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Benutzername: WortWelten


Bewertungen

Insgesamt 6 Bewertungen
Bewertung vom 01.08.2016
Alles, was ich sehe
Curtis, Marci Lyn

Alles, was ich sehe


ausgezeichnet

Zusammenfassung:

Seit einem halben Jahr ist Maggie jetzt schon blind. Dass sie sich davon aber so gar nicht beeindrucken lässt, zeigt schon der Umstand, dass sie einen Bewährungshelfer hat. Als sie in dessen Wartezimmer jedoch eines Tages stolpert und hinfällt, passiert das Unfassbare - sie kann wieder sehen! Zwar nur in einem kleinen Bereich, der den zehnjährigen Ben Milton umgibt - aber immerhin! Nach und nach lernt Maggie schließlich die Familie des Jungen kennen und muss zu ihrer grenzenlosen Überraschung feststellen, dass Bens Bruder ihr nicht ganz unbekannt ist. Doch warum kann Maggie ausgerechnet in Bens Gegenwart sehen - und heißt das, dass sie bald wieder ganz normal sehen wird können?


Fazit:

Dieses Buch ist ein richtiger Schatz. Anders kann ich es wahrlich nicht ausdrücken. Angefangen von den einfach großartigen Protagonisten über die Geschichte an sich, bis hin zur Schreibweise der Autorin, habe ich dieses Buch einfach nur verschlungen, inhaliert, um nicht zu sagen, zur Bibel erklärt. Der Sarkasmus und der Umstand, dass die Protagonistin so wunderbar menschlich ist, haben mich einfach toll unterhalten. Und zum wahnsinnig tollen Inhalt des Buches kommt dann auch noch ein ausnehmend schönes Cover, das an dieser Stelle einfach noch Erwähnung finden muss. Alles in allem ein neues Lieblingsbuch von mir und daher auch mit Höchstwertung belohnt.

Bewertung vom 30.07.2016
Blutopfer / Black Dagger Bd.2
Ward, J. R.

Blutopfer / Black Dagger Bd.2


gut

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Zusammenfassung:

Während Wrath nach wie vor seine Gefühle für die Halb-Vampirin Beth hinterfragen muss, machen die Lesser bereits Pläne, wie sie die Gemeinschaft der Vampire noch weiter dezimieren können. Allen voran Mr X, der auch vor dem Töten von Menschen nicht zurückschreckt, um so an Vampire heranzukommen. Zudem ist da natürlich noch das Problem mit Beths Transition, die allzu bald ansteht und die für Beth sowohl das Leben, als auch den Tod bedeuten kann. Doch all diese Probleme scheinen zu verblassen im Hinblick auf den Verrat aus den eigenen Reihen, der Wrath ins Haus steht ...


Fazit:

Im zweiten Teil der Geschichte um Wrath und Beth haben wir nun also die Spannung, die dem ersten Band vielleicht noch ein wenig fehlte. Auch einfinden konnte ich mich in dieses Buch weitaus schneller als in den Auftakt der Reihe. Allerdings nahmen die bisher eher ein wenig nebensächlichen Rituale der Black Dagger-Bruderschaft für mich schon sehr bald einen schon in gewisser Weise bizarr-lächerlichen Zug an, das muss ich schon zugeben. Davon, das so manches Ritual fast schon prollig auf mich wirkte, einmal ganz zu schweigen. Und dann war da auch noch Mr X, der mir in einem Maße auf den Keks ging, wie ich es eher selten erlebt habe. Dennoch habe ich auch dieses Buch im Großen und Ganzen ganz gerne gelesen und bin schon gespannt auf die weiteren Bände der Reihe.

Bewertung vom 30.07.2016
Nachtjagd / Black Dagger Bd.1
Ward, J. R.

Nachtjagd / Black Dagger Bd.1


gut

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Zusammenfassung:

Das Leben von Beth Randall ist - zumindest für ihre Begriffe - doch recht banal. Sie arbeitet für eine Zeitung und lebt in einem winzigen Apartment mit ihrem Kater Boo. Doch als sie eines Abends von zwei Männern überfallen wird und nur mit Mühe und Not flüchten kann, ist das erst der Anfang einer großen Veränderung in ihrem bisher so ruhigen Leben. Denn alsbald lernt sie Wrath kennen, den König der Vampire, der ebenso tödlich wie attraktiv ist. Und ganz gleich, wie verrückt die Geschichte auch sein mag, die Wrath Beth auftischt, so fühlt sie sich doch geradezu unwiderstehlich zu ihm hingezogen ...


Fazit:

Seit Jahren schon spiele ich mit dem Gedanken, endlich diese Buchreihe zu beginnen. Tatsächlich hatte ich sogar so manches Black Dagger-Buch bereits in meinem Regal stehen, ehe ich Anfang des Jahres aufgab und bis auf den ersten Teil der Reihe alles verkauft habe. Doch jetzt habe ich besagten ersten Band endlich gelesen. Und obwohl solche Bruderschafts-Geschichten mit all ihren Traditionen und was weiß ich nicht noch alles, eigentlich nicht so mein Ding sind, muss ich doch zugeben, dass dieses Buch dann doch eher einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen hat. Denn erstmals bei einer derartigen Reihe, war mir die weibliche Protagonistin geradezu sympathisch - und das passiert mir nun wirklich niemals.

Alles in allem habe ich auch gleich den zweiten Teil der Reihe angefangen und muss schon sagen, dass es doch eine Weile her ist, dass mich eine Buchreihe, deren Thematik mich vorab eher ein wenig abgeschreckt hat, dann doch so positiv überrascht hat. Nur die doch bisweilen allgegenwärtige Schnulzigkeit und die scheinbar wirklich übermäßige Perfektheit der Protagonisten kosten dieses Buch eine bessere Wertung meinerseits.

Bewertung vom 30.07.2016
Making it Personal (eBook, ePUB)
Wells, K. C.

Making it Personal (eBook, ePUB)


gut

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Zusammenfassung:

Blake Davis liebt seinen Job. Als Leiter eines aufstrebenden, Londoner Verlages, hat er die Verantwortung für unzählige Mitarbeiter - und natürlich auch für den Erfolg des Verlags. Seit sechs Jahren hat er diesen Job nun schon inne. Sechs Jahre sind seit dem Herzinfarkt seines Vaters vergangen, der diesen zum Rücktritt zwang, und die Blake nun schon darauf wartet, offiziell als Chef des Verlags bekannt gegeben zu werden. Etwas, was seiner Meinung nach nie passieren würde, wenn sein Dad wüsste, dass Blake schwul ist. Ein Umstand, den Blake deshalb natürlich um jeden Preis für sich behalten will. Doch als er seinen Geburtstag mit einem attraktiven Escort verbringt und eben jener sich schließlich als der perfekte Kandidat für den Posten von Blakes persönlichem Assistenten entpuppt, wird das Ganze doch ein wenig schwierig ...


Fazit:

Der Grund, aus dem ich dieses kleine, feine Büchlein lesen wollte, war der, dass allein die Beschreibung mich total an eine Geschichte erinnert hat, die ich vor Ewigkeiten mal im Internet gelesen habe. Allerdings mochte ich die letzten Endes dann doch ein wenig lieber als diese hier. Denn irgendwie empfand ich die Beziehung von Blake und Will einfach als nicht ausgewogen. Will will immer nur das, was Blake will und all sowas. Ich weiß ja auch nicht. Und das Ende war mir dann auch ein wenig "too much", wie man so schön sagt. Nun ja, lesenswert war die Geschichte dennoch - sie hatte in meinen Augen nur eben ihre Schwächen. Daher ...

Bewertung vom 29.07.2016
Die Entführung / Dustlands Bd.1
Young, Moira

Die Entführung / Dustlands Bd.1


gut

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ZUSAMMENFASSUNG:
Ihr ganzes Leben hat Saba am abgelegenen Silverlake verbracht. Kein einfaches Leben, doch aber ruhig und abgeschieden. Als jedoch eines Tages bewaffnete Männer auftauchen, ihren Vater töten und ihren Zwillingsbruder Lugh verschleppen, erwacht etwas in Saba. Gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester macht sie sich sofort auf, um Lugh zu finden. Ein mehr als gefährliches Unterfangen, ist sie bisher doch noch nie weit über den Silverlake hinausgekommen und kennt die Welt dort draußen gar nicht. Doch Saba ist fest entschlossen, ihren Bruder zurück zu holen, koste es, was wolle ...

FAZIT:
Nachdem dieses Buch jetzt schon seit mehr als drei Jahren auf meinem SUB vor sich hingestaubt hat, konnte mich also endlich dazu aufraffen, es zu lesen. Ich gebe offen zu, dass ich von Anfang an so meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil dieses Buches hatte. Gänzlich ohne Anführungszeichen, heißt, gut erkennbarer wörtlicher Rede, kommt das Buch daher und veranlasste mich schon von Beginn an recht oft zum Stirnrunzeln. Und auch die Tatsache, dass manche Handlungsverläufe in meinen Augen einfach total übertrieben und unglaubwürdig waren, fand ich dann doch etwas nervig. Dennoch war das Buch in meinen Augen nicht ganz schlecht, so dass ich es alles in allem auch dementsprechend bewerte.

Bewertung vom 29.07.2016
All These Things I've Done
Zevin, Gabrielle

All These Things I've Done


weniger gut

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Zusammenfassung:
In einer Welt, in der Schokolade und Kaffee strengstens verboten sind, lebt die sechzehnjährige Anya Balanchine. Als Tochter eines einstigen Gangsterbosses, der vor Anyas Augen erschossen wurde, versucht Anya sich aus allem herauszuhalten, was sie in den Fokus der Aufmerksamkeit bringen könnte. Schließlich ist ihre Familie noch immer die Familie, die in Sachen Schokolade das Sagen hat. Doch als eine Charge der berühmten Balanchine-Schokolade vergiftet wird und Anyas Ex-Freund fast stirbt, hält jeder Anya ganz für die Tochter ihres Vaters, der seinerzeit keine Skrupel vor Mord hatte. Aber auch als Anya in eine Besserungsanstalt gebracht wird, glaubt einer an sie - ihr Freund Win. Doch Win ist der Sohn des neuen Staatsanwalts, der vor hat, gnadenlos gegen das organisierte Verbrechen vorzugehen, mit dem Anyas Familie ihr Geld verdient ...

Fazit:
Die Geschichte klang für mich so toll, so spannend, so nach Romeo und Julia und so ... genial. Und dann das. So viel Potenzial, völlig kaputt gemacht durch einen gähnend langweiligen Schreibstil, eine egoistisch-nervtötende "Heldin", die zwar große Sprüche klopft, aber immer wieder kuscht, wenn es ernst wird. Und besonders helle scheint sie mir auch nicht zu sein. Tatsächlich ist Anya so sehr damit beschäftigt, auch ja nicht aufzufallen, dass sie bereits fast alles verloren hat, ehe sie endlich mal den Hintern hochkriegt. Und dann die Sache mit Win. Was war denn bitte das? Nein, ich mag ihn nicht. Nein, ich kann ihn nicht leiden. Oh, stimmt ja, ich liebe ihn! Und ich bin katholisch! Wobei - heute lieber nicht ... Daher auch nur mit viel Mühe und Not ...