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Benutzername: spozal89
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Bewertungen

Insgesamt 145 Bewertungen
Bewertung vom 01.01.2019
Taurus. Die Erben der Macht / Die Sternen-Saga Bd.1
Templar, Michael

Taurus. Die Erben der Macht / Die Sternen-Saga Bd.1


sehr gut

Klappentext:

Natalie Hardaker bereist mit ihrem Großvater die ganze Welt, um die Geheimnisse der Astronomie zu entschlüsseln. Als dieser plötzlich verschwindet, macht sie
sich auf die Suche nach ihm. Mithilfe des arroganten Giles findet sie heraus, dass er von einem antiken Kult entführt wurde, der auf der Suche nach dem sagenumwobenen Orakulum ist, Nostradamus’ Prophezeiungsmaschine. Und plötzlich steckt Natalie tief in jahrhundertealten Verstrickungen. Was ist, wenn sie die einzige ist, die die Welt retten kann?

Auf "Taurus - Die Erben der Macht" bin ich wegen des Covers aufmerksam geworden. Sternbilder und Geschichten darüber finde ich grundsätzlich total interessant, oftmals finde ich sie aber sehr schwer zu lesen und zu verstehen. Da dieses Buch für eine Zielgruppe ab 10 Jahren gedacht war, und ich Kinder- und Jugendbücher gerne lese, musste ich es auf jedenfall haben.

Ich finde den Auftrakt der neuen Reihe super gut geschrieben. Es war spannend und actiongeladen und ich konnte allen Erklärungen gut folgen. Oftmals habe ich mich aber gefragt, ob junge Leser dem ebenso gut folgen können, weil es teilweise schon ein wenig komplex war. Fast wie ein jüngerer Bruder von Dan Brown. Aber der Aufbau der Geschichte und die Handlung konnten mich mitreißend und ich will am Ende von Teil eins auf jedenfall wissen wie es weiter geht.

Natalie mochte ich total gerne, auch wenn sie mir an manchen Stellen nicht wie eine dreizehnjährige vor kam. Sie wirkte oftmals viel älter und ich frage mich, ob "Kinder" wirklich einfach mal so leicht um die Welt jeten können, wie es Natalie und Giles getan haben....

Da ich einige Stellen nicht ganz rund fand, aber ich die Erklärungen zu den Sternbilder und auch die vielen Geschichten über die Mythologie super gelungen fand, vergebe ich vier Sterne und beende mit einer Leseempfehlung meine erste Rezension in diesem Jahr :-)

Bewertung vom 17.10.2018
Das Leuchten unserer Träume
Atkins, Dani

Das Leuchten unserer Träume


sehr gut

Sophie glaubt nicht, dass man nur mit seiner besseren Hälfte glücklich werden kann. Schließlich ist das Leben kein Memory-Spiel, bei dem es darum geht, Paare zu bilden. Ihre beste Freundin Julia versucht trotzdem immer wieder, sie zu verkuppeln - was gar nicht so einfach ist, denn seit dem tragischen Tod ihres Bruders hält Sophie ihr Herz fest verschlossen. Als eines Nachts ein Feuer in Sophies Dachgeschosswohnung ausbricht, wird sie in letzter Sekunde von einem Passanten gerettet. Danach weicht Ben ihr praktisch nicht mehr von der Seite. Sophie spürt, dass er ein besonderer Mensch in ihrem Leben werden könnte, doch Ben verbirgt mehr als eine erschütternde Wahrheit vor ihr.

"Das Leuchten unserer Träume" ist der neueste Roman der Bestseller-Autorin Dani Atkins. Wie von ihr gewohnt war die Geschichte wieder sehr gefühlvoll und emotional. Ich mag ihren Schreibstil und ihre Art, Geschichten in Worte zu packen.

Diesmal habe ich tatsächlich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Allerdings kann ich nicht genau sagen, an was das lag. Ihr Schreibstil ist nämlich sehr flüssig und locker zu lesen. Die Charaktere mochte ich auch von Anfang an und ich finde, dass des auch sehr spannend geschrieben war. Das Buch hielt Wendungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet habe, denn anhand des Klappentextes hatte ich was anderes vermutet. Dennoch fand ich die Geschichte gut und sehr emotionsgeladen.

Bewertung vom 09.10.2018
Piccola Sicilia
Speck, Daniel

Piccola Sicilia


weniger gut

Klappentext:

Was, wenn deine Familie in Wahrheit eine andere ist?

'Piccola Sicilia', das italienische Viertel der farbenfrohen Mittelmeerstadt Tunis, 1942. Drei Religionen leben in guter Nachbarschaft zusammen. Bis der Krieg das Land erreicht. Im Grand Hotel Majestic begegnet der deutsche Fotograf Moritz dem jüdischen Zimmermädchen Yasmina. Doch sie hat nur Augen für Victor, den Pianisten. Als Victors Leben auf dem Spiel steht, kann allein Moritz ihn retten.
Sizilien, heute: das Mittelmeer, glitzerndes Blau. Schatztaucher ziehen ein altes Flugzeugwrack aus der Tiefe. Die Berliner Archäologin Nina sucht ihren verschollenen Großvater Moritz und trifft eine unbekannte Verwandte aus Haifa, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Gemeinsam enthüllen sie ein faszinierendes Familiengeheimnis.

Drei Frauen aus drei Ländern und drei Kulturen – verbunden durch eine Liebe, die alle Grenzen überwindet. Inspiriert von einer wahren Geschichte.

"Piccola Sicilia" war mein erstes Buch, welches ich von Daniel Speck gelesen habe. Daher kann ich es nicht mit seinem anderen Werk vergleichen.

Mit dem Schreibstil des Autors kam ich bis zu letzt leider nicht so recht klar. Mir waren die Sätze teilweise zu abgehackt und oftmals gab es so viele Wiederholungen und Längen in der Geschichte, das es echt langweilig wurde. Ich gestehe, dass ich sogar einige Seiten mehr überblättert habe und nur schnell überflogen habe, weil es so langatmig war. Zudem hätte ich persönlich die Geschichte um Nina und Patrice nicht gebracht.

Schön fand ich aber die Hintergründe und die Geschichte über das alte Tunesien. Mir war nicht klar, dass vor dem zweiten Weltkrieg, drei Religionen so friedliche miteinander gelebt haben. Zudem habe ich noch nie vom zweiten Weltkrieg aus diesem Blickwinkel gehört. Es war interessant zu erfahren, wie die Bevölkerung in Tunesien den Krieg erlebt hat und was er letztendlich in diesem Land alles zerstört hat. Die Geschichte von Yasima hat mir zu beginn ebenfalls gut gefallen, wobei sich diese immer mehr zu einer Groschenromanze entwickelt hat. Mir war das zuviel Victor und ich konnte bis zu letzt ihre Liebe zu ihm nicht verstehen.

Ich bin froh das ich es geschafft habe, das Buch zu beenden. Von mir gäbe es keine Leseempfehlung, aber Geschmäcker sind ja Gott sei Dank alle verschieden.

Bewertung vom 19.09.2018
Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit / Lügenwahrheit Bd.1
Snow, Rose

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit / Lügenwahrheit Bd.1


gut

Für mich war "Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit" das erste Buch, welches ich bisher von dem Autoren-Duo Rose Snow gelesen habe. Bisher habe ich nur gutes von den Autorinnen gehört, daher war ich mächtig gespannt auf das Buch.

Zu allererst finde ich es schade, dass es sich hierbei schon wieder mal um den ersten Teil einer Triologie handelt. Mittlerweile habe ich diese ganzen Triologien so satt. Aber scheinbar wird es immer mehr zum Trend.

Leider hat mich das Buch nicht so gefesselt wie erhofft. Der Schreibstil war ganz angenehm, allerdings hatte ich enorme Startschwierigkeiten und kam erst ab der ca. 220 Seite richtig in Fahrt mit dem Lesen. Ich weiß nicht genau woran es lag. Vielleicht weil das Buch ein paar Längen und Wiederholungen hat oder daran, das ich June als Hauptprota ein wenig langweilig fand, ich weiß es nicht genau. Außerdem war ich von der Dreiecksgescchichte rund um Blake/Preston und June auch nicht wirklich begeistert. Die Beschreibungen rund um Cornwall fand ich allerdings grandios und machten definitiv Lust, selbst mal dort hin zu reisen und den Zauber der Magie der Steinkreise selbst zu erforschen.

Wie es bei dem Auftakt einer Triologie nun mal ist, wurde das Buch auch hier zum Ende hin wieder spannender. Allerdings konnte es dann auch keine bessere Bewertung als drei Sterne herausreißen. Die Folgebände werde ich daher nicht mehr lesen, allerdings werde ich Rose Snow auf jedenfall mit den anderen Büchern nochmal eine Chance geben, da mir der Schreibstil an sich wirklich gut gefallen hat.

Bewertung vom 28.08.2018
Es beginnt mit einem Blick / Redwood Love Bd.1
Moran, Kelly

Es beginnt mit einem Blick / Redwood Love Bd.1


ausgezeichnet

Cade, Flynn und Drake O´Grady führen das Vermächtnis ihres Vaters fort und betreiben gemeinsam die Tierarztpraxis ihrer Heimatstadt Redwood. Cade kümmert sich um den Großteil des Tagesgeschäfts, während Drake operiert und Flynn die Farmen der Umgebung betreut. In der Praxis läuft so alles rund. Oder zumindest denkt Cade das. Denn als Avery Stowe den Empfang übernimmt, wird aus dem geordneten Chaos plötzlich echte Ordnung. Allein schon dafür könnte Cade sie küssen. Und je besser er die alleinerziehende Mutter kennenlernt, desto mehr Gründe findet er, sie küssen zu wollen. Zu dumm, dass Avery gegen seinen Charme immun zu sein scheint. Aber so leicht gibt Cade nicht auf...

"Redwood Love - Es beginnt mit einem Blick" ist der erste Teil der Redwood-Love Triologie aus der Feder von Kelly Moran. Mich hat das Buch richtig verzaubert.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und bringt eine unglaublich tolle Wärme und Herzensgüte mit sich. So habe ich mich von Anfang an in dem kleinen Örtchen Redwood schon fast wie zu Hause gefühlt. Ich mochte die Beschreibungen der Ortschaft und der Charaktere, die dort wohnen. Klar handelt es sich bei diesem Buch um kein literarisches Meisterwerk, aber dennoch wird man gut unterhalten. Ich finde diese Story, ist ein richtiges Wohlfühlbuch und perfekt für den nahenden Herbst geeignet. Mit einer Tasse Tee, einer kuscheligen Decke wirkt der Charme von Redwood vermutlich noch mehr :-D

Avery war mir von Anfang an sympatisch. Ich fand es gut, dass sie einen Neuanfang gewagt hat, da sie es wahrlich nicht leicht hatte. Hailey und ihre Krankheit/Behinderung fand ich sehr interessant, da ich mir bisher wenig Gedanken über Autismus gemacht habe. Das Thema war gut aufgenommen und fügte sich gut ein, sodass man beim Lesen auch ein wenig ins Nachdenken kam. Cade ist ein absoluter Traumkerl und die Schmetterlinge flattern auch bei mir während des Lesens mächtig im Bauch.

Aber auch die anderen Charaktere fand ich total nett und ich freue mich auf Flynns und vorallem Drakes Geschichte, die in Band zwei und drei erscheinen werden.

Bewertung vom 28.08.2018
Manhattan Beach
Egan, Jennifer

Manhattan Beach


weniger gut

Im Schatten der großen Marinewerften von New York wächst die junge Anna heran. Die Weltwirtschaftskrise hat auch ihre Familie nicht verschont. Die Mutter sitzt über Näharbeiten, während der Vater Botengänge zwischen den Nachtclubs der Mafia und Villen der Reichen erledigt - bis er irgendwann verschwindet. Wenige Jahre später ist die Welt im Krieg, und Anna zur Alleinversorgerin der Mutter und ihrer behinderten Schwester geworden. Während sie den Vater nicht vergessen kann, verfolgt sie ihren Traum: Als Marinetaucherin will sie unter die gigantischen Kriegsschiffe an den Docks tauchen und sie reparieren. Eine der gefährlichsten Berufe während des zweiten Weltkriegs - und ein Tabu für Frauen. Doch Anna schwimmt gegen den Strom. Insgeheim immer auf der Suche nach dem verschollenen Vater und angezogen vom Meer, das für diesen eine Landschaft der verlorenen Dinge war.

"Manhattan Beach" ist das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Das Setting hat mich angezogen, da ich ein unglaublicher New York Fan bin und Wasser einfach mein Element ist. Erwartet habe ich einen gut detaillierten, mitreißenden historischen Roman, doch leider war ich nicht so gefesselt wie gewünscht.

Der Schreibstil der Autorin war mir teilweise zu aufgesetzt und zu gewollt und manche Stellen waren mir viel zu langatmig. Zudem war mir der Erzählstrang über die Mafia zu viel des Guten. Bei den Zeitsprüngen war ich leider auch oftmals ein bisschen verwirrt und vieles wirkte nicht glaubhaft für mich.

Zwar ist Anna ein wirklich starker Charakter, und für die damalige Zeit oder im allgemeinen sehr mutig, allerdings wurde ich auch bis zum Ende des Buches nicht richtig warm mit ihr. Interessant war aber dennoch, wie sie es schafft sich in der Welt der Männer zu beweisen und wie sie es schafft ihren Traum zu verwirklichen.

Leider kann ich mich den vielen positiven Meinungen nicht anschließen und vergebe daher nur zwei Sterne.

Bewertung vom 22.08.2018
Wo alles beginnt / Hazel Wood Bd.1
Albert, Melissa

Wo alles beginnt / Hazel Wood Bd.1


gut

Das Cover ist einfach ein Augenschmaus und auch der Klappentext haben mich in den Bann des Buches gezogen. Nach einer Leseprobe, war ich mega gespannt auf die Geschichte, denn der Anfang beginnt schon ziemlich mysteriös und düster. Doch so begeistert ich am Anfang war, so legte sich die Begeisterung leider ziemlich schnell.

Der Schreibstil wirkt übertrieben poetisch und manche Beschreibungen oder Umschreibungen waren mir einfach zu viel. Hinzu kommt, dass ich die ersten 200 Seiten leider dann echt zäh fand, weil man leider so gar nichts über Alice und das Hinterland erfährt. An sich passiert zwar einiges aber mit den wenigen Infos die man als Leser bekam, war die Geschichte für mich dann an diesem Punkt nicht greifbar. Alice mochte ich leider auch von Seite zu Seite weniger und irgendwie machte es mir dann immer weniger Spaß "Hazel Wood" weiterzulesen.

Ab Seite zweihundertirgendwas, kamen wir dann an einen Punkt, wie ich mir die Geschichte gewünscht hatte und dann war das Buch leider auch schon wieder fast zu Ende. Das Ende an sich war dann wieder ziemlich unpektakulär und ich war ehrlich gesagt froh, als das Buch zu Ende war. Ich hätte mir soooo gerne mehr Infos über die Märchen und den Charakteren gewünscht.

Die Geschichte hat einige gute, sehr düstere Elemente und die eingewebten Märchen haben mir richtig gut gefallen. Die Umsetzung der Autorin leider weniger. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen an das Buch, aber richtig gepackt hat es mich leider nicht. Dennoch war es im großen Ganzen Ok es zu lesen, aber weiterempfehlen würde ich es wohl nicht.

Bewertung vom 18.08.2018
Zehn Jahre musst du opfern / Dark Palace Bd.1
James, Vic

Zehn Jahre musst du opfern / Dark Palace Bd.1


ausgezeichnet

Klappentext:

Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle.

In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten. Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart. Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen. Also das verstand man unter ›Geschick‹, dachte Luke, als er wieder einen klaren Gedanken fassen konnte. Ein so unerträglicher Schmerz, dass man sich wünschte, man wäre tot. Wie sollte man dagegen ankämpfen? Wie konnte man Menschen besiegen, die dazu fähig waren? Nicht Menschen – Monster. Es spielte keine Rolle, dass es nur wenige von ihnen gab: Diese Wenigen genügten völlig.


Vic James hat mich mit ihrem Debüt-Jugenbuch von der ersten bis zur letzten Seite völlig überzeugt. Der Schreibstil war klasse und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Geschrieben wurde aus verschiedenen Perspektiven, der unterschiedlichen Charaktere. Das hat mir persönlich bei diesem Buch richtig gut gefallen, denn zum einen hat man so die Charaktere noch besser kennengelernt, zum anderen war der Verlauf der Geschichte so mega spannend, da es meistens einen Perspektivenwechsel gab, sobald es ziemlich zur Sache ging. Somit wurde man mehr oder weniger animiert direkt weiterzulesen.

Die Geschichte beinhaltet ein brisantes und im Grunde total grauenhaftes Thema. Die Sklavenarbeit ist für uns in Deutschlang undenkbar, aber leider immer noch ein weit verbreitetes Thema. Ich finde die Autorin hat dies gut umgesetzt und man macht sich auf jedenfall viele Gedanken beim Lesen. Dabei hat sie aber dennoch eine tolle, magische und fantasievolle Welt erschaffen und auch einige wunderbare Charaktere. Gerne hätte ich noch mehr über die Jardine-Brüder erfahren. Allerdings handelt es sich hier mal wieder um eine Triologie, wobei ich hoffe, dass wir in den Fortsetzungen noch ein paar mehr Infos erhalten.

Das Ende ist echt ein fieser Cliffhanger und macht es wirklich schwer nun auf die Fortsetzung zu warten. Ich hoffe wir werden schnell erlöst :-D

Für mich ein Jugendbuch, welches definitiv wegen seines Themas zum Nachdenken anregt, dennoch aber viel Fantasy-Inhalte aufweist und somit auch gut unterhält. Eines meiner Highlights in diesem Jahr und somit klare Weiterempfehlung.

Bewertung vom 12.08.2018
Vier.Zwei.Eins.
Kelly, Erin

Vier.Zwei.Eins.


gut

"Ich betrachte sie im Spiegel. Das Etuikleid verbirgt ihre Kurven. Ich habe meine Haare, die langen, leuchtenden Haare, die er angeblich im Dunkeln erkennen konnte, zu einem braven Knoten gesteckt. Wir sehen...sittsam aus, das ist wohl das richtige Wort, obwohl mich niemal jemals so beschrieben hat. Wir sind nicht mehr die Mädchen vom Festival: die Mädchen, die ihre Körper und Gesichter golden bemalten und heulend unter dem Mond tanzten. Diese Mädchen gibt es nicht mehr, beide sind auf ihre Weise tot. Draußen schlägt eine schwere Tür zu, wir zucken zusammen. Sie ist ebenso nervös wie ich. Dann endlich schauen unsere Spiegelbilder einande an und stellen jene Fragen, die zu gewaltig und zu gefährlich sind, um sie laut auszusprechen. Wie konnte es dazu kommen? Wie sind wir hier gelandet? Wie wird es enden?"

"Vier.Zwei.Eins" war das erste Buch, welches ich von der Autorin Erin Kelly gelesen habe. Die Autorin wusste wirklich von Anfang an, wie sie den Leser verunsichert. Die Irrungen und Wirrungen waren bis zum Schluss super aufgebaut und es gab einige Entwicklungen, die ich so nicht gedacht hätte.

Der Aufbau der Geschichte gefiel mir gut, denn durch die Gegenwart und die Vergangenheit wurde man gut in die Handlung aufgenommen. Allerdings gab es oft einige Passagen, die die Handlung in die Länge zogen und oftmals ging mir dieses viele hin und her auf die Nerven, weil man tatsächlich bis zur Hälfte des Buches nicht wirklich wusste was Sache ist. Erst auf den letzten 100 Seiten, nam die Geschichte dann nochmal die Fahrt auf und endlich wurde alles aufgedeckt. Wobei vieles recht unrealistischt und zu konstruiert erschien.

Mit keinem der Charaktere wurde ich bis zum Schluss warm und letzenldich fand ich alle Personnen irgendwie seltsam. Der Plot der Geschichte war an sich gut, vorallem konnte man wirklich die Lüge von der Wahrheit nicht unterscheiden. Aber irgendetwas fehlt mir jetzt nach Abschluss des Buches, um eine wirklich positive Rezi schreiben zu können. Beim Lesen war es teilweise schon spannend, aber es war jetzt keines der Bücher, dass ewig in meinem Kopf bleiben wird. Daher würde ich 3,5 Sterne vergeben.

Bewertung vom 27.07.2018
Wir sehen uns im Sommer
Hellberg, Åsa

Wir sehen uns im Sommer


sehr gut

Klappentext:

Susanne, Maggan und Rebecka vermissen ihre Freundin Sonja schmerzlich, obwohl sie schon vor mehr als sieben Jahren gestorben ist. Doch Sonja hat ihnen etwas hinterlassen, das ihnen bei der Suche nach dem Glück auf die Sprünge helfen soll: In zehn Briefen erzählt sie von ihrer eigenen tragischen Liebesgeschichte, die sie vor ihren Freundinnen geheim gehalten hat. Außerdem bekommen die Drei von einem Anwalt die Aufgabe, Sonjas Asche an Orten zu verstreuen, die ihr etwas bedeutet haben. Die Reise führt sie einmal um die ganze Welt. Die gemeinsame Zeit bringt sie einander wieder näher, und die drei Freundinnen beginnen, nicht nur Sonja, sondern auch ihr eigenes Leben mit anderen Augen zu sehen.

Ich habe schon ein paar Romane der Autorin gelesen und bisher konnte sie mich immer begeistern. Auch mit ihrem neuen Roman "Wir sehen uns im Sommer" fühlte ich mich wieder gut unterhalten.

Obwohl die Geschichte um die Freundinnen doch sehr berührend und teilweise sehr traurig war, fühlte ich mich dennoch irgendwie gut unterhalten und total wohl beim Lesen. Dabei gefiel mir am besten, wie sich die Freundschaft der drei entwickelt hat. Es war toll zu lesen wie Susanne, Maggan und Rebecka mit ihrem Leben und ihren eigenen Schicksalen versuchen klarzukommen, aber trotzdem auch immer wieder zu ihrer verstorbenen Freundin zurück blicken.

Ich fand das dieses Buch eine perfekte Lektüre für den Sommerurlaub ist, auch wenn mir das Ende dann ein wenig too much war. Zudem gab es während der Geschichte ein paar Längen, weshalb ich vier von fünf Sternen gebe.

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