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Bewertungen
Insgesamt 920 BewertungenBewertung vom 19.05.2025 | ||
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Das Leuchten zwischen den Zeilen Lillian Rhymes, genannt Lilly, ist ein gefeierter Star in Hollywood. Ihre Mutter hat sie aber nun in einem kleinen Bücherhotel im bayrischen Wald eingebucht. Hier wo sie keiner kennt, soll sie den Medien entkommen und für den neu geplanten Film Kräfte sammeln. Dich für Lilly, die zwar zweisprachig aufgewachsen ist, ist der Einzug in das kleine Hotel ein Kulturschock. Denn außer Drehbüchern hat sie bisher keine richtigen Bücher gelesen. nichts gelesen. Der Inhaber, Arthur Heider, ist ein Büchernarr und in seinem Outfit mit karierten Anzügen und Kneifer statt Brille, eher den 60ern entsprungen. Aber eines kann man sagen, all seine bücherliebenden Stammgäste werden sehr individuell betreut und ihre Lesewünsche bereits vor der Anreise zusammengestellt, denn deren Vorlieben sind ihm bestens bekannt. |
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Bewertung vom 14.05.2025 | ||
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Aschesommer / Gruppe 4 ermittelt Bd.2 Gruppe 4 wird die neu gegründete Sondereinheit zur Aufklärung von Straftaten mit Serienmuster genannt. Diesmal haben die Ermittler um Mila Weiss und Jakob Krogh einen besonders skurrilen Fall - zwei erfrorene Leichen in einem Kühlraum unter einer Scheune. Gefunden wurden die beiden nur so schnell, weil in der Zeitung eine Todesanzeige für Daniel Wissmer erschien. Todesdatum der Vortag. Doch das sollen nicht die einzigen Morde bleiben. Für das Team beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. |
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Bewertung vom 14.05.2025 | ||
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Julia Matthiesen lebt in Hamburg. Ihr kleiner Schmuckladen, in dem sie selbst gefertigten Schmuck anbietet, läuft mehr schlecht als recht. Doch jetzt ist ihr heißgeliebter Opa Gianni Conti gestorben und hat ihr einen Zettel mit Stichworten und Anweisungen hinterlassen, die für sie keinen rechten Sinn ergeben. Aber vielleicht bringt eine Reise zu den Wurzeln ihres Großvaters, eine Reise in die Toskana, mehr Licht in seine Vergangenheit, über die er nie geredet hat, und in diese Notizen auf dem Zettel. Auch wenn ihr nonno, so nennt sie ihn liebevoll, seit mehr als 50 Jahren fest in Hamburg verwurzelt ist, so ist er doch erst in den letzten Kriegsjahren hier angekommen und hat nie über sein früheres Leben in Italien berichtet. |
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Bewertung vom 06.05.2025 | ||
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Dieses Buch ist weniger eine Familiengeschichte als vielmehr eine Beschreibung der Geschichte eines ehemaligen Teils Deutschlands – Ostpreußen. Dabei beweist der Autor, dass er sich nicht nur mit der Heimat seiner Oma Else und deren Flucht bei Einmarsch der russischen Armee in Ostpreußen befasst hat. Nein, der Leser erhält auch viele Informationen über den geschichtlichen Wandel Ostpreußens, der durch Ritterorden seinen Anfang nahm und in dem auch die Hohenzollern eine entscheidende Rolle eingenommen haben. Gleichzeitig gibt Jochen Buchsteiner auch Einblicke in bekannte Dichter, Denker und Kritiker aus der damaligen Zeit. |
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Bewertung vom 06.05.2025 | ||
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Die Familien auf Gut Falkenbach kommen nicht zur Ruhe. Zwei ihrer Kinder, Gustav und Leopold, sind an der Front und haben lange nichts von sich hören lassen. Es ist mir unter die Haut gegangen, wie traumatisch für Gustav der Einsatz an der Front ist. Er, der empathische Arzt, muss Soldaten mit wenig Überlebenschancen aussortieren und sie damit dem sicheren Tod ausliefern. |
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Bewertung vom 03.05.2025 | ||
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Die Lektorin - Ich schreibe dein Ende! Lilli Ziegler ist geschieden, arbeitet als Lektorin in einem Verlag und lebt mit ihrer 18jährigen Tochter in einem Haus, das ihr und ihrem Exmann Daniel gehört. So weit ist sie mit ihrem Leben zufrieden. Bis sie dann Kapitel aus einem Drehbuchskript erhält. Aber nicht per Post. Nein, der Täter dringt unbemerkt in ihre Wohnung ein ohne Spuren zu hinterlassen. In den Texten sind sehr intime Details von ihr und ihren Kindern eingearbeitet, Dinge die zwar wahr sind, aber niemals an die Öffentlichkeit kommen sollten. Während Lilli sich mit den ersten beiden Kapiteln an die Polizei wendet, einmal weil sie sich in ihrem Haus nicht mehr sicher fühlt und auch Drohungen in den Texten enthalten sind, beschließt sie beim dritten Kapitel den Texter selbst zu entlarven. |
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Bewertung vom 15.04.2025 | ||
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Riot Girl / Obalski ermittelt Bd.1 Ermittlerin Obalski ist Quereinsteigerin. Nach dem Gender-Studium wurde sie beim BKA zur Forensikerin und Kriminologin ausgebildet. Was sie aber im Besonderen auszeichnet ist, dass sie die Menschen lesen kann. Das hat die Autorin gleich am Anfang des Buches sehr gut vermittelt. Wie Obalski anhand von Falten am Körper auf Schlafgewohnheiten und bei Füsse trippeln auf Bluthochdruck schließt, hat mich schon beeindruckt. Auf der anderen Seite wurde Obalski aber als selbstzweifelnd dargestellt als sie ihren Job als VE (Verdeckte Ermittlerin) beim Jugendamt antritt. Ja es war ihr erster Job als VE, aber es passte irgendwie nicht zu ihrem Auftritt gegenüber ihren Kollegen bei der Polizei. |
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Bewertung vom 15.04.2025 | ||
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Die Familie Brooke trifft sich auf dem riesigen Anwesen von Philip Brook anlässlich seiner Beerdigung. Das Anwesen der Brookes befindet sich seit 240 Jahren in Familienbesitz. Es wurde gegründet von Oliver Brook. Zu Lebzeiten war der Umgang mit dem Philip kein leichtes Unterfangen. Seine Ehefrau Grace, mit der er drei Kinder hat, musste jahrelang ohne ihn zurechtkommen, während er bei seiner Geliebten in New York war. Grace nimmt es klaglos hin, auch wenn sie mit ihrem Leben nicht zufrieden ist und sich in Philips riesigen Haus nie richtig zu Hause gefühlt hat. |
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Bewertung vom 15.04.2025 | ||
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Jedes Jahr kommen die Mi’kmags mit ihren 5 Kindern nach Maine, wo sie als Saisonarbeiter Blaubeeren pflücken. Ein harter Job, bei dem auch bereits die Kinder mithelfen müssen. Sie führen ein bescheidenes Leben, aber eines zeichnet sie aus: der Zusammenhalt der Familie und die Liebe zueinander. |
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Bewertung vom 13.04.2025 | ||
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Hauptfigur dieses Romans ist Lydia Groß, die als Jugendliche mit ihrer Familie nach der Vertreibung aus der Ukraine als Zwangsarbeiterin nach Sibirien verbannt wurde. Es war für mich erschütternd, was den Menschen dort angetan und zugemutet wurde. Nicht nur die harte Arbeit bei nur 300 Kcal und einem Arbeitstag von mindestens 12 Stunden am Tag, auch die unwirtlichen, beengten Unterkünfte, die eisigen Temperaturen, waren für mich kaum vorstellbar. Um so mehr habe ich Mutter Marianna dafür bewundert, wieviel Kraft sie aus ihrem Glauben gezogen hat, wieviel Liebe sie ihren Kindern entgegengebracht hat und trotz der so widrigen Umstände versucht hat ihnen ein Heim zu schaffen. Die Familie hatte ein Mantra: zusammenbleiben um jeden Preis! Dieses Mantra hat Lydia als Vater und Mutter nicht mehr dafür einstehen konnten, beharrlich fortgesetzt. Ich habe es als riesige Stärke dieser so mutigen, liebevollen und zupackenden Frau empfunden. Was die Familie Groß/Judt alles durchmachen musste, sollte jeder selbst nachlesen. Ich möchte hier nicht spoilern. Auf jeden Fall hat mich ihr (Leidens-) Weg oft sehr traurig gestimmt und auf der anderen Seite ihr ungebrochener Lebenswille beeindruckt. |
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