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Benutzername: Erdbeertörtchen


Bewertungen

Bewertung vom 04.02.2015
1984
Orwell, George

1984


gut

Rezension zu „1984“ von George Orwell

Der fiktionale Roman „1984“ von George Orwell ist 1948 erschienen. Das Buch ist vom Verlag HEYNE und hat einen Umfang von 392 Seiten.

Es handelt von einem Mann namens Winston Smith, der für die Innere Partei arbeitet und somit den Großen Bruder unterstützt. Die Partei ist das Oberhaupt des Überwachungsstaates, indem sogar das Denken kontrolliert wird. Nach einiger Zeit lernt Winston das Parteimitglied Julia kennen. Er sieht in ihr eine Verbündete, da sie ebenfalls gegen die Partei ist. Die Beiden beginnen eine Affäre, obwohl dies zu den Straftaten zählt. O’Brien, welcher eine hohe Stellung in der Partei hat, gibt vor einer Untergrundorganisation gegen den Großen Bruder anzugehören, weshalb Julia und Winston sich im anschließen und ihm vertrauen. Am Ende des Buches stellt sich heraus, dass O’Brien der Gedankenpolizei angehört und die Beiden schon seit Jahren beobachtet. Julia und Winston werden gefangen genommen, gefoltert und manipuliert, bis ihr Wille gebrochen ist und sie ihre Liebe zum Großen Bruder entdecken.

Das Buch hat uns im Großen und Ganzen gut gefallen, jedoch sind einige Kritikpunkte zu nennen. Die Sprache ist an manchen Stellen schwer verständlich, also mit vielen Fremdwörtern, sodass vor allem Jugendliche Probleme beim Lesen haben. Da alles im Buch bis ins kleinste Detail beschrieben ist, wird es nach einiger Zeit langweilig und lästig. Dennoch regt das Buch zum Nachdenken an, vor allem der ständige Vergleich zwischen dem Buch und unserer heutigen Realität beschäftigt den Leser auch nach dem Lesen des Buches immer wieder, da auch in unserer Welt Gemeinsamkeiten mit dem Buch zu finden sind.

Empfehlen würde ich das Buch frühestens ab der 9. Klasse, da man erst ab diesem Alter reif genug ist, um die Handlung und Bedeutung des Buches zu verstehen.