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Golden Letters
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Bewertungen

Insgesamt 460 Bewertungen
Bewertung vom 27.06.2022
Lonely Heart
Kasten, Mona

Lonely Heart


sehr gut

Rosie Hart ist Fan der ersten Stunde, deshalb kann sie es kaum fassen, dass die erfolgreiche Band Scarlet Luck zusagt, als Gast in Rosies Webradio-Show zu kommen.
Doch im Interview geht alles schief, was nur schiefgehen kann und muss dann sogar abgebrochen werden.
Nicht nur online wird Rosie danach angefeindet, auch im echten Leben bekommt sie den Hass der Fans zu spüren, bis sogar die Jungs von Scarlet Luck eingreifen müssen.
Als der Schlagzeuger Adam Sinclair Rosie aus einer unschönen Situation heraushelfen kann, erkennen und verstehen sie den Schmerz im jeweils anderen. Doch können sie alle Masken fallen lassen?

"Lonely Heart" von Mona Kasten ist der erste von zwei Bänden, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Rosie Hart und des zwei Jahre älteren Adam Sinclair erzählt wird.

Ich mochte ja besonders die Again-Reihe von Mona Kasten richtig gerne und deshalb habe ich mich sehr auf "Lonely Heart" gefreut und habe natürlich gehofft, dass es mir gefallen wird!
Und was soll ich sagen? Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen!

Sowohl Rosie als auch Adam mochte ich echt gerne.
Rosie liebt Musik und hat sich mit ihrer Webradio-Show in Los Angeles selbstständig gemacht.
Sie ist sehr einfühlsam und versucht ihren Gesprächspartnern ein gutes Gefühl zu geben und hört ihnen wirklich zu.
Die Band Scarlet Luck begleitet sie schon vom ersten verwackelten Video und die Musik hat ihr durch eine schwere Zeit geholfen. Deshalb ist es für Rosie etwas ganz Besonderes, dass Scarlet Luck zugesagt hat, zu ihr in die Rosie Hart Show zu kommen.

Adam ist der Schlagzeuger der Band und hat sich seit einem Vorfall von vor drei Jahren komplett verändert und sich stark zurückgezogen. Nur die Musik bringt sein Gedankenkarussell zum Verstummen, doch die Termine rund um ihre Auftritte machen Adam schwer zu schaffen, sodass er immer häufiger zum Alkohol greift, um sich zu betäuben.

Die Geschichte der beiden erzählt Mona Kasten mit leisen und sehr einfühlsamen Tönen. Die Handlung ist etwas vorhersehbar, was mich aber überhaupt nicht gestört hat, denn Rosie und Adam konnten mich von der ersten Seite an mitreißen! Dabei sehen die beiden sich sehr selten im realen Leben und so durften wir auch viele Chatverläufe lesen.
Ich hätte mir gewünscht, dass im ersten Band noch eine wichtige Frage geklärt worden wäre, auch wenn es ein paar Andeutungen gab, durch die man sich die Antwort schon denken kann.
Aber auch so ist "Lonely Heart" meinen hohen Erwartungen gerecht geworden und nach diesem spannenden Ende freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band!

Fazit:
"Lonely Heart" von Mona Kasten ist ein großartiger Auftakt, der mich von der ersten Seite an mitreißen konnte!
Die Geschichte von Rosie und Adam überzeugt mit leisen, einfühlsamen Tönen und die beiden haben mir richtig gut gefallen!
Es war ein bisschen vorhersehbar und ich hätte mir auch gewünscht, dass eine Sache noch in diesem Band aufgelöst worden wäre, trotzdem hat es mir sehr gut gefallen und ich kann den zweiten Band kaum erwarten!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter!

Bewertung vom 26.06.2022
Wenn ein Stern erstrahlt / Crescent City Bd.2
Maas, Sarah J.

Wenn ein Stern erstrahlt / Crescent City Bd.2


gut

"Wenn ein Stern erstrahlt" von Sarah J. Maas ist der zweite Band der Crescent City Reihe, der aus den personalen Erzählperspektiven der Halb-Fae und Sterngeborenen Bryce Quinlan, des Malakhims und Ersten Offiziers der 33. Reichslegion Hunt Athalar, des Kronprinzen der Valbara-Fae Ruhn Danaan, des Meermannes und Leiter des Geheimdienstes der Flusskönigin Tharion Ketos und des Wolf-Gestaltwandlers Ithan Holstrom erzählt wird.

Mit seinen gut neunhundert Seiten ist das Buch sehr umfangreich, womit ich generell kein Problem habe, wenn es dann wenigstens spannend gewesen wäre. Aber gefühlt ist kaum etwas passiert!

Mit Sofie Renast verschwindet eine Agentin der Rebellen und auch ihr jüngerer Bruder Emile ist nicht auffindbar. Die beiden sind die letzten Nachkommen einer sehr seltenen Gestaltwandler-Art und so machen sich viele auf die Suche nach Emile und seinen Kräften. Auch die Ophion-Rebellen suchen nach Emile und schon bald werden auch Bryce und ihre Freunde in die Sache der Rebellen verwickelt, auch wenn Bryce sich bedeckt halten und keine gemeinsame Sache mit den Rebellen machen will.
Klingt erst mal vielversprechend, aber besonders von der Suche nach Emile hatte ich mir mehr versprochen, denn diese verlief schon bald im Sande und auch die Auflösung hat mich nicht vom Hocker gehauen.

Dafür haben wir wieder ein wenig mehr über Danika Fendyrs Nachforschungen erfahren, die auf ein weltveränderndes Geheimnis gestoßen ist. Ich fand es tatsächlich spannend, dass Bryce auch zwei Jahre nach Danikas Tod immer noch Geheimnisse ihrer besten Freundin aufdeckt, auch wenn es für Bryce bedeutet, dass es viele Seiten an Danika gab, die Bryce nicht kannte.
Es gab Stellen, die sich gut lesen ließen, aber auch sehr viele Längen, wo mich die Handlung kaum fesseln konnte und es sich sehr gezogen hat!
Ein paar Wendungen konnten mich überraschen, aber ich hatte mir echt deutlich mehr von diesem zweiten Band erhofft. Auch der Ortswechsel am Ende hat mir ehrlich gesagt nicht gut gefallen und ich bin gespannt, wie dieser sich auswirken wird und wie viel Anteil an der Geschichte die Bewohner dieses Ortes im dritten Band bekommen werden.

Bryce war mir schon im ersten Band nicht komplett sympathisch. Auch hier war sie mir wieder zu vulgär und auch ein wenig zu überheblich. Sie hat die Stadt gerettet und hasst die Aufmerksamkeit, die ihr nun geschenkt wird, doch sie zögert nicht, um die Privilegien, die sich ihr als Prinzessin der Fae bieten, zu nutzen, allerdings will sie auch unabhängig bleiben, was nicht ganz gepasst hat.
Sie ist auch mitfühlend und gerissen, aber es hat mich an einer Stelle doch erschreckt, wie weit Bryce gehen würde, um ihren Willen zu bekommen.
Hunts Gedanken drehen sich fast nur noch um Bryce und wie er sie schützen kann, dabei kann diese gut auf sich selbst aufpassen. Ich fand es schade, dass man die beiden fast nur noch im Doppelpack bekommen hat, weil Hunt sich meines Erachtens ein wenig verloren und sich kaum weiterentwickelt hat.

Die Liebesgeschichte hat mir im ersten Band schon nicht so gut gefallen, weil ich mir da einen anderen Love-Interest für Bryce gewünscht hätte, und auch im zweiten Band konnte mich die Liebesgeschichte nicht begeistern.
Hunt und Bryce sind mir mit der Zeit einfach nur auf die Nerven gegangen. Obwohl sie es langsam angehen wollten, was ich zu Beginn echt überraschend und erfrischend fand, fallen sie schon bald ständig übereinander her. Außerdem fand ich eine Entwicklung einfach unrealistisch, die etwas mit dem Label zu tun hat, das sie ihrer Beziehung geben.
Meine Lichtblicke waren da Ruhn Danaan und Ithan Holstrom, denn die beiden mochte ich richtig gerne und hier hatte ich Spaß beim Lesen! Ruhns Liebesgeschichte hat mir jetzt schon besser gefallen als die von Bryce und Hunt und auch Ithans Handlungsstrang verspricht spannend zu werden!

Was mir wieder gefehlt hat, war eine Karte, die über Crescent City hinausgeht. Wir dürfen in der Geschichte oft einen Blick über die Stad

Bewertung vom 22.06.2022
Kein Rockstar für eine Nacht / Stage Dive Bd.1
Scott, Kylie

Kein Rockstar für eine Nacht / Stage Dive Bd.1


gut

Als Evelyn Thomas am Morgen nach ihrem einundzwanzigsten Geburtstag in Las Vegas aufwacht, ist sie nicht alleine.
Sie kann sich an die vorherige Nacht nicht erinnern, sehr zum Unmut des attraktiven Unbekannten, der sich als David Ferris entpuppt, berühmter Gitarrist der Band Stage Dive und Evelyns rechtmäßig angetrauter Ehemann.
Evelyn würde sich am liebsten sofort scheiden lassen, doch je besser sie David kennenlernt, desto mehr möchte sie der Beziehung eine Chance geben, aber kann das mit den beiden klappen?

"Kein Rockstar für eine Nacht" ist der Auftakt von Kylie Scotts Rockstar Reihe, der aus der Ich-Perspektive der einundzwanzig Jahre alten Evelyn Thomas erzählt wird.

Evelyns großer Plan sah vor, dass sie in die Fußstapfen ihres Vaters treten und Architektin werden würde. Was ihr Plan nicht vorsah, war, dass sie am Morgen nach ihrem einundzwanzigsten Geburtstag in Las Vegas aufwacht, mit einem Tattoo mit dem Namen ihres frisch angetrauten Ehemannes auf dem Hintern. Sie kann sich an nichts erinnern und würde sich am liebsten sofort wieder scheiden lassen, doch dann lernen die beiden sich besser kennen.

Evelyn ist sehr organisiert, deshalb bringt sie ihre spontane Hochzeit echt aus dem Gleichgewicht. Durch David lernt sie das grelle und bunte Leben eines Rockstars kennen, in dem der schöne Schein eben nicht alles ist.
Mir war Evelyn ein wenig zu sprunghaft und ich konnte manche ihrer Gedankengänge nicht ganz nachvollziehen, so war ich beispielsweise überrascht, wie sie vom Punkt Scheidung an den Punkt gekommen ist, dass sie und David es doch miteinander versuchen sollten.

David ist eigentlich ein lieber Kerl, der leicht aufbraust und leider oft ein wenig überreagiert, aber auch ihn mochte ich eigentlich ganz gern, von seinem anfänglichen Verhalten Evelyn gegenüber mal abgesehen. Sowohl bei David als auch bei Evelyn hat mir ein wenig die Tiefe gefehlt.
Von der Band Stage Dive, in der David als Gitarrist und Songwriter agiert, haben wir leider nicht allzu viel gesehen, was ich schade fand, denn Mal, Jimmy und Ben fand ich schon ganz interessant, aber sie erzählen ihre Geschichten ja in den drei Folgebänden, sodass man sie in diesen besser kennenlernen wird. Besonders auf Mals Geschichte freue ich mich sehr!

Die Geschichte konnte mich ehrlich gesagt lange nicht wirklich fesseln.
Von der spontanen Hochzeit mal abgesehen, ging es mir mit Ev und David viel zu schnell.
Ihre Zeit in Monterey konnte mich nicht begeistern, dafür haben mir die letzten hundert Seiten deutlich besser gefallen, weil die beiden da die Zeit bekommen haben, um zu reflektieren und herauszufinden, was sie wirklich wollen. Das Ende hat für mich echt noch was rausgeholt, allerdings hatte ich mir deutlich mehr von diesem Buch erhofft!

Fazit:
"Kein Rockstar für eine Nacht" von Kylie Scott konnte mich lange Zeit nicht wirklich fesseln.
Mir ging es mit Evelyn und David viel zu schnell und manche von Evelyns Gedankengängen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, aber die letzten gut hundert Seiten konnten für mich doch noch was rausholen.
Ich vergebe schwache drei Kleeblätter.

Bewertung vom 18.06.2022
Die Schattenheilerin / Prison Healer Bd.1
Noni, Lynette

Die Schattenheilerin / Prison Healer Bd.1


sehr gut

Seit Kiva Meridan vor zehn Jahren in das brutale Gefängnis Zalindov gekommen ist, versucht sie ihr bestes, um zu überleben.
Als die Rebellenkönigin Tilda nach Zalindov geschickt wird, muss Kiva als Gefängnisheilerin nicht nur herausfinden, was Tilda fehlt, sondern sich auch dem ihr auferlegten Elementarurteil unterziehen, um Tilda zu retten.
Vier unmögliche Prüfungen liegen vor Kiva, die Schuld oder Unschuld beweisen sollen.
Noch nie hat jemand alle vier Prüfungen überlebt und ist Zalindov entkommen, wird Kiva es schaffen?

"Die Schattenheilerin" ist der erste Band von Lynette Nonis Prison Healer Trilogie, der aus der personalen Erzählperspektive der siebzehn Jahre alten Kiva Meridan erzählt wird.

Als Kiva sieben Jahre alt war, kam sie gemeinsam mit ihrem Vater Faran nach Zalindov, dem brutalen Gefängnis von Wenderall, dem noch nie jemand entflohen ist.
Nach dem Tod ihres Vaters hat sie seine Stelle als Gefängnisheilerin bekommen und wartet sehnsüchtig auf den Tag, an dem ihre Familie sie endlich befreien kommt. Bis dahin versuchte sie alles, um am Leben zu bleiben, was auch bedeutet, dass sie Rooke, dem Vorsteher des Gefängnisses, berichtet, was so in Zalindov vor sich geht, sehr zum Unmut der anderen Gefangenen.

Kiva ist eine talentierte Heilerin, sie ist sehr klug und handelt überlegt. Außerdem bleibt sie eher für sich, nur mit Tipp, einen kleinen Jungen hat sie sich angefreundet, der ihr auf der Krankenstation zur Hand geht.
Auch mit der neuen Aufseherin Naari und dem gut aussehenden und freundlichen Jaren freundet Kiva sich nach und nach an, obwohl sie vorsichtig sein will, denn Freundschaften sind immer ein Risiko in Zalindov.
Ich mochte Kiva richtig gerne und auch Jaren, Naari und Tipp sind mir immer mehr ans Herz gewachsen. Ich fand es sehr schön zu sehen, wie die widerspenstige Kiva in deren Gegenwart immer weiter aufgetaut ist und die Freundschaft irgendwann auch zugelassen hat!

Das Buch ließ sich richtig gut lesen und die Handlung konnte mich von Anfang an mitreißen!
Das brutale Gefängnis Zalindov ist ein spannender Schauplatz, auch wenn ich es etwas schade fand, dass man kaum was über die Welt außerhalb der Gefängnismauern erfährt, denn das wenige, was man erfahren hat, klang echt vielversprechend. Aber da das Buch erst der Auftakt einer Trilogie ist, hoffe ich darauf, dass wir in den Folgebänden mehr von dieser Welt sehen dürfen!

Bücher, in denen die Elemente eine Rolle spielen, mag ich ja immer sehr gerne und auch hier hat es mir sehr gut gefallen!
Fast ausschließlich Angehörige der Königsfamilie von Evalon beherrschen Elementarmagie und können so ein oder zwei Elemente kontrollieren.
Als die Rebellenkönigin Tilda Correntine nach Zalindov gebracht wird, muss sie sich dem Elementarurteil stellen.
Das Urteil umfasst vier Prüfungen, die sich nach den vier Elementen richten.
Mithilfe dieser Prüfungen wird über die Schuld oder Unschuld einer Person entschieden und wenn diese Person alle vier Prüfungen überlebt, dann gilt das als Beweis ihrer Unschuld und sie kommt frei. Doch Tilda ist nicht in der Verfassung für die Prüfungen, sodass Kiva sie an ihrer Stelle ablegen soll.
Neben den mitreißenden Prüfungen des Elementarurteils geht noch eine mysteriöse Krankheit in Zalindov um, für die Kiva den Auslöser sucht, sodass es nie langweilig wurde!

Eine Auflösung fand ich ein wenig vorhersehbar, eine andere Auflösung direkt am Ende des Buches kam sehr überraschend und ich fand diese fast schon zu sehr aus der Luft gegriffen. Es gab zwar kleine Hinweise, aber da man keine richtige Erklärung bekommen hat, bin ich echt noch unschlüssig, was ich davon halten soll.
Dennoch hat mir dieser Auftakt richtig gut gefallen und ich werde die Reihe definitiv weiterlesen, denn ich bin sehr gespannt, wie es mit Kiva weitergehen wird!

Fazit:
"Die Schattenheilerin" von Lynette Noni ist ein spannender Auftakt der Prison Healer Trilogie!
Ich mochte Kiva und Jaren, aber auch Tipp und Naari richtig gerne

Bewertung vom 12.06.2022
Wie verführt man einen Lord? / Bridgerton Bd.3
Quinn, Julia

Wie verführt man einen Lord? / Bridgerton Bd.3


sehr gut

Sophie Beckett dient der Familie Penwood als Hausmädchen, doch als sich die Möglichkeit bietet, den legendären Maskenball der Familie Bridgerton zu besuchen, zögert Sophie nicht.
Sie erlebt einen wunderschönen Abend, den sie nie vergessen wird, auch weil sie Benedict Bridgerton kennenlernt und ihm sofort verfällt.
Er darf jedoch nicht erfahren, wer sie ist, auch als sie sich zwei Jahre später überraschend wiedersehen.

"Wie verführt man einen Lord?" ist der dritte Band von Julia Quinns Bridgerton Reihe, der aus den personalen Erzählperspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Sophie Beckett und des dreißig Jahre alten Benedict Bridgerton erzählt wird.

Sophie ist die uneheliche Tochter des Earl of Penwood, der sie als sein Mündel ausgab und bei dem sie bis zu dessen Tod lebte, sehr zum Unmut seiner Frau Araminta. Nach dem Tod des Earls durfte sie weiterhin in dessen Hause leben, doch arbeitete fortan als Dienstmädchen und wurde von Araminta schamlos ausgenutzt.
Als sich ihr die Chance bot, den Maskenball der Bridgertons zu besuchen, entflieht Sophie für einen Abend ihrem harten Alltag und ist sofort verzaubert von Benedict Bridgerton.
Doch als er sie zwei Jahre später aus einer gefährlichen Situation rettet, scheint er sie nicht wiederzuerkennen, allerdings prickelt es noch immer zwischen den beiden.

Nachdem mir die ersten beiden Bände richtig gut gefallen haben, war ich sehr gespannt auf den dritten Band. Schon der Klappentext hat verraten, dass die Geschichte sehr an Aschenputtel erinnern würde und so kam es dann auch, was mir ehrlich gesagt nicht so gut gefallen hat. Allerdings konnte mich die Handlung nach dem Maskenball doch auch positiv überraschen!

Sophie ist freundlich und liebevoll, aber auch sarkastisch. Sie weiß, was sie möchte und was sie nicht möchte und steht für sich ein. Es war hart für sie, die ersten Jahre ihres Lebens als Mündel des Earls Luxus kennenzulernen, während sie nach seinem Tod hart arbeiten musste, weil sie so ein schöneres Leben kennenlernen durfte.
Benedict ist der zweitälteste Sohn der Bridgertons und hat bei Weitem nicht so viele Verpflichtungen wie sein älterer Bruder Anthony. Seine Mutter verzweifelt so langsam daran, dass er noch immer keine Braut ausgesucht hat, doch Benedict hat die Richtige einfach noch nicht gefunden, bis er bei dem Maskenball der Bridgertons eine geheimnisvolle Dame in Silber kennenlernt, von der er sofort fasziniert ist und die er nie wieder aus dem Kopf bekommt.

Bei Sophie und Benedict war es Liebe auf dem ersten Blick, doch ihr Standesunterschied hat eine Heirat ausgeschlossen, was es spannend gemacht hat. Ich muss aber sagen, dass mir Sophie und Benedict nicht ganz so gut gefallen haben. Mir ging es viel zu schnell mit den beiden und ich fand es nicht in Ordnung, dass Benedict nicht lockergelassen hat und immer wieder versucht hat, Sophies Entscheidung in einer Sache zu ändern.
Obwohl mir die Liebesgeschichte an sich nicht ganz so gut gefallen hat, mochte ich das Buch trotzdem echt gerne! Es ließ sich gut lesen und ich fand es toll, dass wir nun auch die jüngeren Bridgertons ein wenig besser kennenlernen durften. Außerdem mag ich die Atmosphäre richtig gerne!
Ich freue mich schon sehr auf die Geschichte von Colin und Penelope!

Fazit:
"Wie verführt man einen Lord?" von Julia Quinn ist ein guter dritter Band der Bridgerton Reihe.
Die Geschichte hat besonders am Anfang sehr an Aschenputtel erinnert, was mir nicht ganz so gut gefallen hat, und auch die Liebesgeschichte mochte ich nicht ganz so gerne, trotzdem hat mir die Geschichte doch ganz gut gefallen.
Ich vergebe vier Kleeblätter.

Bewertung vom 08.06.2022
Wie bezaubert man einen Viscount? / Bridgerton Bd.2
Quinn, Julia

Wie bezaubert man einen Viscount? / Bridgerton Bd.2


sehr gut

Anthony Bridgerton hat sich entschlossen, in dieser Saison eine Braut auszuwählen und endlich zu heiraten.
Seine Auserwählte? Das Juwel der Saison, Edwina Sheffield. Doch die hat verlauten lassen, dass sie niemals ohne das Einverständnis ihrer Schwester Kate heiraten wird, und so muss Anthony erst Kate von sich überzeugen und das gelingt ihm viel zu gut, denn schon bald knistert es gewaltig zwischen ihnen beiden.

"Wie bezaubert man einen Viscount?" ist der zweite Band von Julia Quinns Bridgerton Reihe, der aus den personalen Erzählperspektiven der einundzwanzig Jahre alten Katharine Sheffield und des neunundzwanzig Jahre alten Anthony Bridgerton erzählt wird.

Nachdem sein Vater Edmund vor elf Jahren mit erst achtunddreißig Jahren verstorben ist, wurde Anthony das Oberhaupt der Familie Bridgerton. Nachdem er die letzten Jahre sein Leben als Junggeselle sehr genossen hat, möchte er nun eine Frau finden, heiraten und einen Erben zeugen, denn er ist überzeugt, dass er seinen Vater nie übertreffen wird, auch nicht, was die Lebensjahre angeht.

Edwina Sheffield ist das Juwel der Saison, und während sie alle Blicke auf sich zieht, so steht ihre ältere Halbschwester Kate immer in ihrem Schatten. Die beiden haben dennoch ein sehr gutes Verhältnis und vonseiten Kates ist nie Missgunst zu spüren.
Da Edwina nicht ohne das Einverständnis ihrer Schwester heiraten will, muss Anthony Kate davon überzeugen, dass er der richtige Mann für Edwina ist, doch Kate hält nichts von dem Frauenhelden.
Die beiden geraten ständig aneinander und schon bald ist Anthony öfters in Kates Gegenwart als in Edwinas, an die er kaum noch einen Gedanken verschwendet.

Mir hat dieser zweite Band richtig gut gefallen und ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Da ich den ersten Band direkt davor gelesen habe, hatte ich auch den direkten Vergleich und muss sagen, dass mir der Auftakt doch ein bisschen besser gefallen hat. Das lag besonders an Daphnes amüsanter Art, die die Geschichte ein wenig aufgelockert hat.
Kate ist besonders in Anthonys Gegenwart ein wenig streitsüchtig und das hat mir nicht ganz so gut gefallen. Aber sie ist auch sehr loyal und intelligent, was mir wiederum richtig gut gefallen hat!

Anthony ist die meiste Zeit ein formvollendeter Gentleman, doch Kate bringt auch seine schlimmsten Seiten zum Vorschein und an manchen Stellen fand ich sein Verhalten Kate gegenüber echt grenzwertig. Aber er hatte auch seine guten Momente, wo er zeigen konnte, wie mitfühlend und hilfsbereit er sein kann.

Die beiden waren ein sehr spannendes Paar und auch hier fand ich es sehr interessant, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur Serie zu entdecken und muss sagen, dass mir hier der Handlungsverlauf des Buches besser gefallen hat!

Fazit:
"Wie bezaubert man einen Viscount?" ist ein guter zweiter Band von Julia Quinns Bridgerton Reihe!
Anthony und Kate haben mir zwar nicht ganz so gut gefallen wie Daphne und Simon, aber die Geschichte ließ sich trotzdem richtig gut lesen und ich hatte meinen Spaß mit den beiden!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

Bewertung vom 05.06.2022
Der Duke und ich / Bridgerton Bd.1
Quinn, Julia

Der Duke und ich / Bridgerton Bd.1


sehr gut

Daphne Bridgertons zweite Ballsaison in London neigt sich dem Ende entgegen und noch immer hat sie keinen Mann gefunden, den sie heiraten möchte.
Als der beste Freund ihres Bruders Simon Basset, der neue Duke of Hastings nach London zurückkehrt, schließen die beiden einen Pakt. Indem er Daphne den Hof macht, erscheint er als vergeben und Daphne zieht die Aufmerksamkeit der jungen Gentlemen auf sich um einen Ehemann zu finden.
Ihr Spiel funktioniert fast zu gut, denn zwischen ihnen sprühen die Funken, nur hat Simon geschworen, niemals zu heiraten.

"Der Duke & Ich" ist der erste Band von Julia Quinns Bridgerton Reihe, der aus den personalen Erzählperspektiven der zwanzig Jahre alten Daphne Bridgerton und des acht Jahre älteren Simon Basset erzählt wird.

Mir hat besonders die erste Staffel der Netflix Serie Bridgerton richtig gut gefallen und eigentlich hatte ich nicht vor, die Bücher zu lesen, aber nachdem ich die zweite Staffel gesehen habe und schon aus dem Klappentext die Unterschiede zur Serie herauslesen konnte, war ich neugierig auf die Geschichten in den Büchern!
Es gibt viele Unterschiede zur Serie, aber auch viele Gemeinsamkeiten und mir hat das Buch richtig gut gefallen! Vielleicht auch, weil ich erst die Serie gesehen habe, denn normalerweise bin ich kein großer Fan von Verfilmungen, wenn diese sich nicht an die Handlung der Bücher halten.

Daphne ist amüsant, freundlich, klug und schlagfertig. Sie ist nicht auf eine Liebesheirat aus, aber sie möchte zumindest einen Mann finden, der ihr zugeneigt ist, was nicht einfach ist, denn die meisten Männer sehen sie nur als Freundin und nicht im romantischen Sinne.
Simon hatte keine einfache Kindheit. Nachdem sein Vater sich jahrelang einen Sohn und Erben gewünscht hat und diesen mit Simon bekam, hat er sich von ihm abgewandt, als sich herausgestellt hat, dass Simon stottert. Doch Simon hat hart an sich gearbeitet, um seinen Vater zu zeigen, dass er kein Schwachkopf ist. Simon ist sehr intelligent und aufmerksam. An manchen Stellen war er mir ein wenig zu aufbrausend, aber ich mochte sowohl ihn als auch Daphne richtig gerne!

Die Geschichte spielt im Jahre 1813. Eine sehr spannende Zeit, auch wenn es mir wieder mal vor Augen geführt hat, wie wenig Rechte die Frauen zur damaligen Zeit hatten.
Ich mochte die Atmosphäre aber sehr gerne und besonders die Dialoge fand ich großartig, denn diese waren sehr unterhaltsam, weil besonders Daphne nicht auf den Mund gefallen ist!
Von Daphnes Geschwistern sehen wir leider nicht so viel wie in der Serie und auch die Featheringtons spielen noch keine große Rolle, aber besonders bei den Bridgertons konnte man diese wunderbare Familienbande wahrnehmen, was mir sehr gut gefallen hat! Und auch Lady Whistedown durfte natürlich nicht fehlen und auch die Auszüge aus ihrem Gesellschaftsblatt zu Beginn jedes Kapitels mochte ich sehr!
Eine Stelle in der Handlung zum Ende hin, fand ich ehrlich gesagt etwas unrealistisch, aber ansonsten hat mir die Geschichte richtig gut gefallen und ich habe das Buch quasi in einem Rutsch gelesen, weil es mich so stark fesseln konnte! Die nächsten Bände werde ich auf alle Fälle lesen und ich freue mich schon sehr auf die Geschichten von Daphnes Geschwister!

Fazit:
Nachdem mir die erste Staffel schon richtig gut gefallen hat, mochte ich auch "Bridgerton - Der Duke & Ich" von Julia Quinn richtig gerne!
Daphne und Simon haben mir sehr gut gefallen und ich mochte besonders die amüsanten Dialoge total gerne! Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch gelesen, weil es mich so sehr fesseln konnte und ich freue mich jetzt auch schon riesig auf die Folgebände!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter.

Bewertung vom 04.06.2022
Todeshauch / Midnight Chronicles Bd.5
Iosivoni, Bianca;Kneidl, Laura

Todeshauch / Midnight Chronicles Bd.5


gut

Endlich sind Roxy und Shaw sich nähergekommen, um dann direkt mit Shaws Vergangenheit konfrontiert zu werden. Das Schicksal reißt sie wieder auseinander und dieses Mal scheint es ein Abschied für immer zu sein.
Doch Shaw gibt sie nicht so einfach auf und würde die Hölle durchqueren, um Roxy zurückzubringen.

"Todeshauch" ist der fünfte Band der Midnight Chronicles von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Roxy Blake und Shaw erzählt wird.

Seit Shaw im Hunterquartier von London zu sich gekommen ist und festgestellt hat, dass er sich an sein bisheriges Leben nicht mehr erinnern kann, hat er sich gewünscht zu erfahren, wer er wirklich ist.
Doch die Wahrheit ist alles andere als leicht zu verdauen, denn Shaw war in seinem vorherigen Leben kein guter Mann und ein Feind der Hunter.
Aber er hat sich nun für eine Seite entschieden und versucht das Richtige zu tun, unter anderem sucht er nach einer Möglichkeit, Roxy zurückzubringen.

Roxy muss 449 Seelen in 449 Tagen in die Unterwelt zurückschicken und ihre Zeit ist bald abgelaufen. Wenn sie die entflohenen Seelen bis dahin nicht zurückgeschickt hat, landet sie selbst in der Unterwelt, doch kann sie alle Seelen zurückschicken und ihre Aufgabe erfüllen?

Ich habe mich sehr auf diesen fünften Band der Reihe gefreut, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Roxy und Shaw weitergehen und enden wird! Ihre Geschichte wurde ja schon im ersten und im dritten Band erzählt und besonders der dritte Band hat mit einem fiesen Cliffhanger geendet.
Nachdem der fünfte Band sofort spannend losging, wurde es danach ruhiger und es dauerte doch sehr lange, bis mich die Geschichte wirklich fesseln konnte. Gefühlt wurde es dann gerade erst spannend, als man auch schon das Ende erreicht hatte, wobei sich die Geschichte aber gut lesen ließ, aber mir hat hier irgendwie etwas gefehlt und ich habe nach dem Lesen das komische Gefühl, dass kaum etwas passiert ist. Auch die Auflösung von Roxys Fluch war mir irgendwie zu einfach.

Die Geschichte von Roxy und Shaw findet hier ihr Ende, auch wenn die beiden natürlich auch im sechsten Band noch auftauchen werden, aber für mich gab es für die beiden keinen richtigen Abschluss, denn dieser Band endet mit einem großen Cliffhanger.
Natürlich bin ich sehr gespannt, wie es im sechsten Band weitergeht, aber da dieser die Geschichte von Harper und Jules erzählen wird, frage ich mich schon, welchen Bogen die Handlung schlagen wird.
Dennoch freue mich ich mich schon sehr auf das große Finale und hoffe, dass Harper und Jules mich wieder stärker begeistern können!

Fazit:
"Midnight Chronicles - Todeshauch" von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl ist für mich tatsächlich der bisher schwächste Band der Reihe.
Ich habe die Geschichte zwar echt gerne gelesen, aber es hat sehr lange gebraucht, bis diese mich fesseln konnte und nachdem ich das Buch beendet habe, habe ich das Gefühl, dass kaum etwas passiert ist. Erst am Ende konnte mich das Buch so richtig fesseln und dann kam auch schon der fiese Cliffhanger. Auch haben Roxy und Shaw für mich keinen richtigen Abschluss gefunden.
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

Bewertung vom 29.05.2022
Anyone / Dunbridge Academy Bd.2
Sprinz, Sarah

Anyone / Dunbridge Academy Bd.2


sehr gut

Tori und Sinclair sind seit der fünften Klasse die besten Freunde, doch seit Tori den Captain des Rugbyteams und heimlichen König der Dunbridge Academy Valentine Ward datet, ist es komisch zwischen ihnen beiden und sie entfernen sich immer weiter voneinander.
Dabei spürt Tori, dass Valentine nicht der Richtige für sie ist, doch kann sie Sinclair ihre Gefühle gestehen, ohne dass ihre Freundschaft noch stärker zerbricht?

"Anyone" von Sarah Sprinz ist der zweite Band der Dunbridge Academy Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der siebzehn Jahre alten Victoria Belhaven-Wynford und des achtzehn Jahre alten Charles Sinclair erzählt wird.

Die beiden sind seit der fünften Klasse die besten Freunde, doch bis auf einen Kuss in der siebten Klasse sind die beiden sich nie näher gekommen, dabei fühlen sie schon lange, dass da mehr zwischen ihnen sein könnte als nur Freundschaft. Aber die beiden wollen diese nicht gefährden, denn sie wissen nicht, wie der jeweils andere fühlt, dabei ist ihre Freundschaft schon angeknackst, seit Tori Valentine Ward datet, der sie nicht gut behandelt.
Ihre Freunde warnen sie vor Valentine, doch Tori möchte sich nicht reinreden lassen, auch wenn sie tief in sich drin merkt, dass sein Verhalten ihr gegenüber nicht in Ordnung ist und sie sich das nicht gefallen lassen sollte.

Die erste Hälfte des Buches hat mir ehrlich gesagt nicht ganz so gut gefallen. Kommunikation ist alles, wie Henry einmal so schön sagte, und viele Probleme wären schnell gelöst gewesen, wenn Tori und Charles oder auch Tori und ihre beste Freundin Olive, die sich seit Längerem aus dem Weg gehen, sich mal richtig ausgesprochen hätten.
Auch die toxische Beziehung zu Valentine Ward hat mir natürlich nicht gut gefallen, weil Tori eigentlich eine fröhliche und unabhängige junge Frau ist, die sich in Valentines Gegenwart in ein sehr unsicheres Mädchen verwandelt.
Aber Sarah Sprinz konnte mich mal wieder positiv überraschen und so mochte ich den weiteren Verlauf der Handlung richtig gerne!

Um wieder mehr Zeit mit Tori zu verbringen, spricht Charles spontan für die alljährliche Theateraufführung der Dunbridge Academy vor und bekommt prompt die Rolle des Romeo.
Doch Tori bekommt keine Rolle in dem Stück, sondern schreibt mit der Drehbuch-AG die Texte für ihn und seine Julia.
Auch hier war ich anfangs nicht wirklich begeistert, wie viel Raum das Stück Romeo und Julia bekommen hat, weil ich persönlich schon viele Bücher mit diesem Thema gelesen habe, aber auch hier konnte Sarah Sprinz mich überraschen, denn die Schüler der Dunbridge Academy geben dem Stück ihre eigene Note, die das Stück zu etwas Besonderem gemacht hat.

Auf Charles und Tori hatte ich mich sehr gefreut und insgesamt haben die beiden mir richtig gut gefallen!
Charles gibt sich oft lässiger, als er eigentlich ist, und ich fand es schön zu sehen, dass er ein sehr gefühlvoller und liebevoller junger Mann ist, auf dem man sich immer verlassen kann.
Tori liegt der Feminismus am Herzen und wenn sie nicht in der Gegenwart von Valentine Ward war, war sie oft fröhlich, aber auch sie musste sich mit vielen schweren Themen auseinandersetzen, die sie stark belastet haben.
Zu Beginn haben sie dem jeweils anderen sehr wehgetan, aber ich fand es klasse zu sehen, wie sie die Kurve bekommen haben, und mochte die Entwicklung ihrer Liebesgeschichte sehr!

Die Rückkehr an die Dunbridge Academy hat mir ebenfalls richtig gut gefallen!
Wir sehen Henry und Emma wieder und auch über Olive, die im nächsten Band die Protagonistin sein wird, erfahren wir schon etwas mehr. Die Nebencharaktere wie beispielsweise Grace kämpfen mit ihren eigenen Problemen, was sie nahbar und spannend macht!
Das Setting mag ich echt gerne und so freue ich mich schon sehr auf den dritten Band!

Fazit:
"Anyone" von Sarah Sprinz ist ein sehr guter zweiter Band der Dunbridge Academy Reihe!
Zu Beginn konnte mich die Geschichte noch nicht so stark mitreißen, aber Sarah Sprinz konnte mich wieder

Bewertung vom 27.05.2022
Crown and Bones / Liebe kennt keine Grenzen Bd.3
Armentrout, Jennifer L.

Crown and Bones / Liebe kennt keine Grenzen Bd.3


gut

Poppy und Casteel sind nach Atlantia zurückgekehrt, doch nicht jeder freut sich über die Frau an der Seite ihres Prinzen und so müssen die beiden sich wieder vielen Gefahren stellen, und auch ihr Plan Casteels Bruder Malik aus der Gefangenschaft der Blutkrone zu befreien, wartet noch auf Umsetzung.
Dabei decken sie einige Geheimnisse auf, die ihre Welt erschüttern.

"Crown and Bones" ist der dritte Band von Jennifer L. Armentrouts Liebe kennt keine Grenzen Reihe und wird wieder aus der Ich-Perspektive von Penellaphe Balfour Da'Neer erzählt.

Der dritte Band setzt genau da an, wo der zweite Band aufgehört hat, und ging somit sofort spannend los! Während der ersten zweihundert Seiten konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil viel spannendes passiert ist und wir viel erfahren haben.
Danach wurde die Geschichte deutlich ruhiger, auch wenn es sich weiterhin gut lesen ließ, aber erst die letzten gut hundertfünfzig Seiten konnten mich wieder so richtig fesseln.

Dass mich die Geschichte im Mittelteil nicht ganz so stark fesseln konnte, lag auch daran, dass Poppy und Casteel mir ehrlich gesagt auf die Nerven gegangen sind. Sie himmeln den jeweils anderen an, sprechen darüber, dass sie dem jeweils anderen nicht würdig sind, bevor sie übereinander herfallen.
So lief gefühlt jedes Gespräch der beiden ab und auch die ständige Erwähnung von Miss Willas Tagebuch hat mich zum Schluss nur noch die Augen verdrehen lassen.

Poppy hat sich von ihrer Rolle als Jungfräuliche komplett losgelöst und lässt sich nicht mehr den Mund verbieten. Sie ist eine starke Frau und so sehr mir ihre Entwicklung auch gefällt, so ist mir diese auch schon wieder ein wenig zu viel, denn Poppy ist schon fast zu stark und ich habe die Befürchtung, dass sie bald niemand mehr aufhalten kann. Sie ist auch immer noch sehr jung und sehr naiv und ich fand es doch störend, wie sehr ihr andere Personen, die auch deutlich älter und erfahrener waren aus der Hand gefressen haben.

Casteel hat mich ehrlich gesagt enttäuscht. Er steht total in Poppys Schatten, beschützt sie, was zum Teil gar nicht nötig ist, weil sie ja so stark ist, droht anderen, wenn sie vor Poppy nicht direkt auf die Knie fallen und kann kaum die Finger von ihr lassen. Er denkt nicht rational, wenn es um sie geht, obwohl er es besser wissen müsste, steht einfach total unterm Pantoffel und das fand ich so schade, weil ich ihn in den ersten beiden Bänden echt gerne mochte, hier hat er allerdings viel von sich verloren!
Im letzten Band hatte ich mir ja schon gewünscht, dass Poppy sich nicht für Casteel entschieden hätte und auch hier mochte ich die Freundschaft von Kieran und Poppy deutlich lieber als die Liebesgeschichte, auch weil Kieran nicht zu allem Ja und Amen sagt, was aus Poppys Mund kommt.

Es ist für mich wieder eine typische Reihe von Jennifer L. Armentrout. Die ersten Bände können mich absolut begeistern und danach geht es leider bergab. Die Liebesgeschichte nimmt zu viel Raum ein und niemand kann die Protagonisten stoppen. Da mir aber das Ende doch noch gut gefallen hat, werde ich dem vierten Band noch eine Chance geben und hoffe, dass mich Jennifer L. Armentrout positiv überraschen kann!

Fazit:
Nach einem starken Anfang konnte mich der Mittelteil von "Liebe kennt keine Grenzen - Crown and Bones" von Jennifer L. Armentrout leider nicht mehr so sehr mitreißen.
Mir hat die Entwicklung von Poppy und besonders von Casteel nicht gefallen, denn die beiden gingen mir doch etwas auf die Nerven. Das Ende konnte mich zum Glück wieder stärker fesseln und ich bin gesapnnt, wie es weitergeht, sodass ich dem vierten Band eine Chance geben möchte.
Dennoch hatte ich mir von diesem dritten Band mehr erhofft und vergebe gute drei Kleeblätter.