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Benutzername: Postbote
Wohnort: Gäufelden
Über mich: Lesen macht mir Spass
Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 57 Bewertungen
Bewertung vom 09.06.2018
Mehr als nur ein Traum
Büchle, Elisabeth

Mehr als nur ein Traum


ausgezeichnet

1961 beschliesst ein Mensch in den Südstaaten der USA einen Mord zu begehen. Dies gelingt ihm.

1963 bekommt Felicitas, wohnhaft in Deutschland, Beruf Fotographin, einen Brief von einem Notar. Darin steht das sie ein Haus in den Südstaaten geerbt hat.
Felicitas ist Jüdin und hat Nazideutschland überlebt, doch plagen
sie seit her traumatische Erlebnisse.
Trotz allem geht sie ihrem Beruf und Leben nach und sie beschliesst, sich auf den Weg in die USA zu machen um ihr Erbe anzutreten.
Zu der Zeit brodeln in den USA sehr stark die Rassenunruhen. Feli, mittlerweile am heissen Mississippi angekommen, geht unbeschwert ihrer neuen Aufgabe entgegen. Sie freundet sich schnell mit ihren schwarzen Nachbarn an, das, einigen Weissen ein Dorn im Auge ist.
Felis geerbtes Haus sieht ziemlich heruntergekommen aus, doch es läßt sich auch einiges richten. Zudem liegt es ziemlich einsam, ländlich.
Auch findet sie freundliche Helfer die ihr zu einem Auto, Job und Pferd raten um mobil zu sein.
Und es kommt wies kommen muss. Es geschehen Unfälle zwischen Schwarzen und Weissen, mit tödlichen Ausgang und Verletzten. Doch kein Weisser wills gewesen sein, schnell schiebt man die Schuld auf die Schwarzen.
Feli bemerkt in was sie da geraten ist, selbst kommen ihre traumatischen Erlebnisse zu Tage. Sie möchte trotzdem helfen. Dabei gerät sie selbst in einen unaufhörlichen, spannend -gefährlichen Strudel.
Ganz krass, auf einmal werden ihre Erbrechte in Frage gestellt.
Und wer wurde 1961 ermordet und wer war der Mörder?

Für mich war dieser Roman ein Lesehighlight.
Die Autorin hat es geschafft, das ich mich Mitten in den turbulenten Ereignissen der Südstaaten, beim lesen gefühlt habe.
Elisabeth Büchle hat einen wunderbaren, sprachlichen Schreibstil verwendet, der mir besonderst aufgefallen ist. Man hörte beim lesen jedes Wasser plätschern, jeden Grasshalm rascheln und man fühlte mit einem Pferd das vor einem Feuer Panik bekam.
Die Ereignisse waren bis zum Schluss immer wieder abwechlungsreich.
Wechselnde Schauplätze, feste Freundschaften und starke Charakter fanden hier ihren Platz.
Die rassistische Atmosphäre der damaligen Zeit hat man beim lesen, gespürt.
Doch auch freudige und Gottgläubige Szenen hat die Autorin nicht vergessen.
Kleine Aussagen von Martin Luther King waren mit eingebaut.
Eine absolute Lesempfehlung.
5 Punkte

Bewertung vom 10.05.2018
Ich bin so frei
Ochs, Ille

Ich bin so frei


sehr gut

Ille Ochs ist hier ein Buch der Aufdeckung von einem ungelebten Leben in ein neues selbstbestimmtes Leben zu finden, perspektivlich, hilfestellend gelungen.
Selbst hinterfrägt sie, haben Sie auch manchmal das Gefühl gelebt zu werden oder sogar im falschen Leben zu stecken und gefangen zu sein?
Für mich immer wieder interessant zu erlesen und zu erkennen was man so alles lernen kann um sich evtl. aus alten Gewohnheiten zu holen. Um dann auch noch Heilung zu erspüren.
Es ist nie zu spät, sich auf die Suche nach einem Leben ohne Käfige zu machen. Von Petra Schulze, Landespfarrerin.

Das Buch hat mich sehr emotional unterhalten. Die Autorin lässt eigene Lebenserfahrungen mit einfliessen.
In 4 Kapiteln kommen tiefergehende Themen, z.Bsp.gelebte Freiheit oder ins eigene Leben finden, zur Betrachtung. Das ungeliebte annehmen finde ich ein starkes Thema und eine Herausforderung an sich selbst.
Sehr ehrlich und direkt schreibt Sie über menschliche Schwächen, Probleme zu sich und mit sich selbst. Sie schreibt aber nicht im Sinne eines Psychologischen Ratgebers. Sie stellt dabei den christlichen Glauben mit in Vordergrund und das Gebet.
Spiritualität und Indentität finden hier ebenso Platz, erklärt zu werden und um gelebt zu werden, wie z.Bsp. Tanztherapeutisch.

Zum Schluss der Unterkapiteln stellt sie sehr direkte Fragen. Diese Fragen haben mich persöhnlich sehr angesprochen und mir Mut gemacht einige auszuprobieren oder gar mich erkennen lassen, wie schlau sie hier hinterfrägt. Es stellen sich Fragen, wie gehe ich mit meinen Gefühlen um? Welche Träume hatte ich als Kind, lebe ich heute einer dieser Träume? Oder trauere ich vergangenen nach oder halte ich was fest was gar nicht mehr im Zuständigkeitsbereich liegt.
Für mich erkenne ich Energieräuber vom wahren Leben.
Ich bin froh das Buch gelesen zu haben.
Sicher werde ich immer wieder nach schauen, was hinerfrägt Ille hier wieder.
Eine mutige Frau die sich geoutet hat, die den Weg der Heilung gesucht und gefunden hat, eine Frau die mit ihrem Buch andere ansprechen möchte.
Der Schreibstil ist flüssig, die Themen nicht belastend, die Tips annehmbar.
4 Punkte

Bewertung vom 30.03.2018
Ein letzter Flug
Austin, Lynn

Ein letzter Flug


ausgezeichnet

Mike Dolan hatte schon mal Krebs und galt lange als gesund. Eine erneute Untersuchung hat bestätigt das sich leider die Krankheit wieder gemeldet hat und ihm ca. noch drei Monate zum Leben bleiben. Während der bekanntgabe der Diagnose im Krankenhaus hört er gleichzeitig Klaviermusik die etwas verstimmt klang. Der Musik folgend sah er die Klavierspielerin die regelmässig im Krebsberatungszentrum vorspielt.
Nach der Musik geht Mike selbstbewusst auf die Künstlerin zu und möchte ihr sagen das, das Klavier verstimmt sei. Somit macht er Bekanntschaft mit Wilhelmina Brewster, eine Musikprofessorin in Rente.
Mike, verwittwet, ist ein sehr Lebensfreudiger Mensch in vielen Dingen, vor allem liegt seine Leidenschaft im Fliegen. Wilhelmina, unverheiratet, ist eher der Mensch, kein Risiko eingehen, Abenteuer und Spontanität als Lebensfreude sind bei ihr Fremdwörter. Ihr lebenlang hat sie nur einseitig für ihren Job in der Musik gelebt. Doch genau hier wurde ihr Arbeitsverhältnis nicht mehr verlängert, sondern, so wie sie es sieht, hat man sie berentet.
Beide Protagonisten sind über 60 und beide stehen vor einem großen Problem.
Wie sollen und möchten beide mit ihrem Schicksal umgehen?
Beide sind Gott vertraut, Wilhelmina eher im strengen Sinne und Mike lebt seinen Glauben eher mit sich im Inneren.
Wilhelmina ist zu dem noch als Ehrenamtliche Patientenbegleiterin für schwer kranke Menschen tätig. Somit trifft sie wieder auf Mike, gerne möchte sie ihm Gott für die kommende schwere Zeit viel näher bringen. Doch Mike bemerkt in Wilhelmina wie wenig sie an Lebensfreude erlebt hat.
Lynn Austin hat hier zwei Charaktere geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, besonderst war mir das Alter Ü 60 symphatisch.
Mir wurde in der Handlung der Geschichte klar, das hier zwei verschiedene Menschen, beide in einer depressiven Phase voneinander lernen können.
Mikes starkes auftreten um Wilhelmina mehr, wie man lebt, zu zeigen, sind besonderst stark beschrieben, da seine Lebenszeit begrenzt ist. Förmlich bemerkt man dies wie Wilhelmina, während des lesens immer mehr aufblüht und sie bemerkt, wie verkrustet sie eigentlich gelebt hat.
Mikes Offenbarung an Wilhelmina lässt sie erschrecken. Für sie wird diese Beziehung immer enger. Die davor dagewesenen Probleme unnichtiger, die Wege führen dahin, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Ein reifer Roman für diese Generation.
Was gibts noch nach einem erfüllten Arbeitsleben? Wie geht man eigentlich mit seiner Lebenszeit um, die man noch hat? Und es ist doch so wichtig miteinander zu kommunizieren und sich auch Älter, auf neues einzulassen.
Für mich ein Buch das sich auf Altersdepression einlässt, es immer Lebensfreude geben darf und schau nach Dir, egal was andere für eine Meinung haben.
Ein toller Schreibstil. Man fühlt beim lesen wie Veränderung sein kann wie man plötzlich mit unerwarteten Dingen umgehen kann.
Dieses Buch wurde vom amerikanischen Verlag abgelehnt da die Protagonisten im vorgerücktem Alter sind.
Für mich stark, tiefsinnig im Ausdruck geschrieben, wie eine Freundschaft, Liebe werden kann, und wie sie nachwirkt, mit in Gottes Glauben.
Mit 60 ist noch lange nicht Schluss.
Volle 5 Punkte.

Bewertung vom 07.02.2018
GO!

GO!


sehr gut

Josef Müller wächst in einer normal, bürgerlichen Familie auf. Mit 18 hat er einen bösen Unfall der ihn zeitlebens an den Rollstuhl fesselt.
Doch Josef lässt sich nicht unterkriegen. Nach dem Motto jetzt erst recht, leben, feiern und es krachen lassen.
Doch auch er muss sich versorgen können und wird Steuerberater.
Diesen Beruf übt er gekonnt und getreu aus.
Seine Klienten vertrauen ihm und er macht sich einen Namen bis in Prominente Kreise. Hier fängt sein wahres Leben erst recht an. Partys, Sex, Drugs and a lots of Money. Wers auf dem Konto hat ist in. So seine jahrelange Meinung und Überzeugung. Teure Jachten super Luxusautos und teurer lecker Schampus waren seine Devise. Seinen Job als Steuerberater nutzt der Lebemann mittlerweile als Anlagenberater mit horenten Gewinnversprechungen und seine Klienten glauben ihm. Anfangs geht es auch eine Weile gut. Doch er verzettelt sich, nimmt Gelder von anderen Kunden um diverse Gewinne noch auszuschütten. Das gemeine Hamsterrad läuft und läuft, doch mittlerweile gegen ihn.
Er kann die Gewinne nicht mehr auszahlen, es gibt keine Gewinne mehr. Sein Spiel fliegt auf, sein Leben geht über in die kriminelle Komponente. Seine Gläubiger verfolgen ihn und er wird sogar vom FBI gesucht, nach einer Flucht durch Amerika.
Doch er wird gefasst.
Nun sieht auf einmal alles anderst aus. Wo sind die meintlichen Freunde, wo ist seine Frau?
Die Party ist vorbei und mittlerweile werden sogar, 5,- Euro geschätzt.
Sein Vater besucht ihn im Gefängnis. Dieser gibt ihm ein kleines Büchlein mit viel christlichen Inhalten.
Was hat Josef Müller mit Gott zu tun, frägt er sich selbst.
Doch seine Zeit im Gefängnis verändern ihn und seine gesammte Lebenseinstellung. Er hat sehr viel Zeit und will sein Schurkendasein beenden. Und er tritt vor Gott.
Dieses Buch hat mich schon ganz gut unterhalten.
Josefs Leben hatte sicher schöne schillernde Momente, doch tauschen hätte ich mit ihm nicht wollen.
Er musste feststellen das er, selbst von den Frauen nur seines Geldes wegen geliebt wurde.
Seine schlimmste Last war der Rucksack des betrügens, viele Anleger hassen und meiden ihn. Verstehen kann ich dies sehr gut.
Doch es gibt noch einen anderen Josef Müller, der durch Vaters christliches Büchlein, einen anderen Weg, christlich im Glauben geht. Er hat zu Gott gefunden, ein Gott, der selbst dem schlimmsten Schurken vergibt, wenn er ihn nur stark und lang genug drum bittet.

So erzählt Josef aus seinem Leben und erzählt die Selbsterkenntnis seines Wesens, seiner Schwachstellen und die Gier nach immer mehr Geld.
Vor allem lässt ihn Gott nicht mehr los. Hier spürt er auf einmal Liebe, ein gut Tun, je länger er sich damit befasst. Er möchte es nicht für sich behalten, geht in die Gesellschaft und möchte mitteilen das er Vergebung erfahren hat, vor Gott.
Josef ist hier im Buch ehrlich zu sich, ist reumütig, lernbereit und möchte nie mehr Schurke sein.
Ehrlich ist er auch das er kein Geld mehr an seine Gläubiger auszahlen kann.

Temporeich hat er geschrieben. Beim lesen sprüht seine Gottgläubigkeit gerade einem entgegen.
Ich wünsche Josef trotz allem, alles gute, und das er auf diesem Wege bleibt.
4 Punkte

Bewertung vom 28.01.2018
Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur
Wulf, Andrea

Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur


ausgezeichnet

Dieses Buch war mein Lesehighlight für 2017.
Humboldt, Naturforscher und schon 150 Jahre Tot. Was kann man in so einem dicken Buch alles erfahren? Zuerst dachte ich an langweilige und verstaubte Museumsinformation. Doch ich wurde eines besseren belehrt.
Interessant fand ich, das die Autorin, selbst auf die örtlichen Spuren von Humboldt gereist ist.
Das Cover find ich sehr einladend und exotisch. Das verführt das Buch in der Buchhandlung in die Hand zu nehmen.

Über Humboldt wusste ich nicht sehr viel, nur das sein Name oft auf der Welt erwähnt wird. Sei es zu öffentlichen Einrichtungen oder auch gegenüber der Natur.
Zuerst möchte ich beschreiben wie mir Humboldt immer mehr ans Herz gewachsen ist, während des lesens. Sein Charakter, ein rastloser Naturforscher, sein Wirken und Werken haben bei mir tiefen Respekt hinterlassen.
Nicht zu vergessen wie die damalige Forschungsausrüstung war.
Besonderst stach für mich heraus, wenn er auf der Bildfläche erschien, war es bei Events oder sonstigen Einladungen. Er redete und erzählte und duldete kaum Gegenkommentare, bis er seine Naturerlebnisse zu Ende erzählt hatte. Und Humboldt wurde ja richtig alt.
Andrea Wulf beschreibt sämtliche Naturforschungsreisen, von Humboldt und seinem Team, so abenteuerlich, hautnahfühlend und unterhaltsam realistisch.
Ob es die besteigung des Chimborazo war, oder Wasserproben vom Orinoco genommen wurden, die Ergebnisse seiner Forschungen haben bis heute Stellenwert. Vor allem entdeckte er schon damals das die Natur rund um den Globus, miteinander zusammen wirken. Das eine geht ohne das andere nicht. Schon die damalige (1800) zerstörung der Natur, sah er als Fakt des Klimawandels an.

Viele weitere Reisen hat der Naturforscher unternommen.
Vor allem hat er seine Entdeckungen in vielen Büchern festgehalten, äußerst Detailgenau.
Auch hier wieder auffallend seine rastlose Art.
Sein Lebenslauf im Buch bezieht sich auch auf sein Privatleben. Geheiratet hat Humboldt nie.
Seine vielen Schöpfungsreichen Freundschaften zu anderen Forschern haben das Leben und miteinander Wirken ebenso berreichert. Ihn verband eine lebenslange Freundschaft zu dem damaligen amerikanischen Präsidenten Thomas Jefferson, der ebenfalls die Natur liebte.
Gern hat er wirklich überall gelebt, außer in Berlin. London und Paris waren für ihn vollkommener.
Interessant fand ich, nach dem Tot von Humboldt, das die Autorin die weiteren Wirken, Beeinflussungen und Nutzen des Naturforschers erklärt werden. Als Thema: Entwicklung der Ideen und Schutz der Natur, lehrreich, wie spannend zu erlesen.
Ein tolles Buch, spannender Geschichtsunterricht, Naturschutzempfehlung.
5 volle Punkte.

Bewertung vom 22.11.2017
Ich wollte wissen, was Liebe ist... (eBook, ePUB)
Aue, Bastian

Ich wollte wissen, was Liebe ist... (eBook, ePUB)


sehr gut

Das Cover sticht nicht stark hervor, dafür gibts grüne Herzen, als Blätterform auf gesprenkeltem Hintergrund. Das machts interessant. Ist das die grüne softe Liebe? Dafür war der Inhalt stark.
Bastian Aue sagt, nur die Liebe ist wirkungsvoll um uns und unsere Welt zu vereinen. Da muss ich ihm recht geben.
Liebe ist.... so fangen die kleinen weisen Sätze im Buch an. Liebe ist...ganz in Ruhe einen leckeren Kaffee zu trinken. Liebe ist.... Heilsam, Liebe ist... Balsam für die Seele.
Viele weitere kleine Hoffnungsträger zu Liebe ist... machen das Buch zu einem frohen, aufmunteren Lesevergnügen. Vor allem kleine Weisheiten zu Liebe ist.... bringt der Autor auf den Punkt, was alles zu Liebe werden kann oder sogar ist. Erst beim Lesen der Sätze fällt auf was man alles als Liebe ist... bezeichnen kann.
Während des Lesens hoffte ich auf Liebe ist... die Bücher und das Lesen, dies hat der Autor nicht vergessen.
Bewusst liegt hier zu Liebe ist... nicht nur die Liebe zum Partner/in, sondern viel mehr auf Dinge in unserem facettenreichen Leben.
Das Buch lädt einen ein, immer wieder nach zu lesen.
Auf jeder Seite steht ein neuer Liebe ist... Satz. Die geben einem ein neues Bewusstsein.
Das Büchlein ist klein gehalten und passt in jede Handtasche, zum Nachschlagen und lesen für unterwegs.
4 Punkte

Bewertung vom 22.11.2017
Herzensmensch
Wolfers, Melanie

Herzensmensch


ausgezeichnet

Schon der Titel und das Cover haben mich angesprochen.
Besonderst überrascht hat mich der Inhalt zum Thema Freundschaft. Tiefgründige und Aussagekräftige Sprüche über alle Arten von Freundschaft.
Die Autorin berührt mit Ihren Sprüchen die facettenreiche Freundschaftsseele.
Sehr schön fand ich die Themenaufteilung zu was es alles Freundschaftssprüche gibt. "Freundschaft zu sich selbst", fand ich sehr spannend, allein schon deswegen lohnt es sich immer wieder hier nachzuschlagen.
Wie schon eine andere Rezensentin beschrieben hat, erwartet hier den Leser sehr viel Neues an Sprüchen und Weisheiten.
Man kommt selbst zum Nachdenken und Überdenkt auch mal seine ganz eigenen Freundschaften.
"Vom Glück der Freundschaft" oder "Wahre Freunde", und ganz Wagemutig jemanden zu Vertrauen, bringen weitere Impulse sich mehr und mehr auf das Thema Freundschaft einzulassen.
Stichworte was eine Freundschaft aushält oder das man dort seine Schwächen zeigen darf, macht einem selbst Mut und man mag ausprobieren.
Hier mag man immer wieder schmökern.
Das Büchlein hat ein Handtaschenformat und mit 100 Seiten überschaubar geschrieben.
Ein Starkes Nachwort der Autorin hat mich voll überzeugt.
Ein Ideales Geschenk fürs ganze Jahr.
5 Punkte

Bewertung vom 09.09.2017
Das Haus der Geschichten
Franke, Thomas

Das Haus der Geschichten


gut

Marvin ist schon länger ohne Job. Seine Jobvermittlerin meint endlich die richtige Arbeit für ihn gefunden zu haben. Er soll in einem Antiquariat als Buchgehilfe mitarbeiten.
Marvin lebt sonst mit seinem Leihkater Poseidon in einer alten sanierungsbedürftigen Wohnung, in Berlin.
Marvin sagt dem Job zu und taucht bei dem Buchhändler auf. Schon die Stimmung ist genial geschrieben als Marvin die Buchhandlung betritt.
Rasmus, der Buchhändler klärt Marvin über die Buchhandlung auf. Er erklärt ihm auch das es im Buchladen, im Keller, ein Antiquariat gibt das sich narratorische Apotheke nennt. In den alten Apothekerschubladen befinden sich unerwartete Geschichten die den Leser auf eine ungewöhnliche Reise nehmen.
Ich war gespannt was mich erwartete.
Ich muss ehrlich sagen das ich absolut kein Fan von Fantasygeschichten bin. Bestimmt ist deswegen bei mir der Funken in den Geschichten, absolut nicht übergesprungen. Die Geschichten enthielten schon Fantasy und ausgefallenes an Idee, die aber mich nicht so fasziniert haben.
Die Geschichte rund um Marvin, die Handlung in der Buchhandlung, Rasmus als charakterstarken Menschen und seine liebe Enkelin, haben mich indess sehr verständlich unterhalten. Hier hätte ich mir im ganzen eine Runde Geschichte mit mehr Inhalt gewünscht.
Schade, ich vergebe nur 3,5 Punkte, weil mich die Geschichten in den Geschichte nicht voll überzeugt haben.

Bewertung vom 10.08.2017
Das Café unter den Linden
Weng, Joan

Das Café unter den Linden


ausgezeichnet

Fritzi die Provinzpflanze aus Schwaben kommt voller Sehnsucht und Träumen in Berlin an. Sie möchte Drehbuchautorin werden, ihr Plan steht fest. Sie möchte auf anraten ihres Vaters den Grafen von Keller aufsuchen. Der Graf hat dem Vater einmal ein Versprechen abgegeben, das er seiner Tochter behilflich sein könnte, wegen der Berufswahl.
Fritzi bekommt nach ihrer Ankunft in Berlin von einem erst netten Mann eine genaue Beschreibung zu des Grafenvilla, doch der Wegweisende Mann, entpuppte sich auch als Dieb. Mutig macht sich Fritzi trotzdem auf den Weg zur Grunewaldvilla. Ein eisernes, verrostetes Tor und ein Wildwuchs an Garten erwarteten sie. Hier soll der Graf wohnen?
Selbstbewusst betritt Fritzi das Grundstück, unterm Arm ihre Orga- Privat Schreibmaschine.
Berlin 1925, das Leben blüht, die Tanzsääle sind voll, die Künstler fröhnen mit ihrer Kunst, die Bohemenhafte atmosphäre lässt keine Wünsche offen.
Und die Villa des Grafen scheint im ersten Augenblick der Ort des Lüsterns und Seaucen zu sein. Mitten drin ist Fritzi, mit ganz anderen Vorstellungen und Hoffnungen.
Doch ihr kleiner Traum kommt in bewegung, sie bekommt eine Anstellung beim Grafen als Tippfräulein. Und sie hat einen guten Draht zu der illustren Gesellschaft und findet Anschluss ins 20 Jahre Partyleben und findet dort auch Freunde. Sie besucht die Namhaften Tanzlokale, Varietes und vor allem das Cafe "Unter den Linden", wo sie den Sänger Johnny Gable kennenlernt.....
Joang Weng ist hier ein wunderbar, atmosphärischer Unterhaltungsroman im zwanziger Jahrstil gelungen. Die Atmosphäre dieser Zeit begleitet einen Ausdrucksstark durchs ganze Buch. Zu der Zeit lebende Literaten und Verleger finden hier ihren Platz, die Fritzi und Freunde begleiten. Verliebte Beziehungsatmosphäre, Eifersüchte, Hoffnung auf Bettgeschichten, verbotene Schwulenliebe und vulgäre Peitschenhiebe, machen die Geschichte zu einem bunten Treiben an Ereignissen und ist angenehm zu lesen. Hoffnungsvolle Exitstenzträume, feste Freundschaften, Selbsterkenntnisse und evtl. Zweckehen machen die Geschichte weiter abwechslungsreich. Vor allem sind der Autorin hier sehr oft Überraschungseffekte in den Handlungssträngen gelungen.
Mit einem schönen und angenehmer Schreibstil kann man das Buch Genießen.
Beim lesen taucht man immer tiefer mit Fritzi und ihren Träumen mit ein, ins Berlin der 20 iger Jahre.
5 Punkte

Bewertung vom 21.07.2017
Heute ist dein Tag
Osteen, Joel

Heute ist dein Tag


sehr gut

Der Titel und das Cover des Buches haben mich gleich angesprochen. So war ich auf den Inhalt um so mehr gespannt.
Joel Osteen zählt zu den einflussreichsten christlichen Autoren und Pastoren unserer Zeit. Ich selber habe ihn vor dem Buch noch nicht gekannt.
Momentan kann ich sagen das mich Osteen mit seinem Buch seelisch, christlich und kompetent auch gegenüber einigen Hamsterrädern die ich "lebte", und nun eine änderung vorhabe, berührt und angesprochen haben.

Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt.
1. Sind die 8 Wege wie man mit Gott verbunden bleiben kann.
Ich war echt überrascht wie ehrlich er geschrieben hat.
Z.Bsp. Achten sie darauf was sie über sich selbst sagen. Da gibt es die einfachen Worte, "ich bin", so ungeschickt, oder ich bin so alt, oder ich bin langsam. Er schreibt das man diese Aussagen auch wirklich lebt über den Tag, und dies unbewusst spürbar.
Als Lösung gibt er an: Man soll die guten Dinge schon morgens zu sich einladen. So etwa: ich bin stark, ich bin talentiert, ich bin erfolgreich oder auch diszipliniert. Somit lädt man auch gleichzeitig das Wohlwollen Gottes mit ein.
Denn Osteen schreibt, jeder Mensch ist ein Meisterwerk Gottes.
Dazu gibt er noch treffende Bibelstellen an, die man begleitend mit eigener Bibel lesen kann. Er animiert einen dazu zu handeln.
Noch zwei Themen von den 8 Wegen sind: Lassen sie alle negativen Erfahrungen hinter sich, oder wählen sie sorgsam aus mit wem und was Sie sich umgeben.
Hilfreich beschrieben, oft so gelebt von vielen der Gesellschaft. Ein ertappen seines oder eines Lebensstils, das allerdings zum umdenken anrührt.
Bewusstmachen einiger Lebensweisen, vor allem, ein angenehmer Vorschlag Gott mit einzubinden auf eine nicht aufdringliche Art. Lebensstationen, wie Krankheit, Misserfolge stellt Osteen so dar, das Gott einen da führt, da er ja noch was besseres mit einem vorhat.
Sehr gut hat mir gefallen, das Menschen die einen umstimmen wollen oder einem nichts gutes einreden möchten, einfach an Gott übergeben und sie ihm überlassen sollen. Sich sozusagen frei machen.
Es gab auch einige Passagen, mit denen ich nicht ganz einig war an Aussage. Das evtl. eine Depression mit Gottes Glaube geheilt werden kann. Da meine ich, das eine ärztliche, proffesionelle Begleitung, mit dazu noch besser wäre.
2 und 3 gibt weiter positive Tips, mit Gottes Hilfe Hürden zu überwinden oder mehr Verantwortung für sich zu übernehmen.
Gottes Versprechen für jedes Bedürfniss: 70 Seiten Bibelverse für viele Stationen im Leben. Trauer, Hoffnung, Liebe, Geduld, etc. Annimiert sehr zum Nachschlagen, je nach Lebenssituation.
Des weiteren gibt es einen Bibelleseplan für ein Jahr.
Positive Aussagen für unser tägliches Leben.
Vertraut fest darauf, das es geschieht, dann geschieht es auch. Markus 11,23 GN.
Bei einem angenehmen und überzeugenden Schreibstil, kann dieses Buch zu einem Begleiter, Gottes Glaube und Kraft zu erspüren, werden.
4 Punkte