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Benutzername: spozal89
Danksagungen: 3 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 149 Bewertungen
Bewertung vom 19.03.2019
Was uns erinnern lässt (eBook, ePUB)
Naumann, Kati

Was uns erinnern lässt (eBook, ePUB)


sehr gut

Klappentext:

1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen.

2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen.

"Was uns erinnern lässt" war das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Die Geschichte hat mich total berührt, was aber meistens bei Bücher mit geschichtlichem Hintergrund der Fall ist. Ich finde man kann sich heut zu Tage nur schlecht vorstellen, wie es damals war zu leben. Mir gefiel die Erzählweise aus zwei Zeitsträngen gut und ich konnte beiden Handlungssträngen gut folgen. Die geschichtlichen Fakten waren gut recherchiert und kamen nicht zu trocken rüber. Ich mag es, wenn ich bei Romanen auch noch was lernen kann.

Teilweise war es sehr bedrückend zu lesen und ich musste das Buch auch mehrmals aus der Hand legen, um das Gelesene sacken zu lassen. Es ist definitiv keine Geschichte für zwischendurch und ich denke auch nicht jedermanns Sache. Wer sich aber für die deutsche Geschichte interessiert kann hier auf jedenfall gerne zugreifen.

Bewertung vom 03.03.2019
Ein Affe an der Angel
Bauer, Jonny

Ein Affe an der Angel


gut

Klappentext:

Safari in die Fantasie!

Ob bei Regenwetter im Kinderzimmer oder bei Stau auf der neuen Autobahn, Darko ist Meister darin, überall Abenteuer zu finden. Darüber hinaus ist er ein begeisterter Tierforscher. Auf seinen fantasievollen Reisen findet er tierisch gute Freunde, mit denen er viel Spaß hat und von denen er so einiges lernt!

Zuallererst muss ich sagen, dass ich die Illustrationen im Buch wirklich klasse finde. Sie passen sehr gut zur Geschichte und sind liebevoll und sehr detailliert gestaltet. Die Geschichte an sich lässt uns aber ein wenig zwiegespalten zurück.

Eigentlich ist das Buch nicht eine Geschichte, sondern es werden drei Geschichten erzählt, bei denen Darko jeweils Langeweile hat. Der Schreibstil ist sehr kindgerecht. Dabei war die erste Geschichte mit dem Regenwetter noch total lustig und konnte mich überzeugen. Die Geschichte auf der Autobahn fand ich persönlich ein wenig überzogen und weiß ehrlich gesagt nicht, wie die Kinder darauf reagieren (mein Sohn ist erst zwei und ich würde ihm die Geschichte so nicht vorlesen) Ich fand es (auch wenn es nur eine Geschichte war) nicht gut, dass Darko während eines Staus aus dem Auto aussteigt und seine Mutter das nicht merkt, weil sie mit der Oma telefoniert?! Ich finde auch wenn die Geschichte in erster Linie Spaß machen soll, sollte auch ein gewisser Ernst dahinter sein.
Die dritte Geschichte mit dem Meerschweinchen war dann wieder Ok.

Toll fand ich, dass ein tolles Wissen über Tiere hier nett verpackt wurde und man so teilweise auch noch was lernen konnte.

Daher vergebe ich drei Sterne und nur eine bedingte Empfehlung meinerseits.

Bewertung vom 13.02.2019
Das Geheimnis von Arranmore / Sturmwächter Bd.1
Doyle, Catherine

Das Geheimnis von Arranmore / Sturmwächter Bd.1


ausgezeichnet

"Irgendwo in den Tiefen der Insel braute sich eine Finsternis zusammen, eine Finsternis schrecklicher als alles, was die Erde je gesehen hatte. Es war zu spät, sie jetzt noch aufzuhalten."

Fionn Boyle verbringt den Sommer bei seinem Großvater auf Arranmore. Doch die irische Insel birgt ein Geheimnis. Eine böse Zauberin liegt tief unter den Felsen gefangen, und ausgerechnet Fionns Großvater ist der Sturmwächter, der die Insulaner vor dieser dunklen Bedrohung schützen muss. Wird der alte Malachy Boyle dem mächtigen Sturm der Vergangenheit trotzen können? Fionn muss seinen Mut unter Beweis stellen und zeigen, dass auch er das Meer im Blut hat.

Eine neue Buchreihe über Sturmwächter im Jugend- Kinderbereich - sowas macht mich doch direkt neugierig. Daher wollte ich das Buch unbedingt lesen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und auch Fionn als Protagonist mochte ich gerne. Die Idee mit den Sturmwächtern war super umgesetzt und ich fand die Geschichte sehr abenteuerlich und spannend. Die Beschreibungen der Autorin waren absolut toll, sodass man sich direkt so vorkam, als ob man in der Geschichte mit drinnen wäre. Die Magie dahinter zog sich wie ein roter Faden durchs Buch und am Ende des Buches angelangt, möchte man unbedingt direkt weiterlesen.

Bewertung vom 13.02.2019
Saligia
Oppermann, Swantje

Saligia


ausgezeichnet

- Hochmut (Superbia), Habgier (Avaritia), Lust (Luxuria), Zorn (Ira), Völlerei (Gula), Neid (Invidia), Trägheit (Acedia) -

Keira ist eine Saligia mit übernatürlichen Kräften. Sie trägt die Todsünde Ira in sich und brodelt regelrecht vor Zorn. Jeder schiefe Blick, jedes falsche Wort bringen sie in Rage. Ihr Leben als ewige Außenseiterin ändert sich schlagartig, als sie auf der renommierten Canterbury School aufgenommen wird. Dort soll sie mit anderen Saligia lernen, ihre Todsünde zu kontrollieren. Kaum hat Keira sich eingelebt und in den geheimnisvollen Taran verliebt, wird eine Mitschülerin tot aufgefunden. War es Mord? Als Keira Nachforschungen anstellt, merkt sie schnell, dass jeder Saligia sein eigenes Spiel der Lügen spielt...

Zuerst einmal muss ich sagen, wie genial ich dieses Cover finde. Ich habe mich vom ersten Augenblick verliebt in diesen Anblick. Ich finde es sticht einfach aus der Menge raus und man merkt sofort, dass es eine Geschichte ist, die man so noch nicht kennt. Die Idee mit den Todsünden fand ich genial und ich war gespannt darauf, was die Autorin daraus gemacht hat.

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und ich konnte mich gut in die Geschichte reinfinden. Keira wirkt im ersten Moment ein wenig unsympatisch, aber mit so einem Laster oder besser gesagt Gabe, auch kein Wunder. Die Schule finde ich eine sehr coole Idee, vorallem mit den verschiedenen Farben und Tieren, für die unterschiedlichen Todsünden. Ein bisschen hat mich das, auch weil die Schule ein Internat ist, an Harry Potter erinnert (was ja meistens bei solch Internatsgeschichten der Fall ist)

Die Handlung war sehr spannend und mitreißend und ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen.

Zum Schluss blieben ein paar Fragen offen und ich hoffe, dass es noch eine oder mehrere Fortsetzungen geben wird.

Bewertung vom 01.01.2019
Taurus. Die Erben der Macht / Die Sternen-Saga Bd.1
Templar, Michael

Taurus. Die Erben der Macht / Die Sternen-Saga Bd.1


sehr gut

Klappentext:

Natalie Hardaker bereist mit ihrem Großvater die ganze Welt, um die Geheimnisse der Astronomie zu entschlüsseln. Als dieser plötzlich verschwindet, macht sie
sich auf die Suche nach ihm. Mithilfe des arroganten Giles findet sie heraus, dass er von einem antiken Kult entführt wurde, der auf der Suche nach dem sagenumwobenen Orakulum ist, Nostradamus’ Prophezeiungsmaschine. Und plötzlich steckt Natalie tief in jahrhundertealten Verstrickungen. Was ist, wenn sie die einzige ist, die die Welt retten kann?

Auf "Taurus - Die Erben der Macht" bin ich wegen des Covers aufmerksam geworden. Sternbilder und Geschichten darüber finde ich grundsätzlich total interessant, oftmals finde ich sie aber sehr schwer zu lesen und zu verstehen. Da dieses Buch für eine Zielgruppe ab 10 Jahren gedacht war, und ich Kinder- und Jugendbücher gerne lese, musste ich es auf jedenfall haben.

Ich finde den Auftrakt der neuen Reihe super gut geschrieben. Es war spannend und actiongeladen und ich konnte allen Erklärungen gut folgen. Oftmals habe ich mich aber gefragt, ob junge Leser dem ebenso gut folgen können, weil es teilweise schon ein wenig komplex war. Fast wie ein jüngerer Bruder von Dan Brown. Aber der Aufbau der Geschichte und die Handlung konnten mich mitreißend und ich will am Ende von Teil eins auf jedenfall wissen wie es weiter geht.

Natalie mochte ich total gerne, auch wenn sie mir an manchen Stellen nicht wie eine dreizehnjährige vor kam. Sie wirkte oftmals viel älter und ich frage mich, ob "Kinder" wirklich einfach mal so leicht um die Welt jeten können, wie es Natalie und Giles getan haben....

Da ich einige Stellen nicht ganz rund fand, aber ich die Erklärungen zu den Sternbilder und auch die vielen Geschichten über die Mythologie super gelungen fand, vergebe ich vier Sterne und beende mit einer Leseempfehlung meine erste Rezension in diesem Jahr :-)

Bewertung vom 17.10.2018
Das Leuchten unserer Träume
Atkins, Dani

Das Leuchten unserer Träume


sehr gut

Sophie glaubt nicht, dass man nur mit seiner besseren Hälfte glücklich werden kann. Schließlich ist das Leben kein Memory-Spiel, bei dem es darum geht, Paare zu bilden. Ihre beste Freundin Julia versucht trotzdem immer wieder, sie zu verkuppeln - was gar nicht so einfach ist, denn seit dem tragischen Tod ihres Bruders hält Sophie ihr Herz fest verschlossen. Als eines Nachts ein Feuer in Sophies Dachgeschosswohnung ausbricht, wird sie in letzter Sekunde von einem Passanten gerettet. Danach weicht Ben ihr praktisch nicht mehr von der Seite. Sophie spürt, dass er ein besonderer Mensch in ihrem Leben werden könnte, doch Ben verbirgt mehr als eine erschütternde Wahrheit vor ihr.

"Das Leuchten unserer Träume" ist der neueste Roman der Bestseller-Autorin Dani Atkins. Wie von ihr gewohnt war die Geschichte wieder sehr gefühlvoll und emotional. Ich mag ihren Schreibstil und ihre Art, Geschichten in Worte zu packen.

Diesmal habe ich tatsächlich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Allerdings kann ich nicht genau sagen, an was das lag. Ihr Schreibstil ist nämlich sehr flüssig und locker zu lesen. Die Charaktere mochte ich auch von Anfang an und ich finde, dass des auch sehr spannend geschrieben war. Das Buch hielt Wendungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet habe, denn anhand des Klappentextes hatte ich was anderes vermutet. Dennoch fand ich die Geschichte gut und sehr emotionsgeladen.

Bewertung vom 09.10.2018
Piccola Sicilia
Speck, Daniel

Piccola Sicilia


weniger gut

Klappentext:

Was, wenn deine Familie in Wahrheit eine andere ist?

'Piccola Sicilia', das italienische Viertel der farbenfrohen Mittelmeerstadt Tunis, 1942. Drei Religionen leben in guter Nachbarschaft zusammen. Bis der Krieg das Land erreicht. Im Grand Hotel Majestic begegnet der deutsche Fotograf Moritz dem jüdischen Zimmermädchen Yasmina. Doch sie hat nur Augen für Victor, den Pianisten. Als Victors Leben auf dem Spiel steht, kann allein Moritz ihn retten.
Sizilien, heute: das Mittelmeer, glitzerndes Blau. Schatztaucher ziehen ein altes Flugzeugwrack aus der Tiefe. Die Berliner Archäologin Nina sucht ihren verschollenen Großvater Moritz und trifft eine unbekannte Verwandte aus Haifa, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Gemeinsam enthüllen sie ein faszinierendes Familiengeheimnis.

Drei Frauen aus drei Ländern und drei Kulturen – verbunden durch eine Liebe, die alle Grenzen überwindet. Inspiriert von einer wahren Geschichte.

"Piccola Sicilia" war mein erstes Buch, welches ich von Daniel Speck gelesen habe. Daher kann ich es nicht mit seinem anderen Werk vergleichen.

Mit dem Schreibstil des Autors kam ich bis zu letzt leider nicht so recht klar. Mir waren die Sätze teilweise zu abgehackt und oftmals gab es so viele Wiederholungen und Längen in der Geschichte, das es echt langweilig wurde. Ich gestehe, dass ich sogar einige Seiten mehr überblättert habe und nur schnell überflogen habe, weil es so langatmig war. Zudem hätte ich persönlich die Geschichte um Nina und Patrice nicht gebracht.

Schön fand ich aber die Hintergründe und die Geschichte über das alte Tunesien. Mir war nicht klar, dass vor dem zweiten Weltkrieg, drei Religionen so friedliche miteinander gelebt haben. Zudem habe ich noch nie vom zweiten Weltkrieg aus diesem Blickwinkel gehört. Es war interessant zu erfahren, wie die Bevölkerung in Tunesien den Krieg erlebt hat und was er letztendlich in diesem Land alles zerstört hat. Die Geschichte von Yasima hat mir zu beginn ebenfalls gut gefallen, wobei sich diese immer mehr zu einer Groschenromanze entwickelt hat. Mir war das zuviel Victor und ich konnte bis zu letzt ihre Liebe zu ihm nicht verstehen.

Ich bin froh das ich es geschafft habe, das Buch zu beenden. Von mir gäbe es keine Leseempfehlung, aber Geschmäcker sind ja Gott sei Dank alle verschieden.

Bewertung vom 19.09.2018
Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit / Lügenwahrheit Bd.1
Snow, Rose

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit / Lügenwahrheit Bd.1


gut

Für mich war "Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit" das erste Buch, welches ich bisher von dem Autoren-Duo Rose Snow gelesen habe. Bisher habe ich nur gutes von den Autorinnen gehört, daher war ich mächtig gespannt auf das Buch.

Zu allererst finde ich es schade, dass es sich hierbei schon wieder mal um den ersten Teil einer Triologie handelt. Mittlerweile habe ich diese ganzen Triologien so satt. Aber scheinbar wird es immer mehr zum Trend.

Leider hat mich das Buch nicht so gefesselt wie erhofft. Der Schreibstil war ganz angenehm, allerdings hatte ich enorme Startschwierigkeiten und kam erst ab der ca. 220 Seite richtig in Fahrt mit dem Lesen. Ich weiß nicht genau woran es lag. Vielleicht weil das Buch ein paar Längen und Wiederholungen hat oder daran, das ich June als Hauptprota ein wenig langweilig fand, ich weiß es nicht genau. Außerdem war ich von der Dreiecksgescchichte rund um Blake/Preston und June auch nicht wirklich begeistert. Die Beschreibungen rund um Cornwall fand ich allerdings grandios und machten definitiv Lust, selbst mal dort hin zu reisen und den Zauber der Magie der Steinkreise selbst zu erforschen.

Wie es bei dem Auftakt einer Triologie nun mal ist, wurde das Buch auch hier zum Ende hin wieder spannender. Allerdings konnte es dann auch keine bessere Bewertung als drei Sterne herausreißen. Die Folgebände werde ich daher nicht mehr lesen, allerdings werde ich Rose Snow auf jedenfall mit den anderen Büchern nochmal eine Chance geben, da mir der Schreibstil an sich wirklich gut gefallen hat.

Bewertung vom 28.08.2018
Es beginnt mit einem Blick / Redwood Love Bd.1
Moran, Kelly

Es beginnt mit einem Blick / Redwood Love Bd.1


ausgezeichnet

Cade, Flynn und Drake O´Grady führen das Vermächtnis ihres Vaters fort und betreiben gemeinsam die Tierarztpraxis ihrer Heimatstadt Redwood. Cade kümmert sich um den Großteil des Tagesgeschäfts, während Drake operiert und Flynn die Farmen der Umgebung betreut. In der Praxis läuft so alles rund. Oder zumindest denkt Cade das. Denn als Avery Stowe den Empfang übernimmt, wird aus dem geordneten Chaos plötzlich echte Ordnung. Allein schon dafür könnte Cade sie küssen. Und je besser er die alleinerziehende Mutter kennenlernt, desto mehr Gründe findet er, sie küssen zu wollen. Zu dumm, dass Avery gegen seinen Charme immun zu sein scheint. Aber so leicht gibt Cade nicht auf...

"Redwood Love - Es beginnt mit einem Blick" ist der erste Teil der Redwood-Love Triologie aus der Feder von Kelly Moran. Mich hat das Buch richtig verzaubert.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und bringt eine unglaublich tolle Wärme und Herzensgüte mit sich. So habe ich mich von Anfang an in dem kleinen Örtchen Redwood schon fast wie zu Hause gefühlt. Ich mochte die Beschreibungen der Ortschaft und der Charaktere, die dort wohnen. Klar handelt es sich bei diesem Buch um kein literarisches Meisterwerk, aber dennoch wird man gut unterhalten. Ich finde diese Story, ist ein richtiges Wohlfühlbuch und perfekt für den nahenden Herbst geeignet. Mit einer Tasse Tee, einer kuscheligen Decke wirkt der Charme von Redwood vermutlich noch mehr :-D

Avery war mir von Anfang an sympatisch. Ich fand es gut, dass sie einen Neuanfang gewagt hat, da sie es wahrlich nicht leicht hatte. Hailey und ihre Krankheit/Behinderung fand ich sehr interessant, da ich mir bisher wenig Gedanken über Autismus gemacht habe. Das Thema war gut aufgenommen und fügte sich gut ein, sodass man beim Lesen auch ein wenig ins Nachdenken kam. Cade ist ein absoluter Traumkerl und die Schmetterlinge flattern auch bei mir während des Lesens mächtig im Bauch.

Aber auch die anderen Charaktere fand ich total nett und ich freue mich auf Flynns und vorallem Drakes Geschichte, die in Band zwei und drei erscheinen werden.

Bewertung vom 28.08.2018
Manhattan Beach
Egan, Jennifer

Manhattan Beach


weniger gut

Im Schatten der großen Marinewerften von New York wächst die junge Anna heran. Die Weltwirtschaftskrise hat auch ihre Familie nicht verschont. Die Mutter sitzt über Näharbeiten, während der Vater Botengänge zwischen den Nachtclubs der Mafia und Villen der Reichen erledigt - bis er irgendwann verschwindet. Wenige Jahre später ist die Welt im Krieg, und Anna zur Alleinversorgerin der Mutter und ihrer behinderten Schwester geworden. Während sie den Vater nicht vergessen kann, verfolgt sie ihren Traum: Als Marinetaucherin will sie unter die gigantischen Kriegsschiffe an den Docks tauchen und sie reparieren. Eine der gefährlichsten Berufe während des zweiten Weltkriegs - und ein Tabu für Frauen. Doch Anna schwimmt gegen den Strom. Insgeheim immer auf der Suche nach dem verschollenen Vater und angezogen vom Meer, das für diesen eine Landschaft der verlorenen Dinge war.

"Manhattan Beach" ist das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Das Setting hat mich angezogen, da ich ein unglaublicher New York Fan bin und Wasser einfach mein Element ist. Erwartet habe ich einen gut detaillierten, mitreißenden historischen Roman, doch leider war ich nicht so gefesselt wie gewünscht.

Der Schreibstil der Autorin war mir teilweise zu aufgesetzt und zu gewollt und manche Stellen waren mir viel zu langatmig. Zudem war mir der Erzählstrang über die Mafia zu viel des Guten. Bei den Zeitsprüngen war ich leider auch oftmals ein bisschen verwirrt und vieles wirkte nicht glaubhaft für mich.

Zwar ist Anna ein wirklich starker Charakter, und für die damalige Zeit oder im allgemeinen sehr mutig, allerdings wurde ich auch bis zum Ende des Buches nicht richtig warm mit ihr. Interessant war aber dennoch, wie sie es schafft sich in der Welt der Männer zu beweisen und wie sie es schafft ihren Traum zu verwirklichen.

Leider kann ich mich den vielen positiven Meinungen nicht anschließen und vergebe daher nur zwei Sterne.