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Benutzername: Julia_1985
Wohnort: Ulm
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Bewertungen

Insgesamt 17 Bewertungen
12
Bewertung vom 28.02.2019
So schöne Lügen
Burton, Tara Isabella

So schöne Lügen


weniger gut

Ich hatte keine hohen Erwartungen an das Buch, denn ich fand schon der Einband und der Kurztext ließen eher auf ein Jugendbuch schließen.
Was ich bekam, hat mir dann aber noch weniger gefallen als erwartet.

Die Geschichte um Lavinia und Louise könnte von der Idee her ganz interessant sein. Die eine lebt im Reichtum, die andere hat 3 Jobs um sich über Wasser zu halten. Und dann ist da dieser eine Typ, der so normal wirkt und auf seine Art irgendwie beide liebt. Es geht um Eifersucht, Intrigen, exzessives Leben und besondere Charaktere.

Doch was gewaltig stört ist der Schreibstil. Wenn man es nicht besser wüsste würde man meinen die Autorin kann nicht schreiben und hackt nur kurze Sätze aneinander. Schaut man genauer hin merkt man natürlich, dass alles gewollt ist und die Autorin sehr wohl in der Lage ist, das Stilmittel einzusetzen. Aber ich konnte damit absolut nicht umgehen und hab mich echt durch das Buch gequält.
Durch den Stil hatte ich auch nicht die Chance, mit den Charakteren richig warm zu werden oder mich reinzufühlen. Dazu war es einfach zu oberflächlich.
Gegen Mitte des Buches wird es plötzlich spannend und unerwartet, doch das was da kam war für mich so an den Haaren herbei gezogen, dass ich nur noch den Kopf schütteln konnte.

Leider daher nur 2 Sterne von mir.

Bewertung vom 05.12.2018
Nanos - Sie bestimmen, was du denkst / Malek Wutkowski Bd.1
Leibig, Timo

Nanos - Sie bestimmen, was du denkst / Malek Wutkowski Bd.1


ausgezeichnet

Ich war lange nicht so begeistert und gefesselt direkt von der ersten Seite an. Nanos ist unglaublich gut geschrieben und reißt den Leser von Beginn an mit.
Es geht um die nahe Zukunft, in der der Regierende Kanzler über Nanopartikel in Lebensmitteln über die Bevölkerung bestimmen kann. Alle sind ihm hörig, wer aus bestimmten Gründen immun ist, wird ausgeschaltet.
Eine Untergrund Organisation kämpft gegen den Kanzler und zieht Malek Wutkowski auf ihre Seite. Er selbst hat eine kriminelle Vergangenheit und außerdem eine Aufgabe zu erfüllen: Die Schwester seines besten Freundes zu retten.

Ein wenig musste ich schmunzeln da mich die Geschichte an Staffel 7 von Supernatural erinnert hat, wo die Leviathane ebenfalls über Lebensmittel Einfluss nehmen. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch und ich war von Anfang bis Ende gebannt. Kann Teil 2 kaum erwarten..

Bewertung vom 19.08.2018
Der Kreidemann
Tudor, C. J.

Der Kreidemann


sehr gut

In der Geschichte geht es um Eddie, der die Storyline abwechselnd als Rückblende ins Jahr 1986 und in der Gegenwart erzählt. In seiner Jugend gab es einen tragischen Unfall auf dem Jahrmarkt, bei dem Eddie geholfen hat. Danach nahm die Geschichte Fahrt auf und es passierte sogar ein bis heute ungeklärter Mord.
Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, da es recht einfach zu lesen war. Auch die Storyline an sich war sehr interessant, allerdings fehlte mir doch oft die Spannung. Die Autorin versuchte zwar, am Ende der Kapitel oft Cliffhanger einzubauen, aber irgendwie war die Spannung dann sofort wieder raus weil ja direkt danach wieder ein Sprung in die andere Zeit folgte.
Schade, die Geschichte an sich hatte Potential. Für einen echen Thriller war der Scheribstil dann doch etwas seicht.

Bewertung vom 10.05.2018
Für immer ist die längste Zeit
Fabiaschi, Abby

Für immer ist die längste Zeit


gut

Maddy ist vom Dach einer Bibliothek gestürzt und gestorben. Von oben beobachtet sie ihre Familie, ihren Mann Brady und Tochter Eve, und versucht die beiden bei dem Verlust zu unterstützen, sie in eine richtige Richtung zu lenken. Denn beide trauern sehr um ihre Mutter/Ehefrau.

Beide tun sich schwer damit umzugehen und auch miteinander klarzukommen, seit Maddy fehlt.

Die Geschichte an sich ist traurig, berührend und auch mitreißend.. mir war der Schreibstil aber irgendwie nicht passend genug. Ich habe mir recht schwer getan, der Erzählung zu folgen, weil auch viele Vergangenheitsgeschichten beschrieben wurden und dann wieder direkt in die Gegenwart gesprungen wurde. Kann man Stilmittel nennen, ich fand dadurch aber den Lesefluss irgendwie gestört und dadurch habe ich kaum Bezug zum Buch und zu den Charakteren aufgebaut.

Insgesamt ein ganz gutes Buch mit Potential nach oben

Bewertung vom 18.01.2018
Before you go - Jeder letzte Tag mit dir
Swatman, Clare

Before you go - Jeder letzte Tag mit dir


ausgezeichnet

Das Buch handelt vom Zoe und Ed. Die beiden sind inzwischen seit vielen Jahren verheiratet und haben viele Höhen und Tiefen erlebt. An einem Tiefpunkt der Beziehung stirbt Ed plötzlich unerwartet. Für Zoe bricht eine Welt zusammen und sie wünscht sich, sie hätte soviele DInge anderes gemacht.
Als sie selbst nach einem Unfall ins Koma fällt, erhält sie die Chance, ihre bedeutendsten Tage mit Ed nochmal zu erleben. Sie beginnt zu verstehen, dass sie eventuell etwas verändern kann und versucht verzweifelt, seinen Tod zu verhindern..

Ich fand das Buch wunderbar. Es war total gut zu lesen, verständlich geschrieben und man konnte sich gut in Zoe reinversetzen. Ich habe nur nichr verstanden, wieso sie ihre Meinung bzgl. eines Baby auf einmal so sehr geändert hat. Trotzdem konnte ich mich in sie reinfühlen. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Mich hatte nur das erste Kapitel irritiert, weil es das einzige aus der 3. Person ist, nicht aus der Ich-Perspektive. Dadurch erschien mir Zoe am Anfang gefühlloser und kälter, als sie eigentlich war.

Ich hatte des Öfteren einen Kloß im Hals. Der Wunsch nach Veränderung der Vergangenheit ist sicher jederm schon mal gekommen und Zoe erhält diese einmalige Chance..

Ein tolles Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Bewertung vom 26.11.2017
Stimme der Toten / Judith Kepler Bd.2
Herrmann, Elisabeth

Stimme der Toten / Judith Kepler Bd.2


weniger gut

Ich bin normalerweise ein großer Fan von Krimis. In diesem Fall allerdings konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen.
Im Prinzip geht es um die Tatortreinigerin Judith Kepler, die in einen Hackerangriff auf eine Bank verwickelt wird.
Ich konnte mit dem Charakter irgendwie so gar nichts anfangen, auch die anderen Personen haben mich nicht gepackt. Das ganze Buch über habe ich nur gehofft, dass sich irgendwann noch was ändert. Ich mochte aber leider weder die Personen, noch die Story, noch den Schreibstil.

Schade, ich dachte eigentlich das Buch hätte mehr zu bieten. Es gibt ja anscheinend auch einen ersten Teil. Ich hatte an vielen Stellen, gerade wenn es um Judiths Vergangenheit ging, das Gefühl dass mir Hintergrundinfos fehlen, um alles zu begreifen.
Alles in allem war dsa Buch leider nicht mein Fall...

Bewertung vom 06.08.2017
Als die Träume in den Himmel stiegen
McVeigh, Laura

Als die Träume in den Himmel stiegen


weniger gut

Zunächst mal zusammenfassend: es geht um die junge Samar, die aus ihrem Zuhause fliehen muss. Sie uns ihre Familie kommen zunächst in einem Dorf bei Verwandten unter, doch gerade als Samar sich sicher und zu Hause fühlt, geht die Flucht weiter..

viel mehr kann ich eigentlich zur Geschichte nicht schreiben, ohne zu weit vor zu greifen. Daher tue ich mir bei der Bewertung gerade auch etwas schwer. Ich war von Anfang an etwas skeptisch als klar wurde, dass es in diesem Buch um die Flüchtlingsthematik geht. Die Geschichte an sich ist berührend und wenn man sie an sich ran lasst, kann es einem schon kalt den Rücken runter laufen. Jetzt kommt aber dsa große Aber. Das Buch ist sehr nüchtern geschrieben, Samar lässt wie im Buch niemanden an sich ran - auch als Leser fällt das schwer. Dazu kommt dass es unheimlich schwer viel zu verstehen, was real und was Fiktion ist. Durch die vielen Zeitsprünge im Buch wird die Geschichte außerdem noch bruchstückhafter. Und am Ende steht man da und versucht erst mal die wirkliche Geschichte aufzuarbeiten.
Ich für meinen Teil konnte dem Buch leider nicht soviel abgewinnen, wenn auch Samars Schicksal ohne Frage furchtbar und ergreifend ist.

Bewertung vom 16.06.2017
Die Bestimmung des Bösen / Hall & Hellstern Bd.1
Corbin, Julia

Die Bestimmung des Bösen / Hall & Hellstern Bd.1


sehr gut

In dem Debüt von Julia Corbin geht es um Hauptkommissarin Alexis Hall, die einen brutalen Mordfall lösen muss. Frauen werden zu zweit ermordet und öffentlich abgelegt. Schnell ist klar dass es sich um einen Serientäter handeln muss.
Alexis arbeitet mit ihrer besten Freundin Karen zusammen, die als Kriminalbiologin über die diversen Insekten, die sich auf den Leichen ansammeln, Rückschlüsse auf Todesursache, -zeitpunkt und -art geben kann. Im Laufe der Zeit gerät Alexis selbst immer mehr in den Fokus der Ermittlungen, da sie von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt wird.

Das Buch hat mich anfangs etwas geschockt, da Karens Analysen mir oft zu intensiv waren. NIchtsdestotrotz ist die Spannung des Buches von Anfang an hoch und das Ende hatte ich so auch nicht erwartet. Gerade ab dem 3. Drittel konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

Bewertung vom 06.04.2017
Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
Basile, Salvatore

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands


ausgezeichnet

Hach.. die Geschichte war so berührend und schön geschrieben, dass ich das Buch während einer Zugfahrt komplett von vone bis hinten verschlungen habe.
Michele lebt als Einsiedler an einem Bahnhof in einem Dorf in Italien. Er hat kaum Kontakt zu Menschen und hat Angst davor, wieder verlassen zu werden, nachdem seine Mutter damals als Kind einfach gegangen ist. Mitgenommen hat sie sein rotes Tagesbuch, wohl als Erinnerungsstück. Eben dieses Buch findet er abends auf seinem Kontrollgang durch den ankommenden Zug. War sie hier? Wer hat das Buch liegen lassen?
Der Kontakt zur lebhaften Elena verändert sein Leben. Nur langsam lernt er, jemanden an sich heran zu lassen und startet dann die Suche nach seiner Mutter. Eine aufregende Reise beginnt, bei der Michele zu einem neuen Menschen wird.
Mich hat erschreckt wie einsam Michele sein ganzes Leben lang gewesen sein muss und wie mutig für ihn letztendlich die Reise war, denn seine Angst stand ihm lange Zeit im Weg. Elena verzaubert ihn von Anfang an, was sehr berührend dargestellt wurde.
Das Buch ist sehr schlicht geschrieben, so dass es sich sehr gut lesen lässt ohne lange Abschweifungen oder endlose Landschaftsbeschreibungen.

Sehr schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Bewertung vom 13.01.2017
Die Perlenfrauen, 6 Audio-CDs
Agnew, Katie

Die Perlenfrauen, 6 Audio-CDs


ausgezeichnet

In dem Roman werden mehrere Handlungsstränge erzählt, die am Ende miteinander verbunden werden. Die Haupthandlung dreht sich um Sophia, die Enkelin einer bekannten Schauspielerin der 50er, deren Leben nicht gerade geregelt abläuft. Ihre Eltern wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben, sie hat kein Geld, keine Wohnung, keinen Partner und ist unzufrieden mit ihrer Situation. Nun liegt ihre Oma im Sterben und bittet sie darum, ihre Perlenkette wiederzufinden, die ihr einst ihr Vater geschenkt hat.
Sophia macht sich auf die Suche und kommt dabei der Wahrheit ihrer Familiengeschichte auf die Spur.
Parallel wird die Geschichte von Aiko erzählt, deren Mutter einst eine Ama, also eine Perlentaucherin war und dabei umgekommen ist. Außerdem wird von Dominic berichtet, der in New York lebt und als Dokumentarfilmer unterwegs ist. Als er von einer monatelangen Reise zurückkehrt, findet er seine Wohnung leer vor – seine Frau hat ihn verlassen.
Die Perlenfrauen ist eines der schönsten Bücher, das ich seit langem gelesen habe. Die verschiedenen Handlungsstränge erscheinen anfangs etwas zu durcheinander und es dauerte daher ein bisschen, bis ich mit dem Buch richtig warm wurde, aber dann hatte ich mich festgelesen und habe an einem Tag die letzten 300 Seiten verschlungen. Und gegen Ende musste ich mir fast ein paar Tränchen verkneifen. Ich mag auch die Hintergründe zum Leben während und nach dem Krieg sowie zur täglichen Arbeit einer Perlentaucherin. Toll recherchiert, toll geschrieben, tolle Geschichte. 5 Sterne von mir für diesen wunderbaren Roman.

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