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Benutzername: Frieda
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Bewertungen

Bewertung vom 30.09.2016
Der Regenbogenfisch
Pfister, Marcus

Der Regenbogenfisch


schlecht

Dieses Buch blendet durch seine Aufmachung. Inhaltlich wird jedoch vermittelt, dass es einem nicht zusteht etwas besonderes, und darauf stolz zu sein. Es hat kommunistisches Gedankengut, denn erst wenn der Glitzerfisch alle Schuppen verschenkt hat, erst wenn alle gleich sind, weil alle nur eine Glitzerschuppe haben, dann wird der Glitzerfisch gemocht. Gib mir deine Schuppe und ich bin dein Freund! Freundschaft ist also käuflich, wenn alle konform und gleich sind, sind Glück und Freundschaft garantiert. Denken wir das mal weiter: Gib mir dein Handy und ich bin dein Freund. Es implementiert in den Kinderköpfen, dass Individualität Repressalien mit sich bringt, dass es besser ist, wenn alle gleich aussehen, das Gleiche haben und dass es schlecht ist anders, und auf seine Identität stolz zu sein. Vor allem, dass alles gut ist, wenn ich mich selbst verleugne und, dass Freundschaft ein Konsumgut ist, dass man sich materiell erwerben kann. Es steht dem Fisch- Mobb zu, Anspruch auf die Glitzerschuppen zu stellen und dass man das Recht hat den Regenbogenfisch zu verurteilen und auszugrenzen, weil er auf seine Glitzerschuppen stolz ist und sie nicht verschenken will. In Zeiten der Inklusion hat dieses Buch nichts mehr in Kindergärten zu suchen!

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.