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Benutzername: Bookalicious
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Bewertungen

Insgesamt 11 Bewertungen
12
Bewertung vom 15.05.2017
Der letzte erste Blick / First Bd.1
Iosivoni, Bianca

Der letzte erste Blick / First Bd.1


ausgezeichnet

Die Leseprobe konnte mich auf Anhieb begeistern und ich war neugierig.
Ich habe eine starke und coole Protagonistin erwartet und genau diese habe ich in Emery Lance auch gefunden. Sie ist stark, tough und witzig, aber gleichzeitig ist sie in mancherlei Hinsicht auch unsicher. Sie ist so authentisch und das macht sie einfach sympathisch.

Dylan ist ein Good Guy, der einen Fehler macht. Einen Fehler, der ihn zum Bad Boy machen kann. Aber nicht Dylan. Er ist zu gut. Ich fand ihn so wahnsinnig toll. Ein süßer und sehr charmanter Good Guy. Er hat nur die besten Absichten und ist immer für alle da und stellt sich selbst dabei hinten an. Dylan nimmt ein Angebot an, welches alles zerstören kann. Das wird ihm aber erst viel später klar ...
Oft langweilen einen die Good Guys. Sie wirken schleimig und zu gut. Dylan ist ganz anders. Er hat Humor und mit ihm wird es ganz bestimmt nie langweilig.

Der Schlagabtausch zwischen Emery und Dylan war sehr, sehr lustig. Ich habe jedes Mal auf den nächsten Schlag von einem der beiden gewartet. Und er kam. Immer. Ich musste laut auflachen. Es hat richtig Spaß gemacht über die Zwei zu lesen.

Ich mochte es sehr gerne, wie sie sich langsam, aber stetig näher kamen. Das war authentisch und harmonisch. Es gab natürlich auch ein bisschen Drama, aber die nahmen keinerlei Überhand. Das gefiel mir total gut.

Aber auch all die anderen Jungs und Mädels der Clique waren einfach großartig. Man fühlte sich zugehörig, als Leser. Man fühlte sich in die Geschichte rein und (er)lebte mit. Ich gehörte zu ihnen.

Der jugendliche, leichte Schreibstil von Bianca Iosivoni hat es einem aber auch leicht gemacht, sich in die Geschichte fallen lassen zu können.

Das Cover finde ich wirklich schön und läd ein wenig zum Träumen ein... oder als fühle man sich wie in einer Seifenblase. Das passt zu dem Buch.


FAZIT
Es war mein erstes Buch von Bianca Iosivoni, aber es wird nicht mein letztes sein.

Ich bin richtig begeistert von der Story, aber auch von ihrem angenehmen Schreibstil. Sie hat Charaktere erschaffen, von denen ich mehr lesen will.

Es geht um Freundschaft, Einsamkeit und Vertrauen.

Es ist ein wundervoller und witziger New Adult Roman, der sich wirklich sehr lohnt. Ich konnte mitfühlen und mitfiebern. Ich gehörte dazu. Es hat so viel Spaß gemacht es zu lesen und sich einfach in die Geschichte fallen zu lassen.

Bewertung vom 02.03.2017
Paper Princess - Die Versuchung / Paper Bd.1
Watt, Erin

Paper Princess - Die Versuchung / Paper Bd.1


ausgezeichnet

Ich habe mich bereits sehr auf das Buch gefreut. Ich habe es begonnen und nicht mehr weglegen können, ernsthaft. Ich habe es an einem Abend - bis in die Nacht gelesen. Es ging nicht anders.

Die Story ist anders als ich erwartet habe. Ich habe erwartet, Ella wäre älter [keine Ahnung, warum] und ich habe viel Sex erwartet - nein, es war anders und es war grandios!

Zuerst lernen wir Ella direkt etwas kennen, wie sie lebt und was sie sich von ihrer Zukunft erhofft. Sie arbeitet hart dafür. Relativ schnell führt eines zum anderen und wir finden uns im Haus der Royals wieder.

Ella hat ihre Mom verloren und schlägt sich allein durch. Sie ist stark, tough und schlagfertig und ein heißer Feger ;). Sie tat mir schrecklich Leid. Sie hatte es in der Vergangenheit nicht leicht und auf der neuen Schule ebenfalls nicht. Aus der Gosse in eine Villa, von der sie niemals zu träumen gewagt hatte. Doch diese Jungs -ihre neuen Brüder- waren so fies zu ihr, ebenso wie einige ihrer Mitschülerinnen.

Ich habe noch nie im Buch so sehr gehasst und 100 Seiten weiter plötzlich so sehr geliebt. Ich will auch diese fünf "Stiefbrüder". Ich will einen Easton und vor allem einen Reed. Anfangs waren sie richtig fiese Ar***löcher. Ernsthaft. Sie waren richtig gemein - jenseits von Gut und Böse. Aber nach und nach wurden sie netter, offener - liebenswerter!
Reed ist der Nummer 1-Royal, dicht gefolgt von Easton. Ich habe sie beide im Laufe des Buches lieben gelernt. Reed auf die eine Art, Easton auf die andere. Ihr Wandel Ella gegenüber hat mich glücklich gemacht und neidisch - weil, wie schon erwähnt, sie sollen MEINE Jungs sein!

Man findet immer weiter in die Geschichte der Royals rein, man erfährt immer ein wenig mehr über die Jungs, aber auch über Ella und ihr Leben.

Es war eine Gefühlsachterbahn.
Es war ein Pageturner.
Es war unterhaltsam.
Es ist Liebe.

Das Buch endete mit einem Knall, heilige Scheiße, es war so überraschend. Hart. Unfassbar. Und du denkst dir nur: WAS? ENDE? Nein, nein, nein! Ich KANN doch jetzt nicht warten. Ich muss wissen,.. Ja, das Ende war gemein. So gemein wie die Royals zu Anfang.

Der Schreibstil von Erin Watt macht Spaß und lässt sich richtig flüssig lesen. Es hat einen gewissen Witz und unterhält einen auf ganzer Linie.

Das Cover ist der reinste Wahnsinn! Zuvor auf Bildern war es schon Coverliebe - aber in echt ist es noch viel mehr Liebe. Es glitzert! [und ich bin eigentlich keine dieser Frauen, die auf Glitzer und Pink steht :D]. Es ist wunderwunderschön!

FAZIT
Ich liebe Paper Princess! Die Augenringe am Tag danach war es absolut wert.
Erin Watt hat einen so mitreißenden Schreibstil, dass es sich einfach so angenehm weglesen lässt. Mich hat es umgehauen. Tolle Typen, tolle Handlung, tolles Cover.
Ich kann es kaum erwarten, Paper Prince zu lesen, denn Paper Princess lässt uns mit einem Zwang es sehnlichst zu erwarten und dann lesen zu müssen zurück. Ich bin den Royals verfallen!
Es macht süchtig!
Ich mag Ella - eine der stärksten Protagonistinnen, von der ich je gelesen habe.


Dieses Buch ist Unterhaltung pur! Wenn ihr ein paar leichte, schöne Lesestunden wollt, in denen es ein Gefühls-Auf-und-Ab gibt, dann bitte sehr: Lest Paper Princess!

Bewertung vom 27.02.2017
Dornen und Rosen / Das Reich der sieben Höfe Bd.1
Maas, Sarah J.

Dornen und Rosen / Das Reich der sieben Höfe Bd.1


ausgezeichnet

Der Einstieg ins Buch war okay. Ich brauche immer ein paar Seiten, ehe ich richtig ins Buch reinkomme, aber ich denke, das ist ganz normal. Es ist eben nicht unsere Welt. Da muss man sich erst reinfinden und sich entführen lassen und das hat Sarah J. Maas geschafft. Sie hat mich in Feyres Welt entführt. Zuerst in ihre alte Hütte und später nach Prythian - das Land der Faes.

Feyre ist eine Kämpfernatur. Sie opfert sich für andere Menschen - für ihre Familie. Nur durch sie leben sie überhaupt noch und als sie entführt wird, macht sie sich immernoch nur Sorgen um ihre Familie, die es nicht einmal verdient hatte. Sie waren selbstsüchtig und gemein.
Ich mochte Feyre sehr gern. Sie ist so stark und dennoch erlaubt sie sich schwache Momente. Das macht sie für mich zu einer sehr symphatischen Protagonistin.

Ihre Familie, bestehend aus ihren zwei Schwestern und ihrem Vater, waren wie oben bereits erwähnt echt gemein und hielten Feyre für selbstverständlich. Im Laufe der Geschichte erfährt man noch einige interessante Dinge über sie, was es zumindest ein klein wenig besser macht.

Den Frühlingshof in Prythian stelle ich mir traumhaft vor - mit all den maskierten Faes. Tamlin und Lucien sind bezaubernd. Lucien mochte ich noch einen Hauch mehr, aber meine Nummer 1 kam erst viel später dazu: Rhysand - der High Lord vom Hof der Nacht. Ein sehr interessanter Charakter, der mehr bietet als man zuerst ahnt.
Die Karte in dem Buch gefällt mir richtig gut und zeigt Prythian, Hybern und das kleine Stück Land der Menschen. Ich konnte es mir so noch besser vorstellen.

Sarah J. Maas Schreibstil ist nicht gewöhnlich. Ich fand ihn an manchen Stellen etwas .. anspruchsvoller. Ich kann nicht einmal sagen, weshalb. Aber so empfand ich es. Nichtsdestotrotz schreibt die Autorin mitreißend. Sehr detailreich. Sehr bildhaft.
Die Geschichte ist sehr ruhig - was in keinem Fall negativ gemeint ist, im Gegenteil, mir gefiel es sehr. Trotz dieser gewissen Ruhe ist sie durchweg spannend und hat natürlich auch ihre Höhepunkte an Spannung, besonders im letzten Drittel.
Ich fand es richtig gut, dass es sich über Monate abgespielt hat und Feyre und Tamlin sich daher sehr langsam angenähert haben.

Das Ende war klasse. Kein richtiger Cliffhänger, aber doch neugierig machend auf mehr. Ich bin somit schon voller Vorfreude auf Band 2.

Aufgrund der Tatsache, dass dieses Buch für mich ein absoluter Cover und Spontankaufwar, finde ich es natürlich den Obermegawahnsinn! Der durchsichtige Schutzumschlag, der dass Buch vervollständigt ist mal eine richtig coole Idee, die mir sehr gefällt.

FAZIT
Das Reich der sieben Höfe hat mich wirklich in seinen Bann gezogen und mich nicht mehr losgelassen. Es versprüht Magie, Fantasie und Liebe.
Sarah J. Maas hat mich mit ihrem detailreichen und bildhaften Schreibstil definitiv überzeugen können.

Ich bin rundum begeistert von der Geschichte. Diese gewisse Ruhe, die sich durch das ganze Buch zieht, war für mich ein weiteres Highlight, denn das macht es anders. Ich fand es einfach großartig.

Bewertung vom 05.02.2017
Ich wollte nur, dass du noch weißt ...
Trunko, Emily

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...


sehr gut

Bei Ich will nur, dass du weißt ... handelt es sich um nie abgeschickte Briefe.
Im Grunde sind die Leser des Blogs der Autorin, die wirklichen Autoren. Emily Trunko sammelt diese Briefe und veröffentlicht diese anonym auf ihrem Blog. Jeder, kann ihr eine Mail schicken.
In diesem Buch sind einige dieser Briefe zu lesen.

Von schlicht über schön zu interessant ist alles dabei. Die Briefe sind in Kategorien aufgeteilt z.B Liebes Ich, Familie oder Unerwiderte Liebe und unterschiedlich lang. Mal ist es nur ein Satz und mal geht ein Brief über zwei Seiten. Das Buch ist wirklich liebevoll gestaltet. Ich finde es sowohl von außen als auch innen richtig hübsch.
Die Briefe sind von Menschen aus jedem Alter - größtenteils vermutlich eher jüngere Menschen, aber auch ich - als 26jährige Mutter - konnte mich in einigen Briefen sogar gut wiedererkennen.
Besonders "Liebes Ich" gefiel mir sehr gut. Vieles ist mutmachend.
Ein Brief von einer Mutter an ihren Sohn - der könnte tatsächlich von mir an meinen Sohn sein.


FAZIT
Es ist eine sehr schön gestaltete Briefesammlung, in der man sich selbst in dem einen oder anderen Brief wiedererkennt. Mutmachend, traurig und schön. Es gibt schon welche, die mir in Erinnerung geblieben sind und sicher auch bleiben, denn sie sind einfach nicht fiktiv. Hinter den kurzen oder langen Briefen stecken echte Menschen und Gefühle.
Ich finde es eine coole Sache von Emily, Menschen diese Möglichkeit zu geben, ihre Sorgen, ihren Kummer oder Freude loszuwerden - ohne, dass jemand weiß, dass sie es getan haben.

Bewertung vom 24.11.2016
Ein Himmel aus Lavendel
Anders, Marlena

Ein Himmel aus Lavendel


ausgezeichnet

Am Anfang war es etwas wirr. Man war direkt im Geschehen, ohne großartige Erklärungen oder so. Aber das finde ich persönlich überhaupt nicht schlimm, wenn es nicht zu lange dauert, bis man etwas erfährt. Das war hier so. Man hatte das Gefühl, man müsste Emery, der Protagonistin, sämtliche Informationen aus der Nase ziehen.
Es passte aber gut zur Geschichte, denn schließlich offenbarte man nicht jedem seine dunkelsten Geheimnisse oder Gefühle.

Emery ist ein sehr starker, authentischer Charakter. Ich mochte sie richtig gern und bewundere sie um ihren Mut. Sie liebt ihr Schwester abgöttisch und es las sich sehr gut heraus.
Ich mag Protagonistinnen, die sich selbst retten können und nicht immer nur retten lassen. Emery ist jemand, der sich selbst retten kann.

Der Unbekannte, der Emerys Hilfe will. Wer ist er? Was will er genau? Warum?
Ach, es war wirklich spannend ihn kennen zu lernen, denn er offenbart genauso wenig wie Emery seine eigene Geschichte. Sie harmonieren sehr gut.

Es gab natürlich noch Salys und Ode, die durchweg unsymphatisch waren. Wobei ich manchmal glaubte, es steckte mehr in ihnen. Vielleicht erfahren wir es ja in Band 2. ;)

Die Geschichte war wirklich Mal etwas anderes und überraschend. Ich hab mitgefiebert und gehibbelt, was sie denn alle für Pläne und Ziele haben.

Marlenas Schreibstil empfand ich als bildhaft und einfach. Es liest sich sehr flüssig und ich war einfach mit in den Gondeln und auf den Dächern von Avize und fand mich gemeinsam mit Emery in den Lavendelfeldern wieder.

Das Cover ist ein Hingucker und könnte nicht perfekter zum Inhalt passen. Es ist edel und geheimnisvoll. Und traumhaft schön.

Ich möchte noch anmerken, dass ich auch den Titel total bezaubernd finde.

Mit dem Ende hat Marlena uns richtig neugierig auf den zweiten Teil gemacht. Ich suche Erklärungen für alles und hing ein wenig in der Luft [Achtung! Cliffhänger ;)].

FAZIT

Mit dem bildhaften Schreibstil der Autorin habe ich mich selbst in Avize mit einer Maske, welche meine Geschichte versteckt, wiederfinden können.
Ich hatte viele schöne Lesestunden und mit der Geschichte, von der ich in der Art noch nicht gelesen habe (größtenteils) konnte Marlena Anders mich überzeugen.

Bewertung vom 19.10.2016
Phoenix - Tochter der Asche
Karschnick, Ann-Kathrin

Phoenix - Tochter der Asche


sehr gut

Die ersten 100-150 Seiten fielen mir wahnsinnig schwer. Ich kam ganz schlecht in die Geschichte und das Kennenlernen der Charaktere war auch nicht einfach. Es ist anfangs einfach schwierig. Wir landen in einem völlig anderen Hamburg und ich denke, da ist es absolut normal, dass man Anfangsschwierigkeiten haben kann. Wenn man aber über diesen Punkt hinaus ist, lässt es sich verschlingen.

Es ist aus Tavis und Leons Sicht geschrieben - es wechselt kapitelweise (ich glaube, eine Ausnahme war darin, aber da ist es klar erkenntlich).

Tavi ist eine Phoenix und wird aufgrundessen, was sie ist, von der Kontinentalarmee auf Befehl der Saiwalo gejagt.
Leon ist ein Mitarbeiter der Kontinentalarmee und erfährt im Laufe der Geschichte, was Tavi ist. Leon ist sehr loyal und überzeugt von dem was er tut... er hinterfragt nicht, er führt Befehle aus. In diesem Fall ist Loyalität nicht unbedingt eine Stärke.

Als ich dann in der Geschichte drin war, wollte ich ebenso wie Tavi und Leon wissen, wer die Morde begangen hat. Nach und nach kommen Tavi und Leon sich näher. Es passiert ganz langsam und die Entwicklung ist entspannt und schön zu lesen. Ich mag es, wenn es langsam von statten geht.

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, fand ich, aber nicht schlecht. Schließlich ließ es sich verschlingen, als ich mich eingefunden hatte. Es sind mir persönlich zu wenig Dialoge. Mir fehlte dadurch das richtige Kennenlernen von Leon und Tavi (aber auch von den Nebencharakteren wie zB Nathan). Durch Gespräche lernt man die Protagonisten doch immer einen Hauch besser kennen.

Die Gedanken und Beschreibungen zur Umgebungen sind allerdings sehr ausschweifend.
Ich weiß, dass diese Punkte Geschmackssache sind.

Die Idee der Geschichte ist interessant. Dass es in Hamburg spielt, fand ich natürlich echt cool (ich bin ja ebenfalls ein Nordlicht).
Es ist alles schlüssig und gut ausgearbeitet.
Das Ende fand ich gut und meiner Meinung nach wirkt es abgeschlossen.
Ich werde das Buch so stehen lassen, denk ich, denn mir gefällt das Ende so wie es ist. Mir gefällt einfach der Gedanke, dass es so ist, wie es ist. Obwohl ganz klar ist, dass es weitere Teile geben muss.

Bewertung vom 23.08.2016
Match / The Club Bd.2
Rowe, Lauren

Match / The Club Bd.2


weniger gut

Das Buch macht mich fertig. Band 1 gefiel mir wirklich. Ich wollte wissen wie es mit Sarah und Jonas weitergeht.
Was soll ich sagen?
Der 2. Band setzt direkt an das Ende vom ersten an.
Der Schreibstil von Lauren Rowe gefällt mir nach wie vor und es lässt sich gut lesen. Die Sexszenen beschreibt sie auch weiterhin nicht übel, allerdings wird es schon plumper als in Band 1. Wobei es mir in Band 1 besser gefiel. Dieses Mal war es schon soo oft und jedes Mal was anderes, dass es schon fast "too much" war. Dazu gab es eine explizite Szene, bei der ich dachte: Wie krank ist das? [Ich spoiler es jetzt nicht ^^ Wer es ahnt, kann mir doch auch mal eine Meinung dazu zukommen lassen. Vielleicht liegt es ja auch an mir. Bezweifel es allerdings]


Aber der sonstige Inhalt des Buches fällt leider durch. Der Klappentext stimmt mit dem, was wirklich passiert nicht überein. Zumindest nicht so, wie es beschrieben wird.
Sarah wirkt plötzlich wie eine ganz andere Frau. Es passt nicht. Sie hatte ja jetzt einen Orgasmus. Nun ist sie auch eine Sexgöttin und das soll sie für den Leser auch ausstrahlen, was mehr schlecht als recht gelingt. Denn ich empfinde es eher als lächerlich. Es ist so übertrieben.
Zum Club erfährt man nicht mehr als man zuvor schon erfahren hat. Jonas hat einen Plan und geht wie ein Volltrottel an die Sache ran. Ja, er mag beziehungsunerfahren sein. Aber für manche Dinge braucht man keine Erfahrung, um zun wissen, dass man sich so nicht verhält. Für Jonas hingegen scheint es das normalste der Welt zu sein - aber auf so verquirlte Weise, dass ich dieses Verhalten nicht Ernst nehmen kann.

Das Tempo in dieser Geschichte hat die Autorin leider nicht rausgenommen. Ganz und gar nicht. Daher wirkt es alles so wahnsinnig überzogen und unrealistisch. Das war in Band 1 schon ein Manko für mich, aber hier ist es noch schlimmer geworden. Leider. Ich persönlich empfinde es als sehr störend, wenn es zeitlich so schnell geht, dass es fernab von einer Realität ist [jaja, ich weiß. Es ist ein Buch! :P].
Das Ende war spannend - ja tatsächlich. Endlich passiert mal etwas und dann -bumms- war ich in dem Buch auch schon auf der letzten Seite . Cliffhänger. Wieder. Aber der hat es in sich.

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Ich mag die Schlichtheit und trotzdem hebt es sich ab. Grün mag ich eh total gern. Und ja, ich finde das Cover einfach schön. Aber leider kann der Inhalt nicht mithalten. Es wäre toll gewesen, wenn der Inhalt genauso toll wie das Cover wäre.

Bewertung vom 23.08.2016
The Deal - Reine Verhandlungssache / Off-Campus Bd.1
Kennedy, Elle

The Deal - Reine Verhandlungssache / Off-Campus Bd.1


ausgezeichnet

In dem Buch geht es um Hannah Wells und Garrett Graham. Während er die Zwischenprüfung total vergeigt hat und durchgefallen ist, hat Hannah die Bestnote. Graham bittet sie ihm Nachhilfe zu geben, damit er die Nachholprüfung besteht, denn wenn er nicht besteht, darf er nicht mehr auf dem Eis spielen und Tore schießen. Eishockey ist sein Leben und er muss einfach bestehen und Hannah soll ihm helfen. Sie hat allerdings überhaupt kein Interesse darauf dem selbstverliebten Garrett Nachhilfe zu geben, doch dann bietet er ihr einen Deal an, der vielleicht ihren Schwarm Justin auf sie aufmerksam machen könnte...



Wir beginnen das Buch aus der Sicht von Hannah. Die Kapitel sind immer im Wechsel aus Hannahs und Garretts Sicht, was ich sehr gerne mochte.
Elle Kennedy hat einen mitreißenden Schreibstil, so dass ich einfach mal an einem Tag 300 Seiten weggelesen habe und das Buch am nächsten Tag beendet habe.

Es hat so viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich bin traurig, dass es zu Ende ist. Aber... dazu gleich mehr!
Garrett ist ein toller Bookboyfriend - ihr braucht alle einen Garrett.
Das Buch ist witzig, manchmal tiefgründig und voller Hoffnung.
Die beiden Protagonisten mag ich sehr gerne und beide sind sie ganz anders, als der andere geglaubt hat. Dummer Sportler? Tzz. Garrett überzeugt Hannah (und uns Leser), dass er mehr drauf hat als Eishockey spielen und Puck-Bunnys flachlegen.
Wie Hannah und Garrett sich näher kommen - der ganze Anfang ihrer Geschichte ist so anders, als in den anderen Romanen dieses Genres. Es geht nicht direkt um Sex. Garrett ist kein Bad Boy, der sie nur flachlegen will. Es ist einfach anders. Er ist anders.

Die Geschichte ist einfach wahnsinnig toll. Es hat alles, was sich ein Leser wünscht. Einen heißen Bookboyfriend, Witz, Charme, Hoffnung... man verliebt sich und man verliert sich darin.
Es ist anders und die Gefühle entwickeln sich in einen angenehmen Tempo. Das fand ich richtig gut.
Das Ende wird nochmal richtig nervenaufreibend und traurig, aber es war perfekt, wie es war.
Das Cover gefällt mir auch gut. Der Sonnenuntergang im Hintergrund des Paares und die Farbwahl des Buches empfinde ich als passend.

Bewertung vom 23.08.2016
Paris, du und ich
Popescu, Adriana

Paris, du und ich


ausgezeichnet

Emma will ihren Freund Alain in Paris überraschen. Als sie vor seiner Tür steht, öffnet ihr seine Freundin die Tür und für Emma bricht die Welt zusammen. Sie schließt sich zwei Tage in ihrem Zimmer ein, bevor sie Paris kennenlernt und Paris hält ein Abenteuer für sie bereit… Sie lernt Vincent kennen, welcher ebenfalls ein gebrochenes Herz hat. Sie werden „Herzschmerzfreunde“ und erkunden zusammen Paris. Emma hat sich in diese Stadt verliebt. Hält diese Stadt vielleicht auch Emmas große Liebe bereit?

Adriana Popescu entführt uns gemeinsam mit Emma und Vincent nach Paris.
Der Schreibstil ist so angenehm leicht. Man sieht all die Bilder, die die Autorin beschreibt richtig vor sich. Man schlendert durch Paris, man genießt die Stadt und saugt alles in sich auf. Ganz wie Emma, es auch tut.
Emma ist total witzig und symphatisch. Ihre Gedankengänge sind nachvollziehbar. Es ist schön, wie sich ihre Gefühle langsam entwickeln und sie nicht direkt von 0 auf 100 ist oder es sich nicht eingesteht – es aber auch nicht bestreitet. Das fand ich wahnsinnig schön, dass es hier so simpel war. Die Geschichte floss dahin und man hat sich einfach wohl gefühlt beim Lesen.
Vincent ist natürlich auch ein toller Kerl. Er ist schräg – auf seine ganz eigene, positive Weise.

Das Cover ist ganz nett. Ich mag nicht so gern, wenn man solche „echten“ Bilder mit Menschen als Cover hat, aber hier passte das Covermädchen definitiv zur Protagonistin. Der Rahmen um den Titel finde ich schön und noch toller ist es, dass wir diesen Rahmen immer wieder sehen werden, denn jedes Kapitel ist umrahmt. Die Kapitel haben alle richtig schöne Titel – französisch und deutsch. Das fand ich richtig gut.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.08.2016
FLOWER
Craft, Elizabeth; Olsen, Shea

FLOWER


weniger gut

Ohne lange Umschweife oder Kennenlernen der Hauptprotagonistin geht die Story direkt los. Sie wird aus der Ich-Perspektive von Charlotte erzählt.
Direkt am Anfang haben wir kurze Vorher und Nachher Kapitel, welche ich sehr vielversprechend und echt gut fand.
Innerhalb kürzester Zeit habe ich das halbe Buch gelesen und habe darauf gewartet, dass es Bämm macht und mich einfach umhaut.

Die Geschichte hatte sehr viel Potenzial. Leider wurde dies wenig bis gar nicht genutzt. Es plätschert vor sich hin und die Charaktere bleiben sehr blass. Wir lernen alle kaum kennen. Die Nebencharaktere haben einen Namen und das war es dann auch schon fast. Es wird fast alles einmal angekratzt, aber nicht weiter ausgeführt. Es fühlte sich nicht danach an, als wäre ich "dabei" gewesen. Es war alles fern und ich habe nur gelesen, nicht gelebt.
Es ging alles so schnell. Charlottes und auch Tates Handlungen ergaben die meiste Zeit leider für mich keinen Sinn. Charlotte wirkte erst standhaft und ehrgeizig, aber dann hat sie sich - aufgrund der Schnelligkeit des Buches - plötzlich um 180 Grad gedreht und irgendwie fühlte es sich an, als hätte man uns eine neue Protagonistin hingesetzt,

Ich habe dieses Buch als sehr oberflächlich empfunden und mir persönlich hat die Tiefe gefehlt. Klar, das brauch nicht jedes Buch. Aber in diesem hat es mir ganz klar gefehlt. Oder zumindest diese Momente, wo man als Leser einfach mal seufzen muss oder kurz vorm Platzen ist vor lauter Spannung. Leider blieben sämtliche Emotionen bei mir gänzlich aus.

Wenn zwei Autorinnen gemeinsam ein Buch schreiben, bin ich erstmal etwas skeptisch. Ich habe Sorge, dass die Schreibstile nicht harmonieren. Das kann ich in diesem Buch aber nur loben. Es liest sich sehr flüssig.

Am Ende dachte ich: Wow. Wird es anders? Hebt dieses Ende sich von der Masse ab? Und dann... kam es wie es kommen musste, was ich hier leider negativ fand.

Das Cover ist ein Traum. Ich liebe es. Ich finde es so wahnsinnig gelungen und sowohl Titel als auch Cover passen perfekt zu der Geschichte.

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