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Benutzername: EvaMaria
Wohnort: Bregenz
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Danksagungen: 14 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 425 Bewertungen
Bewertung vom 18.02.2019
Schönheit regiert / The Belles Bd.1
Clayton, Dhonielle

Schönheit regiert / The Belles Bd.1


sehr gut

Bereits als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich es lesen werden muss. Das Cover ist ja schon mal ein richtiger Traum und ich finde es so richtig ansprechend, aber auch die Inhaltsangabe finde ich sehr interessant, denn die Autorin bearbeitet hier ein wichtiges Thema und zwar geht es um Schönheit. So war ich dann jetzt nun mal richtig gespannt, ob mir die Geschichte auch so gut gefallen werden wird.

Im Mittelpunkt steht Camelia, diese ist eine Belle der aktuellen Generation und am Beginn der Handlung erfährt man, dass sie kurz nach ihrem Abschluss ist und nun auf ihre Zuteilung wartet. Die Aufgabe einer Belle ist es nämlich den Menschen zu helfen und Schönheit in die Welt zu bringen. Es ist nämlich so, dass die Menschen verflucht sind und jeder grau und fad ist. So erfährt man im Laufe der Handlung immer mehr, welche Ideen gerade die reichen Menschen haben, um sich von den anderen abzuheben. Persönlich muss ich ja sagen, dass hier doch einige sehr unterhaltsame Ideen dabei waren und jeder von diesen, geht zu einer Belle um sich helfen zu lassen. Diese können die verschiedensten Dinge anpassen, was mir sehr gefallen hat, denn die Autorin hat diese Sachen wirklich reizend beschrieben und ich konnte mich in diesen Darstellungen regelrecht verlieren.

Generell hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, denn ich habe mich toll unterhalten gefühlt und auch wunderbar amüsiert. Es gibt auch einige interessante Überraschungen im Plot, denn eigentlich sind alle brav und angepasst, hingegen merkt man, dass Camelia nicht so ist und so wird es dann auch relativ spannend und ich bin ja mal gespannt, was sie und ihre Freundinnen in der Fortsetzung alles für Pläne haben. Ich will gar nicht zu viel verraten, was so eine Belle alles macht und vor allem wie, denn man muss die Geschichte selber lesen und auf sich wirken lassen.

Die Protagonisten fand ich toll beschrieben. Camelia war mir sehr sympathisch, obwohl ich mir von ihr gewünscht hätte, dass sie etwas mehr Feuer im Hintern hat und zwar von Beginn an und nicht erst gegen Schluss. Auf mich machte sie aber auch einen authentischen Eindruck und ich konnte ihre Taten sehr gut nachvollziehen.

Auch die Nebencharaktere empfand ich als ganz ordentlich beschrieben, obwohl viele leider sehr oberflächlich gewirkt haben. Eine Person ist aber besonders hervorgestochen und zwar Prinzessin Sophia. Sie ein wirklich böser Mensch und die Autorin hat sie toll dargestellt.

Die Schreibweise war toll, denn alles wurde wirklich liebevoll beschrieben und ich würde sagen, dass alles sehr bildlich gewirkt hat. Beispielsweise die Kleider oder auch die Frisuren, aber natürlich auch das Setting am Königshof. Die Geschichte wird in der Ich – Perspektive von Camelia erzählt und ich fand das toll, denn so konnte man sich sehr gut in die Handlung einfühlen. Ich würde auch sagen, dass vieles sehr französisch gewirkt hat. Zuerst musste ich mich dadurch auch etwas eingewöhnen, aber je weiter ich gelesen habe, desto besser fand ich es und Schönheit und Französisch passt sehr gut zusammen.



Fazit:
Wunderbare Geschichte mit ein paar kleinen Schwächen. Die Idee mit der Schönheit hat mir sehr gefallen, denn es ist ja im realen Leben auch ein durchaus aktuelles Thema und es muss jeder für sich entscheiden, ob Schönheit regiert oder eben nicht.

Bewertung vom 15.02.2019
Die Bedrohung / Outliers. Gefährliche Bestimmung Bd.2
McCreight, Kimberly

Die Bedrohung / Outliers. Gefährliche Bestimmung Bd.2


sehr gut

Endlich ging es nun mit der Geschichte um Jasper und Wylie weiter und ich bin froh, dass mir der Einstieg recht gut gelungen ist. Ich war nämlich sofort wieder von derHandlung gefesselt.

Wylie hat die Abenteuer noch nicht ganz verarbeitet und es geht schon wieder weiter, denn sie landet im Krankenhaus und merkt, dass hier mehr dahinter ist, als sie zuerst angenommen hat. Es sind nämlich auch hier Mädchen, die Wylie ähnlich sind. So wird es dann richtig spannend, was auch toll war, denn der Spannungsbogen wurde von der Autorin absolut durchwegs gehalten. Ich fand es auch richtig toll, dass die Autorin immer wieder Überraschungen für die Leser parat hat, denn zuerst denkt man, dass man vielleicht jetzt endlich die Lösung hat und dann kommt wieder was Neues. Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass es vielleicht etwas zu viel war an Informationen. Aber nun wahrscheinlich gibt es die ultimative Auflösung im dritten Band. Ich bin ja mal so richtig gespannt. Allerdings habe ich mich auch hier wirklich toll unterhalten gefühlt. Gerade das Setting im Krankenhaus fand ich wahnsinnig ansprechend beschrieben.

Die Protagonisten haben mir auch in diesem Teil der Reihe realtiv gut gefallen, obwohl jetzt Jasper aus meiner Sicht deutlich zu kurz kommt, aber vielleicht ändert sich das ja noch im dritten Teil. Wylie fand ich ganz ordentlich dargestellt und sie machte auf mich auch einen sympathischen Eindruck, obwohl sie nach meinem Geschmack das Outlier – Ding zu Ernst nahm.

Die Schreibweise war flüssig und locker, sodass das Buch wirklich toll zu lesen war. Die Autorin versteht es sehr gut, den Leser an der Nase herumzuführen und Spannung aufzubauen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Wylie erzählt und es tauchen immer wieder Rückblicke auf, sodass es absolut abwechslungsreich ist. Der Handlung konnte man allerdings wirklich gut folgen, denn es war alles toll verständlich.

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut und es ist im Stil der anderen Geschichten der Reihe gehalten.



Fazit:
Toller zweiter Teil. Spannend und interessant mir einer interessanten Geschichte. Kann ich weiterempfehlen.

4 von 5 Sterne.

Bewertung vom 11.02.2019
Eisige Tage / Seiler und Novic Bd.1
Pohl, Alex

Eisige Tage / Seiler und Novic Bd.1


sehr gut

Die Inhaltsangabe des Buches fand ich sehr vielversprechend und so war ich richtig gespannt auf die Geschichte, da ich auch noch keines der anderen Bücher des Autors kenne.

Es ist ein Krimi, der in Leipzig spielt. Im Mittelpukt steht das Ermittlerduo Seiler und Novic, diese müssen einen Mordfall lösen. Eigentlich empfinden die beiden es als eine Art Routinefall, aber der Tote hat einiges an skandalträchtigen Dingen dabei, unter anderem auch ein Foto eines jungen Mädchens, welches vermisst wird.

Persönlich hat mir das Buch wirklich gut gefallen, denn die Idee mit dem vermissten Mädchen und auch die Hintergründe, welche im Laufe der Geschichte auftauchen, empfand ich als sehr spannend und interessant umgesetzt. Auch würde ich sagen, dass der Spannungsbogen absolut durchwegs gehalten wurde. Ich muss aber sagen, dass ich etwas Zeit gebraucht hatte, bis ich so richtig von der Handlung gefesselt war, denn es wird sehr oft die Erzählperspektive gewechselt und so musste ich echt aufpassen, damit ich alles zuordnen konnte. Als ich aber dann eingelesen war, ging es wirklich. Das Setting mit diesen Russen wirkte auf mich auch sehr realistisch und gut recherchiert. Es hat mir auch gefallen, dass der Autor immer wieder Wendungen im Plot hatte, sodass man wirklich auch von Beginn an mitgrübeln konnte, ohne jetzt wirklich zu erahnen, wer denn jetzt Schuld hat.

Die beiden Ermittler fand ich sehr sympathisch und es war schön zu sehen, wie der Autor den beiden doch auch sehr viele Aspekte verpasst hat, sodass die beiden sehr unterschiedlich wirken, aber gut zusammenarbeiten. Ich empfand die beiden auch als recht authentisch und ich bin mal gespannt, wie diese noch weitere Fälle lösen werden.

Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen, denn das Buch hat sich durchwegs gut lesen lassen. Er hat es wirklich gut verstanden eine Spannung aufzubauen, die dann auch durch die ganze Handlung gehalten hat. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und es war alles gut verständlich. Die Erzählperspektive wird recht oft gewechselt, sodass die Geschichte sehr vielschichtig ist und man einen guten Überblick bekommt. Es gibt auch verschiedene Handlungsorte, war mir gefallen hat, denn so bekommt man tolle Eindrücke von Leipzig.

Das Cover finde ich ganz ordentlich und es passt gut zu einem Krimi, da es recht düster wirkt.



Fazit:
Toller, spannender Krimi. Fand ich sehr unterhaltsam und kann ich daher weiterempfehlen.

4 von 5 Sterne.

Bewertung vom 10.02.2019
Feuer und Blut Bd.1
Martin, George R. R.

Feuer und Blut Bd.1


gut

Endlich konnte ich nun die Vorgeschichte der Targaryens lesen, allerdings habe ich das Buch eher nebenbei gelesen, da es eine Menge Seiten hat und es leider nicht im Stil von “Game of Thrones”, sondern eher dokumentarisch. So war es auch für mich stellenweise ziemlich anstrengend, um es vorsichtig auszudrücken.

Ich fand die Geschichte der Targaryens dezent interessant, denn man bekommt sehr viele Details, aber irgendwie hat mir persönlich jetzt was gefehlt und ich denke auch, dass man das ganze doch hätte deutlich aufpeppen können. Wer erinnert sich nicht an die Herrscherkriege!? Hätte der Autor aus meiner Sicht einbauen können, aber scheinbar hat er ja aktuell eine Schreibblockade und ich finde auch, dass man das hier merkt. Das Buch war einfach ein Lexikon und man bekommt so echt viele Namen von Vergangenen, davon mir jetzt aber keiner in Erinnerung bleiben. Auch waren mir die Charaktere hier einfach zu oberflächlich und keiner ist für mich besonders hervorgestochen.

Der Schreibstil mit den vielen Details, welchen ich sonst wirklich gerne lese, war auch hier toll zu lesen, aber dennoch war das Buch einfach nicht so überzeugend.

Die Aufmachung des Buches muss ich hingegen loben, denn diese ist wunderbar. Das Cover und auch die Gestaltung innerhalb ist einfach wunderbar und ein echter Hingucker. Absolut lobenswert. Die Stammbäume haben ebenso wirklich schöne Details und konnten mich begeistern. Sehr schön.



Fazit:
Das Buch war jetzt nicht so ganz überzeugend. Irgendwie hat was gefehlt. Kann ich nur an Liebhaber von Lexika weiterempfehlen.

3 von 5 Sterne.

Bewertung vom 08.02.2019
Haven Brotherhood: Rough & Tumble
Morgan, Rhenna

Haven Brotherhood: Rough & Tumble


ausgezeichnet

Der Auftakt um die Haven Brotherhood – Reihe hat mir wirklich gut gefallen, denn es war irgendwie typisch und dann aber wieder doch nicht. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal Vivienne und Jace, die sich beide zufällig kennenlernen und man als Leser schon gleich das Gefühl hat, dass es hier nur so funkt, zumindest zu Beginn etwas einseitig, aber dennoch.

Das Zusammenkommen der beiden hat mich definitiv begeistert, denn die beiden wirkten auf mich zuerst recht unterschiedlich, aber im Laufe des Lesens erfährt man, dass dem nicht so ist. Beispielsweise hatten es beide nicht leicht und jeder hat seinen Weg damit gefunden umzugehen. Bei Vivienne ist es ihre Schwester und die giltet ihr über alles. Bei Jace ist es seine Bruderschaft, die er gegründet hatte, damit sie helfen können, egal jetzt ob privat oder geschäfltich. Im Buch kommen sehr viele Emotionen vor, sodass es mir nie fad war. Ich fand es sehr schön, wie Vivienne mit ihrer Schwester umging und ihr half, denn ich könnte das absolut nicht. Wenn jemand zu viel feiert finde ich, dass man sich selber helfen muss.

Besonders fasziniert hat mich der Zusammenhalt in der Bruderschaft, denn man darf als Leser schon ein paar andere Mitglieder treffen und es war für mich echt nett, wie die alle zusammengearbeitet haben. Diese Gruppendynamik fand ich gut. Man konnte auch schon erahnen, wer im nächsten Teil der Reihe in den Vordergrund treten wird und ich freue mich echt auf Zeke.

Die beiden Hauptcharaktere fand ich absolut gelungen. Beide sympathisch und absolut authentisch, denn man erfährt, dass jeder mit seinen Problemen zu kämpfen hat und keiner der beiden ist perfekt, was ich ganz interessant finde. Auch würde beide als positiv bezeichnen. Wirklich gelungen.

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen, die Seiten fliegen nur so dahin, denn alles war sehr flüssig und locker. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive der beiden Hauptcharaktere erzählt, was mir gefallen hat, denn man bekommt einen enormen Einblick in das jeweilige Gefühlsleben.

Das Cover ist einfach heiß und so ein Mitglied der Bruderschaft dürfte auch bei mir jederzeit einziehen.



Fazit:
Gelungener Auftakt. Hat mir gut gefallen und wunderbar unterhalten. Klare Weiterempfehlung von mir.

5 von 5 Sterne.

Bewertung vom 12.01.2019
Maybe this Kiss - Und mit einem Mal doch (eBook, ePUB)
Snow, Jennifer

Maybe this Kiss - Und mit einem Mal doch (eBook, ePUB)


sehr gut

Ich fand ja den ersten Teil der Colorado Ice – Reihe richtig toll und habe mich nun wirklich sehr auf diese Geschichte hier gefreut. Im Mittepunkt stehen dieses Mal Neil und Becky, welche ja beide bereits bekannt sind aus dem Vorgänger.

Die Liebesgeschichte der beiden hat mir wirklich sehr gefallen, denn diese war sehr romantisch und ich konnte mich als Leser sehr gut einleben, denn es machte alles einen wirklich realistischen Eindruck. Die Emotionen wurden von der Autorin toll beschrieben und so hatte ich als Leser das Gefühl mehr oder weniger live dabei zu sein. Allerdings wirkte vieles recht oberflächlich und ich fand es extrem schade, denn man rauscht als Leser durch das Buch, aber manches wurde viel zu schnell abgearbeitet und es gab auch Abschnitte, da dachte ich, schade, dass hätte man sicher noch vertiefen können.

Generell fand ich die Geschichte aber gut und es hat mich auch riesig gefreut, dass man wieder einen schönen Einblick in das Leben von Gleenwood Falls bekommt. Die Protagonisten fand ich toll gezeichnet, obwohl ich mir mehr Details gewünscht hätte, gerade von den beiden Hauptcharaktere. Man trifft auch auf ein paar alte Bekannte, was ganz interessant ist, denn eigentlich spielt dieses Buch vor der dem ersten Teil der Reihe.

Die Schreibweise war locker und flüssig, sodass es keine Probleme mit der Verständlichkeit der Handlung gab. Das Buch war sehr angenehm zu lesen und ich war recht rasch damit durch.

Das Cover finde ich schön und es ist im Stil der Reihe gehalten.



Fazit:
Schöne Liebesgeschichte, wenn auch zu kurz. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, sodass ich das Buch auch absolut weiterempfehlen kann.

4 von 5 Sterne.

Bewertung vom 16.12.2018
Die göttliche Komödie
Dante Alighieri

Die göttliche Komödie


ausgezeichnet

Um “Die göttliche Komödie” bin ich ja schon eine Ewigkeit rumgeschlichen, als ich dann nun aber sah, dass das der Manesse Verlag eine Neuausgabe veröffentlichen wird, wusste ich dass das ein Zeichen ist und ich dieses Buch haben muss.

Ich finde diese Ausgabe definitiv gelungen, denn es hat mich sehr gefreut, dass dem Leser der Einstieg immens erleichtert wird, denn auf den ersten Seiten gibt es so einige Erklärungen und man bekommt auch Alighieri etwas besser vorgestellt. Als ich dann weitergelesen habe, war es zuerst etwas anstrengend, denn das Buch ist ja in Gesang – Form geschrieben, aber es wurde hier von dem Übersetzer sehr praktisch gemacht, dass nach jedem Kapitel oder auch Gesang, Erklärungen folgen, damit der Leser den ganzen Text besser verstehen kann. Wirklich sehr lobenswert, denn so sind die 1200 Seiten eigentlich kein Problem.

Die Geschichte fand ich wirklich sehr schön und ich würde auch sagen, dass das Buch in die Kategorie, sollte man gelesen habe, definitiv hinein gehört. Es gibt auch im Buch wiederkehrende Illustrationen, die mir sehr gefallen haben. Generell ist die Aufmachung im Manesse Verlag, aber immer absolut lobenswert, denn keines meiner Bücher aus diesem Verlag haben mich bisher enttäuscht.

Das Buch muss man einfach genießen und auch wirken lassen, sodass ich sagen würde, dass man es nicht in einem Rutsch durchsuchten sollte, denn für das hat es einfach zu viele Seiten, sondern ich würde eher sagen, dass man es nebenbei lesen sollte und dafür definitiv genießen sollte.



Fazit:
Toller Klassiker, der sich definitiv lohnt. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

5 von 5 Sterne.

Bewertung vom 13.12.2018
Florence
Brockmole, Jessica

Florence


gut

Das Buch habe ich zufällig gesehen und fand das Cover ganz interessant, sodass ich es unbedingt lesen wollte. Nach Beendigung kann ich nun sagen, dass es zwar eine nette Geschichte war, mich aber leider nicht ganz überzeugen konnte.

Die Handlung besteht aus zwei Handlungssträngen und zwar einmal im Jahr 1952 und der andere ist dreißig Jahre zuvor. In beiden Erzählungen darf man als Leser Frauen begleiten, die eine Art Reise unternehmen und sich so auf dem Weg um zu sich selber zu finden.

Persönlich fand ich das Buch so recht unterhaltsam, aber es hat mich leider nicht überzeugt, denn es hat mir beispielsweise während der ganzen Geschichte einfach an Emotionen gefehlt. Es ist für mich als Leser einfach nichts rübergekommen, was ich schade fand, denn gerade Louises Reise war dann doch zumindest auch stellenweise etwas spannender. Man bekommt nämlich einen kleinen Einblick in die Lebensweise von früher. Die Passagen von Ethel und Flossie waren ebenso recht ansprechend beschrieben, hier hat mir vor allem gefallen, welche historischen Anspielungen vorgekommen sind. Zwei Damen, die sich alleine auf eine solch große Reise begeben.

Dann kam aber wieder das Ende, dass aus meiner Sicht auch nicht so ganz toll war und für mich hat einfach irgendwas gefehlt. Schade.

Die Personen waren recht toll beschrieben. Gerade Louise war mir doch sympathisch. Als starke Persönlichkeiten würde ich aber alle drei der Frauen bezeichnen.

Die Schreibweise war recht angenehm zu lesen, obwohl mir die Emotionen gefehlt haben. Alles wirkte trocken. Die Erzählperspektive wechselt immer zwischen denJahren und dazwischen gibt es immer wieder Ausschnitte aus einem Drehbuch. Diese Stellen fand ich doch verwirrend, denn es hat meinen Lesefluss gestört.

Das Cover verdient hingegen ein riesen Lob, denn es ist ein richtiger Hingucker.


Fazit:
Das Buch war unterhaltsam, aber auch anstrengend zu lesen. Die Geschichte fand ich leider nicht ganz überzeugend.
3 von 5 Sterne.

Bewertung vom 06.12.2018
Tochter des Sturms / Die Frauen von Troja Bd.1
Hauser, Emily

Tochter des Sturms / Die Frauen von Troja Bd.1


ausgezeichnet

“Tochter des Sturms” ist der Auftakt der “Frauen von Troja” – Reihe und zugleich auch mein erstes Buch der Autorin. welches mich nun wirklich begeistert hat.

Es ist die Geschichte von Chryseis und Briseis, die beide von den Griechen entführt werden und sich aber dennoch nicht geschlagen geben wollen und auch noch für die Freiheit von Troja zu kämpfen versuchen. Zusätzlich bekommt man immer mal wieder Einblicke in die Aktivitäten der Götter.

Persönlich hat mir der Auftakt wirklich sehr gut gefallen, denn es war sehr spannend über Troja zu lesen und zwar mal nicht aus der Sicht der üblichen Bekannten Personen, wie Achilles, Paris oder Helena. Allerdings muss ich auch gestehen, dass es stellenweise für mich etwas gewöhnungsbedürftig war, denn es war sehr ungewohnt, dass die bekannten Persönlichkeiten in den Hintergrund getreten sind.

Der Spannungsbogen wurde aus meiner Sicht durchwegs gehalten und ich wurde toll unterhalten. Es gibt auch einige Abschnitte, in denen die Gefühle in den Vordergrund treten, welche mir aber auch sehr gefallen haben. Das Setting hat mir sehr gut gefallen, denn ich fand die Beschreibungen des Lagers und der Lebensweise sehr interessant und es machte auch beides einen sehr realistischen Eindruck.

Die beiden Hauptcharakere Briseis und Chryseis fand ich beide definitiv gelungen. Es war sehr schön zu sehen, dass es zur damaligen Zeit schon solche mutige Frauen gegeben hatte, die mitunter auch was bewirken konnte. Ich würde auch beide als sympathisch bezeichnen, denn gerade Chryseis hatte es nicht so leicht in ihre Umfeld und sie hat sich dennoch nicht unterkriegen lassen.

Natürlich waren auch die Nebencharaktere toll und interessant beschrieben. Es hat mich gefreut, welche historische Persönlichkeiten von der Autorin hier alles eingebaut wurde. Auch die Götter kommen nicht zu kurz.

Die Schreibweise war sehr locker und flüssig. Die Handlung war wirklich sehr gut verständlich und man konnte dieser sehr gut folgen. Die Erzählperspektive wechselt so einige Male, was auch zu diversen Ortswechsel führt, was aber ganz interessant war.

Das Cover ist einfach genial. Diese goldige Darstellung fand ich sehr schön.



Zur Autorin:
Emily Hauser wurde in Brighton geboren und ist in Suffolk aufgewachsen. Sie hat in Cambridge und Harvard Altphilologie studiert und in Yale promoviert. In ihrer Trilogie über die Frauen von Troja erzählt sie den großen Mythos des Trojanischen Kriegs in moderner Sprache und aus weiblicher Sicht.

Quelle: Verlag


Fazit:
5 von 5 Sterne. Toller Auftakt, der einfach gelungen ist. Spannende Geschichte mit einem tollen historischen Setting. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung.

Bewertung vom 05.12.2018
Sommer auf meiner Haut
Sabatinelli, Elisa

Sommer auf meiner Haut


gut

Das Buch hatte ich schon eine Weile auf dem eReader und nun war es endlich soweit, denn ich wollte ein bisschen Sommerfeeling zurück bei diesem gruseligen Wetter.

Es ist die Geschichte von Lavinia, die nach dem Tod ihrer Mutter nach Italien reist, weil sie hier mit Hilfe des Tagebuches ihrer Mutter, deren Vergangenheit besuchen will. Scheinbar war sie nämlich nur hier so richtig glücklich. Hier trifft sie auch auf Claudio und man merkt als Leser recht schnell, dass zwischen den beiden mehr ist, als erwartet.

Persönlich fand ich die Geschichte ganz nett, allerdings ging es in eine andere Richtung, die ich erwartet hatte. Zuerst dachte ich, dass man hier die schönen Orte beschrieben bekommt und ein gewisses Sommerfeeling auftritt. Leider war dem nicht so, denn die Autorin beschäftigt sich doch zu stark auf die Sache zwischen Lavinia und Claudio und man hat hier halt so wieder einen typischen erotischen Roman in den Händen. Irgendwie schade. Für mich war die Reise und das Kennenlernen von Italien einfach zu wenig tiefgründig. Ebenso die Sache mit der Vergangenheit der Mutter.

Das Ende war für meinen Geschmack etwas zu offen. Ich habe aber gesehen, dass es hier noch eine Fortsetzung geben wird und ich muss mal überlegen, ob ich mir diese holen soll, da mich die Geschichte nicht so ganz überzeugen konnte.

Die Charaktere waren ganz nett beschrieben. Lavinia fand ich eigentlich ganz sympathisch und ich konnte auch verstehen, dass man solch eine Reise unternehmen will, so konnte ich ihre Taten eigentlich recht gut nachvollziehen. Claudio war auch ganz toll gezeichnet. Er wirkte auf mich stellenweise sehr geheimnisvoll.

Der Schreibstil war recht locker und flüssig. Man kann das Buch sehr gut und flott lesen. Die Handlung ist auch gut verständlich und man kann dieser wirklich gut folgen.

Das Cover ist recht nett und passend zu einem Sommerroman gestaltet.



Zur Autorin:
Elisa Sabatinelli, geboren 1985, ist halb Katalanin, halb Italienerin. Sie wurde in Fano geboren und wuchs in Barcelona auf. Elisa hat Drehbuch in Spanien studiert, in London bei einer Plattenfirma gearbeitet und ein Architekturbüro geleitet (ohne Architektin zu sein). Mit 28 Jahren wurde sie Mutter und hat das Festival »Cortili Letterari« ins Leben gerufen. Heute lebt sie in Mailand, wo sie im Verlagswesen arbeitet und schreibt.

Quelle: Verlag


Fazit:
3 von 5 Sterne. Nicht ganz überzeugend. Kann ich nur bedingt weiterempfehlen.