das sie besondere Kräfte/Fähigkeiten hat.

Als großer Fan von Büchern mit Cover, finde ich dieses gut gelungen. Die Schrift des Covers ist haptisch, das spricht mich persönlich an. Die Farben, sind schön gewählt. Gefällt mir gut.
Es liest sich sehr schön und flüssig, man neigt dazu nicht aufhören zu wollen. Die Schrift ist angenehm groß. Ich finde auch die Handlungen, Dialoge, sowie die Gedankenblasen realitätsnahe.

Fazit: Ich würde mir die nächsten Bücher auch kaufen, ich will schließlich wissen wie es weiter geht.

Bewertung vom 18.01.2018
Das erste Opfer / Oxen Bd.1
Jensen, Jens Henrik

Das erste Opfer / Oxen Bd.1


ausgezeichnet

Oxen = Ochse = starker, großer, breiter Mann - Das war für mich das erste was ich gedacht habe.

Oxen ist ein Elitesoldat in „Rente“ und lebt im dänischen Wald mit seinem Hund Mr. White. Dort lebt er autark und von der Gesellschaft abgeschnitten, so wie es scheint auch ziemlich glücklich und zufrieden. Eines Tages, auf der Suche nach Menschlichkeit und womöglich Essen, schleicht er in der Gegend rum….. Oxen wird schnell verdächtigt, da Spuren von ihm vorhanden sind. Aber diese Verdächtigungen können schnell widerlegt werden. So kommt es das Oxen, ganz schnell wieder in der Gesellschaft lebt und arbeitet. Es wird immer spannender und verstrickter…..

Wer oder was ist Oxen? Man kommt aber relativ schnell dahinter. Es war am Anfang ziemlich verwirrend zu lesen, man muss sich schon konzentrieren um mit zu kommen. Es lohnt sich aber definitiv dran zu bleiben und weiter zu lesen.

Fazit: Ich muss die anderen Bücher auch haben! Es ist von Anfang an spannend und macht neugierig auf die nächsten Seiten. Es ist so ein Buch, wo ich nicht aufhören konnte zu lesen.

Bewertung vom 21.07.2014
Das wirst du bereuen
Maciel, Amanda

Das wirst du bereuen


gut

Das wirst du bereuen von Amanda Maciel, ist ein Buch mit viel Hintergrund und regt definitiv zum Nachdenken an. Ein guter Debütroman, weiter so.

Es handelt von einer angesagten Gruppe von Teeenies, Mädels wie Jungs, die ein Mädchen, Sie ist gerade neu an der Schule, verachten, hassen und auf äußerste Mobben, in allen Varianten.

Sara und Brielle sind beste Freundinnen, Emma kommt neu an die Schule, Elmwood High. Emma sieht fantastisch aus und fällt mit Ihren roten, langen und gelockten Haaren überall auf. Sie ist also ein Dorn in den Augen der angesagten Clique. Emma macht mit mehreren Jungs in der Schule rum und so hat Sie auch schnell Ihren Spitznamen weg: Schla**e. Die Mobbingattacken werden noch krasser, als Emma mit Saras Freund Dylan schläft. Sara ist außer sich und Brielle macht Schlachtpläne, wie man Emma noch besser mobben kann. Emma und Dylan werden ein Paar. Das ist nicht in Saras Sinne und Sara nimmt Emma den Freund wieder weg und schläft mit Ihm. Obwohl Dylan noch mit Emma liiert ist. Es nimmt ungeahnte Ausmaße an. Alles eskaliert und fährt aus dem Ruder. Schlimm! Dann bekommt Sara eine 2. Chance in Ihrem Leben und sie bessert sich und findet einen Freund, Carmichael, den sie früher noch nicht einmal angeguckt hätte.

Ich würde fast sagen dieses Buch hat eine Doppelmoral. Erstens: Mobbing ist Sch...!! Zweitens: Du hast immer eine 2. Chance verdient!!

Am Anfang ist es verwirrend, weil beide Geschichten gleichzeitig laufen. Die Geschichte des Mobbens und die Geschichte des „Wiedergutmachens“ laufen pro Monat abwechselnd. Das hat mich einige Male zurück blättern lassen. Doch hat es zum Nachdenken angeregt. Jeder war schon mal in einer Situation wie dieser und auch auf beiden Seiten mal vertreten. Ich finde es super geschrieben, man kann toll mitfühlen.

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Bewertung vom 21.03.2014
Der Distelfink
Tartt, Donna

Der Distelfink


gut

Theodor Decker, 13 Jahre, ist ein gut behütetes und geliebtes, von seiner Mutter, Kind in New York City. Doch eines Tages passiert ein Bombenanschlag auf das Kunstmuseum, wo Theo und seine Mutter herumbummeln. Theo kommt mit Verletzungen und dem Kunstwerk „Der Distelfink“ aus dem, von Trümmern übersäten, Museum raus, ohne Hilfe. Da seine Mutter sich vor kurzem von seinem Vater getrennt hat, ist er nun ein Waisenkind. Bis, oh Wunder, sein Vater mit Xandra (seiner neuen Freundin) auftaucht und Ihn mit nach Las Vegas nehmen…... Dort beginnt seine kriminelle und gefährliche Phase. Er lernt in der Schule Boris kennen, die beiden teilen so in etwas das gleiche Schicksal (Mutter weg, Vater Alkoholiker). Mit Boris fängt er an zu klauen, täglich Drogen jeder Art und Alkohol zu konsumieren. Sein Vater hat in der Stadt der Casinos angefangen auf Sportergebnisse zu Wetten. Er hat sich so hoch verschuldet, dass eines Tages die Schuldeneintreiber vor der Tür stehen. Leider kann er das Geld nicht aufbringen. In Folge dessen, kommt Xandra viel zu früh nach Hause und erklärt Theo, dass sein Vater einen Autounfall hatte. Der Vater wird nie mehr nach Hause kommen. „Der Distelfink“ begleitet Ihn die ganze Zeit. Er lässt sich clevere Verstecke dafür einfallen.

Meiner Meinung nach ist es keine leichte Lektüre (mit 1022 Seiten), sie ist dennoch beeindruckend geschrieben. Ich habe mich leicht in den Roman eingelesen und war auch gleich begeistert davon. Ich konnte die ganze Zeit Empathie für Theo empfinden. Mich hat es angeregt, um über das Leben und die Menschen nach zu denken. Es gibt einige fantastisch geschriebene Kunstszenen. Der Titel des Buches ist eindeutig gewählt und auch verständlich, da „Der Distelfink“ der Mittelpunkt des Geschehens um Theo Decker ist. Ich würde es wieder lesen!!

39 von 52 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.