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Benutzername: Buffy1999
Wohnort: Wesel
Über mich:


Bewertungen

Insgesamt 39 Bewertungen
Bewertung vom 21.10.2019
Rapunzel / Grall und Wyler Bd.2
Schütz, Lars

Rapunzel / Grall und Wyler Bd.2


ausgezeichnet

Der Turm des Schweigens

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht.

Dies war mein erstes Buch des Autors. Das Buch war so spannend und gut zu lesen, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte und es in kürzester Zeit beendet habe.

Die Geschichte startet schon düster und spannend mit dem Prolog. Auf den Inhalt möchte ich gar nicht eingehen. Der Klappentext ist ausreichend.
Endlich mal wieder ein Thriller, bei dem man nicht schon nach kurzer Zeit wusste, wer der Mörder ist. Zwischendurch vergeht die Geschichte rasend schnell, aber bleibt immer spannend. Die Protagonisten fand ich klasse. Und am Ende musste ich tatsächlich ein Tränchen verdrücken. Ich hoffe, dass es demnächst weitergeht mit den Profilern Wyler & Grall.

Fazit:
Absolut spannender Pageturner. Von mir gibt es eindeutig eine Leseempfehlung.

Bewertung vom 21.10.2019
Meine wunderbare Frau
Downing, Samantha

Meine wunderbare Frau


gut

Hat mich leider nicht überzeugt

Das Cover hat mich nicht sofort angesprochen. Hätte auf den ersten Blick auch ein anderes Genre sein können. Aber der Klappentext hatte meine Neugierde geweckt.

Anfangs wusste ich nicht so ganz, was ich von der Geschichte halten soll. Dass es beide verrückte Psychopathen waren, wurde einem schnell klar. Konnte man ja auch schon dem Klappentext entnehmen. Aber Millicent ist echt eine klasse für sich

Die kurzen Kapitel gefielen mir sehr gut. Aber irgendwie hatte ich Probleme reinzukommen. Es wird alles so lapidar erzählt, als ob es etwas ganz normales ist. Okay. Für die Protagonisten war es vielleicht auch „normal“. Es baute sich einfach keine Spannung auf. Außerdem waren viele belanglose Rückblicke vorhanden. Die letzten hundert Seiten wurden dann etwas spannender und interessant.

Fazit:
Die Idee der Geschichte ist eigentlich gut, aber leider war sie für mich überhaupt nicht spannend genug.

Bewertung vom 21.10.2019
The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld
Oakes, Colleen

The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld


ausgezeichnet

Willst du Rache oder Gerechtigkeit?

Der Titel und das Cover hatten sofort meine Aufmerksamkeit.

Ich fand den Anfang in der Gegenwart recht unrealistisch. Wer würde einfach diese Anweisungen in einem Umschlag befolgen, wenn man nicht vorher wenigstens schon mal Gerüchte darüber gehört hätte. Keiner würde dann freiwillig dafür in einen stinkigen Brunnen abtauchen ohne zu wissen, worum es geht. Aber die Geschichte war nichtsdestotrotz sehr spannend. Und die Gruppe Banners war einfach nur toll. Diese fünf total unterschiedlichen Mädchen mit schweren Schicksalsschlägen sind so eine verbündete Gruppe geworden.

Die Thematik an sich war recht heikel, da die Gruppe The Black Coats schlicht und einfach Selbstjustiz verübt. An neue Rekruten zu kommen, ist da kein Problem. Wenn Menschen vor Trauer nur noch einen Gedanken haben. Rache! Aber dennoch gibt es zum Glück auch Menschen mit Gewissen, die Gerechtigkeit von Rache unterscheiden können.

Vor allem das Schlusswort der Autorin hat mir sehr gut gefallen.

Zitat:
Spannende Story zum Thema Selbstjustiz.

Bewertung vom 22.08.2019
Geblendet / Jenny Aaron Bd.3
Pflüger, Andreas

Geblendet / Jenny Aaron Bd.3


ausgezeichnet

Dieses Buch sticht einem sofort ins Auge. Alleine durch das grelle gelb. Und dann sind die Seitenkanten auch noch schwarz. Das sieht einfach top aus. Allerdings hingen auch etliche Seiten zusammen, sodass man beim Umblättern aufpassen musste. Außerdem steht der Titel in Blindenschrift auf der Schutzhülle. Ohne Schutzumschlag ist das Buch pechschwarz und der Titel steht in weiß auf dem Buchrücken. Sieht auch super aus.

Die ersten Seiten wusste ich noch nicht recht, was ich von dem Buch halten sollte, aber dann wurde es so heftig, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Zum Inhalt möchte ich mich gar nicht äußern. Der Klappentext reicht eigentlich schon, da ich gar nichts von der Geschichte verraten möchte.

Der Autor schreibt sehr detailliert und verschachtelt, aber man gewöhnt sich sehr schnell an den Schreibstil. Allerdings muss man, um durchzublicken, konzentriert bei der Sache bleiben.

Ich finde Jenny Aaron eine sehr interessante Protagonistin. Aber auch die anderen Charakteren der Abteilung fand ich spannend. Ein tolles Team auf das man sich hundertprozentig verlassen kann. Ist bei diesem Job auch eine Notwendigkeit.

Fazit:
Ein packenderThriller.

Bewertung vom 22.08.2019
ATME!
Merchant, Judith

ATME!


gut

Netter Thriller, aber nicht sehr spannend

Das Cover gefiel mir sofort. Und der Klappentext hörte sich ebenfalls sehr gut an.

Dies war mein erstes Buch der Autorin. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Es ließ sich gut lesen. Allerdings fand ich den Anfang recht langgezogen und langweilig. Nile ging mir teilweise richtig auf die Nerven. Ihr Freund ist gerade zehn Minuten verschwunden und sie läuft wie ein Irre herum und ruft letzten Endes sogar die Polizei, die natürlich erst einmal nicht hilft. Es kommen zwar auch immer Rückblenden wie sie zusammengekommen sind und Nile von Bens Freunden und Familie gehasst wird, da sie die Ehebrecherin ist. Aber es gibt auch andere Sichtweisen.

Das Buch nimmt erst nach ca. 160 Seiten Fahrt auf und wird interessant. Hätte mir der Schreibstil nicht so gefallen, hätte ich das Buch wohl abgebrochen.
Durch einige unvorhersehbare Wendungen, wurde das Buch doch noch ganz gut. Aber richtig überzeugt hat es mich leider nicht. Mir fehlte definitiv die Spannung, die erst zum Ende hin aufkam.

Fazit:
Eine nette Geschichte, aber leider für mich nicht spannend genug.

Bewertung vom 03.08.2019
Opfer / Carl Edson Bd.1
Svernström, Bo

Opfer / Carl Edson Bd.1


ausgezeichnet

Wer ist das Opfer?

Das Cover sieht aus wie in Blut getränkt.

Kriminalhauptkommissar Carl Edson wird morgens in eine Scheune in Rimbo gerufen. Dort hängt ein berühmt berüchtigter Krimineller. Er wurde gefoltert, verstümmelt und gekreuzigt. Alle gehen von einem Toten aus, aber auf einmal öffnet er die Augen und fängt an zu schreien. Aber leider wird er als Zeuge, falls er überhaupt durchkommt, nicht zu gebrauchen sein, da seine Zunge und seine Finger entfernt wurden.

Das Buch fing sofort spannend an. Zwischendurch, wie auch direkt zu Beginn, wird aus der Sicht des Täters geschrieben, was sehr interessant war. Das Buch ist allerdings nichts für Zartbesaitete, da die Todesarten zum Teil echt bestialisch waren und die Leichen auch beschrieben wurden bzw. was mit Ihnen gemacht wurde. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt.

Dieses Buch ist ein absoluter Pageturner. Der Schreibstil des Autors gefiel mir sehr gut. Man war sofort in der Geschichte drin. Außerdem gab es so krasse Wendungen, womit ich nie gerechnet hätte. Ich hoffe, von diesem Autor in Zukunft noch mehr lesen zu können.

Fazit:
Spannendes Debüt und absolute Leseempfehlung.

Bewertung vom 31.07.2019
Kalte Wasser
Golding, Melanie

Kalte Wasser


sehr gut

Welche Realität ist die Richtige?

Das Cover ist ganz nett. Aber es gibt schönere.

Lauren hatte gerade ihre Zwillinge Riley und Morgan bekommen. Als sie völlig übernächtigt in der darauffolgenden Nacht in ihrem Krankenhauszimmer eine andere Frau mit Zwillingen wahr nahm, die ein makaberes Lied sang, wollte sie nachsehen und die Frau darum bitten, leiser zu sein. Allerdings sah die Frau aus wie eine Obdachlose und es roch bestialisch. Diese Frau wollte eine Handel. Eins ihrer Kinder gegen eins von Laurens. In ihrer Panik hat sie sich im Badezimmer eingeschlossen und die Polizei gerufen. Doch niemand glaubte ihr und es wurde der Psychiater hergeholt, um sie ruhig zu stellen.
Nur die Polizistin Joanna „Jo“ Harper ist die einzige, die Lauren zu glauben scheint.

Die Geschichte ist aus den Sagen und Mythen über Wechselbälger entstanden. Auch nach dem Lesen, bin ich immer noch über dieses Buch am sinnieren. Es war auf jeden Fall spannend und ich habe immer wieder den Bezug zur Realität gesucht, aber andererseits, wer weiß was es noch so alles gibt, von dem wir nichts wissen.

Fazit:
Ein spannendes, aber auch mystisches Buch über eine Mutter mit Zwillingen.

Bewertung vom 16.07.2019
Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz
Hasse, Stefanie

Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz


ausgezeichnet

Absolut fesselnde Story - Bist du bereit, das Spiel zu spielen?

Ivy kommt aus Deutschland und da ihre Mutter eine Pfarrstelle in den USA, genauer gesagt New York, angenommen hat, sind sie und Ihre Eltern dorthin gezogen. Ihr Vater, gebürtiger Amerikaner, hat eine Buchhandlung namens Bookish Dreams in Manhattans bester Lage eröffnet. Und durch ein Stipendium darf Ivory „Ivy“ auf die St. Mitchell, eine Privatschule, gehen. In den Sommerferien lernt sie den Mitschüler und Sunnyboy Heath kennen und lieben. Außerdem hat sie zum Glück schon zwei Freundinnen gefunden. Kelly und Iljana. Vor allem Kelly, die Fashionista von Instagram, weil sie auch auf die St. Mitchell geht, während Iljana während der Woche ein Internat besucht.
Aber als die Schule wieder anfängt, will Heath auf einmal nichts mehr von ihr wissen. Was treiben die reichen Kids für ein Spiel an dieser Elite-Schule? Spielt Heath auch mit? Wem kann man Vertrauen? Wer hat die Spielleitung über dieses perfide Spiel?

Als erstes muss ich anmerken, dass dieses Buch echt „trendy“ war. Perfekt für die heutige Jugend.
Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und die Story hat mich sofort gefesselt.

Genau so stellt man sich die typischen reichen Upper East Side Kids vor. Mit dem Geld der Eltern um sich werfen und Falschheit und Hinterlistigkeit gehören zur Tagesordnung. Aber hinter der Fassade sieht es manchmal anders aus.
Ivy ist eine starke Protagonistin, die einem sofort sympathisch ist.
Die ganze Zeit habe ich mitgefiebert und gerätselt, wer es denn sein könnte? Aber das Spiel war so perfekt inszeniert, sodass es bis zum Ende spannend blieb.

Bist du bereit, das Secret Game zu spielen?

Fazit:
Eiskalte Engel gepaart mit Clueless. Eine absolut spannende Story und klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 16.07.2019
Harz
Riel, Ane

Harz


gut

Eine perfide Tragödie einer Familie

Das Cover hatte mich sofort neugierig gemacht. Allerdings hatte ich bei dem Titel an etwas anderes gedacht.

Liv und der Rest ihrer Familie leben mutterseelenallein auf einer kleinen Insel, die Kopf genannt wird und die durch eine schmale Landzunge (Hals) mit der Hauptinsel verbunden ist. Sie leben von Diebstahl und auch vor Mord schrecken sie bzw. der Vater nicht zurück. Da Liv für tot erklärt wurde, muss sie auch nicht zur Schule und niemand interessiert sich für die Familie.
Anschließend wird über die Kindheit und Eltern von Jens Haarder erzählt. Und zwischendurch sind immer Briefe von Livs Mutter, die sie ihrer Tochter hinterlassen hat. Aber die Reihenfolge der Informationen, sind sehr durcheinander.

An den Schreibstil musste ich mich anfangs erst gewöhnen. Vor allem aus der Sicht von Liv, da diese Kapitel kindlich naiv geschrieben wurden.
Der Anfang war schon sehr speziell, geradezu grotesk wie die kleine Liv alles beschrieben hat. Die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln fand ich sehr schwierig zu lesen. Man musste schon konzentriert bei der Sache sein. Es war teilweise schwer zu durchschauen, da anfängliche Informationen erst viel später richtig erzählt wurden. Das sollte wohl anscheinend Spannung aufbauen. Für mich war es allerdings kein richtiger Thriller, sondern eher eine perfide Familientragödie. Nur die letzten ca. 70 Seiten fand ich spannend.

Und dem Spruch auf der Rückseite vom Daily Telegraph, kann ich absolut nicht zustimmen. Kein Vergleich zu Stephen King und extrem unheimlich war es auch nicht.

Fazit:
Obwohl dieses Buch Preisgekrönt und hochgelobt wurde, fand ich es nicht sehr spannend.

Bewertung vom 16.07.2019
Hexentochter / Clans of London Bd.1
Grauer, Sandra

Hexentochter / Clans of London Bd.1


ausgezeichnet

Magischer erster Teil der Dilogie

Das wunderschöne Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Auch ohne Schutzumschlag sieht das Buch richtig gut aus.

Dies war mein erstes Buch der Autorin. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, sodass ich die etwas über 400 Seiten viel zu schnell durchgelesen hatte.

Caroline bewohnt mit ihrer Freundin Megan eine Wohnung. Sie braucht dringend Geld zur Finanzierung ihrer Wunschausbildung und arbeitet deswegen Vollzeit in der Bar Hound Dog. In letzter Zeit hat Caroline immer heftiger werdende Migräne. Sodass sie auf einer Studentenparty fast zusammengebrochen ist und der Frauenschwarm Ash sie nach Hause begleitet hat. Währenddessen hat Megan mit Henri, dem besten Freund von Ash, angebandelt. Es passieren andauernd merkwürdige Dinge und außerdem träumt sie in letzter Zeit von Männern in Kutten. Was ist nur mit Caroline los? Und warum versuchen etliche Kerle sie wegen ihrer Vergangenheit auszuquetschen? Und über ihre Vergangenheit will Caroline sowieso nicht reden. Bis sie erfährt, dass sie eine Hexe sein soll und wenn ihre Magie nicht bis zu ihrem 18. Geburtstag aktiviert wird, muss sie sterben. Genau das hätten gerne die Clans. Eine spannende Reise beginnt.

Das Buch gefiel mir absolut gut. Die Protagonisten waren total sympathisch. Außerdem war die Geschichte sehr spannend. Jede Menge Magie, Voodoo und sogar ein Drache kommen vor. Wer magische Jugendbücher liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Fazit:
Klare Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf Teil 2.