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Benutzername: *H*


Bewertungen

Insgesamt 16 Bewertungen
12
Bewertung vom 22.11.2019
Rachs Rezepte für jeden Tag
Rach, Christian

Rachs Rezepte für jeden Tag


ausgezeichnet

Sternenhimmel über'm Kochtopf: Jeden Tag genießen ✶ ✶ ✶ ✶ ✶

„Große Küche für kleines Geld“, so heißt der Untertitel des Kochbuchs. Und da wird nicht zu viel versprochen. Das Kochbuch ist einfach großartig. Die Rezepte sind wahnsinnig vielseitig. Und in der hochwertigen 240 Seiten (schönes dickes, leicht angerautes Papier) dicken Rezepte-Sammlung wird viel geboten. Die Gerichte werden auf einer Doppelseite präsentiert, also, auf der einen Seite die Anleitung für die Zubereitung und auf der anderen Seite kann man sehen, wie man das fertige Gericht nahezu kunstvoll auf dem Teller anrichten kann. Vor einem dezent-grauen Hintergrund ist jeweils eine Portion abgebildet. Das sieht richtig gut aus, da läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Da war ein echter Profi am Werk! Die Vorgehensweise bei der Zubereitung ist sehr übersichtlich, da die einzelnen Arbeitsschritte in gut von einander abgehobenen Textblöcken auf der Seite platziert sind.
Das Buch ist wie ein wahres, zauberhaftes Bilderbuch, durch das man auf der Suche nach „Was-koch-ich-denn“ reist. Beim das Richtige-Finden helfen auch die kurzen und prägnanten Schlagwörter, die anzeigen, in welche Richtung diese Mahlzeit geht, wie beispielsweise: „zum Sattesssen“, „schnell und fein“, „raffinierte Kombi“, „südlich leicht“, „frühlingsfrisch“, „herzhaft und köstlich“, „ofenfrisch“, „mexikanisch“ etc.

Die einzelnen Kapitel sind: Salate, Suppen & Eintöpfe, Gemüse, Ofengerichte, Nudeln & Reis, Fisch & Meeresfrüchte, Geflügel & Fleisch, Süßes & Desserts sowie Grundrezepte.

Mir gefällt, dass dem Gemüse hier ein großer Stellenwert eingeräumt wird. Bei dem Rezepten findet man ein internationales, globales Spektrum, so dass neben Kartoffeln, Reis und Nudeln auch Couscous, Falafel, Bulgur, Polenta etc. ins Gericht gezaubert werden.
Vereinzelt findet man auch zu den einzelnen Rezepten auf der Bildseite über dem abgebildeten Gericht einen „Rachs-Profi-Tipp“, was man bei der Zubereitung beachten sollte und/oder wie man noch mehr 'Bums' der Köstlichkeit verpasst. (Es darf sich ja von selbst verstehen, dass frische Kräuter das A&O und somit die halbe Miete für ein gutes Gelingen sind.)

Ich finde es schön, dass hinten im Buch ein kurzes Kapitel („Grundrezepte“) eingebunden ist, in dem gezeigt wird, wie man diverse Brühen, Dressings, Saucen und Öle – teils auf Vorrat – einfach ohne viel SchnickSchnack selber machen kann.
Ich habe in dem Buch viele neue Rezepte gefunden, die mich richtig anlachen und anmachen; außerdem habe ich Inspirationen erhalten, meinen Speiseplan-Alltag zu erweitern.
So hat mich z.B. das Rezept der „Pizza mit Zitrone“ besonders überrascht, vom „Bananen-Zimt-Quark“ war ich richtig geflasht.

Meiner Ansicht ist es ein wenig übertrieben, dass die „Rezepte für JEDEN TAG“ sein sollen. Für mich sind sie alle etwas Besonderes. Aber man kann es auch sehen: Hier wird der Alltag zu was Besonderem. Alltagsküche soll kein provisorisches und langweiliges, sich immer wiederholendes Notkochen sein. Wer sich gut vorbereitet und plant, der schafft es, mit dem Kochbuch regelmäßig ohne großen Aufwand und ohne tief in die Tasche greifen zu müssen ein kulinarisches Event zu zaubern. Und ich denke, jeder wird doch so flexibel und kreativ genug sein, mit etwas Fantasie, diese Gerichte seinen Ansprüchen/Vorlieben und Möglichkeiten anzupassen.

Und das Ziel / die Quintessenz ist – und da stimme ich Rach voll zu: „Kochen ist einfach, macht Spaß und kostet nicht viel – ich weiß jetzt auch, wie es geht (S.7)“

Das Buch kann ich wärmstens empfehlen und gebe 5 Sterne. Ein tolles Geschenk für Hobbyköche und die, die es werden wollen!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 13.11.2019
Der Lehrmeister / Die Geschichte des Johann Georg Faustus Bd.2
Pötzsch, Oliver

Der Lehrmeister / Die Geschichte des Johann Georg Faustus Bd.2


ausgezeichnet

Pötzsch-Blitz, das Werk ist eine wahre Wucht

Einfach super: Kleines Geschichtswissen spannend in einem fiktiven, großen, packenden Roman verpackt!

Herbst 1518: Sechs Jahre ist es her, dass Johann Georg Faustus mit seinem Gehilfen Karl Wagner und seiner mittlerweile 17-jährigen Tochter Greta aus den Katakomben von Nürnberg geflohen ist. Als Quacksalber und Astrologe ist Faustus sehr gefragt und zieht von Stadt zu Stadt. Doch es geht das Gerücht umher, dass Faustus das Geheimnis des „Stein der Weisen“ kennen würde. Auf dieses Wissen, wie man Gold herstellen kann, ist auch Papst Leo X., der finanziell am Ende ist und Machtansprüche bewahren möchte, erpicht. Es beginnt eine Jagd durch Deutschland und Frankreich, um Faustus nach Rom zu schaffen.
Gleichzeitig aber plagt Faustus eine unerklärliche Krankheit, die ihn lähmt. Ist diese Krankheit natürlicher Art oder steckt der Teufel dahinter? Er hofft, dass er Rat bei beim großen Meister Leonardo da Vinci bekommen könnte und reist nach Amboise (Frankreich). Auch wenn Leonardo keine Lösung für sein gesundheitliches Problem hat, gibt er ihm eine Botschaft mit auf den Weg, die in den Händen von falschen 'Wissern' fatale Folgen für die ganze Welt haben könnte.
Und nun trägt Faustus eine große Verantwortung mit sich......
Kommt es zu einem erneuten Deal mit dem Teufel, der in der Haut seines Widersachers und alten Lehrmeisters Tonio del Moravia steckt?

Ich muss gestehen, ich bin kein Freund von Nachwörtern. Aber dieses Nachwort hat mir außerordentlich gut gefallen, da es historische Gegebenheiten noch mal gut erklärt und aufgegriffen hat. Auch die Hinweise auf die historischen Schauplätze sind im sogenannten „Reiseführer“ super beschrieben, so dass man Lust bekommt, sich die ein oder andere Stätte anzuschauen oder aber zumindest mehr im Internet zu recherchieren. Kleine Übersichtskarten im Buch (vorne und hinten) veranschaulichen Johanns Reiseroute von Bamberg durch diverse französische Städte bis hin nach Rom, wobei Rom sogar eine eigene Karte gewidmet ist.
Oliver Pötzsch kann seine Befürchtungen, dass - wenn er es Goethe gleichtut - der zweite Teil „in die Hose gehen“ könnte, beiseite schieben. Auch der Nachfolgeroman „Der Lehrmeister“ ist – trotz gewisser Zähheit zwischendurch - wie der erste Teil „Der Spielmann“ ein absoluter Lesegenuss. Man wird richtig ins Mittelalter entführt und kann nachvollziehen, wie strapaziös das Reisen und das Leben zu der damaligen Zeit war.
Man merkt, dass in dem Buch viel Herzblut, Ehrgeiz und Motivation drin steckt. Es ist absolut gut recherchiert und die Protagonisten (fiktive und reale Personen [wie Papst Leo X., Agrippa, Leonardo da Vinci, Martin Luther, Kaiser Maximilian, Gilles de Rais etc.]) sind fantastisch ausgearbeitet.
Man braucht schon ein gewisses Händchen, Fiktion und Realität miteinander zu verweben, diesem Anspruch wird dieser Roman anstandslos gerecht. Nicht aufdringlich wird geschichtliches Wissen aber auch politische Fakten vermittelt. Auch eine kleine Liebesgeschichte dezent wird eingebaut.
Der Schreibstil ist spannend und mitreißend sowie flüssig zu lesen und hat auch seine mystischen und gruseligen Elemente. Regelmäßige 'Richtungswechsel' der Handlung erhöhen die Spannung und lassen Protagonisten in einem anderem Licht erscheinen als man vorher angenommen hat. Pötzsch ist halt für Überraschungen gut! Aufgrund der bildhaften und detaillierten Sprache bekommt man fantastisches Kopfkino geboten.
Und Freunde von Goethes Faust kommen hier gleichfalls auf ihre Kosten: Es finden sich immer wieder Anspielungen durch Textpassagen aus Faust I, die einem ein Schmunzeln oder 'Aha' ins Gesicht zaubern.

Nach dem Lesen habe ich mich gefragt, ob sich Oliver Pötzsch - entgegen seiner Aussage - dennoch wieder was einfallen lässt, damit diese Faust-Reise in die dritte Runde geht...
(Oder schafft er es, sich tatsächlich ganz von ihm zu verabschieden?)

✶ ✶ ✶ ✶ ✶

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2019
Mein schönstes Sachen suchen
Gernhäuser, Susanne

Mein schönstes Sachen suchen


ausgezeichnet

Wo ist das...? Daaaa!
✶✶✶✶✶
Bei diesen liebevoll gestalteten, hochwertigen und langlebigen Hardcover-Bilderbuch mit stabilen Pappseiten handelt es sich um eine besondere Jubiläumsausgabe der Bilderbuchreihe „Sachen suchen“ im Ravensburger-Verlag, da hier aus sämtlichen Büchern dieser Serie ein Buch zusammengestellt worden ist, das die schönsten Szenerien der bislang erschienenen Bücher in einem vereint. Es ist quasi ein „Best-of“!
Allein das Cover gibt einen wunderbaren Überblick, was einem in dem abwechslungsreichen Bilderbuch, das viele Alltagsmomente / Lebenssituationen präsentiert, erwartet: Bauernhof, Schwimmbad, Kindergarten, Bahnhof, Zoo, Wald und Wiese usw..
Dieses Selber-Geschichten-Erzählen-Buch ist geeignet für Kinder ab etwa zwei Jahren.
Die Konzeption ist klug erarbeitet. So sind die einzelnen – ich nenne es mal – Kapitel zweigeteilt. Auf der linken Seite der jeweiligen Szene ist eine Suchleiste mit einem kurzen Einleitungstext und kleinen Bildern (Gegenstände, Tiere, Menschen) angebracht, die das Kind dann im daneben liegenden großen „Wimmel-Bild“ suchen und zeigen kann. Aber im großen Bild gibt es natürlich noch viel mehr zu entdecken, so das sich das Abenteuer „Wo ist …..“? erweitern kann. Frei nach dem Motto: „Was oder wen siehst Du?“
Es gibt wahnsinnig viel zu sehen und zu entdecken, so dass man sich jedem Bild relativ lange widmen kann. Der wenige Text, der vorgegeben ist, animiert und motiviert, sich selber Gedanken zu machen und selber zu erzählen. Dies ist besonders förderlich für die Sprachentwicklung des Kindes und regt zudem optimal die Kreativität und die Fantasie an.
Da das Buch in der Haptik sehr stabil ist – feste, etwas beschichtete Pappseiten – kann man das Buch auch kleineren Kindern in die Hände geben, damit sie sich sich selbst damit befassen können.
Ich selber finde das Buch auch entspannend, weil man beim Betrachten der erlebnisreichen Szenen irgendwie auch wieder in die eigene Kindheit abtauchen kann und vom Alltag abschalten kann.
✶✶✶✶✶

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 18.10.2019
Umarmst du mich mal?
McLaughlin, Eoin

Umarmst du mich mal?


ausgezeichnet

Zweimal traurig ergibt Glück!

Wie denn das? Ja, dann muss man diese Geschichte oder diese zwei Geschichten, die zu einer werden von vorne nach nach hinten bzw. von hinten nach vorne lesen. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. Das Geniale bei diesem niedlichen, wundervoll illustrierten Bilderbuch ist, dass es sich um ein Wendebuch handelt, welches – so gesehen - zwei Front-Cover hat.
In dem Büchlein geht es darum, dass ich ein Igel und eine Schildkröte auf den Weg machen, weil sie auf der Suche nach jemanden sind, der sie ganz einfach mal in den Arm nimmt, von dem sie einfach mal so gedrückt wird. Wer kennt ihn nicht, den Wunsch, lieb-gehalten zu werden?! Und wie weh es doch tut, immer wieder ein sogenanntes „Ja, aber....“ (Also: Nein!) zu hören – vor allem, wenn es 'banale' Ausreden sind.
So stoßen die hartgepanzerte Schildkröte und der stachelige Igel – egal wen sie fragen – immer wieder auf Ablehnung. Das geht einem beim Lesen ganz schön ans Herz und man hat wirklich Mitleid mit den beiden, so dass man am liebsten ins Buch springen möchte, um die beiden zu trösten. Und so kommen sich die beiden mit zunehmender Ablehnung vieler anderer Tiere (z.B. Fuchs, Eichhörnchen, Dachs, Hase...) immer näher, bis dass sie sich – auch Dank eines klugen Ratschlags einer weisen Eule – in der Mitte des Buches treffen / sich finden und .....
Es ist ein fantastisches und so rührseliges Buch, das zeigt, dass man trotz Unterschiedlichkeit zu einander passen und einen wahren Freund finden kann, auch wenn man fast nicht mehr damit rechnet.
In einem kindgerechten Stil (Sprache und Illustration) wird gezeigt, was Empathie ist und wie wichtig Nähe ist und welcher Zauber durch Berührung ausgehen kann.
Dieses Buch ist nicht nur ein herzliches Geschenk für Kinder, nein auch für Erwachsene ist es ein wunderbares kleines Präsent, wenn man jemanden sagen möchte, wie gern man ihn hat.
Ein kurze, kleine Geschichte (56 Seiten), die große und magische Wirkung hat!

✶ ✶ ✶ ✶ ✶

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.10.2019
Nenne drei Streichinstrumente: Geige, Bratsche, Limoncello
Greiner, Lena; Padtberg-Kruse, Carola

Nenne drei Streichinstrumente: Geige, Bratsche, Limoncello


gut

„Kalte Füße“ bekommt man im „Kalten Krieg“....
✶ ✶ ✶
Ups, als Antwort gab sogar ein Schüler, dass die Füße eines Soldaten sogar erfroren seien.

Ja, das dritte Buch aus der Reihe „Neue witzige Schülerantworten & Lehrersprüche“ von Lena Greiner und Carola Padtberg ist wieder voll gespickt mit witzigen, fantasievollen, kuriosen und katastrophalen Antworten, die Schüler aller Altersklassen und Schulformen mündlich als auch schriftlich zum Besten geben. Zum Besten? Eher wohl nicht, denn diese Antworten sind teil meilenweit entfernt von ansatzweise richtig.
Diese unterhaltsame Lektüre konnte entstehen, da Lehrer und Schüler wieder einmal dem Spiegel-Online-Aufruf gefolgt sind, und zum Schmunzeln gedachte Episoden aus dem Schulalltag eingeschickt haben. Entstanden ist ein kunterbuntes Sammelsurium an 'Unwissen' / „Nichtwissen“...

Das Buch ist in zwölf Kapitel, die sich mit einzelnen Unterrichtsfächern aber auch nicht-fachspezifischen Angelegenheiten, eingeteilt. So werden die Unterrichtsfächer Erdkunde, Biologie, Chemie, Mathematik aber auch Deutsch, Englisch sowie Musik, Geschichte/Politik als auch Religion/Ethik unter die Lupe genommen. In den Fokus geraten diesmal auch die Lehrer mit ihren Eigenheiten, über die sich Schüler auslassen konnten, sei es, Verhalten den Schülern gegenüber oder Spleens der Unterrichtsausführung.

Die Lektüre lässt sich gut und flüssig lesen und ist in einer lockeren, unterhaltsamen Art geschrieben. Ein gutes Konzept ist, dass es keine reine Sammlung und Aneinanderreihung der Frage-Antwort-Blöcke ist, sondern, dass einzelne Wissensabfragungen von den Autorinnen mit feinen ironischen, aber auch sarkastischen und wissenserläuternden Kommentaren eingeleitet oder auch ausgeleitet werden. Passende karikaturartige Cartoons (von Hauck & Bauer) – insbesondere zu Beginn eines Kapitels - lockern das Buch auf.

Ich finde, dass auch dieses Buch wieder mal gelungen ist und 'unterhaltsam' zeigt, wo teilweise nachvollziehbare aber auch Kopfschütteln erzeugende (peinliche) Wissenslücken bei Schülern vertreten sind.
ABER... ! Bei manchen Antworten wundert man sich, wie Schüler auf eine solche Antwort/Idee nur kommen können. So musste ich z.B. über diverse geographische Kenntnisse bei Grundschülern schmunzeln, bei einigen Antworten mancher Oberstufenschüler habe ich mir – fast schon vor Entsetzen – nur an den Kopf gelangt. Bei Ausreden, warum der ein oder andere zu spät zum Unterricht erscheint, sind an Einfallsreichtum fast nicht zu überbieten – enorm.
So ist das Buch zwar witzig aber gleichzeitig auch durchaus beschämend, weil es irgendwie ein ungutes Bild auf das deutsche Bildungssystem und/oder die Lernmotivation unserer Schüler wirft.

Irgendwie bin ich etwas hin- und hergerissen. Auch wenn die Antworten per se „neu“ sind, bringt das Buch nicht unbedingt etwas „Neues“. Es reiht sich halt in die Schülerantworten-Reihe gut ein. Wer unterhalten werden möchte und Lesestoff für zwischendurch bzw. einfach mal so sucht, macht nichts Verkehrtes, wenn er auch diesen dritten Band liest. Aber in meinen Augen, liegt nichts Bahnbrechendes vor, so dass ich drei Sterne vergebe.

✶ ✶ ✶

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.09.2019
Wie kleine Tiere groß werden. Die kleine Raupe
Grimm, Sandra

Wie kleine Tiere groß werden. Die kleine Raupe


ausgezeichnet

Erlebnis- und Entdeckerbuch für die Kleinsten – vom Feinsten!

„Liebevoll erdacht, für kleine Helden gemacht“, so lautet der Slogan der Bilderbuch-Edition PIEPmatz, die im Ravensburger Verlag erscheint.
Und da wird nicht zu viel versprochenen!
Auch das vorliegende farbenfrohe Kinderbilderbuch für kleine Lesefreunde ab 2 Jahren ist ein Volltreffer. Haben viele kleine Kinder bestimmt schon mal einen farbenprächtigen Schmetterling leicht und beschwingt durch die Luft gleiten oder auf einer Blume sitzen sehen, lernen sie beim Betrachten des Buches, dass ein Schmetterling aufgrund einer einzigartigen Verwandlung vom Ei über eine Raupe und dem Einspinnen in einen Kokon sich nach einer gewissen Zeit zu einem Schmetterling entwickelt, der dann wieder ein Ei legt...
Das gestanzte Cover ist richtig schnuckelig: Eine kleine grüne Raupe mit großen Augen schaut den Leser direkt an und lädt ein, in die Geschichte einzutauchen.
Der Text im Buch ist sehr kindgerecht gehalten; es sind einfache, kurze verständliche Sätze. Die Textelemente machen dabei einen geringen Bestandteil im Buch aus. Vielmehr wird Wert auf das Visuelle und die Haptik gelegt. Die Kinder können sehen und fühlen, wie sich die kleine Raupe quer durch die Wiese durchfuttert und dabei immer größer wird. Fühlen deshalb, da bei vielen Pappseiten bestimmte Elemente (wie Blumen und Blättere etc.) herausgestanzt sind und einladen, z.B. ein angeknabbertes Blatt zu ertasten. Es passieren beim genauen Betrachten (der Löcher) aber auch erstaunliche Dinge: So wird aus einem neugierigen Vogel eine prächtige Blüte. Mehr wird aber nicht verraten, soll man doch selber mit dem Buch auf Entdeckungsreise gehen.
Ich finde diese Pappbilderbücher, die die Kinder „begreifen“ richtig klasse. Sie sind stabil und können dem Kind auch alleine zum Staunen und Erkunden überlassen werden.

Ich kann das Buch mit bestem Gewissen empfehlen. Es ist farbenfroh aber nicht knallig, die warmen Farben wirken friedlich und beruhigend. Die Entwicklung des Schmetterlings ist super erklärt und somit ein tolles, kleines „Lehrbuch“ für die Kleinsten.

✶ ✶ ✶ ✶ ✶

Ein wunderschönes, großartiges Bilderbuch für die Kleinsten, das für die Wunder der Natur sensibilisiert.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.07.2019
Die geheime Mission des Kardinals
Schami, Rafik

Die geheime Mission des Kardinals


ausgezeichnet

Wunderheiler, Mord und Liebe

Syrien, November 2010, noch herrscht Frieden in dem Land, aber man merkt, dass ungute Zeiten, ein Bürgerkrieg, in das Land hereinbrechen werden.
Kommissar Barudi steht kurz vor der Rente und wird beauftragt, den grausamen Mord an Kardinal Angelo Cornaro aufzuklären, dessen übelst zugerichtete Leiche in einem Fass Olivenöl an die italienische Botschaft in Damaskus geliefert wurde. Da Barudi Christ ist, ist sein Chef der Meinung, dass er für diesen Fall prädestiniert sei. Da es sich hier aber um eine internationale Angelegenheit handelt, bekommt Barudi Hilfe aus Italien zugesprochen. Kommissar Mancini, der die arabische Kultur liebt und zudem perfekt Arabisch spricht, wird ihm und seinem Team zur Seite gestellt.
Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, warum der Kardinal auf solch bestialische Art und Weise sterben musste. Auch von einem ihm zur Seite gestellten Begleiter, einem Jesuiten, fehlt jede Spur. Immer ist von einer „Geheimen Mission“, die Cornaro zu erfüllen hatte und ihm letztendlich zum Verhängnis wurde, die Rede. Während Barudi in seiner Funktion als Kriminaler unterwegs ist, recherchiert Mancini getarnt als Journalist, der angeblich für eine wichtige italienische Zeitung einen Bericht schreiben soll. Langsam kommen sie voran und erfahren, dass Cornaro in dem kleinen Bergdorf Derkas, südwestlich von Aleppo, einen muslimischen Wunderheiler, der in eine Kirche weilt, aufsuchen wollte. Er wollte sich von seiner Heilkunst zu überzeugen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in dieses Bergdorf, das wie eine Insel im sonst von Islamisten beherrschten Gebiet, liegt und sein „normales“ Dasein behaupten kann. Die Reise in das von Rebellen dominierte Gebiet ist nicht ungefährlich; sie geraten sogar in Lebensgefahr, und kommen aufgrund einer glücklichen Fügung mit ihrem Leben davon und bekommen sogar noch unerwartete Unterstützung und bringen erstaunliche Erkenntnisse ans Licht.
Der Roman „Die geheime Mission des Kardinals“, der zweite Fall des Kommissars Barudi, ist in meinen Augen kein klassischer Krimi. Auch wenn der Mord an einem Kardinal der Aufhänger ist, ist es vielmehr ein Gesellschaftsroman, in dem das politische System, die Diktatur in Syrien, wo Korruption und Vetternwirtschaft an der Tagesordnung ist, kritisch beäugt wird. Auch die Macht der Geheimdienste wird deutlich. Es ist außerdem ein Buch über Glaube und Aberglaube, Vertrauen und Misstrauen, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, sowie Freundschaft und Liebe. Es ist fiktive Geschichte mit einem wahren politischen, soziokulturellen und religiösen Hintergrund.
Die beiden Hauptprotagonisten Barudi und Mancini habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Es ist die perfekte Besetzung für diese warmherzige, tiefsinnige aber durchaus auch kritische Geschichte. Umso schöner ist es auch im Laufe der Geschichte mitzuerleben, dass sich aus der kriminalistischen Zusammenarbeit auch eine innige Freundschaft entwickelt. Auch seine mit unterschiedlichen Charakteren bestückten Kollegen Schukri, Ali und Nabil sind gut gezeichnet. Mir gefällt vor allem, dass Schami zeigt, dass die unterschiedliche Religionszugehörigkeit für ein gutes Miteinander eine Selbstverständlichkeit ist.
Nicht zuletzt wird noch eine Liebesgeschichte in den Roman eingewebt. Barudi, der seit längerer Zeit schon Witwer ist und immer noch seiner Frau Basma nachtrauert, öffnet sein Herz für eine neue Liebe.
Eine reizvolle Unterbrechung der Handlung sind die regelmäßigen Tagebuchaufzeichnungen vom Barudi. Hier bekommt man nicht nur Einblicke in seine Vergangenheit, hier äußert er auch unverblümt seine Ansichten zu Kollegen, seinem Chef, dem Regime und beschreibt, was ihn bewegt.
Für mich ist dieser Roman ein absolutes Sommerhighlight. Schami kann wirklich toll erzählen, ein flüssiger Schreibstil. Man wird gefangen von einer poetischen Sprache mit Tiefgang und hohem Niveau. Und man merkt, dass Schamis Herz nach wie vor für 'seine' Stadt Damaskus schlägt. ✭ ✭ ✭ ✭ ✭

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.07.2019
Wenn der Bauernhof erwacht
Grimm, Sandra

Wenn der Bauernhof erwacht


ausgezeichnet

In aller Ruh – grast die Kuh
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist – dann heißt es: Aufstehen! Mitkommen! Es gibt viel zu entdecken!
++++++++
Das in griffiger Pappe aufgemachte Buch „Wenn der Bauernhof erwacht“ ist ein herz-allerliebestes Kinder-Bilder-Buch für kleine Buchentdecker ab 2 Jahren. Schon das Cover strahlt so viel Wärme und Geborgenheit aus, dass man gleich weiterblättern muss: Die Sonne lacht hinterm Berg hervor, friedlich und zufrieden weiden Kuh sowie Schafe auf der Weide und der stolze Hahn steht auf dem Misthaufen. Das Cover gibt einem schon einen tollen Überblick darüber, was der bunte, freche vielleicht auch vorwitzige Hahn den kleinen Buchfreunden zeigen möchte. Der Hahn macht seine Runde und schaut, ob auch alle Tiere schon wach sind. Auf sieben Doppelseiten werden die unterschiedlichen Lebensräume der einzelnen Tiergruppen – sei es Kühe, Schafe, Schweine oder Enten - vorgestellt.
Ich finde das Buch sehr lehrreich. In einer kindgerechten Sprache wird erklärt, was die einzelnen Tiere fressen und welche Laute sie machen oder was das Gemüsebeet so hergibt.
Hervorragend umgesetzt ist die spielerische und auflockernde Art, wie einzelne Satzelemente in die Bilder und einzelne Bildelemente eingefügt wird. Das Geschriebene ist nicht langweilig waagerecht auf den Seiten platziert, nein, sondern mal schräg und wellig mit Schwung. Man sieht quasi, wie sich die Tiere bewegen.
Auf den Seiten gibt es viel zu entdecken und lässt Raum, auch eigene Sachen zu erzählen. Es wird auch Wert auf Kleinigkeiten und Details gelegt, wie z.B. ein Wurm, der irgendwo aus der Erde schaut. Auch ein schwarzes Schaf ist zu finden. Genial finde ich auch die Lautmalerei, der hier im Buch eine große Bedeutung beigemessen wird: Stimmen der Tiere aber auch Geräusche, die sie bei bestimmten Aktivitäten verursachen.
Ich gebe für dieses Buch eine absolute Lese- und Anschau-Empfehlung. Ich habe mich in das wundervolle Kinderbuch verliebt, da die Tiere absolut mit Liebe aber auch witzig gezeichnet sind. Irgendeiner würde da doch rufen: „Ich bin entzückt!“
✭ ✭ ✭ ✭ ✭

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.06.2019
Kunstgeschichte als Brotbelag

Kunstgeschichte als Brotbelag


sehr gut

Auf die Brote, fertig, los!
Ein Buch, das Kunst mit Brotgenuss verbindet. Kunst mit Biss, die man mit gutem Gewissen vernichten darf, weil sie zum Genießen is(s)t...
++++++++++++++++++++++++++++

Wie aus der Sommerlaune #KunstGeschichteAlsBrotbelag der Autorin Hingst ein geschmackvolles kleines BrotKunstBilderBuch wurde.......

„Unser tägliches Brot gib uns heute....“, heißt es im Vaterunser-Gebet, und es zeigt die Bedeutung dieses Grundnahrungsmittel in unserem Speiseplan. Aber auch wenn es alltäglich ist, ist Brot dennoch was Besonderes. Dies erweist sich dadurch, dass es hierzulande über 3200 Brotsorten gibt.
Vor einem knappen Jahr – Juli 2018 – hatte Hingst die Idee, Brot künstlerisch zu huldigen und stellte eine Scheibe Brot ins Internet, die belegt war wie ein Bild des Künstlers Piet Mondrian (klassische Moderne). Die Resonanz war unerwartet groß. Und innerhalb kürzester Zeit stellten viele User ihre essbaren, farbenfrohe Brotkunstwerke ins Netz. Nicht nur Bilder, auch Plastiken wurden als vergängliche Kunst präsentiert und immer mehr Hobbykünstler zum Mitmachen animiert.

Animieren, ja das soll dieses kleine, handliche Hardcover-Buch mit seinen gut 100 Seiten. Hier wird auf jeweils einer Doppelseite einem Kunstwerk Platz eingeräumt. Auf der linken Seite sieht man das Original und auf der rechten ist das Brotwerk zu sehen. Manchmal erkennt man sofort am Kunstwerk, wer Pate gestanden ist, manchmal bedarf es viel Fantasie, das Original darin wieder zu erkennen. Aber das ist ja auch die künstlerische Freiheit bei der Interpretation.

Im Buch findet man Kunstwerke aus sämtlichen Epochen und Stilrichtungen, sehr bekannte Künstler mit seinen Meisterwerken (Vincent van Gogh, Joseph Boys, Paul Klee, Leonardo da Vinci, Claude Monet, Albrecht Dürer, Jan Vermeer, Franz Marc, Gabriele Münter etc. ) aber auch eher [mir] unbekannte Werke sind zu sehen und zu bestaunen.

Mir hat das Buch – aber vor allem die Idee die dahinter steckt – gut gefallen. Man erfährt im Vorwort einiges zur Brotgeschichte und die Bedeutung des Brotes sowie zu Entstehungsgeschichte dieses Büchleins. Ich hätte mir einerseits vielleicht etwas mehr Infos zu den „Kunst-Stullen“ gewünscht, aber andererseits Seite hätte mehr Text die Wirkung der Bilder ge- oder sogar zerstört.

Das Buch ist ein gelungenes Bilderbuch - einfach nur zum Anschauen, Entspannen und Staunen. Es ist auch ein ideales Verschenk-Buch, da es in meinen Augen etwas Außergewöhnliches und Innovatives hat. Man kann viel sehen, muss aber nicht alles verstehen! Bei soviel Kreativität kann man sich echt eine Scheibe abschneiden – und vielleicht mal sich selber oder einem lieben Menschen eine schmieren.
Das Auge isst ja mit - Guten Appetit!

4 Sterne ★ ★ ★ ★

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 19.05.2019
Zehn Stunden tot / Fabian Risk Bd.4
Ahnhem, Stefan

Zehn Stunden tot / Fabian Risk Bd.4


sehr gut

Ein Ikosaeder ist ein vielflächiger Körper (Polyeder). Er hat zwanzig Flächen (Seiten), die aus gleichseitigen Dreiecken gebildet werden. Mich hat es in diesem Buch beeindruckt, dass ein Täter – neben 'normalen' sechsseitigen Würfeln - einen solchen platonischen Körper als Hilfsmittel nimmt, um seine perfiden Mordgelüste auszuleben. Aber dieses abartige Würfelspiel ist nur ein kleiner Aspekt in diesem vom schwedischen Autor Stefan Ahnhem geschriebenen Thriller „10 Stunden tot“ aus der Thriller-Reihe um den Ermittler Fabian Risk.
Und genau diese Würfelidee, auf die im Klappentext hingewiesen wird, hat mich bei diesem Thriller besonders neugierig gemacht und zum Lesen animiert. Ebenso hat mich das düstere Cover mit der etwas mit Gras zugewachsenen Eisenbahnschienen-Weichen gefangen genommen.

Helsingborg, ein kleiner schwedischer Küstenort wird in kurzer Zeit von einer Reihe von Morden, Verbrechen und Anschlägen überschattet, die teils von hoher Grausamkeit zeugen. Doch wer steckt dahinter? Bald stellen Fabian Risk und sein Team fest, dass sie nach mehreren Tätern suchen müssen. Eine aufreibende Ermittlungsarbeit hält das Team nahezu Tag und Nacht Trab. Dies geht auch an die Belastungsgrenze im privaten Bereich – vor allem bei Fabian Risk, dessen Familie auseinanderzubrechen droht. Während Fabian Risk mit diversen Fällen mit seinem gesamten Team beschäftigt ist, zweifelt er am Selbstmord seines Kollegen Hugo Elvin und vermutet, dass einer seiner Kollegen, Ingvar Molander, Elvin auf dem Gewissen haben könnte, da Elvin – nicht unbegründet – Molander beschattet hatte.
Im Buch werden viele aktuelle und brisante Themen wie Fremdenhass, Rechtsradikalität, Pädophilie, Stalken mit krankhafter Sexbesessenheit aufgegriffen und gekonnt in den Kriminalfällen zu Schwerpunkten verarbeitet, die packend und aufreibend erzählt werden. Und wie muss es sein, wenn man feststellt, dass sein eigener Partner eine politische Gesinnung hat, die man selber nicht gutheißt. Diesem Konflikt muss sich beispielsweise die Polizistin Irene Lilja stellen und lösen.

Der Thriller ist aufgrund der vielen Fälle durch eine hohe Komplexität gekennzeichnet, was auch eine gewisse Aufmerksamkeit erfordert, wodurch aber auch eine hohe Fesselung an die Story erreicht wird. Aber wenn man einmal den Einstieg gefunden hat, dann bleibt man in und von der Geschichte gefangen.
Ahnhem schafft es durch kurze Kapitel, kombiniert mit einem ständigen Perspektivenwechsel, eine konstante Spannung aufrecht zu erhalten, was zudem Speed und Dynamik in die Handlung bringt.
Besonders gut gelungen ist, dass, bei einzelnen Kapiteln, je nachdem, welchen Protagonisten er ins Zentrum eines Kapitels stellt, dass er den Sprachstil und Satzbau dem Charakter anpasst, sei es beispielsweise kindlich-subtil oder auch hasserfüllt und vergrämt. Diese Authentizität bringt einen diese Personen besonders nahe und man kann sie sich extrem gut vorstellen.

Etwas enttäuschend fand ich, dass das „Würfelthema“ nicht so viel Raum im Thriller eingenommen hat, wie ich es mir gewünscht habe. Das Ende ist offen, und man schließt den Thriller mit einem Fragezeichen. Auf der einen Seite ist es unbefriedigend, die Geschichte nicht mit einem zufriedenen Gefühl der Fallaufklärung schließen zu können, auf der anderen Seite hat es aber auch den Vorteil, da der Leser dazu möglicherweise motiviert werden soll, sich „sein“ Ende zu erdenken. Also, es liegt an Dir!

Ich habe lange keinen Thriller mehr gelesen, aber diese kurzweilige Story konnte mich überzeugen und hat auch des öfteren meinen Atem stocken lassen, da die Schilderungen der Straftaten teilweise sehr schockierend und barbarisch waren. Leider kam die „Würfel-Geschichte“ etwas zu kurz und die Fälle sind nicht richtig abgeschlossen. Außerdem konnte ich keinen Bezug vom Titel „10 Stunden tot“ zum Inhalt feststellen. Er ist zwar spannend aber irgendwie isoliert. 4 Sterne, da mich die Vielseitigkeit und Verstrickung der einzelnen Plots der Geschichte faszi

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

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