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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: leseratte54
Wohnort: Hannover
Über mich: Wie mein Name schon sagt bin ich eine Leseratte. Dabei lese ich mich einmal durch die Buchhandlung. Von Sachbüchern, Krimis, Thriller, Romane, Kinderbücher, Biographien ist alles dabei. Zudem backe und koch ich sehr gerne und finde viele Ideen in entsprechenden Büchern.
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Bewertungen

Insgesamt 46 Bewertungen
Bewertung vom 19.01.2020
Bei sich selbst ankommen
Schantz, Veronika

Bei sich selbst ankommen


ausgezeichnet

Eine sensible Hilfestellung die Dir hilft Dich zu verstehen!

Bei sich selbst ankommen (eine achtsame Entdeckungsreise) von Veronika Schantz erschien am 30.08.2018 im Klett-Cotta Verlag. V. Schantz hat ein Sachbuch geschrieben, welches die eigenen Gefühlen, Denk- und Handlungsmustern thematisiert und sich damit befasst um dann auf sehr sensible Art und Weise mit Dir selbst daran zu arbeiten, Dich zu verstehen und zu Dir zu finden.

Auf dem Weg zum Perfektionismus und/oder zur Selbstoptimierung müssen nicht Fähig- und Fertigkeiten gesammelt werden um ein entspanntes und zufriedenes Leben zu führen. Vielmehr geht es darum in sich hineinzuhorchen und ganz bewusst wahrzunehmen, was gerade in einem selbst vorgeht. Wie fühlt sich was an / Wie reagiert mein Körper / Spüre ich eine Veränderung? Dies sind nur einige wenige Fragen, mit denen sich das Buch beschäftigt und eine Hilfestellung bietet, sich selbst zu verstehen und wahrzunehmen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft mich zu sensibilisieren und ein Bewusstsein für mich zu entwickeln. Dieses Buch kann immer mal wieder zur Hand genommen werden und nach einiger Zeit legte ich es automatisch weg, um über das Gelesene nachzudenken und in mir wirken zu lassen. Für mich ist es ein intensives Buch, welches ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann und möchte.

Bewertung vom 17.01.2020
Der Jungzelleneffekt
Stekovic, Slaven

Der Jungzelleneffekt


sehr gut

Mit Fasten, Autophagie und einem gesunden Lebensstil gerät das Älterwerden in Vergessenheit!

„Der Jungzelleneffekt: Wie wir die Regenerationskraft unseres Organismus aktivieren“ von Dr. Slaven Stekovic erschien bereits 2018 im Droehmer Knaur Verlag.

Das Sachbuch befasst sich inhaltlich mit dem jung bleiben und wie der Alterungsprozess aufgehalten werden kann.
Die Lebenszeit lässt sich anhand der Gene nur zu 25% bestimmen, die übrigen 75% der Lebenszeit werden durch Umwelteinflüsse, Ernährung und Lebensstil beeinflusst. Genau hier setzt der Autor an, denn es gibt Faktoren, die wesentlich dazu beitragen, wie z.B. das Fasten (verschiedene Variationen des Fastens), die Autophagie (die Zellreinigung), das Essen (Spermidin-Lieferanten) und den Lebensstil (Sonne, Sport und Lebenslust), welche die Lebenszeit deutlich verlängern können.

Der Autor befasst sich mit den Einzelnen Faktoren klar, verständlich und ermutigend neues auszuprobieren und am Ende des Buches gibt es noch einige leckere Rezepte die es auszuprobieren gilt.

Mit dem Thema des Buches beschäftige ich mich schon seit einiger Zeit. Teilweise habe ich durch das Buch neue Erkenntnisse gewonnen (z.B. Spermidin-Lieferanten) und teilweise waren mir die Ansätze bereits bekannt. Nichtsdestotrotz hat es sich auf jeden Fall gelohnt dieses Buch zu lesen und dadurch meinen Horizont zu erweitern. Das Buch sollte konzentriert gelesen werden, denn an einigen Stellen geht es wissenschaftlich zu und es muss ein wenig aufgepasst werden ;-) Alles in allem ist es verständlich geschrieben.

Bewertung vom 14.01.2020
Knallharte Tauben gegen das Böse
McDonald, Andrew

Knallharte Tauben gegen das Böse


ausgezeichnet

Turbulent – Ereignisreich - Illustriert – Die Tauben sind los!

Erschienen sind die „Knallharten Tauben – Gegen das Böse“ von Andrew Mc Donald & Ben Wood im Loewe Verlag GmbH am 15. Januar 2020. Das Buch umfasst 208 Seiten und wird ab einem Alter ab 8 Jahren empfohlen.

Tauben kennen wir zu genüge aus der Stadt. Dort flattern sie herum und oft werden sie als störend empfunden. Hier in diesem Buch ist es anders: die knallharten Tauben haben eine Aufgabe. Sie sind diejenigen, die in ihrer Stadt das Böse jagen und alle, aber auch wirklich alle Fälle lösen können und werden. Dabei ist die Taube nicht nur ein Flattervieh, nein sie hat auch Superkräfte und gemeinsam sind sie zum einen gefürchtet und zum anderen beliebt, denn sie helfen und sind wir alle da!

Das Buch hat uns sehr gut gefallen. Der feste Umschlag ist optimal, damit das Buch nach dem lesen nicht gleich völlig zerfleddert aussieht. Die schwarzen Seitenränder wirken geheimnisvoll und kleben ein wenig zusammen,sodass ich es gesehen hätte, wenn der kleine Mann schon das Ende vorab gelesen hätte ;-) Die Zeichnungen und die Schriften führten meinen kleinen Mann gut durch die Geschichte und er war begeistert. Ich fand es zum Teil etwas verwirrend und etwas viel. Nun gut, Kinderaugen sehen anders auf gewisse Dinge und Bilder sind (fast) immer schöner als das Lesen!

Bewertung vom 10.01.2020
Verrat / Kammowski ermittelt Bd.1
Fitzek, Sabine

Verrat / Kammowski ermittelt Bd.1


sehr gut

Nicht nur ein Skandal im Gesundheitswesen und nicht nur ein Mord – nur Macht und Geld – das ist Verrat!

Verrat, ein Polit-Thriller, von Dr. Sabine Fitzek ist am 02. Dezember 2019 ist im Knaur Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Schreiben liegt in der Familie. Dr. Sabine Fitzek ist die Schwägerin von Sebastian Fitzek. Mit ihrem Erstlingswerk, hat auch sie meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Ein Hauptkommissar, der offensichtlich seine Eigenarten pflegt und vielleicht auch deshalb in einem Einzelbüro saß. Eine junge Kollegin, die nun von diesem eingearbeitet werden soll.Ein Fall, der für beide eine inhaltliche und persönliche Herausforderung darstellt. Es geht um die „schwerste“ Straftat - § 211 STGB – Mord! Dabei wird relativ schnell klar, dass es sich hier nicht um einen Mord handelt, sondern dass diverse Personen ermordet worden sind. Besteht ein Zusammenhang zwischen den Morden? Es gilt herauszufinden, wer wen warum ermordet hat. Zentrales Thema sind die Kliniken, das Gesundheitswesen und deren Skandale, die Macht des Geldes und die Macht einzelner Personen. Ein Nebenschauplatz sind die Beziehungen verschiedener Charaktere zueinander. Wie weit darf sich vertraut werden und inwieweit wurden brisante Informationen untereinander ausgetauscht?
Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Das Buch war durchgängig spannend geschrieben und ich hatte auf keiner Seite das Gefühl der Langatmigkeit. Hilfreich fand ich die „kleinen Überschriften“ je Kapitel, in dem mir mitgeteilt wurde, welcher Tag ist und welche Person hauptsächlich handelt. Aufgrund der vielen Personen war es teilweise etwas verwirrend und ich musste mir immer gut merken, wer was erlebt/gesehen oder getan hat. Anderenfalls hatte ich kurzzeitig Fragezeichen im Kopf. Am Ende des Buches waren alle Personen mit ihren jeweiligen Personen aufgelistet. Ein Hinweis dieser Liste am Anfang des Buches wäre hilfreich gewesen und ich hätte mich darüber gefreut weniger „Chaos“ während des Lesens im Kopf zu haben.
Anfangs wurde kurz dargelegt, dass die im Buch beschriebenen Zustände teilweise Alltag in den Kliniken ist und ein Teil der Wahrheit entspricht und ein Teil fiktiv hinzukam. Am Ende des Buches hätte ich gerne ausführlicher gelesen, was aus diesem Polit- Thriller tatsächlich der Wahrheit entspricht. In den Zeitungen habe ich die Klinikskandale bislang wenig verfolgt.
Im Ergebnis habe ich das Buch sehr gerne gelesen und freue mich auf den nächsten Fall von Svenja und Hauptkommissar Matthias Kammowski.

Bewertung vom 06.01.2020
Das wollte ich Ihnen noch sagen
Groenewoud, André

Das wollte ich Ihnen noch sagen


ausgezeichnet

Historische Momente erzählen Zeitzeugen durch ihre persönlichen und beeindruckenden Geschichten!


„Das wollte ich Ihnen noch sagen“ – Ein Jahrhundert im Gespräch von André Groenewoud ist im Topicus Verlag am 15. Oktober 2019 erschienen.
Der Autor hat es geschafft einen umfassenden Einblick in das zwanzigste Jahrhundert zu geben, indem er Persönlichkeiten bzw. Zeitzeugen und geschichtlichen Ereignissen miteinander verknüpft hat. Die Kapitel sind nach Jahrzehnten und Personen unterteilt. Insgesamt werden 19 Persönlichkeiten vorgestellt und ein Blick in ihre Vita gewährt. Die Personen haben teilweise keinen großen Bekanntheitsgrad und sind nichtsdestotrotz in die Geschichte eingegangen. Einige von Ihnen möchte mit Ihren Handlungen nicht mehr in Verbindung gebracht werden und betrachten ihr damaliges Verhalten heute sehr kritisch und haben immer noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen.
Mit ihrer Geschichte dabei sind u.a. die jüngste Passagierin und zugleich letzte lebende Passagierin der Titanic, Milvina Dean. Tavi Nussbaum ist der Warschauer Getto-Junge, der mit erhobenen Händen vor den SS-Männern stand und mit diesem Bild Berühmtheit erlangte. Und Ted van Kirk ist derjenige, der 1945 die Atombombe auf Hiroshima warf.
Dieses Buch habe ich sehr gerne gelesen und werde es sicherlich noch einmal zur Hand nehmen. Die Gliederung in Kapitel mit besonderen Personen mit einer angenehmen Leselänge ist besonders gut gelungen. Manches erlebte regte mich zum Nachdenken an und ich brauchte erstmal eine Pause, bevor es mit der nächsten Person weiterging. Sehr beeindruckend und bewegend fand ich das Erlebte. Zudem hat es der Autor geschafft, Persönlichkeiten vorzustellen, die „versteckte Zeitzeugen“ sind und mir zuvor eher unbekannt waren.

Bewertung vom 04.01.2020
DRAUSSEN (eBook, ePUB)
Kobr, Michael; Klüpfel, Volker

DRAUSSEN (eBook, ePUB)


sehr gut

Spannungsgeladener Thriller mit garantierter Gänsehaut – trotz Wolldecke ;-)


„Draussen“ ist ein Debüt der Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr. Erschienen im Ullstein Verlag am 19.11.2019 umfasst der Thriller 384 Seiten.
Die Geschwister Cayenne und Joshua kennen nur das Leben im Wald, welches sie mit dem stetigen Gedanken der Flucht und mit ihrem Anführer Stephan dort verbringen. Ein „normales Leben“ kennen die beiden nicht. Dabei sehnt sich gerade Cayenne nach einem Alltag und einem Zuhause. Stephan bringt den beiden vieles bei und eines Tages sind die beiden darüber sehr froh, denn der Tag ist gekommen, an dem das Erlernte angewendet werden muss, um das eigene Überleben zu sichern. Erst jetzt begreift Cayenne, dass es Menschen gibt die hinter ihnen her sind und auch keinen Halt vor einem Tötungsdelikt machen würden…
Die Autoren haben es geschafft, mich zu begeistern. Besonders spannend und gut gefallen haben mir der klar strukturierte Schreibstil und die detaillierte Beschreibung der agierenden Charaktere. Sobald ein Thriller gutgeschrieben und verständlich strukturiert ist, bin ich hoch motiviert diesen weiterzulesen und es nicht mehr aus der Hand zu nehmen. Ich wollte ich wissen wie es weitergeht, denn gerade das Ende des jeweiligen Kapitels weckte meine Neugierde aufs Neue.
Mir hat der Thriller sehr gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter. Ein Buch von dem ich zunächst keine genaue Vorstellung hatte. Dies könnte auch daran gelegen haben, dass ich zuvor noch keinen Thriller von einem Autorenduo gelesen habe. Genau darin sehe ich auch die Herausforderung. Zwei Charaktere entscheiden sich gemeinsam einen Thriller zu schreiben. Möglicherweise treffen zwei völlig verschiedene Schreibstile und Wortschätze aufeinander. Die Chance zu nutzen und eine gemeinsame Sprache, sowie gemeinsame Phantasien zu entwickeln und auch umzusetzen haben die beiden hervorragend hinbekommen.

Bewertung vom 04.01.2020
Something in the Water - Im Sog des Verbrechens
Steadman, Catherine

Something in the Water - Im Sog des Verbrechens


sehr gut

Es begann mit einem Ausflug in den Flitterwochen und endete mit einer begeisterten Leserin!

Something in the water – Im Sog des Verbrechens von Catherine Steadman erschien am 02. Juli 2019 im Piper Verlag.
Erin (von Beruf Dokumentarfilmerin) und Mark (arbeitslos) befinden sich in ihren Flitterwochen. Bei einer Bootstour entdecken die beiden ein abgestürztes Kleinflugzeug. Sie begeben sich zum Ort des Geschehens und finden dort eine Tasche mit wertvollem und zugleich sehr brisantem Inhalt.
Im weiteren Verlauf überschlagen sich die Ereignisse und keiner von beiden hätte gedacht, wie sich gefährlich dieser „Zufallsfund“ werden wird.
Die Autorin hat es geschafft, mich für diesen Thriller zu begeistern. Besonders spannend und gut gefallen hat mir der Prolog. Sobald dieser gutgeschrieben ist, animiert mich ein Buch, dieses weiterzulesen und nicht mehr aus der Hand zu nehmen.
Der flüssige und leicht verständliche Sprachstil hat dazu beigetragen, dass ich immer genau wusste, wer wie wo handelte. Die Unterteilung in Kapitel, Zeitangaben und Überschriften trugen dazu bei, dass ich darüber immer im Klaren war. Dies ist gerade bei Thriller oftmals gar nicht so einfach nachzuvollziehen und manche Thriller haben Erzählstränge die völlig zusammenhangslos sind und mich als Leserin mehr verwirren als unterhalten. Dies war hier nicht der Fall. Vielmehr wollte ich wissen wie es weitergeht, denn gerade das Ende des jeweiligen Kapitels weckte meine Neugierde.
Mir hat der Thriller sehr gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter. Besonders schön ist auch das Cover, denn bei genauem Hinsehen schimmert es und versprüht eine gewisse Seltsamkeit.

Bewertung vom 02.01.2020
Herr Fliegenbein und die Suche nach der Stille
Göpfrich, Astrid

Herr Fliegenbein und die Suche nach der Stille


ausgezeichnet

Eine intensive Reise durch die Welt und zu sich selbst!

Herr Fliegenbein und die Suche nach Stille von Astrid Göpfrich ist im Pendo Verlag am 4. November 2019 erschienen.

In diesem Roman (256 Seiten) werden die Leser/innen stille Begleiter des Herrn Fliegenbein.
Herr Fliegenbein ist in seinem Alltag gefangen, geht seiner Arbeit nach und verweilt anschließend auf seinem Sessel mit Blick auf ein Bild. Ein Bild, welches ihn beruhigt, denn es spiegelt die Stille wieder, die Herr Fliegenbein so dringend benötigt. Eines Tages wird sein Bild zerstört und damit auch seine Stille.
Herr Fliegenbein begibt sich auf eine Reise mit dem Ziel, den Ort auf dieser Welt zu finden, wo er die absolute Stille findet. Seine Riesenutensilien sind überschaubar: Ohrenschützer, ein kleiner Junge, eine Stehlampe, vier Tüten und irgendwann ein Kanu :-)

Besonders gut gefallen haben mir die kurzen Kapitel mit den jeweiligen sehr passenden Überschriften, sowie der einfühlsame, nachdenkliche stimmende und an vielen Stellen sehr galante Wortwitz der Autorin. Teilweise sehr erheiternd geschrieben sah ich allerdings auch ein wenig die parallele zu einem Buch, welches ich bereits vor einigen Jahren las.

Gleichzeitig stimmte mich dieser Roman auch sehr nachdenklich. Die Reisen oder die Flucht des Herrn Fliegenbein, zeigte mir deutlich, dass auch ich schon einige Momente im Leben hatte und genauso handelte wie Herr Fliegenbein.

Bewertung vom 24.12.2019
Das gestohlene Kind
Bakiner, Tamer; Walzer, Matilda

Das gestohlene Kind


ausgezeichnet

Kindesentführung und Kindesrückführung verpackt in einem lesenswerten Thriller!

Das gestohlene Kind von Tamer Bakiner (Autor) und Matilda Walzer (Co-Autor) ist im Droemer Verlag im Dezember 2019 erschienen.

Alexander lebt nach einer gescheiterten Beziehung vermeintlich glücklich mit Suna und deren gemeinsamen Tochter Elara zusammen. Suna ist Thai und und besuchte in der Vergangenheit immer mal wieder mit ihrer Tochter die Eltern in der Nähe von Bangkok. Nach einem Heimatbesuch kehren die beiden nicht wieder nach Deutschland zurück. Alexander muss sich auf die Suche machen und entdeckt dabei Tatsachen, die er niemals für möglich gehalten hätte.
Alexander merkt schnell, dass er es alleine niemals schaffen wird seine 5 jährige Tochter Elara zurück zu holen. Er wendet sich an seine Freundin Florentine Fuchs, die genau in diesem Moment eine psychologische Sitzung mit einem Patienten hat, der wiederum Privatermittler ist und sich unter anderem auf das Thema Kindesrückführung spezialisiert hat.

Das gestohlene Kind ist eine Mischung aus Fiktionen und Tatsachen. Parallel verlaufen die Ereignisse, wodurch das Werk spannend geschrieben ist und zum weiterlesen animiert. Gut gefallen hat mir die Nähe zur Realität, wie zum Bespiel die Beschreibung der Lebensgewohnheiten und Lebenseinstellungen der Thai. Aufgrund der Distanz (Deutschland/Thailand) ist es dem Autor sehr gut gelungen, aufgrund der kurzen Einführungen in die jeweiligen Kapitel mich nicht zu verwirren, sondern mich durch die Geschichte zu begleiten. Zudem schaffte es der Autor innerhalb weniger Seiten, mich mit den Charakteren „anzufreunden“ und eine Vorstellung von Ihnen zu bekommen.

Den True-Crime-Thriller bewerte ich mit 5 Sternen und empfehle es uneingeschränkt weiter.

Bewertung vom 05.12.2019
Schwimmen Tote immer oben?
Tsokos, Michael

Schwimmen Tote immer oben?


ausgezeichnet

Ein Rechtsmediziner und Forensiker packt aus und die Wahrheit kann grausam sein!
Schwimmen Tote immer oben? Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin von Michael Tsokos und Illustrationen von Christoph Kellner ist im Droemer Verlag am 02. September 2019 erschienen.

Michael Tsokos klärt auf und bringt mit seinem Sachbuch Klarheit über 30 Irrtümer. Untermalt werden die Themen mit Illustrationen von Christoph Kellner.

Besteht tatsächlich die Möglichkeit lebendig begraben zu werden? Ist jede schwarze Lunge eine Raucherlunge? Wie kann eine Person seinen Körper der Rechtsmedizin vermachen? Tod durch erwürgen – schnell und effektiv oder langatmig und grausam? Dies ist eine kleine Auswahl an Themen die der Autor in seinem Sachbuch behandelt. Jeder Irrtum wird auf 2-4 Seiten thematisiert und untermalt. Dabei ist die Sprache verständlich und es wimmelt nicht von medizinischen Fachausdrücken.

Dieses Sachbuch ist sehr informativ und kurzweilig geschrieben. Keiner kann bzw. konnte mir in der Vergangenheit konkretere Informationen liefern, als der Rechtsmediziner Herr Tsokos, selbst. Die Themen sind sein täglich Brot und es hat mir sehr gut gefallen, dass der Autor trotz des Thema „Tod“ sehr lebendig und unterhaltsam geschrieben. Ein Buch, welches ich auch zwischendurch immer mal wieder zur Hand nehmen kann um das ein oder andere noch einmal nachzulesen. Es ist nicht erforderlich das Buch von vorn bis hinten gelesen zu haben, um mit der Thematik vertraut zu werden.
Besonders spannend fand ich das Thema „Tod durch Erwürgen“ - welch eine Kraftanstrengung für den Täter und welch ein langes Leiden für das Opfer. Furchtbar!