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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Lisa
Wohnort: Bad Kleinen
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Bewertungen

Insgesamt 8 Bewertungen
Bewertung vom 16.04.2019
Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war
Weißgerber, Christian E.

Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war


ausgezeichnet

Wie der Titel des Buches » Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war« geht es um die Biografie des Autors Christian E. Weißgerber, welcher bis 2010 in der Naziszene Thüringens aktiv war.

Der Autor erzählt uns hierbei in acht Teilen seine Geschichte, angefangen bei seiner Kindheit, über die aktive Zeit in der Naziszene bis hin zu den Gründen, warum er nicht mehr dabei ist.

Meine Meinung:
Christian E Weißgerber schafft es den Leser voll und ganz mit in sein Leben zu ziehen.
Der Schreibstil ist gut und lässt sich flüssig lesen.
Das Thema ist sehr interessant, grade dadurch, dass der Autor viel Insiderwissen vermittelt.
Zeitweise ist es beängstigend, zu erfahren wo Nazis überall ihre Finger im „Spiel“ haben.
Alles in allem, ein sehr informatives und Aufklärendes Buch, welchem hoffentlich viel Beachtung gezollt wird.

Bewertung vom 16.04.2019
Bella Ciao
Romagnolo, Raffaella

Bella Ciao


sehr gut

it »Bella Ciao« hat Raffaella Romagnolo einen sehr interessanten historischen Roman geschaffen.

Inhalt:
Piemont, 1946. Nach einem Verrat, der zwei Freundinnen schicksalhaft entzweit kommt Giulia Masca als gemachte Frau zurück in das Städtchen ihrer Kindheit. Vor fast fünfzig Jahren wurde sie von ihrer Freundin und ihrem Verlobten hintergangen, was Giulia zur Flucht nach New York veranlasste um sich eine neue Existenz aufzubauen.
Nach einem halben Jahrhundert will sie ihre Freundin treffen.

Meine Meinung:
»Bella Ciao« ist ein wunderbarer historischer Roman, der nicht nur viel über die Geschichte Italiens lehrt, sondern auch zeigt, wie tief die Liebe zwischen Freunden und der Familie sein kann.
Die Autorin schafft es trotz ihres gehobenem Schreibstil den Lesefluss nicht zu stören, was einen dazu bringt, den Roman zu verschlingen.
Auch das Cover ist für mich ein Hingucker, sehr schön und passend gestaltet.
Was mir jedoch negativ auffiel war, dass die Sätze, durch viel Kommasetzung zeitweise sehr lang waren.
Außerdem gab es mehrfache Zeitsprünge die nicht durch einen Absatz oder ein Kapitel getrennt waren, was mich zwischenzeitlich sehr verwirrte.

Bewertung vom 16.04.2019
The Hurting
Smit, Lucy van

The Hurting


weniger gut

»The Hurting - Als du mich gestohlen hast« von Lucy van Smit wird in den Sozialen Medien sehr gehypet, für mich hat dieses Buch den Hype jedoch nicht verdient.

Worum geht es?
Nell glaubt nich an die Liebe auf den ersten Blick, bis sie Lukas begegnet. Er ist attraktiv und hat es was mysteriöses, wie er in seinem Wolfsmantel durch die Gegend schreitet. Mit Lukas wird ihr Leben schöner, sie ist endlich glücklich.
Lukas zieht sie in seinen Bann und er verfolgt einen finsteren Plan, doch bis Nell ihm auf die schliche kommt, ist sie mitten im nirgendwo, mit einem Kind, welches sie entführt hat.

Meine Meinung:

Das Buch ist wirklich wunderschön aufgemacht, es hat viele Details und ist dich einfach gehalten.
Der Schreibstil ist einfach, wie es bei einem Jugendbuch sein sollte.
Die Geschichte an sich, konnte mich jedoch nicht überzeugen.
Sie war sehr langatmig, die Protagonisten waren unsympathisch und mir fehlte die Spannung.
Schon zu Anfang fand ich Nell und ihre Familie sehr unsympathisch und auch Lukas ist nicht grade ein Sympathieträger. Dies hat sich für mich durch das ganze Buch gezogen.
Leider kann ich diesem Buch fast nichts Gutes abgewinnen.

Bewertung vom 16.04.2019
Der Welt nicht mehr verbunden
Hari, Johann

Der Welt nicht mehr verbunden


ausgezeichnet

Dieses Buch ist nicht nur etwas für Leute, welche unter Depressionen leiden.

Worum geht es?

Johann Hari ist Journalist, Autor und leidet unter Depressionen.
Bei einer Reise um die Halbe Welt, lernt er einige Menschen kennen, welche sich mit dem Thema „Depressionen“ auseinandergesetzt haben.
Unter anderem Ärzte, Psychologen und Betroffene. Er hinterfragt dabei Kritisch und reflektiert dabei seine Vergangenheit.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist wirklich sehr Lehrsam, interessant und wichtig für unsere Gesellschaft.
Der Schreibstil ist sehr fließend, sodass man das Buch trotz der Fachbegriffe sehr gut lesen konnte.
Ich war wirklich sehr erstaunt über die Erkenntnise die der Autor, wärend seiner Reise und seiner Interviews gewonnen hat.

Bewertung vom 06.02.2019
Fünf Tage im Mai
Hager, Elisabeth

Fünf Tage im Mai


ausgezeichnet

Worum geht es?
Dieser Roman berichtet über die Freundschaft einer jungen Frau mit ihrem Urgroßvater und über die Selbstlosigkeit wahrer Liebe. Illy ist ein Wildfang, die ist Klug, nur von der Schönheit hat sie nicht sehr viel abbekommen. Aber sie muss auch kicht schön sein, dass sagt ihr, ihr Urgroßvater, den sie liebevoll Takta nennt. Takta ist der letzte Fassbinder Tirols und noch dazu der älteste Mann im Dorf. Wenn Illy an ihren freien Nachmittagen bei ihm in der Werkstatt sitzt, lauscht Sie seinen Berichten und weiht Illy ins Fassbinder-Handwerk ein. Sie teilt mit ihm jedes Geheimnis, etwa, dass in dem Atlas, den sie gerade erst in der Schule bekommen hat, ein seltsamer Name steht: Tristan Unger. Tatsächlich verliebt sich Illy Jahre später in Tristan, einen Außenseiter, der so gar nicht in die Tiroler Dorfidylle passen will. Die Eltern verbieten ihr den Umgang, nur Tatka deckt die junge Liebe. Doch Illy erkennt eines Tages selbst, dass sie eine Entscheidung treffen muss. Noch ahnt sie nicht, dass die Konsequenzen dieser Entscheidung sie ein Leben lang begleiten werden.
Meine Meinung:
Schon das Cover beeindruckt, nimmt man den wunderschönen Schutzumschlag ab, erscheint ein Holzmuster auf dem Buch. Doch nicht nur äußerlich hat das Buch einiges Zu bieten. Der Schreibstil ist leicht, selbst das Österreichische kann man gut lesen, selbst wennm man nur Hochdeutsch spricht. Illy und Takta sind einfach nur wunderbare Protagonisten, die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil, dass man die Liebe zwischen den beiden Spürt. Auch die Geschichte an sich ist für mich rundum perfekt. Wir begleiten Illy durch die wichtigsten Abschnitte ihres jungen Lebens, durch die guten und die schlechten Seiten und Zeiten. Auch wenn das Buch nur 220 Seiten hat, reichen diese völlig aus. Und am Ende dieses Buch, hat man wie Illy, das Gefühl zuhause zu sein.

Bewertung vom 06.02.2019
Die zehn Lieben des Nishino
Kawakami, Hiromi

Die zehn Lieben des Nishino


weniger gut

In dem 188 Seiten umfassenden Roman "Die zehn Lieben des Nishino" von Hiromi Kawakami aus dem Hanser Verlag geht es um, wie der Name des Buches schon verrät, Nishino, welcher der perfekte Liebhaber ist und die geheimen Wünsche jeder Frau errät. Doch wünscht er sich oft, dass eine bei ihm bleibt. Doch warum hat keine seiner Lieben Bestand?
Meine Meinung:
Der Schreibstil des Buches ist wirklich schön, man kann es troz der Japanischen Namen gut und schnell lesen. Jedoch ist dies auch fast das eimzig positive an diesem Buch. Die Geschichten werden schnell langweilig, denn es ist doch immer das Gleiche. EineFrau, welche sich nicht in Nishino verlieben möchte, verliebt sich wiederwillens. Sie verbringen schöne Wochen. Die Frauen verlassen Nishino, weil er sie betrogen hat und sie merkten, dass er sie nicht wirklich liebt. Nishino macht ihn einen Heiratsantrag den die Frauen ablehnen. Später taucht die Frau in einem der nächsten Kapitel wieder, da sich noch mit Nishino befreundet ist. Alles in allem hat mir das Buch nicht sehr zugesagt, ich war froh, dass es so kurz war. Jedoch muss man dem Buch positiv zugestehen, dass es das schönste Cover hat, welches ich seit langen geschen habe, jedoch macht das die Geschichte auch nicht besser.

Bewertung vom 06.02.2019
Der Verfolger / Dr. Frederick Starks Bd.2
Katzenbach, John

Der Verfolger / Dr. Frederick Starks Bd.2


ausgezeichnet

Psychiater Dr. Frederick Starks dachte fünf Jahre lang, dass der Killer „Rumpelstilzchen“, ein perfides Spiel um Leben und Tod mit ihm trieb, tot sei. Plötzlich taucht Rumpelstilzchen wieder auf und stellt Dr. Starks vor die Wahl: einen unbekannten aufspüren und töten, der Rumpelstilzchens Familie bedroht oder selbst zu sterben. Dr. Starks wird in ein Katz- und Mausspiel verstrickt, in dem nichts so ist, wie es scheint.
Meine Meinung:
Mit „Der Verfolger“ hat John Katzenbach eine glorreiche Fortsetzung von „Der Patienten“ geschaffen. Der Schreibstil ist sehr gehoben, was mir sehr gut gefällt. Auch die Geschichte ist einfach nur einfallsreich und macht Spaß zu lesen, sie konnte mich bis Tür letzten Zeile in ihrem Bann halten. Alles in allem ist dieses Buch eine klare Empfehlung und jetzt schon ein Jahreshighlight für mich.

Bewertung vom 06.02.2019
Alles, was ich weiß über die Liebe
Alderton, Dolly

Alles, was ich weiß über die Liebe


ausgezeichnet

Mit " Alles, was ich weiß über die Liebe", schafft es Dolly Alderton ein Porträt der Jugend in den 2000ern zu schaffen, welches, völlig verdient, mit dem britischen National Book Award ausgezeichnet wurde.

Worum geht es?

Dolly kennt alle Seiten der Liebe, die guten und die dunkelen. Sie hatte schon so einige Männer, z.B. einen Guru, einen Hippie und auch einen Typen der sie zu einem Dreier überreden wollte.
Plötzlich stelt Dolly fest, dass es Liebe auch ganz anders gibt und das die Freundschaft zu ihren Mädels ihr mehr über die Liebe begebracht hat alls alle Männer zusammen.

Meine Meinung:

Dolly war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie spricht in dem Buch öffen über alle ihrer Höhen und Tiefen, sie schafft es sich selbst kritisch zu Hinterfragen und sich zu Reflektieren.
Mit einem Lockeren schreibstil, schafft sie es den Leser zurück in seine eigene Jugend zu versetzen.
Dolly erzählt die verschiedensten Gesichten die sie geprägt habe, egal ob über verlorene Liebe, vermasselte Dates, die schlechtesten Partys und ihre Freundinen und deren Eigenarten.
Aufgelockert werden diese Geschichten durch kurze Kapitel, welche z.B. Rezepte oder Listen enthalten.
Alles, was ich weiß über die Liebe ist von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur ein grandioses Buch.