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Benutzername: AddictedToBooks
Wohnort: München
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Bewertungen

Insgesamt 21 Bewertungen
Bewertung vom 23.05.2015
30 Tage und ein ganzes Leben
Ream, Ashley

30 Tage und ein ganzes Leben


sehr gut

"30 Tage und ein ganzes Leben" hat mir persönlich wirklich sehr gut gefallen. Das Buch zählt wie in einem Countdown von 30 nach 0 und auch nach 0 kommt noch etwas, was das Buch wirklich lesenswert macht: Tipps für den Leser! Diese haben mir auch sehr gut gefallen, deshalb sollten sie auch unbedingt erwähnt werden.
Die Autorin Ashley Ream schreibt in ihrem Roman über Selbstmord, jedoch nicht so deprimierend und verstörend, wie man es sich vorstellen könnte, sondern mit Humor. Und das gefällt mir. Auch wenn mir Clementine nicht unbedingt sehr sympathisch war, habe ich das Lesen des Buches doch genossen. Es war einfach spannend und hat mich sehr gut unterhalten. Leider ging es im Mittelteil spannungsmäßig etwas bergab, was ein bisschen langweilig wurde, aber dann ging es bald wieder spannend weiter. Alles in allem war das Buch also wirklich lesenswert.

"30 Tage und ein ganzes Leben" ist das erste Buch der Autorin und ich hoffe, dass es noch mehr geben wird, denn man merkt schon nach den ersten Seiten, dass die Autorin wirklich viele gute Ideen hat, die auf eine Umsetzung warten. Das Buch erhält von mir deshalb 4 von 5 möglichen Sternen.

Bewertung vom 23.05.2015
Die Straße der Geschichtenerzähler
Shamsie, Kamila

Die Straße der Geschichtenerzähler


sehr gut

Was für ein tolles Buch! Schon nach den ersten paar Seiten war ich direkt im Geschehen und habe mich in die Vergangenheit ziehen lassen. Die Geschichte um Vivian (Viv) und Qayyum hat mich sofort in ihren Bann gezogen, denn ich liebe solche Geschichten, und wenn sie dann auch noch gut und spannend erzählt sind, dann ist für mich alles perfekt. Mir persönlich hat die Umsetzung sehr gut gefallen, ich wurde diesbezüglich auf keinen Fall enttäuscht.
Vivian ist ein interessanter Charakter, in den ich mich sehr schnell "einleben" konnte. Ich finde sie sehr sympathisch und kann die meisten ihrer Handlungen gut nachvollziehen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit ihr auf diese Reise zu gehen. Besonders gern mochte natürlich auch Qayyum, der zweite wichtigste Protagonist in dem Buch. Seine Geschichte hat mich sehr berührt und mich immer wieder daran erinnert, wie die Welt auch heutzutage in anderen Ländern noch aussieht. Es gab auch noch einige andere wichtige und weniger wichtige Charaktere, aber Vivian und Qayyum waren für mich die wichtigsten, die ich auch am liebsten mochte.
Ein bisschen schwer tat ich mich aber ehrlich gesagt beim Schreibstil. Ich lese sehr viele historische Romane und habe damit eigentlich nie Probleme, aber der Schreibstil hier war doch sehr anspruchsvoll. Man musste ständig konzentriert bleiben, sonst kam man schnell raus. Sowas kenne ich von anderen Romanen sonst nicht (bei Sachbüchern ist das eher mal der Fall), aber es war jetzt auch kein Weltuntergang. Das einzige "Problem" war, dass ich dadurch eben etwas länger gebraucht habe, das Buch zu vollenden. Aber das hat nicht weiter gestört.

Aufgrund der Idee und der tollen Umsetzung bekommt "Die Straße der Geschichtenerzähler" von mir 4 von 5 möglichen Sternen. Ein toller Roman für Liebhaber von Histos.

Bewertung vom 23.05.2015
Die Sturmrose
Bomann, Corina

Die Sturmrose


ausgezeichnet

Wieder einmal hat Corina Bomann ein Buch geschrieben, das mich schon von den ersten Seiten an gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. "Die Sturmrose" war nicht nur spannend, sondern auch tief berührend. Ich muss schon zugeben, dass ich mir einige Tränen verdrücken musste.
Die Protagonisten, vor allem Annabel, sind mir sofort ans Herz gewachsen und es hat mir unendlich viel Spaß und Freude bereitet, sie durch das Buch zu begleiten und mehr über sie und die Sturmrose zu erfahren. Der Schreibstil der Autorin war wie immer wunderbar bildlich und detailreich, wodurch ich mir alles sehr gut vorstellen und mitfiebern konnte. Es gab sehr viele Szenen, die mich erschüttert und traurig gemacht haben, aber ich denke genau das war auch die Absicht der Autorin, denn nur so konnte man sich alles richtig vorstellen und verstehen, was unsere Protagonisten alles mitmachen mussten.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an berührt und ich habe es bis zur letzten Seite geliebt. Die Idee hinter der Geschichte wurde perfekt umgesetzt, der Schreibstil und wunderbare Protagonisten erledigten dabei den Rest. Ein Buch, das man unbedingt lesen sollte. "Die Sturmrose" erhält von mir 5 von 5 möglichen Sternen.

Bewertung vom 23.05.2015
Das Geheimnis des Felskojoten
Seven Deers, Sanna

Das Geheimnis des Felskojoten


ausgezeichnet

Die 26-Jährige Serena erhält eines Tages einen Anruf und erlebt einen schrecklichen Schock: Ihr Bruder Fabian, der davor für einige Zeit im Kloster war, wird verfolgt und versteckt sich deshalb für einige Zeit in Nordamerika. Serena weiß nicht, was sie tun soll und kommt auf die Idee, Fabians Adressbuch durchzusehen - vielleicht findet sie ja jemanden, bei dem Fabian gerade sein könnte. Und sie findet einen Freund aus der Studienzeit ihres Bruders in Toronto - Shane Storm Hawk. Serena nimmt sofort Kontakt zu ihm auf. Kurz darauf machen sich die beiden auf die Reise, die von Westamerika bis nach Kanada führt, immer auf der Suche nach Fabian. Dabei lernt sie die Kultur der Indianer kennen, denn Shawn Strom Hawk ist Indianer. Um Fabian zu finden und endlich glücklich zu werden, muss Serena mystischen Zeichen folgen. Wird sie ihren Bruder retten können?

Sanna Seven Deers Roman "Das Geheimnis des Felskojoten" ist ein abenteuerreiches, sehr bildlich und genau geschriebenes Buch. Mir hat es schon von Anfang an sehr gut gefallen, denn es ist spannend, lehrreich (was Indianer und deren Kultur betrifft) und zeitweise sogar romantisch. Ein Muss für alle Indianerfans und sehr empfehlenswert für alle Leser, die gerne Bücher dieser Art lesen.
Alles ist sehr bildlich beschrieben und man kann sich wirklich jede einzelne Handlung ganz real vorstellen. Ich habe es schon öfter betont, aber ich finde es richtig toll, wie man mehr über die Indianer erfährt. Ich zum Beispiel hatte nicht sehr viele Informationen über sie, geschweige denn über ihre Kultur. Aber jetzt kenne ich mich ein bisschen aus und deshalb bin ich richtig glücklich.
Der Schreibstil ist toll und wie schon erwähnt sehr bildhaft. Das gesamte Buch ist flüssig geschrieben und leicht zu lesen.
Ich fand auch die Zeichnung zu Beginn des Buches richtig toll. Die Karte zeigt Kanada und einen Teil Amerikas. Ich habe die Karte während des Lesens immer wieder aufgeschlagen, um genau nachzusehen, wo die Handlung gerade läuft.

Ich finde das Buch sehr empfehlenswert und ich werde mir sicherlich mehr Bücher von Sanna kaufen, denn ich finde ihren Schreibstil einzigartig und die Geschichten sehr interessant, denn sie sind mehr als nur "gewöhnlich". Deshalb erhält "Das Geheimnis des Felskojoten" von mir 5 Sterne.

Bewertung vom 23.05.2015
Amy's Geheimnis
O'Brien, Deborah

Amy's Geheimnis


ausgezeichnet

Deborah O’Brien erzählt in ihrem Roman „Amys Geheimnis“ zwei Geschichten gleichzeitig: Die Geschichte der Jugendlichen Amy und die Geschichte von Angie, einer ca. 50-Jährigen. Die Geschichten über Amy sind als „Damals“ und die Geschichten über Angie als „Heute“ im Buch zu finden.
Amys Geschichte spielt 1870 in Millbrooke, der bekannten Goldgräberstadt. Amy hat ein schwieriges Leben, denn sie ist Tochter eines Pfarrers und darf deshalb viele Dinge nicht tun, die andere in ihrem Leben als ganz normal ansehen. Aber das Schlimmste kommt erst noch: Sie verliebt sich. Wie wird Amys Leben weitergehen?
Angies Geschichte spielt, wie schon erwähnt, im Heute. Sie mietet das alte Pfarrhaus, in dem Amy mit ihrem Vater gelebt hatte. Sie beschließt, nach dem Tod ihres Mannes und ihrer Söhne ein neues Leben zu beginnen. Eines Tages findet sie einen Koffer, in dem sich persönliche Dinge von Amy befinden. Angie macht sich gleich darauf auf die Suche, mehr über Amy zu erfahren.

Das Buch ist wirklich wunderbar. Ich habe es genossen, es zu lesen. Besonders gut gefallen hat mir die Aufteilung in Damals und Heute, denn so konnte man regelmäßig neue Informationen über Amy und Angie bekommen und alles somit besser verstehen.
Der Schreibstil ist wunderbar. Er zieht einen sofort in seinen Bann und es ist ganz leicht und flüssig, die Geschichte zu lesen. Auch die Charaktere fand ich wirklich super und habe beide in mein Herz geschlossen.

Alles in allem ist das Buch wirklich perfekt und ich gebe ihm ohne zu zögern 5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 23.05.2015
Das Haus der Lady Armstrong
O'Connor, Andrew

Das Haus der Lady Armstrong


sehr gut

Was für ein tolles Buch. Durch das wunderschöne Cover wurde ich auf es aufmerksam und ich muss zugeben, dass das Buch wirklich toll war. Die Idee zur Geschichte und die Umsetzung fand ich sehr gelungen. Die Unterteilung in 3 verschiedene Epochen fand ich auch schön, da man so beim Mitdenken einige Dinge abhaken konnte und immer genau wusste, in welche Zeit welche Geschehnisse gehören.
Die Protagonisten fand ich schön gezeichnet - ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und es hat mir Spaß gemacht, sie einige Zeit lang zu begleiten. Der Schreibstil war schön flüssig und konnte ganz locker leicht gelesen werden.

Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr, sehr gut gefallen. Klar hätte man einige Dinge vielleicht noch besser machen können, aber es hat mich trotzdem sehr gut unterhalten und es hat Spaß gemacht. Das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen. 4 von 5 möglichen Sternen

Bewertung vom 23.05.2015
Die Frauen von Carcassonne
Mosse, Kate

Die Frauen von Carcassonne


ausgezeichnet

"Die Frauen von Carcassonne" von Kate Mosse ist ein Buch, das mich gleichzeitig erschüttert, erfreut und zur Verzweiflung gebracht hat. Ich liebe historische Romane und hatte hohe Ansprüche an das Buch, die es aber glücklicherweise alle erfüllt hat. Ich konnte mich so richtig gut in die Geschichte hineinversetzen, habe mit den Protagonisten gelacht, geweint und gelitten und habe mich ihnen wirklich nah gefühlt. Das hatte ich u.a. auch dem Schreibstil zu verdanken, denn der war richtig flüssig zu lesen, spannend und - ja, einfach perfekt.
Die Protagonisten fand ich gut herausgearbeitet, ich konnte sie mir gut vorstellen, ihre Gefühle, Gedanken nachvollziehen. Es ist jetzt schon sehr lange her, seit ich das Buch gelesen habe, aber trotzdem denke ich immer wieder daran zurück denn es hatte mich wirklich tief berührt.

Abschließend kann ich sagen, dass das Buch ein Muss für alle ist, die gerne historische Romane lesen und durch diese Romane in andere Welten verschwinden möchten. Von mir bekommt "Die Frauen von Carcassonne" auf jeden Fall volle 5 von 5 möglichen Sternen. Leseempfehlung!

Bewertung vom 23.05.2015
Zucker, Zimt und Liebe
Horstmann, Virginia

Zucker, Zimt und Liebe


ausgezeichnet

Das Buch ist wirklich wunderschön, sowohl vom Design als auch von den Rezepten her. Zu jedem Rezept gibt es ein Bild der Leckerei, um sich alles besser vorstellen zu können. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, dass bei jedem Rezept dabei steht, für wie viele Personen es ist. So muss man nicht schätzen und hat nicht zu viel - und auch nicht zu wenig.
"Zucker, Zimt und Liebe" ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt, wodurch man gleich findet, was man sucht (Torten, Kekse oder doch lieber amerikanische Pies?). Ich habe einige Rezepte ausprobiert und mir haben alle sehr gut gefallen.

Alles in allem kann ich also sagen, dass Jeanny mit diesem Buch einen Erfolg erreicht hat. Es ist eines meiner Lieblingsbackbücher geworden und verwende es regelmäßig. Ich kann alle Leckereien, die ich bis jetzt ausprobiert habe, auch uneingeschränkt empfehlen. So muss ein Backbuch sein! Deshalb erhält "Zucker, Zimt und Liebe" von mir 5 von 5 möglichen Sternen.

Bewertung vom 23.05.2015
Die Wahrheit, wie Delly sie sieht
Hannigan, Katherine

Die Wahrheit, wie Delly sie sieht


ausgezeichnet

Katherine Hannigan erzählt in ihrem Kinderbuch "Die Wahrheit, wie Delly sie sieht" von der elfjährigen Delly, der die Wahrheit wirklich auf der Zunge liegt. Sie erlebt, wie die Wahrheit Ärger, aber auch gute Dinge hervorbringen kann. Jedoch nutzt Delly nicht nur gerne ihr Mundwerk, sondern lässt auch immer wieder ihre Fäuste sprechen, wenn sie der Meinung ist, dass sie im Recht ist. Doch Delly verändert sich auf einmal komplett, und zwar wegen Ferris. Ferris kommt neu in ihre Klasse und unterscheidet sich von allen Kindern, die Delly so kennt. Sie spricht nicht, und erlaubt es niemandem, sie zu berühren. Dadurch findet sie auch keine Freunde, denn jeder hält sich von ihr fern. Doch nicht Delly. Denn sie will wissen, warum Ferris nicht spricht und deckt somit eine schreckliche Wahrheit auf.

Delly ist wirklich ein liebenswürdiges Kind. Sie ist ein kleiner Wirbelwind, macht, was sie will und lebt in ihrer eigenen Welt. Ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen. Ferris war mir zu Beginn ein Geheimnis, aber auch sie finde ich toll. Sie befreundet sich mit Delly und ihrem süßen kleinen Bruder RB.
Das Buch ist als Kinderbuch eingestuft, ich finde jedoch, dass es vor allem Jugendliche lesen sollten. Es ist ein sehr interessantes Thema, das in unserer Gesellschaft nicht sehr oft angesprochen wird. Der Schreibstil ist toll und die Idee finde ich wirklich sehr schön.

Deshalb erhält "Die Wahrheit, wie Delly sie sieht" von mir 5 Punkte.

Bewertung vom 23.05.2015
Im Herzen der Koralleninsel
Corbi, Inez

Im Herzen der Koralleninsel


ausgezeichnet

In "Im Herzen der Koralleninsel" erzählt Inez Corbi von Isabel Maritz, einer jungen Lehrerin, die Ende des 19. Jahrhunderts in die deutsche Kolonie Neuguinea reist, um dort einen Missionar zu heiraten. Bisher kennen sich die beiden nur aus Briefen. Als Isabel nach der langen Reise endlich in Neuguinea ankommt, wird ihr gesagt, dass ihr Verlobter bereits verstorben ist. Isabel ist ratlos. Was soll sie in diesem Land, das sie überhaupt nicht kennt, tun? Sie entschließt sich, dort zu bleiben und als Lehrerin zu arbeiten. Nach einiger Zeit lernt sie den Neuguineer Noah kennen, zu dem sich Isabel schon bald hingezogen fühlt, obwohl er so viele Geheimnisse in sich trägt. Sein Vater scheint Deutscher zu sein und seine Mutter aus Neuguinea. Plötzlich geschieht ein Mord und der erste Tatverdächtige ist Noah. Doch stimmt es wirklich? Isabel ist verwirrt, doch bevor sie des Rätsels Lösung findet, wird sie von Noah entführt.
Was ist hier los?

Das Buch ist wirklich toll geschrieben. Ich habe mich dank der bildlichen Sprache richtig in eine andere Zeit versetzt gefühlt. Die Geschichte hat richtig Potential und meiner Meinung nach wurde das Potential auch vollständig verwendet, also ich finde das Buch wirklich ganz gut gelungen.
Ich war schon nach den ersten Seiten direkt im Geschehen drin und habe Isabel auch direkt in mein Herz geschlossen. Die Charaktere sind genauso gut ausgebaut wie das Geschehen, die Orte und die Gefühle der Protagonisten. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft.

Da mir das Buch wirklich sehr gut gefallen hat, erhält es von mir 5 von 5 möglichen Sterne.