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SusanK
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Osnabrück

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Insgesamt 246 Bewertungen
Bewertung vom 24.11.2025
Tidhar, Lavie

Adama


sehr gut

Die junge Jüdin Ruth verlässt ihre Familie in Budapest, um vor den Nazis zu flüchten und sich in Palästina in neues Leben aufzubauen. Sie ist Mitbegründerin des Kibbuz Trashim, dessen Existenz ihre Lebensaufgabe wird - neben der Freiheit des neuen Staates Israels. Zunächst die Auseinandersetzungen mit den Briten, die das Land besetzt hielten und schon bald die Vertreibung der Araber und die arabisch-israelischen Kriege des Nahostkonflikts machen Ruth zu einer harten Kämpferin, die vor Waffengewalt, Lügen und Mord nicht zurückschreckt. Ganz privat wird sie geleitet von dem Hass auf einen Mann, der ihre ungarische Familie an die Nazis verraten hat, die allesamt mit Ausnahme ihrer Schwester Shosh getötet wurden. Als diese befreit wird und Ruth wiederfindet, zeigt sich der Unterschied der Schwestern: Shosh kommt mit dem Leben im Kibbuz und der Härte Ruths nicht klar.....

Der englischsprachige Autor Lavie Tidhar, selbst in Israel geboren und in einem Kibbuz aufgewachsen, lebte seither in verschiedenen Ländern und ist eigentlich bekannt als SciFi- und Fantasy-Autor. Mit "Adama" versucht er sich nun an einem völlig neuen Genre, dessen Bezeichnung als "Thriller" diesem Werk nicht gerecht wird; vielmehr ist es ein Roman der Gegenwartsliteratur, Politthriller, FamilienSaga und ein gnadenloses historisches Epos.

Ein echter Spannungsroman ist "Adama" sicher nicht; dennoch konnte mich Lavie Tidhar fesseln mit dieser packend erzählten Familiengeschichte in einem Land, das von ständigen Krisen und Spannungen mit seinen Nachbarn gebeutelt wird. Interessant finde ich, dass auch der Autor selbst alles andere als versöhnlich mit seiner Vergangenheit als Kibbuznik oder seiner Heimat Israel umgeht, ohne direkt Kritik zu üben. Tatsächlich erinnere ich mich daran, dass es in meiner Jugend noch als chic galt, einige Zeit in einem Kibbuz zu arbeiten - was sich im Buch ja auch durch die ausländischen jungen Menschen widerspiegelt; jedoch habe ich nun durch "Adama" einen sehr starken Widerwillen gegen dieses mikrosozialistische Experiement.

Der Titel des Romans "Adama" bedeutet im Hebräischen übrigend „Erde“ oder „Erdboden“ ; und genau darum geht es in diesem Buch: Um die Erde, die Ruth in ihrem Kibbuz Trashim beackert und um den Boden, auf dem der Staat Israel gegründet wird. Beides ist eine Geschichte von Gewalt und Tod, Liebe und Verrat und den Behauptungswillen einer starken Frau.

Wenngleich es mir gut gefällt, dass eine starke Frau im Mittelpunkt der Geschichte steht, muss ich doch zugeben, dass ich weder mit ihr noch einer anderen Figur wirklich warm geworden bin. Lavie Tidhar zeichnet seine Figuren distanziert und mit aller Brutalität, was es mir schwer machte, Sympathie für sie oder irgendwelche ihrer Handlungen zu empfinden.

Lavie Tidhar erzählt die Geschichte nicht chronolisch, sondern springt zwischen den Zeiten hin und her, während er die Geschichte dreier Generationen zwischen 1946 und 2009 beschreibt und wechselt dabei auch die Erzählperspektive.
Meiner Meinung nach hätte ein übersichtliches Personenverzeichnis und vor allem ein Zeitstrahl mit den entscheidenden Ereignissen in der Geschichte des Landes Israel sowie ggf. noch eine Landkarte dem Buch gut getan. So musste ich tatsächlich parallel zur Lektüre sehr viel googeln, um die einzelnen Etappen logisch zusammenzufügen.

"Adama" ist ein eindrucksvoller Roman, der die Geschichte des jungen Staates mitreißend erzählt und damit die komplizierte Gegenwart besser verständlich macht; absolut empfehlenswert für interessierte Leser*Innen. Wer allerdings einen spannenden Thriller in der Gegend des östlichen Mittelmeerraums erwartet, wird sicher enttäuscht werden.

Bewertung vom 24.11.2025
Pflüger, Andreas

Kälter


gut

Wir schreiben das Jahr 1989 und Luzy Morgenroth, die als biedere Provinzpolizistin auf Amrum ihren Dienst schiebt, scheint eine mysteriöse Vergangenheit zu haben, die sie vor ihren neuen Freunden verbirgt. Als ein Mitarbeiter des Fährbetriebes spurlos verschwindet und ihr Freund und Kollege ermordet wird, kehrt Luzy in ihren ehemaligen Job zurück: als knallharte Personenschützerin in höchsten politischen Kreisen hat sie einen Feind kennengelernt, auf dessen Spur sie nun wieder Jagd macht ....

Andreas Pflüger ist ein deutscher Autor und Drehbuchschreiber, der sich neben seiner Arbeit für zahlreiche Tatort-Folgen bereits als Thriller-Autor auszeichnen konnte und der es definitv mit den amerikanischen Größen seines Genre aufnehmen kann. MIt "Kälter" legt er nun sein neuestes Werk vor, das wieder einen wichtigen Platz in der deutschen Szene einnehmen wird.

Während "Kälter" ruhig und fast wie einer der momentan so beliebten Nordsee-Krimis beginnt (was mich ehrlich gesagt schon sehr verwunderte), regiert Luzy Morgenroth völlig unangemessen auf einen Vermissten- und Todesfall. Doch nach und nach erfahren wir in häufigen Orts- und Zeitwechseln zunächst von Luzys Vergangenheit und nehmen mit ihr die Suche nach einem der raffiniertesten und grausamsten Verbrecher der Gegenwart auf. Dabei schreibt Pflüger mit einer deutlichen Distanz zu Figuren und Handlung, bildgewaltig und recht brutal, was ich teilweise ein wenig unglaubwürdig fand; genauso wie Luzys Wandlung von einer übergewichtigen Mittfünfzigerin zu einer tödlichen Kampfmaschine.

Die Entwicklung der Figuren steht zurück hinter einer rasanten Story. Hier haben mich besonders die Einblicke nach Israel einschließlich des Israelischen Geheimdienstes und die Vorkommnisse rund um den Fall der Berliner Mauer beeindruckt, die ergreifend und monumental geschildert wurden.

Insgesamt ist "Kälter" ein durchaus spannender Thriller, der durch seine zahlreichen Figuren sowie Sprünge in Ort und ZEit höchste Aufmerksamket erfordert. Obwohl ich mich gut unterhalten fühlte, war mir allerdings manches ein wenig "too much", so dass ich 3,5 Sterne vergebe.

Bewertung vom 15.10.2025
Kaiser, Vea

Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels


sehr gut

Angelika Moser, uneheliches KInd einer Wiener Hausbesorgerin, entflieht dem Kleinbürgerlichen, wird Buchhalterin im renommierten Luxushotel Frohmer, und während sie die Nächte mit ihrer Freundin Ingi durchfeiert, zeigt sie sich tagsüber als pflichtbewusste, genaue Zahlenkünstlerin. Nachdem Direktor Frohmer auf sie aufmerksam wird und ihre beruflichen Fähigkeiten für seine Zwecke missbraucht, kommt Angelika auf die Idee, sich Geld zu "leihen" und mittels gefäschten Rechnungen Geld auf ihre Konten abzuzweigen, um so ihre eigenen Probleme damit zu lösen. Denn Angelika ist inzwischen auch alleinerziehende Mutter von dem sprunghaften KIndsvater Freddy, ihre Mutter leidet unter zunehmender Demenz, ihre Freundin Ingi gleitet ins Drogenmilieu ab und dann soll auch noch das Haus, in dem sich ihre Wohnung befindet, verkauft und saniert werden ....

Vea Kaiser, Wiener Autorin und bereits mehrfache Preisträgerin, legt mit "Fabula rasa" ihren vierten Roman in drei AKten vor.

Angelehnt an die bekannte Redewendung "tabula rasa" (reinen Tisch) machen, erzählt "Fabula Rasa" die Geschichte der Betrügerin Angelika Moser, die ihrem Arbeitgeber 3,3 Millionen Euro entwendet hat und nun die ganze Fabula (Geschichte) aus ihrer Sicht erzählen möchte und erklären, wie es zu allem kommen konnte.

Auch, wenn der Titel schon einen Hinweis darauf gibt, dass alles nur eine Geschichte, also etwas Ausgedachtes ist, könnte man beim Lesen auf die Idee kommen, Vea Kaiser würde uns von einer realen, tatsächlich stattgefundenen Straftat erzählen. Denn alles beginnt damit, dass eine namenlose Autorin von einem Betrug in der Zeitung liest und im Anschluss daran die Betrügerin wiederholt im Wiener Gefängnis besucht, um deren Lebensgeschichte und die Hintergründe der Tat zu erfahren - ein Erzählstil, der großartig zum Roman passt.

Vea Kaiser schreibt bildgewaltig und emotional ausdrucksstark und dabei immer brillant und mit Witz, so dass ich völlig in der Geschichte versinken konnte. Dabei spricht sie eine ganze Reihe von schwierigen Themen an (alleinerziehende Mütter, Gemeinschaft und Freundschaft, gegenseitige Hilfe, unzuverlässige Väter, Geldnot, Drogen, Immobilienhaie, Demenz ...) und alle sind ausnehmend glaubhaft und intensiv geschildert. Das Berührende regt zum Nachdenken an, aber die Autorin schafft es, für ihre Figuren und damit auch die Leser*Innen durch Witz und viele positive Wendungen immer Hoffnung und Zuversicht zu bewahren.

Großartig ausgearbeitet sind dabei die Figuren, die mehrdimensional und schillernd daherkommen, und kaum ist eine Einteilung in Gut und Böse möglich. Menschliche Schwächen werden erklärt und niemals verdammt und so konnte ich mich nicht nur für Angelika Moser, ihre Mutter und Freddy erwärmen, sondern auch für allerhand weitere Nebenfiguren, die ich allesamt zu kennen glaubte. Natürlich sind Angelikas Betrügereien unentschuldbar, doch mag man sie kaum als "böse" Straftäterin verurteilen und fühlt sehr mit ihr.

Auch die Stadt Wien und das Wienerische finden ihren Platz in der Geschichte; für Uneingeweihte gibt es zum Glück ein "sehr kleines Wienerisch-Wörterbuch" am Ende; Zitatnachweise und ein Inhaltsverzeichnis runden den Roman ab.

Mir hat "Fabula Rasa" viel Vergnügen bereitet und die Geschichte wirkt noch lange nach. Absolute Weiterempfehlung und 4,5 Sterne.

Bewertung vom 03.10.2025
Bhatter, Ina

Drei Tage im Schnee


sehr gut

Hannah, eine Single-Frau Mitte 30, arbeitet hart daran, Karriere zu machen und weiter aufzusteigen. Ihr Privatleben beschränkt sich - außer auf Selbstoptimierung durch Fortbildungen und Training im Fitnessstudio, Wellnesseinheiten und KLeidungssuche - auf mäßge zu Kontakte zu Freundinnen. Um "ihre Akkus wieder aufzuladen", verbringt sie ein Wochenende in einem Holzhäuschen im Nirgendwo und es beginnt zu schneien. Zunächst überlegt sie, schon wieder abzureisen, als ihr das kleine Mädchen Sonja begegnet. Die beiden freunden sich an, mychen Schneeengel, bauen ein "Schneinhorn" und trinken weißen Kakao. Dabei verliert sich Hannah in Erinnerungen und Gedanken über ihr Leben, ihre Ziele und die Freude, die sie vermisst ...

Die deutsche Journalistin Ina Bhatter hat mit "Drei Tage im Schnee" ihr erstes Buch vorgelegt. Da sie selbst beruflich im PR-Bereich arbeitet und sich den Luxus einer längeren Auszeit genommen hat (allerdings ein Jahr auf Weltreise), gibt es gewisse Überschneidungen mit ihrer Figur Hannah, die sie überaus authentisch dargestellt hat.

Als Ich-Erzählerin lässt Bhatter ihre Leser*Innen teilhaben an den Erinnerungen und Gedanken Hannahs, die echte Freude in ihrem Leben vermisst. Mittels des angenehmen, sanften Schreibstils taucht man tief in Hannahs Gefühlswelt ein, die in der Atmosphäre des alleinstehenden Häuschens in verschneiter Landschaft und Sophies Gesellschaft ihr Leben überdenkt und sich schließlich neue Ziele setzt, sowie den Kontakt zu einer alten Freundin wieder aufleben lassen möchte. Dabei bleibt die Erzählung aber auch immer "hyggelig" und ohne Probleme und Dramen. Sophie erscheimt zur richtigen Zeit aus dem Nichts, begleitet Hannah eine zeitlang und verschwindet wieder; sie ist nicht greifbar und lässt gerade zu ihrer Person einige Fragen offen. Sie wirkt auf mich nicht wie eine eigenständige Figur, sondern lediglich wie ein Katalysator für Hannahs Entwicklung.

Durch die Lektüre kann man selbst einige Zeit eintauchen in die zauberhaft anmutende verschneite Welt und sich wohlfühlen - oder sich anregen lassen, über das eigene Leben nachzudenken und auf die eigene innere Stimme zu hören. Dabei war mir die Zielrichtung allerdings ein wenig einseitig und sehr egoistisch, denn meiner Meinung nach kann es im Leben nicht ausschließlich darum gehen, Spaß zu haben.

"Drei Tage im Schnee" ist eine unterhaltsame kleine Auszeit des Lesenden und obwohl die Geschichte noch lange nachhallt, ist der Mehrwert gering. Mit 176 kleinformatigen Seiten (von denen einige unbedruckt sind) für 20€ handelt es sich in meinen Augen eher um ein Geschenk-Büchlein.

Bewertung vom 03.10.2025
Föhr, Andreas

Bodenfrost / Kreuthner und Wallner Bd.12


sehr gut

Auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofs wird - im Rahmen des Kinderfestes der Polizei - eine Leiche gefunden. Etliche Anzeichen deuten auf einen Serienmörder, der "der Harpunier" genannt wurde, doch dieser soll eigentlich verstorben sein. Krimalhauptkommissar Wallner und Polizeihauptmeister Kreuthner ermitteln in einem Fall, der einige Rätsel aufgibt ....

"Bodenfrost" ist bereits der 12. Fall der kultigen bayerischen Regio-Krimis um Clemens Wallner, Leonhardt Kreuthner und Karla Tiedemann aus der Feder von Andreas Föhr, der sich problemlos auch ohne Vorkenntnisse aus den vorhergehenden Bänden lesen lässt.

Auch "Bodenfrost" lebt wieder vom bayrischen Lokalkolorit und dem oftmals schwarzen Humor, hebt sich meiner Meinung nach aber deutlich positiv von den meisten lustigen Krimis ab, denn Föhrs Werke sind intelligent und amüsant, ohne die Figuren und ihre Handlungen ins Lächerliche zu ziehen - und der Schwerpunkt liegt definitiv auf einem gekonnt konstruierten Mordfall.

Andreas Föhr Schreibstil lässt sich äußerst angenehm lesen und zusammen mit der angenehmen Spannungskurve blätterten sich die Seiten quasi von selbst um. Auch, wenn ich bereits frühzeitig eine Idee hatte, wer der Mörder von Vitus Zander, des Brauerei-Geschäftsführers sein könnte, hielten viele Ermittlungen und Wendungen die Spannung hoch bis zum Ende, das dann allerdings ein wenig schnell und konstruiert daherkam. Doch dies ist entschuldbar aufgrund des hohen Lesegenusses bis dahin.

"Bodenfrost" besticht durch seine lebensechten, durchaus liebevoll gezeichneten Figuren, die absolut authentisch daherkommen. Hier macht es Freude, auch an ihrem Privatleben Anteil zu haben und die Entwicklungen zu verfolgen. Neben den oben genannten Hauptfiguren habe ich auch Wallners ein wenig kauzigen Vater Manfred ins Herz geschlossen, der jede Gelegenheit wahr nimmt, mit jungen Frauen zu flirten.
Dass einige Aktionen, insbesondere die des schlitzohrigen Polizisten Leo Kreuthners oder auch die Kontrolle eines Einsatzfahrzeuges der Polizei auf eine Umweltplakette, recht unrealistisch sind, tut dem Lesespaß keinen Abbruch, sondern sorgte für einige laute Lacher bei der Lektüre, da sie absolut nicht plump daherkommen.

Bemerkenswert ist, dass Föhr bei aller Leichtigkeit auch ernste und wichtige Themen anspricht und Stellung bezieht; sei es in der Rolle des patriachalischen, gestrigen Vitus Zander, der seine lebenslustige Ehefrau dominiert und in die Rolle eines Tradwifes drängt oder eine mögliche Schuld Manfreds durch eine unbedachte Tat im Zweiten Weltkrieg. Dies schafft meiner Meinung nach einen Mehrwert.

Mir hat auch dieser zwölfte Krimi um Wallner und Kreuthner wieder beste Unterhaltung mit Herz und Hirn bereitet und ich empfehle "Bodenfrost" gerne weiter.

Bewertung vom 29.09.2025
Patch, Jessica R.

Garden Girls


gut

Auf den Outer Banks legt ein Serienkiller tote Frauen vor Leuchttürmen ab, deren nackte Körper über und über mit Blumentattoos übersäht sind. Der FBI-Ermittler Tiberius Granger, ehemaliges Sekten-MItglied, der mit seiner Einheit zu den Tatorten gerufen wird, trifft auf seine frühere Geliebte Bexley Hemmingway, deren jüngere Schwester vermisst wird. Schnell wird klar, dass der Täter ein perfides Interesse daran, Tiberius zu schaden und ihn und alle, die ihm nahe stehen, auf brutalste Weise zu vernichten. Fatal ist, dass ein Hurrikan auf die Inseln zusteuert und den Zeitdruck der Ermittlungen weiter erhöht.....

"Garden Girls" ist bereits der dritte Fall der SCU (einer fiktiven (!) Einheit des FBI, mit dem Namen "Special Crime Unit"); allerdings der erste der Reihe, der auf Deutsch übersetzt wurde. Autorin ist die US-Amerikanerin Jessica R. Patch, die bereits einige Bestseller veröffentlichen konnte.

Obwohl ich Cover sonst eher unwichtig finde, ist es mir bei diesem Buch doch ein Bedürfnis, einige Worte über die Gestaltung zu verlieren: Während der Lektüre wurde sehr schnell die Verbindung zwischen Thriller und dem fantasievollen Blumen-Cover deutlich - doch auf den ersten Blick könnten potentielle Leser'Innen auf eine falsche Fährte gelockt werden. Der Titel "Garden Girls - Verhängnisvolle Schönheit" könnte (wie eine Umfrage im kleinen Kreis bestätigte) zusammen mit den auf den Umschlag gedruckten nachtschwarzen Blüten und dem Auge auf ein Buch aus den Genre Fantasy oder Dark Romance bzw. Erotik hinweisen anstatt auf einen Thriller mit einem niederträchtigen Serienverbrecher.

Das Setting liegt auf den "Outer Banks", einer schmalen und 280 Kilometer langen Inselkette im Atlantik vor der Küste North Carolinas in den USA. Dieser sehr ungewöhnliche Tatort brachte mir ganz nebenbei neue Kenntnisse im Bereich Geografie.

In bildhaftem, lebendigem Schreibstil schreibt Patch abwechelnd aus unterschiedlichen Perspektiven und brachte dadurch das verabscheuungswürdige Verhalten des KIllers sowie die zunehmende Verzweiflung des Ermittlers deutlich zum Ausdruck und schaffte Beklemmung. Die Spunnungskurve zieht sich auf hohem Level durch das ganze Buch, allerdings hätte ich mir gerade in der Mitte gewünscht, dass endlich LIcht ins Dunkel kommt und die sehr zahlreich auftauchenden Gespräche über den nahenden Hurrikan haben für mich die Spannung nicht gesteigert, sondern waren zu viel. Ebenso mochte ich es nicht sehr, dass der Glaube immer wieder thematisiert wurde, die Ermittler Trost im Gebet suchten und die Rettung aus aussichtsloser Position am Ende als gottgewollt beschrieben wurde, verbunden mit christlicher Polemik. Abgesehen vom eigenen Glauben war dieses zu viel für einen Thriller nach meinen Geschmack und ich empfand die Autorin als missionarisch.

Dass es viele rückblickende Informationen zu Tis und Bexleys Vergangenheit gab, war durchaus wichtig für die Aufklärung und diese waren gut in die Ermittlungen eingebettet. Allerdings blieben dIe Figuren (insbesondere der SCU) mir allesamt recht fremd; da hätte mir eine tiefere Ausarbeitung besser gefallen. Möglicherweise liegt dies jedoch auch mit daran, dass ich die vorhergehenden Bände nicht kenne.
Kritisch sehe ich auch das sich überstürzende Ende, in dem sich die Situation mit dem Mörder und Entführer einerseits und dem eintreffenden Hurrikan sehr zuspitzt und ein paar glückliche Zufälle und unlogische Wendungen (und ein Todesfall) zu viel zur Aufklärung führten. Immerhin gibt es ein happy end mit einem guten Abschluss.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass mich die "Garden Girls" gut unterhalten haben mit einigen ungewöhnlichen Ansätzen und überraschenden Plot-Twists und ich gebe 3,5 Sterne und empfehle das Buch gerne weiter - sofern die Themen keine Trigger für die Leser*Innen sind! (Sekten, Manipulation, Unterdrückung insbesondere von Frauen, Tradwifes, Entführung, Folter, Mord, Hurrikans,)

Bewertung vom 21.09.2025
Flitner, Bettina

Meine Mutter


sehr gut

Auf einer Lesereise ihres ersten Buches entscheidet sich Bettina FIedler, spontan das Grab ihrer Mutter zu besuchen, zu der sie eine eher schwierige Beziehung verbindet. SIe beschließt, sich auf Spurensuche zu begeben, reist nach Schlesien, wo ihre Familie einst durch den Neubau einer Klinik ein ganzes Dorf namens Wölfelsgrund, dem heutigen Międzygórze, gegründet hat und schließlich nach Kriegsende alles aufgeben musste und in den Westen floh. FIedlers Mutter heiratete früh, bekam zwei KInder und führte eine unglückliche Ehe, bevor ihr Leben letztlich in einem Selbstmord endete Doch mit zunehmender Erkenntnis gelingt es FIedler, immer mehr Frieden zu schließen....

Die Kölner Fotografin Bettina FIedler hat sich auf Spurensuche in der Vergangenheit ihrer eigenen Familiengeschichte begeben; dazu reiste sie nach NIederschlesien, wertete Briefe, Aufzeichnungen und Tagebücher aus und erschuf dabei einen Familienroman, der zugleich auch Gesellschaftskritik und Heilung ist.

Flitner erzählt nüchern und authentisch, vermeidet es, über Gefühle zu schreiben und stößt immer wieder Gedankengänge an; bewahrt hat sie definitv auch ihren (schwarzen) Humor. Es wird deutlich, dass die Autorin nicht eine Geschichte erzählen will, sondern selbst auf der Suche nach Antworten ist, verstehen will, was passiert ist, was ihre eingene Geschichte prägte und was letztlich zum Suizid der Mutter führte. Dabei geht es lange Zeit gar nicht um das Leben ihrer Mutter, sondern fängt weit früher an, als die Vorfahren das Sanatorium und damit den Ort Wölfelsgrund gründeten, zahlreiche Privilegien hatte und schließlich von Verwöhnten zu sozialen Absteigern wurde.

Manche Absätze schockierten mich, etliche regten zum Nachdenken an, viele berührten mich sehr.
Insbesondere die Ereignisse um das Kriegsende 1945, die in der Geschichte oft verdrängt werden, sind absolut lesenswert. (Flitner berichtet u.a.vom grauen­erregenden „Celler Massacre Trial“. Kurz vor dem Einmarsch der Alliierten am 8. April 1945 wurde in Celle ein Zug mit 3.400 KZ-Häftlingen bombardiert, die Häftlinge aus dem KZ Bergen-Belsen, entweder in die Luft gejagt oder während ihrer Flucht durch Celle und Umgebung erschossen oder erschlagen. Alle Schuldigen kamen im Prozess als „unschuldig“ davon.)

Was eigentlich ein hochspannender autofiktionaler Roman hätte werden können, zerfällt leider sehr, da Flitner ständig springt zwischen Ort und Zeit, den Geschehnissen und eigenen Gedanken, Erinnerungen zahlreicher Personen, ohne dass diese gekennzeichnet sind. 316 Seiten sind in nur drei Kapitel aufgeteilt. Dies bremste ein wenig den Lesefluss und führt für mich zu einem Punktabzug in der Bewertung.

"Meine Mutter" ist definitv ein Buch, das noch lange nachhallt und viele eigene Überlegungen anstößt. Ich empfehle es - trotz verstörender Themen - unbedingt weiter.

Bewertung vom 07.09.2025
Voosen, Roman;Danielsson, Kerstin Signe

Schwüre, die wir brechen / Svea Karhuu & Jon Nordh Bd.2


ausgezeichnet

Im südschwedischen Malmö wird eine Leiche gefunden, die statt ihres menschlichen Kopfes einen Krokodilkopf trägt. Der verwitwete Kommissar Jon Nordh und seine strafversetzte Kollegin Svea Karhuu nehmen - durchaus widerwillig - die Ermittlungen auf. Schon bald werden weitere Opfer aufgefunden, und nicht zuletzt anhand der altägyptischen Symbole auf den Leichen wird klar, dass der Täter, der seine Opfer als altägyptische Gottheiten inszeniert, HInweise gibt und es sich um einen Serienmörder handelt. Als auch noch eine zwielichtige True-Crime-Podcasterin in den Fall verwickelt wird, steigt der Druck der Öffentlichkeit auf die Polizei. Und als schließlich ein junges Mädchen verschwindet, spitzt sich die Lage endgültig zu. Aber auch neben den eigentlichen Ermittlungen gibt es dramatische Wendungen im Privatleben der beiden Ermittler, die diese in große Schwierigkeiten bringen....

"Schwüre, die wir brechen" ist bereits der zweite Fall der Ermittler Jon Nordh und Svea Karhuu aus der Reihe "Tatort Malmö" des deutsch-schwedischen Autorenehepaares Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson, auf den ich bereits begierig gewartet hatte, um mehr über die spannenden Schicksale des Ermittlerduos zu erfahren. Ja, tatsächlich, denn während ich mich sonst an weitschweifigen Berichten über die Ermittler abseits der zu lösenden Fälle störe, sind in der Tatort "Malmö" - Reihe die Geschichten von Jon und Svea selbst eigenständige Krimis, die ständig weiterlaufen - und die ich überaus interessant und berührend finde. DIese Erzählstränge wissen natürlich Leser*Innen des ersten Bandes besonders zu schätzen; jedoch auch Neueinsteiger werden durch kurze Erklärungen auf den aktuellen Stand gebracht.

Während im ersten Band noch Malmö als Stadt eine wichtige Rolle spielte, ist der Ort hier eher belanglos.
Im MIttelpunkt der Geschichte stehen altägyptische Schriftzeichen und Gottheiten, an deren Bedeutung sich diverse Figuren abarbeiten, sowie die Geschichte des Täters: In regelmäßgigen Rückblicken (die kursiv gedruckt sind) erzählen die Autoren chronologisch die Geschichte von Peter, einem elternlosen Jungen, der in der Colonia Dignidad in Chile in den 70er Jahren unter brutalsten Bedingungen aufwuchs und schließlich in ein anderes Leben flüchtete, in dem er auf besondere Art Halt fand.
Überhaupt sind diese zusätzlichen eindringlichen Schilderungen für mich ein Mehrwert in den Büchern von Vossen/Danielsson: schon die auf den ersten Blick außergewöhnliche Geschichte der adoptierten und in Nordschweden aufgewachsenen Svea, die im restlichen Schweden auf Widerstand trifft als auch die unrühmliche Geschichte um die Colonia Dignidad des Sektengründers Schäfers in Chile sind von sozialer Bedeutung und ich habe dazulernen können.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Spannungskurve hoch. Während der polizeiliche Fall nach vielen kleinen Schritten vor und zurück und überraschenden Wendungen gut aufgeklärt wird, lassen die Probleme der beiden Ermittler auf den nächsten Band der Reihe hoffen.

Die Figuren sind mehrdimensional angelegt und trotz ihrer schwierigen Seiten mag ich sowohl Svea als auch Jon sehr. Während Sveas eher polizeiliches Thema (das mich im übrigen sehr berührt!), hat Jon mit einem sehr alltäglichen Problem zu tun: der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie - neben der Trauerarbeit. WIe schön, dass dieses Problem auch einmal einen Mann trifft und nicht immer nur Frauen angelastet wird!

INsgesamt ist die Atmosphäre des Buches eher düster; die Taten sehr brutal und oftmals nicht leicht zu ertragen. (Wer Triggerwarnungen braucht: Morde, Verstümmelungen, Pädophilie, Betrug, Identitätsdiebstahl und vieles mehr werden thematisiert.) Da ist es angenehm zu lesen, dass auch die Polizisten an ihre Grenzen geraten und von Frust überwältigt werden.

Trotz der zahlreichen Themen und Verbrechen gelingt es meiner Meinung nach den Autoren sehr gut, sich nicht zu verzetteln und die Handlungen stringent voranzutreiben.

"Schwüre, die wir brechen" hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es allen Genre-LIebhabern weiter sofern sie nicht allzu zart beseitet sind.

Bewertung vom 07.09.2025
Konishi, Masateru

Die Bibliothek meines Großvaters


sehr gut

Die junge Lehrerin Kaede verlor schon früh ihre Eltern, wurde vom Großvater aufgezogen und steht Männern eher distanziert gegenüber. Als ihr geliebter Großvater an der Lewy-Körper-Demenz erkrankt, kümmert sie sich liebevoll um ihn. Gleichzeitig verbringt sie immer wieder ZEit mit ihrem Kollegen Iwata und dessen Freund Shiki, mit denen sie diverse Kriminalfälle erlebt, die immer persönlicher werden, bis zuletzt Kaede selbst in große Gefahr gerät. Doch ihr Großvater brilliert in seinen lichten Momenten darin, die Rätsel zu entschlüsseln .

»Die Bibliothek meines Großvaters« ist der erste Roman des japanischen Autors Masateru Konishi. Es beruht zum Teil auf dessen eigenen Erfahrungen mit der Pflege seines demenzkranken Vaters und lehrt die Leser*Innen einiges über die seltene Form der Demenz, das Ley-Körper-Syndrom; dennoch erschienen mir einige Passagen nicht ganz glaubwürdig, sondern eher der dichterischen Freiheit zu unterliegen.
»Die Bibliothek meines Großvaters« war in Japan ein Bestseller und ist der Autakt einer Trilogie.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Handlung ein wenig an einen Episodenroman erinnert, der durch die Treffen Kaedes mit ihrem Großvater sowie Iwara und Shiki angenehm verbunden und mit einem roten Faden ausgestattet werden, gefallen mir die Titel anderer Übersetzungen weitaus passender als der deutsche: "Les Histoires de Kaede" oder "My grandfather, the master destective" treffen den Inhalt weitaus besser.

Nach Art der klassischen Detective, insbesonder Agatha Christies Hercule Poirot, löst Kaedes Großvater in seinem stillem Kämmerlein jedes Rätsel, das Kaede ihm vorträgt. Doch während der erste "Fall" noch ein beobachteter ist, scheinen die Ereignisse immer näher zu kommen und so geht es im letzten Abschnitt dann auch für Kaede um Leben und Tod. UNd wenn anfangs die Geschichten noch etwas sehr theoretisch und kurz abgehandelt erschienen, wurde es im Laufe der Geschichte immer spannender und persönlicher und man fieberte nun so richtig mit, nachdem der Roman lange in sehr ruhigem Fahrwasser verlief.

Von der leicht erzählten Schreibweise sollte man sich nicht täuschen lassen, denn kleine anfängliche Details spielten am Ende eine große Rolle bei der Auflösung. Während der entscheidende Kriminalfall eine befriedigende Auflösung stand, blieb das persönliche GEschick Kaedes letztlich offen, doch dieses störte mich überhaupt nicht, sondern passte zu ihrer Persönlichkeit.

Der Roman ist auch eine Hommage an die klassische (Kriminal-)Literatur, und so besteht er nicht nur aus den mit KOmbinationsgabe gelösten einzelnen Fällen, sondern enthält auch eine Vielzahl an Anspielungen und Hinweisen auf Bücher. OBwohl es sich hierbei (überraschenderweise) um überwiegend europäische Werke handelt, muss ich eingestehen, viele nicht zu kennen, so dass ich die Genialität der Verbindungen nciht nachvollziehen kann.

Die Figuren sind allesamt einfühlsam beschrieben; dass Iwata und Kaede mir fremd blieben, ist sicher auf den mir fremden Kulturkreis zurückzuführen. MIch konnte ihr aller Schicksal absolut fesseln.
Auf jeden Fall ist dieses WErk auch eine Hommage an die Freundschaft.


Trotz kleinerer ABstriche hat mir dieses Buch viel Vergnügen bereitet - und es hätte alleine durch einen anderen Titel andere (richtige!) Erwartungen erweckt, was ich schade finde.

Bewertung vom 25.08.2025
Doughty, Louise

Deckname: Bird


weniger gut

Heather Berriman, eine Frau in den Fünfzigern und seit ihrer KIndheit BIRD genannt, arbeitet in einer ABteilung des britischen Geheimdienstes, wo sie korrupte Mitarbeiter enttarnen soll. Sie ist mitten in einer Besprechung, als ihr klar wird, dass sie selbst in die Schusslinie geraten ist und verlässt von einem Moment auf den anderen nicht nur den Besprechungsraum, sondern lässt ihren Job, ihr Zuhause und ihr ganzes Leben hinter sich. Auf der glücklicherweise gut vorbereiteten Flucht muss sie nicht nur um ihr Leben fürchten, sondern auch erkennen, wer Freund oder Feind ist ....

Die preisigekrönte britische Autorin Louise Doughty legt mit "Deckname: BIrd" einen sehr ungewöhnlichen Thriller vor, der seine Leser*Innen sicher polarisiert.

Aufgrund der Leseprobe und dem fulminanten Einstieg in die Handlung hatte ich große Erwartungen an das Buch. Die plötzliche, offenbar von der Figur BIrd erwartete Flucht, der ständige Wechsel der Verkleidungen und die Suche nach dem Verfolger und möglichen Mörder versprach einen spannungsgeladenen Thriller. Doch die (zu) lange nicht geklärte Frage, warum Bird überhaupt flüchten muss, welches Vergehen sie begangen hat und wer eigentlich hinter ihr her ist, ließen mich bald ungeduldig werden. Dazu kamen ständige Zeitsprünge zu den verschiedensten Lebensereignissen Heathers, die den Lesefluss unterbrachen und schwer einzuordnen waren. So versandete die anfangs so hohe Spannung bald und Heather bzw. Doughty konnte mich auch nicht wieder einfangen; und auch das Ende ließ mich einigermaßen frustriert zurück.

Dabei fand ich die Hauptfigur bemerkenswert großartig: Endlich steht einmal nicht ein smarter Typ (wie James BInd) oder ggf. noch eine attraktive junge Frau (wie die Engel für Charly) im MIttelpunkt der Handlung, sondern eine eher unscheinbare Mittfünfzigerin, die nicht die Welt, sondern "nur" ihr eigenes Leben und ihren Ruf retten muss. Bird ist eine mehrdimensionale Figur, die von Selbstzweifeln beherrscht wird, Ecken und Kanten hat und ihrer besten Freundin aus jungen Jahren hinterhertrauert, nachdem diese Freundschaft an den Geheimnissen von Birds Tätigkeit zerbrochen ist und die vor einer möglichen Versöhnung verstarb.
So begleiten wir Leser*Innen eher auf einer Art Selbstfindungs-Reise (unter erschwerten Bedingungen) als auf einer Agenten-Jagd.

Sprache und Schreibstil gefielen mir durchaus; die realitätsnahe und direkte Sprache passten gut.
Natürlich führte dann die Handlung dazu darüber nachzudenken, wie es sein würde, sich auf eine solche Flucht zu begeben und welche Überlebensfähigkeiten erforderlich und vorhanden wären.

Davon, dass Birds Flucht durch grandiose Landschaften von Schottland über Norwegen nach Island führt, ist bei der Lektüre nur wenig zu merken.

MIch konnte "Deckname: BIrd" nicht wirklich abholen, zu viele Fragen blieben ganz oder zu lange ungeklärt und ich vergebe nur aufgrund der ungewöhnlichen und besonderen Ausarbeitung der HAuotfigur Bird 3 Sterne.