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Benutzername: GeheimerEichkater
Wohnort: Essen
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Danksagungen: 47 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 812 Bewertungen
Bewertung vom 19.10.2019
Feuchte Gebäude dauerhaft sanieren
Prodinger, Karl

Feuchte Gebäude dauerhaft sanieren


ausgezeichnet

hilfreicher Praxis-Ratgeber

Karl Prodinger vermittelt einen Einblick in die vielfältigen Aufgabenstellungen und Lösungen bei feuchten Gebäuden, hilft die vorgefundene Situation besser einzuschätzen und sich unter den gegebenen Vorschlägen für Verbesserungen den für die eigene Situation passendsten auszuwählen. Meistens wird dieser aus verschiedenen Komponenten bestehen, die kapitelweise thematisiert werden.

So erfährt man kapitelweise Grundlagenwissen, beispielsweise zur Funktion der Wand, zu Bauarten, verschiedenen Putzen, Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung und -auswertung, Dämmung, verschiedene Beheizungen und Trocknungen. Die Breite der angesprochenen Themen ist weit gespannt und bietet einen guten Überblick.Die vielfältigen Darstellungen bieten dem Leser einen guten Überblick und die Möglichkeit im konkreten Fall selber einzuschätzen oder mit Fachleuten verschiedene Möglichkeiten durchzusprechen und eine eigene Entscheidung fällen zu können. Da jede Immobilie ihre eigene Geschichte und Eigenheiten im Zustand aufweist, kann dieses Buch selbstverständlich keine individuellen Lösungen oder Kostenermittlungen bieten. Viele Fotos, auch von Sanierungsbeispielen, Diagramme, Tabellen sowie zahlreiche Tipps helfen zudem beim Einschätzen und Planen.

Für mich waren unter anderem die Berechnungen des Luftaustausches zur Senkung der Raumfeuchte sehr interessant; aber auch viele andere Themen werden detailiert besprochen.

Insgesamt bietet dieser Praxis-Ratgeber einen sehr guten Überblick, vermittelt leicht verständlich und sehr anschaulich hilfreiches Grundlagenwissen und Möglichkeiten Gebäude richtig und nachhaltig zu sanieren.

Bewertung vom 19.10.2019
Weihnachten
Hay, Donna

Weihnachten


ausgezeichnet

herzhaft oder süß – auf jeden Fall raffiniert, ansprechend und wunderschön dekoriert

Donna Hay stellt in diesem Buch Rezepte für Heilig Abend und die Weihnachtsfeiertage vor, gewohnt raffiniert, super erklärt und demzufolge auch mit etwas Geschick gut nacharbeitbar – und professionell auf Fotos in Szene gestzt. Zu jedem Rezept findet sich mindestens ein Foto, in seltenen Fällen auch mehrere. Immer wieder finden sich zu Rezepten Spalten mit verschiedenen Küchentipps, sei es zu den Zutaten samt Alternativen oder zu Vorberitungsmöglichkeiten, was ich sehr hilfreich und inspirierend finde.

Das Buch beginnt mit den herzhaften, typisch amerikanischen Weihnachtsrezepten wie gebackener Schinken, geschmorter Truthan oder Truthahnrollbraten, aber auch Hähnchen- und Entenrezepten und mehr. Für Heiligabend kann es bei uns nichts anderes geben als Kartoffelsalat mit Würstchen, Raclette oder Fondue – die letzteren beiden sogar eher an den Feiertagen, weil die Zubereitung und das Essen sich solange gemütlich hinziehen und viel Zeit zum gemeinsamen Plaudern geben, dass ich nicht sicher bin, ob wir mit unserer Tradition brechen wollen. Dennoch wird es das ein oder andere Rezept sicherlich auch außerhalb der Feiertage bei uns geben, beispielsweise die „seafood Grillplatte nach portugiesischer Art“, die „Amaretto-Äpfel mit Schinken-Kräuter-Füllung“, den „Blumenkohl-Käse-Auflauf“ und die „Honig-Salbei-Cracker mit brauner Butter“..

Im zweiten Teil des Buches, der zu meinem Glück ein paar Seiten mehr enthält, finden sich die süßen Rezepte.

Schon mehrere Koch- und Backbücher der Autorin haben mich bislang begeistert, wobei eindeutig ihre süßen Kreationen größeren Eindruck und Appetit hinterlassen. Immer wieder schafft Donna Hay mich mit Zutaten, Zusammensetzung und vor allem auch mit wunderschöner Dekoration meinen Speichelfluß und den Wunsch des Nachbackens anzuregen. Unter den weihnachtlichen Gebäcken sind meine Highlights ( unter anderem) der „Christmas cake mit Schneedekor“ (geschmackvoll dekoriert mit Schneemännern und einem Zweig), der „Cranberry-Feigen-Gugelhupf mit Lebkuchengeweih“, die „Dattel-Karamell-Törtchen mit Sternanis“ ( mit einem Dekokranz aus Sternanis, oder die „Himbeer-weiße-Schokolade-Schichttorte“ ( angerichtet in einer klaren Schüüssel, wobei die unterste Schicht aus Gelee besteht und, ganz wie bei Tiramisu, Löffelbisquits, Likör, Mascarpone und… verarbeitet werden. Auch andere Torten, auf denen beispielsweise Plätzchenkitze und Tannenbäume die Tortendecke schmücken, werden zweifelsohne eine Zierde auf jeder Weihnacktskaffeetafel sein.

Insgesamt wurde dieses Koch- und Backbuch wunderschön gestaltet; die Rezepte fallen vielfältig und sehr ansprechend aus. Schon beim Durchblättern finden sich viele unter ihnen, die man nacharbeiten möchte. Mich sprechen die raffinierte Zubereitung und die geschmackvolle Dekoration in Donna Hays Rezepten immer wieder sehr an.

Bewertung vom 19.10.2019
Wir lieben Schmuck
Wiesinger, Mira

Wir lieben Schmuck


ausgezeichnet

von flippig bis klassisch, dabei informativ und sehr schön illustriert

Zu Beginn des Buches stellen ein paar Paradiesvögel, Eine „Sinnfluencerin“ und weitere Multitalente ihre Schmuckstücke und Vorlieben vor, die sie selber mit „Viel hilft viel“ oder „Mehr ist mehr“ umschreiben. Bei diesem Abschnitt hatte ich eher den Eindruck von „Viel zu viel“, aber glücklicherweise ist das Geschmackssache. Auch zwischendurch stellen einzelne Personen ihre Lieblingsstücke, Klassiker und Must-Haves vor.

Ich muß gestehen, dass ich die ersten Seiten eher als krampfhaft schrill sein wollen, empfunden habe; jedoch im Verlauf des Buches habe ich dann auch sehr viel Ansprechendes zu sehen bekommen, Informative Texte gelesen, eine kleine Stilberatung, vorgestellte Designer (unbekannte und bekannte) sowie Informationen zu Klassikern, Edelsteinen oder Schliffarten entdecken können.Ganz besonders die Texte der Autorin fand ich sachlich und informativ, wesentlich erwachsener als Tipps wie andere, die fast kindlich wirkten ( Perlenkette mal mit auffälligem Anhänger tragen, auf bunten Faden auffädeln oder echte und falsche Perlen mischen). Auch die Hintergrundinformationen, beispielsweise zu Klassikern oder Edelsteinen waren gut recherchiert.

Die Auswahl an vorgestellten Schmuckstücken ist nahezu grenzenlos und dabei ausgesprochen abwechslungsreich. Für mich warenbeispielsweise die Informationen zu altem Schmuck und alten Schliffenbesonders ansprechend, das Vorstellen von Klassikern und Designern anschaulich und vielfältig. Unbedingt erwähnen muß ich auch noch die ausgesprochen bezaubernde Aufmachung und reichliche Illustration des Buches, das auf dem Cover mit einzelnen Funkelsteinen im Bereich des Ohrrings beklebt wurde – wunderschön – und sehr durchdacht, denn um die Funkelsteine und die Bücher nebenan im Regal zu schützen, gehört zu dem Buch ein zweites, dickes Cover aus Kunsstoff mit Aussparungen für die Steine – sicher ist sicher. Sehr gut hat mir zudem gefallen, dass die Autorin bei der Stilberatung angemerkt hat, dass das Wichtigste wäre, sich mit seinem Schmuck wohlzufühlen. Genauso sehe ich das auch und bin deshalb sicher, dass dieses Buch Interessierte jeden Alters und Geschmacks gleichermaßen ansprechend wird. Jeder wird interessante Informationen erhalten und ansprechende Schmuckstücke für sich entdecken.

Bewertung vom 19.10.2019
Glücklich wohnen mit Farbe
Studholme, Joa

Glücklich wohnen mit Farbe


ausgezeichnet

zurückhaltende, geschmackvolle Farben in schönen Gestaltungs-Konzepten präsentiert

Joa Studholme, Farbkuratorin und seit über 20 Jahren Mitarbeiterin bei Farrow&Ball, stellt in diesem Buch 13 verschiedene Gestaltungskonzepte vor, von großen Räumen in einer Villa oder einem Herrenhaus bis hin zu kleinen Zimmern in einem rustikalen Bauernhaus. Die vorgestellten Objekte befinden sich in verschiedenen Ländern rund um den Globus, haben gemeinsam, dass dort die Farben von Ferrow&Ball verwendet wurden.

Joa Studhorlme zeigt verschiedene Farbkonzepte, beispielsweise zu Holzeinbauten und die Wirkung unterschiedlichen Farbenspiels, also Veränderung der helleren / dunkleren Flächen. Zahlreiche Tipps und Tricks ergänzen die reichlich durch Fotos aufgezeigten Lösungen, wobei in jedem Objekr direkt verschiedene Räume betrachtet werden. Die Besprechungen sind eher kurz, dabei aber sehr gut nachvollziebar - und mit Farbmustern angereichert.

Das Buch wurde, wie man es von callwey gewohnt ist, sehr hochwertig hergestellt. Sehr viele professionelle und aussagefähige Fotos, besonderes Papier... einfach schön bis ins Detail. Mich sprechen ganz besonders die etwas kräftigeren, braunen Seiten an, die zusammengefasste Strategien und weitere Hilfen, Tipps und Ratschläge, besonders strukturiert, beinhalten. Schon alleine das Durchblättern und Bilder anschauen, vermittelt viele Eindrücke und Inspiration. Dadurch, dass Farbtafeln enthalten sind, läßt sich alles viel besser nachvollziehen und evtl. auch einiges nachgestalten.

Bewertung vom 19.10.2019
Verrückt nach Sauerteig (eBook, ePUB)
Sumer, Anita

Verrückt nach Sauerteig (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

super erklärt, enthält viele tolle Rezepte – begeistert und steckt an

Anita Sumer backt seit Jahren mit Sauerteig, hat dabei viel ausprobiert und gibt hier ihre Erfahrungen und jede Menge herzhafte und süße Rezepte preis.

Grundsätzliche Erklärungen, Anleitungen zum Ansetzen und Füttern des Ansatzes, Erarbeiten des Teiges unterschiedlicher Mehle sowie das Backen werden ganz ausführlich Schritt für Schritt erklärt und auf Fotos gezeigt. Besonders interessant fand ich auch das Herstellen von Wildhefenwasser oder ein Kapitel zur Fehlerbehebung.

Die Erklärungen sind so detailiert, der Verarbeitungen derart gut aufgezeigt, dass ein Nachmachen sehr einfach sein wird. Gärkörbe habe ich schon seit Längerem im Schrank stehen und auch immer wieder mal Brote gebacken, was jedoch auch schon einige Zeit her ist. An Sauerteig habe ich mich bislang gar nicht herangetraut, aber nun muss ich das einfach ausprobiern, sowohl als Brot, als auch die süßen Rezepte und Anwendungen, wie beispielsweise Saucen damit anzudicken oder Gemüse zu säuern.

Anita Sumer beschreibt und erklärt mit so viel Begeiterung, dass sie beim Lesen einfach ansteckt; ich bin von diesem Buch völlig begeistert.

Bewertung vom 15.10.2019
Das kleine Buch: Naturseifen aus Wald und Wiese
Nedoma, Gabriela

Das kleine Buch: Naturseifen aus Wald und Wiese


ausgezeichnet

viel mehr als nur Seifen - viele tolle Rezepte für unterschiedliche Naturkosmetik

Der Titel könnte in die Irre führen; aber wenn man den Klappentext / die Buchbeschreibung (praktischerweise vor dem Kauf) liest, weiss man schon genau, dass dieses Buch sehr viel mehr enthält als nur Seifenrezepte.

In der Einführung wird extra darauf hingewiesen, dass ohne Säuren, Schaumbildner und andere chemische Bausteine Seifen und andere Naturkosmetikprodukte. hergestellt werden. Mir gefällt diese Idee, denn so kann man die Pflegeprodukte in der Küche mit ganz alltäglichen Utensilien zubereiten, sogar gemeinsam mit KIndern - und ganz ohne Schutzbrille und großen Aufwand.

Als Grundlage zur Seifenherstellung werden Marseiller Olivenseife, neutrale Seife oder Gießglycerinseife gerieben bzw. geschmolzen genutzt und dann durch Zugabe von Kräutern, Wipfeln und mehr veredelt, manchmal mit Peeling, manchmal auch als Pulver. Es gibt Rezepte für Deo, Zahnputzpulver, verschiedene Shampoos, Gesichtsreiniger, Duschgel und mehr - unter anderem: Hugo-Seife mit Minze und Prosecco, Peelingseife mit Kokosmilch und Mohn, fruchtiges Haarshampoo mit Grapefruit und Rosmarin oder vitalisierendes Duschgel mit Molke und Zimt.

Schon seit Längerem sammle ich die kleinen Büchlein dieser Reihe, weil mir die Dichte an guten und brauchbaren Rezepten sehr gut gefällt. Auch in diesem Büchlein spricht mich wieder jedes der Rezepte an und wird nachgearbeitet. Besonders freue ich mich auch über das Shampoorezept mit weißer Tonerde, wovon ich mir gerade einen kleinen Vorrat aus meinem Urlaub mitgebracht habe. Die in Indien gegebene Erklärung, nur mit Wasser anzurühren, mag die klassische sein; mir war sie ein wenig spartanisch und so freue ich mich sehr, nach erfolgloser Suche, hier ein ausgesprochen ansprechendes Rezept zu finden. Sehr gut gefällt mir auch die Zubereitung mit Rosskastanien und anderen heimischen Seifenpflanzen. Einige weitere Zutaten sind Molke, Kokosmilch und auch Gewürze aus Küche und Garten. Gerade, dass man solch alltägliche Indegrenzien verwendet, die man zum größten Teil eh zu Hause hat und diese ergänzt durch jene, die man bei Spaziergängen sammeln kann, finde ich sehr reizvoll.

Bewertung vom 10.10.2019
Alles richtig gemacht
Sander, Gregor

Alles richtig gemacht


gut

Konnte mich nicht wirklich packen

Gregor Sander erzählt in diesem Roman auf 232 Seiten in zwei Strängen eine Geschichte, die sich über 40 Jahre hinzieht.

Der Roman beginnt mit dem heutigen Leben des Dr. Thomas Piepenburg, Anwalt in einer Partnerkanzlei in Berlin, der anscheinend für Geld fast alles macht, sehr arroganz und selbstgefällig wirkt und dessen Frau vor einer Woche mit den beiden gemeinsamen 13-jährigen Zwillingstöchtern ausgezogen ist ohne ihren Aufenthaltsort preiszugeben.
In dieser Situation, zehn Jahre haben sie sich nicht gesehen, sucht Daniel seinen Freund Thomas auf und nach einem gemeinsamen Essen haben beide das Gefühl, es wäre alles wie früher. Ein bisschen so wirkt es auch auf mich, denn Thomas läßt seinen Freund nicht in dem Haus übernachten, in dem er nun alleine wohnt, sondern quatiert ihn in einem abgewrackten und leergezogenen Altbau ein, dessen Schlüssel Thomas von einem seiner Spekulanten-Mandanten zuvor ausgehändigt bekam.

Im zweiten Handlungsstrang erfährt man über die gemeinsame Schulzeit in Rostock von Thomas Piepenburg, selbstverständlich aus wohlsituiertem Elternhaus kommend und Daniel Rehmer, der mit seiner alleinerziehenden sehr jungen, berufstätigen Mutter in ganz anderen Lebensumständen aufgewachsen ist.



Für mich wirkt diese Freundschaft, zwischen Thomas und Daniel, die aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen kommen und offensichtlich auch bleiben, genau wie die ganze Geschichte sehr oberflächlich, auch wenn man am Rande einiges über das Leben in der ehemaligen DDR, dem Mauerfall und der Zeit danach lesen kann.
Ich selber kenne mich weder in Berlin noch in Rostock aus, denke, für jemanden, der dort aufgewachsen ist oder dort lebt, sind die aufgeführten Strassennamen und Örtlichkeiten wesentlich interessanter und vielsagender als für mich. Mich konnte dieser Roman leider nicht wirklich in den Bann ziehen; mir fehlte da eindeutig Tiefe, was bei einer Geschichte, die 40 Jahre beinhaltet und nur 232 Seiten zur Verfügung hat, auch schwer umsetzbar sein dürfte.

Bewertung vom 10.10.2019
Schmerzfrei sitzen
Wieben, Nükhet

Schmerzfrei sitzen


ausgezeichnet

hilfreich und alltagstauglich

Nükhet Wieben, seit vielen Jahren Beckenbodentrainerin und Haltungscoach, erläutert in diesem Buch wie wir Rückenproblemen und Haltungsschäden entgegenwirken und Mißstände zum größten Teil sogar aufheben können.

Hierzu widmet sie sich in einzelnen Kapiteln der Ursachen erforschung, eigenen Erfahrungen, überprüft Glaubenssätze und hinterfragt das Verhalten des Lesenden, wobei auch Platz für eigene Einträge gegeben wird.

Das Kernstück dieses Buches bieten die 21 Übungen, als Workshop ausgelegt, um besser zu sitzen, seine Hlatung zu verändern und zu stabilisieren; am Ende des Buches wird zudem die richtige Haltung zum Meditieren aufgezeigt.

Das Buch läßt sich einfach lesen; alles wurde sehr gut und anschaulich erklärt, wobei Bilder und Fotos, besonders bei den Übungen, anschaulich begleiten. Es wird ein Körperempfinden vermittelt, das man so ähnlich auch bei Pilates o.a. kennt, beispielsweise die Vorstellung, in bestimmte Körperbereiche zu atmen. Wohlgemerkt, es handelt sich hier um Bilder, die man sich vorstellt und dabei gleichzeitig eine intensivere Wahrnehmung auf diesen Bereich lenkt.

Mir gefällt sehr gut die Sicht, dass kleine Schritte große Veränderungen hervorrufen, wenn man diese regelmäßig und konsequent beherzigt. Gerade bei den vorgestellten Übungen wird klar, dass es sich um Einzelübungen handelt, die man jederzeit in seinem Alltag durchführen kann und so diese kleinen Schritte nach und nach einfach als Gewohnheit durchführt und dadurch immer mehr Schmerzfreiheit, Verbesserung der Körperhaltung und positive, mentale Haltung erhält. Für mich stellt dieses eine viel einfachere und realisierbare Lösung als ein einstündiger Kurses, einmal wöchentlich für sechs bis acht Wochen dar – mit diesem Buch kann man tatsächlich selbstständig arbeiten, in seinem Tempo und in seinem freien Zeitfenster. Ich mache dieses nun seit wenigen Wochen und bemerke, dass sich einige Übungen schon derart in meinen Alltag geschlichen haben, dass ich sie zwischendurch immer wieder ausführe und auch schon erste Erfolge verspüre.

Ich finde dieses Buch sehr hilfreich und alltagstauglich, würde es jederzeit empfehlen.

Bewertung vom 05.10.2019
Mein wundervolles Jahr
Sotto, Floréal; Fournier, Mathilde

Mein wundervolles Jahr


sehr gut

schönes, kreatives Eintragebuch

Dieses schön gestaltete Eintragebuch kann man zu jeder Zeit beginnen; es muß nicht zum Jahresbeginn erfolgen. Es ist auch nicht unbedingt notwendig, sich von der ersten bis zur letzten Seite durchzuarbeiten; manchesmal geben Überschriften ein Thema vor, wie beispielsweise den Valentinstag, so dass man die entsprechenden Seiten auch zwischendurch herauspicken kann.

Bei einzelnen Seiten und Themen bemerke ich, dass ich wohl älter bin als die durchschnittliche Zielgruppe. Das ist aber nicht schlimm, denn das Ziel ist ja das, was man daraus macht und so werde ich diese Seiten auch zu meinen ganz persönlichen Eintragungen, zum Einkleben, Malen, Entspannen und selber finden nutzen. Die meisten Seiten sind übrigens so gehalten, dass man im Laufe seines Jahres vieles über sich selber, seine Ziele und Wünsche herausfinden kann.

Mir gefällt dieses Buch für auch mich; dennoch finde ich es als Geschenk für jüngere Frauen weitaus geeigneter.

Bewertung vom 05.10.2019
Häuser des Jahres
Matzig, Katharina; Weiler, Jan

Häuser des Jahres


ausgezeichnet

schön anzuschauen und inspirierend

Zum neunten Mal erscheint im Callwey Verlag, das Buch „Häuser des Jahres“, in dem die besten 50 Einfamilienhäuser des Jahres 2019 vorgestellt werden. Die Jury besteht aus acht Mitgliedern, darunter der Direktor des Deutschen Architekturmuseums,, der Journalist und Schriftsteller Jan Weiler, der Geschäftsführer des InformationsZentrums Beton, der Chefredakteur „Baumeister“ des callwey Verlages u.a. – gesponsert von Beton und Interhyp.

Die 50 vorgestellten Einfamilienhäuser samt den sie geplanten Architekten wurden mit vielen Fotos, eränzendem Text, Grundrissen sowie Kurzsteckbrief mit beispielsweise Bewohnerzahl, Wohnfläche, Standort, Lageplan und Fertigstellung aufwändig präsentiert. Es fällt auf, wie unterschiedlich die Einfamilienhäuser gestaltet wurden, egal ob in Einzelbebauung, als Reihenraus, Schlissen einer Baulücke oder dem „Recyclen einer Altimmobilie. Auch in diesem Jahr gab es wieder viele Lösungen mit Beton und Glasflächen, wobei ich meine, mehr verbautes Holz als in den Vorjahren gesehen zu haben, sowohl innen als auch außen. Zudem fallen ebenfalls pfiffige Energiespar- oder nutzungsideen auf. Mein absoluter Favorit unter den vorgestellten Einfamilienhäusern stellt das „Jahreszeitenhaus“ ( S. 64)dar, das sich im Laufe des Jahres mit Räumlichkeiten und Nutzung verändert und in Abhängigkeit davon eine Wohnfläche von 85 – 170qm aufweist. Was für eine durchdachte Idee, die im Winter zu heizende Wohnfläche entsprechend zu verändern und Energien und Ressourcen zu sparen; Grundriß und Beschreibung fallen sehr ansprechend aus. Ich muß gestehen, dass ich selber eher nicht der große Freund moderner, gegossener Betonhäuser mit Glasfassaden bin und mich demzufolge auch andere hier vorgestellte Einfamilienhäuser weitaus stärker ansprechen, wie beispielsweise die „Klassische Moderne“, einLandhaus, die „Dorfschönheit“ oder das „Treppenhaus“, bei dem jede Etage verkürzt und dafür mit einer Dachterrasse ausgestattet wurde.

Sehr gut gefallen hat mir auch das letzte Kapitel, in dem „das beste Produkt 2019“ vorgestellt wird; eigentlich handelt es sich um verschiedene Produkte wie Waschtisch, Dusch-Wc, Thermostat, jeweils mit genauer Firmen- und Produktbezeichnung. Es macht schon den Eindruck einer Werbebeilage, was mich eigentlich sonst eher stört. Hier bin ich jedoch auf ein Produkt gestoßen, das mir gänzlich unbekannt war und das ich selber genial finde: ein kleiner Aufzug/Lift mit einer Grundfläche von 0,8 oder 1,3qm, der weder einen Maschinenraum noch eine TÜV-Abnahme benötigt. Was für eine pfiffige Idee um sein Einfamilienhaus seniorengerecht und ganz simpel umzubauen.

Die Vielfalt der vorgestellten Lösungen gefällt mir sehr gut; ich bin sicher, jeder wird seine eigenen Highlights an Einfamilienhäusern entdecken.