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Benutzername: Faidit
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Bewertungen

Insgesamt 25 Bewertungen
Bewertung vom 19.12.2016
Mann aus Apulien
Stern, Horst

Mann aus Apulien


ausgezeichnet

Eintauchen in die Geschichte

Der rothaarige Stauferkaiser Friedrich II, Enkel Barbarossas, war sicher nicht der einfachste und angenehmste Zeitgenosse, aber hochintelligent und ebenso mit Gefühlen ausgestattet, wie jeder andere Mensch auch.
Horst Stern lässt ihn in seinen letzten Lebensjahren und auf seinem Sterbebett über sein Leben nachdenken und Sterns spannende Schreibweise in der ersten Person und seine angemessene Wortwahl gegenüber der Geschichte bringt einem Friedrich so nah, als würde man seine Erinnerungen, Reue und Gedanken selbst protokollieren und Träger seiner tiefsten Geheimnisse werden.
Man wird zum Voyeur, Vertrauten oder Inquisitor - stets gierig nach der nächsten Anekdote, Tat oder Untat des Protagonisten.
Am Ende habe ich bewundernden Respekt für diesen Mann empfunden, der die Geschichte Europas geprägt hat.

Bewertung vom 19.12.2016
Manieren
Asserate, Asfa-Wossen

Manieren


ausgezeichnet

Faszinierender Gesellschaftsspiegel und Lesegenuss

Keine Anleitung für das Einbläuen höflicher Verhaltensregeln, aber das Vermitteln einer starken inneren Haltung und von Respekt, sowohl gegenüber der eigenen Kultur als auch der gegenüber fremden Gesellschaften. Mich hat neben der Eleganz und Feinheit seines deutschen Sprachausdruckes besonders der ungeheure Wissensschatz, den der Autor vermittelt, begeistert. Faszinierende Leistung eines Mannes, der erst im Erwachsenenalter in Deutschland ansässig wurde und doch aus einem völlig fremden Kulturkreis stammt. Chapeau!

Bewertung vom 19.12.2016
Kein menschlicher Makel
Wohlfeil, Ellinor

Kein menschlicher Makel


ausgezeichnet

Balsam für die Seele

Ach herrje! Wieder so ein Buch, das den Deutschen das Stigma der Schuld aufdrückt, habe ich gedacht. Aber nein! Weit gefehlt!

In einem sanften Erzählstil mit gefühlvollen Worten und einer sehr angenehmen Sprache bringt die Autorin jüdischer Abstammung dem Leser ihre Lebensgeschichte und Erfahrungen während der Hitlerzeit nahe, ohne jemals anzuklagen.
Im Buch durchlebt die Protagonistin Ruth während einer therapeutischen Sitzung nochmals ihre Kindheit und Jugend mit jenen Hindernissen, die das nationalsozialistische Regime nichtarischen Bürgern in den Weg legte. Bei all der Verfolgung leidet Ruth darunter ständig ausgegrenzt und benachteiligt zu werden, für ihre schulischen Leistungen keine gerechte Beurteilung zu erfahren und ihren eigenen Veranlagungen und Vorlieben nicht folgen zu dürfen. Zusätzlich kommt der unterschwellige Vorwurf, dass sie keine Freude darüber empfindet, nicht in einem Konzentrationslager zu vegetieren oder sonstige körperliche Gewalt und Verfolgung erdulden zu müssen.

Das Anliegen der Autorin ist, darauf aufmerksam zu machen, bedachtsamer mit seinen Mitmenschen, besonders mit Kindern, umzugehen und ihren Wunsch zu individueller Entfaltung und ihre Lebensfreude nicht zu unterdrücken.
Dieses Sich-ausgegrenzt-fühlen, weil man in irgendeiner Form anders ist als andere, zerbricht die Seele. Dazu muss man keiner anderen Rasse, Kultur, Religion oder Hautfarbe angehören. Dazu reicht auch schon eine Behinderung, die Angehörigkeit zu einer anderen Gesellschaftsschicht oder einfach eine andere Meinung als die der Allgemeinheit. Und diese Botschaft konnte die Autorin in der Erzählung sehr gut transportieren. Darum wäre es sicherlich eine empfehlenswerte Lektüre für den Schulunterricht.
Auch meiner Seele hat das Lesen dieses Buches gut getan. Mit der Antwort der Autorin auf eine Gewissensfrage: „In dem Augenblick als sie mich beschimpften, hatte ich nicht den Mut dazu“, habe ich mich auch mit meinen Selbstvorwürfen als Deutsche versöhnt.
Ein Buch, das Balsam für die Seele ist und Mut macht!

Bewertung vom 19.12.2016
Aus meinem Leben
Casanova, Giacomo

Aus meinem Leben


ausgezeichnet

Casanova, nicht nur ein gewisser Männer-Typus sondern ein hervorragender Autor!
Erstaunt haben mich schon nach den ersten Zeilen die Intelligenz, der Tiefgang und die philosophischen Einwürfe dieses Mannes, bei dem ich nur Körperbetontheit und oberflächliche Jagd nach Befriedigung fleischlicher Gelüste vermutete. Doch diesem Klischee wirkt der Autor und Protagonist schnell entgegen. Er könnte sogar zur Emanzipation der Frau beigetragen haben, wären seine Bücher nicht so lange verboten gewesen.
Casanova hat sehr wohl erkannt, dass seine eigene Lebensfreude von der seiner jeweiligen Partnerin abhing. Der Respekt vor der Frau, die er als gleichberechtigt betrachtet, ist stets vorhanden. Man erhält interessante Einblicke in die Denkweise und Gefühlswelt eines Mannes. Er spricht sehr offen über das, was ihn bewegt. Allerdings ist er auch mitunter einer Frau derart verfallen, dass dies schon selbstzerstörerisch ist. Es soll ja auch Frauen geben, die nicht nur lieb, anmutig und selbstlos, sondern nur auf sein Geld aus sind. Emotional im Spiel einer solchen Frau gefangen, vergisst er sich dann doch und wehrt sich mit Gewalt.
Beim Lesen des Buches glaubt man fast, Casanova während einer Plauderei gegenüber zu sitzen. Dabei werden so einige voyeuristische Gelüste des Lesers befriedigt, wobei Casanova zwar erotische Szenen genau beschreibt, aber nie in platte Pornografie und derbe Sprache abtriftet.
Für historisch Interessierte des 18. Jahrhunderts ein unbedingtes Muss.

Bewertung vom 19.12.2016
Blau ist die Farbe der Liebe
Franck, Carlotta

Blau ist die Farbe der Liebe


gut

Eine zweite wahre Liebe? Wenn die Protagonisten dazu fähig sind...
Ich durfte das Buch bei einer Leserunde kennen lernen. Der Schreibstil passt für eine entspannende, luftig leichte Sommerlektüre und das Buch liest sich darum auch mal schnell so zwischendurch, wobei Gefühle nicht auf der Strecke bleiben. Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich Pipi in den Augen bei den traurigen Erinnerungen der sympathischen Protagonistin Sanne an ihre zu früh verstorbene große Liebe. Viele glückliche Jahre hatte sie schließlich mit ihrem Ehemann gelebt und neben ihrem Beruf die gemeinsamen Kinder aufgezogen. Allerdings wirkt mir die Ehe gegenüber dem Ende des Buches sehr glorifiziert. Doch allmählich setzt sich das Bild zusammen, da Rückblenden in Form von Tagebucheinträgen zwischen dem Geschehen die bruchstückhafte und ernüchternde Erinnerung aufzeigen.
Die Trauerphase von Sanne ist recht realistisch wiedergegeben, wie ich es auch aus meinem Freundeskreis kenne. Gut, dass es in ihrem Fall einen Familienverband durch ihre erwachsenen Kinder und eine beste Freundin gibt, die sie nicht ins Bodenlose fallen lassen.

Das Cover passt darum von der Thematik sehr gut und ist ein gelungenes Sinnbild für den Inhalt des Buches. Mit seinen zarten Blautönen hat es etwas Frisches - könnte also etwas Neues ankündigen. Die Blüten haben mich an "Vergiss-mein-nicht" erinnert, obwohl es eine blaue Hortensie ist. Tatsächlich steht die Hortensie laut Blumensprache für die Frage: "Hast Du mich wirklich schon vergessen?", und die Hortensie ist auch ein Zeichen der Bewunderung für die Schönheit einer Frau.

Die Kapitel zu Beginn des Buches transportieren zwischendurch immer wieder sehr viel Gefühl: Die Erinnerung an die Sterbeszene von Sannes Mann und ihre Bewusstwerdung, dass es wahre Liebe gewesen sein muss, die sie unwiederbringlich verloren hat und die sich nicht so einfach vergessen lässt, selbst wenn sie sich in einen One-Night-Stand stürzt.
Dann tritt der potentielle Neue auf den Plan. Ein Franzose, der ihr nicht unbekannt ist. Die Hinführung des Lesers zu seiner Person gefällt mir auch sehr gut. Mit der Beschreibung konnte ich mir in meiner Fantasie die Romanfiguren und Handlungsorte vorstellen. Doch das Aufeinandertreffen der beiden hätte man spannender gestalten und ausführlicher ausarbeiten können. Sie kommen sich sehr nahe – nach meiner Meinung zu schnell nach all der zuvor beschriebenen depressiven Trauer. Ob sich die Distanz zwischen ihnen wirklich überwinden lässt und noch tiefe – vielleicht noch wahre Liebe reifen kann?

Hmm... Ich wegen der Sterne-Vergabe habe ich lange mit mir gehadert. Am Anfang des Buches dachte ich: Wow! 5 Sterne! Bei Beginn der 2. Hälfte fiel meine Bewertungsscala auf 3 Sterne runter und gegen Ende kämpfte ich mit einer Entscheidung zwischen 3-4 Sternen.
Denn zwischendurch wird die Sprache monoton, zumal die Protagonisten in manchen Szenen auch sehr unreif und darum für mich unlogisch agieren. Konnte ich mich Anfang des Buches noch in sie einfühlen, so sind sie nun meiner Meinung nach zu keiner tiefer gehenden Liebe fähig. Auch das Verhalten der Kinder widerspricht ihrer Beschreibung zu Beginn des Buches.
Am Ende des Romans hätte ich auch gerne wieder Pipi in den Augen gehabt... nämlich Freudentränchen. Am Anfang des Romans ging das mit dem Transportieren der Emotionen über die Worte doch auch. Schade…

Bewertung vom 19.12.2016
Kaiserin von Gottes Gnaden
Welzel, Petra

Kaiserin von Gottes Gnaden


sehr gut

Frauenroman ohne Kitsch!
Geschichtsinteressierte kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch an Spannung fehlt es nicht. Und selbst wenn die Sprache recht einfach und leicht verständlich gehalten ist, werden die Szenen der streitbaren, wie auch liebenden Adelheid und ihrer temperamentvollen byzantinischen Schwiegertochter Theophanu im Reich der Ottonen nie kitschig. Selbstbewusst stehen sie im Schatten ihrer regierenden Männer und haben in Wahrheit die Macht in ihrer Hand. Sie begehen Fehler und müssen mit den Folgen leben, wodurch sie zu nicht ganz tadellosen Romanheldinnen werden.
Gefehlt hat es mir an etwas mehr Gefühl. Möglichkeiten gab es genug, die die Autorin dafür hätte nutzen können. So bleibt es rein der Fantasie des Lesers überlassen...

Bewertung vom 19.12.2016
Piraten!
Rees, Celia

Piraten!


sehr gut

Mutige Mädchen!
Schon das Cover in Sepiafarben mit einem halb sichtbaren, entschlossen blickenden Mädchengesicht zeigt, dass mit dem Thema dieses Jugendromans weder kindisch noch kindlich umgegangen wird. Das hervorstechende Auge spiegelt sowohl Mut als auch Angst vor bereits geschauter Gefahr wider. Nur der rot leuchtende Ohrring und die Aufschrift des Titels „Piraten“ mit Ausrufezeichen setzen einen farblichen Akzent und könnten sowohl Warnung als auch hoffnungsvolle Freude auf Befreiung aus gesellschaftlichen Zwängen andeuten. Sehr passend zum Inhalt des Buches gewählt!

Der sprachliche Ausdruck dieses für Jugendliche geschriebenen Romans ist einfach, aber tadellos. Ebenso die Orthographie, was man nicht von jedem Buch sagen kann, das doch Vorbildfunktion haben soll. Vollendete Beschreibungen helfen, sich die Landschaft und das Umfeld der Protagonistin Nancy vorzustellen. Auch das Thema der Sklaven wird tiefgehend und gefühlsstark dargestellt, sodass reale Eindrücke entstehen ohne mit übermäßiger Gewalt zu schocken.

Die Story handelt von einer sechzehnjährigen Kaufmannstochter, die nach dem Tod ihres Vaters und dem Ruin der Familie von ihren Brüdern einem reichen, viel älteren und brutalen Plantagenbesitzer versprochen wird. Ohne die Vereinbarung unter den Männern zu ahnen, besteigt Nancy ein Schiff, das sie von England in die Karibik bringt und somit von ihrem heimlichen Verlobten William, dem nicht standesgemäßen Sohn eines Kapitäns und einer Kneipenbesitzerin, trennt. Bald schon wird sie mit Gewalt konfrontiert und muss sich in die gesellschaftlichen Zwänge einfügen, die nicht nur die Sklaven sondern auch die Frauen ihrer Klasse unterdrückt. Mit einer ihrer Sklavinnen verbindet sie mehr als zwischen Herrin und rechtloser Dienerin sein sollte und die beiden schließen sich den Piraten an, weil sie keine andere Wahl haben, um in selbstbestimmter Freiheit zu leben. Sie werden zu wehrhaften Mädchen…

Immer wieder laden sehr schöne, ausführliche Beschreibungen – wie z. B. vom Sturm auf dem Meer – dazu ein, das beschwerliche Leben im 18. Jahrhundert auf dem Meer oder als Sklave auf den Zuckerrohrfeldern Jamaikas kennen zu lernen, wobei die Spannung niemals abflacht. Aber es fehlt ein Glossar mit Erklärungen von Begriffen der Seefahrt und Worten wie "Karyatiden". Gerade in einem Buch für Jugendliche halte ich dies für unumgänglich, weshalb ich nicht die volle Punktzahl geben kann.

Doch alles in allem eine zarte Liebesgeschichte und ein spannender Abenteuerroman, der nicht nur jungen Mädchen gefällt!

Bewertung vom 19.12.2016
Die Frau des Gouverneurs
Wallner, Michael

Die Frau des Gouverneurs


gut

Liebe oder Leidenschaft?
Palme und Meereswellen auf dem Cover zeigen deutlich, worum sich Inhalt und Handlungsort des Romans drehen. Ebenfalls passend zum Roman ist es, dass dieses Covermotiv nicht in schnulziger Farbe abgedruckt ist. Auf dem Foto herrscht Sturm - ein Hinweis auf die Stürme in den Seelen der Protagonisten? Bestimmt ...
Spätestens ab Seite 20 wird man von der Spannung an das Buch gefesselt. Es liest sich flüssig, bleibt temporeich und ist bis zum Ende niemals langweilig. Die Protagonisten und das Setting kann man sich dabei gut vorstellen und man erhält von allem ein aufschlussreiches Bild, auch von den politischen Ereignissen im Kuba der Zwanziger Jahre. Der Autor hat offenkundig viel Hintergrundwissen und es bereitet Freude, zu sehen, wie er dieses locker in den Roman einfließen lässt. Den chemischen Ausführungen konnte ich zwar nicht folgen, aber ich denke, dass in einen Roman über einen Chemiker so etwas einfach reingehört. Es ist darum nicht wichtig, dass man es versteht. Die Stimmung von wissenschaftlicher Nüchternheit und Unbegreiflichkeit, die dann beim Leser kurzfristig auftritt, ist für den inneren Film ebenso von belang wie die nie in natura gesehenen Pflanzen und beschriebenen Tiere auf Kuba.
Die tiefe Beziehung zwischen Christian und Yamilé, obwohl sie sich kaum kennen, erscheint vielleicht unlogisch. Wenn ich nicht selbst erlebt hätte, wie aus einer Monate langen Brieffreundschaft mit einem Mann in Südamerika, dem ich nie begegnet bin, eine tiefe Vertrautheit erwachsen ist, würde ich es auch so empfinden. Wie die Protagonisten in diesem Roman wagt man es, gerade bei solchen aussichtslosen Bedingungen, sich ganz offen zu zeigen, denn man braucht die Verletzungen des Alltags in einer Beziehung nicht zu fürchten.
Die Protagonisten handeln meiner Meinung nach logisch, weshalb es oft vorhersehbar ist, was als nächstes geschieht. Außerdem sind sie keine Superhelden ohne Charakterschwächen.
Einiges hätte der Autor ausführlicher darstellen können. Als z. B. Yamilé plötzlich frei ist und im Auto sitzt, war ich etwas überrollt.
Auch sprachlich erschuf der Autor zu Beginn sehr schöne Formulierungen z. B. von dem Band, das die Zivilisation in den Urwald geschlagen hat. Leider büßt die Sprache im Laufe des Buches an Poesie und Ausdruck ein, weil die Sätze sehr kurz gehalten, irgendwie abgehackt sind. Die Beisätze zur Wörtlichen Rede wirken auf mich teilweise wie Regieanweisungen in einem Drehbuch. Das mag der persönliche Stil des Autors sein, der mit Sicherheit unverwechselbar ist. Aber wenn dies zu häufig auftritt, verliert das Buch an Eleganz und die schöne Story an Geschmeidigkeit. Es wird von der Balade zum Rap, um an die einfallsreichen, interessanten Aussagen des Protagonisten im Buch über seine Mitstreiter anzuknüpfen...
Ebenso vermisse ich beim Lesen tiefere Auswirkungen auf meine Gefühlswelt. Nur als Christians Vater starb, bekam ich einen kleinen Kloß in den Hals. Dies ist für mich an einem Buch jedoch sehr wichtig, denn auch ohne schmalzig zu werden, kann und sollte ein Roman berühren.
Ich finde es gut, dass die Romanhelden wie im wahren Leben Charakterfehler haben. Natürlich ist dann auch das Ende nicht rosig sein, wo sich die Leser doch gerne in die Protagonisten hineinversetzen und weiterträumen würden. Aber so ist das Leben...
Alles in allem hat mir dieser Roman gut gefallen - nur manchmal hat mich der abgehackte Schreibstil etwas gestört. Tiefe Gefühlsregungen hat der Roman nicht in mir ausgelöst, aber er hat mich gut unterhalten.