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Anndlich
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Insgesamt 375 Bewertungen
Bewertung vom 17.01.2026
Fipps, Lisa

Starfish


ausgezeichnet

Wertvoll!

Ellie ist elf Jahre und muss sich täglich mit Bodyshaming und Mobbing auseinandersetzen, nicht nur in der Schule, sondern auch in der eigenen Familie. Mithilfe ihrer besten Freundinnen, ihrem Vater und ihrer Psychologin lernt Ellie sich gegen die anderen zu wehren und für sich selbst einzustehen. Ellie erkennt ihren wert, nimmt Raum ein und wird frei wie ein Seestern.

Starfish von Lisa Fipps ist ein unglaublich wertvolles Buch für Kinder, die bereits in jungen Jahren unter Mobbing von Mitschüler:innen oder der eigenen Familie leiden. Ellie muss das alles selbst durchmachen und teilweise war es wirklich schwer zu lesen, wie auch ihre Mutter in diese Kerbe einschlägt und Ellies Selbstwertgefühl ruiniert. Umso schöner waren eben jene Menschen, die Ellie nicht auf ihr Körpergewicht reduziert haben und für sie einstanden, wenn sie es (noch) nicht konnte. Starfish schafft es nicht nur, Ellies Selbstwertgefühl zu steigern und damit vielleicht auch Kindern, die ähnliches Erleben müssen, zu helfen, sondern bietet auch einen Perspektivwechsel für alle, die Ellies Perspektive nie selbst einnehmen mussten und öffnet auf diese Weise hoffentlich existierende Grenzen.

Durch die poetischen, kurzen Kapitel fliegt man unglaublich schnell durch die berührende Geschichte Ellies!

Bewertung vom 17.01.2026
Motte, Anders de la

Rostiges Grab


ausgezeichnet

Gefangen in Rostskogen

Leo Asker steht kurz vor einer Beförderung, bei der sie endlich die Abteilung für verlorene Seelen verlassen könnte. Doch dann kommt es zu einem grausamen Fund, der einen alten Cold Case wieder ins rollen bringt und ausgerechnet ihr zugespielt wird. Ein Fall, der ihrer Beförderung im Weg stehen könnte.

Vor zehn Jahren wurde Elena bestialisch ermordet, ein Finger entnommen und sie wurde in einer verlassenen Fabrik zurückgelegt. Ihr Mann wurde des Mordes verdächtigt, doch nie gefunden. Nun taucht ihr Finger wieder auf und stürzt einen ganzen Ort ins Chaos.

Rostiges Grab von Anders de la Motte ist der dritte Teil der Reihe um die Ermittlerin Leonore ‚Leo’ Asker und dem Urban Explorer Martin Hill. Nachdem mir der zweite Band nicht mehr so gut gefallen hat, aber ich noch durch den ersten Band sehr angetan vom Schreibstil des Autoren war, musste ich auch diesem Teil eine Chance geben und ich wurde zu keiner Zeit enttäuscht.

Der Start ins Buch fällt super leicht, Verbindungen und Beziehungen der einzelnen Figuren werden durch Rückblenden, Gedanken und Dialoge schnell wieder ins Gedächtnis gerufen, sodass man schnell wieder ein Gefühl für die Charaktere bekommt. Der dritte Teil lässt sich zwar als Einzelband lesen, weil der Fall in sich abgeschlossen ist, empfehlenswert ist es dennoch, wenn man die Vorgänger kennt und damit vor allem Leo Asker und ihre Familienverhältnisse besser einordnen kann.

Die kurzen Kapitel aus verschiedenen Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen konnten mich schnell von sich einnehmen, vor allem die Perspektive des Graumädchens konnte eine düstere Atmosphäre erschaffen. Insgesamt trägt der Fall und das Setting des Rostskogen zu einer düsteren Atmosphäre bei, die im ganzen Buch standhält und einen durch die Geschichte trägt. Einzelne Stränge fand ich weniger spannend, weil ich Überraschungen erwartet hatte, sondern viel mehr durch die unglaubliche Atmosphäre die geschaffen wurde.

Leonore Asker bleibt mir als Ermittlerin weiterhin sympathisch. Nicht weil sie super freundlich ist, sondern weil sie mit einer interessanten Art und moralischen Werten auftrumpfen kann. Martin Hills Perspektive fand ich dieses Mal sehr anstrengend, was das Buch nicht schlechter gemacht hat, sondern lediglich ihn als Figur nerviger.

Das Ende von Rostiges Grab hatte dann nochmal einen netten Twist, der unglaubliche Lust auf die Fortsetzung macht! Für mich das bisher beste Buch aus der Reihe und daher eine klare Empfehlung!

Bewertung vom 17.01.2026
Schumacher, Jens

Rechnen NERVT! - Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1)


ausgezeichnet

Mathe im Alltag

Rechnen NERVT! Mathe? Ohne mich! von Jens Schumacher knüpft nahtlos an seine Vorgänger „Lesen NEVT!“ an und bringt auf unterhaltsame Weise den kleinen Leser:innen nicht nur Zahlen und Rechnen näher, sondern zeigt auch, wie viel Mathematik in unserem alltäglichen Leben steckt und das Mathe durchaus Spaß machen kann.

Gemeinsam mit Konstantin und Karl-Kevin Kukerluk wird auf knapp 80 Seiten eine lustige Geschichte erzählt, die immer wieder mit kleinen Matherätseln gefüttert ist. Die Rätsel sind alle unterschiedlich aufgebaut, sodass verschiedene Ansätze von den Kindern erfordert werden und dennoch ist kein Rätsel besonders anspruchsvoll, sie fügen sich einfach perfekt in die Geschichte ein und motivieren dadurch zum Mitmachen. Besonders gefallen hat uns auch der Gastauftritt von Karoline Kneberwecht.

Rechnen NERVT! Mathe? Ohne mich! ist ein schönes Buch für Kinder ab sieben Jahren. Neben guter Unterhaltung und Mitmachrätseln überzeugen auch die farbenfrohen Zeichnungen des Illustrators Steffen Winkler.

Bewertung vom 31.12.2025
Xander, Iliana

Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie?


weniger gut

Blau oder Rot?

Cara liegt im Koma und ihre beste Freundin Natalie Olsen kann sich nur an die Optik des Kerls erinnern, mit dem Cara am Abend zuvor verschwunden ist. Bald findet Natalie heraus, dass es sich um den neureichen Unternehmer Geoffrey Rosenberg handelt. Natalie nimmt einen Job in Rosenbergs Villa an und muss bald um alles fürchten, was ihr lieb ist.

Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander überzeugt durch einen guten Schreibstil und kurzen Kapiteln, die dafür sorgen, dass man sehr schnell durch die Geschichte kommt. Diese konnte mich aus vielen Gründen jedoch weniger überzeugen.

Zu Beginn, das Buch war für mich eher ein Spannungsroman und weniger ein (Psycho-)Thriller. Das ist aber erstmal nur ein geringeres Problem, da ich beide Genres grundsätzlich gerne lese, stand ich dem Buch dennoch vollkommen offen gegenüber. Schade war für mich jedoch, dass sich der Plot der Geschichte eigentlich sehr, sehr schnell ergibt, es dadurch super langweilig wurde und ich nur in der Hoffnung auf Überraschungen weitergelesen habe. Ja, am Ende gab es etwas, womit ich auf diese Weise nicht gerechnet hatte, aber das konnte mich wenig begeistern, während der Frust über den Rest der Geschichte überwiegt, weil sie eben sehr vorhersehbar war und dabei nicht durch besondere Charaktere oder interessante Perspektiven/Gedanken Interesse aufgewertet wurde. Im Gegenteil, Natalie als (Haupt-)Perspektive empfand ich als sehr anstrengend, ihre Handlungen waren teilweise abstrus und mir fehlte die Logik dahinter. Deswegen konnte mich Der Boss am Ende leider nicht von sich überzeugen.

Bewertung vom 23.12.2025
Gelfuso, Hayley

Das Buch der verlorenen Stunden


gut

Was ist deine Erinnerung wert?

Lisavets Vater Ezekiel versteckt seine Tochter in einem dunklen Raum, um sie vor den Geschehnissen der Zeit zu schützen. Lisavet findet sich in einer riesigen Bibliothek wieder in der Raum und Zeit nicht existiert und in der die menschlichen Erinnerungen in Büchern gespeichert sind. Kaum jemand weiß von diesem Ort oder wie man zu ihm gelangt. Nur die Zeithüter bestimmen darüber, welche Erinnerungen erhalten bleiben und welche für immer ausgelöscht werden.

Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso kann mit einem unheimlich guten Schreibstil überzeugen und schafft es innerhalb weniger Seiten einen in die Geschichte zu begleiten. Dabei erleben wir diese in zwei Perspektiven bzw. Zeiträumen, die Vergangenheit um Lizavet und ihre Existenz an einem besonderen Ort und die Gegenwart, bei der vor allem die Teenagerin Amelia im Fokus steht.

Die beiden Stränge waren für mich auf gleiche Weise unterhaltsam, zeitweise hatte der eine Strang mehr Potenzial als der andere und andersrum. Die Figuren waren gut durchdacht, wobei man als Leser:in schnell die Zusammenhänge erkennt und kaum überrascht wird. Besonders eine Protagonistin hat mir das Lesen jedoch erschwert, da ich sie nicht sympathisch empfand und ihre Handlungen kaum nachvollziehen konnte. Da sie eine größere Rolle einnimmt (die ich aus Gründen nicht genauer beschreiben kann), hat mir das auf die komplette Geschichte etwas genommen.

Außerdem ist es wie so oft mit Geschichten über Zeitreisen o.ä. und ich konnte manche Dinge nicht in einer Logik unterbringen. Das kann auf eine Weise umgesetzt sein, die weniger unstimmig wirkt oder wie hier, doch einige Fragezeichen mit sich bringt.

Am Ende war Das Buch der verlorenen Stunden für mich eine Geschichte, die vieles positives hatte, aber bei dem ich gedanklich immer wieder das ‚aber‘ mitdenke. „Die Geschichte ist gut, aber…“, „die Idee gefiel mir, aber…“,… und so sind es am Ende für mich gute drei Sterne.

Bewertung vom 15.12.2025
Zhang, Liann

Belladonnas


weniger gut

Das Leben der Schwester

Julie Chan hat als kleines Mädchen bei einem Autounfall ihre Eltern verloren und kurz darauf wurde sie auch von ihrer Zwillingsschwester Chloe getrennt. Während Julie bei ihrer griesgrämigen Tante aufwächst, wird Chloe von den reichen Van Huusens adoptiert und wächst in New York auf. Nun kommt Julie als Supermarktkassiererin kaum über die Runden, während Chloe als Influencerin Massen erreicht.

Doch dann erhält Julie einen ungewöhnlichen Anruf von ihrer Zwillingsschwester. Nach Jahren ohne Kontakt entschließt sich Julie Chloe aufzusuchen und findet nur noch ihre Leiche vor. Kurzerhand schlüpft Julie in das Leben ihrer Schwester. Reichtum erfüllt fortan ihr Leben, doch Julie hat nicht nur ihre Moral über Bord geworfen, sondern auch Menschen gegen sich aufgebracht.

Belladonnas von Liann Zhang klang nach einem vielversprechenden Thriller. Die Leseprobe konnte mich sofort überzeugen, der Schreibstil und die Thematik hatten mich direkt gepackt. Doch leider hat sich dieser Bann bald gebrochen, die Story plätscherte phasenweise nur so vor sich hin und wird vom Klappentext ziemlich vorweggenommen, sodass man lange auf etwas ‚Neues‘ oder eine spannende Wendung wartet. Viel mehr wiederholen sich Julies Gedanken ständig und werden irgendwann zu nervigen Plattitüden, die mit Vorurteilen, Übertreibungen und Klischees gefüllt sind. Dieser Strudel hat mich kaum im Buch vorankommen lassen und fast zu einer Leseflaute geführt. Zumal mir auch die Richtung, in welche die Gruppe Belladonna getrieben wurde, leider überhaupt nicht zusagt.

Am Ende konnte das Buch zwar noch etwas an Tempo aufnehmen und für etwas Überraschung sorgen, aber insgesamt war mir das leider zu viel Klischee und deutlich zu wenig Thrill, sodass mich das Buch nicht überzeugen konnte.

Bewertung vom 24.11.2025
Sveistrup, Søren

Der Kuckucksjunge


ausgezeichnet

Ich zähl eins, Ich zähl zwei...

Hab dich. Diese Nachricht findet das Ermittlerteam von Naia Thulin auf dem Handy der Vermissten Silje Thomsens. Eine Nachricht, die Thulin in Alarmbereitschaft setzt. Können Verbindungen zu dem Cold Case um die 19-jährige Caroline Holst aufgebaut werden? Immer mehr Menschen werden vermisst oder berichten von einem ungewöhnlichen Stalker, hängen die Taten zusammen? Um das herauszufinden muss Thulin wieder mit Mark Hess zusammenarbeiten, etwas das sie gerne vermieden hätte.

Der Kuckucksjunge von Søren Sveistrup ist der zweite Thriller des dänischen Autors. Nachdem mich Der Kastanienmann damals begeistert hat, war ich ganz gespannt auf das neuste Buch und habe mich sehr gefreut, dass Mark Hess und Naia Thulin erneut das Ermittlerteam bilden. Die beiden sind mir weiterhin sehr sympathisch, sie haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen, was sie innerhalb des Buchs unnahbar macht, aber für mich als Leserin eine Nähe zu ihnen erzeugt.

Der Schreibstil des Autors hat mich wieder von der ersten Seite an gepackt und nicht losgelassen. Mir gefällt vor allem die Tiefe, die er durch das Einbinden der Gefühle des Ermittlerteams erzeugt, das lässt einen zeitweise zwar nicht im Fall vorankommen, aber erzeugt dennoch eine Spannung, weil man unbedingt ‚weiterkommen‘ möchte. Als Leserin habe ich auf jeden Fall stetig mitgefiebert und von innerlicher Aufregung über eine:n Ermittler:in oder Bauchkribbeln, weil das Finale immer näher kommt, war alles dabei.

Den Fall fand ich super faszinierend dargestellt und durchweg spannend, zwar konnte mich die Auflösung nicht überraschen, dafür überzeugte mich aber die Darstellung durchweg, weswegen mir die Auflösung sehr gut gefallen hat. Erneut hat Søren Sveistrup einen hervorragenden Thriller verfasst, der eine spannende Mischung aus Ermittlungen, privaten Angelegenheiten und einem grandiosen Finale bereithält.

Bewertung vom 18.11.2025
Funke, Cornelia

Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten


ausgezeichnet

Auf Gespensterjagd

Tom entdeckt im eigenen Keller ein schimmlig-grünes Gespenst, doch außer ihm kann niemand das Ungetüm sehen und außer seiner Oma glaubt ihm auch niemand. Diese schickt ihn jedoch zu ihrer guten Freundin Frau Kümmelsaft, eine erfahrene Gespensterjägerin. Sie gibt Tom hilfreiche Tipps und dieser erfährt daraufhin, dass der ungebetene Gast selbst lieber ganz woanders spuken möchte, doch dort lauern noch größere Gefahren.

Gespensterjäger auf eisiger Spur von Cornelia Funke ist der erste Band der Gespensterjäger-Reihe, die 1996 das erste Mal auferlegt wurde. Die Reihe ging damals vollkommen an mir vorbei, umso schöner sind die Zeichnungen der Autorin, die einen direkt in die damalige Zeit werfen und die eigene Kindheit wieder aufleben lassen. Unterstützt werden die ‚alten‘ Zeichnungen von Neuen, diese wurden von Franziska Blinde gezeichnet und sind unfassbar gut gelungen. Das Cover bietet einen ersten Eindruck von Blindes Stil und auf den letzten Seiten werden dann ihre weiteren Illustrationen gezeigt, eine wundervolle Ergänzung zu Funkes Zeichnungen.

Der tollpatschige Tom ist ein echter Sympathieträger und die Geschichte durch seine Perspektive zu erleben, lässt einen immer wieder schmunzeln. Für Kinder ab acht könnte das Selberlesen aufgrund der außergewöhnlichen Sprechweise des MUGs - mittelmäßig unheimlichen Gespensts - schwierig sein, dann eignet sich das Buch jedoch auch hervorragend zum Vorlesen. Die Geschichte macht auf jeden Fall von der ersten Seite an Spaß, hat eine Menge Humor und ein wenig Grusel parat.

Bewertung vom 15.11.2025
Milán, Greta

The Penguin Paradox


gut

Hilda und Humphrey

Emerie befindet sich mitten in ihrer Dissertation als sie die einmalige Chance erhält, mit einem Forschungsteam in die Antarktis zu fahren und ihre Beobachtung vor Ort zu dokumentieren. Eigentlich könnte alles perfekt sein, wenn nicht der unausstehliche ‚Mr Sexy Brain' Beckett auch mitfahren würde. Doch mit jedem Tag mehr in der Antarktis muss Emerie erkennen, dass nicht alles so ist, wie sie vermutet hat, nicht bei den Pinguinen und auch nicht bei Beckett.

The Penguin Paradox von Greta Milán erschafft eine winterliche Atmosphäre, die sich hervorragend den jetzigen Temperaturen fügt und zum Wohlfühlen einlädt. Die Geschichte erleben wir aus den Perspektiven von Emerie und Beckett. Emerie erweist sich nicht sofort als Sympathieträgerin, wenngleich ihre Ansichten auf die Welt durchaus begründbar und verständlich sind und doch würde man sie am liebsten schütteln und sie aus ihrer festgefahrenen Gedankenwelt befreien, weil diese doch manchmal eher nervt. Beckett ist das genau Gegenteil, ein absoluter Sympathieträger, beinahe zu perfekt. Weswegen am Ende vor allem die Nebencharaktere für eine tolle Teamstimmung sorgen und die Interaktionen aufwärmen. Ich mochte vor allem Cooper und Marinette, vor allem Coopers Einstellung zum Thema Freundschaft hat mir angesprochen gut gefallen.

Der Schreibstil ist durchweg flüssig, lässt die Antarktis aufleben, aber am Ende fehlt das gewisse Etwas. Das eingebaute Wissen über Pinguine gefiel mir gut, auch die Idee der Hypothesen und die weihnachtlichen Szenen. Am Ende fehlte es mir aber an Tiefe zwischen den beiden Protagonisten. Themen wurden angeschnitten, aber nur oberflächlich behandelt und auch der Epilog war mir etwas zu viel. The Penguin Paradox ist eine süße, winter-weihnachtliche Geschichte.

Bewertung vom 15.11.2025
Knodel, Diana;Lesch, Hannah

KI und du


ausgezeichnet

Einführung in die Welt der KI

KI und du von Diana Knodel und Hannah Lesch befasst sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz und bringt diese informativ und spielend an Kinder ab 10 Jahren weiter. Dabei wird das Thema aus etlichen Perspektiven beleuchtet, zeigt die Vorteile auf und gibt einen Blick auf mögliche Gefahren von KI.

Künstliche Intelligenz befindet sich mittlerweile ständig in unserer Umgebung, teils bewusst, teils ganz unbewusst. Genau deswegen ist es wichtig, dass mit Kindern dieses Thema besprochen wird und dabei alle Seiten der KI beleuchtet werden. In einer Zeit in der Fake News immer schwieriger zu erkennen sind und die KI dabei ihre Finger im Spiel hat, ist es wichtig, dass Kinder die richtigen Werkzeuge in die Hand bekommen, um falsche und wahre Informationen erkennen zu können. Aber es ist auch wichtig, dass Kinder nicht nur die Gefahren kennenlernen, sondern auch all den Fortschritt, den die KI mitbringt. Diese Informationen werden durch KI und du wunderbar übermittelt und bieten einen tollen Überblick über das Thema.

Außerdem bietet das Buch über einen QR-Scanner (Alternativ den entsprechenden Link) viele Übungen zum Thema, die sich u.a. mit der Erkennung von KI oder der Erstellung von Texten beschäftigt.

Der super informative Text wird durch die Zeichnungen des Illustrator Manuel Kilger hervorragend unterstützt. Ein Werk, das durch seine Interaktivität Spaß macht und fast nebenbei wichtiges Wissen übermittelt.