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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: schliesi
Wohnort: Seligenstadt
Über mich:


Bewertungen

Insgesamt 48 Bewertungen
Bewertung vom 21.02.2019
Ran an das Fett
Fleck, Anne

Ran an das Fett


ausgezeichnet

Dr. Anne Fleck klärt in ihrem Ratgeber den weit verbreiteten Irrtum auf, dass Fett dick macht und dass, wer gesund und schlank bleiben will, sich fettiges Essen verkneifen sollte. Außerdem besitzt Fett, wenn man es clever einsetzt das Potential Krankheiten vorzubeugen und sogar zu heilen, u.a. Herz-Kreislauf-Krankheiten, Übergewicht, Depression, Alzheimer und Krebs. Ich habe mich auf diesen Ratgeber eingelassen und viel über gesunde aber auch ungesunde Fette gelernt und falle nun keinesfalls mehr auf den Fettschwindel herein. Ich empfehle dieses Ratgeber von Dr. Anne Fleck gerne weiter, denn er klärt anschaulich und leicht umsetz- und anwendbar auf. Die medizinischen Erklärungen sind recht verständlich beschrieben und das Buch lässt sich gut lesen.

Bewertung vom 21.02.2019
Allee unserer Träume
Gerold, Ulrike; Hänel, Wolfram

Allee unserer Träume


ausgezeichnet

Inhalt und meine Meinung:
Die junge Ilse hat im Berlin der Nachkriegsjahre eine Vision, sie möchte Architektin werden und die Stadt wieder aufbauen um Wohnungen für die einfachen Arbeiter schaffen. Sie ist bei dem Wettbewerb für den Bau der Arbeiterpaläste in der Karl-Marx-Allee in Ostberlin die einzige Frau und will sich gegen ihre männlichen Kollegen durchsetzen. Als ihre Pläne tatsächlich ausgewählt werden gibt ihre Ehemannn ihre Pläne als die seinen aus und erpresst Ilse. Sie soll nun den Architekten nur noch zuarbeiten. Ilse beginnt für ein freies Leben und ihre Träume zu kämpfen.
Der Roman hat mir gut gefallen er bietet kurzweilige Unterhaltung. Besonders gut haben mir die Zeitsprünge jedes einzelnen Kapitels gefallen, so lernt man Ilse richtig gut kennen. Die Handlung ist in weiten Teilen recht emotional geschrieben, man leidet und freut sich mit Ilse und ist somit immer nah am Geschehen. Die kurzen Zusammenfassungen zu Beginn eines jeden Kapitels haben mich überrascht, im Nachhinein finde ich dies aber gelungen. Auch die Gestaltung des Buchumschlages passt gut zum Roman.

Bewertung vom 21.02.2019
Zukunft - Eine Biografie
Ogiermann, Jan M.

Zukunft - Eine Biografie


ausgezeichnet

Inhalt und meine Meinung:
Der Blick nach vorn ist ein menschliches Bedürfnis, doch die Vergangenheit pflastert Prognosen, die falscher nicht sein könnten. Seit Jahrhunderten entwerfen Philosophen, Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Politiker künftige Welten. Jan Martin Ogiermann wirft in seinem Buch einen Blick zurück, wie aus der Sicht unserer Vorfahren sich das Leben in der Zukunft gestalten würde. Einiges ist eingetroffen, vieles auch nicht und vielleicht warten wir auch noch auf das ein oder andere Ereignis. Das Buch hat mich richtig gut unterhalten, die Ereignisse sind gut recherchiert und mit Quellenangaben belegt, hier kann man noch unendlich weiterlesen und sich informieren. Auch der Aufbau und die Gestaltung des Buches sind gut gelöst. Der Buchumschlag besticht durch die Farbe und ein amüsantes Bild, ich empfehle dieses Sachbuch gerne weiter.

Bewertung vom 20.12.2018
Berührung
Müller-Oerlinghausen, Bruno; Kiebgis, Gabriele Mariell

Berührung


ausgezeichnet

Der Ratgeber von Prof. em. Dr.med. Bruno Müller-Oerlinghausen und Gabriele Mariell Kiebgis hat mir sehr gut gefallen und mich angesprochen, er wird auf jeden Fall einen festen Platz in meinem Bücherregal behalten, weil ich ihn auf jeden Fall immer mal wieder zur Hand nehmen werde. Das ein Mangel an Berührung krank machen kann glaube ich auch, deshalb haben mir die Tipps und besonders die Übungen richtig gut gefallen. Der Ratgeber ist leicht verständlich geschrieben und strukturiert aufgebaut, hiermit kann wirklich jeder der Interesse an diesem Thema hat etwas anfangen. Ich empfehle diesen informativen Ratgeber gerne weiter. Auch die Gestaltung des Buchumschlages passt zum Inhalt und weckt das interesse am Buch.

Bewertung vom 11.10.2018
Die 5 Sekunden Regel
Robbins, Mel

Die 5 Sekunden Regel


ausgezeichnet

Inhalt und meine Meinung:
Mel Robbins erklärt in ihrem Sachbuch das einfache Geheimnis, das eigene Leben mit der 5-Sekunden-Regel selbst in die Hand zu nehmen und zu ändern, falls man dies möchte. Ob Probleme in der Partnerschaft, im Beruf oder auch seinen inneren Schweinehund zu besiegen, mit der 5-Sekunden-Regel ist alles möglich. Mehr als 8 Millionen Menschen weltweit haben dies wohl schon für sich entdeckt und nutzen diese Regel auch konsequent, was authentische Social Media-Posts im Buch bezeugen. Auch ich wollte mich überzeugen lassen und habe mich auf dieses Buch eingelassen. Besonders gut gefallen haben mir die inspirierenden Seiten, die man auch heraustrennen und sich an die Wand hängen kann, damit man sich stetig wieder an sein Ziel erinnert fühlt. Auch die einzelnen Kapitel sind klar strukturiert aufgebaut und die Ziele klar erläutert. Man muss natürlich dann auch den Mut haben nicht nur zu Lesen, sondern das Gelesene auch für sich selbst umzusetzen. Deshalb kann ich jedem nur empfehlen, dass Buch durchzuarbeiten und damit an sich selbst zu arbeiten, denn man kann vermutlich alles erreichen, wenn man sein Ziel klar definiert hat und es auch konsequent versucht umzusetzen.

Bewertung vom 11.10.2018
Unverfrorene Freunde
Pütz, Klemens; Batarilo, Dunja

Unverfrorene Freunde


ausgezeichnet

Inhalt und meine Meinung zum Buch:
Klemens Pütz erforscht seit fast dreißig Jahren das Leben der Pinguine. Er verbringt jedes Jahr mehrere Monate in der Antarktis oder in den Regionen in denen die Pinguine leben. Dadurch hat er ein umfassendes Fachwissen, welches er in diesem schönen Sachbuch an die Leser in unterhaltsamer und kurzweiliger Weise weitergibt. Er erklärt das Leben und das Wesen der verschiedenen Pinguinarten auf auch für den Laien anschauliche Weise, dabei geht er auch auf die Bedrohung, die von uns Menschen ausgeht ein und was wir für den Erhalt der verschiedenen Pinguinarten tun können. Auch die Bilder im Buch gefallen mir gut und runden mein positives Gesamtbild ab. Man merkt Herrn Pütz beim Lesen seine Leidenschaft diesen Tieren gegenüber an. Mein Blick auf die Pinguine hat sich nach dieser Lektüre verändert und ich sehe sie nun nochmals mit ganz anderen Augen. Ein gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Bewertung vom 14.09.2018
Der Schmetterling / Kommissar Johan Rokka Bd.1
Ullberg Westin, Gabriella

Der Schmetterling / Kommissar Johan Rokka Bd.1


sehr gut

Inhalt und meine Meinung:
Heiligabend in Hudiksvall, Henna wartet gemeinsam mit ihren Kindern auf den Weihnachtsmann. Doch als es klingelt öffnet sie ihrem Mörder. Vor ihr steht nicht ihr Mann im Weihnachtsmannkostüm sondern ihr Mörder. Kommissar Johan Rokka, der nach zwanzig Jahren wieder zurück in seinen Heimatort gekehrt ist, beginnt in dem Fall zu ermitteln. Henna war die Frau seines alten Schulfreundes Måns, der nun ein berühmter Fußballprofi ist. Rokka ermittelt in alle Richtungen und sucht in Hennas Vergangenheit nach Hinweisen. Bei seinen Ermittlungen verschlägt es ihn bis ins italienische Florenz.
Die Handlung ist von Beginn an spannungsgeladen und diese bleibt auch kontinuierlich auf hohem Niveau. Ich konnte den Krimi kaum aus der Hand legen. Besonders gut gefallen haben mir die Briefe, die immer wieder zwischen den einzelnen Kapiteln auftauchen und die Handlung immer wieder in einem anderen Licht erscheinen lassen. Auch die Gestaltung des Buchumschlages gefällt mir recht gut, allerdings hätte ich mir hier ein Winterbild gewünscht.

Bewertung vom 14.09.2018
Das Vogelhaus
Eva, Meijer

Das Vogelhaus


ausgezeichnet

Inhalt und meine Meinung:
Len Howard (1894-1973) eine englische Vogelkundlerin verbrachte einen großen Teil ihres Lebens in einem kleinen, abgelegenen Haus im Süden Englands. Dieser Roman erzählt ihre ganze Lebensgeschichte, angefangen in ihrer Kindheit, in der sie schon mit ihrem Vater ihre Leidenschaft für die heimische Vogelwelt teilte. Len ist außerdem sehr musikalisch und wird recht früh ein wichtiger Teil eines Londoner Orchesters. Diese Tätigkeit macht sie aber nicht glücklich, deshalb zieht sie aufs Land und widmet sich dem Studium der Vogelwelt. Abgeschieden lebt sie mit den Vögeln im Einklang der Natur, die Vögel fliegen in ihrem Haus ein und aus. Ihre Erkenntnisse hält sie schriftlich fest und veröffentlicht diese in Magazinen und Zeitschriften. Die Kapitel werden immer wieder unterbrochen durch Beschreibungen über eine Kohlmeise namens Sternchen, die Len besonders ans Herz gewachsen ist. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, sie wird von Eva Meijer ruhig und besonnen erzählt und wird der vergessenen Vogelkundlerin Len Howard gerecht.

Bewertung vom 14.09.2018
Du lebst nicht, um zu leiden
Bauer, Blake D.

Du lebst nicht, um zu leiden


sehr gut

Inhalt und meine Meinung zum Buch:
Blake D. Bauer hat diesen Ratgeber aufgrund seiner eigenen Erfahrungen auf seinem bisherigen Lebensweg geschrieben. Dies schreibt er schon im Vorwort, in Form einer Kurzbiographie seines Lebens. Das Vorwort hat mir aus diesem Grund auch richtig gut gefallen, denn dies macht den Autor menschlich und lässt seine Gedanken lebendig werden. Im Buch werden auch immer wieder Zitate eingestreut, die mich beim Lesen innehalten und nachdenken ließen. Der Ratgeber hat 33 Kapitel, an dessen Anfängen und Enden immer die gleichen Atemübungen auftauchen, außerdem auch noch Erkundungsfragen, mit denen man sich dann beschäftigen soll.
Der Ratgeber gefällt mir recht gut, er gibt gute Tipps und Ratschläge, die man sich leicht verinnerlichen kann, wenn man bereit ist an sich selbst und mit sich zu arbeiten. Dies ist ein Ratgeber der einen festen Platz in meinem Bücherregal behält und den ich auf jeden Fall immer wieder in die Hand nehmen werde.

Bewertung vom 14.09.2018
Der Horror der frühen Medizin
Fitzharris, Lindsey

Der Horror der frühen Medizin


ausgezeichnet

Inhalt und meine Meinung:
Mitte des 19. Jahrhunderts steckt die Medizin noch in den Kinderschuhen. Leichenraub, öffentliche Operationen vor hunderten von Zuschauern, die Chirurgen operieren in Straßenkleidung, Hygiene ist damals noch ein Fremdwort. Viele Patienten sterben, weil sich Krankheiten rasant ausbreiten oder die mangelnde Hygiene schwere Entzündungen hervorruft. Der Leser begleitet den jungen Londoner Studenten Joseph Lister, der mit allen ihm verfügbaren Mitteln versucht die Sterberate in den Krankenhäusern zu senken. Die Ereignisse sind sehr detailreich und bildhaft beschrieben, ich fühlte mich oftmals als wäre ich als stiller Beobachter bei den Operationen dabei. Zimperlich darf man beim Lesen dieses Romans keinesfalls sein. Der erste Hinweis, dass die Lektüre recht blutig sein könnte, zeigt die rote Schrift auf dem Buchumschlag, dessen Gestaltung richtig gut zum Inhalt passt. Ein interessantes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und auch gerne weiterempfehle an Menschen, die einen Einblick in die Medizin Mitte des 19. Jahrhunderts bekommen wollen.