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Benutzername: oztrail


Bewertungen

Insgesamt 50 Bewertungen
Bewertung vom 21.07.2018
Der letzte Liebesbrief
Vellguth, J.

Der letzte Liebesbrief


ausgezeichnet

..oder der Schmetterling zeigt den Weg.
Das Cover finde ich sehr schön und war für mich schon ein Grund um in die Leseprobe einzusteigen. Mit dem Schmetterling beginnt die Reise.
Zum Inhalt:
Nell findet bei ihrem Umzug einen versteckten Liebesbrief und macht sich gleich auf die Reise um die weiteren Briefe zu finden. Und um zu erfahren, wer der Verfasser ist. Auf dieser Reise begegnet Nell, Sam einem Mode-Fotografen, der seine Muse verloren hat. Kann Nell mit Hilfe von Sam, die Reise der Brief fortsetzen und finden beide des Rätsels Lösung?

Mein Fazit:
Das war mein erster Roman der Autorin J. Vellguth. Der Roman war von Anfang an spannend. Die Schatzsuche, die sich dann als Reise in die Vergangenheit entpuppte. Gleichzeitig aber auch eine Reise in die Zukunft wird. Zwei Geschichten in einer verpackt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Flüssig geschrieben und unterhaltsam. Ein modernes Märchen für nette Lesestunden zwischendurch.

Bewertung vom 21.07.2018
Fake
Rayburn, James

Fake


gut

Nichts ist so wie es scheint.
Das in Brautönen gehaltene Cover lässt schon von Anfang an alles Düster erscheinen und es ist nichts so wie es scheint.

Zum Inhalt:
Ein Drohnenangriff in Syrien wird zum Desaster für die Friedensverhandlungen im Nahen Osten. Um diesen Umstand nicht wahr werden zu lassen, wird CIA-Agent Pete Town aus der Versenkung geholt um der Welt eine Scharade vorzuspielen. Den unter den Opfern ist eine amerikanische Geisel des IS.
Catherine Finch. Diese soll solange am Leben erhalten werden, bis die Verhandlungen gut verlaufen sind. Ein Kampf der Mächte beginnt.

Mein Fazit:
Es ist mein zweites Buch von James Rayburn. Das Cover und auch der Schreibstil sind ähnlich gestrickt. Cover beruhigend, Inhalt blutig, brutal und ist mit Sicherheit Nahe an der Realität. Denn die Geheimdienste im Westen wie im Osten, agieren sicher mit einer Brutalität schlecht hin.
Dem Autor gelingt es die Geschichte so zu verpacken, dass einen die Neugier packt und man doch wissen will, wie es weiter geht. Da wird die Brutalität irgendwie zur Nebensache.
Der Titel des Thrillers ist „Fake“ aber irgendwie hat der Leser das Gefühl, es doch auch etwas Wahrheit in der Geschichte. Denn wenn man das politische Zeitgeschehen verfolgt, findet man sich auch mitten in einem Thriller wieder.
Es war ein blutiges Lesevergnügen mit einem sehr unerwarteten Ausgang, der nicht vorhersehbar ist.

Bewertung vom 17.06.2018
Niemandsblut
Böhm, Jörg

Niemandsblut


ausgezeichnet

Die Vergangenheit holt jeden ein.
Cover:
Wie schon bei jedem Buch von Jörg Böhm, die Gestaltung des Covers ist schon ein Grund das Buch zu kaufen und als Blickfang ins Regal zustellen. Der erste Eindruck war, hier fließt Lava, aber dann doch nö es ist Blut. Also aufgepasst wenn man auch Kreuzfahrt geht, es kann blutig enden.

Zum Inhalt:
Der Prolog erzählt schon zu Beginn einen Mordfall und die Entführung eines kleinen Mädchens. Doch wird das Mädchen wirklich entführt oder nur in Sicherheit gebracht. Ein Mordfall in der Zeit als es die DDR noch gab. Noch nicht aufgeklärt oder besser gesagt, vertuscht.
Kunstraub im großen Stil, in der Vergangenheit aber auch in der Gegenwart. Die Akrobaten die auf dem Kreuzfahrtschiff angeheuert haben müssen einen Kunstdiebstahl durchführen. Wer ist der Drahtzieher, den es war für die Akrobaten nicht der letzte Auftrag.
Francesca Baldini ist Polizeioberkommissarin in Florenz, die im Moment sehr frustriert ist, der Geliebte hat sie abserviert, sie ist ein Niemandskind und dann muss sie ab jetzt einen schwierigen Fall von Kunstraub aufklären. Bei ihren Ermittlungen stößt sie immer mehr in ein Wespennest von Raub, Mord, Verrat. Gelingt es Francesca Licht ins Dunkel zu bringen?

Mein Fazit:
Ich muss zuerst erwähnen ich bin ein Fan von Jörg Böhm.
Der zweite Band aus der Reihe „Aida-Krimis“ ist weitaus spannender als der erste Band, Moffenkind. Es gibt zwar einige Stellen, die etwas zu detailliert sind, aber das ist der Schreibstil von Jörg Böhm. Eins ist aber auch klar, die zwei Bände kommen nicht an die „Emma-Hansen – Serie“ ran.
Jörg hat aber, wie in jedem seiner Bücher, super recherchiert und sich Expertenmeinungen geholt, damit die Geschichte rund abgeschlossen werden kann. Die Hauptdarsteller könnten deine Nachbarn sein. Menschen mit Ecken und Kanten, die man sympathisch findet oder auch nicht.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und die volle Punktzahl

Bewertung vom 17.06.2018
Das Grab unter Zedern / Leon Ritter Bd.4
Eyssen, Remy

Das Grab unter Zedern / Leon Ritter Bd.4


ausgezeichnet

Mord in der Idylle
Das Cover im Stile der der Provence, wie die anderen drei Bände auch. Leicht erkennbar die Krimiserie von Remy Eyssen um den Gerichtsmediziner Dr. Ritter.

Zum Inhalt:
Leon Ritter ist wieder einem dramatischen Verbrechen auf der Spur. Ein alter Fall wird oder muss neu aufgerollt werden. Es geht um Kindesentführung. Das Opfer wurde nie gefunden. Der vermeintliche Täter, der eigene Vater wurde freigesprochen. Der Ort Le Lavandou ist im Aufruhr, die Bevölkerung will dem Täter an den Kragen.
Gleichzeitig wird ein Toter am Strand gefunden. Er ist nicht nur einfach ertrunken. Der Tote wurde erschlagen. Das passt dem Polizeichef natürlich gar nicht, aber die Beweise sind eindeutig.
Leon Ritter hat sich im vierten Fall auch mit einem neuen Kollegen herumzuschlagen, der schon zu Beginn mehr als inkompetent und auch sehr undurchschaubar ist. Will man Dr. Ritter loswerden, weil dieser zu genau ist und sich in die Fälle einmischt. Es hat so denn Anschein.


Mein Fazit:

Remy Eyssens 4. Fall mit Leon Ritter als Hauptfigur ist ein spannender Krimi, der einem schon Gänsehaut verursacht. Geht es doch um Kindesentführung. Und manches liegt schon sehr lange zurück.
Der Autor hat in diesem Krimi wirklich die Register gezogen. Der Prolog beginnt mit Mord und Selbstmord und ein kleiner Junge muss alles mit ansehen und wird auch schwerverletzt. Hier will der Leser schon mal wissen, überlebt der Junge?
Neben dem privaten Schauplatz von Leon Ritter kommt auch noch der berufliche hinzu. Remy Eyssen verbindet die Schauplätze auf angenehme Weise. Nichts ist zu langatmig. Und alles flüssig geschrieben. Als Leser kann man sich hier auch die Personen bildlich vorstellen und nimmt am Geschehen in der Provence teil.
Auch wenn man die ersten drei Bände nicht gelesen hat, kommt man in die Geschichte von Leon Ritter gut rein, da in kurzen Nebensätzen, der Werdegang erklärt wird. Der Krimi an sich, ist eine abgeschlossene Geschichte.

Ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen und vergebe die volle Punktzahl.

Bewertung vom 01.05.2018
Totengrab (eBook, ePUB)
Nixon, Keith

Totengrab (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Spannender erster Fall für Solomon Gray

Was mich an diesem Thriller angezogen hat war erstens das Cover und die Inhaltsangabe. Das Cover erinnert an den schweren Schicksalsschlag von Solomon Gray, das spurlose Verschwinden seines Sohnes vor zehn Jahren. Er wurde bis dato nicht gefunden.
Solomon Gray wird zu einer Ermittlung gerufen, war es Selbstmord oder doch Mord. Der 16 jährige Nick Buckingham stürzt etliche Stockwerke in die Tiefe. Seine Schreie begleiten ihn. Am Tatort wird ein Abschiedsbrief gefunden und das Mobiltelefon des Jungen. Es sind nur zwei Nummern drauf, eine von einem Wegwerfmobiltelefon und das von Detective Solomon Gray. Für Gray beginnt nun nicht nur der Lauf gegen die Zeit, den eventuellen Mörder des Jungen zu finden, sondern auch der Spießrutenlauf um sein eigenes Dasein. Was hat seine Nummer bei dem Jungen zu suchen? Was hat das zu bedeuten? Eine schier aussichtslose Ermittlung beginnt.

Mein Fazit:
Keith Nixon hat hier einen spannenden Thriller abgeliefert. Er zeigt die Stärken und die Schwächen des englischen Ermittlers auf, aber auch das katastrophale Privatleben von Solomon Gray. Der alles verloren hat. Sein Haus und seinen Job hat er noch, aber wie lange noch? Mit dieser Ermittlung muss sich der Detective seinen Alpträumen stellen. Was schier unmöglich ist.

Ein sehr rasant geschriebener Thriller, der meine Erwartungen erfüllt hat. Freue mich auf jeden Fall auf einen neuen Fall mit Solomon Gray und bin neugierig, ob sein Sohn jemals gefunden wird.

Ich kann daher eine klare Leseempfehlung aussprechen.

Bewertung vom 01.05.2018
Schweigegelübde / Emma Vaughan Bd.2
Bierach, Barbara

Schweigegelübde / Emma Vaughan Bd.2


ausgezeichnet

Die Vergangenheit ruht nicht.
Cover:
So wie der erste Krimi mit Emma Vaughan, ein typisches Bild von Irland. Wie man es sich klischeehaft vorstellt. Die Einstimmung ist gegeben.

Kurz zum Inhalt:
Emma Vaughan wird vom Chefarzt der Klinik gebeten, unerklärliche Todesfälle unter die Lupe zu nehmen. Denn diese Patienten wären sehr wohl noch in der Lage nach eine Behandlung weiterzuleben. Emma erklärt sich bereit das mit ihrem Team, der Mordkommission in Sligo zu untersuchen. Dabei kommt immer wieder die Vergangenheit, von Emma und auch der nicht aufgeklärte erste Mordfall zum Vorschein.
Auch die Verhaftung ihres Exmannes und seine Mitgliedschaft in der IRA machen Emma doch zu schaffen. Mit Hilfe ihrer Freundin, gelingt es ihr einen guten Anwalt aufzutreiben, der die Verteidigung ihres Exmannes übernimmt. Damit der Vater ihres Sohnes nicht im Gefängnis verschwindet. Emma hat in der zweiten Geschichte einiges vor sich. Nicht nur beruflich und privat, sondern auch ihren übermäßigen Konsum von Schmerzmedikamenten muss sie in den Griff bekommen. Wird das gelingen?

Fazit:
Barbara Bierach ist ein guter zweiter Kriminalfall mit der Ermittlerin Emma Vaughan gelungen. Auch wenn manches vorhersehbar war, hat die Autorin es geschafft, eine Spannung aufzubauen. Der Grat zwischen der Privatperson Emma und der Kommissarin Vaughan ist sehr schmal, aber es gab keine dramatischen Abstürze. Die Vergangenheitsbewältigung von Emma ist immer wieder Thema, die sich denke ich auch noch weiter durch die Emma Vaughan-Serie ziehen wird. Denn hier ist nichts abgeschlossen. Auch die Geschichte um ihren Ex-Mann wird sich noch weiter entwickeln. Und da ist hier die Frage nach ihrem Privatleben, wird das etwas farbiger und kriegt Emma ihre Sucht in den Griff? Fragen die auftauchen und die der Leser gerne beantwortet hätte. Also lässt die ganze Angelegenheit nur einen Schluss zu, es muss mit Emma weitergehen. Ich für mich hoffe es doch.

Ich kann daher eine klare Leseempfehlung aussprechen und freue mich auf eine neue Story von Emma Vaughan.

Bewertung vom 01.05.2018
Frau Einstein
Benedict, Marie

Frau Einstein


ausgezeichnet

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine noch erfolgreichere Frau,

Das Cover beschreibt den Inhalt des Buches. Die Frage, kann es Mileva Maric´ sein? Die Frau über die geschrieben wird. Die Gestaltung gefällt mir, hat nichts aufregendes aber doch etwas Anziehendes.

Zum Inhalt:

Mileva Maric` hat, dank der Hartnäckigkeit ihres Vaters, einen Studienplatz für Physik und Mathematik an der Universität in Zürich erhalten. Dort lernt Mileva, Albert Einstein kennen. Die junge Frau ist anfangs sehr zurückgezogen, auch ihren Mitbewohnerinnen gegenüber und taut erst mit der Zeit auf. Die Entwicklung die Mileva durchmacht, kann man sich heute in der westlichen Welt gar nicht vorstellen, aber sie meistert ihr Leben. Mit allen Höhen und Tiefen. Und der berühmte Einstein kann im Nachhinein froh sein, dass er diese hochintelligente Frau kennengelernt hat.

Mein Fazit:

Der Autorin Marie Benedict ist ein sehr toller Roman gelungen. Ich habe mich selten so gut in einem Buch aufgehoben gefühlt. Auch wenn es größtenteils Fiktion ist, um die Geschichte von Mileva und Albert, ist doch auch hier immer ein kleiner Funken Wahrheit dabei.
Es musste eine sehr große Aufgabe gewesen sein, alle Werke über die zwei Protagonisten zusammenzusuchen und durchzuarbeiten. Hier eine Geschichte zu bringen, die keine Biografie ist, sondern ein interessanter Roman, der mit keinem Male langweilig war. Für mich auch ein Pluspunkt, dass keine übertriebene Verlängerung der Geschichte erfolgt ist. In der Kürze liegt die Würze. Hut ab. Auch ein Lob an die Übersetzerin Mareike Heimburger.

Es gibt zwar ein paar Rechtschreibfehler, aber die überliest man. Also nicht so dramatisch.

Ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen und vergabe auch die volle Punktzahl.

Bewertung vom 01.05.2018
Der Mann, der nicht mitspielt / Hardy Engel Bd.1
Weigold, Christof

Der Mann, der nicht mitspielt / Hardy Engel Bd.1


gut

Tatort Hollywood – hätte spannender sein können,

Was mir sofort ins Auge sprang, ist das Cover. Schwarzweiß mit Goldlettern, sehr auffällig. Der Einband verspricht einiges.

Zum Inhalt:
Mordfall Hollywood in den 1920 Jahren. Ein deutscher Schauspieler, verdingt seinen Lebensunterhalt als Privatdetektiv und versucht die Hintergründe des Mordes aufzuklären. Ein sehr schwieriges Unterfangen. Hardy Engel gerät zwischen die Fronten der Filmstudios, kann er den Tathergang beweisen?


Mein Fazit:
Die Leserprobe hat mich an diesem Buch fasziniert. Ich wollte es unbedingt lesen. Erwartete mir Spannung bis zur letzten Silbe. Schade, war wohl nix. Die ersten Seiten gingen noch, hier war es so wie ich es mir vorgestellt hatte. Spannend, verrucht, so wie man sich das alte Hollywood vorstellt und dann ist es irgendwann passiert, dass die Spannung raus war. Stellenweise so langweilig, dass ich nur mehr quergelesen habe.
Es war eine Quälerei mich durch die Seiten zu wühlen. Ich hatte das Gefühl, dass viel geschrieben wurde um die Seitenzahl zu erreichen. Schade.

Ich kann daher nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen. In meinem Bücherregal ist der Einband auf jeden Fall einer der Hingucker, deswegen gibt’s fürs Cover einen Extrapunkt.

Bewertung vom 21.11.2017
Der Vater, der vom Himmel fiel
Henderson, J. Paul

Der Vater, der vom Himmel fiel


ausgezeichnet

Very british - Kurzurlaub vom Tod.
Das Cover ist typisch Diogenes Verlag, also mit Verlagswiedererkennung. Die Inhaltsangabe und der Buchtitel lassen einen den Roman in die Hand nehmen und Neugier erwecken. Obwohl im Klappentext ein Fehler vorhanden ist. Frank ist nicht der Sohn von Lyle Bowmann.

Zum Inhalt:
Lyle Bowman trinkt statt seines Antibiotikums, wegen seines nächsten Zahnarztbesuches-, das Glas mit Terpentin leer. Er war danach wie auf Speed, als er sein Lieblingsnaschwerk, den Double Decker holen will. Beim Überqueren der Straße wird er von einem Bus angefahren und stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus. Sein letzten Worte: Double Decker. Ein junge Mann antwortet, nein kein Double Decker es war ein normaler Bus.
Lyles Beerdigung ist schon eine sehr skurrile Angelegenheit. Der Reverend weiß nicht was er noch alles sagen soll und Lyles Enkelin tanzt und singt in der Kirche einen Britney Spears Song. Wahrlich ein kurioses Begräbnis.
Dann taucht auch endlich Lyles ältester Sohn Greg auf. Greg ist nach sieben Jahren, das erste Mal wieder in der Heimat. Nach einem Streit mit Billy seinem Bruder.
Es beginnt eine Geschichte mit einer Aussöhnung zwischen den beiden Brüdern. Die Enthüllung vieler Geheimnisse die durch Lyle an seinen ältesten Sohn Greg weitergegeben werden. Lyle hat vom Himmel Heimaturlaub erhalten. Für 20 Tage. Ist aber nur für Greg sichtbar. Die Familiengeschichte wird aufgerollt, von den verstorbenen Großeltern bis hin zur Gegenwart. Billys Fußpsychose und Greg Angst vor einer festen Bindung. Und natürlich Onkel Franks Cowboywelt.

Mein Fazit:
Dem Autor J. Paul Henderson ist hier eine Geschichte gelungen, die einen doch einigen Lachfalten mehr ins Gesicht treibt. Ich musste oft an die Geschichten von Monty Python denken. Ein sehr unterhaltsamer aber auch zum Nachdenken anregender Roman. Eine Familie entdeckt Geheimnisse und versucht vorhandene Probleme zu lösen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Keine Sätze die nur zu Füllung der Seiten dienen. Was mittlerweile ja schon selten vorkommt.

Für mich ist der Roman ein sehr gelungenes Werk. Ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen und vergebe hier die volle Punktzahl.

Bewertung vom 03.10.2017
Moon Chosen / Gefährten einer neuen Welt Bd.1
Cast, P. C.

Moon Chosen / Gefährten einer neuen Welt Bd.1


gut

Neue Welten nicht sehr harmonisch
Das Cover von Moon Chosen ist das was mir hier am besten gefällt. Die Erwartung an das Buch war daher sehr groß.
Zum Inhalt:
Mari, die Tochter der Mondfrau Leda vom Stamm der Erdwanderer wird in die Rolle der neuen Mondfrau hineingeworfen. Nach einem Überfall auf ihren Clan, stirbt Leda und Mari ist auf sich alleingestellt, aber nicht ganz. Sie bekommt Hilfe von Sora, die von Leda zum Lehrling ausgewählt wurde. Gemeinsam versuchen die beiden zu Überleben, den Rest des Volkes zu retten. Welche Gefahren noch auf die beiden zukommen wird sich noch zeigen.

Mein Fazit:
Ich war und bin froh, dass ich es geschafft habe, das Buch zu Ende zu lesen. Es war brutal und kann meiner Meinung nach kein Jungendbuch sein. Ja, in unserer Welt ist Brutalität schon an erster Stelle, aber es sollte nicht so drastisch und detailliert in einem Roman beschrieben werden. Ich frage mich ob es hier wirklich ein Jugendbuch sein soll.
Die Handlung ist einfach, Kampf der Stämme gegeneinander. Gut gibt es immer wieder. Die Handlungsstränge waren meiner Meinung zu langatmig und es bleiben auch sehr viele Fragen unbeantwortet. Da es hier wieder eine Serie geben wird, hoffe ich doch auf die Antworten in den nächsten Bänden.
Ich bin mir nicht sicher ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, mal sehen. Die erste Serie der Autorin kenne ich leider nicht, diese wird ja hoch gelobt, das heißt aber nicht, dass auch die zweite Reihe ein Erfolg wird.