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Benutzername: xinchen


Bewertungen

Insgesamt 42 Bewertungen
Bewertung vom 26.04.2021
Der Montagsmordclub / Die Mordclub-Serie Bd.1
Osman, Richard

Der Montagsmordclub / Die Mordclub-Serie Bd.1


ausgezeichnet

Bitte mehr davon
In einer luxuriösen Seniorenresidenz in der Pampa passiert selten etwas spannendes, sollte man meinen. Dieser Ansicht verweigern sich die vier rüstigen Rentner des Donnerstagsmordclubs vehement. Jeden Donnerstag versuchen sie gemeinsam alte Kriminalfälle zu lösen.

Meine Meinung:

Dieses Buch hält was es verspricht. Ein schwarzhumoriger Krimi, der mit feinem britischen Humor, speziellen Protagonisten und viel Charme besticht. Selten wurde ich so gut unterhalten wie von diesem Buch.
Der Schreibstil ist locker und leicht und besticht durch den scharfzüngigen Blick des Autors auf die Gesellschaft. Die wechselnden Perspektiven geben gute Einblicke in die einzelnen Personen und lassen die Geschichte durch ihre realistische Darstellung lebendig wirken.
Die Charaktere sind nicht die allgemein bekannten 08/15 Helden und Heldinnen, denen wir immer wieder begegnen. Nein, sie sind Senioren, die insbesondere durch ihr Alter und ihre Erfahrung vom Leben profitieren. Ihr Alter und ihre Weisheit geben ihnen Vorteile (auch gegenüber der Polizei), die sie clever für sich zu nutzen wissen. Jede Figur hat ihre eigene ganz spezielle Geschichte von der man am liebsten immer mehr erfahren würde. Besonders Elisabeths Geschichte würde mich wirklich sehr interessieren. ;)
Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert was denn letztendlich passiert ist und wurde von der ein oder anderen Wendung positiv überrascht. Die Spannung ließ meiner Meinung nach auch zum Ende hin nicht nach, es wurde eher noch spannender und aufregender. Und immer wieder habe ich mich gefragt, welchen genialen Schachzug der Donnerstagsmordclub nun schon wieder aus dem Hut zaubern würde.

Fazit:
Ein humorvoller britischer Krimi, der besonders durch seine menschlichen Charaktere besticht. Ich hoffe, noch auf viele Geschichten vom Donnerstagsmordclub!

Bewertung vom 29.03.2021
Die Verlorenen
Halls, Stacey

Die Verlorenen


ausgezeichnet

Berührend
Bess macht sich im 18. Jahrhundert allen Umständen zum Trotz auf die Suche nach ihrer Tochter, die sie vor Jahren im Waisenhaus abgegeben hatte.

Meine Meinung:

Das Cover ist wirklich sehr hübsch und ein kleiner Augenschmaus. Man kann immer wieder etwas neues entdecken, so länger man es anschaut. Auch passen die Gestaltung und Details ganz wunderbar zur Geschichte.
Stacey Halls hat wirklich ein ganz tollen Schreibstil, der einen sofort in die Geschichte gleiten lässt und dann gar nicht mehr loslässt. Sie schreibt fesselnd und flüssig und verzichtet auf all zu viele Umschreibungen was mir persönlich immer gut gefällt.
Die Geschichte wurde sehr spannend erzählt und ich wusste bis zum Schluss nicht genau wie es enden wird. Immer wieder gab es kleine Überraschungen, die mich zum weiterlesen verleitet haben.
Die Handlungen der einzelnen Personen fand ich meistens sehr schlüssig und nachvollziehbar. Generell mochte ich es, dass der Personenkreis auf eine überschaubare Menge begrenzt war. Dadurch habe ich mich schnell im Buch zurecht gefunden und eine enge Bindung zu den Personen aufgebaut. Die Charaktere waren wirklich vielschichtig und hatten alle ihre Ecken und Kanten, die sie nur noch um so menschlicher gemacht haben. Besonders gut hat mir auch die Beschreibung und der Umgang mit Trauma im Buch gefallen. Häufig wird so ein Thema ja gar nicht oder nur sehr oberflächlich behandelt. Meiner Meinung nach konnte man sehr mit den Protagonistinnen mitfühlen und fiebern, da man ihnen beiden so viel Sympathie entgegen bringt.
Darüber hinaus habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht, wie ich selbst in so einer Situation und Zeit gehandelt hätte. Bestimmte Stellen haben mich immer wieder zum Nachdenken angeregt.

Fazit:
Ein toller historischer Roman mit starken Figuren, die einen berühren. Ich möchte gerne mehr von Stacey Halls lesen.

Bewertung vom 29.03.2021
Das Lied der Nacht / Die Wayfarer-Saga Bd.1
Bernard, C. E.

Das Lied der Nacht / Die Wayfarer-Saga Bd.1


weniger gut

Verworren

In einem Land wo die Furcht regiert, tauchen auf einmal gefährliche Schatten auf, die die Menschheit vernichten wollen. Eine außergewöhnliche Truppe versucht sich dem mit besonderen Mitteln in den Weg zu stellen.

Meine Meinung:

Das Cover ist wirklich ein richtiger Eye-catcher. Die Farben verlaufen genial miteinander und es ist einfach schön anzusehen. Und es passt ganz wunderbar zum Fantasygenre.

Leider, konnte mich der Inhalt so gar nicht begeistern. Vornweg möchte ich sagen, dass mir die Grundidee der Geschichte sehr gut gefallen hat. Zum Beispiel, dass einfach alles eine eigene Sprache hat, die man erlernen kann. Und auch das Worte/Lieder so mächtig sein können. Was mich am meisten an diesem Buch gestört hat war der Schreibstil und die Erzählweise. Man ist irgendwie die ganze Zeit zwischen Szenen/Personen herumgesprungen ohne, dass es einen neuen Abschnitt gab. So wusste ich gefühlt die halbe Zeit nicht wo wir uns gerade befinden. Das fand ich auf Dauer wirklich sehr anstrengend. Auch fand ich allgemein den Schreibstil nicht sehr flüssig, da einzelne Wörter einfach teilweise pro Zeile wiederholt wurden. Mich hat diese Art der Beschreibungen leider immer wieder aus der Geschichte geworfen, da nie ein richtiger Lesefluss entstanden ist. Auch war mir nie so ganz klar ob es einen Erzähler gibt oder auch nicht. Die Geschichte wurden irgendwie gleichzeitig erzählt, was vielleicht in einer TV-Serie funktioniert, aber nicht in einem Buch, Die Sprünge waren einfach nicht eindeutig genug.

Darüber hinaus fand ich es auch extrem schwer die Charaktere auseinander zu halten. Da sie teilweise mit Vorname und teilweise mit Berufsbezeichnung angesprochen wurden, sodass ich für den ersten Teil des Buches dachte, dass es viel mehr Figuren gibt, als es tatsächlich waren. Die Charaktere sind mir allgemein nicht ans Herz gewachsen, da ich die meiste Zeit nicht genau wusste, wie sie zueinander stehen und wer welche Verbindung mit wem hat.

Die Handlung an sich konnte mich nicht begeistern, weil es ihr einfach an Spannung fehlte. Hierzu hat meiner Meinung der verworrene und schwierige Schreibstil geführt.

Fazit:

Leider gar nicht mein Fall. Die Grundidee hat Potenzial wurden dann aber durch eine schwierige Erzählweise torpediert.

Bewertung vom 16.03.2021
Geheimnis in der Tiefe / Meeresglühen Bd.1
Fleck, Anna

Geheimnis in der Tiefe / Meeresglühen Bd.1


sehr gut

Solider Anfang
Am Strand trifft Ella auf einen Fremden. Dass dieser fremde Junge ihr komplettes Leben und ihre komplette Welt ändern wird, hätte sie niemals für möglich gehalten.

Meine Meinung:

Erst einmal muss ich unbedingt etwas zu diesem wunder wunderschönen Cover sagen. Es gehört definitiv zu meinen neuen absoluten Lieblingscovern. Nicht nur ist die Farbgestaltung wunderschön und sehr harmonisch, sondern das Cover passt auch hervorragend zur Thematik des Buches. Das Thema Meer und die Protagonistin werden toll dargestellt ohne dass etwas vornweg genommen wird.
Die Thematik und Grundidee des Buches hat mir wirklich super gefallen und ich würde gerne mehr Bücher in diesem Bereich lesen. Ich werde hier nur sehr vage bleiben, da alles andere ein Spoiler für die Geschichte wäre. Ich mochte sehr, dass man wie auf eine kleine Entdeckungsreise mit dieser Geschichte geht. Als Leserin erfährt man erst nach und nach um welche große Sache es geht und man kann daher immer schön mit Ella mitraten und rätseln.

Die Welt die Anna Fleck schafft ist wirklich grandios und faszinierend. Gerne hätte ich noch viel mehr über die Eigenarten und Besonderheiten dieser Welt erfahren. Vielleicht geht Band 2 ein wenig mehr ins Detail.
Auch der Schreibstil der Autorin war super angenehm zu lesen. Er war sehr flüssig und gar nicht ausschweifend. Auch die Beschreibungen waren genau passend.
Ein kleines Manko war für mich die Protagonistin, die sich meiner Meinung nach häufig viel zu kindlich und unreif verhalten hat. Von einer 17-jährigen hätte ich mir ein bisschen mehr Reife gewünscht. Wäre sie 15 gewesen, hätte ich das Ganze viel mehr nachvollziehen können. Ihre innere Stimme hat ihr zum Glück manchmal selbst Paroli gebeten und ich habe dann immer heftig mit dem Kopf genickt um meine Zustimmung auszudrücken.;)
Aris, der Protagonist, gefällt mir eigentlich ganz gut. Bei ihm hätte ich mir zu bestimmten Situationen mehr Gefühle und Reaktionen erhofft. Im zweiten Teil würde ich gerne mehr in sein Gefühlsleben abtauchen.
Die Liebesgeschichte im Buch ging mir ehrlich gesagt ein wenig zu schnell. Ein wenig mehr Herzschmerz und Schmachten hätten mir besser gefallen und wären meiner Meinung auch realistischer.
Eine weitere Kleinigkeit, die das Buch leider nicht perfekt für mich macht, ist das Ende. Leider fand ich dieses sehr vorhersehbar und auch ein wenig antiklimaktisch. Ich hätte mir einen richtigen Knall fürs Ende gewünscht, der vielleicht noch einmal alles auf den Kopf stellt.

Fazit:
3,5 Sterne für mich, die ich auf 4 hochrunden werde. Ein klasse Anfang einer Reihe. Der erste Teil hat seine kleinen Schwierigkeiten, aber ich sehe viel Potenzial für die folgenden Bände.

Bewertung vom 11.02.2021
Die Mitternachtsbibliothek
Haig, Matt

Die Mitternachtsbibliothek


sehr gut

Unterhaltsamer Roman mit Luft nach oben

Was wäre, wenn man unzählige mögliche Leben hätte? Würdest du sie alle ausprobieren wollen? Nora Seed hat genau diese Möglichkeit.

Meine Meinung:

Erst einmal zum Cover: Ich mag das Cover schon recht gerne, aber es haut mich nicht vom Hocker. Gerade wenn man den Inhalt kennt, hätte man sich mehr gewünscht. Zum Beispiel, dass die Bibliothek nur in Grüntönen leuchtet oder einfach die endlosen Buchreihen sehen zu können. Das Volts (die Katze) mit auf dem Cover ist gefällt wiederum gut.
Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm. Es gab nicht super viele Ausschweifungen, was definitiv ein Pluspunkt für mich ist. Ich konnte das Buch immer wieder in die Hand nehmen und schwupps war ich nach ein paar Zeilen schon wieder in der Geschichte drin.
Ich würde das Buch jetzt nicht als sehr spannend bezeichnen, doch trotzdem hat es mich immer in den Fingern gejuckt das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen. Ich habe dann doch immer wieder schnell 20 Seiten gelesen und konnte gar nicht aufhören.
Die Protagonistin, Nora, ist jemand mit dem ich mich meistens nicht identifizieren konnte, aber ich konnte ihr doch so viel Verständnis entgegen bringen, dass ich mit ihr mitfiebern konnte. Nicht all ihre Entscheidungen fand ich gut oder schlecht, aber unterhaltsam waren sie dennoch.
Ein kleiner Minuspunkt des Buches war meiner Meinung nach, dass ich relativ schnell wusste, wie das Ganze enden würde. Ich hätte mir mehr Überraschungen und gerade am Ende noch eine unvorhersehbare Wendung gewünscht. Trotzdem fand ich die Idee hinter der Geschichte sehr spannend und fantasievoll. Es hat mich wirklich zum nachdenken angeregt. Auch die immer wieder aufgeworfenen philosophischen Fragen fand ich sehr passend zur Thematik.

Fazit:
Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Roman, der zum Nachdenken anregt, aber auch ein wenig mehr Überraschungen vertragen hätte.

Bewertung vom 08.02.2021
Der Klang der Wälder
Miyashita, Natsu

Der Klang der Wälder


gut

Es passiert eigentlich nichts in diesem Buch

Ein junger japanischer Mann vom Land entdeckt die Musik, bzw. das Klavier stimmen für sich und ist nun auf der Suche nach dem perfekten Klang.

Meine Meinung:

Dieses Buch zu beschreiben und zu bewerten fällt mir wirklich unglaublich schwer. Auf der einen Seite hatte ich kein Problem die Geschichte zu lesen und war mit jedem Abschnitt relativ zügig durch. Anderseits wusste ich bis zum Schluss nicht, was genau der Sinn oder die Botschaft hinter dieser Geschichte sein soll! Denn auf über 200 Seiten passiert eigentlich gar nichts. Das Leben des Protagonisten plätschert irgendwie vor sich hin ohne das irgendwann einmal etwas wirklich einschneidendes oder aufregendes passiert. Als Leser*in wartet man die ganze Zeit auf den Punkt wo endlich etwas großes passiert. Aber leider geschieht dies nie. Man sieht die Welt nur aus Sicht des Protagonisten und ich muss leider sagen, dass das oft sehr langweilig ist.
Die Metaphern und Allegorien in Bezug auf die Musik und den Wald sind häufig sehr schön, aber leider nicht so atemberaubend wie erwartet. In anderen ähnlichen Büchern habe mich mir häufig schöne Textstellen markiert und aufgeschrieben. Bei diesem Buch war das leider nicht der Fall. Ein Grund dafür kann natürlich auch mein Mangel an Musik und Klavierwissen sein. Als Neuling auf dem Gebiet der Klaviere konnten mich die vielen langatmigen und detaillierten Stellen in denen das Klavier und seine Funktionsweise beschrieben wurden nicht begeistern. Meistens habe ich diese Abschnitte daher nur sehr flüchtig gelesen.

Fazit: Ein Buch ohne viel Handlung, nicht für Menschen ohne jegliche Musikkenntnis. Aber für Klavierliebhaber könnte dieses Buch reizvoll sein.Eher 2,5 Sterne als 3.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.10.2020
China, wer bist du?
Harre, Simone

China, wer bist du?


ausgezeichnet

Auf schnelle Art viele Menschen kennenlernen

Erst einmal zum Buch selbst: Das Cover und die Farbgestaltung finde ich sehr ansprechend. Es ist nicht zu bunt und passt meiner Meinung gut zum Inhalt des Buches. Obwohl mich die Figur, auch ein wenig an Stranger Things erinnert ;). Was aber äußerst besonders an diesem Buch ist, ist die Haptik, es liegt super in der Hand und fühlt sich auch einfach richtig gut an.

Mit dem Vorwort lernt man zu erst einmal die Autorin und ihre Geschichte näher kennen, was mir sehr gut gefallen hat. Danach gibt es immer zu erst ein Porträt und dann einen kleinen Text oder besser eine kleine Geschichte zu der jeweiligen Person. Die Autorin zählt nicht einfach Fakten über die Personen auf, sondern erzählt häufig wie sie sie kennengelernt hat und wie sie auf sie wirken (offen, unfreundlich usw.). Häufig fand ich die Erzählung wie sie und ihre Übersetzer, die Personen gefunden haben, noch spannender als die eigentliche Person.

Die Geschichten der Personen werden nie langweilig, da die Autorin eine tolle Auswahl getroffen hat. Vom Tai-Chi-Meister bis zum Imam war alles mit dabei. Man hat nie das Gefühl, das hab ich schon gelesen. Von ein paar Leuten hatte ich sogar schon einmal gehört, fand es aber trotzdem spannend noch mal über sie aus der Perspektive der Autorin zu hören. Da einer Person meistens circa 2-3 Seiten gewidmet werden, hatte ich nie das Gefühl, dass es zu viel ist. Ich konnte die einzelnen Geschichten immer gut zwischendurch Lesen. Auch weil der Schreibstil der Autorin war flüssig und verständlich.



Fazit:

Dieses Buch ist für alle die China schon kennen und gerne zurück kehren wollen, aber auch für alle die mehr über dieses Land und seine Leute wissen wollen. Mit diesem Buch wird man sehr leicht in eine fremde Kultur eingeführt, lernt viel ohne es zu merken. Ein super Buch. Ich würde gerne mehr von dieser Autorin lesen.

Bewertung vom 11.05.2020
Marianengraben
Schreiber, Jasmin

Marianengraben


ausgezeichnet

So berührend

So ein Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen und es hat mich wirklich sehr berührt. Noch immer denke ich an die Geschichte zurück und auch an die Figuren. So viel tragisches kam ans Licht im Verlaufe des Buches und trotzdem hatte ich als Leserin immer Hoffnung und war nie zu deprimiert. Der Schreibstil ist sehr flüssig und nicht zu ausladend. Die Kapitel haben eine nette Länge und ich konnte das Buch gut immer wieder ein Stückchen weiterlesen.

Paula's Depression wird sehr realistisch und einfühlsam dargestellt, der Vergleich zum Mariannengraben fand ich super. Das Buch ist trotz der Thematik komisch und auch manchmal witzig. Die beiden Protagonisten haben beide ihre Spleens und haben daher diese Reise sehr spannend gemacht. Es gab die ein oder anderen kleinen Geheimnisse und sie zu entdecken hat mich sehr berührt. Besonders Helmut mit seiner schrulligen Art ist bei mir hängen geblieben. Er ist kein einfacher alter Mann, sondern eher ein Griesgram sondergleichen. Zwei so unterschiedliche Menschen auf eine gemeinsame Reise zu schicken ist mutig, macht aber auch super viel Spaß zu verfolgen.

Fazit:

Ein wunderbarer einfühlsamer Roman, der einen großen Eindruck hinterlässt. Der Debütroman von Jasmin Schreiber ist wirklich gelungen.

Bewertung vom 20.01.2020
Das Gedächtnis von Babel / Die Spiegelreisende Bd.3
Dabos, Christelle

Das Gedächtnis von Babel / Die Spiegelreisende Bd.3


ausgezeichnet

Zum Glück kann ich sagen, dass auch der dritte Teil mich wieder komplett in seinen Bann gezogen und mich restlos begeistert hat.
Man ist wieder auf alte Bekannte getroffen, wobei ich von einigen gerne mehr gesehen hätte, aber man auch wieder viele neue faszinierende Figuren getroffen. Ihre Charaktere sind alle so gewöhnlich und ganz weit weg von perfekt und super schön, Sie haben alle Ecken und Kanten.
Unübertroffen ist wirklich Dabos Fähigkeit Welten zu erschaffen, selten war ich von einer Welt so fasziniert wie von ihrer!
Auch ihr Schreibstil ist außergewöhnlich passt aber gerade deswegen perfekt zu ihrer Welt!
Es gab mal wieder die ein oder andere Wendung, die ich nicht kommen sah, aber trotzdem bleiben noch eine Menge Geheimnisse ungelöst, die dann hoffentlich im letzten Band geklärt werden!
Fazit:
Ein wirklich gelungener dritter Teil, der mich wieder in eine spannende Welt entführt hat!

Bewertung vom 02.09.2019
Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast / Die Spiegelreisende Bd.2
Dabos, Christelle

Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast / Die Spiegelreisende Bd.2


ausgezeichnet

Perfekte Fortsetzung

Das Abenteuer von Ophelia und Thorn geht weiter und zwar richtig :)

Meine Meinung:

Wie Band eins habe ich auch Band zwei an zwei Tagen verschlungen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Die Charaktere haben mich mal wieder in ihren Bann gezogen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich Thorn noch mehr lieben könnte als zuvor.;) Die Charaktere sind überhaupt nicht perfekt, aber genau das macht meiner Meinung ihren Charme aus. Auch die neueingeführten Charaktere waren super interessant und haben die Geschichte bereichert.
Generell, ist unglaublich viel in diesem Buch passiert und ich habe mich wirklich keine Sekunde gelangweilt. Irgendwie ist aber auch alles wichtig. Man erfährt noch mehr über die Welt und wie sie funktioniert und entstanden ist und so mehr ich erfahre, desto mehr will ich wissen. Selten habe ich einen Fantasyroman gelesen mit so einer fantasievollen Welt, eigentlich sollte man ja denken der Name ist Program, aber leider nicht bei allen Fantasybüchern.

Fazit:
Unbedingt Lesen, wenn man Band eins gelesen hat! Unglaublich interessante und fantasievolle Geschichte. Kann es gar nicht abwarten Band drei in den Fingern zu halten!