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Benutzername: Caro2929


Bewertungen

Insgesamt 21 Bewertungen
Bewertung vom 14.01.2019
SCHLEICH® Horse Club - Rätsel um Princess

SCHLEICH® Horse Club - Rätsel um Princess


sehr gut

Klappentext:


"Zukunftsträume sind keine Schäume, fnden Hannahs Freundinnen Lisa, Sarah und Sofia, als sie in ihrem Wohnwagen über dem geheimen Horse-Club-Tagebuch zusammensitzen. Später, auf dem Weg zum Reitercafé, verrät auch Hannah was sie werden will. Im Cups an Saddles-Reitercafé erfahren sie von Emily, dass sie einen
Pferdesalon nebem dem Café eröffnen möchte. Die arrogante Tochter von Herrn Michaels will Emilys Traum verhindern. Doch plötzlich verhält sich ihr Pferd Princess auffällig. Da hat Hannah eine Idee.. "


Meine Meinung:

Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner siebenjährigen Nichte gelesen. Und was soll ich sagen, außer, dass uns die Mädels vom Horse-Club ein weiteres Mal hellauf begeistern konnten?

Der Schreibstil ist einfach wahnsinnig angenehm und die Kapitellänge ist genau richtig.

Zwar haben wir auch einen Kritikpunkt, aber im Grunde überwiegt eindeutig alles andere. Der Kritikpunkt wäre folgender: Insgesamt gefällt es uns ja nicht ganz so gut, dass so viele englische Begriffe verwendet werden, woran mir uns mittlerweile aber gewöhnt haben. Aber das der Pferdesalon jetzt auch einen englischen Namen hat,
der auch nicht unbedingt alltäglich ist, hat uns doch etwas missmutig gestimmt. Also meine Nichte hat wirklich selbst gesagt, dass ihr das nicht gefällt, weil sie es einfach ohne Hilfe gar nicht verstehen kann, was es denn auf Deutsch heißen würde. Deswegen gibt es leider einen Stern Abzug.

Aber nichts desto trotz hat uns die Geschichte rund um Freundschaft und Zusammenhalt wieder enorm begeistern können. An den Horse-Club Bücher ist es einfach super, das die Liebe zum Pferd und nicht der Erfolg im Vordergrund steht.

Auch haben wir wieder kurzzeitig Sympathien für Tori entwickelt, waren aber nicht überrascht, dass sie diese natürlich in Null Komma nichts, wieder verspielte. Aber gerade das, macht ja auch diese Bücher aus.


Fazit:

Klare Leseempfehlung, wir freuen uns auf weitere Abenteuer von Hannah & Co.

Bewertung vom 12.11.2018
Krieg der Städte / Mortal Engines Bd.1
Reeve, Philip

Krieg der Städte / Mortal Engines Bd.1


weniger gut

Klappentext:


"Niemand hatte mit einem Attentat gerechnet. Als das Mädchen mit dem Tuch vor dem Gesicht ein Messer zückt, um den Obersten Historiker Londons, Thaddeus Valentine, umzubringen, kann ihm der junge Gehilfe Tom in letzter Sekunde das Leben retten. Er verfolgt das Mädchen, das jedoch durch einen Entsorgungsschacht in die Außenlande entkommt. Dass Valentine, statt seinem Retter zu danken, den Jungen gleich mit hinausstößt, konnte ebenfalls beim besten Willen keiner ahnen …

Damit beginnt Toms abenteuerliche Odyssee durch die Großen Jagdgründe zurück nach London. Begleitet wird er von der unbeirrbaren Hester Shaw, die fest entschlossen ist, den Mord an ihren Eltern zu rächen. Sie treffen auf Sklavenhändler und Piraten, werden von einem halbmenschlichen Kopfgeldjäger verfolgt und von einer Aeronautin namens Anna Fang gerettet. Und all das, während Valentine plant, mittels einer Superwaffe aus dem Sechzig-Minuten-Krieg die Feinde der fahrenden Städte zu vernichten …"


Meine Meinung:

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, so dass es leider nur 2,5 Sterne bekommt.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, beinahe kindlich. Mich konnte das Buch leider nicht fesseln. Natürlich wird versucht Spannung zu erzeugen. Leider gelingt dies nicht. Was nicht zuletzt an den einfach gehaltenen Charakteren liegt. Sie gehen leider so gar nicht in die Tiefe, sind blass, wenn nicht sogar eindimensional. Da ihr Verstand nicht der Stärkste ist, wird alles direkt ausgesprochen, so dass es zu keinen Überraschungen für den Leser kommt.

Aber die Idee, die hinter dem Buch steckt, war für mich neu. Von einem Städtedarwinismus habe ich bisher noch nichts lesen dürfen.

Auch überzeugt das Buch hinsichtlich der Kreativität und des Ideenreichtums. Leider hapert es jedoch an der Umsetzung. Oftmals werden Szenen zu schnell abgehandelt, es gibt etliche Zeitsprünge ohne dass der Leser es oftmals direkt mitbekommt.

Leider war das Buch auch nicht immer logisch, allein die Vorstellung, dass zwei Protagonisten zu Fuß eine fahrende Stadt einholen wollen... Wie sollte das funktionieren?

Ich habe mit einem spannenden Fantasy-Abenteuer für Erwachsene gerechnet, erhielt jedoch eher ein Fantasy-Abenteuer für Teenies.


Fazit:

Überzeugt nicht vollends.

Bewertung vom 03.11.2018
SCHLEICH® Horse Club - Die goldenen Schlüssel

SCHLEICH® Horse Club - Die goldenen Schlüssel


ausgezeichnet

Klappentext:

"Überraschende Neuigkeiten beunruhigen die vier Horse–Club–Freundinnen. Der geldgierige Herr Michaels beansprucht den Feldweg zum Lakeside-Hof und behauptet, dieses Stück Land gehöre ihm. Das könnte weitreichende Folgen haben. Hannah, Lisa, Sarah und Sofia stürzen sich sofort auf den Fall und schon bald verfolgen sie eine spannende Spur, die von drei goldenen Schlüsseln gelegt wird."



Meine Meinung:

Ich habe das Buch mit meiner siebenjährigen Nichte gelesen, die ein großer Pferde- und Schleich-Fan ist.

Und wir sind uns einig, dass die vier Mädels vom Horse-Club uns ein weiteres Mal mit einer weiteren Geschichte überzeugen konnte.

Zwar mergelte meine Nichte, dass es nicht ganz so spannend sei, aber sie ist, was das angeht auch einfach sehr verwöhnt ;) Es wird definitiv Spannung aufgebaut.

Schön, an diesen Geschichten ist einfach immer wieder, dass nicht nur die Tierliebe an erster Stelle steht, sondern auch Freundschaft und Menschlichkeit bzw. Hilfsbereitschaft groß geschrieben wird.

Egal, wie andere sich gegenüber den Mädels vom Horse-Club verhalten, die Mädels würden niemals jemanden achtlos im Stich lassen bzw. zurücklassen.

Die Geschichte ist in sich absolut kindgerecht, schlüssig und wird schön aufgelöst.

Unterstrichen wird der Text durch zahlreiche liebevoll gestaltete Illustrationen, die das Lesevergnügen vor allem bei den Kleinen noch erhöht.


Fazit:

Klare Leseempfehlung! Ein Hoch auf den Horse-Club.

Bewertung vom 27.10.2018
Das Geheimnis vor der Tür / Wir Buddenbergs Bd.2
Herden, Antje

Das Geheimnis vor der Tür / Wir Buddenbergs Bd.2


ausgezeichnet

Klappentext:


"Wir Buddenbergs sind die trubeligste Familie, die man sich nur vorstellen kann. Kein Wunder, dass wir von einem Abenteuer ins nächste purzeln.

An dem Tag, an dem diese Geschichte beginnt, hüpfen Lisbeth und ich jubelnd aus der Schule. Die Ferien warteten auf uns, Weihnachten stand vor der Tür, und es schneite in dicken weißen Flocken. "Das wird das beste Weihnachten überhaupt", sagte ich. "Mindestens", bestätigtet Lisbeth. Dabei wussten wir noch nicht einmal, dass in diesen Weihnachtsferien nicht nur eine Menge Schnee, sondern auch ein merkwürdiger Besuch und ein unheimlich spannendes Geheimnis auf uns warteten..."


Meine Meinung:

Ich habe das Buch meiner siebenjährigen Nichte vorgelesen. Und wir waren uns beide einig, dass das Buch mindestens 5 Sterne verdient hat.

Familie Buddenberg, so trubelig wie sie auch ist, muss man einfach gern haben.

Diesem Kinderbuch fehlt es wirklich an gar nichts. Es ist absolut witzig, sehr spannend und die Illustrationen sind auch gelungen.

Die einzelnen Charaktere kann man einfach nur gern haben, den Lesern bleibt gar nichts anderes übrig. Sie sind alle durchweg mehr als gelungen und jeder ist auf seine ganz eigene Art und Weise liebenswürdig. Sei es der tollpatschige Klaus (Vater der Zwillinge Luis und Lukas) oder einer der Zwillinge mit einem ab und an auftretenden niedlichen Sprachfehler.

Soll heißen, den Figuren wurde Leben eingehaucht.

Mit viel Witz und Spannung darf der Leser die Familie Buddenberg begleiten. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Kindes Mia.

Auch war die Auflösung des Geheimnisses sehr gelungen, absolut in sich stimmig und gelungen.


Fazit:

Die Buddenbergs haben zwei neue Fans. Wir freuen uns auf weitere Abenteuer...

Bewertung vom 09.10.2018
Piccola Sicilia
Speck, Daniel

Piccola Sicilia


sehr gut

Klappentext:

" 'Piccola Sicilia', das italienische Viertel der farbenfrohen Mittelmeerstadt Tunis, 1942. Drei Religionen leben in guter Nachbarschaft zusammen. Bis der Krieg das Land erreicht. Im Grand Hotel Majestic begegnet der deutsche Fotograf Moritz dem jüdischen Zimmermädchen Yasmina. Doch sie hat nur Augen für Victor, den Pianisten. Als Victors Leben auf dem Spiel steht, kann allein Moritz ihn retten.

Sizilien, heute: das Mittelmeer, glitzerndes Blau. Schatztaucher ziehen ein altes Flugzeugwrack aus der Tiefe. Die Berliner Archäologin Nina sucht ihren verschollenen Großvater Moritz und trifft eine unbekannte Verwandte aus Haifa, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Gemeinsam enthüllen sie ein faszinierendes Familiengeheimnis."


Meine Meinung:

Diese Geschichte war für mich nicht einfach nur berührend, vor allem war sie intensiv, lehrreich und erschreckend zugleich. Ich konnte mein eigenes Wissen deutlich erweitern, denn in dieser Geschichte wird der 2. Weltkrieg aus einem völlig anderen als dem "üblichen" Blickwinkel betrachtet. Dies gefiel mir besonders gut und war überaus interessant.

Obwohl ich mich persönlich eigentlich von "Kriegsbüchern" fern halte, bin ich froh, diese Geschichte gelesen zu haben.

Daniel Speck gelingt ein außerordentlich guter Schreibstil. Zwar ist er sehr detailreich und neigt stellenweise zu Wiederholungen, nichts desto trotz wird dem Leser nicht langweilig. Im Gegenteil, ich habe das Buch schwer zur Seite legen können und war einfach fasziniert, was sich auch zwischen den Zeilen abspielte.

Es ist nicht einfach ein Buch, was man stumpf liest, nein, das Gegenteil ist der Fall es regt an vielen Stellen dazu an, nachzudenken, etc.

Die Geschichte der Vergangenheit wird in eine Art Rahmen gekleidet. Soll heißen, die Gegenwart spielt nur am Rande eine Rolle, in dem Sinne, dass der Vergangenheit durch Erzählungen auf der Spur gegangen wird.

Die einzelnen Charaktere sind durchweg gelungen. Sie sind alles andere als blass. Ihnen wurden durch die Wort des Autors nahezu Leben eingehaucht.

Intensive Passagen berührten mich sehr. Genauso ließen mich intensive Passagen äußerst schockiert wenn nicht sogar mit feuchten Augen zurück. Die Worte des Autors erreichen den Leser regelrecht. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen.

Ich habe Nina gern begleitet und mit ihr mitgefiebert bei der Entdeckung des Familiengeheimnisses.


Fazit:

Absolute Leseempfehlung auch für diejenigen, die sich von "Kriegsgeschichten" eher fern halten. Erweitert den eigenen Horizont.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.10.2018
Eine Freundin zum Pferdestehlen / Plötzlich Pony Bd.1
Schröder, Patricia

Eine Freundin zum Pferdestehlen / Plötzlich Pony Bd.1


ausgezeichnet

Klappentext:


"Ich glaub, mich tritt ein Pferd!, denkt Pia, als es im Treppenhaus wiehert. Plötzlich steht ein Pony auf dem Flur. Ein Lebendiges! Irgendetwas stimmt da nicht, das merkt Pia sofort - seit wann können Ponys sprechen? Und was hat das Nachbarsmädchen Penny mit dem tollen schwarzen Pferdeschwanz damit zu tun? Pia folgt ihr heimlich - und findet Penny im Reitstall Hopperweide wieder. Und zwar ... als Pferd!"


Meine Meinung:

Ich habe das Buch mit meiner siebenjährigen Nichte gemeinsam gelesen und was soll ich sagen? Wir BEIDE sind hellauf begeistert von der Geschichte.

Es handelt sich bei dem Buch um einen schrägen Comic-Roman, der nicht nur Pferde-Mädchen begeistern dürfte. Dieser Kinder-Roman wird durch seine absolut gelungenen Illustrationen und Handletterings zu etwas ganz besonderem.

Die Geschichte an sich ist einfach urkomisch und man liest definitiv die ganze Zeit mit einem Grinsen im Gesicht, wenn man nicht auch einfach laut lachen muss. Die Geschichte fesselt nicht nur die jungen Leser.

Der Schreibstil ist super. Er zeichnet sich durch Flüssigkeit aus und wird durch viel Witz unterstrichen.

Die Charaktere sind mehr als gelungen. Wir wissen gar nicht, wen wir am meisten mochten... Pia, eine absolut loyale Person oder Moppie, Pias beste Freundin, die mal Friseurin werden will, so dass Pia eine Menge hat über sich ergehen lassen müssen. Oder doch Penny? Egal, die Charaktere sind spitze und begeistern uns alle gleichermaßen. Patricia Schröder ist es gelungen, ihren Figuren Leben einzuhauchen.

Pia´s Mutter war auch einfach grandios, aber lest selbst... Sie war für mich persönlich das I-Tüppfelchen als Leseratte...

Patricia Schröder kann mir ihren Geschichten jung und "alt" ;) gleichermaßen begeistern.


Fazit:

Wen dieses Buch nicht begeistert, ist selbst Schuld. Wir wollen mehr Lesen über Pia, Penny und Moppie. Glasklare Leseempfehlung.

Bewertung vom 26.09.2018
Lesen-Malen-Basteln: Buch
Neuwald, Alfred; Aretz, Veronika

Lesen-Malen-Basteln: Buch "Stups der kleine Schwertwal" & Bastelset "Zettelbox" (1)


sehr gut

Das Buch beinhaltet eine rundum gelungene Geschichte über den Seehund Rudi und den Schwertwal Stups.

Die Geschichte ist kindgerecht formuliert und die Textlänge ist mehr als angemessen. Man kann das Buch gut in einem Rutsch vorlesen. Langeweile kommt mit Sicherheit nicht auf. Außerdem ist es einfach eine tolle Geschichte über Freundschaft und wie man einander helfen kann. Ich will an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten, deswegen belasse ich es dabei ;)

Aber auch ich als Erwachsene habe die Geschichte gerne vorgelesen.

Die Illustrationen sind wirklich absolut bezaubernd, der kleine Schwertwal hat mich und meine Nichte ganz entzückt. Sie sind wirklich liebevoll kreiert worden.


Unsere Ausgabe enthielt auch das Bastelset. Aus diesem Bastelset kann man eine Zettelbox mit Stups und Co. basteln.

Mitgeliefert wird eine sehr gute Anleitung, ich musste nur bei zwei Dingen, die Beschreibung zwei-dreimal lesen, damit auch nichts schief geht... Außerdem werden die Bastelschritte durch Bilder verdeutlich, was eindeutig von Vorteil ist.

Allerdings muss ich kritisieren, dass das ganze zwar für einen Erwachsenen einfach ist, aber ein sechsjähriges Kind definitiv die Hilfe eines Erwachsenen benötigt. Denn schneidet man einmal falsch, kann es durchaus sein, dass man die Zettelbox "vergessen" kann. Damit meine ich, dass man das Kind unbedingt anweisen muss, z. B. nicht die " Falt-/Stanzlinien" abzuschneiden. Und da haben wir auch schon den Hacken, die Falt- bzw Stanzlinien muss ein Erwachsener definitiv nachziehen. Also im Grunde muss das Bastelset unter einer sehr genauen Anleitung durch einen Erwachsenen ausgeführt werden bzw. sehr viele Schritte auch durch den Erwachsenen selbst.


Fazit:
Sehr schöne Geschichte. Leider einen Stern Abzug, da das Bastelset nicht zu 100 % überzeugt, da viel Mithilfe geboten ist.

Bewertung vom 17.09.2018
Nicht ein Wort
Parks, Brad

Nicht ein Wort


sehr gut

Klappentext:


"Es hätte ein normaler Mittwochnachmittag werden sollen. Kurz bevor Bundesrichter Scott Sampson seine Kinder Sam und Emma zum Schwimmen abholen möchte, erreicht ihn die SMS seiner Frau. "Kinder haben heute Arzttermin. Hole sie gleich von der Schule ab." Zwei Stunden später kommt Alison nach Hause. Ohne die Kinder. Und sie hat keine SMS geschrieben. In diesem Moment klingelt das Telefon. "Ihre Kinder sind in unserer Gewalt." sagt eine Stimme. "Folgen sie unseren Anweisungen." Wie weit wird Scott Sampson gehen, um das Leben seiner Kinder zu retten?"


Meine Meinung:

Dieser Thriller war für mich eine reinste Achterbahnfahrt. Genial. Ich habe sogar am Ende eine Träne verdrücken müssen. Was mir bei einem Thriller gewiss noch nie passiert ist.

Dies wiederum bedeutet, dass in diesem Buch alles, wirklich alles steckt, was ein gutes Buch braucht.

Vor allem möchte ich den Schreibstil loben. Der war wirklich einzigartig. Das faszinierende an diesem Schreibstil ist nämlich, dass der Leser das Gefühl hat, dass Scott die Geschichte wirklich dem Leser erzählt, dass er ihn tatsächlich anspricht. Woraus folgt, dass die Geschichte zum größten Teil aus der Sicht von Scott erzählt wird. Kleine Einschübe über die Entführer aus der dritten Person sind allerdings auch zu finden. Ich muss ganz klar sagen, dass mich der Schreibstil tatsächlich fasziniert hat!

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten. Aber für mich war die Geschichte definitiv nicht vorhersehbar. Ich wurde überrascht, es gab Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe und das Ende hat mich tief berührt.

Ich habe Scott "gern" begleitet durch seine persönliche Hölle, es war spannend und aufregend. Das Buch konnte mich mehr als fesseln.

Die Geschichte ist in sich schlüssig und perfekt aufgebaut, der Spannungsbogen wurde stetig erhöht.

Seine Figuren Scott und auch Alice waren glaubwürdig, ihre Gefühle erreichten den Leser.


Fazit:

Ein rasanter Thriller, mit einem einzigartigen sowie faszinierenden Erzählstil.

Bewertung vom 17.09.2018
Heute schon für morgen träumen
Spielman, Lori Nelson

Heute schon für morgen träumen


ausgezeichnet

Klappentext:


"Als Emilia auf dem New Yorker Flughafen ihre Großtante Poppy trifft, bekommt sie plötzlich Angst vor der eigenen Courage. Seit mehreren Jahren hat sie ihre Großtante nicht gesehen. Warum hat sie bloß deren Einladung zu dieser weiten Reise nach Italien angenommen? Vor ihr steht nun Poppy - eine alten Dame, behängt mit verrücktem Modeschmuck und bunten Tüchern.
Poppy tut so, als wüsste sie allein, was im Leben wichtig ist: etwas riskieren, Erfahrungen sammeln und sich selbst dabei treu bleiben. Das Leben als bunten Strauß an Möglichkeiten genießen – lache laut, singe falsch, liebe innig!
Ist vielleicht etwas dran an dem, was Poppy sagt?
Emilia wagt es: Sie tanzt auf Brücken, umarmt die Sonne und genießt die Magie des Augenblickes. Dabei kann wohl kaum etwas schiefgehen, oder?"


Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich förmlich gefesselt. Ich hatte tatsächlich arge Schwierigkeiten es aus der Hand zu legen. Während ich las, verflogen die Seiten nur so.

Der Schreibstil von Lori Nelson Spielmann ist einfach großartig. Sie schafft es den Leser in ihren Bann zu ziehen, ihren Figuren Leben einzuhauchen und dem Leser eine zauberhafte, gar magische Geschichte zu schenken. Der Leser wird förmlich in die Geschichte hineingezogen und fiebert geradezu mit den Figuren mit.

Die Charaktere in dieser Geschichte sind mehr als gelungen, so mancher könnte sich von Poppy eine Scheibe abschneiden ;)

Vor allem Poppy ist eine großartige Figur, so eine mutige lebensbejahende Frau. Aber auch Emilia und Lucy sind nicht zu verachten. Ich habe sowohl Emilias (aus ihrer Sicht wird erzählt) als auch Lucys Entwicklung geradezu genossen.

Die Geschichte fügt sich durch einzelne Erzählungen Poppys, wodurch die beiden Mädchen "geführt" werden.

Dieses Buch trägt wirklich einen Zauber in sich ohne kitschig oder realitätsfern zu sein. Recht schnell, wird dem Leser klar, welch ein Geheimnis sich hinter der Familie verbirgt, nichts desto trotz gibt es unerwartete Wendungen und Überraschungen auf ganzer Linie.

Eine tolle Geschichte über das Leben, den Mut sich gegen andere zu behaupten, an sich selbst zu glauben und die Liebe.


Fazit:

Lori Nelson Spielman hat mich ein weiteres Mal mehr als überzeugt. Glasklare Leseempfehlung.

Bewertung vom 11.09.2018
Liebe ist so scheißkompliziert
Schoder, Sabine

Liebe ist so scheißkompliziert


sehr gut

Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Zum einen ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm, soll heißen, man gelangt direkt in einen guten sowie flotten Lesefluss.

Zum anderen hat die Autorin eine ganz zauberhafte Protagonist geschaffen. Nele hat mir super gefallen. Ihre ganz eigene Art ist einfach klasse. Ihre oftmals sarkastischen Gedanken haben mich des Öfteren zum Lächeln gebracht.

Aber auch alle anderen Charaktere sind nicht zu verachten. Jerome z. B. ist durch und durch gelungen, aber auch alle weiteren Beteiligten.

Sie sind facettenreich sowie alle andere als farblos.

Die Geschichte an sich hat mich ebenfalls fesseln können. Meiner Meinung nach zielt dieses Buch auf so viele wichtige und auch aktuelle Themen ab, z. B. Mobbing oder auch den Umgang mit den sozialen Medien bzw. Smartphones an sich, Alkohol und Drogen.

Ich finde, dass vor allem der Umgang mit sozialen Medien nie zu oft angesprochen werden kann. Vor allem kann nicht oft genug auf dessen Gefahren hingewiesen werden. Wie schnell kann ein "nicht geplanter Schnappschuss" nicht erahnbare Folgen mit sich ziehen...

Zwar ist hier alles glimpflich ausgegangen, aber eventuell bringt den einen oder anderen diese Geschichte ja auch dazu, mal darüber nachzudenken, was man wie oder wo über sich preisgibt...

Meiner Meinung nach war das Ende zwar ein wenig überspitzt, verleiht der Geschichte aber keinen Abbruch.


Fazit:

Wichtige Themen perfekt verpackt. Klare Leseempfehlung.