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Meisenhüter

Bewertungen

Insgesamt 8 Bewertungen
Bewertung vom 22.04.2024
Vengeance / Academy of Dream Analysis Bd.1
Braun, Ruby

Vengeance / Academy of Dream Analysis Bd.1


ausgezeichnet

Traumhaft gelungener Auftakt

Ich bin ja immer ein bisschen skeptisch, wenn Bücher im Vorfeld stark gehyped werden, aber in diesem Fall ist er absolut berechtigt. In Vengeance geht es um sogenannte Traumgeborene, die als Luzide ihre Träume kontrollieren und damit teilweise auch die Realität beeinflussen können. Vordergründig geht es dabei um Nemesis und Mercy, die zunächst in einer familien- und vergangenheitsbedingten Rivalität zueinander stehen, sich im Verlauf aber immer besser kennen und teilweise auch lieben lernen. Die Geschichte einfach nur als Enemies-to-Lovers-Story zu umschreiben, würde diesem Buch jedoch nicht gerecht werden. Der Schreibstil konnte mich dabei gut fesseln und wunderbar in das Leben an der Academy of Dream Analysis eintauchen lassen. Teilweise kam bei den Beschreibungen der Vorlesungs-Einheiten sogar ein altbekanntes Harry-Potter-Gefühl auf und man lernt sogar ein paar Sachen über das Träumen bzw. die Psychologie dahinter.

Besonders hervorheben möchte ich aber an dieser Stelle die Gestaltung und Entwicklung der Charaktere. Egal, ob es nun um Nemesis und Mercy selbst, deren Familie, Freunde oder auch um das Akademiepersonal geht, alle haben eine psychologisch nachvollziehbare Hintergrundgeschichte, ihre eigene Agenda, machen eine ganz eigene Entwicklung durch und werden so angenehm plastisch und realistisch beschrieben, dass die Figuren sich wirklich lebendig anfühlen. Dabei macht die Autorin auch nicht davor Halt, einige schockierende und traumatische Erlebnisse in die Geschichte einfließen zu lassen. Am Ende fließen einige Handlungsstränge auf sinnvolle Art und Weise zusammen, wobei jedoch genügend Fragen offen bleiben, um mit Spannung den nächsten Teil zu erwarten.

Insgesamt kann ich dieses Buch allen wärmstes ans Herz legen, die Geschichten mit tiefgründigen Charakteren lieben und sich dafür begeistern können, die Akademie der Träume einmal selbst zu besuchen. Triggerwarnungen sind mir jetzt nicht im Buch aufgefallen, aber sollten Trauer, Verlust, chronische Erkrankungen, sexueller Missbrauch oder toxische Mutter-Kind-Beziehungen schwierige Themen sein, würde ich mir den Kauf des Buchs vorher gründlich überlegen.

Bewertung vom 29.03.2024
Die sieben Türen
Draschoff, Adrian

Die sieben Türen


sehr gut

Kleine berührende Geschichte über das Leben
Ich finde, dieses Buch ist von außen zwar schlicht, aber dennoch sehr ansprechend gestaltet. Die Oberfläche des Covers fühlt sich hochwertig an und dieser Eindruck wird durch die eigeprägte Schrift noch verstärkt. Für einen Bildband ist das Buch mit 161 Seiten relativ dick und ein Lesebändchen gibt es auch. Beim Blick ins Buch fallen sofort die doch sehr unterschiedlich gestalteten Seiten auf, dabei wechseln helle und dunkle Hintergründe ständig ab, sind mal mit viel, mal mit wenig Text versehen, die Schrift wirkt eher kindlich und variiert z.T. auch in der Größe. Die Bilder sind ebenso wie der Einband schlicht gestaltet, versprühen aber ihren ganz eigenen Charme und unterstreichen die Geschichte ganz gut.
Zum Inhalt: Ich mochte die Geschichte um das kleine Licht und die Raupe Yara. Hinter den namensgebenden sieben Türen befinden sich verschiedene kleine Welten mit gegensätzlichen Konzepten, die ohne ihren Gegenpart nicht existieren können. Dabei wird es inhaltlich schon einmal ganz schön philosophisch und die Geschichte ist gespickt mit verschiedenen Lebensweisheiten, z.B. dass es Mut zur Bewältigung der Angst braucht oder dass wir unser Glück in erster Linie selbst beeinflussen. Das Ende enthält noch einmal eine kleine Wendung, die mich überrascht und auch berührt hat. Ich finde es nur etwas schade, dass der Klappentext des Buches fast die ganze Handlung vorwegnimmt und da die verschiedenen Welten hauptsächlich von gestaltlosen Konzepten bewohnt werden, bin ich mir etwas unsicher, ob dieses Buch wirklich gut für Kinder geeignet ist. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass diese Geschichte etwas für Erwachsene ist, die sich wieder an die kindliche Unbeschwertheit zurückerinnern und sich ein wenig bezaubern lassen möchten.

Bewertung vom 25.02.2024
Climate Action
Linker, Christian

Climate Action


sehr gut

Interessanter interaktiver Ansatz bei hochaktuellem Thema

Hier wird man als Leser*in direkt von Anfang an in der Du-Form angesprochen. Wir finden das Tagebuch einer Schülerin, die sich für den Klimawandel interessiert und mithilfe zweier Mitschüler nach und nach in den Klimaaktivismus hineingezogen wird, dabei verschwimmen schnell die Grenzen zwischen gutgemeinten Aktionen und schwerwiegenden Straftaten. Etwa nach der Hälfte des Buchs sind wir als Leser*in gefragt, den weiteren Verlauf der Geschichte mit eigenen Entscheidungen zu bestimmen und daraus entspinnt sich schließlich die weitere Geschichte.

Mit hat dieser interaktive Ansatz gerade im Zusammenspiel mit dem Thema Klimaschutz sehr gut gefallen. Die Geschichte selbst ist vielleicht nicht übermäßig originell und unvorhersehbar geschrieben, aber der Schreibstil hat mich sehr schnell in die Geschichte hineingesogen, sodass ich es in einem Rutsch gut durchlesen konnte und auch Spaß daran hatte, im zweiten Teil die unterschiedlichen Enden bzw. Storyverläufe auszutesten. Ohne zu viel zu verraten: Als Leser*in lernt man, dass jede Entscheidung Konsequenzen hat, egal ob wir solche Aktionen ignorieren, Auffälligkeiten der Polizei melden oder uns aktiv selbst beteiligen. Der verwendete Sprachstil ist dabei relativ einfach, unterstützt aber den Verlauf der Geschichte und passt stilistisch auch zum Tagebuch eines Teenagers dazu. Ab und zu tauchten mal ein paar Ausdrücke aus der Jugendsprache auf, die sich für mich grundsätzlich passend angefühlt haben. Die Charaktere hatten jetzt zwar auch keine übermäßig tiefgängigen Hintergrundgeschichten, aber deren Handlungen waren grundsätzlich nachvollziehbar und sie konnten ihre verschiedenen Rollen gut ausfüllen.

Insgesamt richtet sich dieses Buch meiner Meinung nach insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene, die spannende und kurzweilige Geschichten mögen und sich gerne mal auf einen interaktiven Ansatz einstellen möchten. Bezüglich der Themen Klimawandel und Klimaaktivismus wird man als Leser*in hier wahrscheinlich keine grundsätzlichen neuen Erkenntnisse gewinnen. Trotzdem glaube ich, dass wir vielleicht etwas über uns selbst, unsere Handlungen und deren Konsequenzen lernen können.

Bewertung vom 09.07.2023
Die Erinnerungsfotografen
Hiiragi, Sanaka

Die Erinnerungsfotografen


ausgezeichnet

Eine Geschichte über das Leben selbst
Dieses Buch hat es geschafft, sich trotz seiner relativ kurzen Geschichte in mein Herz zu schleichen und mich zu berühren. Wir lernen hier mehrere sehr unterschiedliche Personen kennen, die am Ende ihres Lebens mithilfe von Herrn Hirasaka ihr Leben mithilfe von Fotos zusammenstellen, für jedes Jahr darf ein Foto gewählt werden und am Ende sehen sie einen letzten Film, bevor es ins Jenseits geht. Interessant fand ich dabei die Idee, dass besonders häufig abgerufene Erinnerungen durch den häufigen Zugriff verblassen, die Verstorbenen aber die Möglichkeit erhalten, an einen besonderen Tag ihres Lebens zurückzureisen und ihr Lieblingsfoto erneut zu schießen. Hirasaka selbst umgibt dabei auch ein Geheimnis. Schön finde ich an dieser Stelle die verschiedenen, teilweise tragischen, teilweise auch wirklich skurrilen Charaktere, die in diesen Erinnerungen auftreten. Ohne zu viel zu verraten – mich würde echt interessieren, wie die Autorin auf den Reparateur gekommen ist, das wäre mir nie selbst eingefallen. Dabei werden immer wieder subtil Lebensweisheiten in die Geschichten mit verwoben z.B. darüber, was Leben eigentlich ist und was es bedeutsam macht. Auch ist es schön, zu beobachten, wie Hirasaka es durch seine verständnisvolle Art schafft, auch bei erstmal abweisenden, verwirrten oder traumatisierten Figuren eine Beziehung herzustellen, ihnen z.B. auch den Glauben an sich selbst wieder zurückzugeben. Im Verlauf verweben sich die Geschichten auch ein wenig miteinander, was dem Buch weitere Tiefe verleiht. Eine Warnung möchte ich an dieser Stelle aber noch aussprechen: Dies ist nicht unbedingt eine leichte Lektüre, teilweise geht es hier auch um Gewalt, Mobbing oder schwere Misshandlung. Wer sich dadurch leicht getriggert fühlt, sollte überlegen, ob dieses Buch etwas für ihn ist. Wer sich von diesen Themen nicht abschrecken lässt und tiefsinnige Geschichten mit allerhand Lebensphilosophien und liebenswerten Charakteren mag, wird hier gut unterhalten.

Bewertung vom 29.05.2023
Idol in Flammen
Usami, Rin

Idol in Flammen


sehr gut

Kurz und bewegend
Über dieses Buch bin ich eher zufällig gestolpert, aber der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Wir lernen hier Akari kennen, eine japanische Schülerin, die einigen seelischen Ballast mit sich herumträgt und ihren Alltag nur schwer bewältigt. Einziger Lichtblick ist ihr Dasein als Hardcore-Fan und Bloggerin ihres J-Pop-Idols Masaki, der dummerweise aufgrund eines Vorfalls mit einem weiblichen Fan in Verruf gerät. Die Geschichte dreht sich dabei insbesondere um das Innenleben der Protagonistin, wie sie ihr Idol kennengelernt hat, aber auch darum, was sie darin antreibt, auch in Krisensituationen an ihrem Fandasein festzuhalten und welche Probleme sich daraus ergeben. Was mir dabei besonders an der Geschichte gefällt, ist, dass die Autorin hier nicht mit erhobenem Zeigefinger urteilt, sondern in die Geschichte verschiedene gesellschaftliche Aspekte mit einwebt, die das Handeln, Denken und Fühlen der Protagonistin nachvollziehbar machen. Entsprechend löste die Geschichte auch verschiedenste Emotionen in mir aus, insbesondere Mitgefühl, aber auch Ärger darüber, wie wenig wirkliche Unterstützung Akari von ihrem Umfeld bekommt. Und das, obwohl ich nicht zur betreffenden Generation gehöre und meine Erfahrung mit Idol-Bands sich eher auf klassische westliche Boybands der 90er beschränken. Nur das Ende empfand ich etwas abrupt, da hätte ich gerne mehr davon erfahren, wie es mit Akari weitergeht. Mein Fazit: Wer mit kurzen, tiefsinnigen Geschichten etwas anfangen kann und gerne mal einen Blick in die japanische Fan- und Popkultur werfen möchte, wird hier bestens unterhalten.

Bewertung vom 22.05.2023
SOL. Das Spiel der Zehn
Thomas, Aiden

SOL. Das Spiel der Zehn


ausgezeichnet

Toller und überaus bunter Auftakt
Da ich großer Vogelfan bin und gerne Fantasy lese, hat mich bei diesem Buch bereits das aufwendig gestaltete Cover angesprochen. Und auch der Inhalt hat mich überzeugt: Den Protagonisten Teo hab ich gleich ins Herz geschlossen. Als Sohn der Vogelgöttin Quetzal kann er mit Vögeln sprechen und wir lernen auch gleich auf den ersten Seiten seine rebellischen, heldenhaften, aber auch verletzlichen Seiten kennen. Dazu noch diese wirklich erfrischende südamerikanisch angehauchte sehr bunte Welt mit vielen kreativen Charakteren, Städten und Tieren. Das namensgebende Spiel der Zehn erinnerte mich erst von der Idee her an die Tribute von Panem, war dann in der literarischen Ausführung aber doch etwas ganz Eigenes. Hier hat mir auch gefallen, dass die verschiedenen Charaktere tatsächlich eine Entwicklung durchmachen und wir auch von den Hintergründen Einzelner erfahren, sodass auch das Handeln einiger zunächst nicht so sympathischer Charaktere nachvollziehbarer wird. Ich will an dieser Stelle nicht spoilern, nur soviel: Es kommt auch zu einigen überraschenden Wendungen, grade das Ende hat mich noch einmal richtig mitgenommen und ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung zu lesen. Was vielleicht manche Leser stören könnte: Es gibt im Verlauf auch den einen oder anderen nicht-binären Charakter und als Übersetzung für das englische Pronomen „they“ wurden im Deutschen „sier“ und einige mir bis dahin nicht wirklich geläufige Beugungen davon verwendet (siesem, sieser, siem, dier usw.). Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man das nicht etwas einfacher hätte lösen können, man gewöhnt sich auch dran, nur musste ich manchmal den Lesefluss unterbrechen und nachdenken, was eigentlich gemeint ist. Der Geschichte selbst tut das aber keinen Abbruch und im Verhältnis kommen diese Worte auch in noch gut verdaulichen Mengen vor. Fazit: Eine wunderbare, mitreißende, bunte Geschichte mit sympathischen und nachvollziehbaren Charakteren. Wer Fantasy und spannende Geschichten mag und auch etwas für queere Figuren übrig hat, wird dieses Buch lieben.

Bewertung vom 07.05.2023
Die Prinzessinnen: Fünf gegen die Finsternis
Endres, Christian

Die Prinzessinnen: Fünf gegen die Finsternis


gut

Geballte Frauenpower, aber irgendwie auch stumpf
Tja, bei diesem Buch bin ich hin- und hergerissen und fand es insgesamt eher mittelmäßig. Einerseits finde ich die Idee spannend, dass Narvila so gar keine Lust mehr auf ihr Prinzessinnen-Dasein hat und sich den „Prinzessinnen“ anschließt, einer vierköpfigen Bande aus Söldnerinnen bzw. Ex-Prinzessinnen, die allerhand Abenteuer in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt erleben. Die Charaktere sind mir im Verlauf der Geschichte auch durchaus ans Herz gewachsen, insbesondere, nachdem man in verschiedenen Zeitsprüngen noch einiges über ihre Hintergrundgeschichten erfährt. Andererseits haben es mir ein paar Punkte echt schwer gemacht, bei dem Buch dranzubleiben. Zum einen hat mich die stellenweise doch sehr derbe Sprache gestört. Ich meine, klar, es sind Söldnerinnen, die Welt ist voller Gefahren, man möchte sich vom Prinzessinnen-Dasein abgrenzen etc. Aber muss denn wirklich jede zweite Aussage (oder im Falle vom Mef auch jede Aussage) irgendwelche derben Schimpfwörter oder sexuelle Anspielungen enthalten? Das hat mich öfters aus dem Lesefluss herausgehauen. Der zweite Punkt, der mir so etwas gefehlt hat, war der Spannungsbogen. Insbesondere in der ersten Hälfte plätscherte die Handlung gefühlt so vor sich hin, es gab zwar das grobe Ziel, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt entschieden werden soll, ob Narvila dazu bereit ist, festes Mitglied der „Prinzessinnen“ zu werden, aber aus Lesersicht ist der Ausgang dieser Entscheidung ja eigentlich vorhersehbar. In der zweiten Hälfte bessert sich das aber und es kommt zu einigen actiongeladenen Szenen. Mein Fazit: Frauenpower-Action, Humor und Unterhaltung sind hier auf jeden Fall vorhanden, aber wer jetzt wirklichen Tiefgang sucht, sollte sich besser ein anderes Buch suchen.

Bewertung vom 23.04.2023
Die unglaubliche Grace Adams
Littlewood, Fran

Die unglaubliche Grace Adams


sehr gut

Hat mich auf jeden Fall berührt
Bei diesem Buch fiel mir als erstes vor allem das sehr bunte und grelle Cover auf, das sich mit seinem Zeichenstil von vielen anderen Covern abhebt. Wir lernen hier die – erstmal gar nicht so unglaublich wirkende – Grace Adams kennen, die sich grade an einem Wendepunkt befindet. Ihr Mann Ben hat sich von ihr getrennt, ihren Job hat sie verloren, das Alter meldet sich so langsam und jetzt hat sich auch noch ihre Tochter Lotte von ihr abgewandt. Also lässt Grace buchstäblich alles stehen und liegen und begibt sich auf eine Reise, um ihre Tochter zurückzugewinnen. Die Geschichte wird dabei in verschiedenen Zeitebenen erzählt und wir erhalten als Leser nicht nur einen sehr tiefen Einblick in das Innenleben von Grace, sondern lernen auch ihre „unglaubliche“ Seite aus der Vergangenheit kennen. Mich hat an dieser Stelle vor allem interessiert, was ihr auf dem Weg dazwischen verloren gegangen ist und ob sie es schafft, die unglaublichen Seiten in sich wieder zu entdecken. Die bildhafte Sprache hat mich dabei gut in die Geschichte reingezogen und auch die Beschreibung der Charaktere, insbesondere von Grace, erschien mir sehr glaubhaft. Man spürt geradezu, dass die Autorin auch eigene biografische Anteile in dieses Buch gepackt hat. Zwischenzeitlich hatte ich ein wenig die Sorge, aufgrund der wirklich vielen Zeitsprünge und Rückblenden den Überblick zu verlieren, aber auf den letzten 80 Seiten hatte mich die Geschichte wieder voll gepackt und ein paar Tränchen musste ich am Ende auch verdrücken. Alles in allem kann ich die Geschichte jedem empfehlen, der emotionale Familiengeschichten mit authentischen und vor allem starken weiblichen Charakteren mag und sich auch von vielen Zeitsprüngen nicht abschrecken lässt.