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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: RebSim
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Danksagungen: 6 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 77 Bewertungen
Bewertung vom 02.08.2020
In die Wildnis / Warrior Cats Staffel 1 Bd.1
Hunter, Erin

In die Wildnis / Warrior Cats Staffel 1 Bd.1


ausgezeichnet

Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird zwar von Außen erzählt, aber aus Feuerpfote's Sicht. Es hat viel Spaß gemacht zu sehen wie sehr er seine Freiheit genießt und wie er Freunde findet.

Locker und Leicht geschrieben, für Kinder sehr gut zu verstehen und für Erwachsene schnell zu lesen.


Spannung/Story: Von Anfang an, merkt man, das dieses Buch eher dem Aufbau und der ersten Erklärungen dient. Mit den ganzen Bräuchen, Fellfarben und Namen muss man sich erstmal auseinander setzten. Die Geschichte entwickelt sich erst langsam und dann kommt sie immer mehr in Fahrt. Sowohl Action als auch Spannung steigen rasant an und man ist komlplett in der Geschichte gefangen. Man begleitet Feuerpfote auf seinem Weg vom Hauskater zum Krieger. Eine kurze, aber sehr interessante Geschichte und auch emotional.

Das Buch ist nicht nur eine tolle Fantasiegeschichte sondern handelt auch von Freundschaft, Zusammenhalt innerhalb einer Gemeinschaft und der Umgang mit dem Tod. Bestimmte Werte, die besonders Kindern im frühen Alter nahe gebracht werden sollten.

Was Erin Hunter besonders schön gelungen ist, das man einfach komplett im dem beschriebenem Clan-Leben aufgeht. Nach kurzer Eingewöhnung der Rangordnung kommt man ganz gut Zurecht und kann die verschiedenen Katzen auseinander halten.


Fazit: Für Erwachsene zwar ein kurzes Buch, aber spannend und einfach schön geschrieben. Macht Lust auf mehr!

Bewertung vom 01.08.2020
Vampire sind die beste Medizin / Argeneau Bd.9
Sands, Lynsay

Vampire sind die beste Medizin / Argeneau Bd.9


ausgezeichnet

Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von Außen erzählt, jedoch abwechselnd aus Julius und Marguerite's Sicht. Man bekommt einen guten Einblick in beider Gefühls- und Gedankenwelten. Julius war mir anfangs nicht so zugetragen, jedoch änderte sich das im Laufe der Geschichte. Marguerite fand ich schon von Band 1 an, einfach Hammer und hoffte, das auch irgendwann sie, ihr Glück finden soll.


Spannung/Story: Die Geschichte geht direkt actionreich los. Dadurch steigt auch die Spannung recht schnell in die Höhe. Ohne große details, wird man in eine interessante Entwicklung der Detektivarbeit geworfen. Durch kleine Puzzleteile wird man zum weitelesen animiert. Die Spannungskurve steigt an und an Action mangelt es auch nicht. Der zusätzliche Mix aus herzerwärmender Liebesgeschichte und prickelnder Erotik, macht das Gesamtpaket perfekt. Eine packende und zugleich ergreifende Liebes-Fantasy-Geschichte zum einfach weglesen. Durch unerwartete Wendungen ensteht ein perfektes Finale für dieses Buch.


Fazit: Bisher mein liebstes Buch der Reihe, obwohl die letzten beiden Vorgänger schwach waren.

Bewertung vom 21.07.2020
Die Känguru-Apokryphen / Känguru Chroniken Bd.4
Kling, Marc-Uwe

Die Känguru-Apokryphen / Känguru Chroniken Bd.4


ausgezeichnet

Sichtweise/Erzählstil: Wieder wird die Geschichte aus Marc-Uwe's Sicht erzählt. Auf eine eher trockenere Weise und in kurzen Kapiteln dargestellt, weitere Abenteuer mit dem Känguru.


Spannung/Story: Da das Buch nur sehr dünn ist, ist es schnell ausgelesen. Marc-Uwe Kling verpackt wieder typischerweise Alltagssituationen und politischen Hintergrund, Kritik an der Gesellschaft in verschiedenen Formen auf humorvolle Art. Das sympathische, aufgedrehte Känguru ist sein ständiger Gegenpart. Es war einfach nur sehr witzig und regt unbewusst zum Nachdenken an.
Was ich hier schon gemacht finde, das schon ein Film angedeutet wurde. Der ja dann letztendlich auch kam. Man merkt es ist auch eher nur ein Zusatz zu der Trilogie und das die eigentlichen Geschichten bereits erzählt sind. Jedoch war es für jeden Fan einfach ein Willkommener Abschluss für die Lachmuskeln.


Fazit: Auch wenn Marc-Uwe Kling mehr in seine Känguru-Stories packt, als man auf den ersten Blick sieht, immer wieder lesenswert!

Bewertung vom 14.07.2020
Der Herr der Ringe. Erster Teil: Die Gefährten (MP3-Download)
Tolkien, J.R.R.

Der Herr der Ringe. Erster Teil: Die Gefährten (MP3-Download)


sehr gut

Sprecher: Achim Höppner hat mit seiner tiefen, ruhigen Stimme als Erzähler perfekt gepasst. Ich konnte seiner Stimme stundenlang ohne Probleme lauschen. Jedoch fand ich seine Darstellung der verschiedenen Charaktere nicht besonders gelungen. Manche konnte ich gar nicht unterscheiden und war dann beim Hören der Gespräche manchmal etwas verwirrt.


Sichtweise/Story: Die Geschichte wird von Außen erzählt. Das meiste erfährt man aus Frodo's Sicht, aber man hat bei dem Hörbuch eher den Eindruck das jeder der neun Gefährten mal zu Wort kommt. Die Geschichte selber ist etwas langatmig und sehr detailreich was Ortschaften und Personen angeht beschrieben. Typisch für Tolkien, da man sich alles wirklich sehr genau vorstellen kann und einfach komplett in der Welt um Mittelerde und seinem Schicksal eintaucht. Man merkt, das dieses Buch eher erklärend und aufbauend ist. Wir erfahren hier schon einiges über den dunklen Herrscher, die verschiedenen Völker und deren Traditionen. Auch wird hier immer wieder auf die Vorgeschichte "Der Hobbit" verwiesen, wo es um Bilbo's Abenteuer geht.

Dieser erste Band ist einfach eine mitreißende und spannende Geschichte. Vielschichtig und verstrickt erzählt hier eine Geschichte um Macht und Krieg, Hoffnung und Mut, aber auch Trauer und Verzweiflung. Man spürt recht schnell das Tolkien hier Fiktion mit der Realität vermischt. Man hat das Gefühl einer Fantasie, aber zeitgleich einer Mittelaltergeschichte zu lauschen. Einfach ein sehr schöner Auftakt einer Trilogie, die ihren Ruhm bis heute immer noch verdient hat.


Fazit: Anfang eines epischen Abenteuers, egal ob Groß oder Klein. Man gruselt und fiebert immer mit.

Bewertung vom 14.07.2020
Dark Call - Du wirst mich nicht finden / Holly Wakefield Bd.1 (eBook, ePUB)
Griffin, Mark

Dark Call - Du wirst mich nicht finden / Holly Wakefield Bd.1 (eBook, ePUB)


sehr gut

Spannung/Story: Die Geschichte geht langsam los. Man findet sich erstmal mit Erklärungen und Personenbeschreibungen zurecht. Allenvoran Holly. Die Protagonistin war mir nicht ganz so sympathisch. Irgendwas an ihr hat mich von anfang an gestört und als ihre persöhnliche Geschichte offengelegt wurde, überraschte mich das nicht. Officer Bishop hingegen war mir wesentlich mehr zugetan, auch wenn er nicht oft selbst zu Wort kam. Auch wenn ich mir das leichte prickeln zwischen den beiden gut Vorstellen konnte, passte es für mich nicht wirklich zur Geschichte und hat mich eher verwirrt, als angesprochen.

Die Geschichte selber steckt voller unerwarteter Wendungen und immer weiter ansteigender Spannung. Die Suche nach dem Täter und seiner Vergangenheit scheint erst ein unwirrbares Konstrukt zu sein, die Auflösung am Ende jedoch einfach Klasse. Es passte alles sehr stimmig zusammen und hätte sogar ein realer Fall sein können.

Was mich besonders überrascht hat, wie viel Wissen über wahre Mörder Mark Griffin eingebaut hat. Allen voran berühmte Beispiele wie Ted Bundy. Deren psychologische Profile und die Arbeit der Polizei und eines Profiler harmonierten perfekt. Ein Thriller der es aufjedenfall in sich hat und deren Beschreibungen nichts für schwache Nerven ist.


Fazit: Ein Thriller, der mich unerwarteterweise Überzeugt hat und den ich kaum aus der Hand legen konnte.

Bewertung vom 14.07.2020
Wer will schon einen Vampir? / Argeneau Bd.8
Sands, Lynsay

Wer will schon einen Vampir? / Argeneau Bd.8


gut

Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird zwar von Außen erzählt, jedoch kommen Inez und Thomas im Wechsel zu Wort. Gedanken und Emotionen sind gut nachzuvollziehen. Beide Protagonisten sind Sympathisch.

Spannung/Story: Die Geschichte geht erst etwas absrud los und ich war echt am überlegen ob es sich lohnt weiterzulesen. Jedoch war mir Thomas schon durch die voherigen Bücher positiv aufgefallen und ich wollte ihm eine Chance geben. Von der Spannung her baut sich das Buch nur sehr langsam auf und wird erst zum Ende hin richtig packend. Leider merkt man sehr schnell, das dieses Buch eher eine Zwischenstation ist und einfach ein weiteres Familienmitglied der Argeneau seinen Lebensgefährten findet.
Auch hier ist wieder der typische Mix aus Lovestory und prickelnder Erotik. Bei dem Liebesgeschnulze schmilzt einem das Herz und der Sex lässt einem die Schamesröte ins Gesicht steigen.
Alles in allem eine nette, leichte Sommerlektüre, aber nach dem schwachen Vorgänger hatte ich mir etwas mehr erhofft.

Fazit: Wie der Voherige Band etwas schwächer, jedoch eine leichte Zwischensequenz zum schnell weglesen.

Bewertung vom 14.07.2020
Ich bin böse
Land, Ali

Ich bin böse


schlecht

Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird in Ich-Form aus Milly's Sicht erzählt. Recht emotionslos folgen wir ihrem Bericht eines Lebens, zudem sie keinen Zugang findet. Relativ trocken folgt der Leser den Spuren eines traumatisierten, seelisch zerstöretem Kind. Eine Erzählweise, die dazu führt, schwerlich eine Verbindung zu der Protagonistin aufzubauen. Man hat eher das Gefühl Zuschauer zu sein, trotz der Ich-Erzählung. Man bleibt aussen vor und kann Milly's Handlungen kaum nachvollziehen.


Spannung/Story:!!TRIGGERWARNUNG!! Die Geschichte geht ohne umschweife direkt los, als Milly ihre Aussage auf der Polizeiwache macht. Nur langsam und mit einzelnen Puzzleteilen setzt sich das grausame Bild zusammen, unter welchen Bedingungen Milly aufgewachsen ist und welchen Qualen sie sich in der Pflegefamilie stellen muss. Spannung kommt hier kaum bis gar nicht auf. Man kann sich recht schnell denken, wie das alles ausgeht und wozu Milly fähig ist. Der wie bereits beschrieben nüchterne Erzählstil zieht alles ganz schön in die Länge, sodass ich nach ca 100 Seiten direkt zum Ende gesprungen bin. Das Ende kam für mich wirklich unerwartet.

Jedoch muss ich betonen, das dieses Buch keine leichte Lektüre ist. Für Personen mit schwachen Nerven oder einer persöhnlichen Geschichte, ist dieses Buch nichts. Die Beschriebenen Szenen der Gewalt und des sexuellen Missbrauchs haben bei mir Bauchschmerzen verursacht und die Vorstellung, das sowas real sein könnte, lässt einen erschaudern. Leider hätte die Ausarbeitung der Geschichte besser sein können.


Fazit: Eine grausame Geschichte, bei der man durchhalten muss. Für mich jedoch leider ein totaler Reinfall.

Bewertung vom 14.07.2020
Bloody Mary
Roth, Nadine

Bloody Mary


weniger gut

Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird in Ich-Form aus Avian's und Mary's Sicht erzählt. Mit den Erlebnissen von Mary Jane bzw. den Gedanken von Bloody Mary konnte ich mich gut identifiezieren. Nadine Roth hat es bis zu einem gewissen Punkt überzeugend dargestellt, wie ein Opfer einer Straftat keine Ruhe findet. Mit Aviab jedoch konnte ich mich gar nicht anfreunden, seine Gedanken vor allem bezüglich Mary Jane passten überhauptnicht zu seinem Alter und auch so konnte ich mich einfach null in ihn reinempfinden.

Spannung/Story: Die Geschichte geht langsam los und nachdem man sich an die verschiedenen Erzählperspektiven gewöhnt hat, ist man voll in der Story drin. Jedoch bleibt der einzige Reiz das tolle Cover und die Grundidee um die Legende Bloody Mary. Die Umsetzung jedoch ist einfach katastrophal. Die Geschichte ergeht sich in unendlichen Details und wird künstlich in die Länge gezogen.
Da es sich hier um ein Jugend-Fantasie-Buch handelt wurden die brutalen Erinnerungen von Mary sehr einfach aber wirkungsvoll beschrieben. Die einzigen wirklichen Szenen, die interessant sind zusätzlich zu ihrem inneren Kampf Mary Jane vs Bloody Mary. Ihre innerliche Zerrissenheit geht einem unter die Haut und man fragt sich die ganze Zeit, wer die Oberhand gewinnt und was passiert, wenn sie auf ihren Mörder trifft.
Die zusätzliche Liebesgeschichte zwischen Mary und Avian wirkte erst ganz süß und sanft eingebaut. Doch ab einem gewissen Punkt war sie einfach nur absurd und künstlich hinein gequetscht. Ich konnte dann nurnoch den Kopf schütteln.
Im Endeffekt habe ich das Buch dann quer gelesen und ettliche Zeilen übersprungen. Das skurille Ende hat dem ganzen nochmal einen drauf gesetzt. Ich bin sehr enttäuscht von dem Buch und finde es wirklich Schade das Nadine Roth eine so unglaubliche Legende verrunzt hat.

Fazit: Nur Kopfschüttelnt konnte ich dieses Buch beenden und war froh als ich es zuklappen konnte.

Bewertung vom 21.06.2020
Das ewige Feuer / Izara Bd.1 (eBook, ePUB)
Dippel, Julia

Das ewige Feuer / Izara Bd.1 (eBook, ePUB)


sehr gut

Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird in Ich-Form erzählt. Ari's Sichtweise ist hier die einzige, die wir als Leser erleben. Aber umso tiefer können wir in ihre Gedanken und Gefühle nachempfinden. Ich mochta Ari und habe mich manchmal auch in ihr wiedergefunden.


Spannung/Story: Da dies der Auftakt einer Reihe ist, startet das Buch sehr langsam. Man wird erstmal in den alltäglichen Teenie-Stress geworfen und lernt erst nach und nach alles kennen. Der Fantasieanteil beschränkt sich anfangs etwas durch die Begriffserklärungen. Doch dann gewinnt die Geschichte richtig an fahrt und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Allen vorran das Ende sprengt natürlich die Spannung und lässt einen vor unerwarteten Wendungen stehen.

Geschickt hat Julia Dippel hier auch eine Liebesgeschichte eingebaut. Anfangs war sie eher nur romantisch knisternd Spürbar und dann kommt endlich der ersehnte Moment. Es passt einfach wirklich lles zusammen und harmoniert sehr gut.

Was mich anfangs etwas aus dem Lesefluss gebracht hat, waren Ari's Träume und der Telepathische Austausch mit Lucian. Beides wurde mit der selben Schriftart kenntlich gemacht und hat mich dann etwas verwirrd. Doch irgendwann gewöhnt man sich dran und weiß was passiert. Aber ich habe etwas gebraucht um reinzukommen.


Fazit: Eine packende Geschichte, tolle Figuren und ein gelungener Auftakt.

Bewertung vom 15.06.2020
Die Känguru-Offenbarung / Känguru Chroniken Bd.3
Kling, Marc-Uwe

Die Känguru-Offenbarung / Känguru Chroniken Bd.3


ausgezeichnet

Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird hier in Ich-Form von Marc-Uwe Kling selber erzählt. Seine Sichtweise gibt einem ein wenig das Gefühl selber an der ganzen Aktion teilzunehmen und man kann seine Reaktionen zum größten Teil nachvollziehen.


Spannung/Story: Die Geschichte knüpft an den voherigen zweiten Band an. Der Cliffhänger führte zur Spannung und man fragte sich wie Marc-Uwe alleine zurecht kommt. Herr Kling nimmt trotz der Abenteuer mit dem Känguru auch hier wieder gewisse Thematiken auf und übt mit viel Humor Kritik an unserer Gesellschaft und der Politik. Trotz der Ernsthaftigkeit im Hintergrund hat man als Leser viel zu Lachen und Kopfschütteln. Konsum, Fleischverzicht, Drogen und weitere Themen aus dem Alltag werden hier in kurzen Kapiteln aufs Korn genommen. Jedoch im Nachhinein denkt man über vieles nach und nimmt sich auch das ein oder andere zu Herzen.

Was für zusätzliche Lacher und etwas Spannung sorgt, ist die Jagd nach dem Pinguin. Hier wird es etwas abgedreht und man kann sich einfach beim Lesen entspannen. Auch wenn manche Situationen etwas zu weit hergeholt wirken, hat man bei den Abenteuern mit Marc-Uwe und seinem Känguru viel Spaß. Einfach was leichtes.


Fazit: Witzige Satiere mit unterschwälliger Kritik an dem menschlichem Sein.