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Benutzername: Lieblingsbuch


Bewertungen

Insgesamt 33 Bewertungen
Bewertung vom 25.11.2018
Ca. 750 g Glück - Das kleine Buch über die große Lust sein eigenes Sauerteigbrot zu backen
Stoletzky, Judith; Geißler, Lutz

Ca. 750 g Glück - Das kleine Buch über die große Lust sein eigenes Sauerteigbrot zu backen


gut

Nein! Das ist nicht mein Buch.

Die Leseprobe war sehr philosophisch und literarisch! Gut dachte ich, das ist die Einführung.

Dann hatte ich das Buch in den Händen. Die erste Hälfte des gesamten Buches geht dann so weiter: philosophisch und literarisch.

Dann endlich kam ein Rezept! Ein einziges! Ich fühlte mich doch etwas veralbert. Das Buch kostet immerhin 16€. Den literarischen Teil hatte ich nur so locker durchgeblättert.

Das positive an dem Büchlein ist, es wird ausgiebig über die Herstellung des Ansatzes für den Sauerteig geschrieben. Auch die Weiterverarbeitung und letztendlich das Backen wird genau beschrieben.

Die Fotos wirken kunstvoll.

Ich habe dann versucht mein eigenes Sauerteigbrot zu backen. Ich habe das Glück in der Nähe einer Mühle zu wohnen. Dort erhielt ich tolles Mehl und sogar den Sauerteig Ansatz.

Beim Erstellen des Teiges hatte ich trotzdem Probleme, die auch in der Anleitung nicht aufgeführt waren. Es war mein erstes Brot. Zum Beispiel: der Teig wird zum Backen geformt. Wieviel Mehl darf ich dann noch hinein verarbeiten? Wie lange dauert das Formen?

Also, ich habe mein Brot gebacken. Es kam schön knusprig aus dem Ofen. Dann soll man ja noch einen Tag warten, da es immer besser würde. Bloß, was für eine Enttäuschung, das Brot war nicht mehr knusprig.... Das hätte man ja mal im Buch erwähnen können.

Mein Fazit: kein Buch für mich!

Ach ja, noch ein Nachtrag, das Cover und besonders den Farbton empfinde ich als sehr hässlich. Und zwingend fehlt ein Lesebändchen.

Bewertung vom 25.11.2018
Blau Türkis Grün
Guhr, Mareike

Blau Türkis Grün


ausgezeichnet

Ein Fernweh-Buch der ganz besonderen Art.

Wunderschöne Fotos, eine Reise-Tour die mich neidisch werden ließ, kurze Berichte über die angelaufenen Orte und Länder.

Es macht viel Spaß sich in diesem Buch zu versenken. Bei etlichen Häfen dachte ich, wie komme ich dorthin. Aber leider geht es häufig nur mit dem Schiff. Für mich wird es wohl auch ein Traum bleiben. Es ist ja ein großer Unterschied Länder von Land oder vom Wasser aus kennenzulernen.

Das Buch wurde nie langweilig, die relativ kurzen Berichte unterstützen diese Reportage über das Leben auf See. Garniert mit schönen Zeichnungen und den Fernweh machenden Bildern. Hach, ein tolles Buch!

Neugierig bin ich aber, wie das Leben von Mareike weitergehen wird. Wird sie so eine Reise noch einmal neu starten?

Bewertung vom 25.11.2018
Das Geheimnis der Grays
Meredith, Anne

Das Geheimnis der Grays


sehr gut

Ein sehr interessantes Buch. Es ist nicht unbedingt ein Kriminalroman, sondern eine Auseinandersetzung mit dem Mörder.

Am Anfang lernt man die gesamte Familie kennen, die sich zu Weihnachten auf dem Landsitz versammelt. Es ist eine unsympathische Familie. Schnell geschieht der Mord. Der Mörder ist uns bekannt.

Dann wird aber über den Mörder, seine Ansichten, sein Leben und seine Träume berichtet.

Eine feine Erzählung, die das Leben und die Moral in den 1930-iger Jahren sehr gut widerspiegelt. Selbst der Schreibstil der Autorin bringt das gut herüber. Man muss sich auf diesen Roman einlassen. Wenn ich einen Roman im Stile Agatha Christies erwarte, werde ich doch enttäuscht.

Dieser Kriminalroman ist halt anders!

Bewertung vom 25.11.2018
Redemption Point
Fox, Candice

Redemption Point


sehr gut

Es geht weiter mit beiden Außenseitern Ted Conkaffey und Amanda Pharrell.

Dale Bingley will Gerechtigkeit und Vergeltung für den Mord an seiner Tochter. Und Ted ist in seinen Augen der Mörder. Ted wird von ihm zusammengeschlagen. Dadurch wird es immer wichtiger für Ted den wahren Mörder zu finden, vielleicht auch, um endlich ein unbelastetes Leben führen zu können. Im Moment versteckt er sich eher.

Gleichzeitig werden zwei Mitarbeiter einer Kneipe ermordet. Ted und Amanda werden beauftragt diese Morde aufzuklären.

Die Mordfälle werden in verschiedenen Handlungssträngen erzählt. Selbst der Mörder von Claire kommt als Tagebuchschreiber zu Wort.

Es geht brutal los, leider wurde es dann im ersten Drittel für mich etwas zäh. Es gab auch etliche Wiederholungen und Ted kreist um sich selbst. Amanda wurde auch etwas merkwürdig dargestellt. Dabei ist sie ein sehr interessanter Character. Es ist aber ein sehr lebendiger interessanter Thriller mit etlichen humorigen Einfügungen.

Candice Fox ist eine sehr gute Schriftstellerin. Ihre Figuren leben und man leidet, lacht und lebt mit ihnen in der Geschichte.

Bewertung vom 01.10.2018
Unverfrorene Freunde
Pütz, Klemens; Batarilo, Dunja

Unverfrorene Freunde


ausgezeichnet

Ein sehr schönes informatives Buch über die lange Zeit in der Klemens Pütz über und mit Pinguinen forscht und arbeitet.

Er beschreibt wie er zu einem Pinguinforscher wurde, wo seine Hauptschwerpunkte liegen und was er in all den Jahren erlebte. Dabei schreibt er es in einem verständlichen autobiographischen Stil. Ab und zu blitzt der Humor durch.

Es ist wohl auch schwierig mit der Forschung Geld zu verdienen, so das er verschiedenste Jobs annehmen muss, um seine Familie zu ernähren. Durch die Stiftung, die er durch Zufall mitbegründet hat, konnte er sehr viel mehr für den Fortbestand der Pinguine tun.

Für mich ist das Buch sehr gut lesbar gewesen, ich habe sehr viel über diese Spezies und die Erfolge seiner Stiftung erfahren. Ich hoffe, das sich Klemens Pütz noch lange für die Pinguine einsetzen kann.

Bewertung vom 01.10.2018
Das Vogelhaus
Eva, Meijer

Das Vogelhaus


ausgezeichnet

Len Howards Leben wird hier sachte beschrieben und anschaulich dargestellt.

In dem einen Handlungsstrang wird dem Leser ihr Leben vorgestellt. Warum sie so ein Leben der Normalität vorgezogen hat. War es schon die Kindheit oder eine unglückliche Liebe?

Der andere Handlungsstrang erzählt von den Vögeln die Len Howard als sehr wichtig empfand.

Len Howard ist, nach Lektüre dieses Buches, eine introvertierte Person. Sie kennt nur noch eine Aufgabe. Sie bietet den Vögeln in ihrem Garten ein tolles Umfeld. Sie öffnet ihr Haus für sie. Sie beobachtet und beschreibt in zwei Büchern diese Beobachtungen. Sie veröffentlicht auch etliche Artikel. Dabei reduziert sie immer mehr ihre zwischenmenschlichen Kontakte.

Ich empfand sie als eine sehr merkwürdige Persönlichkeit.

Ein sehr schönes Buch über sie, in einer behutsamen leisen Sprache.

Bewertung vom 01.10.2018
Der Abgrund in dir
Lehane, Dennis

Der Abgrund in dir


sehr gut

Dieses Buch war eine Quälerei. Es fing sehr interessant an, verflachte immer mehr, um zum Schluss fulminant aufzuholen.

Ich tendiere zwischen 3 oder 4 Sternen. Jeder der sich auf dieses Buch einlässt, sollte es dann für sich selbst entscheiden.

Der Erzählstil ist wirklich gut, aber diese Auseinandersetzung mit den Panikattacken ist zu ausufernd. Es lähmt die Geschichte völlig. Hier sollte der Verlag noch einmal kräftig kürzen. Im letzten Drittel des Buches wird aus diesem lahmen langweiligen Buch eine echter Thriller. Hätte uns der Autor bloß eher in die Geschichte hineingezogen. Da kommt auch Spannung auf und ich konnte mich das erste Mal mit den Personen auseinandersetzen. Hier hätte der Autor noch ruhig ein paar Kapitel mehr schreiben können.

Ein merkwürdiges Buch!

Bewertung vom 01.10.2018
Der Welten-Express Bd.1
Sturm, Anca

Der Welten-Express Bd.1


sehr gut

Ein gelungenes Buch. Von außen und natürlich, das Wichtigere, vom Inhalt her.

Flinn ist ein sehr unglückliches Mädchen. In der Schule wird sie gehänselt und gemobt. Das Zuhause ist kein Zuhause, sie kümmert sich um die jüngeren Brüder, ihre Mutter hat keine Kraft mehr und wohl auch nicht den Willen. Und das Schlimmste, ihr älterer Bruder Jonte ist verschwunden. Aber Flinn gibt nicht auf. Sie will das Rätsel lösen.

Eines Nachts erscheint der Weltenexpress in ihrem Dorf, obwohl seit etlichen Jahren dort keine Züge mehr fahren. Sie springt auf. Damit beginnt ihr Abenteuer.

Eine wunderschöne kindgerechte Erzählung. Natürlich sind ein paar Ähnlichkeiten mit der Harry Potter Geschichte da. Aber die beziehen sich nur auf das Setting - Internat, Süßigkeiten. Die Geschichte selbst hat keinerlei Anleihen an dem Vorbild gemacht.

Ein kindgerechtes Buch. Was mir persönlich gefehlt hat war die versprochene Magie. Gut der Wohnort ist magisch, vor allem die Technik, aber die Kinder sind normale Kinder. Leider keine Zauberei.

Ich bin sehr neugierig auf den nächsten Band.

Bewertung vom 01.10.2018
Wo alles beginnt / Hazel Wood Bd.1
Albert, Melissa

Wo alles beginnt / Hazel Wood Bd.1


gut

Oh was für ein Buch...

Vom Klappentext war ich begeistert, aber das Buch entpuppte sich für mich als schwierig.

Der Anfang zog sich unendlich lang. Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich. Die Autorin versucht auf einem hohen literarischen Niveau die Geschichte zu schreiben. Leider geht das auf Kosten der Spannung und sie verliert sich in schönen Sätzen.

Im letzten Drittel zieht die Geschichte deutlich an. Das Märchenland hat die Geschichte erreicht. Aber auch hier war einiges merkwürdig, es fehlte die genauere Beschreibung. Ich empfand es ein wenig überhastet und wenig liebevoll beschrieben. Die auftauchenden Personen waren fast Nebenfiguren, sie wurden viel zu kurz beschrieben, hatten eine kurze Aufgabe und waren danach wieder verschwunden.

Als besonders gruselig habe ich den Roman nicht empfunden. Für Alice habe ich keine Sympathie aufbringen können. Sie war mir äußerst unsympathisch und nervig.

Schade, ich hatte mir etwas völlig anderes vorgestellt.

Bewertung vom 01.10.2018
Tiergeister AG - Achtung, gruselig!
Iland-Olschewski, Barbara

Tiergeister AG - Achtung, gruselig!


sehr gut

Der kleine Dackel Arik .hat sich in einem sehr dunklen Wald verlaufen und fällt in eine dunkle modrige Kuhle. Doch er erhält Hilfe: durch die quirlige Wüstenspringmaus Chili, die Katze Tara, das Chamäleon Plato und das Angorakaninchen Honig! Durch sie erfährt er, das er ein Geisterdackel ist.

Sie bringen ihn zu einer Burg. Tagsüber ist es eine Schule für Menschenkinder, Nachts eine Schule für Geistertiere.

Ein Buch für Leseanfänger mit schönen Zeichnungen. Das Gruseln ist an das Alter der Leser gut angepasst. Geister die lieber keine Kinder erschrecken wollen, sondern ihnen lieber helfen.

Ein paar kleinere Ungereimtheiten, die Tiere konnten einfach zu viel, haben mich als Erwachsenen gestört. Die kleineren Leser werden es wohl gar nicht bemerken.