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Benutzername: RoXXie
Wohnort: Jena
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Bewertungen

Insgesamt 15 Bewertungen
12
Bewertung vom 17.09.2019
Sinful Prince / Sinful Bd.1
March, Meghan

Sinful Prince / Sinful Bd.1


sehr gut

Meghan March hat so einen flüssigen Schreibstil, dass ich mich meist wirklich bremsen musste bei den angegeben Abschnitten aufzuhören und auf die nächste Woche zu warten. Es war also nicht schwer in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil hat es möglich gemacht, dass ich schnell aber entspannt durch die Geschichte lesen konnte.

Meghan March’s Charakterbildung um Temperance, die Hauptprotagonistin, ist interessant und wird von Seite zu Seite spannender, wie sich ihre Vergangenheit mit ihrer Gegenwart verwebt. Über, ich nenne ihn einfach mal, Mr. X, ist bisher nicht viel preisgegeben wurden, aber diesem Band folgen ja noch zwei Weitere, um die Trilogie perfekt zu machen.

In „Sinful Prince“ geht es hauptsächlich um Temperance, die sich über Jahre abgemüht hat, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, für die Karriere. Sie wollte einfach ein normales Leben, mit Job und Geld, um nicht nach hinten blicken zu müssen. Temperance wirkte auf mich sehr zielorientiert, bis sie bei einem Geschäftstermin besagten Mr. X kennen- und vögelnlernt. Denn zu ihrer Überraschung ist sie in einem Sexclub gelandet. Mr. X setzt ihr so zu, körperlich wie geistig (im Guten versteht sich), dass sich fortan erstmal alles nur noch um ihn dreht. Ich könnte hier allen Ernstes behauptet, er hat ihr den Kopf verdreht. Doch Temperance weiß nichts über ihn. Sie kennt seinen Namen nicht, weiß nicht, was er sonst so macht.

Temperance erscheint mir, wie eine ganz normale junge Frau, die einfach im Konflikt steht, bzw ihre Moral mit ihren Gefühlen. Aber so geht es uns doch allen. Wie oft haben mir meine Gefühle „Ja“ entgegen gerufen, während der Kopf laut „Nein“ gebrüllt hat.
Neben all der beruflichen Verantwortung, die Temperance zu erfüllen hat, sollte ihr doch etwas Spaß vergönnt sein.

Interessant finde ich, das es hier nicht nur um (entschuldigt meine Ausdrucksweise) stupides Rumgebumse geht. Nein, es entwickelt sich wirklich Handlung. Auch wenn die für mich irgendwie nebensächlich erschien, sobald Mr. X zwielichtige Machenschaften unterstellt wurden. Nee, nee, nee! Es trifft voll das Cliché. Aber mir gefällt es. Irgendwie muss das ja auch sein.

Im Laufe des Buches kommt immer mehr Spannung auf, da Temperance anfangs eher unfreiwillig zurück in ihre Vergangenheit gezogen wird. Diese Vergangenheit könnte aber für ihre Zukunft und ihre Karriere, nicht als Managerin, aber als Künstlerin von entscheidender Wichtigkeit sein.

Die Sexszenen um Temperance und Mr. X sind nicht zu anstößig, auch wenn es ganz gut zur Sache geht und wichtig, sie dominieren nicht das gesamte Buch. Oft passiert es AutorInnen hier, dass sie sich zu sehr darin verlieren. Aber Meghan March hat hier das richtige Gefühl zwischen sexy und spannend gefunden, dass ich auch ernsthaft Interesse habe die folgenden zwei Teile dieser Reihe zu lesen. Ich muss unbedingt wissen, wie das alles ausgeht. Auch wenn ich da schon so ein Ahnung habe. Aber wird diese dann auch bestätigt?

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen, da das Buch zwar sehr unterhaltsam und spannend war, aber irgendwie hat mir noch ein bisschen was gefehlt, was ich nicht genau benennen kann.

Fazit:

Wer ein kurzweiliges Buch, mit ein paar sehr gelungenen Sexzenen und einer spannenden Handlung, die nicht zur Nebensache wird, sucht, der ist mit „Sinful Prince“ wirklich gut beraten.

Bewertung vom 14.08.2019
Drachen bevorzugt / Dragon Hunter Diaries Bd.1 (eBook, ePUB)
MacAlister, Katie

Drachen bevorzugt / Dragon Hunter Diaries Bd.1 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Zu Beginn muss ich sagen, ich bin froh dieses Buch hinter mich gebracht zu haben. Denn ich war einfach von 90% dieses Buches nur genervt.

Ronnie, kurz für Veronica, wirkte im gesamten Buch nicht wie eine erwachsene junge Frau, eher wie ein pupertierender Teenie, der die Auffassungsgabe eines Kleinkindes hat. Hinzu kommen ihre Zwangsstörungen, dass immer alles an seinem Platz und sauber zu sein muss, die sie liebevoll als ihr „Angsttierchen“ bezeichnet. Was ich ja schon ganz süß fand. Aber das ständige Wiederholen, dass dieses Tierchen da irgendwo in ihrem Kopf sitzt, war zum Augen verrollen. Es hat mich auch wahnsinnig gemacht, dass sie bei wichtigen Themen, die sie selbst angeschnitten hat, stets und ständig vom Thema abgelenkt hat. So kann man ein Buch ebenfalls in die Länge ziehen.

Ian, der andere Protagonist, ist schwer zu beschreiben, da er für mich sehr unnahbar wirkte, und das bis zum Schluss. Ich konnte mich schwer mit ihm anfreunden. Mir gefiel auch nicht, dass er Ronnie immer nur Häppchen an Infos, über die sie bescheid wissen sollte, quasi vor die Füße geworfen hat. Als erfahrener Drachenjäger hätte ich mir mehr Engagement von seiner Seite gewünscht, dass er Ronnie ausbildet. Es wurde darüber geschrieben, dass sie wohl etwas von ihm gelernt hat, aber was genau das war, blieb unklar. Dann ist die Erwähnung auch absolut irrelevant. Denn im Kampf konnte sie sich meines Erachtens nicht wirklich beweisen, es war wohl alles eher dem Glück oder dem Zufall geschuldet.

Man wird zu Beginn des Buches sehr schnell in die Handlung geworfen. Etwas gefühlskalt finde ich Ronnie’s Art, nach dem Tod ihrer Schwester. Denn sie schafft es direkt nicht, sich an Ihr Versprechen gegenüber Helen zu halten. Ich kann verstehen, dass sie verwirrt ist, nach all den Infos über magische Wesen, wie Drachen, Dämonen und Geistern. Aber mir hat hier wirklich der Schmerz des Verlustes gefehlt.

Nach der Einführung durch das erste Kapitel wurde es verwirrend. Man wurde irgendwie so schnell durch den Plot geschoben, dass man nicht mehr hinterher kam alles für sich zusammenzustellen. Kampfszenen jeglicher Art, die mehr durch Ian vollzogen wurden, wirkten unreal und Ronnie hat ihre Gegner einfach nur tot gequatscht. Man, die Frau hat nur geredet. Stets und ständig. Und ich weiß nicht, warum sie die Notwendigkeit gesehen hat, sich und ihre Art dauernd zu erklären. Ich war noch vor der Hälfte des Buches davor abzubrechen. Am Liebsten hätte ich Ronnie, und teilweise auch Ian, gerne mal kräftig geschüttelt.

Völlig unverständlich für mich war jede Handlung in Richtung Ende, ab dem Punkt, dass Ronnie ihre Wohnung verwüstet vorfand und man ihr das Schwert ihrer Schwester gestohlen hatte. Anstatt den Dieb zu finden, wird erstmal zu Abend gegessen. Total verdreht.

Und wieso sind Ian und Ronnie Drachenjäger, wenn sie doch eigentlich die „Sterblichen“ vor Dämonen beschützen sollen? Die Wortwahl ist mir völlig fern. Aber wären Drachen als Dämonenjäger nicht besser gewesen? Und wo sind die Drachen? Und wenn speien sie nicht Feuer, anstatt es zu atmen? Das Buch hat mich verwirrt zurückgelassen. Selbst jetzt nach 2 Tagen des Verarbeitens kommen immer noch Fragen über Fragen auf.

Es hat mich auch eine ganze Weile gebraucht zu realisieren, dass Ronnie, die teilweise als Ich-Erzählerin auftritt, offensichtlich das Buch geschrieben hat. Klar ist es mir erst durch den Originaltitel „Memoir of a Dragon Hunter“ geworden. Ich hatte mich schon über die absolut sinnfreien Kapitelüberschriften gewundert. Ich wollte mir immer wieder an den Kopf greifen, wahrscheinlich hab ich es auch getan.

Entschuldigt, aber ich kann an diesem Buch einfach kein gutes Haar lassen. Und um so mehr ich darüber nachdenke, um so mehr Ungereimtheiten und Fragen kommen auf. Ich sollte wirklich damit abschließen.

Fazit:

Nicht zu empfehlen!

Bewertung vom 11.08.2019
Inner Circle - Wie Wasser in deiner Hand (eBook, ePUB)
Oliver, Sophie

Inner Circle - Wie Wasser in deiner Hand (eBook, ePUB)


sehr gut

Anne Catherine Marsden hat sich entschieden – für den Mann, den sie liebt und das Leben, das sie führen möchte.
Doch dann taucht überraschend ihr Ex-Freund wieder auf sowie ein reicher Investor, der den Inner Circle haben will.
Als dann noch eine Leiche hinzukommt, steht die sichere Zukunft, die Anne sich erträumt, erneut auf dem Spiel. Sie muss auf ihren Scharfsinn und ihren Instinkt vertrauen, um Freund von Feind zu unterscheiden und keinen Fehler zu machen.

Es geht sofort los, man wird als Leser mitten in die Handlung geworfen. Da ich den ersten Teil dieser Reihe nicht gelesen hatte, hatte ich erst Bedenken. Aber ein Rückblick in die Vergangenheit der Hauptprotagonistin Anne und die Erklärungen, wie alle anderen Charaktere in der Story verbunden sind, hat geholfen sofort Anschluss zu finden.
Die Geschichte ist schnell und bis zum Ende spannend. Zwischendurch baut sich die Spannung immer wieder neu auf. Neue Intrigen und Lügen kommen ins Spiel und ans Licht. Da will man das Buch einfach nicht weglegen. Am Ende geht es mir allerdings ein wenig zu schnell. Da stellt sich schnell die Frage, ob die Autorin hier unbedingt ein Ende erzwingen wollte. Ich glaub ein paar mehr Seiten hätten dem Ende keinen Abbruch getan.

Das Buch ist leicht und schnell zu lesen, der Schreibstil ist flüssig.
Zu Bemängeln sind allerdings die vielen Fehler im "Druck". Zu oft fehlten am rechten Rand ganze Wörte, Lehrstellen in den Wörten. So etwas sollte nicht passieren. Doch diese Fehler nehmen der Story keine Spannung, führt aber alles in allem zu einem Stern Abzug.

Fazit:
Schnelles Buch, mit mega viel Spannung und einem gelungenen Spiel von Intrigen und Lügen, wie man sie sich aus der High Society wünscht und vorstellt.

Bewertung vom 11.08.2019
Der Duft von Orangen (eBook, ePUB)
Hart, Megan

Der Duft von Orangen (eBook, ePUB)


schlecht

Ist es möglich im Heute in Träume des Gersterns zu verfallen, um im späteren Heute zu erfahren, dass diese Träume für einen anderen früher die Realität waren?

Ich bin mir sicher, dass man daraus ein wahnsinnig spannende Geschichte manchen kann. Doch dieses Buch hat mich einfach nur enttäuscht. Wahnsinnig enttäuscht. Denn liest man den Text der Buchrückseite, erwartet man den bittersüßen Schmerz der Sehnsucht, das leidenschaftliche Verzehren und Verlangen, nach einem Mann den man nur aus seinen Träumen kennt.
Doch fangen wir das Buch an zu lesen, merken wir schnell, dass wir von der Inhaltsangabe auf eine falsche Fährte geschickt wurden. Erst begegnen wir dem Mann, Johnny, und dann erst fängt Emm an, ihn in ihren Tranceträumen zu sehen und seine Vergangenheit mitzuerleben.

Die ersten Kapitel waren zähflüssig und langweilig. Selbst die so hochgelobten "hoch"-erotischen Träume, waren nur ein langweilige Abklatsch bereits bekannter Erotikliteratur. Bis Kapitel 9 kam keine Spannung auf, und leider muss ich so sagen, aber das was als so "hocherotisch" beschrieben wurde, war für meinen Geschmack nur stupides Rumgebummse. Bis Kapitel 12 wird es sehr chaotisch. Eine "Eposiode", so nennt Emm ihre Tranceträume, jagt die andere und unsere Hauptakteurin weiß selbst nicht was mit ihr los ist. Es scheint sich etwas mehr zwischen ihr und Johnny zu entwickeln. Doch leider ist immer noch keine Spannung oder wichtige Situation eingetreten, welchem dem Buch etwas "Pfeffer" gibt. Die "Sekapaden" der Episoden lassen an Lust und Leidenschaft mangeln.

Etwa 100 Seiten vor Schluss, fast 3/4 des Buches hinter mir, kommt nun endlich etwas Handlung in die Geschichte, doch noch immer ist es zähflüssig und so durcheinander. Ich hatte noch die Hoffnung, dass mich das Ende positiv überraschen wird. Doch das Ende ist irrwitzig und total verschroben. Dafür, dass das Buch von Romantic Times Book Reviews bereits als emotionale Achterbahn bewerte wurde, weiss ich nicht was daran mit einer Achterbahnfahrt zu vergleichen ist. Für mich gab es nicht einmal in diesem Buch eine wirklich wahre echte Gefühlsregung. Das Buch hat mich nicht im Geringsten angesprochen, langweilig und zähflüssig, mit einem Ende, welches für eine Romanze absolut abgehoben ist.

Megan Hart hat versucht etwas Übersinnliches mit Romantik zu verbinden und hat total am Thema vorbeigeschossen. Dafür habe schon genug Paranormal Romance gelesen. Und dieses Buch hat in dieser Sparte nichts verloren.

Bewertung vom 08.08.2019
Die Grimm-Chroniken. Band 03. Der Schlafende Tod
Shepherd, Maya

Die Grimm-Chroniken. Band 03. Der Schlafende Tod


sehr gut

Kurzmeinung:
Im Vergleich zu den ersten beiden Bänden ist dieses Buch etwas ruhiger angelegt, was aber der Charakterentwicklung keinen Abbruch tut.

Cover:
Und wieder einmal schafft es diese Reihe mit einem atemberaubenden Cover aufzufahren. Der typische, und wichtige Spiegel, ist wieder im Zentrum. Doch diesmal wird er von „Schneewittchen“ ein wenig verdeckt, eben genauso, wie es im Buch beschrieben wird. Auch die erhobenen Stellen der Blätter und des Titels dürfen auch hier nicht fehlen. Absolut gelungen.

Rezension:
Maya Shepherd kann auch in dem dritten Teil der „Grimm-Chroniken“ weiter mit ihrem leichten und flüssigen Schreibstil punkten. Der Rückblick zu Band 2 lies mich locker in die Fortsetzung der Geschichte eintauchen. Trotz aller Ruhe, die dieses Buch ausstrahlt, denn in diesem Teil wurde ein wenig Geschwindigkeit herausgenommen, war ich vom ersten Wort an gebannt. Die Flucht von Mary und Dorian nach Hamburg, schien genauso ausweglos, wie Will’s Mission.

Während die Autorin mich wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her geworfen hat, kommt nun aber endlich der wichtige rote Faden zwischen den einzelnen Handlungen auf. Viel damit zu tun, hat Schneewittchen. Doch bei ihr habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, ob sie denn wirklich so „böse“ ist, wie Königin Mary es Will und seine Freunde zu glauben lassen mag. Denn Will scheint zu zögern, seitdem er ein anderes Schneewittchen bereits im Traum kennengelernt hat. Dies war ein gebrochenes und zu tief trauriges Mädchen, nicht aber das verhasste „Monster“ von dem Rumpelstein immer spricht. Dadurch Will die Mission mit gemischten Gefühlen antritt, und in den Apfel beisst, der ihn im Traum zu Schneewittchen führen wird, eröffnet sich ein weiterer dritter Handlungsstrang. Und ich hoffe, dass mich die Autorin hier nicht in eine zu verworrene Erzählung schickt.

Während Mary und Dorian sich auf der Flucht befinden, kommen Mary leichte Zweifel an Dorian bzw. wieviel Wahrheit er ihr bisher wirklich erzählt hat. Zwar weiß sie, wie gefährlich Dorian’s Vater ist, aber nicht genau, warum genau sie von ihm gejagt wird und sie fragt sich, warum Dorian ihr nichts von ihren leiblichen Eltern erzählt. Alles in allem vertraut sie aber ihrer Liebe zu ihm, denn diese scheint unerschütterlich-

Trotz der ruhigeren Erzählweise, entwickeln sich alle Charakter weiter und man lernt jeden Einzelnen ein kleines Stückchen besser kennen und ihre Handlungen besser verstehen.

Fazit:
Band 3 kann mit den ersten Bänden von der Geschwindigkeit nicht mithalten, eröffnet aber einen neuen Handlungsstrang und lässt hoffen, dass der nächste Teil wieder ordentlich an Fahrt aufnimmt. Wichtig ist dieser Band aber mit Sicherheit für den weiteren Verlauf des gesamten Plots der Reihe.

Bewertung vom 08.08.2019
Die Grimm-Chroniken. Band 02. Asche, Schnee und Blut
Shepherd, Maya

Die Grimm-Chroniken. Band 02. Asche, Schnee und Blut


sehr gut

Kurzmeinung:
Durch tieferes Abtauchen in die Charaktere der Protagonisten nimmt der Plot an Fahrt auf und verspricht noch eine Menge Spannung und viele Überraschungen.

Rezesension:
Zu allererst muss ich erwähnen, dass ich die ersten Seiten gefüllt mit einem kurzen Rückblick sehr gut finde. Die Zusammenfassung der Geschehnisse aus dem ersten Teil hat mir geholfen leichter wieder in die Geschichte zu finden. Solch einen Rückblick würde ich mir bei mehr Buchreihen wünschen, gerade dann, wenn viel Zeit zwischen dem Erscheinen den einzelnen Teile liegt.

Während in Band 1 die Charaktere der einzelnen Protagonisten nur oberflächlich angerissen wurden, taucht man in diesem Teil schon ein wenig tiefer ab. Was in jedem Fall wichtig ist für die Entwicklung der fortlaufenden Handlung und um diese besser zu verstehen. Ich freue mich, Will und seine Freunde, sowie auch Mary und Dorian näher kennen zu lernen.

Der lockere und flüssige Schreibstil von Maya Shepherd lässt mich schnell in die Welt der „Grimm-Chroniken“ abtauchen. Trotz der Kürze des Buches, von nur 160 Seiten, bleiben Details aber nicht aus. Die Detailgetreue einzelner Schauplätze ist atemberaubend. Allein schon die Beschreibung von Schloss Drachenburg, da möchte ich mir den Ort gern persönlich ansehen.

Einige Fragen aus dem ersten Teil werden zufriedenstellend geklärt, gleichzeitig tuen sich auch wieder unzählige weitere auf. Nicht nur die Spannung wird dadurch immer weiter aufgebaut, auch der Neugier wird immer mehr Futter vorgeworfen. Die Autorin weiß ganz genau, wie viel Wahrheit sie schon aufdecken kann und wo sie sich zurückhalten muss.

Interessant ist, wie Will feststellt, dass die eigenartigen „Wahnvorstellungen“ seine Vaters doch nicht so „irre“ sind, wie es ihm bisher erschien. Trotz allem bleibt er aber skeptisch gegen über der gesamten Situation, während Maggy absolut in der „Märchenwelt“ aufgeht. Joe hingegen ist hier der absolute Pessimist und kann der ganzen Situation einfach nichts abgewinnen. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass er nicht versteht, wieso Will und seine Schwester Maggy vom Lebkuchenhaus essen können, während für ihn jeder Bissen nach Pappe schmeckt.

Die Verbindung der Märchen der Grüder Grimm mit dem Klassiker „Dracula“ von Bram Stoker find ich interessant und wirft eine überraschende Wendung ein. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Erzählungen weiter miteinander verknüpfen. Überrascht war ich ebenfalls, als die Autorin sogar eine reale Person, die „Hexe“ Maria Harms, aus der historischen Geschichte Deutschlands einbindet. Damit beweißt Maya Shepherd, wie phantasiereich ihr Schreibergeist ist und ich bin sehr neugierig, inwieweit Maria Harms für den gesamten Plot noch von Bedeutung sein wird.

Eine große Frage stellt sich mir und ich hoffe diese bald beantwortet zu bekommen. Kennen sich Will und Schneewittchen bereits aus einer anderen Zeit und Welt? Ich hoffe nur, dass diese Märchenadaption nicht ins Futuristische übergeht. Bin einfach nicht so der Fan von Science-Fiction.

Die Idee des Traumwandelns fnde ich super interessant. Hoffentlich behält man in den kommenden Bänden den Überblick zwischen Traum und der vergangenen und gegenwärtigen Realität.

Fazit:
Ein sehr stimmiges Buch, welches neugierig auf die Fortsetzung macht, denn die offenen Fragen sollen doch möglichst beantwortet werden.

Bewertung vom 07.08.2019
Der Hundeflüsterer / David Stein Bd.1
Schiller, B. C.

Der Hundeflüsterer / David Stein Bd.1


schlecht

Kurzmeinung:
Eine an sich starke Geschichte mit schlechter, ja leider sehr schwacher, Umsetzung. Ich war kurz davor das Buch mittendrin abzubrechen.

Cover:
Das Cover, mit dem einsamen Mann am Steinpier, alles in einem gehauchten Blau gehalten, inklsusive dem Klappentext haben mich dazu gebracht, dass ich mich bei NetGalleyDE für dieses Buch beworben habe. Das Düstere im Bild hat mich sofort angesprochen und wirkte passend.
Zu Beginn des Buches war ich voll dabei. Es gab eine kurze erklärende Einleitung in die Vergangenheit, aufgrund derer man den Gefühlszustand des Protagonisten David Stein verinnerlicht. Und ich konnte all seine Gefühle und Verlustängste daraufhin auch absolut nachvollziehen.

Rezension:
Als sich die Szene der Erzählung Richtung Berlin, weg von David Stein und zu seinen ehemaligen Geheimdienstverbindungen, wendet, konnte ich auch ein wenig schmunzeln. Da fand ich doch tatsächlich ein wenig Humor, im Sinne von Sarkasmus, auf Seiten des Militärs. Im weiteren Verlauf fing es aber an ein wenig unangenehm für mich zu werden, da ich immer wieder über den Namen „Gurbanguly“ gestolpert bin. Klar, wollten das Autorenteam hier einen Namen nehmen, der aus dieser Region kommt, auch wenn alles der Fiction entspricht. Aber ein wenig leichter hätte man es doch machen können. Schön und gut, im Laufe des Buches habe ich den Namen beim Lesen für mich nur noch mit „G“ abgekürzt.

Irritiert hat mich auch das Verhalten der neuen Freundin des Protagonisten. Wieso müssen Frauen immer so clichée-haft dargestellt werden, dass sie bei allem und nichts sofort „loskreischen“ müssen. Die Reaktion an dieser Stelle fand ich etwas überzogen, zumal dieser Charakter Skandinavierin ist, und die doch bekannt dafür sind, in sich zu ruhen. Doch leider sollte sich solch ein Verhalten bei einer anderen Protagonistin im Laufe des Buches wiederholen. Was auch an dieser Stelle absolut unangebracht war.

So interessant das Buch auch begonnen hat, es hat nicht weiter an Spannung gewonnen. Im Gegenteil, zur Mitte hin kam gähnende Langeweile auf, dass ich mich wirklich überwinden musste, das Buch nicht abzubrechen. Was in an sich schade finden. Des der Plot hat Potenzial, doch die ständigen Wi(e)derholungen haben irgendwann nur noch gewaltig genervt. Viele der Dialoge wirken gezwungen und teilweise sinnfrei.

Für mein Empfinden wurde zuviel Wert auf Nebensächlichkeiten gelegt, dadurch wirkten die dann doch wichtigen Abschnitte (entschuldigt meine Ausdrucksweise) hingerotzt!

Nachdem ich mit dann doch entschieden hatte, das Buch weiter zu lesen und auch zu beenden, wurde die gähnende Langeweile (ja, ich muss das jetzt auch mal wiederholen) abgelöst von einer knallharten Schießerei und Verfolgungsjagd, die weder Sinn noch Verstand hatte. Ich fühlte mich dabei von den Worten regelrecht durch das Geschehen gehetzt und die Details wurden unübersichtlich. Man konnte sich das gar nicht so schnell vorstellen, wie es einen durch die Geschichte gejagt hat.

Für mich wurde auch nicht wirklich der Titel des Buches ersichtlich. Klar, die Geheimdienstoperation wurde ebenfalls so benannt, doch wirklich von der Arbeit Stein’s als „Hundeflüsterer“ war nicht viel zu lesen. Davon hätte ich mir mehr gewünscht.

Als ich mich dem Ende des Buches näherte, zwischen der Verfolgungsjagd, einschließlich des Schusswaffengebrauchs, und dem Ende war wieder einmal Flaute, ging dann alles sehr schnell. Es wirkte ein wenig, als ob die Handlung nun schnell zum Abschluss kommen muss. Die Handlungen und Dialoge waren dadurch nicht sehr flüssig.

Fazit:
Ein weiterer Teil von David Stein wird wohl nicht auf meinem Wunschzettel, geschweige denn auf meinem SuB, landen. Dafür war der erste Teil einfach nicht „rasant“ genug, wie versprochen. Irgendwie trauere ich meiner Zeit hinterher, die ich verschwendet habe, dieses Buch zu lesen. Schade, wirklich schade.

Bewertung vom 14.07.2019
Die Grimm-Chroniken. Band 01. Die Apfelprinzession
Shepherd, Maya

Die Grimm-Chroniken. Band 01. Die Apfelprinzession


sehr gut

Maya Shepherd's flüssiger und leichter Schreibstil verbindet fast spielerisch die Realität mit den Märchen der Gebrüder Grimm. Ein 146 Seiten kurzes Buch könnte schnell als Kurzgeschichte abgetan werden, würde ein gemeiner "Cliffhanger" und das Schlusswort der Autorin keine Fortsetzung ankündigen.

Cover:

Dieses Cover ist sehr gelungen und spricht sofort den Sinn des Sehens an.

Das weiße Kleid wirk leicht, wie eine Feder, die im Wind dahin getrieben wird.

Die verschnörkelten Verzierungen des Spiegels, welcher hier durchsichtig dargestellt ist, sind ein absoluter Hingucker. Auch die leichten Erhebungen der Blätter, im oberen Teil, und die Buchstaben des Titels, im unteren Bereich des Covers, geben dem Tastsinn etwas Futter.

Einfach gelungen und sehr passend zum Inhalt des Buches


Rezension:

Primär handelt dieser erste Teil der "Grimm-Chroniken" von einem Jungen namens Will und seinen Freunden, den Geschwistern Maggy und Joe. Alle drei wuchsen in einem Kinderheim auf, wo sie sich auch kennengelernt haben.

Im Fortlauf des Storyplots wird Will vor eine Wahl gestellt, die sein Leben grundlegend ändern könnte, doch es ist absolut klar, ganz gleich, wie er sich auch entscheidet, die Geschwister sind dabei.

Will's Vater, der am Rande erwähnt wird, lebt in einer Psychiatrie, wo er jeden Freitag von Will eher widerwillig besucht wird. Ich habe so ein Gefühl, dass sein Charakter noch sehr wichtig wird, für die Entwicklung der gesamten Geschichte.

Man wird immer mal wieder zwischen Will's Gegenwart und den Erlebnissen der Apfelprinzessin hin- und hergeworfen. Doch der leichte Schreibstil macht es möglich schnell in die gesamte Geschichte einzusteigen, auch wenn der rote Faden von Vergangenheit und Gegenwart noch nicht miteinander verwebt wurde und man noch ein wenig durcheinander ist am Ende des Buches.

Alle bisher vorgestellten Charaktere sind auf ihre ganz besondere Art und Weise sofort sympathisch und man fragt sich unweigerlich, wie sie sich in den kommenden Bänden der "Grimm-Chroniken" weiterentwickeln. Denn ich habe so dieses Gefühl das dieser erste Band nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisberges ist.

Maya Shepherd hat eine Welt erschaffen, die meine Ansicht von den Märchen, mit denen ich aufgewachsen, total auf den Kopf stellt.


Fazit:

Ich möchte sofort tiefer in die Geschichte eintauchen.

Bewertung vom 15.11.2018
Ignite Me
Mafi, Tahereh

Ignite Me


sehr gut

With Omega Point destroyed, Juliette doesn’t know if the rebels, her friends, or even Adam are alive. But that won’t keep her from trying to take down The Reestablishment once and for all. Now she must rely on Warner, the handsome commander of Sector 45. The one person she never thought she could trust. The same person who saved her life. He promises to help Juliette master her powers and save their dying world . . . but that’s not all he wants with her.

It’s been a pleasure once more to dive into the world of Juliette and her companions to save the world, to free them from The Reestablishment. Tahereh Mafi’s words are as strong and deep as always. It was fun to read this book, but I have to criticize that it just took me too long to get to the battle. I understand that she wanted the relationship between Juliette and Adame as well as Juliette and Warner to be cleared. And these scenes were important for Juliette’s success in the end. But it all took too long and the battle part was WAY TOO short. Unfortunately!

It was an interesting story how the survivors of „Omega Point“ came together again and dared to take the fight in their hands and that Castle was so willingly giving up leadership to Juliette.

This trilogy into an apocalyptic world, I hope we’ll never see, was interesting and horrifying at the same time. But it’s good to know that there will always be a bunch of people fighting for justice and freedom.

Bewertung vom 11.11.2018
Fuck you very much
Truhen, Aidan

Fuck you very much


sehr gut

Wie abgefuckt ist denn bitte dieses Buch? Und das meine ich nicht mal negativ.

Aiden Truhen hat es echt geschafft mich mit seinem ganz speziellen Schreibstil sehr sehr schnell in den Bann des Buches zu ziehen.

Ob all die Methoden wirklich möglich sind, die der Protagonist Jack an den Tag legt, um dem Gespann der besten Auftragskiller zu entkommen, ist fraglich. Aber in jedem Fall einfallsreich und das eine oder andere Lächeln hüpfte mir da schon mal übers Gesicht, wenn einer von denen das Zeitliche gesegnet hatte.

Wer nichts gegen angefuckte Sprache hat, die auch mal böse unter die Gürtellinie geht und dabei noch Lust auf einen spannenden Thriller hat, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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